I4.4. Karma
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Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

I4.4. Karma

In den Aktionen der Moralgesetze erfüllt ein Ausführungsalgorithmus, gesammelt in den Registern jedes individuellen Intellekts (d.h. Person, Wesen oder Objekts), aber auch in den Gruppen-Intellekten, zu denen jeder individuelle Intellekt gehört (z.B. Familie, Institution, Volk, Staat oder Zivilisation), eine ungewöhnlich wesentliche Rolle. In der vorliegenden Monographie wird dieser Algorithmus mit dem Begriff „Karma“ bezeichnet. Dieses Wort wurde für die Konzeption der Dipolaren Gravitation aus den Religionen und Philosophien des Ostens angenommen. Das Konzept der dipolaren Gravitation ist gezwungen, diesen Begriff neu zu definieren, weil in den östlichen Religionen entsprang er verschiedenen Verzerrungen und Paradoxien (Details Unterkapitel JA3.1). Erläutern wir hier genauer, was das Konzept der Dipolaren Konzeption unter dem Begriff „Karma“ versteht.
Im Konzept der Dipolaren Gravitation „ist Karma der komplette steuernde Algorithmus, eingeschrieben in die Register (Seelen) der einzelnen Intellekte – z.B. Personen, Lebewesen, Objekte, die gegenwärtig für tot gehalten werden, Institutionen usw.“ Dieser Algorithmus wird in das Register des betreffenden Wesens jedes Mal eingeschrieben, wenn es in Kontakt mit irgendeinem anderen Wesen tritt. Die Einschreibung des Karmas in das Register ist immer eine Folge der Art der Gefühle, die das betreffende Wesen in irgendeinem anderen Wesen weckt. Während dieser Einschreibung knüpfen spezielle Ausführungsorgane, die in den gegen-materiellen Duplikaten aller Wesen eingebaut sind, einen telepathischen Kontakt miteinander, während dessen sie u.a. diesen Ausführungsalgorithmus, Karma genannt, miteinander austauschen. Dieser telepathische Kontakt ist unbewusst und findet ohne bewusstes Wissen und Willen beider sich kontaktierenden Wesen oder Objekte statt.
Der Austauschmechanismus des Karmas ist sehr einfach. Er beruht auf der Entfernung des Eintrags des Algorithmus, der die Notwendigkeit des Überlebens des betreffenden Gefühls ausdrückt, aus dem Register der Person oder des Wesens, die/ das dieses Gefühl gerade erfährt und auf dem Einschreiben dieses Algorithmus in das Register der Person oder des Wesens, die/ das mit dem Wissen um das überlebende Gefühl beim Überlebenden das Auftauchen eben dieses Gefühls herbeiführte. Das bedeutet, dass der karmische Eintrag weggenommen wird von der Person oder dem Wesen, die /das das betreffende Gefühl empfangen hat und dem eingeschrieben wird, der mit Wissen des Empfangenden ihm das betreffende Gefühl gibt. Wenn beispielsweise das zwischen zwei Wesen betreffende ausgetauschte Gefühl eine Sammlung von während der Tötung erlebten Erfahrungen ist, wird das Karma des erfahrenen Gefühls während der Tötung  aus dem Register des Opfers entfernt und in das Register dessen geworfen, den das Opfer im Moment des Durchlebens seines Todes für seinen Mörder hält.
Natürlich hat das Karma in der Mehrzahl der Fälle den Charakter eines zweiseitigen Algorithmenaustausches der Gefühle und entsprechende Arten von Karma fließen in beide Richtungen. (Z.B. schlägt einer den anderen schmerzhaft und nimmt daher das Gefühl des Geschlagenen an, während der zweite den Schlagenden mit Beleidigungen beschimpft und deshalb das Karma des Gefühls der Beleidigung erhält.) Daher schreiben die einzelnen Wesen mit jeder Handlung, Denken und Haltung unaufhörlich in ihre Register ein neues Karma ein. Nach dieser Eintragung definiert dieses Karma, was seinem Träger entweder noch in diesem oder auch erst im nächsten Leben begegnen muss.
Der oben beschriebene Mechanismus des Durchflusses des Karmas bewirkt alles eindeutig im dem Falle, da die Wechselwirkung zwischen gebendem und empfangendem Gefühl persönlich, direkt und deutlich sichtbar ist. Wenn beispielsweise jemand jemanden anderen tötet (oder schlägt), dann ist klar, dass die ermordete (oder geschlagene) Person eindeutig weiß, wer ihr Leid verursachte. Daher übergibt sie präzise das Karma ihrem Mörder (oder Schläger). Die Übergabe des Karmas beginnt sich jedoch in all den Situationen zu verkomplizieren, wenn das Opfer überhaupt nicht weiß, was es wirklich schlug. Die Bedingung der Lieferung des Karmas zum Täter des betreffenden Gefühls ist, dass dem Opfer bewusst ist, wer dieses Gefühl verursachte, und daher, dass das Opfer mit dem Geist sein Karma an die richtige Adresse lenkt. Wenn das Opfer aber nicht weiß, wer es schlug, lenkt sein Geist sein Karma an eine falsche Adresse. Im Ergebnis erhält das Karma eines getäuschten Opfers erhält jemand, der es nicht verdiente, d.h. jemand, der überhaupt nicht der wahre Täter des betreffenden Leids ist.
Die Eigenschaft des Karmas, dass es in sich die Einschreibungen von allem enthält, was das betreffende Wesen berührt, besitzt praktisch ein Verhältnis zu Zukunftsvorhersagen, Visionen, Wahrsagerei usw. Alle solche Aktionen führen also einzig zu einem mehr oder weniger genauen Auslesen jemandes karmischer Einschreibung und nächsten Wiederholens des Inhaltes dieser Einschreibung in Form der Weissagung.
Aus dem, was ich bisher zu beobachten schaffte, tritt die Freigabe bestimmter karmischer Einschreibungen in bestimmten und für sie günstigen gravitativen Bedingungen ein (siehe auch die Unterkapiteln JE9 und JE9.3). Aus diesem Grunde existiert z.B. die Möglichkeit der astrologischen Voraussicht, welche Einschreibungsarten der Freigabe in einem bestimmten Zeitraum unterliegen. Es existiert auch die Chance der Unterscheidung der Gravitationszyklen – in deren Bereich bestimmte Karmatrends dominieren werden, es existiert die Chance die Terrainkonfiguration zu definieren, in welcher dieser Konfigurationen bestimmte Ereignistypen ihren Platz haben werden usw.
Auch wenn der Leser von der obigen Entdeckung überrascht sein kann, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Freigabe des Karmas und den Gravitationsbedingungen, in denen dieser Freigabe ihren Platz hat, beruht diese Entdeckung doch auf einer ganzen Reihe von empirischen Beobachtungen, die ich in meinem Vagabundenleben sammeln konnte. Um hier einige dieser Beobachtungen anzuführen, so ist das bekannteste Beispiel für diesen Zusammenhang der ziemlich bekannte Fakt, dass in Meeresküstengebieten die Menschen während der Ebbe sterben (wobei diese Ebbe wiederum von bestimmten Gravitationsbedingungen herbeigeführt wird).
Vom Meer entfernt nehmen die Menschen keine Notiz von dem Zusammenhang zwischen der Todeszeit und den Gravitationsänderungen, weil es an Hinweisen wie die Ebbe des Meeres fehlt. Allerdings wissen Krankenhausmitarbeiter, Polizisten und Journalisten, die Selbstmorde, Unfälle und Wahnsinnsanfälle beobachten, sehr genau, dass die Todeszeiten, auch die von Selbstmorden, Herzinfarkten, Wahnsinnsanfällen und schwere Kriminalität (z.B. Serienmorde) die Tendenz zum Stau an bestimmten Tagen und Stunden aufzeigen. Leider hat bisher niemand versucht, sie mit den Fluktuationen des Gravitationsfeldes zu verbinden, obwohl vielfach der Versuch unternommen wurde, sie mit dem Wetter oder dem Stand des Mondes in Verbindung zu bringen. Dabei ist bekannt, dass das Wetter einen engen Zusammenhang mit der Gravitation besitzt – z.B. im Zeitraum des Vollmondes ist es immer sonnig und frostig.
Ein anderes bekanntes Beispiel für den Zusammenhang des Karmas mit der Gravitation ist die Astrologie. Seit langem nutzen die Astrologen diesen Zusammenhang für Erstellung ihrer Horoskope bzw. zur Voraussage, welche Arten von Karma sich im Moment befreien, da bestimmte Intellekte auf ihrem Lebensweg eine bestimmte Konfiguration des Gravitationsfeldes begegnen. Einen zu den Horoskopen sehr ähnlichen Zusammenhang zwischen Karma und Gravitation drückt auch das alte chinesische Wissen, „fung schui“ genannt, aus. Dieses Wissen besagt u.a., dass das, was uns an einem betreffenden Ort, begegnet, von der gravitativen Konfiguration dieses Ortes abhängt. Daher sollte man ein Haus oder ein Büro einzig an genau bestimmten Orten bauen, die eben von einem guten „fung schui“ gekennzeichnet sind (d.h. mit einer für uns günstigen Gravitation und Reflexion sowie Orientierung telepathischer Wellen – siehe auch Unterkapitel H7.1).
Ein weiteres Beispiel des Zusammenhangs der Karmaauslösung mit der Gravitation ist die Lage von Schlachtfeldern. Obwohl die Auswahl des Schlachtfeldes sich gegenwärtig durch topographische Attribute erklärt, wird es faktisch von seinen gravitativen Eigenschaften bestimmt. Beispielsweise wurden in alten Zivilisationszentren (z.B. in Kleinasien), wo in der bisherigen Geschichte der Menschheit bereits eine enorme Anzahl an Schlachten stattfand und bestimmte Gebiete mehrmal als Schlachtfeld ausgesucht wurden, während sehr nahe gelegene Orte mit fast identischen topographischen Merkmalen nicht ein Mal als Schlachtfeld gewählt wurden.
Ein weiteres Beispiel des Zusammenhangs zwischen Karma und Gravitation ist in der altpolnischen Folklore als Zusammenhang zwischen dem Mond und dem Moment des Sähens oder Erntens bekannt.
(Auf diesen Umstand lenkte Herr Krzysztof Bielikowicz – chris.b@interia.pl – meine Aufmerksamkeit, der davon sowohl aus der familiären Tradition, als auch aus den Archiven der Seite http://www.keelynet.com wusste.) Beispielsweise sollte man gemäß dieser Folklore Mais, Gemüse, neue Baumstämme und alles, was über der Erde wächst, kurz vor dem Vollmond sähen bzw. einpflanzen, z.B. bei Dreiviertel Vollmond – d.h. wenn die Gravitation ihren niedrigsten Wert erreicht, dann wächst es stattlich und fruchtbar. Alles dagegen, was unter der Erde geboren wird wie Kartoffeln, Zwiebeln, Radieschen, Rüben und Blumenzwiebeln, sollten einige Tage nach dem Neumond gesät werden, da dann robuste Wurzeln und nicht Blätter und Blumen geboren werden. Unkraut sollte auch einige Tage vor Neumond entfernt werden, genauer, etwas vor seinem völligen Wegbleiben – d.h. wenn die Gravitation ihren höchsten Wert erreicht, dann wächst das Unkraut nach seiner Entfernung nicht wieder nach. Ähnlich sollte man Haare am besten kurz vor Neumond schneiden.
Für mich persönlich war der beste überzeugende Beweis für den Zusammenhang zwischen der Karmafreigabe und der Gravitation die Beobachtung der Verteilung der „weißen Kreuze“ an den Straßen Neuseelands. In Neuseeland gibt es einen ziemlich einzigartigen Brauch, dass an jedem Ort, wo jemand auf dem Weg starb, stellte seine Familie ein kleines hölzernes „weißes Kreuz“ auf. Dieses Kreuz wurde von den Behörden und Straßendiensten respektiert und stehen gelassen bis die Familie es entfernt oder es aus Altersgründen verrottet. Vom 18. November bis 5. Dezember 1998 begab ich mich mit dem Auto auf eine siebzehntägige Reise durch Neuseeland zwecks Arbeitssuche. Ich verbrachte mit meinem Ford Laser über 3600 Kilometer auf Neuseelands Straßen, von Dunedin bis auf Coromandel in der Höhe von Auckland.
Während dieser sehr langen Reise machte ich viele Beobachtungen zum Thema der Verbreitung dieser weißen Kreuze. Was mir damals auffiel, war, dass die Verbreitung dieser Kreuze sich nicht mit der Qualität oder Sichtbarkeit der Straßen, aber immer mit lokalen Störungen im Gravitationsfeld deckt. Ausschlaggebend für diese ist die unsichtbare Konfiguration von Felsen unter der Oberfläche der Straße oder in ihrer Nähe.   Beispielsweise verläuft eine sehr gut erhaltene Straße gerade wie ein Pfeil durch irgendein Tal und an einer Stelle sieht man aus völlig unverständlichen Gründen eine Gruppierung der Kreuze mit kurzen Entfernungen zwischen ihnen. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen starben also einige Menschen auf einer gut erhaltenen, wie ein Pfeil geraden und perfekt sichtbaren Straße.
Aber wenn man sich in der Umgebung umschaut, ist deutlich zu sehen, dass der Ort, an dem sich die Gruppe von Kreuzen befindet, an einer Kreuzung der Straße mit Verlängerung eines zwischen Bergen verlaufenden steilen Tales liegt. Dieses Tal läuft auf das Tal zu, durch das die Straße verläuft. Das heißt, unter der Erde des betreffenden Straßenpunktes gibt es eine Kerbe in der Gesteinsschicht, die dazu führt, dass dieser Ort eine vollkommen andere Gravitation besitzt als der Ort daneben. Ähnlich ist es mit Brücken. Die Logik sagt, dass wenn sich ein tödlicher Unfall auf einer Brücke ereignet, er von seinem Anfang lokalisiert werden sollte. Weiße Kreuze erscheinen in der Mitte von Brücken, d.h. an Bereichen, wo eine unterirdische geologische Störung /wörtlich Sprung bzw. Absatz/ (englisch „fault“) das Gravitationsfeld stark verändert.
Um den Wirkungsmechanismus des moralischen Algorithmus, genannt „Karma“, besser zu verstehen, gehen wir nun ein Beispiel für seinen Verlauf durch. Nehmen wir an, dass wir einen Fall eines Terroristen beobachten, der Geiseln für eine abschreckende Exekution nimmt. Er weiß dabei gar nicht, dass sein Gewissen – das der bewussten Absicht seines Verstandes untergeordnet ist, der sich für die Durchführung der Exekution entschieden hat – die karmische Einschreibung jeder Person, auf die dieser Terrorist schaut, ausliest. Im Falle, die betreffende Person besitzt in ihrem Karma keine Einschreibung für Mord, flüstert das Gewissen „dieser nicht“. Der Terrorist geht also weiter. In einem gewissen Moment trifft sein Gewissen auf eine Person, die in ihrem Karma einen Mord besitzt (z.B. aus dem vorigen Leben verblieben).
Sein Gewissen flüstert „diese“ /Person/. Der Terrorist richtet die Pistole auf sie. Das Gewissen fügt schnell hinzu „ohne Schmerzen“, weil im karmischen Eintrag des Opfers ein Mord enthalten ist, der „technisch“ durchgeführt wurde, also ohne unnötige Schmerzen und Qualen. Der Terrorist setzt also seine Pistole auf die Stirn des Opfers und drückt ab. In dem Moment wird der Karmaeintrag „Mord“ aus dem Register des Opfers radiert und in sein eigenes Register eingetragen.  Dieser Eintrag wird zusätzlich mit dem Gefühl modifiziert, das das Opfer im Zusammenhang mit seinem Tod hat (z.B. „es geschah so schnell und nicht mal schmerzhaft“) und mit dem Gefühl, das das Opfer  auf Grund der moralischen Haltung des Mörders erzeugte.
Natürlich, wie das an vielen Stellen des vorliegenden Kapitels und des Kapitels JD unterstrichen wurde, lernen die Menschen mit der Zeit, ihr die Eingebungen ihres Gewissens zu überhören. Nehmen wir also für einen Augenblick ein anderes Szenario an. Nämlich steht in der Reihe der Geiseln eine Person, die jemandem sehr ähnlich ist, den der Terrorist überhaupt nicht mag und diese Person keinen Mord auf ihrem Gewissen hat. Das Gewissen des Terroristen sagt also routinemäßig „der nicht“. Der Terrorist beruhigt jedoch mit seinem Verstand das Gewissen und entscheidet: „den mag ich nicht, also erschieße ich ihn“. Das Gewissen gibt noch nicht auf und argumentiert in der art „aber so wie du hat er kleine Kinder, die Waisen werden“. Nehmen wir an, dass der Terrorist immer noch nicht auf sein Gewissen hört und macht sich zur Exekution bereit.
Dann übergibt das Gewissen die Kontrolle dem universalen Intellekt, weil in der gegebenen Situation seine Intervention notwendig wird. Abhängig vom Karma des betreffenden Opfers und vom lehrenden Einfluss, der lt. dem Gesetz des Maximalen Lerneffekts bei der Durchführung dieser Exekution auf alle beteiligten Seiten besitzen würde (siehe Unterkapitel I4.1.1), trifft der universelle Intellekt die Entscheidung, was weiter passieren soll. Abhängig von dieser Entscheidung wird entweder die Exekution trotz allem realisiert oder der universelle Intellekt verursacht, dass die Moralgesetze die Kontrolle über die Physikgesetze übernehmen (beispielsweise organisiert er, dass der Terrorist verwirrt wird und daneben schießt – wenn das Opfer im Karma jemandes Verwundung hat oder dass etwas nicht funktioniert – z.B. die Pistole nicht losgeht oder es geschieht etwas, was die Exekution im letzten Moment absagt – z.B. der Terroristenanführer ruft überraschend: „nicht schießen, die Gegenseite stimmte gerade unseren Bedingungen zu“, usw.).
Natürlich wird das Karma auch bei der Interaktion zwischen zwei beliebigen Objekten im Universum getauscht, nicht nur bei der Interaktion zweier Menschen. Jedes Objekt besitzt sein gegen-materielles Duplikat. Und jedes Duplikat enthält ein Gegen-Organ, das das Karma verwaltet. Nur, dass im Falle toter Gegenstände es nicht so komplex und vielfältig wie bei Menschen angelegt ist. Beispielsweise erhält ein Hooligan, der eine Parkbank zerstört, ebenfalls vom Duplikat dieser Bank einen Karmaeintrag, den er dann solange wie es sich nicht auslösen wird, in seinem Register tragen wird. Nach vielen Jahren, wenn er vielleicht schon ein altersschwacher Greis ist, setzt er sich auf so eine Bank und diese bricht plötzlich unter seinem Gewicht zusammen, obwohl sie so schwach anfangs gar nicht aussah, und er bricht sich bei der Gelegenheit einen der eigenen Knochen.
Natürlich wird der damalige Hooligan anstatt sich seiner Handlungen in der Jugend zu erinnern, Ansprüche an die Parkleitung haben, dass sie so zerbrechliche Bänke aufstellte. In ähnlicher Weise wird ebenfalls das Karma von den gegen-materiellen Duplikaten von Tieren und Pflanzen ausgetauscht (eingetragen). Es sollte also niemanden wundern, dass Hai-Jäger in der Regel am Ende im Rachen eines Hais enden, Löwenfänger gewöhnlich von einem Löwen gefressen und manchmal Holzfäller letzlich von fallenden Bäumen oder Ästen erschlagen werden.
Die Resultante jedes Umschreibens des Karmas von einem individuellen Registers zum anderen, z.B. von einer Person zur anderen, wird zusätzlich auch in den Registern aller Gruppenintellekte, denen der betreffende Intellekt angehört. D.h. beispielsweise eingeschrieben in das Gruppenregister des Volkes, aus dem die betreffende Person stammt in die Register ihrer Zivilisation usw. Jedoch ihr Eintrag in den Gruppenregistern wird von anderen Gesetzen als der Eintrag in individuellen Register regiert. Beispielsweise sind für die Gruppenregister des Staates oder der Zivilisation als Ganzes nur die karmischen Einträge bedeutend, die besagen, was dieser Staat oder dieses Volk Vertretern anderer Staaten und Völker angetan haben. Alles, was in seinem eigenen Gebiet getan wird, wird auch in seinen Grenzen zurückgegeben.
Des weiteren gibt es in den Aufzeichnungen des Gruppenkarmas wichtige Details, die für das individuelle Karma unwesentlich sind. Als Beispiel betrachten wir hier die Situation, dass ein die Erde okkupierender Kosmit entweder einen Anführer einer Supermacht tötet oder auch einen führenden Wissenschaftler, der einen großen Wechsel der Ansichten der Erdenbürger herbeiführen sollte. Aus der Sicht des individuellen Karmas dieses Kosmiten, wird er nur für die Tötung des Menschen verantwortlich sein (wenn er natürlich nicht irgendwelche „Tricks“ benutzt, um das Karma für diese Straftat auf einen unschuldigen Erdenbürger zu werfen). Irgendwann in seinem Leben wird dieser Kosmit selbst getötet werden.
Aus der Sicht des Gruppenkarmas der Zivilisation jedoch, zu der dieser Kosmit gehört, erledigt sich die Sache nicht durch das bloße Töten eines ihrer Mitglieder. Um nämlich das Karma für die Tötung eines wichtigen Machthabers oder Wissenschaftlers zu erfüllen, der Einfluss hatte auf das Karma vieler anderer Menschen, wird diese Zivilisation ebenfalls unter ähnlichen Umständen jemanden von den eigenen Machthabern oder führenden Wissenschaftlern verlieren müssen. Das Obige versucht zu zeigen, dass die Gesetze für das Gruppenkarma die Forderung auferlegen, dass die Gruppenintellekte (Institutionen, Staaten, Zivilisationen) sich gut überlegen, was sie anderen Gruppenintellekten antun. Den Strom des Karmas zwischen den Registern einzelner auseinander wirkender Intellekte regieren bestimmte Gesetze, die ernsthaft untersucht und gelernt werden müssen, da sie eine bessere Lebensführung ermöglichen.
Zum Beispiel besagt eines dieser Gesetze, dass „das Karma nur dann von einem Register entfernt wird, wenn es gleichzeitig in ein anderes Register eingetragen wird“. Ein anderes Gesetz besagt, dass „die Bilanz (d.h. der unausgeglichene Überschuss) des Karmas, das zwischen zwei individuellen Registern fließt, auch alle Gruppenregister belastet, zu denen die individuellen Register gehören“.
Wie aus den obigen Beschreibungen ersichtlich ist, wird das Karma ungewöhnlich eng und präzise verwaltet, so dass keines seiner Fragmente der Zerstreuung oder einem Verlust unterliegt und auch keines seiner Fragmente wird doppelt vollstreckt. Seine Verwaltung der durch die Gegen-Welt eingebauten Mechanismen ist noch enger und präziser als die Finanzbuchhaltung in den heutigen Banken. Sein Strom ist auch unabhängig von Willen und Kontrolle interessierter Seiten und findet völlig ohne deren Beteiligung, Aufmerksamkeit und Einfluss statt. Als solches ist das Karma unempfänglich für jemandes Ausweichversuch vor seiner Erfüllung.
Allerdings ist unser Universum so organisiert, dass alles in ihm möglich ist, einschließlich das Ausweichen vor allem (siehe Unterkapitel OA2.1 und JB5). Wo immer Gesetze existieren, ist den Intellekten, die der Wirkung dieser Gesetze unterliegen, die freie Wahl gegeben, sie zu verletzen oder zu brechen, oder auch ihnen auszuweichen (d.h. sie weder zu brechen noch sie zu verletzen). Das Karma ist hier also keine Ausnahme. Im Kapitel JA wird die auf dem Konzept der Gravitation basierende Philosophie (Totalizmus), deren ideologische Achse die Einhaltung aller Gesetze des Universums ist. Diese Philosophie ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, die die hoch entwickelten Gruppenintellekte (Zivilisationen) annehmen können. Eine andere Philosophie kann auch die Umgehung der universellen Gesetze sein.
Deren ideologische Achse wird in Kapitel OA beschrieben. Zu den Zivilisationen, die die universellen Gesetze umgehen (anstatt sie zu erfüllen), gehören u.a. auch die Zivilisationen, die durch jene „simulierten“ Okkupanten der Erde repräsentiert werden, beschrieben im Kapitel OD. Wie aus meinen Forschungen klar hervorgeht, lernten diese Zivilisationen ebenso, wie man um die Pflichten der individuellen Karmaerfüllung herumkommt. Der Leser ist sicher interessiert, wie sie das erreichen. Hier ist also die Erklärung.
Informationen darüber, wie man um die Gesetze, die das Karma verwalten, herumkommt (sich vor ihrer Erfüllung drücken), kann man in der Folklore der Völker finden, die einmal enge Verbindungen mit den simulierten Wesen besaßen, die die Erde okkupieren (siehe Kapitel OD). Ich fand sie in den Praktiken der volkstümlichen Einwohnern Indiens. Generell betrachtet, beschränken sie sich auf eine erzwungene oder arglistige Übergabe /wörtlich Überfluss/ seines Karmas auf einen Intellekt, der es im normalen Fall nicht freiwillig annehmen würde. Natürlich ist die Bedingung für eine derartige Übergabe die vorherige Kenntnis seines Karmas sowie die Kenntnis über die eigentliche Verwirklichung der Prinzipien, mit denen man es auf jemanden Unschuldigen werfen soll. Ein gutes Beispiel für eines von einigen Prinzipien, mit denen man das bewerkstelligen kann, ist das sog. „mock wedding“ („Scheinehe“).
Dieses Prinzip wird von einigen Indern, die in Malaysia wohnen, (auch von Bewohnern der Teile Indiens, von denen sie stammen) zur Neutralisierung „schlechten“ Karmas genutzt. Eine typische Situation für diese Art Realisierung ist, wenn Horoskope vorhersagen, dass der/die erste Ehepartner/in der betreffenden Person kurz nach der Hochzeit stirbt. Um diesen faktischen Witwenstand zu umgehen, heiratet sie also einen Baum (am liebsten Bananenbaum, aber in Abwesenheit dessen ist auch jeder andere Baum möglich).
Die Ehe wurde mit dem rituellen sog. „mock wedding“ realisiert. Nach dem Tod dieses Baumes heiratet die Person erneut, dieses Mal den wirklich erwählten Ehegatten und hat ein ungestörtes Leben vor sich. Aus einigen realen Fällen, mit denen ich in Malaysia in Berührung kam, ergab sich, dass kurz nach der Heirat tatsächlich der Baum starb. In einem mir bekannten Fall starb er trotz der Bemühungen einiger Botaniker und Gärtner, die ihn um jeden Preis am Leben halten wollten, um zu beweisen, dass dieser Glaube nicht real ist…
(In diesem Fall war der Vater der jungen Braut ein Professor der Universität, an der ich arbeitete, der seiner abergläubischen Familie beweisen wollte, dass am Ende des XX. Jahrhunderts alte „Aberglauben“ nicht mehr funktionieren. Sehr zu seinem Leidwesen machten ihn diese modernen Ansichten und „wissenschaftlichen“ Bemühungen zum Gegenstand von Witzen nicht nur unter den Mitgliedern seiner Familie.)
Eine weitere Methode des Übertrags des individuellen, unerwünschten Karmas auf jemanden anderen beruht auf der Identifizierung, d.h. dass der Verbrecher das Aussehen von einer anderen Person während der Begehung einer Straftat annimmt. In einem solchen Fall übergibt das Opfer dem Verbrecher sein Karma in das Register der Person, die er als betreffenden Verbrecher identifiziert und nicht in das Register des wirklichen Verbrechers. Diese Art der Vermeidung der Übernahme ihres /wirklichen/ Karmas wird häufig von den „simulierten“ UFOnauten genutzt. Die Beschreibung eines dieser Fälle ist im Unterkapitel T4 dieser Monographie enthalten – siehe dort Punkt Ad. 2, d.h. den Fall der Vergewaltigung Adrianas durch einen UFOnauten namens „Orion“ mit gleichzeitiger Belastung des Karmas für diese Gewalttat auf den naiven Erdenbürger Joe, der von „simulierten“ UFOnauten nur zu diesem Ziel entführt wurde.
Natürlich können die Opfer der Übergabe unerwünschten Karmas an sie können dies relativ einfach erkennen, dass sie von den „Simulationen“ der UFOnauten benutzt wurden wie so ein karmischer Papierkorb. Diese Personen werden unter bestimmten Umständen sich deutlich daran erinnern, dass sie selbst Kosmiten waren und damals recht unmoralische Handlungen ausführten – z.B. bombardierten sie einen feindlichen Planeten, erschossen Vertreter anderer Zivilisationen, mordeten, vergewaltigten usw. Obwohl diese „Erinnerungen“ in der Regel während des Schlafes oder der Hypnose kommen werden, werden sie immer das Gedächtnis an die Ereignisse repräsentieren, für die der betreffende unschuldige Erdenbürger das Karma von der „Simulation“ der UFOnauten – der es ursprünglich erzeugte, übergeworfen bekam. Jeder, der also derartige Rückblendungen oder Erinnerungen hat, wurde von den „simulierten“ UFOnauten wie ein Mülleimer für nichterwünschtes Karma benutzt. (Einer der Leser informierte mich, dass der Mann von Karla Turner Erinnerungen an Bombardierungen auf einen unschuldigen Planeten von einem UFO aus hat.)
Vertreter der Zivilisationen, die eine gute Kenntnis über die Karmagesetze besitzen,  einen Einblick in ihr Karma haben und mit entsprechenden technischen Geräten operieren – z.B. zur Modifizierung des Aussehens oder zur Reproduktion von Erfahrungen – siehe Unterkapitel D3.2 des Traktats [7/2] und Unterkapitel K3.2 dieser Monographie, können sie leicht ihr individuelles Karma durch heimtückischen Übertrag /Abwurf/ auf jemand Unschuldigen loswerden. Wahrscheinlich ist es auch eines der Ziele der simulierten Okkupation der Erde durch die in den Kapiteln OD und V besprochene Zivilisation, der Übertrag aller unerwünschten Karmen ihrer individuellen Vertreter – wie dies im Unterkapitel U4.1 beschrieben wird. Das Problem beginnt allerdings beim Gruppenkarma. Seine Entfernung ist in der Tat bedeutend schwieriger, doch in der gegenwärtigen Etappe meiner Forschungen habe ich nicht einmal die Prinzipien erkennen können, unter denen der Übertrag auf unschuldige Gruppenintellekte stattfindet.
Vielleicht, dass gerade auf Grund dieses schwierigeren Übertrags des Gruppenkarmas bemerkte ich während meiner bisherigen Analysemethoden der Aktionen der UFOnauten, dass wenn keine dringende Notwendigkeit dazu vorhanden ist, die UFOnauten sich bemühen, dem direkten auf sich nehmen irgendwelchen negativen Karmas zu entgehen (d.h. sie bevorzugen, dass jemand von ihren Untergebenen ihr Karma annehmen). Die Vermeidung des Annehmen dieses Karmas auf sich erreicht er durch Übertragung der Ausführung all der schmutzigen Arbeit für die UFOnauten an seine Untergebenen (z.B. einem irdischen Verbrecher – siehe Unterkapitel U4.4). Auf die „Simulationen“ der UFOnauten bezieht sich also das Prinzip, dass „er niemals selbst irgend etwas Schlechtes realisiert, was er zur Ausführung an seine irdischen Kollaborateure zu delegieren imstande ist“.
Aus unserer Sicht bzw. für die Zivilisation, deren Bürger zu Opfern der Kosmiten werden, die auf uns ihr negatives Karma übertragen, ist es wichtig, Methoden zur Selbstverteidigung vor solchen Praktiken zu erarbeiten. Seit einiger Zeit arbeite ich bereits an diesen Methoden und die eventuellen Ergebnisse meiner Forschungen werde ich in weiteren Studien veröffentlichen. In diesem Stadium kann ich schon signalisieren, dass die Übertragung unerwünschten Karmas auf jemanden sehr schwer ist oder sogar unmöglich, wenn das Bewusstsein und Unterbewusstsein ihres potentiellen Empfängers  auf entschiedene Nichtbilligung des Übels programmiert wurde, durch das das betreffende Karma generiert wurde.
Wenn beispielsweise jemand eine bewusste und klare Entscheidung getroffen hat – d.h. sein Bewusstsein und Unterbewusstsein programmiert hat, dass unabhängig von den Umständen weder er selbst eine andere Person niemals töten wird und auch nicht die Idee oder Ansicht der Tötung billigen wird, dann wird es nicht möglich sein, auf ihn das Karma der Tötung eines anderen zu übertragen.
So ist also eine der Selbstverteidigungsmethoden vor der Benutzung als Mülleimer, in den die satanischen Parasiten ihr unerwünschtes Karma werfen, die entschiedene Programmierung seiner Moral, unter keinen Umständen Übel zu tun bzw. zu billigen, dass Kosmiten meistens verursachen und daher uns mit deren Karma bescheren – z.B.  Tötung, Vergewaltigung, Entführung, Raub, vorsätzliche Infizierung mit Krankheiten, Zerstörung, Hetze, Verunglimpfung usw. Das Problem mit dieser Programmierung seiner Moral ist, dass, um sie durchzuführen, die betreffende Person faktisch nicht nur selbst es niemals tun darf, sondern auch in jedem Fall, in dem die betreffende Art des Bösen um sie herum auftritt, aktiv zu widerstehen und ihre höchste Missbilligung zu zeigen.
Wenn beispielsweise jemand sich gegen Gewalt programmiert, muss er aktiv und schnell reagieren sowie seine Missbilligung für jede Gewalt zeigen und nicht nur, wenn jemand  in seiner Anwesenheit Gewalt anwendet, sondern auch, wenn Bilder der Gewalt gezeigt werden, wenn jemand von ihr erzählt oder jemand auch nur die Möglichkeit der Gewaltanwendung erwägt. Es sei daran erinnert, dass es eine Menge von verschiedenen Kategorien des Bösen gibt, das die „simulierten“ Okkupanten der Erde begehen und vor denen man sich auf die hier erwähnte Art programmieren müsste.
Bereits identifizierte Kategorien, die von Kosmiten am häufigsten begangen werden, sind: Angriffe auf das Leben einer Person – z.B. siehe Unterkapitel W4, Vergewaltigung,  Raub, Ausbeutung, Erpressung, Nötigung, Entführung, Verstümmelung, Infizierung mit Krankheiten, Verfolgung, Schädigung, Diskriminierung, Behinderung, Anstiftung, Lügen, Verleumdung usw. Bei kollektiven Verbrechen begehen sie häufig Völkermord, Zerstörung, Provokation und Anstiftung zum Krieg, Wettermanipulation, Behinderung der Bedingungen, Zurückhalten des Fortschritts, Hunger und Krankheiten. Das Karma ist signifikant anders als die in den Unterkapiteln JB3.3 und JE3.7 beschriebene moralischen Energie.
Die Verwaltung der moralischen Energie ist nicht so eng berechnet wie die Verwaltung des Karmas. Die Moralenergie kann durch die Motivation interessierter Personen kontrolliert werden, die vollen Einfluss auf ihren Verlauf, auf ihren aktuellen Stand und ihre Nutzung besitzen. Den moralischen Algorithmus, Karma genannt, muss man also deutlich von der moralischen Energie unterscheiden. Es gibt einige Unterschiede zwischen ihnen, von denen die wichtigsten sind:
(a) Eigenschaften. Das Karma ist ein komplexer Algorithmus, die Moralenergie dagegen ist eine Energieform.
(b) Platzierung. Das Karma ist eingeschrieben und übertragen in das Register der betreffenden Person – d.h. sie ist ein Fragment ihrer religiöse „Seele“. Die Moralenergie wird dagegen zum gegen-materiellen Duplikat dieser Person übertragen – d.h. in ihren Gegen-Körper, der abhängig von der Disziplin als religiöser „Geist“, Akupunktur-Energiekörper okkultistische Aura usw. beschrieben werden kann. Sie kann jedoch leicht zwischen physischen und dem Gegen-Körper fließen.
© Art der Manifestierung. Das Karma definiert die Gefühle, die wir in Zukunft durchleben müssen. Die Moralenergie dagegen bildet ein energetisches Feld, in dem außer den Gefühlen auch viele andere Folgen transformiert werden, z.B. für die Umsetzung unserer Wünsche, für die Verlängerung der Lebensenergie, für eine andere Art Energie usw.
(d) Mechanismus des Verlaufs /Durchflusses, Strömung, „flow“/. Das Karma wird in unsere Register durch andere Menschen geschrieben, und zwar durch das spezielle Gegen-Organ des Karmas der Person, bei der wir in einem bestimmten Moment der Zeit  ein Gefühl erweckten. So hängt grundsätzlich sein Inhalt davon ab, wie die Empfangsperson unsere Handlung empfindet. Die Moralenergie wird im Gegensatz dazu in unseren Gegen-Körper, durch unsere eigenen Gegen-Organe gepumpt, die mit unseren eigenen Motivationen und Gefühlen gesteuert werden. Volumen, Durchfluss und Auslastung der Moralenergie sind direkt durch unsere eigenen Gegen-Organe kontrolliert und telepathisch durch unsere Gefühle und Motivationen anderer mit uns interagierender Personen (z.B. den Sinnen von auf uns neidische Personen, Schlechtes wünschende, sich der Magie bedienender usw.), die telepathisch unsere eigenen Gegen-Organe umprogrammieren können, die den Durchfluss dieser Energie kontrollieren.
(e) Art der Generierung. Karma kann nicht generiert werden. Einzig fließt es von einem Wesen oder Objekt zum anderen, nur während dieses Durchflusses der Belegung mit zusätzlichen Einschreibungen unterlegen. Auf diese Weise bildet es eine karmische Kette, die denselben Typ von Gefühlen von Person zu Person übergibt, bis jemand diese Kette zielgerichtet unterbricht (z.B. durch freiwilliges auf sich Nehmen eines „Kreditkarmas“ und seine Nicht-Weiterleitung). Die Moralenergie dagegen kann zu unserem Gegen-Körper gepumpt werden durch eines unserer eigenen Gegen-Organe. Dieses Pumpen mit diesem gegen-Organ wird durch unsere Motivation und Gefühle ausgelöst und kann entweder als Resultat unserer eigenen Motivationen und Gefühle auftreten oder auch durch telepathische Umprogrammierung unseres Gegen-Organs der Gnade durch eine andere Person.
(f) Art der Reduzierung. Das Karma kann man nicht zerstreuen bis wir es realisieren und es auf diese Art auf einen anderen Täter übergeht. Die Moralenergie dagegen lässt sich durch ein beliebiges Gegen-Organ aus unserem Gegen-Körper verringern. Ihre Reduzierung mit diesem Gegen-Organ wird mit unseren Gefühlen und Motivationen gesteuert. Sie kann ausgelöst werden entweder durch unsere eigenen Gefühle und Motivationen (z.B. begleitend zur Untätigkeit) oder auch durch die Gefühle und Motivationen, die uns telepathisch durch eine andere Person übertragen wird (z.B. durch ein starkes Hassgefühl uns gegenüber – siehe Unterkapitel JE5.3).
(g) Dauer der Verbindung mit uns. Karma kann man nicht entfernen bis es sich realisiert und daher im Falle einer Zeitreise oder sogar im Falle des Todes bleibt es uns immer in unserem Register (Seele) eingeschrieben, um im nächsten Leben realisiert zu werden. Die Moralenergie dagegen lässt sich telepathisch in einer anderen Person wecken (d.h. sie übertragen) – im Falle der Empfindung des Bedarfs für ihre Aktion. Die Moralenergie kann man auch zerstreuen z.B. im Effekt der Gefühlslosigkeit. Im Falle des Todes verbleibt ihr ungenutzter Rest zusammen mit dem Gegen-Körper (Geist) und wird daher nicht mit dem Register (Seele) durch das nächstfolgende Leben mitgenommen. (Im Falle, dass ein Moralenergieüberschuss nach dem Tod mit einem leblosen Körper verbunden bleibt und wenn dieser Überschuss dem leblosen Körper angehörte, entscheidet dieser Überschuss über das weitere Schicksal dieses Körpers. Beispiele der Folgen des Verbleibs solchen Moralenergieüberschusses umfassen Fälle der Verbreitung „heiliger Düfte“ durch heilige leblose Körper bzw. Findung anderer Menschenkörper, die verschwunden sind oder ermordet wurden.) Deshalb ist im nächsten Leben der Beginn der Sammlung moralischer Energie erneut vom Punkt Null erforderlich.
(h) Natur. Das Karma ist das gegen-materielle Pendant der Zeit. Die Moralenergie ist das gegen-materielle Pendant der physischen Energie.
Um diese Unterschiede zusammenzufassen, definiert das Karma, welche Gefühle uns unwiderruflich befallen, ohne Rücksicht darauf, ob wir sie wollen oder uns auch vor ihnen schützen. Die Moralenergie dagegen definiert, welche Gefühle wir erfahren, nur wenn wir ihre Verwirklichung wünschen.


=> I4.5.
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