I3.3.4. Formaler Beweis für die Existenz Gottes - mathematische Logik-Methode
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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

I3.3.4. Formaler Beweis für die Existenz Gottes durch die Anwendung der Methode der mathematischen Logik

Die Beweise für die Existenz Gottes, die ich in den früheren Unterkapiteln I3.3.1, I3.3.2 und I3.3.3 der vorliegenden Monographie [1/5] veröffentlichte, benutzen physikalische Beweismethoden. Ihre Beweismethodik ist also so, wie sie z.B. in Naturwissenschaften, Mechanik und Astronomie genutzt werden. Viele der potentiellen Empfänger dieser Beweise haben eine rein mathematische, humanistische, biologische usw. Ausbildung – das bedeutet alle, außer der physikalischen Wissenschaften. Unter Umständen verstehen sie daher die physikalische Beweismethode nicht.
Für die Zwecke der anderen Empfänger mit rein mathematischer, humanistischer, biologischer usw. Ausbildung, steuerte Gott mein Leben so, dass ich für sie auch den Beweis per ausschließlich mathematischer Methode ausarbeiten kann. Schließlich gibt es einen speziellen mathematischen Bereich, der sich „Logik“ nennt. Dieser Bereich beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Beweismethoden. Eben diese mit Hilfe dieses Bereichs der Mathematik erarbeiteten Methoden erlaubten den Mathematikern all die großen und unbestreitbaren mathematischen Beweise.
Einige der Methoden dieses Bereichs der Mathematik nutzen auch Philosophen und Humanisten in ihrer Beweisführung. Durch eine Fügung Gottes, die zeitweise mit der Aktualisierung der fünften Ausgabe der vorliegenden Monographie seltsam zusammentraf, sollte ich im zweiten Semester 2007 u.a. Vorlesungen zur mathematischen Logik halten. Dies wiederum brachte mir die Erinnerung an meine Kenntnisse über mathematische Logik, die ich zu Studienzeiten zwar kennenlernte, aber deren Formeln ich durch fehlende Anwendung in der Zwischenzeit etwas vergessen hatte. Diese Erinnerung an die Prinzipien der mathematischen Logik erlaubte mir wiederum, dass ich auch den formalen Beweis für die Existenz Gottes unter Nutzung der Methode des mathematischen Beweises vorbereiten konnte.
Diesen Beweis mit der mathematischen Logik stelle ich weiter unten dar. Da ich in der Zwischenzeit auch die polnischsprachige Terminologie vergessen habe, werde ich im Sinne der Eindeutigkeit für die folgenden Beweise englische Namen aus dieser Terminologie verwenden (z.B. „theorem“, „proof“, „tautology“, „hypothetical syllogism“). Nur in Klammern hinter ihnen verwende ich polnische Sprachäquivalente dieser Begriffe, die ich in Wörterbüchern fand, deren Richtigkeit ich allerdings wegen langer Nichtanwendung nicht vollkommen sicher bin.
Hier also der formale Beweis für die Existenz Gottes, durchgeführt unter Nutzung der Methode der mathematischen Logik:
Theorem (These): „Gott existiert.“
Basis propositions (wissenschaftliche Ausgangsaussage):
(1) Der genetische Code erfüllt alle Attribute intelligenter Codes und gemäß Shannons Kommunikationstheorie sind alle Codes Spracharten. Alle Sprachen werden von intelligenten /klugen/ Wesen gebildet.
(2) Die Schaffung einer einheitlichen „Sprache der genetischen Programmierung“, die zur Programmierung und zum Ausdruck genetischer Codes für alle Attribute für die enorme Anzahl und Verschiedenartigkeit von Lebewesen, die die Erde bewohnen, fähig wäre, würde die Tätigkeit entweder eines übergeordneten Wesens mit übernatürlichem Wissen, Kraft und Leistungen eines Gottes erfordern, oder auch einer großen Anzahl gleich denkender, miteinander kooperierender, menschen-ähnlicher Wesen mit den Menschen ähnlichen Fähigkeiten und Leistungen. Die Tatsache, dass die zahlreichen Lebewesen der Erde programmiert wurden und ausgedrückt unter Nutzung der ein und derselben kohärenten „Sprache der genetischen Codierung“ eliminiert völlig die Möglichkeit, dass die genetischen Codes der Erdenwesen durch eine große Anzahl einmütig miteinander kooperierender menschenähnlicher Wesen – mit den menschlichen ähnlichen Fähigkeiten und Leistungen programmiert wurden. (Die dieses „set of premises“ („Reihe von Prämissen“) ergänzende Erklärung: Die Geschichte der Entwicklung der Sprachen und Codes beweist, dass eine Reihe von menschen-ähnlichen klugen Wesen, die irgendeine Sprache oder Code verwenden, NICHT imstande sind, einmütig miteinander zu kooperieren, weshalb mit der Zeit allmählich in den genutzten Sprachen zahlreiche Varianten der Grammatik, des Wortschatzes, der Strukturen usw. eingeführt wurden. Daher müsste eine große Anzahl menschen-ähnlicher Wesen, die an der Entwicklung des Lebens arbeiten, ähnlich wie eine zufällige Evolution, entweder mit der Zeit die Nutzung genetischer Codes völlig eliminieren oder auch im Falle der Nutzung dieser Codes, für jede Gattung von Lebewesen schrittweise vollig andere Strukturen und Inhalt dieser Codes entwickeln.)
(3) Gott existiert nicht oder existiert. Die Nutzung ein und derselben kohärenten „Sprache der genetischen Codierung“ für alle Lebewesen der Erde eliminiert völlig die Möglichkeit, dass Gott nicht existiert.
Proof (Beweis):
(1) Die erste Ausgangsfestlegung transformieren wir mit Hilfe der tautological form (tautologische Form) der sog. „hypothetical syllogism“-Methode („hypotetischer Syllogismus“). Diese Form nimmt die Darstellung [(p =>q) && (q => r)] => [p => r] an, in deren assertion (Behauptung) „p“ der „genetische Code alle Eigenschaften intelligenter Codes erfüllt“, während die assertion „q“ „übereinstimmend mit Shannons Kommunikationstheorie alle Codes Veränderungen der Sprachen sind“, und die assertion „r“ „alle Sprachen durch kluge Wesen gebildet wurden“. Die transformation dieser Festlegung implies (impliziert) die conclusion (Schlussfolgerung), dass „der genetische Code durch ein intelligentes /kluges/ Wesen gebildet wurde“.
(2) Diese conclusion (Schlussfolgerung) anzunehmen für eine der assertions (Behauptungen) der nächsten Phase der Deduktionskette und anwendend die Methode des sog. „disjunctive syllogism“, deren tautologischen Form die Darstellung: [(p || q) && !p] => q, erhalten wir die nächste Schlussfolgerung der Deduktionskette. Diese Schlussfolgerung stellt fest, dass „ein und dieselbe kohärente „Sprache der genetischen Codierung“, die bei einer großer Anzahl von auf der Erde wohnenden Lebewesen auftritt, von einem übergeordneten Wesen mit übernatürlichem Wissen, Kraft und Effizienz eines Gottes gebildet worden sein musste.
(3) Das letzte Paar propositions (Aussagen) gestattet die Erstellung der endgültigen conclusion (Schlussfolgerung) mit der Methode „disjunctive syllogism“, deren tautologischen Form die Notation hat: [(p || q) && !p] => q. In der Form dieser assertion (Behauptung) ist „p“ „Gott existiert nicht“ und die assertion „q“ „Gott existiert“. So stellt die endgültige Entscheidung fest: „Gott existiert.“
Conclusion (endgültige Schlussfolgerung):
Die obige inference chain (Inferenzkette, Kette der Schlussfolgerung) bewies also eindeutig die Wahrheit des Theorems, dass „Gott existiert“.
Für den Nutzen derjenigen der Leser, die nicht mit den Notationen, die ich im obigen Beweis verwende, vertraut ist, erläutere ich, dass mit den Symbolen „p“, „q“ und „r“ weitere /aufeinanderfolgende/ „assertions“ (Behauptungen) gekennzeichnet sind, die logischen Transformationen im vorgestellten Beweis unterliegen. Mit den Symbolen “&&”, “||”, und “=>” dagegen sind die logischen Operatoren „and“ (und), „inclusive or“ (oder) und „implies“ (impliziert „wenn…=> dann…“) bezeichnet.
Natürlich wurde obiger formaler Beweis nur auf der Basis der ersten Kette in einer ganzen Reihe von existierenden Ketten der „basis propositions“ (Ausgangsaussage), die der heutigen Wissenschaft bereits bekannt ist. Weitere solche Feststellungen existieren und können genutzt werden für eine zusätzliche formale Beweisführung für die Existenz Gottes. als ihr Beispiel können die wissenschaftlichen Feststellungen, die im Unterkapitel I2.4.2 / nicht oder noch nicht vorhanden/ dieses Bandes beschrieben. Beispielsweise kann man einen ähnlichen Beweis durchführen, von der Feststellung ausgehend, dass die Elementarteilchen und einige Energieformen Intelligenz aufweisen (z.B. die Energie „chi“), oder von der Feststellung, dass die Kirlianfotografie früher amputierte lebendige Organismusteile zeigt (z.B. amputierte Finger oder Fragmente von Blättern), oder dass ESP imstande ist, eine intelligente Antwort auf die gestellte Frage zu liefern usw. usf.
Es lohnt sich, die Gültigkeit des obigen Beweises zu erwähnen. Da sich dieser Nachweis auf die tautologischen Formen einzelner Methoden stützt, ist er für alle in ihm variabel verwendeten Parameterwerte wichtig. Daher ist er praktisch unanfechtbar. Würde ihn jemand anfechten wollen, müsste er zunächst einmal die Gültigkeit der mathematischen Logik anfechten. Diese Logik ist das Fundament dieser enormen Anzahl von mathematischen Beweisen, die sehr erfolgreich von vielen Generationen als effektive und präzise Disziplin der Mathematik genutzt wird. Wenn wir also so einen starken Beweis für die Existenz Gottes entwickeln konnten, lohnt es sich, nun ernsthaft zu überlegen, ob wir tatsächlich im Einklang mit diesem Beweis leben. Immerhin wandelt der Beweis den bisherigen Glauben an Gott in Wissen und Gewissheit in die Existenz Gottes.
Die oben dargestellte Beweisprozedur wurde auch in einem für uns alle enorm wichtigen Beweis genutzt. Schließlich erlaubte sie uns auch formal zu erfahren, dass die Gegen-Welt existiert. Der formale wissenschaftliche Beweis für die Existenz der Gegen-Welt, durchgeführt mit Hilfe der Methoden der mathematischen Logik, wurde im Unterkapitel H1.1.4 des vorherigen Bandes, Kapitel H, der vorliegenden wissenschaftlichen Monographie vorgestellt.


=> I3.4.
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