A3.1. Definition des Hauptziels der Erschaffung des Menschen
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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

A3.1. Definition des Hauptziels der Erschaffung des Menschen (d.h. der "Steigerung des Wissens")

Als Gott erkannte, dass er von einem Phänomen betroffen ist, das man als "Wissenshunger" bezeichnen kann, konnte er gleichzeitig in bewusster Weise das übergeordnete Ziel definieren, über das er in seinem Werk über die Schöpfung des Menschen herrschen musste. Nämlich, dieses Ziel Gottes sollte die Zunahme (Vermehrung) des Wissens sein. Nach einer klaren Kristallisation dieses Ziels erreichte Gott das Stadium, in dem er die Anforderungen, die der von ihm geschaffene Mensch erfüllen musste, eindeutig für sich selbst definieren konnte.
Ausgehend von dieser Erkenntnis, dass für Gott das wichtigste Ziel der Schöpfung der physischen Welt und des Menschen darin besteht, sein Wissen zu erweitern, entwickelte Gott eine ganze Reihe von Anforderungen, die diese menschlichen Geschöpfe erfüllen mussten. Zum Beispiel mussten die Menschen sehr unvollkommen sein, wie dies in Unterkapitel A7 erklärt wird, denn von unvollkommenen Kreaturen kann man unvergleichlich mehr lernen als von perfekten Kreaturen. Denn Wissen und Lernen sind Anhäufungen von Erfahrung, während unvollkommene Menschen mehr Fehler und Irrtümer begehen - das heißt, sie erlauben es, mehr Erfahrung und somit viel schneller Wissen zu sammeln. Auch der Mensch und die physische Welt müssen anfällig für unendliche Verbesserungen sein. Außerdem musste Gott ihr Schicksal frei kontrollieren können.
Nachdem er die Anforderungen an die Menschen festgelegt hatte, konnte Gott mit der experimentellen Entwicklung der Art und Weise fortfahren, wie Seine Schöpfung umgesetzt werden kann, damit all diese Anforderungen in Ihm erfüllt werden können.

—> A3.2.
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