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Fortgeschrittene magnetische Antriebssysteme - Band 5 - Kapitel I - Konzept der dipolaren Gravitation,
Teil 2: Verstehende virtuelle Welt

I.4. Moralische Eigenschaften der denkenden Gegen-Welt

Unser Universum ist moralisch polarisiert. Jene Polarisation bewirkt, dass alles, was in diesem Universum passiert, entweder als moralisch oder auch als unmoralisch bezeichnet werden kann. Aus diesem Grund unterliegen auch die Denkprozesse, die in der Gegen-Welt umlaufen, nicht einzig ihrer Datenaufbewahrung und –verarbeitung, sondern weisen eine sehr deutliche moralische Polarisation auf. Das Denken der Gegen-Welt ist also eine moralische Polarisierung. Das vorliegende Kapitel I4 diskutiert die verschiedensten Folgen, die sich aus jener moralischen Polarsation im Denken der Gegen-Welt ergeben.

I4.1. Moralische Gesetze

Motto dieses Kapitels: „Die Menschen werfen starrköpfig die Wahrheit weg, die ihnen nicht zusagt, der universelle Intellekt erinnert sie unermüdlich an deren Existenz.“

Im Kapitel I5.4 wird gezeigt, dass die Hirne der Menschen wie ein Sende-Empfänger-Gerät funktionieren. Was immer jemand denkt, fühlt oder tut, wird in die Gegen-Welt übermittelt und in das Register/den Speicher/das Verzeichnis/ der gegebenen Person für zukünftige Nutzung eingeschrieben. Die bestehende Verbindung zwischen jemandes Hirn und dem erinnerungsfähigen Speicher im gegen-materiellen Duplikat dieser selben Person ist unter dem Namen „Langzeitgedächtnis“ bekannt. Die bestehende Kommunikation zwischen unserem Hirn und anderen (das heißt nicht unseren) erinnerungsfähigen Speichern in anderen nicht-materiellen Duplikaten ist unter dem Namen ESP bekannt.
Es wäre naiv zu erwarten, dass die Gegen-Welt und der universelle Intellekt sich nur auf ihre Reaktionen zur Antwort auf unsere Erinnerungsbedürfnisse und auf die Fragen der ESP begrenzen. Es wäre besser zu erwarten, dass sie immer eine Aktion annehmen, unabhängig von dem, was wir denken und wie wir handeln. Natürlich muss in diesem Fall irgendeine Sammlung gleichbedeutender und wiederholbarer Regeln existieren, die festlegt, welche Art Aktion angenommen werden muss, um dem Gehalt unserer Gedanken und der Art unserer Handlungen zu entsprechen. Daher auch erhält, ähnlich wie in der physischen Welt jede Aktion eine ihr entsprechende Reaktion bekommt, auch in der Gegen-Welt jede unserer intellektuellen Bemühungen eine ihr entsprechende intellektuelle Folge. Das ermöglicht die Schlussfolgerung, dass jede intellektuelle Ursache eine entsprechend intellektuelle Wirkung initiiert. Da die Existenz der Ursache-Wirkungs-Abhängigkeit charakteristisch für die Naturgesetze ist, wird die Regelsammlung, die die Reaktionen der Gegen-Welt auf unsere intellektuellen Handlungen definiert, hier „Moralgesetze“ genannt. Dieser Name unterstreicht den Fakt, dass die Art der Antwort, die wir von der Gegen-Welt und vom universellen Intellekt erhalten, vom moralischen Gehalt unserer Gedanken (und unseren Handlungen, Worten, unausgesprochenen Wünschen, Gefühlen, Motivationen u.ä.) abhängen muss.
Obige Deduktionen bringen die Definition der moralischen Gesetze zum Vorschein. Übereinstimmend mit ihr sind „moralische Gesetze von den Mechanismen der Gegen-Welt vollzogene Ursache-Wirkungs-Bezüge, die bewirken, dass das Verhalten einer Person, ihr Reden, Wünschen, innere Haltung oder Denken definitiv vorhersehbare und konsistente Endkonsequenzen für diese Person bringt. Was also wir gegenwärtig als Moral einschätzen, ist faktisch die Gesetzessammlung der Gegen-Welt.
Ein Beispiel für den Mechanismus der Tätigkeit einer Gruppe aus diesen Gesetzen, kann hier mit Hilfe des unbewussten telepathischen Austauschs von Programmen erklärt werden, die von uns als Gefühle definiert werden. Das spezielle Gegen-Organ, das in unseren gegen-materiellen Duplikaten enthalten ist und in der Gegen-Welt residiert, operiert auf die Weise, dass bei jedem Kontakt mit einer anderen Person, Lebewesen oder physischem Objekt es mit dem Gegen-Organ, das in seinem gegen-materiellen Duplikat installiert ist, einen bestimmten steuerbaren Algorithmus austauscht.
Dieser Algorithmus ist einzigartig für die Art der Gefühle, die die gegebene Person in jener anderen Person, Lebewesen oder Objekt erweckte. In den östlichen Kulturen ist dieser Algorithmus unter dem Begriff „Karma“ bekannt, dessen Beschreibung in den Kapiteln A3.1 und I4.4 berührt wird. Nach dem Ergriffenwerden von der anderen Person, Lebewesen oder Objekt, bildet dieser Algorithmus (Karma) in uns eine Art Leinwand oder Leseprogramm, das sorgfältig alle Erscheinungen analysiert, die uns passieren und ordnet jeder dieser Erscheinungen eines der Gefühle zu, die wir in jenes Karma eingeschrieben haben.
Daher auch, wenn jemand in seinem Karma eingeschriebene angenehme, aus positiven Handlungen entstandene Gefühle besitzt, die er einmal jemandem anderen gab, als zum damaligen Zeitpunkt eine ähnliche Art von Ereignissen - als Antwort auf ihr Auftauchen hin - zufällig auch ihn betraf, erfährt er genau dieselben angenehmen Gefühle, welche er selbst einmal hervorrief. Jedoch Personen, die anderen viele Schmerzen und Unannehmlichkeiten bereiten, empfangen von ihnen Algorithmen des Karmas, die herbeiführen, dass dann, wenn ihnen ähnliche Situationen passieren, ihnen ihr Karma nur denselben Schmerz und Unannehmlichkeit gestattet zu fühlen. Auf diese Art steuern die Karmamechanismen unsere Moral, damit sie sich wie ein Bumerang verhält – welches Gefühl wir auch immer in anderen wecken, unwiderruflich dieselben Gefühle werden in uns geweckt werden.
Das Obige zeigt, dass der Inhalt des ersten Moralgesetzes schon definiert werden kann. Mit Beachtung auf die Art, in welcher dieses Recht funktioniert, wird es hier das „Bumeranggesetz“ genannt. Der Inhalt des Bumeranggesetzes lässt sich in zwei Formen, annähernde und präzise, ausdrücken. Die annähernde Form stellt fest, dass:
„Welche Gefühle du auch immer in anderen hervorrufst, genau dieselben Gefühle werden auch in dir hervorgerufen.“
Die präzise Version dieses Gesetzes wird im Kapitel I4.1.1. behandelt.
Der Wirkungsmechanismus der Moralgesetze ist NICHT die genaue Wiederholung der Wirkungsmechnismen der physischen Gesetze. Die Rückerstattung durch unsere Umgebung auf unser intellektuelles Handeln hin ist in den Moralgesetzen charakterisiert durch das „Heranziehen der Ereignisse“ anstatt durch ihre „Freisetzung“. Das bedeutet, dass das mit Gefühlen beschriebene Karma, das in unser gegen-materielles Duplikat gelenkt wird, warten muss, bis sich ein entsprechendes Ereignis, das die Möglichkeit der Freisetzung derselben Gefühle besitzt, völlig zufällig in unserer Umgebung zeigt. Erst dann ist das gegebene Karma in der Lage zu handeln und in uns genau dieselben Gefühle freizusetzen, die wir in es hineingeschrieben haben.
Beispielsweise, so wie sich manche Personen in ihrer Jugend zu ihren Eltern verhalten haben, müssen sie gewöhnlich warten, bis ihre eigenen Kinder das ähnliche Wachstumsstadium erreichen, um von ihnen genau dieselbe Art der moralischen Antwort zu erhalten. Weil nicht jede Person die Fähigkeit zur Kombination von Ereignissen, die mit einem deutlichen Unterschied von Daten eintreffen, hat, ist vielen Menschen der Fakt der Wirkung des Bumeranggesetzes nicht bewusst geworden.
Jene Notwendigkeit des Wartens auf die zufällige Erfüllung des Bumeranggesetzes führt zur religiösen Idee, die allgemein in den östlichen Kulturen unter dem Namen „Karmagesetz“ bekannt ist. Das Karmagesetz in seiner Formulierung aus den östlichen Religionen stellt gewöhnlich etwas der Art fest, dass „was auch immer wir tun, es wird uns eines Tages zurückgegeben; alle unsere intellektuellen Taten, die nicht in diesem Leben zurückerstattet werden konnten, werden uns im nächsten Leben zurückgegeben.“
Es ist wert zu bemerken, dass das Bumeranggesetz feststellt, dass der Rückgabe Gefühle zugrunde liegen, während das Karmagesetz feststellt, dass der Rückgabe Taten zugrunde liegen – was genauer im Kapitel A3.1 erklärt wurde.
Das Bumeranggesetz lässt sich also mit dem Karmagesetz vergleichen, wenn man den Fakt der Reinkarnation akzeptiert und wenn man grob annimmt, dass alle unsere durch Rückgabe des Karmas geweckten Gefühle eine solche Umbildung der uns berührenden Ereignisse hervorrufen, dass diese Ereignisse zu Entsprechungen der Originalereignisse werden, welche in uns das gegebene Karma generierten (für mehr Daten zu diesem Thema siehe Beschreibungen in den Kapiteln A3.1, I5.7 und I4.1.1).
Unabhängig von der Notwendigkeit des Wartens auf die zufällige Erfüllung des Karmas gibt es die zusätzliche Komplikation, die uns eine leichte Notiznahme des Bumeranggesetzes unmöglich macht, dass die sich aus ihm ergebenden Antworten unserer intellektuellen Umgebung der Superposition unterliegen (d.h. eine Antwort, die wir als einziges Ereignis empfangen, kann faktisch das Resultat des Zusammenfallens (Summierung) von Effekten unserer verschiedenen früheren Handlungen sein).
In diesem Aspekt sind die Moralgesetze übrigens identisch mit den physischen Gesetzen, in denen die durch uns geschaffene Ursache die Rückkehr nicht nur des entsprechenden Effektes hervorruft, sondern auch der Sammlung vieler „schäumender“ Effekte, die von komplett anderen Ursachen herrühren. Zum Beispiel, wenn wir auf ein Schiff gehen, wird das Fallreep unter den Füßen nicht nur im Hinblick auf unser Gewicht und Schrittkraft Wellen schlagen, sondern auch auf Grund von Meerwellen, Wind, Schiffsbewegungen, Vibrationen/ Erdbeben u.ä. Sicherlich haben wir im Fall der physischen Gesetze schon gelernt, wie zu unterscheiden ist zwischen den von uns beobachteten Antworten und dem „Schaum“, der von anderen Ursachen hervorgerufen wurde. Jedoch im Bezug auf die Moralgesetze warten solche Unterscheidungsgrundsätze immer, um sie zunächst im Laufe zukünftiger Untersuchungen auszuarbeiten, und erst dann in unserem Alltagsleben anzuwenden.
Das Bumeranggesetz ist das moralische Pendant für das physische Gesetz der Ballance, das in etwa feststellt, dass „das Abgehende im Gleichgewicht sein müsse mit dem Kommenden“. Es existieren verschiedene Voraussetzungen, die dokumentieren, dass auch alle anderen physischen Gesetze eine moralische Entsprechung besitzen (einige von diesen Entsprechungen sind schon identifiziert und beschrieben im Kapitel I4.1.1.).
Auf unserem Planeten, wo hermetisch geschlossene Grenzen, Zäune, Wände, Sprachen, Religionen, Rassen, Ideologien und Interessen die Völker und Menschen in unterschiedliche Sammelintellekte trennen, wirken die Moralgesetze nicht nur auf die Individuen, sondern auch auf alles, was ein Eigenleben hat, oder auf alle Sammelintellekte (siehe Kapitel I5.8 und M6.3). Beispiele für solche Sammelintellekte, die diesen Gesetzen unterliegen, können Familien sein, Institutionen, Länder und auch die ganze Zivilisation. Die empirischen Beobachtungen beweisen, dass etwas existiert, was man „Sammelmoral“ nennen muss oder „institutionelle Moral“. Gebildet wird sie im Bereich einzelner Familien, Institutionen, Länder, Zivilsationen u.ä. Entsprechend des Standes dieser Sammelmoral erhalten die bestimmte Familie, Institutionsmitglieder, Völker u.ä. eine gleichbedeutende Antwort von ihren Nachbarn. Nur, dass z.B. im Falle von Institutionen das Herankommen ihrer gesammelten Wieder---gabe erst nach dem Verlauf einiger Jahre eintritt. Z.B. im Falle von Staaten, tritt die erarbeitete Wieder---gabe nach Verlauf ganzer Generationen ihrer Einwohner ein (z.B. wird das Karma des kolonialistischen Englands erst jetzt wiedergegeben). Die Bildung dieser Sammelmoral kann man mit der Bewegung von Gas in einem Rohr vergleichen. Jedes Teilchen deses Gases lässt sich in eigene Richtung bewegen, fast alle bewegen sich gemeinsam durch das Rohr.
Wir haben uns an die Einschätzung gewöhnt, dass die militärisch und ökonomische Kraft die Grundlage für die Sicherheit eines Volkes oder Organisation sei. Doch zahlreiche Beispiele aus der Geschichte weisen deutlich nach, dass dies eben moralischer Werte derer sind, die über Gloria oder Destruktion entscheiden. Interessant wäre auch zu erfahren, „wie“ und „wann“ dieselben Moralgesetze in Bezug auf alle Planeten und Zivilisationen realisiert werden, z.B. unserer und der der satanischen Schmarotzer.
Die theoretischen Deduktionen, die zur Aufdeckung und Beschreibung der Moralgesetze und ihres Wirkens führen, wurden erst nach der Formulierung des Konzept der dipolaren Gravitation im Jahr 1985 möglich. Daher auch befand sich unsere gegenwärtige Kenntnis dieser Gesetze auf demselben Niveau wie die Physik um das Jahr 240 v.C. herum, als damals mit dem berühmten Aufschrei Archimedes‘ „Eureka“ der Welt feierlich die Entdeckung des ersten Gesetzes, das die Fundamente unserer heutigen Wissenschaften bildete, verkündet wurde. (Jenes erste physische Gesetz, das auf der Erde 240 v.C. aufgedeckt wurde, kennen wir gegenwärtig unter dem Namen „Gesetz des Archimedes“.) Weitere Untersuchungen müssen jetzt ausgeführt, zahlreiche Faktoren identifiziert und beschrieben werden. Erst dann ermöglicht unser Wissen eine Vorherschau moralischer Antworten mit einer Genauigkeit, mit der die heutige Physik nach 2200 Jahren ihrer Entwicklung noch nicht fähig ist zur Vorausschau von Antworten, die Materie der Welt betreffend. Doch bevor wir ungeduldig werden, dass einige Moralgesetze immer noch vor uns ihr Wirken verbergen, wäre es gut, wenn wir uns erinnerten, dass in den Zeiten von Archimedes die physische Welt sehr dem unsrigen heutigen Bild von der moralischen Welt ähnelt, das heißt, die Menschen waren damals sicher, dass alles Geschehen um sie herum keinesfalls regiert ist von einer Sammlung irgendwelcher Gesetze, sondern durch den Zufall oder die Kapriolen kräftiger Götter.
Seit fast schon 20 Jahren beobachte ich an mir und an Personen meiner Umgebung sowohl das Wirken des Bumeranggesetzes als auch das Wirken anderer von mir aufgedeckten Moralgesetze – beschrieben im Kapitel I4.1.1. Im Effekt dieser Beobachtungen stellte ich fest, dass die Moralgesetze definitiv wirken, und dass nur mangels Wissen über ihre Existenz die Menschen von ihren Folgen keine Notiz nehmen. Wir sind nämlich so gebaut, dass wir im Normalfall nicht registrieren, was uns schon vorher nicht bekannt ist. Darüber hinaus müssen wir daran denken, dass unser Leben nicht ausschließlich unter dem Wirken von Moralgesetzen fließt, sondern auch ziemlich intensiver intelligenter Einmischung – durch die satanischen Schmarotzer - von außen untergeben ist, so dass der Gegenstand dieser Einmischung eben die Effekte der Moralgesetze sind – siehe Kapitel E1 der vorliegenden Monographie und die Kapitel U1.2.1 und I9 in der Monographie <1/3>.
Wir sind also keinesfalls in der Situation freier Gestaltung, nicht nur ausschließlich dem Wirken der Naturgesetze unterlegen, sondern in der Situation von Tieren im Lager/ Feld/ Käfig/, bei denen alles, was sie betrifft, gleichsam sowohl von der Natur als auch von den Interessen und Handlungen des Bauern abhängt, der sie züchtet.
Nun, da meine Publikation das Interesse des Lesers auf die Existenz und das Wirken der Moralgesetze gelenkt ist (und auch auf die Existenz und das Wirken der satanischen Schmarotzer, die diese Gesetze auf unsere Rechnung und unsere Kosten umgehen) kann sie jeder selbst beobachten.
Am leichtesten kann man das Wirken dieser Gesetze an uns länger gut bekannten Personen bemerken, mit denen uns kein Gefühlsband verbindet, weshalb wir uns im Verhältnis zu ihnen zur Neutralität durchringen können (z.B. schaffen wir es selten, neutral zu sein in Bezug auf uns selbst und auch in Bezug auf diejenigen, die wir lieben). Im Falle solch uns längere Zeit gut bekannter Personen bemerken wir ohne Schwierigkeit, dass alles, was ihnen im Leben begegnet, eine Antwort der Moralgesetze auf ihr früheres Vorgehen, Haltungen, Wünsche, Anschauungen u.ä. ist.

12.4.04
Wenn es um das Bumeranggesetz geht, so wirkt es in meinem eigenen Fall mit einer Zeitverspätung von typischen ca. 5 Jahren. Interessant an meinen Erfahrungen ist, dass ich auch so etwas wie eine Wirkung des „Echoeffektes“ oder „Prüfeffektes“ beoachtete. Nach dem angedeuteten Zeitraum des Eintretens der aus dem Bumeranggesetz herauskommenden „Rückgabe“ (d.h. wenn ich der Empfänger der Gefühle bin, die ich einige Jahre zuvor als „Sender“ hatte), tritt erneut eine Wiederholung dieser selben Situation ein, dieses Mal allerdings bin ich erneut der „Geber“, wobei die Umstände so ausgewählt sind, dass sie eine ähnliche Reaktion herbeiführen wie beim ersten Mal. Im Falle des erneuten „Ergießens“ dieser Wiederholung wird die gegebene moralische Lektion diese Mal mit einer bedeutend größeren Kraft erteilt. Dies schaut so aus, als ob der universelle Intellekt eine systematische „Wiederholung des schon durchgenommenen Materials“ erzeugte und „prüfte“, ob „die vergangene Lektion richtig gelernt“ wurde und ob „man nun zum nächsten Thema übergehen könne“.
Auf der Grundlage des bisherigen (nicht allzu enthusiastischen) Empfangs, auf den das Konzept der dipolaren Gravitation traf, bemerkte ich, dass das Akzeptieren der Existenz der moralischen Gesetze vielen Menschen am meisten schwerfällt. Eine große Schwierigkeit bereitet auch die Annahme der Nachricht, dass ausnahmlos jede Handlung einmal vonseiten dieser Gesetze die dazugehörige Antwort mit eiserner Konsequenz serviert wird.
Als gewöhnliches Argument wird dabei das typisch emotionale vorgebracht, „Ich lebe schon so und so viele Jahre auf dieser Welt und bisher habe ich noch keinerlei moralische Gesetze bemerkt.“ Dieses Argument repräsentiert tatsächlich nicht den wirklichen Stand, sondern den geheimen Wunsch jener Menschen, der da meint „Ich wünsche mir nicht die Existenz der Moralgesetze, denn ich müsste nämlich ihre Gegenwart anerkennen und dann meine Handlungsweise an sie anpassen.“
Um hier mit Haltungen solcher Art zu polemisieren, möchte ich hier erinnern, dass die Menschheit über die letzten Tausende von Jahren hinweg überhaupt nichts über die Existenz der physischen Gesetze und auch die des Lebenswusste, so dass der Wert des Lebens drastisch eben wegen der Unwissenheit über diese Gesetze begrenzt war. Ebenso wie das Kind, das auf einer Schaukel sitzt, nicht die winzigste Ahnung hat, dass seine sie betreffenden Empfindungen das Ergebnis des Wirkens physischer Gesetze sind, von deren Existenz es noch nichts erfahren hat.
Sicherlich, wenn etwas objektiv existiert, kann man es immer beweisen. Es lassen sich auch zahlreiche Methoden formaler Beweisführung für die Existenz und das Wirken der Moralgesetze finden. Ein Teil von ihnen ist im Kapitel I3.3.1 besprochen. Eine dieser Methoden wurde übrigens bereits in der vorliegenden Monographie angewandt, nämlich bei der Beweisführung, dass der universelle Intellekt existiert und wirkt, sodass, wenn dieser Intellekt existiert und wirkt, dann auch die Moralgesetze existieren und wirken müssen – man vergleiche, was zu diesem Thema im Kapitel I3.6. bestätigt wird.
Eine andere von diesen Methoden zum Beweis der Existenz der Moralgesetze beruht auf dem theoretischen Hinweis, dass moralische Haltung und moralisches Auftreten der Menschen auf die Anwesenheit aller unikalen Eigenschaften für die Anwesenheit der Moralgesetze hinweisen. – d.h. der Eigenschaften, die nur im Falle der Existenz von Moralgesetzen auftreten und wirken, dagegen aber niemals auftauchen würden, wenn diese Gesetze nicht existieren und wirken würden. Obwohl ich in vorliegender Monographie nicht vorhabe, jenen Beweis zu führen (vielleicht binde ich ihn zum Inhalt der nächsten Monographie <8/2> an), gebe ich hier doch einige Beispiele solcher Eigenschaften. Hier sind die wichtigsten von ihnen.
a) Moralische Trägheit.
Diese Trägheit verursacht, dass die Person, die die entsprechende Moral realisiert, ihr Verhalten nicht ändert, obwohl sogar bedeutender äußerer Druck auf sie ausgeübt wird. Dieser Fakt ist übrigens in vielen Sprichwörtern ausgedrückt, beispielsweise im englischen „The leopard never changes ist spots“ („Der Leopard ändert niemals seine Flecken“) oder im chinesischen "Sej jap cop kong kuk sing lang koi" („Sogar wenn du eine Schlange in ein einfaches Bambusrohr presst, ändert sie ihre gewundene Natur nicht.“)
Also, bedenkt man die Naturgesetze, ist die Existenz von Trägheit immer ein Zeichen, dass diese Gesetze existieren. Beispielsweise kann das schon früher erwähnte Kind nur deshalb schaukeln, weil die Existenz der physikalischen Gesetze seiner Masse ermöglichen, sich in Form von Trägheit zu manifestieren.
b) Moralische Polarisation.
Diese Polarisation verursacht, dass sich zwischen allen möglichen Richtungen menschlichen Verhaltens zwei Pole unterscheiden lassen. Einer von ihnen ist der am meisten „moralische“, der zweite dagegen der am meisten „unmoralische“. Das menschliche Verhalten weist immer auf die Tendenz der größten Näherung an einen dieser zwei gegensätzlichen Pole hin. Daher tun die von Natur aus unmoralischen Menschen alles, um noch schlimmer zu werden und sich auf diese Weise noch mehr zum Pol der Unmoral zu bewegen, wogegen die moralischen Menschen ihre Güte vervollkommnen und sich um die Näherung zum Pol der Moral bemühen. Das wiederum verursacht eine ganze Reihe beobachtbarer Konsequenzen. Beispielsweise werden die schlimmen UFOnauten (satanische Parasiten) sich genau so verhalten wie schlimme Menschen. (siehe Kapitel D7).
Genau so müssen alle Diktatoren dasselbe Verhalten aufweisen, ohne Rücksicht auf den Charakter der Ideologie ihrer Diktatur, d.h. ohne Rücksicht, ob sie religiöse, militärische Diktatoren sind, solche des Proletariats oder des Kapitals. (Zum Beispiel jeder Diktator: maskiert sich immer als jemand anders und gibt niemals offen zu, dass er die Führung an sich riss und sie mit Kraft oder Hinterlist erhält, richtet das Volk zugrunde, das er unterdrückt, begrenzt die Freiheiten, vernichtet die Opposition, repressioniert jede Kritik, organisiert die Zensur, zieht die Pressefreiheit zurück und bekämpft sie, führt das Verbot der Meinungsfreiheit zu bestimmten Themen ein, veranstaltet eine Siegpropaganda, beansprucht Unfehlbarkeit und Vollkommenheit, beschuldigt immer andere für seine eigenen Fehler und Unfähigkeit, verdreht die Wahrheit und macht ihr Kennenlernen unmöglich, sagt das eine und tut das andere, weist Unstetigkeit in Zielen und Kurs auf, beugt die Gesetze, antwortet mit Repressionen, erweckt eine nationalistische Hysterie, verursacht Aufruhr, weist Größenwahn auf, tritt niemals freiwillig vom Amt zurück und verliert die Macht nur, wenn er stirbt oder ihn jemand mit Macht stürzt usw.)
Würden unterdessen solche Moralgesetze nicht existieren und wirken, wäre das Auftauchen solcher Pole „Moral“ und „Unmoral“ nicht möglich, und das menschliche Verhalten würde auf zufällige Weise alle möglichen Richtungen verdecken.
c) Moralische Konsistenz.
Dies ist noch eine Eigenschaft, die nur in dem Falle auftauchen könnte, wenn die Moralgesetze existieren und wirken. Sie ist genauer besprochen im Kapitel I3.6.
Unabhängig von den oben genannten theoretischen Beweismethoden für die Existenz der Moralgesetze ist auch der empirische Beweis durchführbar. Generell beruht er auf der praktischen Beobachtung der Erscheinungen, die die Existenz und das Wirken der Moralgesetze bestätigen. Ein hervorragendes Beispiel solcher Erscheinungen kann der im Kapitel E beschriebene Fakt der Okkupation der Erde durch die satanischen Parasiten und die brutale Behandlung der Menschen durch jene Okkupanten sein. Übereinstimmend mit den Moralgesetzen, die im Kapitel I4.1.1. beschrieben sind, und dem Wirken des Sammelkarmas, beschrieben im Kapitel I4.4, ist die Okkupation der Erde die moralische Konsequenz des Kolonialismus und der auf der Erde in der Vergangenheit praktizierten Sklaverei, aber auch die moralische Konsequenz der Ausbeutung der einen Völker durch andere und die Exploitation der Haustiere durch die Menschen.
Obwohl, wären wir nicht okkupiert und ausgebeutet durch irgendwelche brutalen kosmischen Wesen, dann hätten Sammelintellekte wie die starken Länder und ihre Bürger, niemals die Gelegenheit, ihr Karma zurückzuzahlen, welche sie sich in vergangenen Zeiten des Kolonialismus und im momentanen Zeitraum der Ausbeutung der Tiere und der ärmeren Emigranten erarbeitet haben. Vielleicht sollten wir uns daran erinnern, wenn wir Lust verspüren, ein Tier zu stoßen, das unseren Weg kreuzt, oder jemanden verprügeln, der von uns abhängig ist. Denn alles, was wir auch immer jetzt anderen, schwächeren oder von uns abhängigen Wesen antun, bekommen wir ganz genau so zurück von jemandem Stärkeren oder uns Beherrschenden (z.B. von den kosmischen Wesen).
Zum Ende dieses Unterkapitels schauen wir das passendste Beweismaterial, das ich bisher gesammelt habe und das das Wirken des Bumeranggesetzes bestätigt, durch.

#1I4.1. Die Volksweisheit fast jedes moralisch entwickelten Volkes ist sich des Wirkens des Bumerangsgesetzes bewusst und drückt sein Wirken in zahlreichen Sprichwörtern oder Redensarten aus. Beispiel solcher Sprichwörter können sein: englisch: "Curses, like chickens, always come back home to roost" („Die Plagen kommen wie die Hühner immer nach Hause, um sich einzunisten.“); französisch: "Honi soit qui mal y pense" und sein englisches Pendant: "Evil be to him who evil thinks" („Der Teufel geht zu dem hin, der teuflisch denkt.“); deutsch: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg' auch keinem andern zu" und das ihm entsprechende englische Sprichwort, die sogenannte „Goldene Regel“ („golden rule“): "Do unto others as you would have them do unto you" („Tu dem Anderen nur das an, was du möchtest, dass der Andere dir antut.“); italienisch: "Non fare agli altri quello che non vorresti che fosse fatto a te" (Tu keinem anderen etwas an, was du nicht möchtest, dass man es dir antut.“); chinesisch, im mandarinischen Dialekt, phonetisch niedergeschrieben „Dsji slo bu yi wu syl ji ryn“ ("Tu dem nächsten nur das an, was du dir selbst antun möchtest.“); türkisch: "Kendin için ne düsünüyorsan arkadasin için de düsün" („Was immer du für dich denkst, denke es auch für deinen Nächsten“) und "Once i?neyi kendine, sonra ¡uvald?z? baskas?na bat?r" („Zuerst probiere eine Nadel in dich zu stechen, ehe du einen Nagel in jemanden anderen schlägst.“); oder polnisch: "Jak Kuba Bogu tak Bog Kubie" („Wie Kuba dem Gott, so Gott dem Kuba“ oder sein englisches Pendant "One gets paid in one's own coin" („Jeder wird mit seiner eigenen Münze ausbezahlt.“)
Weitere Beispiele, die das Wirken des Bumeranggesetzes und anderer Moralgesetze unterstützen, siehe Monographie <9>. (Interessant, dass ich es nicht schaffte, Entsprechungen für das Bumeranggesetz in den alltäglichen Sprüchen und Grundsätzen von Völkern zu finden, deren Moral viele Kontroversen weckte und weiter weckt, z.B. von den neuseeländischen Maorys oder den Einwohnern Neuguineas.)
Natürlich, um den Menschen moralische Wegweiser für die Mehrheit von Lebenssituationen zu unterbreiten, besitzt jedes Volk mehr als nur ein solches Sprichwort. Eine Übersicht über die mannigfaltigen Arten, mit denen verschiedene Sprichwörter denselben Inhalt des Bumeranggesetzes ausdrücken, kann gewonnen werden aus der unteren Zusammenstellung der populärsten englischen und polnischen Sprichwörter zu diesem Thema (jedem englischen Sprichwort, das das Bumeranggesetz zum Ausdruck bringt, ist in Klammern sein polnisches Pendant gegeben): "As you give so shall you receive" ("Nie czyn drugiemu, co tobie nie milo") – „Tu dem anderen nicht an, was dir selbst nicht lieb ist.“; "As you make your bed, so you must lie upon it" ("Jak sobie poscielisz, tak sie wyspisz") – „Wie man sich bettet, so liegt man.“; "Do right and fear no man" ("Nie czyn zla i nie lekaj sie nikogo") – „Tu nichts Schlechtes und fürchte dich vor niemandem“; "Good seed makes a good crop" ("Jaka miarka mierzysz, taka ci odplaca") – „Mit welchem Maß du misst, mit solchem wirst du gemessen werden.“; "Hoist with your own petard" ("Kto pod kim dolki kopie, sam w nie wpada") – „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“; "If you play with fire you get burnt" ("Kto igra z ogniem, ten od ognia ginie") – „Wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um.“; "Love begets love" ("Dobro rodzi dobro") – „Gutes gebiert Gutes“ etc.

#2I4.1. Zahlreiche Bezüge auf das Wirken des Bumeranggesetzes sind in der Bibel enthalten. Einige von diesen Bezügen haben sich derart in die Alltagssprache eingebürgert, dass sie populäre Sprichwörter wurden.
Als Beispiel folgende Sprichwörter, die ihren Anfang in den Bibelversen genommen haben:

„ Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuss um Fuss“
(Exodus (2. Buch Moses) 21.24
Titel/Vergehen gegen Leib und Leben); "Schaden um Schaden, Zahn um Zahn, wie er einen Menschen verletzt hat, so soll man ihm auch tun." (Leviticus (3. Buch Moses) 24.20 Titel/Vergehen für Gotteslästerungen, Totschlag und Gewalt); "Dein Auge soll ihn nicht schonen: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuss um Fuss" (Deuterenomy (5. Buch Moses) 19:21 Titel/Gegen Landraub und falsches Zeugnis); "Ihr habt gehört, dass gesagt ist: (2. Buch Moses 21:24) Auge um Auge, Zahn um Zahn." (Matthäus 5.38 Titel/Vom Vergelten) - (polnisch "Oko za oko, zab za zab" – englisch "Eye for eye, tooth for tooth" –- Exodus 21:24, Leviticus 24:20, Deuterenomy 19:21, Matthew 5:38);

"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet."
(Matthäus 7.1 Titel/ Vom Richtgeist - Verweis auf Römer 2.1 und 1.Korinther 4.5 im Anhang 1) - (polnisch "Nie osadzaj a nie bedziesz osadzany" – englisch "Do not judge, and you will not be judged");
"Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Mass ihr messt, wird euch zugemessen werden." (Mathäus 7.2 Titel/ Vom Richtgeist - Verweis auf Markus 4.24 im Anhang 2) -
(polnisch "Jaka miarka mierzysz, taka ci odplaca" – englisch "The standard you use will be the standard used for you" - Matthew 7:1 & 7:2);

"Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen." (Matthäus 26.52 Titel/Jesu Gefangennahme - Verweise auf 1. Mose 9.6 Anhang 3) - (polnisch "Kto mieczem wojuje ten od miecza ginie - englisch "He who lives by the sword dies by the sword" - Matthew 26:52);

"Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. denn was der Mensch sät, das wird er ernten." (Galater 6.7
Titel/Mahnung zur Brüderlichkeit - Verweis auf Jeremia 21.14 Anhang 4) - (polnisch "Co posiejesz to zbierzesz" - englisch "One reaps what one sows" - Galater 6:7).
Es muss unterstrichen werden, dass die Bibel einen riesigen Nachdruck auf die Erklärung des Bumeranggesetzes legt. Dieser Nachdruck wird auf zweierlei Art sichtbar. Zum ersten ist das Wirken dieses Gesetzes nicht nur einmal, sondern in vielen völlig verschiedenen Formulierungen, die sich auf die mannigfaltigsten Lebenssituationen beziehen, illustriert. Beispielsweise lassen sich in der Bibel Formulierungen finden, die zu Entsprechungen für fast jedes Sprichwort werden, das im vorigen Punkt #1I4.1 genannt wurde. Zum zweiten verstärkt die Bibel die detaillierten Formulierungen des Bumeranggesetzes durch ihre mehrmalige Wiederholung in verschiedenen Redensarten und terminologischen Versionen, die praktisch aller paar Seiten benutzt werden. Durch die Anführung einer Breite von verschiedenen Interpretationen und ihrer Wiederholungen bemüht sich die Bibel sicherzustellen, dass der Inhalt dieses Moralgesetzes gut verstanden ist und eine Chance hat, in das Bewusstsein jedes Lesers einzudringen.
Eine große Anzahl von Wiederholungen in der Bibel, die wesentlichsten das Bumeranggesetz betreffende Formulierungen, machen die vorher angeführten Referenzen als Mahnung bewusst, dass wenn man jemandem einen Teil des Körpers nimmt, damit verursacht, dass dasselbe Körperteil auch uns genommen wird – z.B: „Auge um Auge“ (siehe Buch: Wyjscia 21:24, Kaplanska 24:20 i Powtarzonego Prawa 19:21; auch Evangelium des Hl. Mattheus 5:38), und auch die untere Zusammenstellung der Version der Formulierung des Bumeranggesetzes, dass bestätigt, dass „Was der Mensch säht, das wird er ernten.“ (Galatowie 6:8) Oder auch: „Der Bösewicht, der Unrecht säht, trägt aus diesem die Ernte zusammen.“ ("Zloczynca, ktory sieje nieprawosc, zbiera z niej plon" (Hiob, 4:8), „Wer das Böse säht, sammelt das Unglück“ ("Kto sieje zlo zbiera nieszczescie" - Przyslowia, 22:8), „Sie sähen Wind, ernten werden sie Sturm“ ("Oni wiatr sieja, zbierac beda burze" - Ozeasz, 8:7), „Säht Gerechtigkeit und ihr werdet Liebe ernten“ ("Posiejcie sobie sprawiedliwosc a zbierzecie milosc" - Ozeasz 10:12), „Züchtet ihr Böses, erntet ihr Unrecht“ ("Uprawiacie zlo, zbieracie nieprawosc" - Ozeasz 10:13), „Wer geizig säht, wird geizig ernten, wer dagegen freigiebig säht, wird auch freigiebig ernten.“ ("Kto skapo sieje, ten skapo i zbiera, kto zas hojnie sieje, ten hojnie tez zbierac bedzie" - 2 Koryntian 9:6), „In unserem Tun hören wir besser nicht auf, denn wenn die Zeit herangekommen ist, werden wir die Früchte ernten.“ ("W czynieniu dobrze nie ustawajmy, bo gdy pora nadejdzie, bedziemy zbierac plony" - Galatowie 6:9).

#3I4.1. Der Inhalt des Bumeranggesetzes liefert die moralischen Fundamente für fast alle Religionen. Zum Beispiel das schon erwähnte „Karmagesetz“ aus den östlichen Religionen (z.B. Hinduismus oder Buddismus) ist das Pendant zum Bumeranggesetz, nur dass es über den Zeitraum jemandes gegenwärtigen Lebens hinaus verlängert wirkt. Auch die Sammlung von Überlieferungen aus der christlichen Religion stellt populäre Interpretationen des Bumeranggesetzes dar, die meisten typischen Lebenssituationen betreffend (faktisch sind diese Überlieferungen Versionen des Bumeranggesetzes, nur so formuliert, dass es für gewöhnliche Menschen, die vor mehreren Tausend Jahren lebten, verständlich ist.)

#4I4.1. Den Bekenntnissen der parasitären Philosophie, beschrieben im Kapitel E, zum Trotz, haben die kosmischen Wesen, die zu unserem Planeten in UFO-Vehiceln geflogen kommen, enthüllt, dass sie das Bumeranggesetz kennen. Das Wirken dieses Gesetzes haben sie einer mir bekannten an Bord eines UFOs entführten Frau persönlich erklärt. Weiter unten wird ein Ausschnitt aus einem Hypnosebericht einer Bewohnerin Neuseelands zitiert, die im Dezember 1980 an Board eines UFOs entführt wurde ( der vollständige Inhalt dieses Berichtes ist im Kapitel S der Monographie <3> und <3/2> - siehe dort Abschnitt N-116):
„ WAS IMMER DU TUST, es kommt zu dir zurück, weil Du, Dein Hirn auf eine bestimmte Art funktioniert und, wenn es das Produkt seiner Arbeit abschickt, ist es so gebaut, dass dieses abgesandte Produkt das Hirn in entsprechendem Muster oder Ordnung aufstellt, welches wirkt, bis es geöffnet wird, um zurückzuempfangen genau das, was Du hervorriefst, damit es dein Hirn von dir abschicke. Wenn du daher verursachst, dass dein Hirn gute Dinge abschickt, richtest du dein Hirn mit einem entsprechenden Muster zum Empfang derselben guten Dinge ein.“
Wert zu bemerken, dass der UFOnaut hier das Wirken des Bumeranggesetzes mit Hilfe der Eigenschaften des menschlichen Hirns erklärt und nicht mit den intellektuellen Eigenschaften unseres gegen-materiellen Duplikates. Das bedeutet, dass seine Zivilsation zum Erkennen der Moralgesetze empirisch gelangte, durch die Sammlung von Beobachtungen und Erfahrungen, nicht theoretisch, wie ich das durch die Formulierung des Konzept der dipolaren Gravitation getan habe.
Daher gehört diese Zivilisation mit voller Sicherheit zur Konförderation, die sich zum alten Konzept der monopolaren Gravitation bekennt – wie dies im Kapitel D7.1 erklärt wurde, und nicht zur Familie der sich bereits zum Konzept der dipolaren Gravitation Bekennenden. Mit völliger Sicherheit also ist sie also eine von jener Pyramide der Zivilasationen, die gegenwärtig die Erde okkupieren – siehe auch Kapitel E1.
Man muss auch hier hinzufügen, dass wenn das Bumeranggesetz von unseren heutigen irdischen Wissenschaftlern bereits erkannt und anerkannt wäre, sie vermutlich ebenso sein Wirken mit den Eigenschaften des menschlichen Hirns erklären würden, weil sie stets das Konzept der dipolaren Gravitation nicht anerkennen. Um nämlich wie ich es tat, das Bumeranggesetz mit dem verstandbegabten Wirken der Gegen-Welt zu erklären, muss man zunächst das Konzept der dipolaren Gravitation anerkennen (und daher auch den sich aus ihm ergebenden universellen Intellekt).
Das obige Zitat bestätigt auch unmittelbar die Richtigkeit des Modells unsers Hirn als Sende-Empfänger-Gerät (besprochen im Kapitel I5.4)
Im Absatz N-138 desselben Berichtes (angeführt im Kapitel S der Monographie <3> und <3/2>) bestätigt der UFOnaut geradeheraus die Existenz der Moralgesetze durch die Information: „Was wir als Moral verstehen, sind faktisch die Gesetze des Universums.“
Die Besprechung der Moralgesetze wäre nicht vollständig, wenn wir nicht wenigstens versuchen würden, in dieser Monographie eine Aufstellung der wichtigsten von ihnen zustande zu bringen, von deren Existenz wir in diesem Moment schon Kenntnis haben. Im nächsten Unterkapitel werden also die wesentlichsten von diesen Gesetzen zusammengestellt.

14.04.2004
I4.1.1. Beispiele der repräsentativsten Moralgesetze

Schauen wir die repräsentativsten Beispiele der Moralgesetze durch, deren Inhalt schon gelang zu definieren. Im vorliegenden Unterkapitel berühre ich ihre ganze Breite. Meiner Meinung nach repräsentieren sie fast alle grundlegenden Arten dieser Gesetze. Daher sollten sie dem Leser einen guten Überblick geben, warauf diese Gesetze beruhen. Während des Kennenlernens müssen einige interessante Regeln bemerkt werden, deren ganze Zusammenfassung Gegenstand des nächsten Unterkapitels I4.1.2 sein wird. Beispielsweise die am meisten ins Auge springende Regel ist, dass sich jedes Moralgesetz aus irgendeinem allgemeineren Grundsatz des Wirkens des Universums ergibt, der gewöhnlich einen philosophischen Charakter hat. Jener Grundsatz ist darüber hinaus diese Quelle sowohl einer Reihe von detaillierten Moralgesetzen als auch einiger detaillierter physischer Gesetze. Die zweite ins Auge springende Regel der Moralgesetze ist, dass fast jede von ihnen irgendeinem uns schon bekannten physischen Gesetz sehr ähnlich ist. Deshalb ist es sehr ähnlich dem, was die Menschen schon identifizierten und kennenlernten (wenn wir das physische Gesetz noch nicht kennen, das dem entsprechenden Moralgesetz ähnlich ist, bedeutet das, dass das entsprechende physische Gesetz bisher noch nicht entdeckt wurde.
Sicherlich schöpfen die hier aufgelisteten Gesetze nicht alle Moralgesetze aus und repräsentieren sie nicht vollständig, gibt es doch im Handeln/ Wirken/ eine riesige Anzahl von Moralgesetzen und bestimmt reichen sie zur Beschäftigung von zahlreichen Generationen von Totalizten aus, bevor alle von ihnen identifiziert und beschrieben sind. Eine kleine Ahnung, wie viele Moralgesetze existieren können, gibt uns die Fülle von physischen Gesetzen, die bereits bekannt geworden sind, weil jedes physische Gesetz einfach ein schwerwiegendes Pendant des entsprechenden Moralgesetzes ist und vice versa (d.h. die physischen und die moralischen Gesetze erfüllen den Debroglischen Grundsatz der Symmetrie der Natur).
Man kann sogar neue moralische Gesetze kennenlernen durch eine gewöhnliche Übersetzung der physischen Terminologie der physischen Gesetze in die moralische Terminologie der Moralgesetze. Zum Beispiel kann man den physischen Begriff „Energie“ in den moralischen Begriff „moralische Energie“ übersetzen; den physischen Begriff „Kraft“ in den moralischen Begriff „Gefühl“ oder „Emotionen“; den Begriff „Weg“ oder „Verlagerung“ in „Motivation“; „Bewegungsart“ in „eingestandene persönliche Philosophie“ (z.B. „linieare Bewegung“ in Philosophie des Totalizmus“, dagegen „Wirbelbewegung“ in „Philosophie des Parasitentums“); den Begriff „Beschleunigung“ in „Verantwortung“; „Masse“ in „Intelligenz“; „Gravitation“ oder jedes andere physische Feld in „moralisches Feld“ u.ä.
Hier nun Beispiele der Moralgesetze, deren Existenz uns schon bekannt ist:
1. Grundsatz Ursache und Wirkung.
Dies ist eine der grundlegendsten philosophischen Grundsätze des intelligenten Universums, aus dem sich viele detaillierte moralische und physische Gesetze ableiten. Es bestätigt, dass die „Intitiative immer eine Antwort herausfordert“. Oder dass die „Aktion immer eine Reaktion herausfordert“. Um zu erklären, was dies bedeutet, welche Erscheinung auch immer in unserem Universum ihren Platz findet, immer fordert diese Erscheinung (bzw. „Ursache“) auch das Kommen der ihr entsprechenden Anti-Erscheinung (bzw. „Wirkung“) heraus. Bedienen wir uns hier schon bekannter Beispiele, um dies genauer zu erklären:
- Aktion und Reaktion.
Alle Tätigkeiten mit aktiver Kraft (Aktion) sind auch mit dem Entstehen der entsprechenden Widerstandskraft (Reaktion) verbunden.
- Beschleunigungskräfte und Trägheit.
Unter den physischen Erscheinungen muss die Induzierung der Beschleunigungskraft immer begleitet sein von den Kräften der Trägheit, die jener Beschleunigungskraft entgegenwirkt.
- Generierung der Energie in der physischen Welt.
Diese Generierung muss gleichzeitig immer von dem Aufwand der gleichgewichtigen Portion irgendeiner anderen Energie begleitet sein.
Aus dem Grundsatz von Ursache und Wirkung ergeben sich viele verschiedenste detaillierte Gesetze. Im Falle der physischen Gesetze kann ein Beispiel für ihre Manifestation das „Bilanzgesetz“ sein, das feststellt, dass „das Ankommende immer das Abgehende balanciert.“ Auch im Falle der Moralgesetze ist dieser Grundsatz die Quelle ihrer ganzen Bandbreite. Besprechen wir nun die wichtigsten jener detaillierten Moralgesetze, die sich aus dem Grundsatz Ursache Wirkung ergeben.
1A. Das Bumeranggesetz.
Es ist eines der fundamentalsten Moralgesetze. Es wirkt mit eiserner Hand und ist besonders rücksichtslos, wenn es mit seiner Wirkung strafend allen unmoralischen Sündern zufällt. Deshalb müssen wir bei allem, was wir tun, vor allem mit dessen Konsequenzen rechnen. Es legt fest, dass „welches Gefühl jemand auch immer bei anderen hervorruft, er genau dasselbe Gefühl nach einer nicht näher umrissenen Zeit der Rückgabe auch bei ihm hervorgerufen wird.“ Weil, übereinstimmend mit dem, was im Kapitel I5.7 festgestellt wird, unsere Gefühle wiederum die Ereignisse modifizieren, mit denen wir berührt sind, übersetzen Hinduismus und Christentum das Wirken des Bumeranggesetzes mit der angenäherten Feststellung, dass „der was auch immer jemand anderem antut, dasselbe auch ihm angetan wird.“ (z.B. „Wer mit dem Schwert Krieg führt, wird durch das Schwert umkommen.“)
Das Konzept der dipolaren Gravitation erklärt solche eine Formulierung dieses Gesetzes als angenähert, weil es verdeckt, dass der folgende Wirkunsgmechanismus in jeden Fall seinen Platz hat: „Was immer jemand einem anderen antut, setzt dies bei anderen Gefühle frei, die in das Karma desjenigen übergehen, der (an)tut. In der Folge setzt das Karma beim Tuenden genau dieselben Gefühle während zufälliger Ereignisse ähnlicher Natur frei. Diese Gefühle wiederum modifizieren den Fluss jener zufälligen Ereignisse auf der Grundlage, wie das ähnlich die Magie tut, was zu dem Endresultat führt, dass dasselbe auch ihm angetan wird.“
Nicht in jeder Situation wird dieser Mechanismus ganz freigesetzt - obwohl er faktisch fehlerlos in vielen Lebenssituationen wirkt. Deshalb auch würde in Übereinstimmung mit dem Konzept der dipolaren Gravitation die richtige Formulierung anders klingen, z.B., dass „ Wer mit dem Schwert Krieg führt, der kommt um durch etwas, was sich genauso anfühlt, wie mit einem Schwert erschlagen zu werden.“
Das Bumeranggesetz ist das moralische Pendant zu einer Reihe von physischen Gesetzen, die aus dem Grundsatz Ursache und Wirkung hervorgehen. Beispielsweise ist es das physische Pendant des „Gesetzes der Balance“, das so etwas festlegt wie: „Das, was abfließt, muss genau balanciert sein mit dem, was zufließt.“ Das Wirken des Bumeranggesetzes beruht darauf, dass während des Handelns, das irgendwie andere Menschen berührt, wir selbst immer eine Konversion der physischen Energie in moralische Energie „zwow“*** herbeiführen (d.h. wir führen einen Wandel unseres Handelns in moralische Energie herbei.) Später will sich jene moralische Energie wieder in Handeln zurückwandeln und wartet nur auf die Gelegenheit, wann sie jenen Wandel durchführen kann. Natürlich generiert unser Handeln, unabhängig vom Energiewandel, auch in der Gegen-Welt einen entsprechenden Algorythmus des „Karmas“, der beschreibt, wie jene moralische Energie sich in Handeln zurückwandeln kann. Die moralische Energie kann, zusammen mit den Karmaalgorythmen, verglichen werden mit der Druckluft (oder saugende) in einer Flasche, die stufenweise den Korken herausdrückt, oder mit einer Feder in alten mechanischen Uhren, die sich stufenweise ausdehnte und dabei jene Uhr in Bewegung setzte.
Wenn sich daher eine Möglichkeit in unserer Umgebung ergibt, aktiviert sich jene moralische Energie durch jene Karmaalgorythmen und setzt einen Handlungsmechanismus frei, der in uns ein Gefühl freisetzt, das ein Spiegelbild der Gefühle sein wird, die original jene Energie erzeugte. Auf diese Weise verursacht die Mobilität der moralischen Energie, dass so schnell wie sich so eine Möglichkeit ergibt, dasselbe Gefühl, welches wir auch immer in anderen auslösten, durch andere genauso in uns selbst ausgelöst wird.
Die Wirkung des Bumeranggesetzes ist der Beweis für den Fakt, dass jeder unserer Gedanken, jede Einstellungen, Gefühle oder Handlungen eine besondere Art von ausführendem Algorythmus generiert, der in unserem Register niedergeschrieben bleibt und der in den östlichen Philosophien „Karma“ genannt wird (in den europäischen Kulturen ist dieser Algorythmus meistens als „Vorbestimmung“ beschrieben; weil er Gefühle präzis definiert, die aus den beschriebenen Ereignissen erfolgen, werden wir nicht imstande sein, ihnen in unserem Leben zu entrinnen und die uns daher in der Zukunft berühren müssen).
Dieses Karma wirkt nach dem Einschreiben in unsere „Registratur“ wie eine Art „Magnet“, der die Ereignisse zu uns heranzieht, die zur Generierung der Gefühle geeignet sind, die ihn ihm verzeichnet sind. (Was das „Register“ ist, erklärt die Kapitel I5.2 und I5 genauer – an dieser Stelle genügt anzunehmen, dass es etwas ist, was die Religionen „Seele“ nennen.) Wenn also eines von diesen Ereignissen, dass unserem Karma entspricht, in unserer unmittelbaren Nähe realisiert wird, verursacht unser Karma, dass wir von seinen Ergebnissen berührt werden. Die Berührung mit den Ergebnissen des Ereignisses führt wiederum dazu, dass das ihm entsprechende Karma sich aus unserem Register in das Register der Person transferiert, die für die Freisetzung dieses Ereignisses verantwortlich ist. Auf diese Weise geht das bei uns eingeschriebene Karma, das nur ein Mal an uns realisiert wird, nicht verloren, sondern geht nach der Realisierung an uns zur nächsten Person über, die für die Freisetzung des uns berührenden Ereignisses eben verantwortlich war.
Das Karma geht also niemals verloren, es wechselt nur seinen Träger. Um hier ein Beispiel zu geben, ein Mörder wird in seinem Register einen Eintrag ertragen müssen, der verursacht, dass sobald er sich in einer Situation befindet, in der in seiner Umgebung irgendeine Form des Mords ausgeführt werden soll, er das Objekt werden wird und selbst alle Gefühle, die sein Opfer damals empfand, durchleben muss.
Natürlich kann es vorkommen, dass sein ganzes Leben verläuft, ohne dass sich eine solche Situation an ihm aufklärt. Dann verbleibt sein Karma in seinem Register bis zum nächsten Leben erhalten. Wenn am Ende an ihm ein Mord verübt wird, wird sein Karma in das Register des Mörders überschrieben, der ihn tötete. Dann wird der nächste Mörder an sich die Realisierung heranziehen usw. So eine Reihe ähnlicher Ereignisse nennen wir „karmische Kette“.
Es ist wert hier auch zu unterstreichen, dass das Bumeranggesetz über die Rückgabe an uns nicht unserer Taten informiert, sondern der Gefühle und Einstellungen, die unser Handeln in anderen Menschen auslösen. Das ist also der Grund, dass alle Gefühle mit der Zeit erwidert werden (obwohl nicht unbedingt von ihrem originalen Objekt).
Besonders schnell kann man das bemerken bei intensiveren Gefühlen - beispielsweise großer Liebe, Hass oder fehlendem Respekt, aber auch allen Gruppengefühlen – zum Beispiel Rassismus, Erhöhung über andere, fehlende Toleranz, Fanatismus u.ä. Solche Gefühle werden fast sofort zurückgezahlt und das unmittelbar durch ihre originalen Objekte/ Empfänger. Wenn also eine Personengruppe (z.B. ein Volk, eine Rasse, eine Familie) eine andere Gruppe intensiv nicht mag, beginnt bald diese andere Personengruppe mit der Zeit mit der ähnlichen Intensivität die originalen Geber des Gefühles nicht zu mögen. Auf diese Art verlieren Familien, Rassen oder Völker, die über sich eine hohe Meinung haben und auf andere von oben herabschauen oder andere auf irgendeine Art diskriminieren, sehr schnell die Achtung, sie hören auf beliebt zu sein und sie beginnen genau so behandelt zu werden wie sie andere behandeln. Ähnlich sind einzelne Personen, die snobistisch eingestellt sind und über alle anderen eine niedrige Meinung haben, mit der Zeit isoliert und werden auf genau dieselbe Art behandelt.
Eine interessante Konsequenz des Wirkens des Bumeranggesetzes ist, dass einige Trends, Ideologien und Unternehmen, die einen markanten Einfluss auf das Schicksal und das Leben vieler Menschen haben, sich nicht völlig von unserem Planeten eliminieren lassen. Jedoch ihr gewandeltes Karma geht niemals verloren, sondern zirkuliert von Person zu Person oder von Sammelintellekt zu Sammelintellekt.
Selbst wenn man sie aus einem Land eliminiert, tauchen sie im anderen Land wieder auf, so dass die Personen, nach ihrer Ideologie freie Geber des beschriebenen Leides oder Schicksals waren, in ihrer nächsten reinkarnativen Verkörperung zu karmatischen Empfängern derselben Leiden und Schicksale werden. Beispiele solcher nicht zu eliminierenden Trends, Bewegungen, Ideologien und Unternehmungen sind : Rassismus, Bürokratie, Korrpution, Krieg, Konzentrationslager u.ä.
Die Konzequenzen des Bumeranggesetzes nehmen eine breite Spannweite von Folgen ein. Nennen wir hier einige ihrer Beispiele, die sich häufig im Alltagsleben zeigen:
a) Sehr häufig lässt sich die Konsequenz des Bumeranggesetzes bemerken, wenn „alle versuchenden Handlungen, die Realisierung des schon generierten Karmas zu stoppen oder zu verzögern, im Endeffekt immer zur Beschleunigung seiner Realisierung führen."
Wenn wir beispielsweise einen persönlichen Feind besitzen, und in unserem Karma eine Zusammenkunft und Konfrontation liegt, führen alle unsere Bemühungen, um diesem Feind auszuweichen dazu, dass wir mit ihm nur noch schneller in Berührung kommen. (Die Chinesen haben für die Beschreibung dieser Situation ein wunderbares Sprichwort, das feststellt: „Wenn du einen Feind hast, werden plötzlich alle Durchgänge enger.“, was man so interpretieren muss, dass du, „wenn du einen Feind hast, je mehr du vor ihm nicht fliehen würdest, um so schneller über ihn herfallen würdest.“
b) Im Punkt 1C ist ein weiteres Moralgesetz, das aus dem selben Grundsatz Ursache Wirkung stammt, beschrieben. Es meint, dass „das einmal eingeschriebene Karma einmal realisiert werden muss.“ Was auch immer in uns mit Hilfe des karmischen Algorythmus eingeschrieben ist, wird daher unsere „Vorbestimmung“ und sie lässt uns niemals vor ihr fliehen. Dies wiederum hat einige Folgen.
Beispielsweise sind Personen, die mit den Methoden von ESP imstande sind unseren karmischen Eintrag zu lesen, auch imstande zu erfahren, was uns in der Zukunft erwartet. Ähnlich ist es, in dem Moment, wo wir lernen, Lesegeräte für die karmischen Einträge zu bauen (Ideen dazu siehe Kapitel D3.4 des Traktats <7/2> -( Anmerkung tina: Diese Traktat beinhaltet im Wesentlichen die "Gedankenpyramide"), können wir auch lesen, was jemanden in der Zukunft erwartet – nur, dass wir mit diesen Geräten nicht die Zeit bestimmen können, wann dies passiert (diese Zeit können wir präzis mit Hilfe der Zeitvehicel bestimmen).

c) Das Bumeranggesetz führt dazu, dass jedes Handeln, das im Kapitel A5.1(? - vermutlich einer anderen früheren Abhandlung - tina) „totaliztische gute Tat“ genannt wird, selbst wenn es nicht sofort das Niveau unserer moralischen Energie verändert (z.B. es ist nur eine gute Tat des Typs „Inspiration“), im Endeffekt immer zu einer Vergrößerung dieser Energie in uns selbst führt. Dagegen führt jedes im Kapitel A5.2 (?)„totaliztische Sünde“ genanntes Handeln, selbst wenn es nicht sofort zum Fall des Niveaus unserer moralischen Energie führt und sein unmittelbares Opfer auf jemanden anderen fiel (z.B. eine totaliztische Sünde des Typs „Ausbeutung“ ist), in der Endabrechnung ebenfalls in uns immer zur Senkung jener Energie.

23.07.2004
Es hat also keine Bedeutung, ob wir diese Handlung sichtbar ausführen oder auf anonyme Art, ob wir die Person kennen, für die wir sie realisieren oder ob sie jemanden uns völlig unbekannten betrifft, ob der Empfänger unserer Handlung sie uns vergelten wird oder auch nicht; immer wird das langfristige Endergebnis für uns dasselbe sein – die Rückerstattung dieser Handlung kehrt zurück zu uns wie ein Bumerang. Dies führt zu einer der wesentlichsten Empfehlungen des Totalizmus, die im Unterkapitel A5.3 beschrieben ist: „wenn du ein erfülltes und glückliches Leben führen willst, tue so viele totaliztisch gute Taten wie möglich und vermeide so viel du kannst totaliztische Sünden.“

1B. Gesetz der Pflicht zur Verteidigung.
Es stellt fest, dass: „wenn dich jemand zuerst aktiv attackiert ohne deine Provokation, hast du die moralische Pflicht zur Verteidigung, in dem du ähnliche Kräfte und Methoden des Kampfes anwendest, wie jener dich Angreifende bei dir anwendet.“ Dieses Gesetz macht uns bewusst, dass das Universum zielgerichtet so aufgebaut ist und die Moralgesetze zielgerichtet so aufgestellt sind, dass jeder, der von jemandem aktiv angegriffen wird, die Pflicht hat, sich zu verteidigen und dass die Pflicht zur Verteidigung auch ein deutlicher Inhalt der Moralgesetze ist. Das Gesetz der Pflicht zur Verteidigung ist ein moralisches Pendant zum physischen „Gesetz von Aktion und Reaktion“, das uns lehrt, dass z.B. „wenn jemand einer Mauer einen Stoß versetzt, jene Mauer sich verteidigen wird und gleichzeitig diesen jemanden zurückstößt mit genau derselben Kraft.“
Die Existenz und Wirkung des moralischen Gesetzes zur Verteidigungspflicht enthüllt, dass die Verteidigung vor jemandes aggresivem Angriff nicht nur ein Überlebensreflex oder ein Befehl der Logik ist, sondern eine Pflicht des moralischen Lebens, deren Erfüllung uns mit dem Inhalt der Moralgesetze geheißen ist.
In Angelegenheiten der Aggression und Verteidigung bemühten sich die verschiedensten Philosophien auf unterschiedliche Art, die Intentionen des universellen Intellekts zu interpretieren und auszudrücken. Beispielsweise meint die christliche Philosophie, dass die Intention des universellen Intellekts die sei, dass sich alle durch Bekenner anderer Philosophien Angegriffenen überhaupt nicht schützen sollten – als Beispiel des Ausdrucks dieser Ansicht bemerke man die biblische Feststellung „wenn dich jemand auf die eine Wange schlägt, halte ihm die andere hin.“
Allgemein bekannt ist auch die Philosophie einer anderen Religion, die sich zu der Ansicht bekennt, dass die Intention des universellen Intellekts sei, unaufhörlich die Bekennenden anderer Religionen anzugreifen – der Ausdruck jener Ansicht ist das Symbol jener Religion, der Dolch. Leider, die Mehrheit der Philosophien spekulierte ihre Interpretation der Intentionen des universellen Intellekts ohne Stütze auf die eigenen Schlussfolgerungen aus tatsächlichen Analysen des Universums um uns herum, noch aus Analysen der Gesetze, die das Universum regieren.
Wenn man dagegen, wie das der Totalizmus im Unterkapitel C11.1 der vorliegenden Monographie tat, das Universum um uns herum und die es regierenden Gesetze durchanalysiert, dann zeigt sich, dass sie sehr eindeutig darauf hinweisen, was die Intention des universellen Intellektes tatsächlich ist. Leider, um jene Intention aufzudecken, ist die Kenntnis des sogenannten „Kanons der Konsistenz“ notwendig, beschrieben im Unterkapitel B7.4, und unbedingt wichtig ist zu wissen, dass in unserem Universum die Wirkung aller Gesetze vollkommen konsistent ist und deshalb beispielsweise physikalische Gesetze und moralische Gesetze miteinander in jedem Detail im Einklang sind. Erst der Totalizmus erkannte und formulierte den „Kanon der Konsistenz“ – daher erst ist er imstande, die wahren Intentionen des universellen Intellekts im Bereich des Angriffs und der Verteidigung festzustellen.
Die Intentionen sind enthalten in den Analogien zwischen den Feststellungen der physischen Gesetze und der moralischen Gesetze. Wenn jemand, wie das der Totalizmus tat, jene Intention genau durchanalysiert, dann zeigt sich, dass der universelle Intellekt deutlich mit dem Inhalt seiner Gesetze gebietet, dass die ohne eigene Provokation Angegriffenen sich effektiv verteidigen. Dieser Intellekt macht auch mit seinen Gesetzen bewusst, dass während die Verteidigung moralisch ist, die Agression völlig unmoralisch bleibt – vielleicht, dass wiederholtes Angreifen des Gegners nur zu einer der Phasen oder Verteidigungsformen wird, die ihren Platz erst danach hat, wenn jemand als erstes angegriffen wurde.
Daher ist die Antwort mit einer Attacke die einzigste Alternative für die Erlangung des andauernden Friedens für sich und der Sicherung vor weiteren Attacken desselben Aggressors. Deshalb hat der Angegriffene entsprechend den Moralgesetzen die Pflicht sich zu verteidigen, wohingegen es uns nicht erlaubt ist, jemanden zuerst anzugreifen, wenn uns niemand angreift. Genau diese Intentionen des universellen Intellekts sind sehr eindeutig mit seinen Gesetzen ausgedrückt - und das auf vielfältige Weise in einem Stück. Beispielsweise drückt sie die Tätigkeit des physikalischen „Gesetzes der Aktion und Reaktion“ aus, verbunden mit dem „Konsistenzkanon“. Diese Intentionen drücken auch den detailiert im Unterkapitel C11.1 analysierten Fakt aus, dass die Verteidigung alle Eigenschaften einer guten Tat trägt und nicht die Eigenschaften der Sünde.

Darüber hinaus musste der universelle Intellekt gerade diese Intention im Sinn haben, als er die Existenz des unmoralischen Parasitentums feststellte und die jenes Parasitentum charakterisierenden Eigenschaften als anti-moralische Philosophie definierte. Daraus ergibt sich klar, dass er dem Parasitentum gezielt die Funktion des ständigen Aggressors gab, der die Aufgabe hat, den Totalizmus zur unaufhörlichen Entwicklung und Vervollkommnung seiner Moral und seines Wissens zu erwecken - was im Unterkapitel D11 erklärt wurde.
Das Gesetz zur Verteidigungspflicht macht bewusst, dass ein moralisches Leben nicht nur auf dem Wissen über das eigene moralische Leben beruht, das das friedliche Zusammenleben mit allen mit uns in Frieden und Freundschaft Lebenden fördert, sondern auch auf dem Verhindern des Bösen beruht, damit es sich aus unserem Lebensraum hinwegbewege bzw. auf der effektiven Verteidigung vor denen, die uns attackieren und die uns unser moralisches Leben stören wollen. Wenn uns das Böse attackiert, beruht das moralische Verhalten auf der Gabe einer entsprechenden Antwort, um das Böse nicht in den Bereich unseres Lebensraumes einzulassen und um dem Bösen die Störung unserer Ruhe zu vereiteln.
Des weiteren legen jene zwei Aspekte des moralischen Lebens, d.h. (1) das Betreiben des Friedens gegenüber jenen, die im Frieden leben, und (2) die entschiedene Entsprechung mit Verteidigungskampf gegen das, was uns attackiert, auf die Totalizten die Verpflichtung der Beherrschung von zwei verschiedenen Klassen von Fähigkeiten, d.h. (1) die Fähigkeit des moralischen, friedlichen und freundschaftlichen Zusammenlebens mit all denen, die Frieden wünschen und mit uns in Frieden leben, und (2) die Fähigkeit zum effektiven Verteidigungskampf mit denen, die uns angreifen und die Krieg mit uns wollen. (Dem Thema des Einklangs der Verteidigung mit den Moralgesetzen ist das Unterkapitel C11.1 gewidmet.)

1C. Unwiderrufbarkeit der Erfüllung des Karmas.
Es stellt fest, dass: „das einmal eingeschriebene Karma realisiert werden muss“ (was man vereinfacht auch ausdrücken könnte: „der ausgeteilte Schmerz gleicht sich aus durch empfangenen Schmerz“). Das Gesetz bedeutet, dass es normal keine Möglichkeit zur Flucht oder des Versteckens vor dem Karma gibt, das jemand einmal mit seinem Verhalten in sein Register eingeschrieben hat. Daher erfüllt sich auch das Karma unwiderruflich, sogar auch, wenn sein Träger eine ausgezeichnete Rechtfertigung für die Gründe seines Anziehens auf sich besitzen würde (z.B. es (das Karma) in sich erschaffen würde als Folge jemandes ausdrücklichen Befehls), wenn er für seine Taten von den Führern aller möglichen Religionen die Sündenvergebung gewinnen würde, oder wenn er bevor er zur Verantwortung gezogen würde, mittels Zeitreise zu flüchten versuchte (und er z.B. die Ermordung der Mutter angestrengen würde, bevor sie ihn gebar), oder auch wenn er absolute Reue und die Berichtigung seines weiteren Auftretens aufweisen würde.
Vom Punkt der Moralgesetze gesehen ist die Erfüllung jemandes Karma genauso automatisch wie die Arbeit eines Computers oder das Resultat der Gravitationskräfte. Die Moralgesetze erteilen also niemandem die Vergebung der Taten oder die Erlassung der Sünden. Wenn beispielsweise jemand den hypothetischen Befehl „erschieß ihn“ geben würde, so würden im Falle der Exekution entsprechend mit dem hier besprochenen Gesetz im Endeffekt drei Personen sterben: das erschossene Opfer, der Ausführende, der das Karma des persönlichen Erfüllens des Schießens auf sich nahm, und der, wer in sich das Karma der Tötung des Opfers und des Herausgebens des Befehls-Spruches „erschieß“ erschaffte (sein Tod würde jedoch im Resultat einer ziemlich komplexen Kette eintreten - zunächst nämlich würde ihm jemand in der Zukunft befehlen, jemanden zu erschießen, auf eine Art oder in einer Situation, in denen er gezwungen ist, diesen Befehl zu befolgen, erst dann würde er erschossen werden, nachdem das Karma seines Schießens tätig wurde). Gilt noch zu bemerken, dass das vorliegende Gesetz die grundlegende Quelle vieler Begrenzungen ist, die im Zeitreisen existieren - siehe Unterkapitel H9.1.

1D. Das Gesetz des Erbittens.
Es stellt fest, dass: „um irgend etwas zu erhalten, es erst notwendig ist, darum zu bitten.“ Dieses Gesetz verursacht, dass praktisch ohne vorheriges Erbitten von etwas durch seine Taten, Haltung oder Worte wir niemals etwas erhalten. In der physischen Welt gibt es seine physische Variante, die „Grundlage von Ursache und Wirkung“. Um z.B. Brot zu haben, muss man in Übereinstimmung mit ihr zuerst Getreide sähen, dann ernten, dann in Mehl verarbeiten und aus diesem das Brot backen. Im Bereich des moralischen Handelns müssen auf Grund eben jenes Gesetzes des Erbittens, die Personen, welche sich irgendeinen Dienst vom universellen Intellekt wünschen, zunächst diesen Dienst mit ihren Gebeten, ihren Handlungen, Träumen u.ä. erbitten. Ebenso wirken auf Grund dieses Gesetzes Übertreibungen (?) in Bezug auf Menschen nicht, die nicht an sie glauben, da sie mit ihrem Verhalten und ihren Gedanken nicht unaufhörlich um ihr Eintreten bitten und somit nicht von ihnen genutzt werden können. Letztlich wurde die Wirkung dieses Gesetzes auch in Kulturen der Menschen aufgenommen und niemand erhält z.B. eine neue Arbeit oder einen verdienten Urlaub, wenn er sich nicht um den Erhalt mittels z.B. eines Gesuchsschreibens bemüht.

1E. Gesetz der Beeinflussung durch überraschendes Eintreten.
Es betrifft schicksalhafte Ereignisse, die zu uns von außen kommen, d.h. solcher, die nicht durch irgendeine von unseren aktiven Handlungen provoziert sind und die nicht die direkte Folge dieser Handlung darstellen. Es stellt fest, dass: „von allen Ereignissen, die uns auf eine zufällige Art betreffen können, zur Realisierung meist die ausgewählt sind, auf deren Eingehen wir bewusst noch nicht bereit sind und die uns daher unvorbereitet überraschen.“ Für dieses Gesetz ist die Ursache unsere fehlende Bereitschaft zur Annahme irgend eines Ereignisses und die Wirkung hingegen ist das Eintreten eben jenes Ereignisses und auf diese Weise inspiriert es uns zu einer zukünftig Vorbereitung. Dieses Gesetz ermöglicht die Eliminierung von für uns unvorteilhaften Eintritten von Ereignissen durch bewusstes Analysieren und Vorhersehen, was eintreffen könnte und darauf folgend die gründliche Vorbereitung auf ihr Eintreten (bzw. durch das Verhalten im Sinne des altrömischen Sprichwortes: „Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.“). Es ist wert zu bemerken, dass die Tätigkeit dieses Gesetzes nicht das Eintreten der Ereignisse eliminiert, deren Eintreten wir auf der außerbewussten Ebene vorhersehen (z.B. durch Furcht, Vorahnungen, ESP u.ä.). Wir befürchten ihr Eintreten, bereiteten uns jedoch nicht bewusst auf ihr Kommen vor und sicherten uns nicht vor ihren Folgen ab, die bereits mit den Ereignissen in Erscheinung treten. Um also die Chancen des Auftretens irgendwelcher Ereignisse zu eliminieren, müssen wir sie auf der bewussten Ebene vorhersehen und ebenso vorbereitende Aktionen unternehmen, z.B. uns vollkommen vor ihren Folgen schützen („den Geschützten wird Gott schützen“).

1F. Das Gesetz der Ursache-Wirkung-Kette.
Es stellt fest, dass „alle Ereignisse, die sich in unserem Leben zeigen, und Situationen, in denen wir uns befinden, das resultierende Ergebnis einer ganzen Kette unserer vorhergegangenen Gedanken, Vorhaben, Taten und unseres Wissens, dass wir derzeitig gesammelt haben, ist, wobei unsere Gedanken und unser Verhalten während dieser Ereignisse die nächsten Ursachen für die Kette der folgenden Ereignisse und Situationen erschaffen, die erst in der Zukunft eintreten werden.“ Bei diesem Gesetz sollte man darauf achten, dass sich auf jedes Ereignis (d.h. auf jedes Ergebnis) eine ganze kette von Ursachen legt, nicht nur eine. Es ist wichtig das zu verstehen, denn in Übereinstimmung mit diesem Gesetz besitzt das, was uns berührt, immer eine mehrdimensionalen und ständigen Charakter, obwohl unsere derzeitige Wissenschaft uns an ein vereinfachtes, eindimensionales Denken mit diskretem (nicht beständigen) Charakter gewöhnte. Wenn daher sich auf der Straße ein Unfall ereignet, wird am ehesten lediglich chronologisch die letzte seiner Ursachen untersucht, z.B. wer auf wen aufgefahren ist.
Nur in Ausnahmefällen schaut man auf die davorliegende Ursache, z.B. ob jemand der Fahrer betrunken war. Im Falle der Entdeckung, dass im vorliegenden Fall der „Unschuldige“ betrunken war, taucht sofort das moralische Dilemma auf, was man damit anfangen soll. (Momentan belastet man in vielen Ländern den Betrunkenen, sogar wenn er absolut unschuldig ist und nicht er den Unfall herbeiführte.) Wenn man unterdessen das Ereignis vom Gesichtspunkt der moralischen Gesetze betrachtet, dann zeigt sich, dass für jedes dieser Ereignisse die Zahl der Ursachen ins Unendliche wachsen kann. Beispielsweise betrachten wir so ein Ereignis wie „jemand wurde erhängt“. Chronologisch also ist die allerletzte Ursache seines Todes die, dass er gehängt wurde. Jedoch bevor man ihn hängte, trat die vorletzte Ursache der Kette auf, d.h. er wurde durch irgendein Gericht zum Tode verurteilt. Aber auch das war nicht die letzte, denn vorher hat man ihn eingesperrt, da er (manchmal sogar unzweifelhaft bewiesen) jemanden tötete. Jedoch bevor man ihn deshalb einsperrte, befand er sich z.B. an falschem Ort zur falschen Zeit u.ä. Diese Kette entwickelt sich also ins Unendliche.
Wenn jemand diese Art Ursache-Wirkung-Kette analysiert, dann zeigt sich, dass die Moralgesetze überhaupt nicht auf der Grundlage einer Ursache und einer Wirkung arbeiten, sondern eher auf der Grundlage „der energetischen Akkumulierung eines summierten Potentials vieler Ursachen, welches nach Erreichen einer bestimmten Schwellenwertigkeit das Freisetzen des ihm entsprechenden Wirkungspotentials hervorruft.“ Des weiteren erklärt diese „energetische“ Grundlage der Wirkung der Moralgesetze, warum z.B. ein Missetäter etwas tut und er sofort gefasst wird (nämlich sammelte er schon vorher, z.B. im vorigen Leben, eine entsprechend hohe Ursachenenergie), wohingegen ein anderer Missetäter mehrmals dieselbe Übertretung begeht und dennoch davonkommt (seine früheren Taten generierten nämlich eine andere Art von Energie).
Das Gesetz der Ursache-Wirkung-Kette bemüht sich, einige verschiedene Aspekte des Loses, das uns im Leben erwartet, auszudrücken. Abhängig vom Aspekt, den es betrifft, kann seine Formulierung auch die Form eines von mehreren detaillierten Versionen dieses Gesetzes annehmen. Hier einige von jenen Versionen:

- Gesetz der Zielgerichtetheit und des Planes jedes Ereignisses.
Es stellt fest, dass „in unserem Leben jedes Ereignis, sogar eines, dass am unwirklichsten erscheint, zielgerichtet und hervorragend geplant ist, aus unseren Handlungen und Gedanken an die Zukunft resultiert und eine bestimmte Bedeutung für eine Reihe anderer Ereignisse besitzt, die in der Zukunft auftreten sollen“. Diese Version des Gesetzes der Ursache-Wirkung-Kette bemüht sich eines seiner wichtigsten Aspekte auszudrücken, der feststellt, dass „nicht in unserem Leben zufällig geschieht, sondern alles seine Gründe und Ziele hat“. Alles, was uns berührt, ist das Resultat von etwas, was wir irgendwann taten, wünschten oder dachten, und gleichzeitig stellt es eine Ereignisbrücke zu dem dar, was in der Zukunft eintreten wird. In Übereinstimmung mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation gibt es im Leben so etwas wie einen „Zufall“, einen „zufälligen Verlauf von Umständen“, oder ein „unwesentliches Ereignis“, das keine Konsequenzen für unser weiteres Leben einführte, nicht. Weitere Details siehe auch Unterkapitel C7.

- Das Gesetz der Zielgerichtetheit besitzt viele verschiedenen Konsequenzen.
Eines seiner selten bewusst gewordenen Folgen ist, dass alles, was für uns wichtig ist, sich im Endeffekt die ganze Zeit vor unserer Nase wartend zeigt, während wir die Tendenz aufweisen, danach die ganze weite Welt zu durchforsten („in der großen weiten Welt etwas suchen, was sehr nah ist“). Eine andere Folge dieses Gesetzes ist die Zielgerichtetheit und die Treffsicherheit der Quellen unserer Inspiration. Wenn beispielsweise die Schöpfer einer ganzen Reihe von Filmen die Idee der Okkupation des Planeten Erde durch teuflische Kosmiten vorstellen, heißt das praktisch, dass die Zielgerichtetheit und der Bedarf zur Inspiration der Menschen mit dieser Idee besteht (d.h. der Planet Erde ist tatsächlich durch die teuflischen Kosmiten okkupiert und daher dient jene Inspiration dazu, den Erdenbürgern eine faire Chance zu geben, um sich der Situation klar zu werden, in der sie sich befinden - siehe Kapitel E).

- Wenn jemand unerwartet einen Brief erhält mit einem Artikel in der Mitte, bedeutet das gewöhnlich, dass jener Artikel irgendeine wichtige Information oder Idee beinhaltet, die dem Empfänger eine bisher fehlende intellektuelle Inspiration liefern soll. Ein öfteres in kürzeren Zeitabständen Auftreten derselben Information aus verschiedenen Quellen bedeutet gewöhnlich, dass diese Information eine ungewöhnlich wesentliche Bedeutung besitzt und wir sie besser genau analysieren sollten. Eine weitere Folge des Gesetzes der Zielgerichtetheit ist die Existenz „zufälliger“ Ereignisse. Wenn wir beispielsweise auf der Straße gehend eine auf dem Gehweg liegende Schraubenmutter antreffen, erweist sich kurz darauf diese Schraubenmutter als uns ungewöhnlich notwendig. Wenn wir etwas mit großem Widerwillen wegwerfen, werden wir es sofort einen Tag später brauchen. Wenn uns jemand einen Dienst erweist, zeigt sich kurz darauf die Nutzung dieses Dienstes als ungewöhnlich hilfreich (besonders, wenn wir ihn nicht nutzten - siehe Unterkapitel A5.3 (? - vermutlich einer anderen früheren Abhandlung - tina), das feststellt, dass „jemanden vor der Durchführung einer totaliztisch guten Tat aufzuhalten, eine totaliztische Sünde ist“).


- Gesetz der Unabhängigkeit der augenblicklichen Konsequenz/Wirkung/ von unseren Intentionen.
Es stellt fest, dass das „Resultat jeder unserer Handlungen nicht nur abhängig ist von den Intentionen dieser Handlung, sondern auch von der Art unserer moralischen Energie und unseres Karmas, bzw. von allen unseren vorherigen Taten und Intentionen“. Seine Aktion ist mit vielen Sprichwörtern beschrieben, z.B. „Der Mensch schießt, aber die Kugeln trägt der Teufel“ (siehe <9>). Es bemüht sich, einen anderen Aspekt des Grundsatzes von Ursache und Wirkung auszudrücken, der feststellt, dass das Resultat jeder unserer Handlung völlig anders sein kann als wir ursprünglich planten (zeitweise sogar völlg gegensätzlich zum geplanten), da nämlich auf dieses Resultat nicht nur Einfluss hat, was wir in dem Moment denken oder vorhaben, in dem wir die betreffende Handlung ausführen, sondern auch unsere aktuelle Art der moralischen Energie und unser Karma einfließt - bzw. alles, was wir in der Vergangenheit (manchmal sogar sehr weit entfernten) gedacht, gewünscht oder getan haben. Wenn wir z.B. in Übereinstimmung mit dem Gesetz die Zeit zurückdrehen würden und versuchen würden, unsere eigene Mutter zu töten, bevor sie uns gebiert, würde sich das physisch als unausführbar herausstellen, weil dies die Erfüllung des Karmas unmöglich macht, das wir vor dem Zurückdrehen der Zeit gesammelt haben. Nur die von unseren Aktionen enden mit den von uns geplanten Effekten, deren Resultate nicht die Erfüllung sowohl unseres als auch des Karmas aller anderen Personen hemmen, die sie berühren.

26.07.04.
2. Grundsatz der Zweipoligkeit.
Dies ist ein weiterer von den fundamentalen Grundsätzen des intelligenten Universums. Aus ihm entwickelt sich ebenfalls eine Reihe von besonderen moralischen und physischen Gesetzen. Beispiele zu ihnen werden nach ihrer Besprechung beschrieben. Jener Grundsatz der Zweipoligkeit stellt fest, dass „sich nichts in unserem Universum in nur eine Richtung generieren lässt und deshalb alles in präzis balancierter Anzahl jener gegensätzlichen Pole gleichzeitig generiert wird.“ Um zu erklären, was obiges bedeutet, was auch immer in unserem Universum erschaffen wird, wird immer in derselben Anzahl von Positivem und Negativem erschaffen (oder N und S oder Ein- und Ausströmungen). Schauen wir uns einige Beispiele an, um es besser zu erklären:

- Positive und negative Elektrizität.
Wenn wir Elektrizität erschaffen, dann generieren wir keinesfalls nur positive Ladungen, sondern erschaffen immer dieselbe Anzahl von positiven wie negativen Ladungen.

- Magnetische Pole.
Das Entstehen eines magnetischen Poles (z.B. S) ist unmöglich ohne die Formierung des gegensätzlichen Poles (z.B. N) und vice versa.

- Einströmungen und Ausströmungen.
Wenn irgend etwas eine Ausströmung besitzt oder einer Ausströmung unterliegt, muss es auch eine Einströmung besitzen oder es musste vorher einer Einströmung unterliegen, und vice versa.

Die Wirkung des Grundsatzes der Zweipoligkeit dehnt sich auch auf die Gefühle aus. In Übereinstimmung mit dem Totalizmus sind die Gefühle wie die elektromotorische Kraft (EMF) in elektrischen Elementen, d.h. sie formieren immer zwei gegensätzliche Pole, von denen der erste sich sofort zeigt - in dem Moment, in dem wir das Gefühl generieren, dagegen zeigt sich der zweite erst nach einer gewissen Zeit. Das resultiert aus dem Mechanismus der Gefühle, der im Unterkapitel I5.5. beschrieben wird. Übereinstimmend mit ihm baut die Generierung eines beliebigen Gefühls gleichzeitig ein Potential für ein ihm entsprechendes Antigefühl, dass sich kurz nach jenem Gefühl zeigt.
Beispielsweise, wenn wir Liebe erfahren, generieren wir völlig unwissend in unseren Gegen-Körpern ein Potential für die spätere Freisetzung desselben Maßes an Hass. Wenn wir Schmerz fühlen, dann erschaffen wir gleichzeitig in unseren Gegen-Körpern ein Potential für die spätere Empfindung desselben Maßes an Vergnügen.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit manifestiert sich auch in fast allen anderen moralischen Geschehnissen. Beispielsweise führt die Ausführung irgendwelcher guten Taten zu demselben Maß von Bösem und vice versa. Der Grund für alle moralischen Geschehnisse, die gewöhnlich ihren Platz im moralischen Feld haben und dafür, dass wir keinen anderen Pol als den sehen, auf den wir uns konzentrieren, ist, dass sich typischischerweise jener gegensätzliche Pol in allen moralischen Erscheinungen anders zeigt als in physischen Erscheinungen. Zum Beispiel, wann immer wir in allen physischen Erscheinungen einen ihrer Pole freisetzen, setzen wir gleichzeitig ihren zweiten Pol frei. Daher z.B., wenn wir den elektrischen Durchfluss hervorrufen wollen, müssen wir einen geschlossenen Kreis formieren, in dem die Ladungen gleichzeitig in beide Richtungen fließen.
Genauso geschieht es mit den physischen Kräften. Jedoch zeigt sich in den moralischen Erscheinungen so eine Freisetzung der Antigefühle in anderer Zeit, in anderem Gebiet, sie wird gegen andere Objekte geführt, nimmt eine andere Form an, kommt zu uns von anderen Menschen u.ä. Zum Beispiel, wenn wir heute Liebe erfahren, können wir das dieser Liebe entsprechende Maß an Hass morgen gegenüber derselben Person freisetzen, oder wir können auch diesen Hass für eine gewisse Zeit unter Kontrolle halten und ihn gegenüber einer vollkommen anderen Person einige Tage später freisetzen.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit ist die moralische Entsprechung für das physische „Gesetz des Gleichgewichts“, das annähernd festlegt, dass „im Zustand des Gleichgewichtes die Summe aller Einflüsse sich gegen Null ausbalancieren muss.“ Für die Menschen, die lernen, wie es praktisch zu nutzen ist, besitzt es ein ungewöhnliches breites Spektrum der Anwendung. Zum Beispiel liefert es Anfangsgleichungen, die einen mathematischen Ausdruck oder eine anzahlmäßige Beschreibung der Größe der Moralgesetze erlauben. Ebenso liefert es eine totaliztische Richtlinie, wie ungewollte Gefühle zu überwinden sind, wie unerwünschter Druck auszuhalten ist, wie moralischer und friedlicher Widerstand zu leisten ist u.ä.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit besitzt einen großen Einfluss auf praktisch alle Aspekte unseres Lebens. Eines der Gebiete, auf dem wir uns dieses Einflusses bisher nicht bewusst geworden sind und der daher wert ist zu besprechen, ist das der Gefühle. Der Mechanismus der Gefühle ist speziell im Unterkapitel I5.5. dieser Monographie diskutiert.
Übereinstimmend mit diesem Mechanismus lädt, wann auch immer jemand - absolut unwissend - eine Bewusstwerdung der Gefühle generiert, er auch seinen Körper mit dem Potential von unbewusstem Antigefühl auf, das nur darauf wartet, jemanden zu treffen. Ebenso kann man sich jenes bewusst gewordene Gefühl - wie auch das unbewusst gebliebene Gefühl - wie zwei Arten von gegensätzlichen elektrischen Ladungen vorstellen - positiv und negativ (oder wie ein Paar gegensätzlicher Kräfte - Kräfte der Aktion und der Reaktion).
Das bewusst gewordene Gefühl formieren wir in der Art eines Funkens, mit dem wir das gegebene Objekt lähmen, was dazu führt, dass wenn das Gefühl positiv ist - dieses Objekt Vergnügen, jedoch, wenn das Gefühl negativ ist - dieses Objekt Leid erfährt. Dagegen sammelt sich das unbewusst gewordene Antigefühl in uns unentladen, um nur auf die nächstmöglichste Gelegenheit zu warten, sich auf ein nahes Objekt zu entladen.
Deshalb, wenn wir beispielsweise im Verhältnis zu jemandem das Gefühl der Liebe generieren, können wir uns dies wie einen Funken positiver Elektrizität vorstellen, mit dem wir den berühren, den wir lieben, und der eine positive Erfahrung hervorruft. Jedoch generieren wir absolut unwissend gleichzeitig mit dieser Liebe auch das Antigefühl Hass, der sich in unserem Gegen-Körper sammelt und nur wartet, um sich bei jemandem zu entladen.

05.08.2004
Wenn sich niemand findet, bei dem es sich entladen kann, kann der Funken jenes Hasses sogar zufällig dieselbe Person betreffen, die wir einen Augenblick zuvor liebten. Aus eben diesem Grund streiten sich verliebte Paare, kurz nachdem das Verhältnis begann, unversöhnlich (daher kommt sich auch der Spruch „Was sich neckt, das liebt sich“). Aus demselben Grund beginnen Fußballfans Straßenschlachten kurze Zeit nachdem sie im Stadion euphorisch ihre Gefühle der Unterstützung für die auserwählte Mannschaft zeigten.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit macht faktisch alles derzeitiges Herangehen an Gefühle, das durch verschiedenste Philosophien, Religionen, naturalistische Gruppen, durch die offizielle Wissenschaft der Psychologie u.ä. verbreitet wird, ungültig. Die Mehrheit von ihnen erlegte uns auf, dass wir um jeden Preis Liebe zu erschaffen hätten - absolut sich nicht darüber im Klaren seiend, dass wir übereinstimmend mit dem besprochenen Grundsatz mit der Liebe auch und in ausgleichendem Maße zerstörerischen Hass generieren. Ein wenig mehr übereinstimmend mit diesem Grundsatz ist der Buddhismus, der empfiehlt, die Generierung irgendwelcher überschwänglichen Gefühle zu vermeiden - er erklärt allerdings nicht, warum, wohingegen er durch seine gefühlsmäßige Zurückhaltung seinen Bekennern die Freiheit des Fühlens nimmt - bzw. den wichtigsten Bestandteil von Vergnügen und Lebensfeude und physischer Gesundheit.
Erst die Philosophie des Totalizmus begann die Ähnlichkeit der Gefühle zu den physischen Kräften und den elektrischen Ladungen aufzudecken und wies auf die sie regierenden Gesetze hin. Der Totalizmus deckte auch auf, dass die Generierung unterschiedlicher Gefühle im gleichen Maße nicht nur eine natürliche Konsequenz der Führung eines normalen, gesunden und glücklichen Lebens ist, sondern eine geradezu unentbehrliche Bedingung für die richtige Stärkung /Speisung/ unseres Körpers mit Lebensenergie und daher auch die Bedingung für die Erhaltung der physischen Gesundheit (siehe die Beschreibungen der gesundheitlichen Folgen von Gefühlen, die im Unterkapitel I5.6 präsentiert werden).
Der Totalizmus lenkt also seine Aufmerksamkeit nicht auf die utopische Generierung von ausschließlich Liebe (wie dies verschiedene hausbackene Gurus und Psychologen empfehlen, die weder von der Wirkung des Grundsatzes der Zweipoligkeit noch vom Wirkungsmechanismus der Gefühle etwas wissen), oder auf die asketische Vermeidung aller Gefühle (wie das der Buddhismus empfiehlt), sondern auf das Kennenlernen der Mechanismen und Gesetze, die die Gefühle regieren und auf ihre geschickte Nutzung zur Vergrößerung der Fülle und Wertigkeit unseres Lebens sowie auf die Berichtigung der Gesundheit unseres physischen Körpers.
Der Totalizmus lehrt, dass man mit den Gefühlen umgehen muss wie die Ingeniuere mit den physischen Kräften bzw. elektrischen Ladungen - d.h. die Gesetze, die sie regieren, kennenlernen und diese Gesetze in unserem alltäglichen Leben nutzen.
Die Methode des friedlichen Widerstandes ist eben eine von vielen möglichen Methoden der Selbstverteidigung, die eben aus den praktischen Anwendungen der Grundsätze der Zweipoligkeit resultieren. Diese Methode ist sehr effektiv in Fällen, in denen jemand wörtlich angegriffen oder durch irgendeine Art Unterstellung verfolgt wird sowie wenn die angreifenden Personen telepathisch oder hypnotisch programmierte Kolaborateure der satanischen Parasiten sind (zum Beispiel in den im Unterkapitel A1 des Traktas <7/2> beschriebenen Situationen). Wenn die angegriffene Person sich zum Totalizmus bekennt, dann liefert die hier beschriebene Methode eine sehr brauchbare Art der moralischen Verteidigung, die friedlich ist und die daher nicht die Beherrschung von Kampfkünsten erfordert. Daher kann sich diese Methode als nützlich für Totalizten erweisen, weil viele von ihnen keine Fähigkeiten zum aktiven Kampf ausgebildet haben, während sie gleichzeitig die Moralgesetze entschieden verpflichten, dass sie sich verteidigen, wenn sie von jemandem überfallen werden. Im Falle solcher Angriffe empfiehlt der Grundsatz der Zweipoligkeit:
a) dem Angreifer zu erlauben, in uns so viele negative Gefühle wie er nur will zu generieren und so viele Lügen, wie ihm gefällt zu verbeiten;
b) in uns selbst keinerlei Gefühl zu generieren, oder - wenn wir imstande sind, im Verhältnis zu ihnen einzig positive Gefühle zu generieren (die leichteste Art, dieses Ziel zu erreichen, ist die Erklärung für sich selbst, dass jene Kolaborateure faktisch „arme Opfer“ sind, die den satanischen Parasiten erlaubten, ihre Gefühle zu manipulieren, dass die Quelle faktisch aller Probleme die satanischen Parasiten sind - und nicht die Marionetten/ Kolaboranten, die die Parasiten beleben, um die Probleme auf uns zu lenken).
c) sich auf die Folgen der Probleme konzentrieren, die von denen herbeigeführt werden, die uns angreifen, nicht dagegen auf die Kolaboranten, die diese Probleme hervorrufen - und logisch und objektiv ergründen, wie jene Konsequenzen uns selbst berühren, auch, wie sie andere Menschen aus unserer Umgebung berühren;
d) unparteiisch und ohne negative Gefühle jedem aus unserer Umgebung erklären, dass diese oder jene Menschen uns angreifen, auf welche Art sie uns angreifen, welche Folgen ihre Angriffe auf uns und welche Konsequenzen sie auf alle anderen Menschen um uns herum haben werden.
Auch wenn die obige Beschreibung eine genaue Deduzierung, wie obige friedliche Methode des Widerstandes wirkt, nicht erlaubt, so nutzt sie generell genommen zahlreiche Ähnlichkeiten, die zwischen den Gefühlen und den physischen Kräften existieren, und sie nutzt die Art, mit welcher der Grundsatz der Zweipoligkeit wirkt.

Um die Erklärung in einigen Worten zusammenzufassen: unsere Gegner generieren immer viele negativen Gefühle, um uns anzugreifen (jene negativen Gefühle können wir uns wie eine Wolke von tötenden Pfeilen vorstellen, die in unserer Richtung fliegen). Wenn wir als Antwort auf diese unangenehmen Gefühle auch ähnliche Gefühle generieren, konfrontieren unsere eigenen Gefühle die Gefühle der uns Angreifenden. Daher nehmen wir diesen Angriff auf uns und bemühen uns, ihn allein durchzustehen. Wenn wir jedoch keinerlei Gefühle als Antwort auf den Angriff generieren oder wenn wir nur positive Gefühle generieren (z.B. fühlen wir mit den Angreifern oder wir bringen es fertig, ihre guten Seiten zu lieben), dann akzeptieren wir keinesfalls diese Kräfte/Gefühle, die auf uns gerichtet sind.
Daher gehen die Kräfte/Gefühle völlig ohne Effekt durch uns und verbreiten sich in unserer Umgebung (dieses Durchgehen können wir uns vorstellen, weil wir selbst keinerlei Gefühle generieren und daher werden wir für jene Wolke von tötlichen Pfeilen wie eine unaufgeladene Luft, durch welche sie durchziehen ohne jedweden Widerstand noch Schaden). Daher bildet unsere Umgebung, wenn wir gleichzeitig jedem neben uns zum Thema jenes Angriffs und auch über die Konsequenzen, die dieser Angriff uns und anderen Menschen bringt, die Wahrheit sagen, einen geschlossenen Gefühlskreis, der Gefühle generiert, die entweder den durch die Angreifer generierten Gefühle entgegenstehen oder diese Gefühle neutralisieren.
Deshalb auch wird unser Umfeld zum Sieger über die uns Angreifenden. Die obige Methode der Selbstverteidigung bewirkt fast ein Wunder und überrascht mich immer wieder in ihrer Wirkung, weil ihre Ergebnisse sich auf eine Weise manifestieren, die unser gegenwärtiges Wissensniveau zeitweise nicht einmal imstande ist zu erklären. Für mich selbst bewies sie bereits ihre überraschende Effektivität (z.B. beim ersten Versuch mich Mitte des Jahres 2000 aus meiner Arbeitsstelle rauszuwerfen, wie das im Unterkapitel F1 beschrieben ist).
Jedoch, diese Methode ist anfangs sehr schwer auf richtige Art anzuwenden, weil wir jene naturelle Tendenz haben, immer denselben Gefühlen zu entsprechen wie die Gefühle, die durch die uns Angreifenden generiert werden. Wenn sie jedoch richtig angewandt wird, wird diese Methode zur hervorragenden Illustration des Grundsatzes der Zweipoligkeit.
Zum Beispiel, wenn wir es schaffen, in uns selbst einzig positive Gefühle gegenüber unseren Angreifern zu induzieren, dann ziehen wir ebenso die positiven Gefühle auf uns, welche die Angreifer zusammen mit den negativen Gefühlen erschafften, die sie sich bemühten, quasi anderswo hin zu richten. Deshalb zwingen solche positiven Gefühle die Angreifer, etwas Positives im Verhältnis zu uns zu fühlen und uns sogar in unserer Verteidigung zu helfen. Natürlich, während der Anwendung dieser Methode müssen wir uns daran erinnern, dass das Endergebnis von folgenden Faktoren abhängen wird:
a) wie genau wir es schaffen, in uns negative Gefühle auszulöschen (d.h. je stärker unsere negativen Gefühle auf die Angreifer gerichtet sind, um so geringer ist die Antwort unseres Umfeldes und desto größer ist der Anteil des Angriffs, den wir auf uns nehmen müssen),
b) wie viele Menschen es uns gelang, in die Details des Angriffs einzuweihen,
c) wie gut wir in der Lage waren, die wahren Folgen, die der betreffende Angriff für uns und andere Menschen hat, heraus zu stellen und zu präsentieren,
d) wie das Niveau der Moral bei den Menschen ist, die unsere Seite unterstützen. Es ist hinzuzufügen, dass der berühmte christliche Grundsatz, „die zweite Wange hinzuhalten, wenn wir auf die erste geschlagen werden“, vielleicht gerade die sehr vereinfachte und unvollkommene Art der Erklärung der vorliegenden Methode der friedlichen Verteidigung ist.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit ist einer der ursprünglichen Grundsätze des gesamten intelligenten Universums, aus dem eine ganze Reihe von sekundären Gesetzen und Grundsätzen hervorgehen. Besprechen wir nun einige Beispiele besonderer Moralgesetze, die sekundär zu jenem Grundsatz sind.

2A. Gesetz der Zweischneidigkeit der Folgen.
Es ist die moralische Entsprechung des physischen „Gesetzes des Gleichgewichts“. Es stellt fest: „Die Summe aller uns betreffenden positiven und negativen (kurzzeitigen und langzeitigen) Folgen jedes Ereignisses oder jeder Wirkung/Tätigkeit/ muss sich auf Null ausgleichen, wenn sie in einem absoluten Beziehungssystem geprüft ist.“ In Übereinstimmung mit ihm kann nichts in unserer Welt nur positive oder nur negative Folgen haben, wohingegen die Worte „das ist gut“ oder „das ist schlecht“ nur wahr sind, wenn sie als Ersatz für die Worte „das ist moralisch“ sowie „das ist unmoralisch“ genutzt werden.
Das Gesetz der Zweischneidigkeit wird bereits in vielen Sprichworten ausgedrückt, deren erschöpfende Aufstellung in der Arbeit <9> enthalten ist. Um hier einige Beispiele zu geben, z.B Sprichworte in polnischer Sprache, die feststellen, „dass es nichts so Schlechtes gebe, um nicht auf Gutes hinauszulaufen“ oder in englischer Sprache, dass „jede Wolke einen silbernen Streif besitzt“ („every cloud ha a silver lining“), oder auch Sprichworte, die das genaue Gegenteil ausdrücken, z.B. unserem (polnischen) „Keine Rose ohne Dornen“ - d.h. den sich Bemühenden zu informieren, dass es „nichts so Gutes gibt, als dass es nichts Schlechtes bringt“, oder dem holländischen "De »»n z?n brood, is de ander z?n dood", was man übersetzen kann mit „Des einen sein Brot ist des anderen sein Tod“. Was alle diese Sprichworte sich bemühen auszusagen, ist eben die Existenz des Gesetzes der Zweischneidigkeit, also des Faktes, dass im absoluten und langzeitigen Sinne „das 'Schlechte' so viel 'Gutes' hervorbringt, wie das 'Gute' 'Schlechtes‘“, dass „alles in sich ebenso sein genaues Gegenteil beinhaltet“, dass „jedes Problem seine Lösung in sich trägt“, usw.
Um hier auch einige Bilder für die Wirkung des "Gesetzes der Zweischneidigkeit der Folgen“ zu berühren, so kann ein Beispiel dafür sein: Trinken von Alkohol (erst Vergnügen und Freude, dann Kater und Leiden), Unterstützung eines Armen durch Geben einer Chance, eine gewisse Summe Geld verdienen zu können (die negative Folge ist das Loswerden unseres Geldes, positive, diesen Verlust kompensierende Folgen bestehen in der Erweckung der Dankbarkeit des Armen und der Eröffnung des Kredits guten Willens, sowie in der Eröffnung der Möglichkeit des Rückerhalts mit Hilfe des Bumeranggesetzes, u.ä.), Essen von Bonbons (angenehmer Geschmack im Augenblick des Essens, jedoch Zahnschmerzen und schlechter Nachgeschmack nach einer gewissen Zeit), oder das Gehen zum Zahnarzt (erst war der Schmerz und das Leid, dann jedoch Ruhe und Gesundheit).
Das Gesetz der Zweischneidigkeit lässt sich mathematisch beschreiben. Ein Beispiel für seinen mathematischen Ausdruck ist folgende Gleichung:
?P - ?N = 0 (1I4.1.1),
wo ?P die Summe positiver Konsequenzen für die betreffende Person repräsentiert (beispielsweise die Summe der Moralenergie, die durch eine betreffende Erscheinung oder Wirkung generiert wurde), wohingegen ?N die Summe negativer Konsequenzen betreffender Erscheinung oder Wirkung für die Person repräsentiert, welche sie ins Laufen gebracht hat (beispielsweise die Summe der physischen Energie, welche benutzt wurde zum Zwecke der Realisierung einer betreffenden Erscheinung oder Wirkung).

3. Grundsatz der Umkehrung der Energie.
Er stellt fest, dass „wann immer in einem geschlossenen System eine Umkehrung zwischen der Moralenergie und der physischen Energie auftritt, die Summe jener beiden Typen von Energie vor und nach der Umkehrung gleich bleiben“. Das kann mathematisch mit folgender Gleichung ausgedrückt werden:
EB + PB = EA + PA (2I4.1.1)
Wo EB und EA der Wert der moralischen Energie vor und nach der Umkehrung sind, während PB und PA die physische Energie vor und nach der Umkehrung ist. (Beachte, dass die physische Energie die Summe von potentieller und kinetischer Energie ist und dass deren Wert definiert und mathematisch auf dieselbe Art ausgedrückt sind, wie die heutige Wissenschaft sie definiert und ausdrückt). Die Moralenergien EB und EA aus der Gleichung (1I4.1.1) sind mit Hilfe folgender Abhängigkeiten (2A6) definiert:
E = FS + ??(µ/µr)frsr
Wo die besonderen Symbole folgende Bedeutung besitzen: (F) sind die Gefühle, wohingegen (S) die Motivationen des Gebenden sind (das heißt, dass (F) und (S) Gefühle und Motivationen sind, die durch die Person generiert wurden, welche die betreffende Umkehrung der Energie herbeiführte); (fr) und (sr) sind die Gefühle und Motivationen des Empfängers (das heißt, dass (fr) die Gefühle sind, während (sr) die induzierten Motivationen bei einem beliebigen der Menschen sind, welche die Folgen der Wirkung berühren, die die betreffende Umkehrung der Energie herbeiführt) - beachte, dass in den Gleichungen der moralischen Energie die großen Letter immer den Gebenden betreffen, während die kleinen Letter immer den Empfänger der betreffenden moralischen Wirkungen/Tätigkeiten/ betreffen. Das Symbol (?) bedeutet den Prozess der Summierung aller Empfänger der betreffenden Tätigkeit/Wirkung/ (z.B. wenn der Gebende ein Lehrer ist, dann bedeutete das Symbol (?) die Summierung der Gefühle (fr), bereichert durch die Motivationen (sr), welche in allen Studenten/Hörern des betreffenden Lehrers generiert wurden. Der Faktor (?) repräsentiert das telepathische Leistungsvermögen der Kommunikation zwischen Gebendem und jedem der Empfänger der betreffenden Wirkung. (Es ist wert zu bemerken, dass wenn die Empfänger den Gebenden nicht mit eigenen Augen sehen, der Wert (?) dann so bedeutend fällt, dass er die Gleichung ?=0 annehmen kann. Aus diesem Grund können alle Wirkungen, die ohne Blickkontakt zwischen Gebendem und Empfängern herbeigeführt werden, mit der vereinfachten Gleichung beschrieben werden, die die Form (1A6): E = FS) annimmt. Der Faktor (µ/µr) drückt die moralische Kompabilität/ Übereinstimmung des Gebenden (µ) und des Empfängers (µr) aus, das heißt das gemeinsame Verhältnis ihrer Niveaus der Speisung mit moralischer Energie. Wert zu bemerken, dass das Gefühl (fr) der Empfänger nicht immer positiv sein muss und in einigen Fällen negativ sein kann (z.B. die betreffende Wirkung führte Eifersucht und Hass herbei), sogar, wenn die Intentionen des Gebenden positiv waren - d.h. wenn der Gebende positive Gefühle (F) generierte. Dem ähnlich müssen die Motivationen (sr) der Empfänger nicht immer positiv sein und bei einigen negativ motivierten Menschen können sie einen negativen Wert annehmen (z.B. repräsentieren sie das Vorhaben der Herbeiführung eines Schmerzes oder drücken eine Nichtbilligung der betreffenden Aktion aus).
Deshalb können wir faktisch in einigen Situationen, wenn wir unsere Handlungen mit Zugang des Blicks der Empfänger tätigen, anstelle unsere moralische Energie (E) zu erhöhen, diese Energie verringern. (Das ist eben der Grund dafür, dass der Totalizmus und auch einige Religionen, deren Schöpfer über die Folgen jenes Grundsatzes der Umkehrung der Energie Bescheid wussten, empfehlen, dass wir gute Taten nicht auf eine Art ausführten, dass ihre Empfänger wissen, von wem diese Taten kommen - sondern empfehlen eher, dass wir gute Taten anonym vollführten.
Um die Folgen des Grundsätze der Umkehrung der Energie in einfachen Worten zu erklären, sie liefert die mathematischen Grundlagen, die erhellen, dass wann immer wir irgendeine Handlung, die die moralische Energie generiert, durchführen, wir dann gleichzeitig in dieselbe Handlung dieselbe Menge physischer Energie hineinlegen müssen und vice versa. Eben auf Grund jenes Grundsatzes müssen wir, wenn wir „auf den Berg“ des Moralfeldes klettern, immer eine bemerkbare physische Mühe hineinlegen, während wenn wir irgendwann in die Tiefe jenes Moralfeldes rutschen, wir dies ohne Mühe tun und sogar eine bemerkbare Menge an Vergnügen generieren.
Der Grundsatz der Umkehrung der Energie ist die moralische Entsprechung für den physischen „Grundsatz der Energieerhaltung“, der feststellt, dass „wenn sich der steife Körper oder das System des Körpers unter der Tätigkeit der erhaltenden Kräfte bewegt, die Summe der kinetischen und der potentialen Energie feststehend /dauerhaft/ bleibt.“ Jener Moralgrundsatz ist genau so wichtig wie ihre physische Entsprechung und kann in unzähligen Fällen genutzt werden, wenn die Folgen irgendjemandes Taten gezählt oder gemessen werden müssen. Zum Beispiel kann sie für den Nachweis der Menge von geistiger Arbeit genutzt werden, die die Entsprechung der Menge der physischen Arbeit ist. Jedoch in Übereinstimmung mit der Gleichung (2I4.1.1) unterliegt die geistige Arbeit auch der Verlagerung unserer Intellekte im moralischen Feld und deshalb muss sie zur Umkehrung der physischen Energie und der moralischen Energie führen.
(Natürlich ist die Richtung, in die diese Umkehrung auftritt, d.h. ob sie uns vergrößert oder auch die moralische Energie vertreibt, mit dem Gefühlsmechanismus beschrieben - wie im Unterkapitel I5.5 dieser Monographie erklärt.) Eigentlich liefert dieser Grundsatz der Umkehrung der Energie einen der fundamentalen Grundsätze, die die Schaffung einer völlig neuen Disziplin - „totaliztische Mechanik“ genannt, die im Kapitel M der vorliegenden Monographie beschrieben ist und vorher im Kapitel II der separaten Monographie <1/3> präsentiert wurde.
Diese neue Disziplin lehrt uns, wie man solche Größen wie jemandes notwendigen Arbeitsaufwand errechnet, damit diese Person den Nirvana-Zustand erreichen kann, wie die Größe der moralischen Energie, die während bestimmter physischer Tätigkeiten generiert wird u.ä. Des weiteren gibt der Besitz des rechnerischen Rüstzeugs, welches die Durchführung solcher Berechnungen gestattet, den moralischen Ereignissen dieselbe angewandte Kraft, welche gegenwärtig die physischen Ereignisse besitzen. Daher ist der einzigste Grund, für den die Menschen ständig die Moralgesetze brechen und pausenlos für jenen Bruch bestraft werden, der, dass das Wissen über diese Gesetze und seine Verbreitung, obwohl schon lange publiziert und für interessierte Menschen zugänglich, von den satanischen Parasiten blockiert wird.
Der Grundsatz der Umkehrung der Energie ist ebenso eines der ursprünglichen Grundsätze des intelligenten Universums. Auch aus ihm ergeben sich zahlreiche sekundäre Gesetze und Grundsätze. Besprechen wir jetzt einige Beispiele von Moralgesetzen, die sekundär sind in Bezug auf jenen Grundsatz.

3.A. Das Gesetz der Erarbeitung von allem.
Es besagt, dass: „man alles im Leben erarbeiten muss - das Wohl, das ohne vorherige Erarbeitung auf jemanden fällt, ist im materiellen Sinne entweder verloren oder muss ebenso abgearbeitet werden in Form späteren Schmerzes, Mühen und Entsagungen.“ Genauere Illustrierungen des Wirkens dieses Gesetzes sind auch im Traktat <7> enthalten. Seine Wirkung in Bezug auf die Menschen ist schon seit Jahrhunderten mit zahlreichen Sprichworten ausgedrückt (siehe <9>). Zum Beispiel drückt es das polnische Sprichwort aus: „Bez pracy nie ma kolaczy“ - „Ohne Fleiß kein Preis“ - oder das englische „No pain no gain“. Dieses Gesetz besitzt einige Abwandlungen, die sich besonders auf seine Wirkung in verschiedenen Lebenssituationen beziehen. Ihre Beispiele können sein:

- Gesetz der totalen Gerechtigkeit.
Es gibt vor, dass „jeden im Leben das erwartet, was er sich erarbeitet/ verdient hat.“

- Gesetz der Verlustes der Gaben/Geschenke.
Es stellt fest, dass „alle Gaben verloren sein werden, möglich, dass die beschenkte Person sie sich zuvor erarbeitete, oder dass ihre Langzeiteffekte negativ werden im proportionalen Verhältnis zu ihrer Wertigkeit.“

- Gesetz der Wertlosigkeit nicht erarbeiteter Gewinne.
Es besagt, dass „ alle durch jemanden ohne vorherige Erarbeitung erreichten Gewinne entweder verloren gehen oder auch die Rechnung für sie zu einem späteren Termin kommt.“ Dieses Gesetz ist besonders in einigen östlichen Kulturen respektiert, zum Beispiel in der chinesischen Kultur. Auf Grund seines Wirkens teilen die Chinesen sogar das Geld in sauberes und nicht sauberes ein („good money“ und „bad money“). Beispielsweise werden Gelder, die aus Diebstählen, Betrug, Erpressung, Spiel, Lotto u.ä. resultieren, von ihnen als „unsauber“ betrachtet und die Chinesen glauben, dass sie sich entweder sehr schnell verflüchtigen, ohne dem Besitzer Satisfaktion zu geben, oder sie werden zur Quelle irgendwelcher Schwierigkeiten und bedauerlichen Folgen - proportional zu ihrem Wert.

- Gesetz der intellektuellen Trägheit (Mühe-Neigung aller Veränderungen).
Es stellt fest, dass „jedwede Veränderung einer aktuell existierenden Situation (d.h. des intellektuellen Status quo) Mühen einfordert, die proportional zur Anzahl der Personen, die von dieser Veränderung betroffen sind“ (d.h. wörtlich: F=ma). Aus diesem Gesetz ergibt sich, dass die Einführung neuer Ideen, Beweise oder Ansichten ins Leben auf intellektuellen Widerstand trifft, dass die wissenschaftlichen Ansichten oder Theorien, die einmal ins Laufen gebracht werden, dann ungewöhnlich schwierig sind zurückzuziehen oder zu verändern - sogar, wenn sie völlig irrig wären, u.ä.
Um zu illustrieren, wie rücksichtslos das Wirken dieses Gesetzes ist, nehmen wir für einen Augenblick an, dass der Leser den in den Monographien der Serie <5> präsentierten formalen Beweis kennt und akzeptiert, dass „die Tunga-Explosion aus dem Jahre 1908 von einer Explosion eines Antriebs eines zigarrenförmigen Komplexes dreier UFOs des Typs K6 herbeigeführt wurde. Jedoch beim Versuch der Wiederholung dieses Beweises für das Umfeld wird dieser Leser sicherlich berichtigt und versichert, dass er im Irrtum ist, weil die Tunga-Explosion vom Fall eines großen Meteoriten hervorgerufen wurde - so wie ihre Erklärung nämlich in den ersten Pubklikationen zum Thema dieser Explosion verbreitet wurde.

4. Grundsatz der Zielgerichtetheit.
Es besagt, dass „alle Gesetze unseres Universums, darin eingeschlossen die Moralgesetze, so installiert sind, dass das mit ihnen übereinstimmende Auftreten uns und das Universum zu unaufhörlicher Entwicklung und Vervollkommnung führen wird.“ Daher müssen alle Handlungen, die in Übereinstimmung mit diesen Gesetzen liegen, sehr schwer im Augenblick der Realisierung sein, mühevoll und/oder unangenehm. Die Aufnahme also dieser Handlungen kann einzig in dem Falle auftreten, wenn die Kraft jemandes Intellekts über die natürlichen Neigungen seines/ihres Körpers dominieren. Dagegen alles, was im Augenblick der Ausführung leicht, schnell und angenehm ist, muss gleichzeitig als gegen die Moralgesetze bemessen werden. Daher wird die Förderung unserer natürlichen Tendenzen zur „Bewegung entlang des geringsten intellektuellen Widerstandes“, bzw. den Annehmlichkeiten im Leben der Leichtigkeit/Oberflächlichkeit und der Hast zu unterliegen, gleichzeitig mit der Wirkung gegen die Moralgesetze verknüpft sein - siehe Philosophie „Totalizmus“, beschrieben in den Kapiteln A, B und C. Um das Obige in Form von einfachen Sprüchen auszudrücken: „das, was moralisch ist, ist immer schwer“ und „das, was schnell, leicht und angenehmn ist, ist mit Sicherheit unmoralisch.“
Der Grundsatz der Zielgerichtetheit ist ebenso eines der ursprünglichen Grundsätze des intelligenten Universums. Auch aus ihm ergeben sich zahlreiche sekundäre Gesetze und Grundsätze. Besprechen wir einige Beispiele detaillierter Moralgesetze, die sekundär im Verhältnis zu jenem Grundsatz stehen.

4A. Gesetz des nützlichsten Verlaufs der Ereignisse.
Das ist wahrscheinlich das am schwierigsten beweisbare Moralgesetz. Nur eine theoretische Voraussetzung für seine Existenz ergibt sich aus der Definition dieser Gesetze, die im Unterkapitel I3.6. gegeben sind. Sein faktisches Wirken beobachtete ich an mir selbst wie auch bei meinen Nächsten und Bekannten als Ergebnis der Analyse ihrer wirklich existierenden Erlebnisse. Das Wirken dieses Gesetzes kann man auf nachfolgende Art ausdrücken: „Aus der Vielzahl verschiedener Ereignisse, von denen wir in jedem Moment unseres Lebens betroffen sein können, sind diejenigen gewählt und an uns realisiert, welche die schnellste und effektivste geistige Entwicklung unserer selbst als auch der Personen, die entweder genauso von den Folgen betroffen sind oder sich auch nur unseres Schicksals bewusst werden, sichern.“
Eben auf Grund der Wirkung dieses Gesetzes sind letzlich alle Menschen zufrieden mit dem Verlauf ihres Lebens und würden es nicht mit dem Leben eines anderen tauschen. Das o.g. Gesetz kann auch durch einige andere Formulierungen ausgedrückt werden. Hier sind einige von ihnen:

- „Im Leben treffen wr immer das an, was im absoluten Ausmaß für uns das Beste ist“, auch wenn wir dies in dem Augenblick, wenn es uns begegnet, überhaupt nicht als gut empfinden. Im Fall, wenn uns also unangenehme Ereignisse treffen, bezieht man sich auf das Sprichwort: „Es gibt nichts so Schlechtes, dass es nicht auf etwas Gutes hinausliefe“ - daher beobachten wir bei Misserfolgen ihre Lernkraft und zukünftigen positiven Folgen.

- „Jeder erhält im Leben Hinweise“, richtungsweisende Wirkungen und Warnungen vor Unglück, nur, dass nicht jeder auf sie achtet. Die Informationen werden uns mit Hilfe von Mitteln und Möglichkeiten unserer Welt übermittelt, weshalb sie für viele Personen unbemerkt bleiben.

- „Im Leben passiert immer das, was von uns nicht vorhergesehen wurde“ - was schon als vorher besprochenes Moralgesetz aufgezählt wurde. Die Engländer haben dafür eine hervorragendes Sprichwort: „It is unexpected that always happens“ (d.h. „Das Unvorhersehbare ist das, was immer passiert.“). Ich denke, dass der Grund für diese Dominanz der unvorhergesehenen Ereignisse gegenüber den vorhersehbaren Ereignissen der ist, dass dadurch, dass wir ständig dem Wirken der Ereignisse unterliegen, deren Auftrittsmöglichkeiten wir nicht probierten oder nicht vorherzusehen imstande waren, uns der universelle Intellekt zum Trainieren des eigenen Geistes in Analyse und Vorhersehen aller Möglichkeiten zwingt, die in der betreffenden Situation ihren Platz haben können.
Es ist wert hinzuzufügen, dass in einigen östlichen Kulturen (z.B. der chinesischen Kultur) Mechanismen ausgearbeitet wurden, welche unaufhörlich gewöhnliche Personen an das Überdenken von Möglichkeiten des Auftretens von Unvorhergesehenem, wie auch über den mentalen Verlauf dessen Auftretens erinnern. Diese Mechanismen basieren auf Übertreibungen. In diesen Kulturen wurde ein ungewöhnlich kompliziertes System von Übertreibungen erarbeitet, die die Aufmerksamkeit der Menschen auf Omen und verschiedene Vorhersage- und Warnzeichen lenken. Dieses System zwingt des weiteren jede Person zum unaufhörlichen Erwägen der Möglichkeiten des Auftretens irgend eines unvorhergesehenen Ereignisses, denn durch die Erwägung der Chancen seines Auftretens gestaltet sich dieses Ereignis zum „vorhersehbaren“ und dadurch verläuft sein Erscheinen effektiv.

- „Seien wir dankbar für alles“, auch wenn es nicht genau das ist, was wir wollten und erwarteten. Alles, was uns geschieht, wird nämlich in Anzahl, Wert und auf entsprechendste Art für unser Wohl und geistige Entwicklung serviert. Ebenso, wenn wir etwas erhalten, sollten wir wir es nicht mit dem, was andere erhielten, vergleichen. Der bekannte buddhistische Spruch besagt „Cling not to nothing for at the end everything goes away" (siehe <9>), was locker zu übersetzen ist mit „klammere dich an nichts, am Ende geht alles vorbei“. Lernen wir durch die Analyse der Schicksale anderer Personen.


Fortsetzung folgt

I4.1.2. Regelmäßigkeit und nachweisbare Eigenschaften der Moralgesetze
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I4.2. Moralfeld
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I4.3. Intelligente Moralenergie
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I4.4. Karma
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I4.5. Karmakredit
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