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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk


Abb.156 (#LA9a)


Abb.157 (#LA9b)


Abb.156-157 (#LA9) Die Entwicklung des technischen Denkens vom Prototyp zur Gebrauchsversion. Um 130 v. Chr. baute Hero von Alexandria einen Prototyp einer Turbine, den "Äolipil" - siehe Abb.156 (#LA9a). Doch erst 1884 baute der englische Erfinder Charles Algernon Parsons die erste brauchbare Version einer Dampfturbine, die das Äolipil-Prinzip so effizient nutzte, dass sie nützliche mechanische Energie lieferte - siehe Abb.157 (#LA9b). Die zeitlose Bremse, die in die Entwicklung jedes neuen Gedankens eingebaut ist, ist das Gesetz der Äquivalenz zwischen "innovativer Kraft" und "intellektueller Trägheit", das das intellektuelle Äquivalent zu den physikalischen Gesetzen von "Aktion und Reaktion" und den Newtonschen Gesetzen ist (siehe Punkt 5 in Unterkapitel I4.1.1.). So wie die meisten mittelalterlichen Autoritäten nicht an die Möglichkeit glaubten, Dampf zu Antriebszwecken zu nutzen, lehnt auch ein großer Teil der heutigen Wissenschaftler den Bau von telekinetischen Kraftwerken ab.

Abb.156 (#LA9a) Aeolipile-Betrieb. Er nutzte nur den Rückstoß des expandierenden Dampfes, der aus den rohrförmigen Armen austrat, und vergeudete die Energie des Drucks, der Trägheit und der Temperatur des Dampfes. Auf Grund der geringen Umwandlungseffizienz der im austretenden Dampf enthaltenen Energie reichte die erzeugte Leistung kaum aus, um die Reibung der beweglichen Teile zu decken. Die Rotation des Aeolipils (ähnlich wie die Bewegung der heutigen telekinetischen Geräte) demonstrierte also nur die Korrektheit seines Funktionsprinzips, war aber nicht in der Lage, nützliche mechanische Energie zu liefern. Der Wirkungsgrad der meisten heutigen telekinetischen Kraftwerke (mit Ausnahme der Thesta-Distatica) entspricht in etwa dem des Äolipils.

Abb.157 (#LA9b) Das Funktionsprinzip einer Dampfturbine, erklärt an einer von mehreren aufeinanderfolgenden Kaskaden ihrer Rotoren. Die Laufradschaufeln lenken den Dampfstrom ab und nehmen ihm die Trägheitskraft. Darüber hinaus wird der im Schaufelkanal strömende Dampf expandiert und beschleunigt und treibt die Schaufeln durch Reaktionskräfte an, die denen eines Raketentriebwerks ähneln. Nach dem Austritt aus einem bestimmten Rotor wird der Dampfstrom dann von den Gehäuseschaufeln aufgefangen und zum Rotor der nächsten Stufe umgeleitet. Der kaskadierende Energieumwandlungsprozess in einer solchen Turbine ist also ausreichend effizient, um einen nützlichen Überschuss an mechanischer Leistung zu erzeugen. Bevor die derzeitigen telekinetischen Kraftwerke für den Masseneinsatz geeignet sind, müssen die Erfinder ihren Wirkungsgrad ebenfalls verbessern.

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