F7.2. Die Bildung einer "Spinnenkonfiguration"
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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

F7.2. Die Bildung einer "Spinnenkonfiguration"

Doppelkammer-Kapseln sind nicht die einzigen Konfigurationen, in die man einige Oszillationskammern zum Zwecke der größeren Steuerbarkeit ihres Ertragsflusses 'R' zusammensetzen kann. Eine andere Zusammenstellung dieser Kammern, die sogar noch eine operative Möglichkeit mehr verfügt als die Kapsel, ist die sog. "Spinnenkonfiguration". Ihr Bau und Betrieb werden hier anhand des Beispiels der Konfiguration erster Generation, gezeigt auf der Abbildung F9. (Beachte, dass die Spinnenkonfiguration erster Generation als Konfiguration, die in ihrer Gesamtheit aus Oszillationskammern erster Generation besteht, die einen quadratischen Querschnitt besitzt, bezeichnet wird - siehe Unterkapitel F4.1.) In der Spinnenkonfiguration werden die einzelnen Kammern auf die Art zusammengestellt, dass eine von ihnen, Hauptkammer (M) genannt, umgeben ist von einer Reihe von Seitenkammern (U), (V), (W) und (X). Die Seitenkammern grenzen an jede der Seitenwände der Hauptkammer in der Mitte der Länge dieser Wände. In den Spinnenkonfigurationen der ersten Generation, deren Beispiel auf Abbildung F9 gezeigt wird, werden vier Seitenkammern (U), (V), (W) und (X) verwendet, weshalb die Hauptkammer nur vier Seiten besitzt.
In Spinnenkonfigurationen, die aus achtseitigen Oszillationskammern zusammengesetzt sind - siehe Unterkapitel F4.1, wird allerdings sogar an acht Seitenkammern angrenzen - d.h. eine Seitenkammer wird an jede der acht Seiten der Hauptkammer angrenzen. Nach ähnlichem Prinzip werden bei sechzehnseitigen Kammern dritter Generation solche Konfigurationen sechzehn Seitenkammern besitzen. Die Magnetpole jeder der Seitenkammern sind in dieselbe Richtung ausgerichtet, während die Hauptkammer ihre Magnetpole entgegengesetzt im Verhältnis zu den Polen der Seitenkammern besitzt. Die Abmessungen und das Volumen der einzelnen Kammern der Spinnenkonfiguration müssen bestimmte Konstruktionsbedingungen erfüllen, deren grundlegende Theorie an dieser Stelle ausgelassen wird, aber interessierte Leser können sie im Unterkapitel G4.1 finden. Das Gesamtvolumen aller Seitenkammern muss gleich dem Umfang der Hauptkammer sein.
Daher muss in den Spinnenkonfigurationen der ersten Generation der Querschnitt jeder dieser fünf Kammern, in der senkrechten Fläche zu ihrer Magnetachse geführt,  ein Quadrat mit der identischen Seitenlänge wie die Länge der Seite der restlichen Kammern sein. Die Volumina und Abmessungen aller Seitenkammern (U), (V), (W) und (X) müssen dieselben sein. Da das Volumen der Hauptkammer (M) gleich der Summe der Volumina aller vier Seitenkammern sein muss, muss auch für die Spinnenkonfiguration erster Generation die Länge der Hauptkammer gleich sein mit der Summe der Länge der Seitenkammern (schließlich sind die Breiten der Hauptkammer und der Seitenkammer dieselben.)
Die Spinnenkonfiguration wird ein vereinfachtes Modell des Antriebssystems der Magnokraft sein, dessen kurze Beschreibung im Kapitel G dieser Monographie enthalten ist. Auch der Betrieb dieser Konfiguration imitiert den Betrieb des Magnokraft-Antriebs. Daher repräsentiert sie auch eine Art Miniatur der Magnokraft. Ähnlich wie der Magnokraft-Antrieb ist sie fähig zur Erzeugung nicht nur aller Arten von Magnetfeldern, von den Doppelkammer-Kapsel produziert, sondern auch von verschiedener Arten wirbelnder Felder, die einzelne Kapseln nicht imstande waren zu erzeugen. Aus diesem Grund wird die Spinnenkonfiguration eine der Zusammenstellungen von Kammern sein, die zur Anwendung in der sog. Vierfach-Antriebs-Magnokraft (beschrieben im Kapitel D) kommt, dessen Antrieb eben die Nutzung von Antrieben erfordert, die wirbelnde Felder erzeugen.
Im technologischen Sinne ist die Spinnenkonfiguration leichter zu bauen als die Doppelkammer-Kapsel. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass in der Doppelkammer-Kapsel technische Schwierigkeiten mit der Steuerung der inneren Kammer existieren, zu der alle Steuersignale durch leistungsfähige Funken und Magnetfelder der äußeren Kammer ankommen müssen. Diese Schwierigkeiten treten in der Spinnenkonfiguration nicht auf, in der der Zugang mit den Steuersystemen ebenso einfach für jede der Kammer ist. Daher werden wir in der ersten Phase nach dem Bau der Oszillationskammern nach einem längeren Zeitraum  imstande sein, aus ihnen nur die Spinnenkonfiguration zu kombinieren. Obwohl also der Magnokraftantrieb wesentlich effektiver ist, wenn er die Doppelkammer-Kapsel in seinen Antrieben nutzen würde, können die technologischen Schwierigkeiten mit der Steuerung solcher Kapseln dazu führen, dass die ersten diskoidalen Magnokräfte, die auf der Erde gebaut werden, mit Spinnenkonfigurationen als ihre Antriebe ausgestattet sein werden.
Dies gilt auch für andere Zivilisationen, die bereits mit Magnokräften disponieren. Je nach Konfiguration der Kammern, die in ihren diskoidalen magnokraft-ähnlichen Flugobjekten verwendet werden, kann man einschätzen, wie technologisch fortgeschritten die betreffende Zivilisation ist. Im ersten Zeitraum nach dem Bau der Oszillationskammern wird wahrscheinlich jede Zivilisation in den Antrieben ihrer diskoidalen Magnokräfte die dort nicht unbedingt passenden Spinnenkonfigurationen verwenden, aber dann geht sie an die Entwicklung der technologisch schwierigeren, obwohl eher zur Magnokraft passenden Doppelkammer-Kapsel. Ähnlich wird im ersten Zeitraum nach dem Bau der Oszillationskammer zweiter Generation ebenso wahrscheinlich die Zivilisation in ihre diskoidalen Magnokräfte zunächst die Spinnenkonfiguration und dann die technologisch schwierigere Doppelkammer zweiter Generation, die auf den Kammern mit achtseitigem Querschnitt basiert (die die leichter zu erzeugenden und zu steuernden Kammern mit quadratischem Querschnitt ersetzen).
Erst in der letzten Phase der Entwicklung wird diese Zivilisation an die Entwicklung und den Bau der Kammer dritter Generation gehen - siehe Unterkapitel M6. Das Prinzip der Steuerung des von der Spinnenkonfiguration erzeugten Feld ist fast identisch zum Prinzip der Steuerung dieses Feldes, das in der Doppelkammer-Kapsel verwendet wird. In ähnlicher Weise erzeugt diese Konfiguration zwei Ströme/ Flüsse/: den Zirkulationsfluss 'C' und den Ertragsfluss 'R'. Nur, dass beide dieser Ströme durch die Umgebung zirkulieren und der einzige Unterschied zwischen ihnen auf der Länge des Weges beruht, den ihre Kraftlinien in ihrer Zirkulation zeichnen und auf die Anzahl der Kammern, durch welche diese Linien sich schließen (der Zirkulationsfluss schließt seinen Umlauf durch zwei Kammern derselben Spinnenkonfiguration, wohingegen der Ertragsfluss nur durch eine). Daher kann sich auch das Magnetfeld, das durch die Spinnenkonfiguration erzeugt wird, mit allen Parametern auszeichnen, die bereits für die Doppelkammer-Kapsel beschrieben wurden. Die einzige zusätzliche Möglichkeit der Spinnenkonfiguration, die nicht in der Doppelkammer-Kapsel auftritt, ist die Erzeugung von magnetischen Wirbeln (d.h. des Magnetfeldes, dessen Kraftlinien um die Magnetachse 'm' der Konfiguration wirbeln). Weil diese Wirbel eine ungewöhnlich wichtiges Attribut des Magnokraftantriebs sind, müssen sie daher detaillierter im Unterkapitel G7 besprochen werden. Eine Wiederholung hier bleibt aus.
Ähnlich wie die Doppelkammer-Kapsel kann auch die Spinnenkonfiguration in zwei verschiedenen Modi arbeiten, die wir " Dominanz des inneren Flusses" (dieser Modus wird auf Abbildung F9 gezeigt - siehe auch Abbildung F6a) und "Dominanz des äußeren Flusses" (vergleiche die Teile "a" und "b" der Abbildung F6). Im Falle der Dominanz des inneren Flusses wird der Ertragsfluss 'R' der ganzen Konfiguration durch die Hauptkammer 'M' erzeugt. Im Modus der Dominanz des äußeren Flusses dagegen wird der Ertragsfluss 'R' der ganzen Konfiguration von den Seitenkammern (U, V, W und X) erzeugt.
Die Spinnenkonfiguration hat allerdings einen ernsthaften Nachteil, der über ihre wenigere Verbreitung als die Doppelkammer-Kapsel entscheiden wird. Dieser Nachteil ist, dass sich das Magnetfeld, das an die Umgebung gegeben wird, nicht völlig "auslöschen" lässt (es sei denn, dass anstelle aus Oszillationskammern diese Konfiguration aus fünf Doppelkammer-Kapseln gebaut wäre - was jedoch die Berechtigung zu ihrem Bau eliminieren würde, weil jede Doppelkammer-Kapsel fast dieselben Steuermöglichkeiten zusichert wie die Spinnenkonfiguration). Selbst wenn der ganze Ertrag der Spinnenkonfiguration in Form des Zirkulationsflusses 'C' zirkuliert, gerät immer dieser Zirkulationsfluss außerhalb der Konfiguration (er ist also nicht geschlossen in ihrem Volumen wie das bei den Doppelkammer-Kapseln ist). Aus diesem Grund werden sich diese Konfigurationen nicht zu vielen Anwendungen eignen, in denen die Gegenwart des Magnetfeldes unerwünscht ist (z.B. zur Nutzung als Energieakkumulator). Deshalb werden wir auch außer einem kurzen anfänglichen Zeitraum, wo wir noch nicht imstande sind, Doppelkammer-Kapseln zu bauen, in der Mehrheit der Fälle die Nutzung der Spinnenkonfiguration auf die Geräte begrenzen, in denen die Erzeugung eines wirbelnden Magnetfeldes unabdingbar ist (z.B. als vierfachen Magnokraftantrieb, beschrieben im Kapitel D).

--> F7.2.1
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