I5.5. Gefühle
#1
Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

I5.5. Gefühle

Das vom Konzept der Dipolaren Gravitation und dem Totalizmus gesammelte Wissen ermöglicht uns auch, das Modell, das den Mechanismus der Bildung von Gefühlen und Motivationen steuert, zu entwickeln. Dieses Modell erlaubt uns zu erläutern und zu verstehe, wie Gefühle und Motivationen funktionieren. Das Ziel des vorliegenden Unterkapitels wird dieses Modell in so einfachen Worten wie möglich beschrieben, damit es verständlich sein und von allen Interessenten genutzt werden kann. Um so eine Vereinfachung zu erreichen, muss dieses Modell eine Erscheinung so komplex wie Gefühle mit Hilfe der einfachsten Begriffe und Vergleiche beschreiben, mit denen die meisten Menschen bekannt sind.
Natürlich ändern die Vereinfachungen der Erläuterungen aus diesem Unterkapitel überhaupt nicht den Fakt, dass in Wirklichkeit die Gefühle und Motivationen eine enorm komplizierte und vielschichtige Erscheinung ist, an dem sich bereits Generationen von Wissenschaftlern bei ihren Erklärungsversuchen die Zähne ausbrachen.
Der Grund, warum der Totalizmus und das Konzept der Dipolaren Gravitation darauf bestehen, dass wir gut verstehen müssen, was Gefühle und Motivationen sind und wie sie funktionieren, ist der, dass wenn wir den Mechanismus verstehen, der sich dahinter verbirgt, dann wird es uns bedeutend leichter fallen, sie auch moralisch zu steuern, sogar, wenn die effektiven Steuerungsgeräte und ihre Regeln immer noch eine genauere Ausarbeitung erfordern.
Der Mechanismus, der das Wirken von Gefühlen und Motivationen beschreibt, basiert auf dem Fluss der intelligenten moralischen Energie zwischen unserem physischen und unserem gegen-materiellen Körper. Auf empirische Art entdeckte ich jenen Fluss der intelligenten moralischen Energie während meiner Erfahrungen mit dem Nirvana, wie ich das im Unterkapitel J3 beschrieben habe. Fassen wir das hier kurz zusammen. Unser gegen-materieller Körper (gemeint ist der in der Gegen-Welt enthaltene Körper – wie im Unterkapitel I5.1 beschrieben) wird verglichen mit einer Art Gummischlauch aus dem Reifen, in dem wir unsere intelligente moralische Energie speichern.
Dagegen die moralische Energie selbst wird verglichen mit einem vollkommen elastischen Gas, das in diesem Schlauch zusammengedrückt wird (der Gasdruck in diesem Schlauch kann mit Hilfe des Werts des Faktors „µ“ beschrieben werden). Wenn wir die moralische Energie in unserem Gegen-Körper akkumulieren, dann pumpen wir faktisch diese Energie aus unserem physischen Körper zum Gegen-Körper (was bedeutet, dass wir dieses perfekte Gas aus dem physischen Körper zu diesem Gummischlauch pumpen, um es in diesem Schlauch zusammenzudrücken/ zu akkumulieren). Wenn der Druck „µ“ der Moralenergie das Niveau des Nirwanas erreicht (µ=0.6), dann öffnen sich unsere „Chakren“ automatisch und die Moralenergie beginnt losgelassen zu werden zurück zum physischen Körper und führt dabei bei uns zu all diesen angenehmen Erfahrungen, die mit dem Nirvana verbunden sind.
Wie sich herausstellt, können auch unsere Gefühle und Motivationen mit Hilfe genau desselben Mechanismus des Energieflusses zwischen unserem physischen und unserem Gegen-Körper erklärt werden. Um hier diese Erklärung zu präsentieren, müssen wir zunächst erneut daran erinnern, was eigentlich unsere Gegen-Organe sind. Gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation ist jedes der Gegen-Organe nicht nur wie ein in unserem Gegen-Körper enthaltenes und seine Funktion ausübendes Organ – wie dies im Unterkapitel I5.3 beschrieben wurde, sondern auch und vor allem eine Art Kompressionspumpe und Ventil, das die Moralenergie von unserem physischen an den Gegen-Körper schickt und vice versa.
(Wie es in einem weiteren Teil dieses Unterkapitels beschrieben wird, existieren auch Gegen-Organe mit sehr speziellen Funktionen. Ein besonderes von ihnen, das in dieser Monographie das Gegen-Organ „Barmherzigkeit“ genannt wird, pumpt die Moralenergie von unserem Gegen-Körper zum Gegen-Körper eines anderen. Dagegen ein anderes, hier „Gewissen“ genanntes, tauscht die Moralenergie zwischen uns und dem universellen Intellekt aus.
Die Steuerung der Arbeitsprinzipien der Gegen-Organe findet mittels unserer Motivationen statt. Diese Motivationen können wir uns als eine Art Motoren vorstellen, die die Arbeit der verschiedenen „Pumpen“ und „Ventile“ steuern. Wenn wir beispielsweise wollen, dass unsere „Chakren“ wie Pumpen arbeiten und daher die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimieren, müssen wir ihnen Motivationsenergie liefern und ihre Arbeit als Pumpen herbeiführen. Wenn wir andererseits wollen, dass diese Chakren ein bisschen moralische Energie aus dem Gegen-Körper freilassen, genügt es, sie über Motivationen lediglich zu „öffnen“ und die moralische Energie wird sich selbst ohne unsere Anstrengung freisetzen.
Wenn unsere Pumpen (Chakren) auf eine Weise arbeiten, die die Kompression der moralischen Energie in unserem Gegen-Körper erzeugt, dann generieren sie Empfindungen, die wir als „unangenehme körperliche Gefühle“ wahrnehmen (z.B. Schmerz, Anstrengung, Ermüdung, Überhitzung usw.). Wenn wir andererseits unsere Motivationen von der Anstrengung entlasten und den Chakren erlauben, die physische Energie aus dem Gegen-Körper zum physischen Körper hin freizulassen, dann nehmen wir die Arbeit der Chakren als „angenehme körperliche Gefühle“ wahr (z.B. Komfort, Entspannung, Genuss usw.)
Die obigen Erläuterungen zeigen, dass das, was wir gewöhnlich körperliche Gefühle oder  Empfindungen (solche wie Schmerz, Müdigkeit, Hunger, Durst usw.) nennen, lassen sich tatsächlich wie folgt definieren. „Die Gefühle sind der Moralenergie-Fluss durch die Chakren in unserem Gegen-Körper und die Empfindungen, die diese Energieflüsse in unserem physischen Körper wecken.“ Die Motivationen sind geistige Kontrollenergien, die wir unseren Chakren liefern müssen, um ihre Arbeit als Pumpen zu initiieren, die die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimieren.
Bemerkenswert ist, dass eine solche Definition der körperlichen Gefühle zum Beispiel erläutert, warum Schmerz und Vergnügen im Grunde dasselbe Gefühl sind, durch dasselbe Chakra, nur vom Moralenergie-Fluss in zwei entgegengesetzte Richtungen hervorgerufen. Diese Definition erläutert ebenfalls, warum unsere Motivationen entweder einen positiven Wert besitzen – und auf diese Weise die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimieren, oder auch einen negativen Wert – und auf diese Weise die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzen. Außerdem erläutert sie, warum wir eine so große Anzahl verschiedener körperlicher Gefühle besitzen. (Der Grund ist, dass jedes unserer Chakren eine unterschiedliche Art von körperlichem Gefühl erzeugt und auch, dass gewöhnlich einige Chakren im selben Augenblick gleichzeitig arbeiten und gemeinsam komplexe Gefühle  erzeugen. Daher können wir eine fast unbegrenzte Anzahl komplexer körperlicher Gefühle erzeugen, die jedes Mal von einer unterschiedlichen Zusammenstellung individueller Chakren gebildet werden.)
Jedes Gefühl, das wir erfahren, wird durch einen Parameter beschrieben, nämlich durch sein Niveau. Aus der Sicht der Moralenergie ist das Niveau des betreffenden Gefühls das Pendant der Geschwindigkeit, mit der der betreffende Umfang der moralischen Energie durch das betreffende Chakra fließt (wir können uns das also als „Geschwindigkeit“ vorstellen, mit der sich die betreffende „Pumpe“ in Form dieses Chakras dreht). Daher – je höher das Niveau unseres Gefühls ist, desto höher die Geschwindigkeit des Energieflusses. Je tiefer das Niveau des Gefühls ist, um so niedriger ist der Moralenergie-Fluss durch das betreffende Chakra. Die Motive sind durch zwei Parameter charakterisiert. Der erste ist die Richtung.
Motivationen können die Richtung entweder „zum“ Gegen-Körper haben, was bedeutet, dass sie ein Hineinlegen von Anstrengungen erfordern, damit das betreffende Chakra die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimiert, oder auch „vom“ betreffenden Chakra, was bedeutet, dass es KEINERLEI Hineinlegens von Anstrengungen unsererseits bedarf, weil sie von der Energie angetrieben werden, die aus der freigesetzten Moralenergie stammt. Wenn wir uns also die Chakren als eine Art Pump-Ventil-Stationen vorstellen, die imstande sind, in zwei Richtungen zu arbeiten, dann ist die Richtung unserer Motivationen die Richtung, in die diese Pump-Ventil-Station arbeitet. Wenn sie die Moralenergie zum Gegen-Körper pumpen, müssen wir eine Anstrengung, Energie und Mühe in unsere Motivationen einsetzen. Wenn sie dagegen, die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzen, dann erfordern sie KEIN Einsetzen von Anstrengungen und erzeugen oft sogar Vergnügen.
Der zweite Parameter, der unsere Motivationen beschreibt, ist der Aufwand bzw. die Größe der durch die Chakren konsumierten Kontrollenergie. Die Motivationen können gesteuert werden entweder durch die Übertragung hoher Kontrollenergie an die Chakren, oder auch durch nur einen kleinen Teil dieser Energie. Diesen zweiten Parameter der Motivationssteuerung können wir uns vorstellen wie eine Art Ventil, dass den Umfang der Moralenergie steuert, die zum oder vom Gegen-Körper fließt oder als Kapazität, mit der unsere „Pump-Ventil-Stationen“ (Chakren) arbeiten – bzw. die Menge der Energie, die wir für den Antrieb der Motoren einsetzen müssen, die die Umdrehungen dieser Pump-Ventil-Stationen hervorrufen.
Das Modell der Gefühle und Motivationen beginnt komplizierter zu werden, wenn wir unabhängig von den „Chakren“ noch ein Gegen-Organ in unsere Überlegungen einbeziehen, nämlich unseren „Geist“. Der Grund ist, dass unabhängig von der Ausübung der geistigen Funktion unser Geist auch wie jedes andere Gegen-Organ arbeitet. Das bedeutet, dass unser Geist die Komprimierung der Moralenergie im Gegen-Körper herbeiführen kann oder diese Energie aus dem Gegen-Körper freisetzen kann, wobei er in beiden Fällen entsprechende Gefühle auslöst. Doch der Geist arbeitet genau umgekehrt zu den Chakren. Wenn er nämlich die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimiert, dann generiert er angenehme Gefühle (z.B. Gefühle des Glücks, des Optimismus, der Sicherheit usw.)
Wenn unser Geist jedoch die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzt, dann schafft er unangenehme sinnliche Gefühle (z.B. deprimierende, sorgenvolle, angstvolle usw.). Zum Glück für uns arbeiten die Motivationen, die den Geist steuern, genau nach denselben Prinzipien wie die Motivationen, die unsere Chakren steuern, d.h. sie fordern, dass wir unsere geistige Anstrengung einsetzen, wann immer wir die Komprimierung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper herbeiführen und somit angenehme sinnliche Gefühle herbeiführen wollen, wohingegen sie nicht die kleinste Mühe fordern, wenn wir unserem Geist erlauben, unangenehme Gefühle zu erzeugen und daher die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzen.
Auf Grund dieser entgegengesetzten Tätigkeit unseres Geistes und unserer Chakren müssen wir lernen, diese beiden zuvor besprochenen Arten von Gefühlen zu unterscheiden. Die erste dieser Arten sind die Gefühle, die als körperliche Gefühle oder Empfindungen klassifiziert werden können (solche wie z.B. Schmerz, Erbrechen, Muskelermüdung, Hunger, Durst usw.). Sie werden durch unsere Chakren generiert. Sie verursachen die Komprimierung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper immer dann, wenn sie den Charakter unangenehmer körperlicher Erfahrungen haben.
Die zweite grundlegende Art von Gefühlen sind die sinnlichen (solche wie Optimismus, Depression, Freude, Trauer, Mut, Angst, Fürsorge, Neugier, Langeweile usw.). Diese werden durch unseren Geist erzeugt. Wie es die bisherigen Überlegungen erläuterten, komprimieren die geistigen Gefühle die moralische Energie in unserem Gegen-Körper immer dann, wenn sie den Charakter angenehmer Erfahrungen haben und setzen Moralenergie immer dann frei, wenn wir sie als unangenehm empfinden.
Wiederum vom Standpunkt unserer Motivationen aus sind die Effekte ihrer Wirkungen immer zueinander konsistent. Diese Motivationen verursachen die Komprimierung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper immer dann, wenn wir eine deutliche Anstrengung in ihre Steuerung für eine entsprechende Arbeitsweise einsetzen müssen.
Würden wir zum Beispiel denken, dass die Angelegenheit der Gefühle schon ausreichend kompliziert ist, wird die Quelle ihrer Verkomplizierung immer größer. Die erste Ursache einer zusätzlichen Komplikation sind die übrigen Gegen-Organe, die eine für sich einzigartige Arbeitsweise besitzen. Besonders betrifft das unser Gewissen, die Barmherzigkeit und unsere Gegen-Sinne. Zum Beispiel tauscht unser Gegen-Organ Gewissen Moralenergie aus zwischen unserem gegen-Körper und dem universellen Intellekt und nicht zwischen unserem eigenen Gegen-Körper und unserem physischen Körper – wie das unsere Chakren und der Geist tun).
Es komprimiert die Moralenergie in unserem Gegen-Körper nur dann, wenn das, was wir in dem Moment tun oder denken, vom universellen Intellekt zugelassen wird und daher „moralisch“ oder „moralisch gerechtfertigt“ ist. Im Falle jedoch, dass das, was wir tun „unmoralisch“ oder „moralisch ungerechtfertigt“ ist, dann setzt unser Gegen-Organ Gewissen die Moralenergie aus dem Gegen-Körper frei. Natürlich erzeugt es, wenn dieses Organ sich komprimiert oder dispergiert, seine einzigartigen Gefühle, die durch uns selbst unterschieden werden können als die Erfahrung „moralischer Aprobation“ oder „moralischer Disaprobation“ dessen, was wir tun, unterschieden werden. Zum Beispiel ist das Gefühl der „Schuld für etwas“ ein Ausdruck der Disaprobation, die das Freisetzen unserer moralischen Energie durch unser Gewissen verursacht, wohingegen das Gefühl der „Zufriedenheit mit der Leistung“ ein Ausdruck der Aprobation ist, das die Komprimierung der Moralenergie im Gegen-Körper durch unser Gewissen verursacht.
Ein weiteres Gegen-Organ, das auch nach eigenem einzigartigen Prinzip arbeitet, ist die „Barmherzigkeit“. Diese Gegen-Organ besitzt die Fähigkeit zur direkten Verbindung mit demselben Gegen-Organ anderer Menschen oder zur Abgabe unserer moralischen  Energie an sie oder zum Aussaugen ihrer Moralenergie aus ihnen. Deshalb arbeitet es nach dem Prinzip der „Not-Pipeline“ oder „Notfallpumpe“, die den Fluss der Moralenergie aus dem Gegen-Körper der einen Person direkt zum Gegen-Körper einer anderen Person. Von wem zu wem diese Energie fließt, wird ebenso durch entsprechende Gefühle und Motivationen gesteuert. Die Barmherzigkeit ist ein Gegen-Organ, das in Zukunft intensiv untersucht werden muss, weil – unter anderen- sie den „moralischen Vampirismus“ ermöglicht (das bedeutet, sie erlaubt, dass einige Personen die moralische Energie direkt aus den Gegen-Körpern anderer Personen aussaugen). Sie erlaubt auch die Durchführung der „moralischen Heilung“. Wie ich es bisher geschafft habe festzustellen, erlaubt sie das Versenden der moralischen Energie zwischen zwei Personen, wenn diese Personen sich im Blickkontakt befinden, oder wenn beide Personen aus irgendwelchen Gründen sich gegenseitig versuchen vorzustellen (z.B. schreibt eine Person einen klagenden Brief an die andere Person und stellt sie sich vor, und später liest die zweite Person diesen klagenden Brief und stellt sich auch die erste Person vor).
Darüber hinaus ist ebenso bereits bekannt, dass, damit so ein Energiefluss zustande kommt, beide Personen eine zueinander genau bestimmte Gefühlskombination empfinden müssen. Die Volksweisheit meint, dass „Gnade“ /Barmherzigkeit/ kein vollkommen anderes Gegen-Organ ist, sondern einzig eine „mitfühlende“ Art der Arbeit unseres Herz-Chakras. Interessant ist, ob zukünftige Untersuchungen dieses Gegen-Organs dieses Volkswissen bestätigen wird. Es sei darauf hingewiesen, dass die Wirkung der „Barmherzigkeit“ 2moralisch“ oder „unmoralisch“ sein. Wenn sie „moralisch“ ist, dann füllt das Gegen-Organ Gewissen für uns die ganze Energie , die wir jemandem anderen gaben, so auf, dass wir im Endergebnis keinerlei Energie verlieren. Wenn zum Beispiel ein Heiler seinen Patienten moralisch heilt, dann überliefert er seine moralische Energie mit Hilfe seines Gegen-Organs Barmherzigkeit und gleichzeitig erhält er genau so viel moralische Energie aus dem eigenen Organ Gewissen. In der summe empfinden die Heiler lediglich, dass durch ihr Gegen-Körper ein Energiestrom durchfließt, in ihren Gegen-Körper durch das Organ Gewissen hineinfließt und dann fließt es von ihrem Gegen-Körper zum Gegen-Körper der geheilten Person durch die miteinander verbundenen Gegen-Organe Barmherzigkeit. (Oft beschreiben die Heiler auch die Empfindungen jenes Energieflusses durch ihren Gegen-Körper.)
Wenn jedoch die Funktionsweise des Organs „Barmherzigkeit“ „unmoralisch“ ist, dann verlieren wir die doppelte Menge an moralischer Energie als die, die wir jemandem geben. (Dies geschieht beispielsweise immer, wenn wir eine totaliztische Opfersünde begehen, wir z.B. unsere Energien einem gesunden, aber faulen Sohn geben, der sie sich selbst erarbeiten muss.) Das ist so, weil wir während der unmoralischen Barmherzigkeit moralische Energie nicht nur durch das Geben an jemand anderen verlieren, sondern auch auf Grund ihrer gleichzeitigen Freisetzung durch unser Gewissen. Natürlich muss hier, nachdem, was in den Unterkapiteln JA5.2 und JC11.2 geschrieben steht, nicht erneut erläutert werden, dass so eine „unmoralische“ Barmherzigkeit eine totaliztische Sünde von Opfer/ Vampirismus und deshalb sollten wir nicht zulassen, dass sie geschieht.
Am schwierigsten zu erkennen und zu steuern sind die durch unsere Gegen-Sinne erzeugten. Zum Beispiel arbeiten unsere Gegen-Ohren nach dem Prinzip der Telepathie und nehmen daher jeden Bezug anderer auf uns selbst wahr, wenn wir mit diesen anderen in Sichtkontakt sind. Daraufhin berichten uns diese Gegen-Ohren diesen Bezug anderer in Form sehr subtiler Empfindungen, die uns mitteilen, ob sie „für“ oder „gegen“ sind. Zum Beispiel berichten sie uns die Haltung „gegen“, wenn die anderen Menschen etwas Schlechtes zu unserem Thema denken oder fühlen, oder sie eifersüchtig sind oder etwas vor uns verbergen oder sie betrügerische Absichten haben usw..
Gleichzeitig mit diesen Gefühlen komprimieren unsere Gegen-Ohren in unserem Gegen-Körper jedes Mal die moralischen Energie, wenn sie von anderen Menschen die Haltung „für“ wahrnehmen und setzen unsere moralische Energie frei, wenn sie die Haltung „gegen“ wahrnehmen. Um uns vollkommen zu verwirren, ist fast jedes Tun, das wir im realen Leben realisieren, die Quelle einer ganzen Reihe von verschiedensten Gefühlsarten, die gleichzeitig von einigen verschiedenen Gegen-Organen erzeugt werden. sogar in den einfachsten Fällen sind unsere Gefühle aus mindestens zwei Komponenten zusammengesetzt, d.h. aus körperlichen und sinnlichen /intellektuellen/ Gefühlen.
Nehmen wir zum Beispiel so eine einfache Tätigkeit wie das Graben eines Erdlochs an (nehmen wir an, dass dies nicht unter Anwesenheit von außenstehenden Zuschauern stattfindet, so dass es nicht unsere Gegen-Ohren umfasst, die die Sache sogar noch komplizierter gestalten würden). würden wir Geiseln irgendwelcher Terroristen sein und sie würden uns zwingen, dieses Erdloch zu graben, dann müssten wir gleich zwei Gefühle erdulden: psychische Angst, dass dieses Loch sich als unser Grab erweisen könnte und der Muskelschmerz – denn das Graben erfordert eine bedeutende körperliche Anstrengung. Deshalb würden während dieses Grabens zwei Prozesse gleichzeitig auftreten: unsere Chakren würden die moralische Energie in unserem Gegen-Körper auf Grund des physischen Schmerzes der Muskeln komprimieren, gleichzeitig würde unser Geist die moralisch eEnergie aus unserem Gegen-Körper auf Grund der psychischen Angst freisetzen.
Deshalb würde das moralische Ergebnis dieses Grabens wahrscheinlich Null oder nahezu Null sein. Würden wir dagegen ein gleiches Loch in die Erde graben, weil wir in ihm eine seltene Rosenart pflanzen möchten, die wir nach jahrelangen Mühen und Suchen bekommen konnten, würde zwar unser Körper schmerzen, aber unser Geist würde vor Freude singen. So würden unsere Chakren als auch unser Geist die moralische Energie komprimieren, und damit ihr Gesamtniveau erhöhen (natürlich hinge der Umfang der moralischen Energie, die komprimiert wird, von unserer Motivation ab). All das offenbart, dass das Gesamtergebnis unseres Tuns tatsächlich von der Summe oder der Differenz der Ergebnisse der Aktionen aller Gegen-Organe, die an den entsprechenden Aktivitäten beteiligt sind – im obigen Fall von den Chakren und dem Geist. Deshalb, was auch immer wir tun, müssen wir dabei auf erforderliche Weise die Gefühle und Motivationen in allen Gegen-Organen, die darin beteiligt sind, steuern.
Natürlich existiert eine ganze Reihe von wesentlichen Folgen des hier besprochenen Mechanismus der Arbeitsweise der Gefühle, die eine zusätzliche Besprechung erfordern. Eines von ihnen ist die „emotionale Ladung“ oder „emotionale Triebkraft“ /im englischen Original: „reactive potential“/, die auch im Unterkapitel JA7.1 erklärt wird. Wann immer eine Energie von einem Objekt zu einem anderen verlagert wird, wird zwischen diesen Objekten ein entsprechender Unterschied der Potentiale erzeugt. Als Beispiel betrachte man die elektrische Energie, die von einem Elektron des Kondensators zum anderen übertragen wird. Das Ergebnis wird sein, dass der Kondensator aufgeladen wird und uns einen Schlag versetzt, wenn wir ihn berühren.
Ähnlich ist es mit der Tätigkeit unserer Gegen-Organe. Wenn wir emotional die moralische Energie aus unserem physischen zu unserem Gegen-Körper verlagern, oder vice versa, führt dies zur gemeinsamen „Aufladung“ beider dieser Körper mit einzigartigem „emotionalen Potential“, das die Art der Erinnerung dieser Gefühle darstellt. Deshalb erzeugt jedes Gefühl, das wir erfahren, immer diese einzigartige emotionale Ladung als Nebenprodukt, das in unseren beiden Körpern gesammelt wird und das nur darauf wartet, sich auf jemanden unserer Umgebung zu entladen. Um die Sache noch interessanter zu machen, wird die emotionale Ladung, die während der Erfahrung des betreffenden Gefühls erzeugt wird, im Normalfall zur emotionalen Triebkraft für das Antigefühl dieses Gefühls. Es verursacht, dass die moralische Energie durch genau dieselben Gegen-Organe fließt, nur in entgegengesetzter Richtung, und auf diese Weise entsprechende Antigefühle zu den Gefühlen, die original auftraten, erzeugt. Um dies mit anderen Worten auszudrücken, erzeugen wir mit der Erfahrung eines betreffenden Gefühls immer gleichzeitig ein emotionales Potential, das die Tendenz aufweist, sich in ein Antigefühl von diesem Gefühl umzuwandeln. (Z.B. wenn wir Liebe erfahren, dann erzeugen wir auch die emotionale Ladung, die später versucht, sich in Hass zu verwandeln und vice versa.)
Daher erfüllen unsere Gefühle immer das Prinzip der Bipolarität, das im Unterkapitel I4.1.1 besprochen wurde, das sehr ähnlich der Kräfte Aktion und Reaktion arbeitet (d.h. jede Aktion erzeugt eine Reaktion und vice versa). Die Gefühle sind auch den elektrischen Ladungen sehr ähnlich (d.h. die Erzeugung jeder elektrischen Ladung führt gleichzeitig die Erzeugung und Ladung zu einer genau zu ihre entgegengesetzten). Dieser Vergleich der Gefühle mit den elektrischen Ladungen ist ziemlich nützlich, da er auch Hinweise für die Art und Weise enthält, wie wir unsere Gefühle steuern sollten. Natürlich führt diese Fähigkeit der Gefühle zur Ladung und Entladung zu weiteren Folgen, die mit mehr Details im Unterkapitel JE5.3 besprochen werden.
Das emotionale Potenzial besitzt jedoch eine so einzigartige Eigenschaft, dass es mit überschwelligen Motivationen modifiziert werden kann. Wenn also jemand genau in dem Moment das betreffende Gefühl spürt, besitzt dieser jemand eine starke Motivation mit überschwelliger Motivation, dann kann das emotionale Potential, das dieses Gefühl bildet, auf die Freisetzung eines völlig anderen Gefühls als das Antigefühl für dieses Gefühl programmiert werden. Um dies an einem Beispiel zu erläutern, wenn jemand einen starken physischen Schmerz durchlebt, jedoch gleichzeitig keinerlei Motivation erfährt, dann bildet dieser Schmerz ein normales emotionales Potential, das sich in der Zukunft zu einem physischen Vergnügen umgestaltet – bzw. in das Gegenteil von Schmerz (und vice versa).
Wenn aber jemand einen starken physischen Schmerz erfährt und im Moment seines Erfahrens eine überschwellige Motivation von Opposition und Rebellion erlebt, dann generiert dieser physische Schmerz keinerlei emotionales Potential für das physische Gefühl des Vergnügens, sondern das emotionale Potential für das geistige Gefühl Hass. Aus diesem Grund wandelt sich, wenn wir jemanden schlagen, der es gar nicht verdient hat, der aber gegen unser Schlagen stark rebelliert, der Schmerz dieses Jemands in ihm in das Gefühl des Hasses auf uns um. Des weiteren, wenn man z.B. einen Schmerz durchlebt, fühlt man während dessen Erfahrung eine überschwellige Motivation der Erwartung und des Wunsches, erzeugt dieser Schmerz dass emotionale Potential für ein Gefühl der Liebe. Aus diesem Grund wandelt sich bei Müttern, die den Geburtsschmerz mit einer starken Motivation der Erwartung und des Wunsches durchleben, der Schmerz gewöhnlich dann in starke Gefühle der Liebe um. Die Kenntnis des Mechanismus der Modifizierung des emotionalen Potentials unserer Motivationen besitzt eine enorme Bedeutung im totaliztischen Umgang mit Gefühlen. Durch die geschickte Nutzung dieses Wissens können wir unmoralische Gefühle in moralische Gefühle umwandeln. Die aktuelle totaliztische Form der Methode dieser Transformation ist im Unterkapitel JA7.2 beschrieben.
Eine weitere Folge des Gefühlsmechanismus ist, dass er auf sehr einfache Weise erläutert, was eigentlich der Alterungsprozess ist.
Übereinstimmend mit dieser Erläuterung messen unsere intelligenten Gegen-Körper genau die Menge der Moralenergie, die durch sie zum physischen Körper hindurchfließt und sich in Lebensenergie umwandelt. (Die Lebensenergie wird im nächsten Unterkapitel beschrieben. Diese Energie ist ein physikalisches, also „dummes“, Produkt der Umwandlung von intelligenter Moralenergie. Daher ist ihr Verhalten ausschließlich von den Gesetzen der Physik geregelt.) Der Algorithmus, der genau diese Menge der bereits gepumpten Energie beschreibt, wird auf die Lebensenergie draufgeschlagen, die aktuell aus unseren Gegen-Körpern fließt.
Wenn daher diese Energie verschiedene Teilen unseres physischen Körpers erreicht, um sie zu nähren, übergibt sie ihnen gleichzeitig diesen Algorithmen. Daraufhin, nach dem Erhalt dieses Algorithmus, beginnen die betreffenden Teile unseres Körpers sich entsprechend den Einschreibungen in diesem Algorithmus umzuwandeln. Diese Transformation wird von uns eben als Alterungsprozess beobachtet. Wenn wir hier also versuchen, eine Definition dessen zu finden, was der Prozess unserer Alterung im Licht des Konzept der Dipolaren Gravitation ist, dann kann man ihn wie folgt definieren:
„Der Alterungsprozess ist eine Erscheinung der Umprogrammierung unseres Körpers durch die Algorithmen, die in die Lebensenergie übertragen werden und deren Einschreibung die Information darstellt über die Gesamtmenge der Energie, die im Resultat des motivierten Öffnens der Gegen-Organe aktuell in Richtung vom Gegen-Körper zum physischen Körper hinfließt, beginnend vom Moment unserer Geburt an.“
Um es mit anderen Worten auszudrücken, ist die Länge unseres Lebens direkt durch den Gesamtumfang der Lebensenergie definiert, die auf Befehl unserer Motivationen durch die Gegen-Organe zu unserem physischen Körper freigesetzt und in Lebensenergie umgewandelt wird. Indirekt wird diese Länge definiert durch die Art der Motivationen, die die Transformation unserer moralischen Energie in Lebensenergie steuern. In dem Maße also, wie die Menge dieser Energie anwächst, programmieren die in sie hineingetragenen Algorithmen unseren physischen Körper so um, dass sich der Körper an die aktuelle Lebensphase anpasst. Wenn also jemand uns unserer Lebensenergie beraubt, wie das die UFOnauten tun und im Unterkapitel U4.1 beschrieben ist, ist das Ergebnis das, dass er auch von uns einen proportionalen Teil unseres Lebens raubt.
Der oben beschriebene Mechanismus des Alterungsprozesses wird tatsächlich von zahlreichen empirischen Beobachtungen bestätigt. Die wichtigste von diesen Beobachtungen bezieht sich auf die Lebensverlängerung von Affen durch ihre systematische Unterernährung. Die Experimente zeigten, dass, wenn man den Affen 30 % weniger Nahrung als die Menge gibt, die sie natürlicherweise essen würden, unterliegt ihr Leben disproportional einer höheren Verlängerung. Aus der Sicht des hier beschriebenen Mechanismus bedeutet dies, dass das Gegen-Organ Magen dieser Affen nicht nur, dass es um 30% weniger Energiemenge misst, die er zu ihren physischen Körpern freisetzt, um das Vergnügen des Stillens des Hungerns zu stimulieren, sondern auch die moralische Energie der Affen verstärkt statt sie zu senken. Das wiederum bewirkt diese disproportionale Zunahme ihrer Lebenslänge. Es ist erwähnenswert, dass diese Experimente mit den unterernährten Affen unsere Aufmerksamkeit auf die wichtige Bedeutung des im Unterkapitel JC1 beschriebenen totaliztischen Fastens richten.
Die Folgen des Mechanismus, der unsere Gefühle (und Motivationen) verwaltet, enden damit noch nicht. Er führt zu einer ganzen Reihe weiterer Folgen. Erwähnen wir einige von ihnen.
1. Er erklärt, dass Geist und Seele nicht imstande sind, Gefühle zu erfahren. Um imstande zu sein, Gefühle zu erfahren, ist der Besitz eines physischen Körpers notwendig. Daher, wenn wir die Idee des „Friedens“ als „Gefühl“ einführen, was vom kompletten Nichthaben von Gefühlen abhängt, dann werden die Wesen, die gestorben sind und daher keinen physischen Körper besitzen, der zum Erfahren von Gefühlen notwendig ist, von diesem Frieden überwältigt – was bedeutet, von einem Gefühl, keine Gefühle zu haben.
2. Er erklärt, dass die Objekte, die von uns für „tot“ gehalten werden, solche wie alle Figuren, Totempfähle, Steine, Bäume, Autos, Computer, alte Skelette und sogar sog. „Zombies“ tatsächlich imstande sind, Gefühle zu erfahren, weil sie sowohl einen physischen Körper als auch einen Gegen-Körper haben. Deshalb sollten wir uns nicht wundern, dass einige Objekte, die wir bisher als sog. „tote“ betrachtet haben, „Rache“ nehmen kann oder jemandem zeigen können, dass sie ihn lieben. Beispielsweise behaupten langfristige Besitzer derselben Autos, dass die Autos sie „lieben“, weil sie niemals unterwegs kaputt gehen, und wenn schon etwas mit ihnen passiert, dann nur so, dass es ihnen immer gelang, nach Hause zu kommen. Des weiteren können Computer be einigen Leuten zeigen, dass es ihnen „leid tut“, nur weil ihnen ihre Besitzer ihnen zu wissen geben, dass sie sie verkaufen oder jemandem anderen geben wollen.
3. Er erklärt, warum verschiedenste Religionen das Fasten fördern. Wie sich aus dem Mechanismus der Gefühle ergibt, der in diesem Unterkapitel beschrieben wurde, schwächt das Fasten unseren physischen Körper, versorgt aber gleichzeitig unseren Gegen-Körper mit einer großen Menge von Moralenergie, die er so sehr braucht. Deshalb arbeitet er nach dem Prinzip der direkten Energieumwandlung, die unsere physische Energie in moralische Energie transformiert. Bedauerlich ist, dass ich diesen Mechanismus der Gefühle einige Zeit nach dem, als ich die Erfahrung meines totaliztischen Nirwanas beendete. Anderenfalls hätte ich nämlich die Experimente mit dem Fasten komplettiert, ähnlich denen im Unterkapitel JF8 beschriebenen (vielleicht versucht der Leser, der das totaliztische Nirvana erreicht, solche Experimente selbst zu vervollständigen). Es geht darum, experimentell festzustellen, wie sich die Ausgabe der Moralenergie während des Fastens zur Ausgabe der Moralenergie während einer schweren körperlichen Arbeit verhält. Wenn sich beide dieser Ausgaben als vergleichbar erweisen würden, dann wäre es wert, das Fasten als eine der Möglichkeit des schnellen Aufbaus der eigenen moralischen Energie einzubeziehen. Die Tatsache, dass durch das Fasten ein Gewinn moralischer Energie bedeutend sein kann, scheinen die Lebensläufe der verschiedensten Asketen und Mystiker zu bezeugen. Viele von ihnen lebten gewöhnlich in Höhlen und führten ein eher wenig öffentliches Leben, das ihnen fast keine moralisch Energie zu erzeugen ermöglicht. Jedoch ihr Niveau an moralischer Energie war relativ hoch, was darauf schließen lässt, dass wahrscheinlich das Fasten die Quelle ihres hohen Energieniveaus war.
4. Er erklärt, warum der Totalizmus körperlichen Bestrafungen neigt, zur positiven Akzeptanz des Schmerzes, der Anstrengung und des Unwohlseins und zur Führung eines spartanischen Lebens. Wie es in den Unterkapiteln JC2 und JC1 erklärt wurde, begünstigt der Mechanismus der Gefühle Situationen, die die richtige Portion körperlicher Strafen für wirklich schuldige Personen imstande ist, in eine totaliztisch gute Tat umzuwandeln. Wahrscheinlich lässt dieser Mechanismus auch erkennen, dass die Annahme richtiger Motivation während uns berührender Lebensprobleme die Mühen und Beschwerden eines spartanischen Lebens umändern kann in eine totaliztisch gute Tat.
5. Er erklärt, warum geistige Arbeit in den meisten Fällen so wenig moralische Energie erzeugt (wie beschrieben im Unterkapitel JF8). Wie sich zeigt, verursacht geistige Arbeit fast immer geistige Leiden bei Menschen, die sie durchführen. Solche „Leiden“ sind unangenehme geistige Gefühle und verursachen Zerstreuungen anstatt Komprimierung unserer moralischen Energie. Deshalb, wenn der Totalizmus (oder der Leser) eine Methode findet, die erlauben würde, das „geistige Leiden“, das während der geistigen Arbeit entsteht, in geistige Freude zu verwandeln, dann würde die geistige Arbeit beginnen, eine bedeutende Menge von Moralenergie zu komprimieren. Damit verbirgt sich der Schlüssel zur Steigerung der moralischen Energie durch die geistige Arbeit in den entsprechenden Motivationen! Die die geistige Arbeit ausführenden müssen sie „lieben“.
Derselbe Mechanismus der Gefühle verursacht, nachdem er begonnen hat zu arbeiten, auch das Entstehen verschiedenster Begleitmechanismen. Deshalb werden die Gefühle die erste Quelle für eine ganze Reihe von Begleiterscheinungen. Um hier ein Beispiel solcher Begleiterscheinungen zu geben, so ist eines z.B. die Psychokinese. Die Psychokinese wird eben von den Gefühlsmechanismen verursacht und ausgelöst. Sie beruht auf der Bildung einer zielgerichteten und präzise gesteuerten Verlagerung der Gegen-Materie, was wiederum eine psychokinetische Bewegung hervorruft. Wenn es uns deshalb gelingt, das Gegen-Organ in unserem Gegen-Körper zu identifizieren, das die Psychokinese auslöst, und das einzigartige Gefühl zu identifizieren, welches die Arbeit dieses Gegen-Organs signalisiert und darüber hinaus, wenn wir lernen, die Motivationen zu kontrollieren, die mit diesem Gegen-Organ die entsprechenden Gefühle zu steuern, dann sind wir in der Lage, die Psychokinese mittels unserer Gefühle zu beherrschen.
Die Erläuterung des in diesem Unterkapitel vorgestellten Mechanismus der Gefühle und Motivationen liefert uns Anhaltspunkte, auf welche Art und Weise wir diese zwei geheimnisvollen Größen unseres Organismus richtig lenken und nutzen sollten. Hoffen wir, dass der Totalizmus in Kürze eine Serie effektiver Möglichkeiten entwickelt, die uns Schritt für Schritt die Verwaltung dieser Größen in jeder typischen Lebenssituation erläutern.


=> I5.6.
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