I3.3.2. Formaler Beweis für die Existenz Gottes - Ausschluss-Methode
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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

I3.3.2. Formaler Beweis für die Existenz Gottes mit der Ausschluss-Methode

Eine der ungewöhnlichen Attribute des Konzepts der dipolaren Gravitation ist, dass, was immer die neue wissenschaftliche Theorie unter Beweis stellt, es ebenso das Werkzeug liefert, damit dies mit einer ganzen Breite verschiedener Methoden bewiesen werden könnte. Dieses Attribut bezieht sich auch auf die im vorigen Unterkapitel präsentierten formalen Beweis für die Existenz des universellen Intellekts. Das Konzept der Dipolaren Gravitation gestattet nämlich, dass dieser Beweis auch mittels anderer Methoden geführt werden kann. Um hier bewusst zu machen, dass dies faktisch möglich ist, bemühen wir uns hauptsächlich, die Existenz des universellen Intellekts, dieses Mal allerdings unter Anwendung der Ausschlussmethode, zu beweisen, die schon im Unterkapitel H1.1.2 beschrieben und genutzt wurde.
Für den formellen Beweis der Existenz des universellen Intellekts eignet sich hervorragend auch diese Methode, weil der universelle Intellekt entweder existiert oder auch nicht existiert, während der Fakt der Existenz – welcher der beiden Möglichkeiten auch immer – die gegensätzliche Möglichkeit automatisch ausschließt. Natürlich kann man die Ausschlussmethode zum hier besprochenen Beweis auf verschiedene Weise anwenden. Weil sie hier nicht dem grundsätzlichen Beweis dient, sondern einzig der Demonstration, dass der Beweis für die Existenz des universellen Intellekts mit mehreren verschiedenen Methoden durchgeführt werden kann, begrenzt sich das Folgende lediglich auf das Aufzeigen, dass der vorherige Beweisprozess sich auch auf die Ausschlussmethode stützen lässt oder dass er auch zum formellen Beweis der Existenz des universellen Intellekts führt.
Zu diesem Zweck bemühe ich mich, jeden im vorherigen Unterkapitel I3.3.1 besprochenen Teilbeweis so zu transformieren, dass er durch den Ausschluss bewiesen wird. Hier sind sie:
1. Die Gegen-Welt existiert.
In den Unterkapiteln H1.1.1 und H1.1.2 wurden zahlreiche Beispiele an Beweismaterial zusammengestellt, die eindeutig die Möglichkeit ausschließen, dass die Gegen-Welt nicht existiert. Durch den Ausschluss dieser Möglichkeit bleibt nur als wichtige Alternative der Fakt, dass die Gegen-Welt existiert.
2. Die Gegen-Welt fängt pausenlos jede Information auf und speichert sie.
Jedes einzelne Beispiel des Beweismaterials, das in den Punkten (2a) und (2b) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt wurde, könnte nicht existieren, wenn die Gegen-Welt nicht imstande wäre, jede Information aufzufangen und zu speichern. Daher schließt dieses Material die Möglichkeit aus, dass die Gegen-Welt keine Fähigkeit zum Auffangen und Speichern hat. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit beweist das Material die Richtigkeit der entgegengesetzten Alternative, nämlich, dass die Gegen-Welt faktisch ohne Pause über all das, was sich im Universum tut, Informationen zieht und speichert.
3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das für bestimmte Probleme Lösungen liefert. Zahlreiche Beispiele des Beweismaterials, das in den Punkten (3a) und (3d) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt ist, widerspricht eindeutig der Unfähigkeit der Gegen-Welt zum effektiven Denken und zum Lösen von Problemen. Auf diese Weise schließt dieses Material ebenso aus, dass die Gegen-Welt nicht unfähig zum effektiven Denken ist. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit beweist dieses Material die Richtigkeit der gegensätzlichen Alternative, nämlich, dass die Gegen-Welt die Fähigkeit zum effektiven Denken aufweist und dass ihr Denken imstande ist, Lösungen für sogar komplexeste Probleme zu liefern.
4. Die Gegen-Welt weist den Besitz grundlegender Attribute selbstbewusster Intellekte auf.
Jedes Beispiel des breiten Beweismaterials, das in den Punkten (4a) und (4f) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt ist, SCHLIESST die Möglichkeit eindeutig AUS, dass die Gegen-Welt NICHT die Attribute eines selbstbewussten universellen Intellekts aufweist. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit, beweist das Material die Richtigkeit der entgegengesetzten Alternative, nämlich, dass ein Teil in der Gegen-Welt existiert, der den Besitz grundlegender Attribute eines selbst-bewussten universellen Intellekts aufweist.
Schlussfolgerung.
Wenn man die hier beschriebene Ausschlussmethode anwendet, ausgeführt unter Nutzung dieser Methode, führt das systematische Ausschließen dieser Alternative, welche nicht vom existierenden Beweismaterial unterstützt wurde, zur genau derselben generellen Schlussfolgerung wie die „Superposition“-Methode, die im Wissen um die Existenz des universellen Intellekts im vorigen Unterkapitel angewandt wurde. Daher führt die Realisierung der „Ausschluss“-Methode ebenso zum formellen Beweis, dass der universelle Intellekt existiert.


=> I3.3.3.
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