21. Verfolgungen der Erfinder
Die Geschichte der Erfindung dieses Sieders ist sowohl inspirierend als auch sehr traurig. Mr. Davey war ein Musiker, der freiwillig an der Verteidigung der Freiheit auch seines Landes als Jagdfliegerpilot während des Zweiten Weltkrieges teilnahm. Er war bei der Schlacht um England dabei. Die Jagdfliegermaschinen der damaligen Zeit hatten Propeller und Motoren, die während der Akrobatik in Luftschlachten eine Vibration der Pilotenkabine mit unterschiedlichen Frequenzen hervorriefen. Als für Vibrationen empfindlicher Musiker bemerkte Mr. Davey, dass eine besondere Frequenz des Summens des Motors und des Propellers existierte, während dessen die Pilotenkabine und auch sein eigener Körper in akustische Resonanz verfielen. Bei jener besonderen Frequenz erfuhr er immer einen Wärmezufluss in seine Pilotenkabine.
Damals wusste er noch nicht, dass dieselbe Erscheinung bei Waffen zum effektiven und verdeckten Töten von Menschen genutzt werden wird. Er entschied sich durchzutesten, ob dieselbe Erscheinung auftritt, wenn eine metallene Halbkugel, die seine Pilotenkabine simuliert, ins Wasser taucht und das Brummen mit der resonanten Häufigkeit weckt. Er fand also irgendwo zwei Deckel von Fahrradklingeln, verband sie miteinander, stimmte eine von ihnen auf eine Frequenz von 50 Hz ein, schloss elektrische Leiter an jedem von ihnen an und dann warf er sie ins Wasser. Schockierend, das Wasser kochte fast sofort. Daher bereitete er sein erstes Patent für den Sieder, der auf jener Beobachtung basierte, vor. Dieses Patent wurde formal schon 1944 registriert.
Nach der ruhmreichen Heimkehr aus dem Krieg hatte er ein Gerät, das wiederholt jedem, der gemessen hat, bewies, dass die energetische Leistung entschieden 100 % überschreitet. Als er sich dessen bewusst wurde, dachte der Erfinder, dass sich die Welt an die Produktion und Nutzung dieses Wunders an Technik machen würde. Die Menschen überflügeln sich in Deklarationen und Losungen zum Thema der tiefgründigen Einsparung von Energie, Rohstoffen, Umweltschutz usw. Doch die Wirklichkeit zeigte sich umgekehrt. Sofort nach der experimentellen Feststellung über die außerordentlich sparsame energetische Charakteristik dieses Gerätes setzten sich der Sieder und sein Erfinder verschiedenen Instituten aus, die an der Entwicklung des Verkaufes von Elektrizität und an dem Monopolschutz über die elektrische Energie interessiert waren.
Im Resultat wurde diese ungewöhnliche Erfindung auf spezielle Art behandelt!
Die Behörden unternahmen nämlich alles in ihren Kräften stehende, um den Produktionsbeginn oder die Verbreitung zu verhindern. Eine der legalen Kniffe gegen den Sieder war die offizielle Einschätzung seiner „Gefahr für die Gesundheit und das Leben seiner Benutzer.“ (Bitte hier zu beachten, dass praktisch jedes elektrische Gerät, das mit 220 Volt arbeitet, als gefährlich deklariert werden kann, wenn es jemand in einer Autoritätsposition nach unten drücken will.)
Des weiteren ist es in Neuseeland nicht möglich, die Produktion und den Verkauf von irgend etwas zu beginnen, wofür man keine offizielle behördliche Genehmigung hat. In der Summe kämpfte Mr. Davey fast 50 Jahre lang, um das behördliche Einverständnis für die Produktion dieses Sieders zu bekommen.
Leider, während der fast 50 Jahre wurde ihm die Genehmigung abgesprochen, ohne Rücksicht darauf, welche Untersuchungsergebnisse er vorstellte, um den Leitungen zu gefallen und auch ohne Rücksicht darauf, wie sehr er sich bemühte. Interessant ist jedoch, dass in Australien ein Teekocher seriell produziert wurde, der in seiner Konstruktion dem Sieder von Davey ziemlich ähnlich war (dieser Teekocher wurde die ganze Zeit dort produziert und wird es sicher heute noch).
Dieser australische Teekocher arbeitet auf der Grundlage des elektrischen Widerstands des Wassers (und nicht der Telekinese wie der Heizer von Davey). Das gekochte Wasser ist nämlich der Widerstand in ihm, der das Ergebnis des Durchflusses des elektrischen Stromes durch es/das Wasser/ erschafft. Jener Teekocher ist genau so „gefährlich für Gesundheit und Leben“, wie der hier besprochenen telekinetische Heizer von Davey. Er fand in Australien lediglich keine ähnlichen bürokratischen Begrenzungen, weil seine energetische Leistung „normal“ ist.
Als ich Mr. Davey das erste Mal 1990 traf, schrieb er immer noch Appelle an die Behörden, auch hatte er noch Hoffnungen auf den Erhalt der Genehmigung für die Produktion seines Sieders - trotz jener fast 50 Jahre andauernden verlorenen Schlachten mit den Bürokraten. Er zeigte mir damals sogar eine Fülle von Untergruppen, die er gesammelt hatte, um sofort die Produktion des Heizers zu beginnen, wenn er die behördliche Erlaubnis erhält. Schon damals verwarf er beinahe die experimentelle Ausführung eines Exemplars seines Sieders mit der Vorgabe zu Untersuchungen. Sogar der Sieder, den er selbst nutzte, war damals schon kaputt und er hatte schon keine Willenskraft mehr, um ihn zu reparieren (dieser kaputte eigene Sieder ist auf der Fotografie oben gezeigt.)
Daher hatte ich nicht die Annehmlichkeit, seinen Sieder bei der Arbeit zu erleben. Sein Enthusiasmus erschöpfte sich jedoch kurz vor meinem Verlassen Neuseelands im Jahre 1992, um außerhalb jenes Landes nach dem täglichen Brot zu suchen. Er war damals schon niedergeschmettert und ohne Lebenswillen sowie an der Grenze des Nervenzusammenbruchs. Seine letzten Appelle wurden nämlich abermalig abgelehnt. Er konnte damals nicht verstehen, warum, wenn er der Welt ein bahnbrechendes energetisches Gerät offeriert, das experimentell bewiesen bedeutend mehr als 100% Leistung bringt, lediglich Verfolgung, Spott sowie bürokratische und legale Hindernisse, die ihm die Aufnahme der Produktion dieses wundervollen Gerätes unmöglich machen, zurückerhält.
1998 kehrte ich nach meiner Wanderung durch die Welt auf der Suche nach Brot zurück nach Neuseeland. Natürlich versuchte ich bei jedem Mal, als ich Christchurch besuchte, ihn abermalig zu kontaktieren. Jedoch an dem Platz, an dem vormals sein Haus stand, fand ich nur einen Haufen zerbrochener Bretter, gemischt mit ebenfalls kaputten Ziegeln. Es sah aus, als ob einige schwere Panzer durch sein Haus gefahren wären. Von ihm selbst nicht eine Spur. Es gelang mir auch nicht, jemanden zu finden, der gewusst hätte, was mit ihm tatsächlich geschah.
Nach 1999, wie ich das bereits im Unterkapitel A4 der Monographie <1/4> erklärte, lag es bereits nicht mehr in meinen Möglichkeiten, mich abermals nach Christchurch zu begeben. Bis zum Augenblick geriet der Sieder von Davey in Neuseeland bereits vollkommen in Vergessenheit. Seine an Wunder grenzende und offiziell bewiesene energetische Leistung von über 100 % hat ihm nichts geholfen.
Das Los des Erfinders blieb mir verborgen - wenn es jemanden gibt, der wüsste, was mit ihm geschah, bitte ich, mir ein Zeichen zu geben. Als ich das letzte Mal mit Mr. Davey sprach, schwor ich ihm, dass ich die Beschreibungen seines Sieders und die Geschichte seiner Lebenskämpfe publizieren werde, so dass vielleicht jemand anders seinen Kampf aufnimmt und jenen wundervollen Sieder in die Serienproduktion bringt. Auf diese Weise würden seine fast 50jährigen Bemühungen und seine herrliche Erfindung nicht umsonst gewesen sein und würden beginnen, dem Wohl unserer Zivilisation zu dienen. Die vorliegende Internetseite ist die Erfüllung meines damals gegebenen Versprechens.