I8.2. ESP
#1
Copyright Dr. Ing. Jan Pająk

I8.2. ESP

Die Mehrheit der Leser ist sicherlich bereits mit den verschiedensten ESP-Manifestationen auf das beste vertraut. Daher bringt das vorliegende Unterkapitel nichts Neues für sie. Diese Leser können direkt zum Unterkapitel I9 springen. Aus dem vorliegenden Unterkapitel sollten sie sich nur merken, dass die Gegen-Materie sich erinnert, denkt und mit uns kommuniziert und dass ESP eines der verbreitetsten empirischen Beweise repräsentiert, dass diese intellektuellen Attribute tatsächlich Manifestationen der Gegen-Materie sind. Natürlich können auch die Leser, die bisher nicht mit irgendwelchen konstruktiven Beschreibungen von ESP in Berührung kamen und daher in diesem Unterkapitel auf Details treffen – die sie nicht imstande sind zu verstehen oder zu akzeptieren, das vorliegende Unterkapitel und die Unterkapitel I8.2.1 bis I8.2.2 /nicht vorhanden, nur I8.2/ überspringen und direkt das Unterkapitel I9 lesen.
Der Begriff ESP wurde der Sammlung verschiedener Methoden des Gewinns nützlicher Informationen zugeordnet, die ohne Nutzung der physischen Sinne realisiert werden. Beispiele für ESP sind: Pendeln (d.h. die Lösung verschiedener Probleme durch die Nutzung der Fähigkeit der Gegen-Welt zum logischen Denken), Hellsehen (d.h. Zugang zum Wissen über die Zukunft, die in der Gegen-Welt zugänglich ist), Radiästhesie (d.h. empfang und Auslesen von Informationen, die in telepathischen Strahlen enthalten sind, die auf permanente Weise von allen Objekten und Substanzen ausgestrahlt werden – siehe Unterkapitel H7.1), Wünschelrute (d.h. Erkennung und Interpretation von ausgewählten telepathischen Strahlen mit Hilfe von radiästhetischen Wünschelruten, z.B. von unterirdischen Wasseradern oder Bodenschätzen), Heilung (d.h. nicht-physische Diagnose und Heilung von Krankheiten), Telepathie (d.h. Verständigung mit Hilfe telepathischer Trägerwellen) usw.
Da bisher eine wissenschaftlich Erklärung unbekannt war, was die Quelle dieser Informationen und die Arten ihrer Übertragung betrifft, wurde ihre Existenz auf verlegene Art akzeptiert. Trotz der Effektivität der Methoden von ESP, die in vielen Fällen die Möglichkeiten der heutigen Wissenschaft überschritten, qualifizierten sie viele orthodoxe Wissenschaftler als „wissenschaftliche Ketzerei“.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation zeigt, dass man deutlich zwei Kategorien von Handlungen unterscheiden muss, von denen beide gegenwärtig als ESP klassifiziert sind, obwohl sie sich gemäß den in den Unterkapiteln H1.2 und H7.2 berührten Überlegungen auf vollkommen verschiedene Phänomene stützen. Die erste der beiden Kategorien, nennen wir sie „analytisches ESP“, läuft darauf hinaus, die intellektuellen Fähigkeiten der Gegen-Materie auszunutzen, insbesondere ihre Fähigkeit zum Denken im natürlichen Zustand. Sie wird zur Lösung verschiedener Probleme verwandt, die gewöhnlich das Wissen und die Möglichkeiten des betreffenden das ESP Ausführenden überschreiten. Ausschließlich diese analytische Kategorie des ESP wird im vorliegenden Unterkapitel besprochen.
In der vorherigen Liste von Beispielen für ESP gehören zu ihm das Pendeln und die Heilung (insbesondere die übersinnliche Diagnostik von Krankheiten). Die zweite dieser beiden Kategorien, nennen wir sie „telepathisches ESP“ (oder „Radiästhesie“), beruht auf der Nutzung physikalischer Verhaltensweisen der Gegen-Materie, insbesondere auf dem Empfang telepathischer Wellen, die sich in der Gegen-Welt verbreiten und auf permanente Weise von allen Objekten und Substanzen emittiert werden. Aus diesen telepathischen Wellen werden daraufhin die physikalischen Informationen ausgelesen und interpretiert, die von diesen Wellen ausgedrückt werden. Diese Kategorie nutzt also nicht die Fähigkeiten der Gegen-Welt zum Denken und als solche wird sie nur kurz in den Unterkapiteln H1.2, H7.2 und NB1 besprochen. In der Liste des vorigen Abschnittes sind ihre Beispiele die Radiästhesie und die Telepathie.
Das im Unterkapitel I5.4 beschriebene Gehirnmodell als Empfangs-Sende-Gerät liefert eine perfekte wissenschaftliche Erklärung für das analytische ESP. Gemäß dieser ist das analytische ESP das Ergebnis der Gewinnung des Zugangs zur in fremden „Registern“ enthaltenen Information der Gegen-Welt. (Der Zugang zur in unseren eigenen Registern in der Gegen-Welt enthaltenen Information wird „Langzeitgedächtnis“ genannt.) Der Wirkungsmechanismus des analytischen ESP ist erklärbar durch die Nutzung der Analogie der Gegen-Welt mit einem riesigen natürlichen Computer (diese Analogie ist im Unterkapitel I3 zu finden). In diesem Computer sind die „Register“ aufbewahrt – bzw. die Software-Sammlungen von Informationen über bestimmte Objekte, die in die gegen-materiellen Duplikate dieser Objekte eingeschrieben sind. (In der vorliegenden Monographie wird eher der generelle Name „Register“ in Bezug zu allen möglichen Objekten verwandt, inklusive auch für die „toten“ Objekte solche wie Steine oder Planeten.
Wohingegen der religiöse Name „Seele“ fast ausschließlich in Bezug auf Menschen benutzt wird.) Ausführlicher wird er im Unterkapitel I5.2 besprochen. Diese Register kann man mit den heutigen Computerdatenbanken vergleichen. Das menschliche Gehirn ist eine Art Lesegerät, das die entsprechenden „Suchprogramme“ (die in der „universellen Gedankensprache – ULT operieren) verwaltet, die den Inhalt der Datenbanken durchsehen. Unser ganzer Körper ist wiederum ein Schreibgerät, das die Antworten dieser Programme abfängt. Da diese abgefangenen Antworten vom Körper abgefangen werden und nicht direkt vom Geist, müssen sie interpretiert werden.
Daher sind die Art, auf welche die Interpretation der in ihnen enthaltenen Informationen und auch die Geräte, die zur Erleichterung dieser Interpretation (solche wie Wünschelruten, Pendel usw.) beitragen, Quellen dieser unzähligen Unterschiede zwischen den einzelnen Fällen von ESP. Zu bemerken ist, dass in Anbetracht des Mechanismus der Informationsannahme in der obigen Analogie von der Gegen-Welt als riesiger natürlicher Computer die erhaltene Information auch die genaue Form des Ergebnisses des Computerprogramms annimmt. Sie kann also nicht direkt das Konzept oder die Erklärung sein, sondern sie ist eine Antwort des Typs JA/ NEIN, eine Zahl (Mengen-Antwort), eine Gestalt, Farbe oder Richtung (woraus dann eine Synthese des Konzepts oder der Erklärung möglich ist).
Die obige Erklärung für das analytische ESP, die sich aus dem Modell unseres Gehirns als Sende-Empfangs-Gerät ableitet, ermöglicht auch ein besseres Verständnis vieler bisher ungeklärter Fakten, die empirisch über diese Art des Informationsgewinns gesammelt wurden. Zum Beispiel erklärt sie, warum sich eine Abfrage per ESP nur an materielle Objekte richten kann und nicht an Abstrakte. (Es ist so, weil nur materielle Objekte ihre gegen-materiellen Duplikate in der Gegen-Welt besitzen.) Allgemein bekannt ist auch, dass beispielsweise, wenn man etwas über eine andere Person wissen möchte, der betreffende ESP-Ausführende ein zur Person gehörendes materielles Objekt besitzen muss.
(Das ist so, weil, gemäß dem Konzept der dipolaren Gravitation, um etwas aus dem Register zu lesen, dessen Adresse uns unbekannt ist, zuerst eine Verbindung (Adresse) zum Register durch Auslesen der Daten des gegen-materiellen Duplikats des anderen Objekts, das eine Verbindung mit dem entsprechenden Objekt besitzt, gefunden werden muss – d.h. aus dem Objekt, dessen Register wir uns zielgerichtet bemühen durchzuschauen.)
Generell befinden sich gegenwärtig zwei Arten von analytischem ESP in Nutzung, die man „bewusst“ und „unbewusst“ nennen kann. Sie unterscheiden sich voneinander, weil die erste von ihnen während des Lesens der Antwort das Gehirn nutzt und die zweite es eliminiert. Beim bewussten ESP werden alle Antworten auf gestellte Fragen direkt vom Gehirn erfasst, das sie umformt und in eine verständliche Form bringt. Damit dies geschehen kann, muss der Geist der fragenden Person in einen speziellen Zustand geführt werden, der ihm die Fähigkeit gibt zur direkten Kommunikation mit der Gegen-Welt mit Hilfe der Sprache ULT (im normalen Zustand versteht unser physisches Gehirn diese Sprache nicht). Dieser Zustand tritt vor allem bei Hypnose, Träumen, Extasen usw. auf.
Allerdings sind einige besonders erwachte Personen, „Medium“ genannt, fähig, diesen Zustand zu erreichen, wann immer sich dies als notwendig erweist. Wahrscheinlich werden in der Zukunft entsprechende Trainingstechniken entwickelt, die jedem die Beherrschung dieser Fähigkeit ermöglicht. Bis dahin wird das bewusste ESP für gewöhnliche Sterbliche verschlossen bleiben. Beispiele für diese Art von ESP können sein: Hellsehen, Zukunftsvorhersage, bewusste Diagnose von Krankheiten, oder einige Formen der biologischen Telepathie, die auf Informationsaustausch beruhen.
Im zweiten, unbewussten ESP, werden die Antworten auf die Fragestellungen von den Muskeln oder inneren Organen (z.B. Zirbeldrüse) der betreffenden Personen erfasst. Daher zeigen sie sich als physikalische Signale nach außen hin, wie z.B. unbewusste Muskelbewegungen dieser Person, Änderungen in den elektro-magnetischen Eigenschaften ihres Körpers (z.B. ihr elektrischer Widerstand), oder die Signale, die von ihren inneren Organen (z.B. von der Zirbeldrüse gesandte telekinetischer Impuls, der die radiästhetische Wünschelrute beugt) gesandt werden. Da diese Signale nicht auf bewusste Art erfasst werden, nennen sie sich hier „unbewusst“.
Beispiele von ESP, die diese Signale nutzen, sind: Wünschelrutengänge, Nutzung radiästetischer Pendel oder Einsatz von Lügendetektoren (sog. Enzephalograph). Die unbewusste ESP kann relativ leicht von praktisch jeder Person entwickelt werden. Ein Beispiel für eine Trainingstechnik in diesem Bereich wurde im Unterkapitel I8.2.2 der etwas älteren Monographie [1/4] (in der vorliegenden Monographie wurde die Beschreibung dieser Technik herausgenommen, um an ihrem Umfang zu sparen). Darüber hinaus liefert dieses ESP in typischen Fällen qualitativ höhere Antworten als die Technik der bewussten ESP und kann praktisch für jede Maßnahme angewandt werden wie bei der Diagnose und Reparatur von Autos, der Projektierung neuer Geräte, der Verifizierung neuer Ideen usw.
ESP muss deutlich von Gebet, Offenbarung oder Flüstern des Gewissens unterschieden werden. Während des ESP kommunizieren wir nämlich mit der intelligenten Substanz bzw. der Gegen-Materie (UC). Diese Gegen-Materie verarbeitet unsere Fragen, findet auf sie eine Antwort in der Registerbank, die in ihr enthalten ist, und am Ende weist sie uns eine richtige Antwort auf unsere Frage zu. Daher haben unsere Kommunikationen mittels des ESP den Charakter der Interaktion mit einem intelligenten Menschen mit einem universellen Computer (UC), oder mit einer „natürlichen Maschine“. während des Gebets hingegen kommunizieren wir direkt mit dem übergeordneten Programm des Universums, in dieser Monographie universeller Intellekt (UI) – und in der Religion generell Gott oder detaillierter „Heiliger Geist“ genannt. Daher haben unsere Gebete und auch die Reaktionen darauf den Charakter der Interaktion zwischen zwei intelligenten Wesen (d.h. uns und dem UI).
Die Möglichkeiten des analytischen ESP scheinen unbegrenzt zu sein. Leider sind sie bisher fast ungenutzt. Seine Beherrschung ist wie die Gabe des kostenlosen und direkten Zugangs zum stärksten Computer des ganzen Universums (oder zum UC) an jeden. Perfekt korrekte Informationen über jede Form der Materie, d.h. über jedes Objekt, Organismus oder Person, die irgendwann im ganzen Universum existierten, existieren oder existieren werden befinden sich in der Reichweite von fast jedem. Könnten wir also effektiv und fehlerlos die ESP-Technik lernen, dann lieferte sie uns sehr nützliche Methode der dynamischen Beschleunigung unserer Entwicklung. Schließlich würde sie beispielsweise die Fertigstellung neuer technischer Erfindungen ermöglichen, solche, wie die Oszillationskammer oder die telekinetische Batterie, ohne physikalische Forschung, Experimente und Entwicklungsverfahren.
Natürlich muss man sich im Universum alles erarbeiten. Daher ist auch die Anwendung der ESP-Technik einerseits imstande, uns Zeit und Kosten durch die Reduzierung oder Eliminierung zukünftiger Entwicklungsforschung zu ersparen, und andererseits erfordert sie einen vorherigen ernsthaften Einsatz an Arbeit und Mühe für die Beherrschung effektiver ESP-Technik. Trotz dieses Einsatzes an Arbeit zu ihrer Beherrschung sind die ESP-Techniken ausarbeitungswert. Denn außer der Lieferung der technischen Information – die ein Pendant zu physikalischen Untersuchungen ist, sind sie imstande, uns auch die moralische Information zu liefern – die die gegenwärtigen physikalischen Forschungen nicht imstande sind zu erkennen.
Beispielsweise kann uns ESP nicht nur aufzeigen, wie man einen neuen Typ eines Energiegenerators bauen kann, sondern sie kann uns auch den Typ des Generators zeigen, der sich als der nützlichste für unsere Gesundheit oder für die natürliche Umwelt erweist. Selbst wenn also die Gesamtarbeitsbelastung der neuen Erfindungen unter Nutzung des ESP dieselbe wird wie bei der Anwendung konventioneller Methoden, wird die moralische Qualität der Erfindungen, die mit Hilfe von ESP abgeschlossen werden, sich als himmelweit nützlicher erweisen als die Erfindungen, die mit den derzeitigen Methoden abgeschlossen werden.
Trotz zahlreicher Vorteile von ESP und trotz der Tatsache, dass die überwiegende Menge von Wasser und anderer natürlicher Rohstoffe auf der Erde eben mit Hilfe von ESP gefunden wird, versagen leider alle formalen Versuche, die Richtigkeit von ESP und seine Nutzung zur Gewinnung von wertvollen Informationen zu erfahren. Der Grund dieser fehlenden Beweise ist dabei nicht das ESP selbst, sondern die störende Tätigkeit der UFOnauten-„Simulationen“, die genauer im Kapitel OD der vorliegenden Monographie beschrieben wurden.
Man kann dies leicht beweisen, dass ESP eine der zahlreichen Richtungen unserer Entwicklung ist, an deren Hemmung und Unterdrückung diese „Simulationen“ lebhaft interessiert sind. Wann immer auf der Erde Versuche des formalen und offiziellen Nachweise der Richtigkeit von ESP unternommen werden, stellen diese „Simulationen“ sicher, dass diese Versuche nicht gelingen und daher die Mitglieder der Öffentlichkeit und die orthodoxen Wissenschaftler weiterhin an der permanenten Überzeugung, dass ESP überhaupt nicht richtig funktioniert, festhalten.
An dieser Stelle sollte unterstrichen werden, dass gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation jede Person ihr in der Gegen-Welt versunkenes Duplikat besitzt. Theoretisch betrachtet erfüllt daher jeder von uns alle Voraussetzungen, um ESP erfolgreich in sich zu entwickeln und es unbewusst zu nutzen. Das einzige Problem ist, dass bis jetzt aus Mangel an wissenschaftlichem Wissen über dieses Phänomen das ESP zur Domäne vor allem von Mystikern und Menschen erforscht wurde, die den Kuriositäten frönen. Daher auch erwuchsen aus allen Formen seiner Nutzung unnötige Geheimnistuerei, Rituale und widersprüchliche Informationen. Bevor objektive und zuverlässige Techniken seiner Anwendung entwickelt werden, wird die Demystifizierung des ESP bzw. sehr viele wissenschaftliche Stunden an Forschungen und objektiven Kontrollen zur Enträtselung notwendig sein.
Von allen Methoden des unbewussten ESP hat für die Anwendung in Wissenschaft und Technik das größte Potential das sogenannte „instrumentale ESP“, das auf eine Art von Zeigeinstrumenten basiert. Unter dem Namen „instrumentales ESP“ müssen hier also alle Methoden der Informationsgewinnung mit Hilfe von ESP verstanden werden, bei denen der Körper des Nutzers mit einer Art von Anzeige- und Interpretationsgerät der Antwort verbunden ist, die sie aus der Gegen-Welt durch diesen Körper erfasst. Das modernste Beispiel eines instrumentalen ESP, dessen Aktion auf elektromagnetischer Interpretation paranormaler Phänomene basiert und erklärt wird – siehe Unterkapitel H7.3, ist die Nutzung des „Lügendetektor“ genannten Gerätes.
(Leider haben die Nutzer dieses Gerätes keine Ahnung davon, dass dieses Gerät faktisch ein Indiz des ESP-Signals, das mit Hilfe physiologischer Reaktion des Körpers der untersuchten Person übertragen wurde und nicht ein rein physiologisches Zeichen ist.) Das älteste Beispiel desselben instrumentalen ESP ist die Nutzung des Pendlers (d.h. Pendeln als eine Art von ESP). Das Pendeln ist in Anbetracht seiner Einfachheit und allgemeiner Verfügbarkeit sowohl der Trainingstechnik also auch der erforderlichen Ausrüstung die momentan am weitesten verbreitete Methode des instrumentalen ESP.
Diese Methode scheint am einfachsten zu beherrschen zu sein, sie erfordert keine schwer zugänglichen Ausstattung, besitzt eine universelle Anwendung und gibt verhältnismäßig reproduzierbare und zuverlässige Ergebnisse. Ihre Nachteile sind jedoch: (1) Anforderung einer ständigen Praxis zum Ziel, die Gültigkeit der gewonnenen Ergebnisse zu erhalten und (2) die Schwierigkeiten der Nutzung an offenen oder instabilen Stellen, wo Wind oder Wellengang die Bewegung des Pendels stört. (Daher werden in natürlichen Umgebungen die Ergebnisses des Pendels gewöhnlich durch die Nutzung der radiästhetischen Wünschelrute verifiziert.) Um die Grundsätze besser zu verstehen, nach denen das mit dem Pendel unterstützte unbewusste ESP arbeitet, wird jetzt das evidente Material durchgesehen, das die Effektivität des Pendels darstellt.
#1I8.2. Suche von unterirdischen Quellen auf der Karte (am häufigsten von Wasseradern).
Dies ist die populärste Anwendung des mit dem Pendel unterstützten analytischen ESP mit Hilfe des Pendels. Bei dieser Anwendung wird der größte Teil der Suche der betreffende Quelle im Büro des Radiästheten durchgeführt. Der Klient wird um eine Zeichnung oder Vorlage einer Karte des gesuchten Bereiches gebeten. Daraufhin vergleicht der Radiästhet die Karte mit dem tatsächlichen Terrain. Zu diesem Zweck realisiert der Radiästhet das entsprechende geistige Ritual, das er sich im Laufe von vielen Jahren Praxis erarbeitet hat und das eingestellt ist auf die „Identifizierung“, bzw. auf die Verbindung des Registers der Karte mit dem Register des tatsächlichen Terrains, dass die Karte widerspiegelt. Nach Durchführung der effektiven Verbindung beider Register ist die Karte „gleichgesetzt“ mit dem wirklichen Terrain und repräsentiert ihr Substitut. Was auch immer im wirklichen Terrain existiert oder was im wirklichen Terrain passiert, besitzt jetzt sein Pendant im Register dieser Karte und vice versa. (Die Theorie zum Thema der „Gleichsetzung“ /Gleichschaltung/ ist im Unterkapitel I5.7, das die Magie betrifft, präsentiert.) Häufig führt so eine Gleichsetzung dazu, dass die Karte einem entsprechenden Gefühl unterzogen wird, das während des Rituals erzeugt wird unter Nutzung des Pendels zur Orientierung dieser Karte zum geographischen Norden, so dass der Norden auf der Karte mit dem Norden auch im Büro des Radiästheten übereinstimmt.
Der nächste Schritt ist mittels Fragestellung an das ESP das Finden und darauffolgende Beobachten der Antwort des Pendels bezüglich der Lage der gesuchten Quelle auf dieser Karte (z.B. unterirdischer Wasseradern – im Falle des Suchens von Wasser). Für jede dieser Quelle umreißen zusätzliche Fragen an das ESP numerische Werte, solche wie beispielsweise für die Wasseradern der Durchflussertrag, die Qualität (Klarheit) des Wassers und die Tiefe der entsprechenden Adern in der Erde. Nachdem der Klient entschieden hat, welche dieser Quellen in welchem Bereich er fördern will, besucht der Radiästhet das entsprechende Gebiet und zeigt genau an (dieses mal mit der Wünschelrute), an welcher Stelle die Bohrung angesetzt werden muss. Weitere Details dieser Methode kann man aus Büchern über Wünschelrutenlauf entnehmen oder von Radiästheten erfahren, die ihn in der Praxis anwenden.
Beim oben angewandten mit dem Pendel unterstützten ESP wird das Zeichnen einer Karte oft durch die Nutzung einer gedruckten Karte ersetzt. Doch diese gedruckte Karte darf nur eine ihrer Seiten einnehmen, die andere sollte sauber /frei/ sein. Der Grund dafür ist, dass die auf dieser Karte eingeschriebene Information zu einer Abstraktion wird, während die Papierkarte, auf der sie enthalten ist, das materielle Objekt ist. Daher gehört das Register aus der Gegen-Welt zu diesem Papier der Karte und die Karte selbst ist als Information in diesem Register enthalten. Wäre das Papier von beiden Seiten bedruckt, dann würde die Gleichsetzung der Register der Karte zwei Informationen enthalten, die sich auf zwei Gebiete des Terrains beziehen, die leicht durch den Geist des Radiästheten verwechselt werden könnten, der mit Hilfe von ESP versucht, einen Blick ins Register nur eines Gebietes zu gewinnen.
Das Problem mit der radiästhetischen Suche nach Quellen /Lagern/ ist, dass die Radiästheten wissen, wie die Karte mit dem wirklichen Terrain gleichgesetzt /gleichgeschaltet/ wird, aber sie wissen nicht oder vergessen es einfach, die Gleichschaltung wieder „zurückzunehmen“. Das Ergebnis ist die unfreiwillige Herbeiführung von Aktivitäten der sog. „ungewollten Magie“ in Bezug auf dieses Terrain, wie das im Unterkapitel I5.7 beschrieben wurde. Daher sollte in Bezug auf Karten, Pläne, Fotos und alle anderen Objekte, mit denen man radiästhetische Aktivitäten ausführt, eine besondere Vorsicht walten (besonders darauf, was im späteren Zeitraum, nach ihrer radiästhetischen Nutzung mit ihnen geschieht – siehe Unterkapitel I8.2.1 /noch nicht vorhanden/ und I5.7).
Ungewöhnlich anregend ist die Beobachtung und die Analyse der Methoden zur Gewinnung von Qualitätsinformationen (z.B. Wasserdurchfluss, Eisengehalt im Wasser, tiefe der Wasserader) durch einzelne Rutengänger. Jeder von ihnen wendet eine Methode an, die sich von denen anderer Rutengänger unterscheiden, wobei jede von ihnen alle Forderungen des Universellen Computers (d.h. „UC“ vom englischen „Universal Computer“), beschrieben im Unterkapitel I8.2.1 erfüllt. Die Analyse dieser Methode erinnert mich an meine Arbeit mit der Einschätzung von Computerprogrammen der Studenten. Jedes dieser Programme verwendet eine andere Prozedur und ist anders formuliert, gleichzeitig jedoch erfüllt jedes von ihnen dieselben strengen Progammierregeln und jedes realisiert effektiv den Zugang zu derselben Datenbank zum Ziele des Gewinns einer Antwort auf dieselbe Frage. Diese Analyse macht bewusst, dass die Einführung der Idee des Universellen Computers (UC) zum Verständnis des Mechanismus und Erfordernissen Von ESP nutzbringend ist.
#2I8.2. Die Suche nach Erzen und Mineralien (z.B. Gold).
Das instrumentale ESP erlaubt auch auf ähnliche Art wie bei der Suche nach Wasser, die Lagerung anderer Substanzen, Minerale oder verlorener Objekten zu finden. Die Grundvoraussetzung in so einem Fall ist, dass der Radiästhet eine Probe der Substanz oder ein Identifikationsattribut des Objekts, das er im gegebenen Fall sucht, in seiner Hand hält oder auf sie schaut. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, benutzen die Radiästheten oft für so eine Suche Pendel, die aus der Substanz bestehen, die sie suchen. Manchmal verwenden sie auch durchsichtige Pendel in Form einer kleiner Flasche, in die sie eine Probe des gesuchten Minerals hineingeben. Auf diese Weise haben sie sie die ganze Zeit während der Suche vor den Augen und konzentrieren ihren Geist auf das Auslesen des Registers.
Die obigen Erläuterungen erklären auch, weshalb und auf welche Art ein schlecht gewähltes Pendel (z.B. aus entgegengesetztem Material als das gesuchte bestehend) bei fortgeschrittenen Radiästheten in einigen Fällen die Genauigkeit und Effektivität der Suche beeinträchtigen.
#3I8.2. Projektierung neuer technischer Geräte.
1985 lernte ich Mr. Alan Plank, einen professionellen Radiästheten, kennen – siehe Zeichnung I1. Mr. Plank verbrachte den Großteil seiner Freizeit mit großem Erfolg mit der Suche nach Gold in den unbewohnten Gebieten Neuseelands. Für die effektive Lokalisierung dieses Edelmetalls nutzte er ESP mit Unterstützung des Pendels. Für die Mechanisierung des Goldabbaus benötigte er eine hoch effektive Pumpe, die fähig wäre, den Wasserstrahl zusammen mit dem Sand, den Steinen und den sich zwischen ihnen verborgenen Gold-Nuggets zu saugen. Alles, was die heutige Industrie in diesem Bereich bietet, erwies sich als  nicht nützlich, unpraktisch oder zu ineffektiv, nicht den Fakt dabei aus den Augen verlierend, dass der Antrieb fast aller heutigen Pumpen mit Hilfe eines Elektromotors vonstatten geht – eine Lösung, die etwas anachronistisch im Falle der Goldsuche in unbewohnten Teilen Neuseelands ist. Aus diesem Grund entschloss sich Mr. Plank, solch eine Pumpe selbst zu bauen. Da er kein Ingenieur ist, bat er sein Pendel (genauer die mittels ESP aus der Gegen-Welt enthaltene Information) um fachliche Hilfe in der Realisierung seines Vorhabens. Zu diesem Zweck legte er ein Stück leeren Papiers auf den Tisch, konzentrierte sich auf die Definition der Merkmales des Gerätes, das er bauen will, und danach fragte er, wo er eine Linie zeichnen soll. Sein Pendel zeigte ihm langsam Linie für Linie die Zeichnung der technischen Pumpe. Auf zusätzliche Anfrage hin zeigte das Pendel auch die entsprechendsten Ausmaße und wichtigsten Materialien. Das endgültige Design der Pumpe war ungewöhnlich einfach. Sie hatte die Form eines einfachen am Eingang verjüngten Rohrs, zu dem in geeignetem Winkel ein zweites Rohr angeschlossen wird, das wie ein von ihm abstehender Zweig aussah. Dieses zweite Rohr stellt den Punkt der Zuführung der Energieversorgung in Form von Druckluft dar. Die Pumpe enthielt keine beweglichen Teile. Ihr Antrieb erfolgte mit Druckluft aus einer Flasche oder aus einem tragbaren Kompressor. Der Hydraulik-Ingenieur, der in der Sache der erlangten Zeichnung konsultiert wurde, behauptete, dass die Pumpe nicht arbeiten kann. Jedoch nach der Fertigstellung des Prototyps durch einen lokalen Handwerker arbeitete er hervorragend mit einer von Plank geschätzten Effizienz von etwa 30 Tausend Gallonen pro Stunde.
Mr. Plank stellt fest, dass seine Konstruktion um ca. 30 % effizienter ist als die Venturi-Pumpe, bei der das Funktionsprinzip ziemlich ähnlich ist. Der erstaunlichste Aspekt an der ganze Sache ist der, dass der erste Prototyp dieser Pumpe sofort nach seinem Bau hervorragend funktionierte. Jeder, der schon einmal die Probleme mit der Ausführung mechanischer Projekte hatte, weiß sehr gut, dass alle neuen Geräte absolut unentbehrlich erfordern die Komplettierung einer ganzen Reihe von Prototypen, von denen jeder nächste nur eine geringe Verbesserung im Verhältnis zum vorigen ist – immer noch mit vielen Fehlern behaftet.
Die Leser, die an weiteren technischen Daten  von Planks Pumpe oder am Thema seiner radiästhetischen Technik interessiert sind, können ihn persönlich unter der Adresse Mr Alan Plank, P.O. Box 7051, Invercargill, New Zealand (Adresse aus dem Jahr 1987) kontaktieren.
#4I8.2. Diagnose bei Maschinen.
Einige Radiästheten benutzen ESP mit Hilfe des Pendels, um die Ursache für Fehlfunkionen bei Maschinen zu lokalisieren. Wenn sie die genaue Konstruktion der Maschine nicht kennen, nutzen sie zum Zweck solch einer Diagnose ihre Zeichnung oder Schema (auf nur einer Seite des Papiers ausgedruckt). Wenn sie den Aufbau der diagnostizierten Maschine kennen, arbeiten sie direkt daran. Um die Quelle des Problems zu finden, konzentrieren sie sich auf ein Teil nach dem anderen, es über seinen Zustand abfragend, bis sie das Problem lokalisieren. Darauf folgend fragen sie nach der Möglichkeit ihrer Beseitigung. Mir bekannte Mechaniker, die auf dieselbe Weise arbeiten, sagen, dass ihre Diagnostizierung mit Nutzung eines Pendels genau so präzise sein kann wie die Nutzung neuester Diagnosegeräte.
Beispiele für Radioästheten, die diese Methode anwenden sind: der oben genannte Alan Plank aus Neuseeland und Wojciech Godziszewski (ul. Szczecińska 32/7a, 72-003 Dobra, Polen – Adresse aus dem Jahr 1990).
#5I8.2. Diagnose von Krankheiten.
Das Pendel wird auch ziemlich oft zur Lokalisierung und Erkennung von Krankheiten und ihrer Heilung genutzt. Die Lokalisierung von Krankheiten wird auf fast identische Art wie die Lokalisierung von Maschinenschäden ausgeführt. Für das Finden von Medikamenten nutzt jeder Radiästhet seine eigenen Methoden. Ein Beispiel für einen Heiler, der manchmal diese Methode anwendet, ist der bereits erwähnte Wojciech Godziszewski.

***
Die obigen Beispiele stellen nur einige der verbreitetsten und ungewöhnlich zahlreichen offenen Anwendungen für das mit Pendeln unterstützte ESP dar. Leider wartet zur vollständigen Nutzung des Potentials von ESP als Gegenstand der Wissenschaft auf eine ganze Reihe von Untersuchungen. Die bisherige Nutzung dieser Methoden fand auf empirischer Grundlage statt, als persönliches Hobby und auf der Grundlage des Enthusiasmus einzelner Radiästheten. Um diese spontanen Experimente in zuverlässige Forschung zu transformieren, müssen neue Geräte entwickelt werden und das subjektive Element muss eliminiert werden. Das erfordert solide Forschungen und kontrollierte, methodische Entwicklung. Um natürlich diesen Stand der Dinge zu erreichen, ist eine Atmosphäre der Anerkennung und Genehmigung der drei Teile unseres Universums (d.h. der unabhängigen Koexistenz seiner materiellen, gegen-materiellen und softwaremäßigen Komponenten). Hoffen wir, dass die Bewusstwerdung der in diesem Unterkapitel diskutierten Fakten ein entscheidender Schritt in diese Richtung ist.

=> I9.
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