I3.5. Wunder und Hoaxe
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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

I3.5. Wunder und Hoaxe

Das Konzept der Dipolaren Gravitation definiert das „Wunder“ als „Erscheinung, zu deren Auslösung die Möglichkeiten der materiellen Welt nicht ausreichen und daher durch das Wirken der Mechanismen der Gegen-Welt herbeigeführt sind, die mit unmittelbarer Einmischung des universellen Intellekts in Gang gesetzt werden.” Das Wunder unterscheidet sich in diesem Konzept also wesentlich von einigen anderen übernatürlichen Erscheinungen, z.B. von der Magie oder Heilungen, deren Wirkungsgrundsätze auch die Mechanismen der Gegen-Welt ausnutzen, deren unmittelbare Freisetzung von den Menschen und nicht vom universellen Intellekt verursacht wird (obwohl immer mit Wissen und Billigung dieses Intellekts). Sie unterscheiden sich auch von den „Hoaxen“, bzw. Fabrikationen der „Simulationen“ der UFOnauten, beschrieben im Kapitel OD, die ebenso die Mechanismen der Gegen-Welt für ihre Handlungen, besonders, wenn sie sich mit Hilfe irgendwelcher ungewöhnlicher Ereignisse bemühen, daraus konkreten Nutzen zu ziehen, der ihren Interessen dient. Die „Simulationen“ führen diese „Hoaxe“ mit Hilfe der von fortgeschrittenen technischen Geräte durch.
Leider gibt es, ähnlich wie das mit allem, was in der materiellen Welt realisiert wird, auch in Bezug zu den Wundern bestimmte Begrenzungen und Erfordernisse. Zählen wir also hier die philosophischen Erfordernisse auf, die sich auf Wunder beziehen.
1. Mehrdeutigkeit und Fehlen von unumstößlicher Überzeugungskraft der Wunder.
In Übereinstimmung mit dem sog. „Kanon des Wirkens des Universums“, erklärt im Unterkapitel JB7.4, und auch auf der Grundlage des „Kanons der Mehrdeutigkeit“, beschrieben im Unterkapitel JB7.4, können Wunder nicht völlig eindeutig und unstrittig überzeugend sein. Immer müssen sie irgendwelche Elemente enthalten, welche eine breite Interpretation während ihrer manifestierten Erscheinung ermöglichen. Wenn sie eine beliebige Interpretation vollkommen unmöglich machen würden, dann würden sie die Freiheit zum Besitz eigener Ansichten zunichte machen. Des weiteren würde das Fehlen der Interpretationsfreiheit dazu führen, dass ihre Effekte sich als destruktiv erweisen müssten – sie würden den Menschen den von ihnen besessenen Bestand des freien Willens abnehmen – siehe Unterkapitel JE7 und JB3.3. Obwohl also die Ausführungsmöglichkeiten des Universum so riesig sind, dass rein theoretisch der universelle Intellekt imstande ist, Wunder in beliebigem Grad von Eindeutigkeit und Überzeugungskraft zu projektieren und durchzuführen, werden aus dem Blickpunkt des Konzepts der Dipolaren Gravitation in Wirklichkeit nur die Wunder realisiert, die ihren Empfängern eine Randbemerkung gestalten für vieldeutige Interpretationen und ihnen den freien Willen im Akzeptieren ihrer Aussage überlassen. (d.h. übereinstimmend mit dem “Kanon der Vieldeutigkeit“ wird jedes Wunder so organisiert, dass die Menschen es auf beliebige Art interpretieren können, abhängig von ihren Weltanschauungen und freiem Willen).
2. Fehlender Favoritismus.
Damit sie ganz konsistent wären, wie das im Unterkapitel I3.6 beschrieben wird, können die Wunder niemanden spezifisch favorisieren. Sie müssen also auch die Forderungen des „Kanons der Konsistenz“ erfüllen, beschrieben im Unterkapitel JB7.4. Wenn sie nämlich irgendeinen Favoritismus aufweisen würden, dann würden sie inkonsistent werden, also auch gegensätzlich zur Essenz der universellen Gerechtigkeit. Aus diesen Gründen müssen alle wirklichen Wunder geplant und realisiert werden in der Form, dass sie keinerlei spezifische Person, noch Volk noch eine bestimmtes Gebiet der Welt noch eine spezifische Religion favorisieren. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen gezwungen sind, einen Verlauf zu nehmen, der als Favoritismus missinterpretiert werden könnte, dann müssen sie bald an einem Ort, auf eine Art und unter Umständen wiederholt werden, die die vorhergehende Missinterpretation stornieren, und daher enthüllen, dass sie alle Menschen und intellektuellen Gruppen gleich behandeln.
Schon einige Male habe ich in meinem Leben die Ehre gehabt, Erscheinungen zu beobachten, die unter Berücksichtigung auf ihren Charakter der Definition Wunder zuzuordnen waren. Eine der vielleicht spektakulärsten von ihnen hatte ihren Platz noch in meiner Kindheit, als es im Sommer (gegen Ende Juni – Anfang Juli – das Getreide war damals schon groß), höchstwahrscheinlich im Jahre 1954, kleine lebendige Fischchen von etwa 5 cm Länge „regnete“. Dieser Regen dauerte etwa eine Stunde an. Beobachtet wurde er in der Nähe meines Elternhauses, das im Dorf Wszewilki bei Milicz (d.h. in grader Linie zur ungefähr 3 km entfernten Kirche der Hl. Anna in Karlow vor Milicz, in früheren Zeiten berühmt durch viele Wunder). Höchstwahrscheinlich war es damals Sonntag am frühen Nachmittag, denn wir waren alle zu Hause (der arbeitende Vater inbegriffen).
Ich erinnere mich, dass wir alle dieses ungewöhnliche Ereignis beobachteten und miteinander diskutierten. Die Dichte der Fische war so, dass sie nach dem Regen voneinander etwa 10 bis 50 Meter entfernt waren. Auf dem Hof, im Garten und dem hausnahen Weg sammelte ich dann ca. 20 von ihnen – Vater befahl mir sie aufzusammeln und dann in unseren Torfteich zu werfen. Die Häufigkeit des Auftauchens der nachfolgenden Fische auf der Erde war eher nicht groß. In dem von mir beobachteten Bereich tauchte ein Fisch immer so aller zwei bis fünf Minuten auf. Eigentlich erweckte ihr Auftauchen bei mir den Eindruck, dass jemand sie in Serie materialisiert, einen nach dem anderen, jeden nächsten Fisch erst dann materialisierend, wenn die Materialisierung des vorherigen Fisches abgeschlossen war, nur dass der genaue Ort, an welchem jeder nächste Fisch materialisiert wurde, wie auf zufällige Art einer Änderung unterlag.
(Ich erinnere mich deutlich an die Beobachtung dieses Ereignisses durch das Fenster und das den Eltern Zeigen mit dem Schrei – schaut nur, dort ist noch einer.) Jetzt , aus der Perspektive der Zeit schauend, erinnerte ihr Erscheinen an die Beobachtung eines Behälters eines schnellen Verarbeitungsautomaten, in dem auf unbemerkbare Weise in bestimmten Abständen das nächste verarbeitete Teil auftaucht. Die Fische ließen sich auch nicht vor dem Fall in der Luft bemerken, obwohl man ihren silbernen Glanz im Flug bemerkt haben müsste. Sie tauchten einfach auf der Erde auf, als ob sie dort materialisiert wurden und nicht vom Himmel fielen.
Ich persönlich glaube übrigens, dass sie auf der Erdoberfläche materialisiert wurden, nur, dass diese Materialisierung aus zwei Gründen während des Regens stattfand, nämlich (1), um dem ganzen Ereignis die erforderliche „Vieldeutigkeit“ zu geben, damit die Menschen in der Lage waren, es entsprechend ihrer eigenen Philosophie zu interpretieren, und (2), um die Chancen des Überlebens der Fische zu erhöhen, so dass einige von ihnen nach der Materialisierung mit dem Wasser zu den nahen Wasserbehältern gespült wurden.
Die These über ihre mögliche Materialisierung gleich auf der Erde unterstützt auch übrigens der Fakt, dass sie nach dem Aussetzen in den Teich noch lange Zeit lebten und keiner von ihnen auf Grund von inneren Schäden/ Verletzungen verstarb. Wenn man so einen Fisch aus der Höhe von einigen Stockwerken werfen würde, dann würde er auf Grund des Aufschlagens auf die harte Erde oder Beton kurz danach in Folge innerer Verletzungen kaputt gehen. Diese Fische zeigten sich nicht nur dort, wohin mein Blick reichte, sondern auch an Orten, die von niemandem beobachtet wurden. Ihre sich zersetzenden Körperchen sah ich nämlich später nach einem großen Zeitabstand im Gras oder im Getreide in größerem Abstand um das Elternhaus herum. Alle Fische waren gleich groß und von derselben Gattung (sie sahen aus wie identische Zwillinge oder Klonprodukte). Einer von ihnen „fiel“ in unseren aufgedeckten Brunnen, aus dem er einige Tage später immer noch lebend in einem Wassereimer geangelt wurde. Nach dem Auftauchen auf der Erde warfen sie sich gewaltig hin und her, um damit ihre Frische und Kraft anzuzeigen. Im Augenblick ihres Auftauchens regnete es ziemlich stark, es gab keinen starken Wind (wie etwa ein Hurrikan oder Lufthose), dem man ihr Forttragen zurechnen könnte.
Es ist erwähnenswert, dass die Engländer die Redensart „rains dogs and cats“ besitzen („es regnet Hunde und Katzen“), die wahrscheinlich aus ähnlichem Regen, der lebendige Geschöpfe wirft, entstanden ist. In der entsprechenden Literatur finden sich auch Beschreibungen einer riesigen Anzahl von verschiedensten lebendigen Geschöpfen, deren Fallen mit dem Regen an verschiedenen Orten der Erde bemerkt wurde.
In der zu diesem Thema existierenden Literatur lassen sich verschiedene „natürliche“ Erklärungen der wunderreichen „Regenfälle“ mit lebenden Geschöpfen finden. Übereinstimmend mit diesen Erklärungen, wurden jene Schöpfungen durch kräftige Winde abgefangen, die sie in der Luft über große Entfernungen hinweg trugen und sie dann zusammen mit dem Regen warfen. Jedoch erinnere ich mich genau an die Umstände seines Eintretens und im Vergleich mit den existierenden Erklärungen, bin ich der Meinung, dass diese Erklärungen aus den Büchern sich nicht mit der Wirklichkeit decken.
Beispielsweise die Fische, die in Wszewilki auftauchten, waren ungewöhnlich lebendig und kräftig, warfen sich und sprangen sofort eine lange Zeit über, als ob sie gerade aus dem Wasser gezogen worden wären. Wenn man indessen die Möglichkeit Ihres Auffangens durch den Wind und das Tragen in der Luft erwägt, hätten sie müde sein müssen und fast tot vor Erschöpfung, gar nicht mal den langen Flug in großer Höhe und den Aufprall auf die harte Erde beachtend, (einige von ihnen fielen auf den Beton oder auf verhärteten Schmutz). Der zeitliche Abstand zwischen dem Fall der ersten und letzten Fische betrug etwa eine Stunde. Es ist also nicht möglich, dass so eine Erscheinung wie der Wind die Fische pausenlos eine Stunde lang aus dem Wasser schleuderte – die Fische würden aus dem Unsicherheitsgebiet flüchten. Wenn alle Fische des weiteren im selben Augenblick herausgeschleudert worden wären, hätten die letzten, die fielen, fast leblos vor Erschöpfung sein müssen – denn der Fisch kann nicht nach einer Stunde Flug in der Luft die Energie und Lebenskraft halten.
Darüber hinaus hatten alle Fische dieselbe Größe, dieselbe Gattung /(plotki)/ und sahen wie ihre identischen Zwillinge aus. Indessen, wenn der Wind eine wirkliche Sandbank gepackt hätte, hätten in ihr kleinere und größere Fische sein müssen und auch verschiedener Gattungen.
Ich erinnere mich, dass als ich in der Aufregung die Aufmerksamkeit meiner Eltern auf das ungewöhnliche Ereignis lenkte, sie es annahmen, als sei das etwas völlig normales und meinten, dass sie das schon vorher mal gesehen hätten. Ihrer Meinung nach waren sie ein Teil von in gewissen Zeitabständen wiederholten Handlungen Gottes oder der Natur, um die neu aufgestellten Wasserbehälter mit Fischen zu füllen.
Tatsächlich übrigens so um die zehn Jahre später wurden erneut identische Fische im selben Bereich höchstwahrscheinlich materialisiert. Sicher habe ich diesen Fakt ihres Auftauchens nicht selbst beobachtet, aber ich habe seine Konsequenzen bemerkt. Eines Tages, als ich bereits in den letzten Jahren meines Liceums war, bemerkte ich einen sich zersetzenden kleinen Fischkörper an einem Ort, an dem er in Übereinstimmung mit der Logik nicht zu sein hätte. Weil dieses Körperchen mich an das identische sich in Folge des vorher besprochenen „Regens“ aus der Kindheit zersetzende Körperchen erinnerte, suchte ich mit Interesse weitere. Das Suchen brachte Resultate und ich fand damals einige kleine Fische mit annähernd gleichem Zerfallsgrad, die zufällig in ein einsehbares Gebiet um das Haus meiner Eltern herum geworfen wurden, als dass sie sich mit menschlichem Vandalismus erklären ließen.
Ich bemerkte sie sogar in einer Entfernung bis zu 2 Kilometern vom Haus. Alles wies darauf hin, dass sie ebenfalls aus einem ähnlichen wie in der Kindheit beobachteten „Regen“ stammten.
Zu den Beispielen heutiger wahrscheinlich am weitesten bekannten Wunder sollte man auch das ziemlich große aus dem Jahr 1995 zählen, die aus der Statuette Madonnas rinnenden Tränen. Sie erfüllen auch die philosophische Forderung nach dem Kanon der Mehrdeutigkeit und dem Fehlen des Favoritismus. Sie sind jedoch auch ziemlich übernatürlich, um viele gläubige Menschen zu inspirieren.
Der wahrscheinlich bekannteste Fall solcher Tränen ist die Madonna von Civitavecchia, Italien – siehe “New Straits Times” (31 Jalan Riong, 59100 Kuala Lumpur, Malaysia), Freitag, 3, März 1995, Seite 20 und Mittwoch, 12. Juli 1995. Zu einer ähnlichen Kategorie von Wundern gehört auch die von der Statuette des hinduistischen Lord Ganesh getrunkene Milch, die – im Hinblick auf den Besitz des Rüssels auch „Elefantengott“ genannt wird (siehe “The Sun” (Fikiran Abadi Sdn Bhd, Lot 8, Lorong 51A/227B, Section 51A, 46100 Petaling Jaya, Malaysia), Samstag, 23. September 1995, Seite 8 und 44). Die Randnotiz der Vieldeutigkeit, die ihm untergeordnet wurde, ist ausreichend breit, damit die Personen, die ihre Realität nicht akzeptieren wollen, imstande wären, für sich ungezählte „wissenschaftliche Erklärungen“ zu formulieren.
Natürlich sind solche gewöhnliche Erklärungen sehr naiv auch für Personen, die imstande sind, die Wahrheit zum Thema solcher Wunder zu akzeptieren, und diese Erklärungen schaffen eine ausreichende Menge an Zweifeln an ihrer Richtigkeit, um sicher zu sein, dass faktisch dort tatsächlich Wunder ihren Platz hatten.
Die populärste dieser „wissenschaftlichen Erklärungen“ basiert auf der Fähigkeit von porösen Materialien zur Absorption von Flüssigkeiten. Ohne Rücksicht darauf jedoch, wie logisch sie klingen können, gewöhnlich passen sie nicht zu allen Fakten, die mit dem wahren Wunder zusammenhängen. Beispielsweise im Falle der Madonna klären sie nicht den chemischen Bestandteil ihrer Tränen, der mit den menschlichen Tränen gewöhnlich identisch ist, ab, noch den Fakt ihres Rinnens durch die nichtporöse Statuette (z.b. aus Porzellan).
Dagegen im Falle der Statuette von Lord Ganesh erklären sie nicht die Töne des „Schlürfens“, das oft sein Trinken der Milch begleitet, sie erklären auch nicht, warum nur Milch getrunken wird – nicht dagegen alle Flüssigkeiten (in der hinduistischen Religion ist nur Milch eine „heilige“ Flüssigkeit und die sie gebenden Kühe „heilige“ Geschöpfe) und warum die Milch nicht von jeder Person angenommen wird, sondern nur von ergebenen Bekennern. Natürlich bedeuten fehlende Eilfertigkeit, Objektivität und Mäßigung in der Akzeptanz verschiedener „wissenschaftlicher“ Erklärungen für Wunder keinesfalls die Negierung des Bedarfs der Untersuchung jedes Falles ihres Auftretens. Gerade in unserer Gesellschaft und auch unter den „Simulationen“ der UFOnauten, beschrieben im Kapitel OD, finden sich immer solche, die aus verschiedenen Gründen bereit sein werden, Wunder zu vollführen, sobald ihnen niemand auf die Hände schauen wird.
Natürlich treten solche ungewöhnlichen Erscheinungen, die auch die Definition Wunder erfüllen, nicht nur in Verbindung mit Gott oder Statuetten der Götter auf, sondern auch in Verbindung mit gewöhnlichen Personen. Die größte Anzahl zeigt sich im Falle des tragischen Todes jemandes Unschuldigen. Beispielsweise hörte ich einmal eine authentische Erzählung über einen Engländer, der ungerecht bestraft und aufgehängt wurde und daraufhin niemals auf seinem Grab Gras wuchs. Des weiteren war in Neuseeland eine der touristischen Attraktionen auf dem Friedhof an der Barbadoes Street w Christchurch ein Grabstein einer Margaret Burke, 22-jährige Magd, die am 9. Januar 1871 ermordet wurde. Auf diesem Stein tauchte eine Spur einer Hand auf, aus der Blut floss. Nach Austausch des Steins zeigte sich die blutige Spur erneut. Leider fiel der Stein 1951 dem Vandalismus zum Opfer und verschwand (sicherlich aus den im Unterkapitel VB5.1.1 der älteren Monographie [1/4] beschriebenen Gründen) zusammen mit dem Grab, auf dem er aufgestellt war.
Bis heute überdauerte lediglich sein Farbfoto. Zu seinem Thema wurde sogar der Dokumentarfilm „Epitah“ im Programm 1TVNZ ausgestrahlt – am Mittwoch, 7. April 1999, 20:35 Uhr. Beschrieben wurde er auch kurz in dem Artikel „‘Bloodied‘ headstone no mystery“ (d.h. „Der blutende Grabstein‘ hörte auf ein Geheimnis zu sein“), publiziert auf der Seite 21 der Wochenzeitschrift “TV Guide, April 3 to 9″, Ausgabe vom 26. März 1999 (Independent News Auckland Ltd., 155 New Road, Auckland, N.Z., Ph: (09) 302-1300). Leider wurde sowohl in jenem Film als auch im Artikel das blutige Zeichen der Hand als unsauberes Leck in der Oberfläche des Marmors, aus dem dieser Stein gefertigt wurde, „wissenschaftlich erklärt“
(Jene „wissenschaftliche Erklärung“ war tatsächlich nur jemandes wilde Spekulation, denn sie wurde nicht begleitet von irgendwelchen Analysen jener Unsauberkeit, ob die Blutbestandteile faktisch NICHT denen menschlichen Blutes entsprechen und auch nicht das Marmor untersucht, ob es tatsächlich so eine Unsauberkeit enthält.) Die Personen, die dieses „Unsauberkeits-Leck“ postulierten, konnten jedoch nicht erklären, warum nur ein Grabstein diese Spur besaß, und auch, warum die Spur hauptsächlich nach dem Wechsel des Steins aufs neue auftauchte.
Leider, wie das immer mit allem ist, was ein Wirkungspotential für die ganze Zivilisation in sich trägt, so kommt mit den Wundern auch die Versuchung sie zu fabrizieren (hoaxieren). Besonders gefährlich für unsere Zivilisation sind die Wunderhoaxe, die von verschiedensten Betrügern zur persönlichen Vereicherung präpariert werden. Glücklicherweise kann man Wunderhoaxe von wirklichen Wundern unterscheiden, weil diese Wunder NICHT die philosophischen Erfordernisse erfüllen, die zu Beginn dieses Unterkapitels beschrieben wurden. Darüber hinaus, z.B. im Falle von durch Simulationen der satanischen UFOnauten fabrizierten Wundern, müssen sie sich bei Anwesenheit von UFOs ereignen, die in einigen Fällen von Beobachtern gesehen werden können. Beispielsweise favorisieren Wunderhoaxe, die von UFOnauten präpariert wurden, fast immer eine individuelle Personen (oder einer kleinen Personengruppe), die leicht zu manipulieren ist und daher später durch sie ausgebeutet werden kann, damit mit ihrer Hilfe die Simulationen der UFOnauten ihre versteckten Ziele erreichen können. Die von ihnen hoaxierten Wunder erfüllen gewöhnlich auch nicht die philosophische Forderung des „Kanons der Mehrdeutigkeit“ und daher ist in fast allen Fällen ihr „übernatürlicher“ Charakter sehr augenscheinlich, ist sowohl von Zeugen bestätigt als auch von Beweismaterial, manches Mal kann es sogar in einem Film festgehalten sein.
Ein besonders aussagekräftiges Beispiel für ein „Wunder“, das in sich die Gegenwart aller in den Hoaxen gegenwärtigen Eigenschaften aufweist, war das sechsmalige Erscheinen einer Frau, die für die Mutter Gottes gehalten wird, im Dörfchen Fatima, 129 Kilometer von Lissabon, Portugal, entfernt. Dieses Erscheinen fand immer an einem 13. jedes Monats statt. Des weiteren, wie sich aus den im Unterkapitel V5.4. der älteren Monographie [1/4] beschriebenen Untersuchungsergebnissen bezüglich der Simulationen der UFOnauten ergibt, suchen sie zielgerichtet für ihre satanischen Taten entweder den 13. eines beliebigen Monats oder aber auch den 1. April aus. Wenn sie an solchen Tagen irgendwelche Veränderungen unserer Geschichte einführen, können sie später die Ergebnisse dieser ihrer Manipulationen von den Veränderungen unterscheiden, die auf natürlich Weise entstanden sind. Das Erscheinen in Fatima wurde über sechs aufeinanderfolgende Monate durchgeführt, beginnend ab dem 13. Mai 1917. Sie ließen sich unter anderem daran erkennen, dass die Frau, die sich in ihr enthüllte, zum kommunistischen Russland feindlich eingestellt war (so eine Feindschaft, die sich den Ideen der Göttlichkeit entgegenstellt, könnte durch die totaliztischen Elemente, die in der Ideologie des Kommunismus enthalten sind, begründet werden, die den UFOnauten-Simulationen überhaupt nicht genehm waren). Die Ereignisse, die in Fatima stattfanden, sind auf den Seiten 110 bis 111 des Buches <1I3.5> von Stephen Skinner, “Millennium Prophecies”, Carlton Books Limited, 1994, ISBN 1-85868-034-4, 160 Seiten, HC, beschrieben.
Die beweiskräftigste Erscheinung, die bestätigt, dass sie von den UFOnauten-Simulationen gefälscht wurden, war eine silberne Scheibe (UFO), die sich während der Erscheinung der Frau am 13. Oktober 1917 in den Wolken versteckte, bevor sie von den Menschen wahrgenommen wurde. Dieses UFO wurde für den Blick der Menschen für eine kurze Zeit sichtbar. Diese Scheibe war für die siebzigtausend Zuschauer deutlich sichtbar, als eine Wolke, in der sie sich verbarg, sich zufällig öffnete. Trotz der Bemühungen ihrer Mannschaft, das Schiff vor dem Blick des Volkes zu verbergen, wurde ihre Existenz doch enthüllt. Natürlich sind die Ereignisse von Fatima nicht die einzigsten, die die Bedingungen gefälschter „Wunder“ erfüllen. Beispiele anderer solcher Ereignisse umfassen alle Fälle von Stygmen (Wundmale). Stygmen sind ein hervorragendes Beispiel für Körperverletzung, die leicht von für Menschen unsichtbaren UFOnauten-Simulationen herbeigeführt werden können, an Favoritismus gesättigt, die individuelle Menschen betreffen – deren Handlungen sich danach leicht telepathisch manipulieren lassen und die deshalb später durch diese UFOnauten-Simulationen für das Erreichen ihrer eigenen Vorteile ausgenutzt werden kann.
Natürlich wissen die Menschen, die durch Wundmale verletzt wurden, überhaupt nicht, dass sie lediglich ein Werkzeug in jemandes Händen sind. Eine andere Erscheinung, die auch die Bedingungen eines gefälschten „Wunders“ erfüllen, ist das das heilige „vibudhi“ imitierende weiße Pulver, das auf den Porträts von Sai Baba wächst. Auch dies befördert den Favoritismus und ermöglicht das Erreichen verdeckter Ziele (nicht den Fakt beachtend, dass jenes weiße Pulver sich von dem wahren „vibudhi“ unterscheidet).


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