Band 5
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Copyright © 2007 by Prof. Dr. Ing. Jan Pająk.

Kluge virtuelle Welt im Konzept der Dipolaren Gravitation
Wissenschaftliche Monographie Nr. 5 der Serie [1/5] “Fortgeschrittene magnetische Geräte”, 5. Ausgabe, Wellington, Neuseeland, 2007, 
ISBN 978-1-877458-04-0 – Kapitel I
Neueste Aktualisierung: 17. Dezember 2010 >> Original polnisch >> Original englisch


Übersetzung: 21. Oktober 2014 bis 20. Januar 2015 – Bettina Jacobi – http://wohin-woher.com/NV
Aktualisierung: 25. September 2015
/…/ = Anmerkungen Übersetzerin


 
Kurzfassung dieser Monographie Nr. 5 aus der Serie [1/5] „Fortgeschrittene magnetische Geräte“, ISBN 978-1-877458-05-7
In einigen Kulturen Süd-Ost-Asiens gibt es die Redensarten „Frosch im Brunnen /weiß nichts vom Meer/“ oder „wie ein Frosch unter einer Kokosnussschale“. Diese Redensarten dienen zur Beschreibung des Zustands der glückseligen Selbstbewunderung, der sich in letzter Zeit viele Menschen hingeben. Ähnlich wie diese Frösche im Brunnen loben solche von Selbstbewunderung erfüllten Personen immer und immer wieder ihre eigene Perfektion. Sie aalen sich in der Glückseligkeit des Wissens, das sie erreicht haben – schließlich kennen sie bereits den ganzen Brunnen. Sie sind stolz auf das Niveau von Wissenschaft und Technik, das ihre Wissenschaft mit Mühe erreichte, bequem dabei über alle Plagen wie Umweltverschmutzung, Zerstörung der Natur oder Wirtschaftskrisen, die durch diese Wissenschaft und Technik entstanden, schweigend. Sie lassen sich auch über die Güte Gottes aus, denn er erschuf die Geschöpfe so perfekt und allwissend wie sie – sie lassen schließlich nicht Gedanken über die Existenz eines Storches an sich heran. Es scheint ihnen auch niemals in den Sinn zu kommen, dass die reale Welt für sie ab dem Brunnenrand verschleiert bleibt und dass diese vor ihnen versteckte Welt viel komplexer ist, als ihre begrenzte Phantasie in der Lage wäre sich vorzustellen.
Für die Personen mit der Mentalität jener Frösche im Brunnen wäre sicherlich der effektivste Weg zum Erwachen aus ihrem glückseligen Zustand der Selbstbewunderung und zur Anregung zum Ärmel hochkrempeln der Einsatz eines kleines Periskops in ihrem geschlossenen Weltchen und ihnen zu zeigen, was sich hinter den Horizonten ihrer Welt versteckt. In gewissem Sinne könnten die Theorien, die in diesem Teil der Monographie präsentiert werden, speziell im vorliegenden Band, die Funktion eines Periskops erfüllen.
Der vorliegende Band stellt die Ergebnisse meiner Forschungen bezüglich der intellektuellen Folgen einer völlig neuen Perspektive auf das Phänomen Schwerkraft zusammen, die ich ausgearbeitet habe, und die unterschiedlichsten moralischen Konsequenzen, die sich aus dieser Perspektive ergeben. Diese neuen Perspektiven sagen aus, dass das Gravitationsfeld zur Klasse der dipolaren Felder gehört und nicht zu den monopolaren, wie die derzeitige Wissenschaft irrtümlich angenommen hat. Eine Folge des hier postulierten Konzepts der Dipolaren Gravitation ist, dass unabhängig von der Existenz der physischen Welt auf dem anderen Gravitationspol auch eine parallele Welt existieren muss, die „Gegen-Welt genannt wird. Die Gegen-Welt hat verschiedensten Einfluss auf unsere physischen Welt.
Z.B. ist sie für die Menschen die Quelle des Intellekts, der Intelligenz, des Langzeitgedächtnisses und der Persönlichkeit. Sie ist auch der Sitz der Komponenten, die die Religionen „Geist“ und „Seele“ nennen und dieser Band nennt sie „Gegen-Körper“ und „Register“. Auf Grund der Existenz dieser Gegen-Welt leben wir tatsächlich in zwei physikalischen Welten und in der dritten Welt, der Softwarewelt. Unser Bewusstsein bleibt, wie der Cursor im Computer, im bewussten Zustand in der physischen Welt, während im Schlaf, in der Hypnose oder beim Tod es in eine der übrigen Welten wandert. Dank der Schwerkraftverbindung mit unserer Welt besitzen alle Phänomene, die aus der Gegen-Welt kommen, ihre Widerspiegelung und Folgen in den Prozessen unserer Welt.
Auf diese Weise erscheint beispielsweise eine in der Gegen-Welt begonnene Bewegung in unserer Welt in Form einer telekinetischen Bewegung. Dagegen wird eine dortige sound-ähnliche Welle bei uns als telepathische Welle wahrgenommen. Forschung und technische Nutzung der Phänomene und Gesetze der Gegen-Welt führt zur Eröffnung völlig neuer Disziplinen, beispielsweise der Physik oder der Mechanik der Gegen-Welt oder Maschinenbau oder Medizin der Gegenwelt, postuliert in den Unterkapiteln H1.3 und H10.
Die praktische Nutzung der Erkenntnisse dieser Disziplinen führt zu völlig neuen Antrieben, Kommunikationssystemen, Behandlungsmethoden und Pflanzenanbau usw. Eines der wichtigsten Merkmale der Gegen-Welt ist, dass in ihr eine unsichtbare und für die Menschen nicht nachweisbare Substanz (die sog. „Gegen-Materie“) enthalten ist, die in ihrem natürlichen Zustand zum Denken fähig ist. Unabhängig also von den physikalischen hat sie auch intellektuelle Attribute. Diese Fähigkeit der Gegen-Materie zum Denken führt zu zwei ungewöhnlich schwerwiegenden Folgen: der Existenz eines universellen Intellekts (in den Religionen als Gott beschrieben) und die Arbeit moralischer Gesetze, mit deren Umsetzung sich die Philosophie des Totalizmus beschäftigt.
Der vorliegende Band ist eine Art Aufruf zur Reue und Demut. Er zeigt nämlich, dass das wahre Wissen, Technik und die Grundlagen des richtigen moralischen Auftretens noch auf die Entwicklung und Umsetzung warten und dass das, was wir bisher erreichten, nur ganz am Anfang des nie endenden Weges zur Erkenntnis liegt. Er zeigt auch die Existenz der Hoffnung auf Veränderung der menschlichen Wertsysteme und daher auf die Chance der Ankunft besserer Zeiten als gegenwärtig auf der Erde. In diesen Zeiten würden die Wissenschaftler nicht diskriminiert werden für die Aufnahme von Forschungsthemen, die die philosophischen Horizonte ihrer Vorgesetzten und Kollegen überschreiten. Wissenschaftliche Arbeiten würden nach ihrem Verdienst beurteilt werden und nicht für ihre Übereinstimmung mit den modernen Trends und die moralischen Werte würden geschätzt werden wie gegenwärtig materielle Güter. Im Alltagsleben würden die Erforschung und Förderung der Wahrheit über Gewinn und Leistung stehen, die Sammlung von moralischer Energie würde ihren gegenwärtigen Verfall ersetzen und die Liebe zum Nächsten, die Gerechtigkeit und ein Leben in Harmonie mit der Natur würden die echten Ziele aller menschlichen Tätigkeit sein.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel I: Konzept der Dipolaren Gravitation – Kluge virtuelle Welt

Motto dieses Kapitels: „Der Fakt, dass wir etwas nicht kennen, verringert keinesfalls den Einfluss, den dieses Etwas auf unser Leben hat.“
Die wissenschaftliche Theorie, die unter dem Namen „Konzept der Dipolaren Gravitation“ verbreitet wird, ist ungewöhnlich umfangreich. Schließlich beziehen sich ihre Erkenntnisse auf praktisch alles. Nicht umsonst also ist sie auch als wissenschaftliche „Theorie von Allem“ definiert. Sie korrigiert und erläutert all das, was die bisherige offizielle irdische Wissenschaft nicht imstande war, uns richtig zu beschreiben oder auch überhaupt zu erläutern. Nur im Bereich dieser Monographie spricht das Konzept der Dipolaren Gravitation eine ganze Reihe von Themen an, die für die offizielle irdische Wissenschaft vollkommen andere wissenschaftliche wissenschaftliche Disziplinen, erforscht und entwickelt durch tausende von gut bezahlten Wissenschaftlern, darstellen. (Beachte, dass das ganze Konzept der Dipolaren Gravitation ohne jedwede Finanzierung als eine Art wissenschaftliches Hobby erarbeitet wurde, nur von einem ewig wandernden Wissenschaftler, der die meiste Zeit seines produktiven Lebens anstelle seine zahlreichen Ideen zu entwickeln, eher gezwungen war, temporäre Stellen in fünf verschiedenen Ländern der Welt zu suchen.)
Beispielsweise korrigiert diese Theorie im Unterkapitel A1.1 die Fehler der bisherigen offiziellen Kosmologie, in den Kapiteln B bis G weist sie die richtige Richtung für die Entwicklung der Raumfahrt, in den Kapiteln H und M korrigiert sie die kardinalen Fehler der bisherigen offiziellen Physik, in den Kapiteln J und O berührt sie neue Richtungen für die Sozialwissenschaften und die Philosophie, in den Kapiteln K und KB zeigt sie neue Richtungen für die Medizin und die Landschaft auf, im Kapitel L eröffnet sie neue Gebiete für den Maschinenbau, im Kapitel N berichtigt sie die Unvollkommenheiten der irdischen Religionen usw. usf. Wir müssen aber bedenken, dass die Anwendung des Konzeptes der Dipolaren Gravitation sich überhaupt NICHT auf die in der vorliegenden Monographie bereits beschriebenen Bereiche beschränken. Schließlich ist es tatsächlich eine „Theorie von Allem“. Wenn die Theorie also so umfangreich wird, erfordert sogar der fundamentale Kern des Konzepts der Dipolaren Gravitation eine Aufteilung in mehrere Themen.
Da ihre Erwägungen zu Analysen der Folgen des Verhaltens immer derselben Substanz mit den Eigenschaften eines „flüssigen Computers“ („Gegen-Materie“ genannt) führen, muss man diese Gliederung ihrer fundamentalen Beschreibungen am logischsten entsprechend der Eigenschaften dieser Substanz verwirklichen. Wie wir von heutigen Computern wissen, muss alles, was die Eigenschaften eines Computers hat, aus zwei verschiedenen Komponenten bestehen, populär (1) „Hardware“ und (2) „Software“ genannt. Daher ist es gut, bei den Beschreibungen von Eigenschaften und Verhalten der „Gegen-Materie“ auch separate Analysen sowohl ihrer (1) Hardware-Aspekte als auch ihrer (2) Software-Aspekte zu beschreiben. Alle Analysen von Eigenschaften und Verhalten (1) der Hardware-Aspekte der „Gegen-Materie“ wurden bereits im Kapitel H der vorliegenden Monographie beschrieben. Daher wird es in diesem vorliegenden Kapitel I Zeit, die Eigenschaften und das Verhalten der (2) Software-Aspekte der intelligenten „Gegen-Materie“ zu beschreiben.
Bevor wir das vorliegende Kapitel aus Band 5 dieser Monographie lesen, möchte ich erneut in Erinnerung bringen, dass er auch bewusst im selbsterklärenden Stil wie alle anderen Bände dieser Monographie geschrieben wurde. Die ganze Monographie wurde zielgerichtet auf diese Weise geschrieben, dass jeder dieser Bände als in sich geschlossenes Ganzes geschrieben wurde und völlig unabhängig von den restlichen ihrer Bände gelesen werden kann. Das heißt, dass das Lesen eines beliebigen Bandes KEINESFALLS die vorherige Kenntnis der anderen Bände dieser Monographie voraussetzt. Überall da, wo sich das Wissen aus anderen Bänden als hilfreich oder notwendig erweist, wird dieses Wissen kurz zusammengefasst. Obwohl also dieser Band 5 eine thematische Fortsetzung und Weiterentwicklung des vorherigen Kapitels H mit dem ersten Teil dieses Konzepts der Dipolaren Gravitation darstellt, ist die Kenntnis des dortigen ersten Teils überhaupt NICHT notwendig.
Wenn das dortige Kapitel H uns noch nicht bekannt ist, sollten wir dennoch keine Probleme mit der Kenntnisname des vorliegenden Bandes haben. Wenn jedoch der Leser bereits den Band 4 durchgelesen hat, wäre dies ohne Zweifel von Vorteil für seinen Wissensstand der hier beschriebenen Themen. Schließlich lieferte der dortige erste Teil zusätzliche physikalische und wissenschaftliche Fundamente, die von den Eigenschaften des Gravitationsfeldes direkt zum Beweis für die Existenz Gottes führen. So erläutern sie auf wissenschaftliche Art ohne Notwendigkeit der Erwägung des Fakts der Existenz Gottes, warum die Ergebnisse des vorliegenden Teils richtig sind und warum sie bestätigen, was sie bestätigen. Auf ganz andere Art und Weise also führt uns der dortige Teil zu genau demselben Wissen wie das im vorliegenden Band erarbeitete Wissen. Deshalb ist der dortige Teil 1 sogar für vollkommene Atheisten gut verdaulich, die die Gott betreffenden Überlegungen nicht verfolgen möchten. Er ist auch für die Gläubigen akzeptabel, die ihr Wissen über Gott weder vervollkommnen noch erweitern wollen.

I.1 Erinnern wir uns und fassen wir die wichtigsten Eigenschaften der „Gegen-Materie“ zusammen
Die ewig bewegliche Substanz, die in der anderen Welt enthalten ist und „Gegen-Welt“ genannt wird, wurde bereits in den Unterkapiteln H2 aus Band 4 und A1 aus Band 1 (pdf polnisch – pdf englisch) dieser Monographie beschrieben. Für den Fall, dass der Leser noch NICHT in die dortigen Bände geschaut hat, fassen wir hier die wichtigsten ihrer Eigenschaften und die wichtigsten sich aus ihrer Existenz ergebenden Folgen zusammen.
Wenn man alle Eigenschaften der „Gegen-Materie“ analysieren und den wichtigsten Folgen dieser Eigenschaften für den gegenwärtigen Aussehen und Zustand des Universums einen Namen geben will, dann zeigt sich, dass übereinstimmend mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation immer dieselbe ständig bewegliche und für Menschen unsichtbare „Gegen-Materie“ der Baustein und Ursprung für das Entstehen und die  gegenwärtige Existenz von sogar drei verschiedenen Welten. Im Einklang mit dem, was die Unterkapitel A1 und A1.1 aus Band 1 (pdf polnisch – pdf englisch) dieser Monographie erläutern, ist die älteste dieser drei Welten, da sie seit Ewigkeiten besteht, die sog. „Gegen-Welt.
Diese Gegen-Welt ist einfach ein riesiger Tropfen dieser „Gegen-Welt“, die ewig im unbegrenzten Universum mit unendlichem Ausmaß existiert. Da die Gegen-Welt für Menschen unsichtbar, ein ewig beweglicher Computer ist und in ihrem Gedächtnis eine völlig andere Welt hat, die mit natürlichen Programmformen erfüllt ist. Diese komplett andere Welt, die im Gedächtnis der „Gegen-Welt“ aus der ganzen Gegen-Welt existiert, kann man „virtuelle Welt“ nennen. In dieser „virtuellen Welt“ wohnt dieses übergeordnete, selbstbewusste Programm, dass sich dort im Ergebnis der Bewegungen des urzeitlichen Chaos evolvierte, dessen Beschreibungen in den Unterkapiteln A2 aus Band 1 (pdf polnisch – pdf englisch) dieser Monographie beschrieben wurde, und das sich gegenwärtig zur denkenden und selbstbewussten Komponente Gottes entwickelt.
Dieses übergeordnete, selbstbewusste Programm (Gott) organisierte dann so geschickt den Teil der Gegen-Materie, in dem es sich befindet, dass es aus ihr das für die Menschen sichtbare Fragment des Universums schuf, das unsere „physische Welt“ genannt wird. Für die menschlichen Sinne und Instrumente ist gegenwärtig einzig die „physische Welt“ erkennbar. Dagegen bleiben die zwei weiteren Welten, d.h. die „Gegen-Welt“ und die „virtuelle Welt“, für uns unbekannt, weil die menschlichen Sinne und auch die physikalischen Instrumente in der physischen Welt residieren und daher keinen Zugang zu den dortigen, restlichen zwei Welten haben. Doch der menschliche Intellekt in Verbindung mit der Aussagekraft der vorliegenden „Theorie von Allem“, Konzept der Dipolaren Gravitation genannt, erlaubt uns die Erkundung der Struktur und Wirkungsweise dieser zwei restlichen Welten. Außerdem sind diese restlichen zwei Welten auch genau von den Religionen beschrieben worden, die den Menschen von Gott gegeben wurden.
Nur, in den Religionen tragen sie verschiedene (sehr altertümliche) Namen. Beispielsweise die im Gedächtnis / Speicher/ der „Gegen-Materie“ enthaltene andere Welt, die in der vorliegenden Monographie unter dem Namen „virtuelle Welt“ beschrieben wird, nennen die Religionen meistens „Himmel“. Dagegen wird die gesamte „Gegen-Welt zusammen mit der ganzen in ihr residierenden „Gegen-Materie“ in den Religionen meistens „Gott Vater“, weniger „Alte der Tage“ („Ancient of Days“) genannt – siehe Buch Daniel der Bibel, Verse 7:9, 7:13 und 7:22. Der vorherige Band 4 beschrieb die „Gegen-Welt“. Zeit also, hier im Band 5 den Aufbau, Wirkungsweise und wichtigste Eigenschaften der „virtuellen Welt“ zu beschreiben.
Da die menschlichen Sinne und Instrumente keinen Zugang zur virtuellen Welt haben, müssen alle Analysen der dortigen Welt notwendigerweise die Form einer logischen Deduktion annehmen. Deshalb musste der vorliegenden Teil 2 der Beschreibungen des Konzepts der Dipolaren Gravitation (oder dieses Kapitel I) wie eine Art logische Deduktion gestaltet sein. Diese Deduktion beschreibt den Aufbau und den Wirkungsmechanismus der virtuellen Welt. Sehr zur Überraschung aller derjenigen, die die vorliegende Deduktion aus Band 5 verfolgen, ist ihr Ergebnis die Beschreibung von Aufbau und Wirkung des Universums identisch mit der vorherigen physikalischen Deduktion aus [/url]Band 4
. Das heißt, diese zwei vollkommen verschiedenen logischen Deduktionen führen zu genau derselben Beschreibung des drei-weltigen Universums, das sich aus denselben Welten „Gegen-Welt“, „virtuelle Welt“ und „physische Welt“ zusammensetzt.
Mit anderen Worten, das in diesem Band logisch deduzierte, aus dem Mechanismus der Evolution Gottes hervorgegangene Universum ist identisch mit dem im vorangegangenen Band physikalisch deduzierten, aus den physikalischen Eigenschaften des Gravitationsfeldes hervorgegangenen Universum. Unabhängig also davon, ob man seine Deduktionen von den (i) Eigenschaften des Gravitationsfeldes, oder auch von der (ii) Selbst-Evolution Gottes aus herangeht, die resultierende Beschreibung des Universums sieht genau so aus. Nur, dass jede dieser Deduktionen zusätzliche Eigenschaften unseres Universums aufzeigt, die nicht durch eine alternative Deduktion aufgezeigt wurden. Wie man also sieht, ergibt sich die tatsächliche Wahrheit in derselben Gestalt, unabhängig vom Weg, der zu ihr führt. In den jetzt folgenden Unterkapiteln lernen wir das Bild unseres drei-weltigen Universums kennen, das vom intelligenten Gott bewohnt und von der für Menschen unsichtbaren, intelligenten und ständig bewegten Flüssigkeit namens „Gegen-Welt“ geformt wird. Dieses Bild ergibt sich aus den vom Mechanismus der Selbst-Evolution Gottes initiierten logischen Deduktionen, die in Band 1 (pdf polnisch – pdf englisch) der Monographie beschrieben wurden.
Will man intellektuelle Eigenschaften der Gegen-Materie herleiten, so lässt sich diese intelligente Substanz als eine ewig fließende Flüssigkeit beschreiben. Diese Flüssigkeit weist Merkmale des heutigen Computers auf. D.h. diese Flüssigkeit besitzt ein Gedächtnis – so wie unsere heutigen Computer einen Speicher. Darüber hinaus führt diese Flüssigkeit die Befehle gehorsam aus, die in natürlichen Programmen in ihren Speichern aufbewahrt sind. Interessant ist, dass sich die Religionen (und damit Gott, der den Menschen die Religionen gab) bemühen uns zu informieren, dass im Gegensatz zu unseren heutigen Computern, von denen jeder nur einen Speicher besitzt, die Gegen-Materie in sich eine ganze Reihe von solchen gegenseitig voneinander getrennten Speichern trägt. Nur, dass jeder von diesen in der Gegen-Materie enthaltenen separaten Speichern von den Religionen separat „Himmel“ genannt wird.
(Jeder von uns erinnert sich sicherlich der populären Redensart über das sich Befinden „im siebten Himmel“. Diese Redensart bestätigt u.a. die dortigen religiösen Informationen, dass es mehr als einen „Himmel“ gibt bzw. mehr als einen Speicher der Gegen-Materie.) Daher können im selben Umfang der Gegen-Materie einige verschiedene natürliche Programme gleichzeitig residieren. Leider, wie das bei religiösen Festlegungen üblich ist, kann man gegenwärtig nur schwer präzise feststellen, wie viele separate Speicher in der Gegen-Materie enthalten sind. Am häufigsten wiederholte Zahl ist „zwölf“. Beispielsweise, im Einklang mit der auf den Seiten 72 bis 75 des Buches [1|1] von Elsdon Best mit dem Titel “Maori Religion and Mythology” (Part 1, A.R. Shearer 1976, Wellington, New Zealand), enthaltenen Information bestätigten die religiösen Mythen der neuseeländischen Maori sowie der indigenen Bewohner Hawaiis, dass es 12 verschiedene Ebenen des Himmels gibt.
In jeder dieser Ebenen residieren separate geistige Wesen (d.h. separate, selbst-bewusste Programme). Gott residiert auf der höchsten Ebene, zu der andere geistige Wesen KEINEN Zugang haben – sei denn, sie werden dorthin durch Gott „eingeladen“. Jede dieser Ebenen hat die Eigenschaft, dass nur natürliche Programme einer höheren Ebene Zugang dorthin haben, aber nicht Programme aus niedrigeren Ebenen. Daher hat Gott, der auf der höchsten Ebene residiert, Zugang zu allen Ebenen und die Programm von der niedrigsten Ebene haben Zugang nur zu unserer physischen Welt. Wie sich auch herausstellt, sind die Umsetzungsmöglichkeiten der Gegen-Materie ähnlich begrenzt wie die Umsetzungsmöglichkeiten der heutigen Computer der Menschen.
Die Gegen-Materie ist imstande, nur eine Aktion auszuführen (erster Auftrag), d.h. die Gegen-Materie ist imstande, nur die ihr befohlene Bewegung auszuführen (das heißt sich auf befohlene Weise zu bewegen, in befohlener Richtung und mit der befohlenen Geschwindigkeit). (Diese Bewegung der Gegen-Materie wird in unserer Welt als verschiedene Formen von „Wärme“ oder „thermischer Energie“ wahrgenommen.) Auf diese Weise sind die Umsetzungsmöglichkeiten der Gegen-Materie ebenso primitiv wie die Möglichkeiten heutiger Computer, die tatsächlich auch nur eine einzige primäre Aktion realisieren können, d.h. „binäre Addition“. (Alles andere ist in den heutigen Computern die Folge der unterschiedlichen Nutzung ihrer Fähigkeit zur binären Addition.)
Alle Manifestationen, die wir gegenwärtig in unsere physischen Welt sehen, sind das Ergebnis unterschiedlichster Formen der durch die Gegen-Materie ausgeführten Bewegung. Am Rande bemerkt, diese Information, dass die Bewegung (d.h. die „Wärme“ oder „thermische Energie“) die einzige Aktion ist, die die Gegen-Materie imstande ist zu realisieren, wird erneut durch die religiösen Mythen der neuseeländischen Maori bestätigt. Beispielsweise berichten im Buch [1|1] die Mythen der Religion der Maori auf Seite 66, ich zitiere: „… Die Kraft, die alles aus dem Chaos  durch die Nutzung der Kraft von Wärme schuf“ (im englischen Original: „…the Power that produced all from chaos by the power of heat.”).

I2. Dank der intellektuellen Fähigkeit der Gegen-Materie, durchläuft das Universum eine ständige Evolution

Erinnern wir uns, dass ich das Thema der Evolution des Universums bereits im Band 1 (pdf polnisch – pdf englisch) dieser Monographie erläuterte, besonders in seinem Unterkapitel A1.1. Im Einklang mit den dortigen logischen Ableitungen herrschte ganz zum Anfang im ganzen Universum „Chaos“ bzw. die ungeordnete ständige Bewegung der Gegen-Materie. Dieses Chaos erwies sich jedoch als treibende Kraft für die Entstehung des „Wortes“ bzw. der natürlichen Form dessen, was wir heute Information, Algorithmus oder Programm nennen.
Die Entwicklung und Vergrößerung des Wissens dieses „Wortes“ führte letztendlich zur Entstehung dessen, was wir heute unter der denkenden und selbstbewussten Komponente „Gott“ verstehen. Dieser „Gott“ (oder „universeller Intellekt“ – so nennt das Konzept der Dipolaren Gravitation seine denkende und selbstbewusste Komponente) begann mit der Zeit seine Bedürfnisse zu haben. Als wichtigstes dieser Bedürfnisse erwies sich die Vergrößerung Gottes eigenen „Wissens“. Um also dieses Bedürfnis zu stillen, erschuf Gott den höchst „unvollkommenen“ Menschen, und ebenso die fast perfekte physische Welt mit Hilfe derer er die Existenz und das Leben des Menschen aufrecht erhält. Zahlreiche von den Menschen begangene Fehler und Irrtümer sind die Quelle des Wissens Gottes und die Triebkraft hinter der intellektuellen Entwicklung der Menschen.
Diese Fehler führen den Menschen jedoch NICHT von dem ihm von Gott aufgegebenen Entwicklungsweg ab, weil mit Hilfe der sog. „Raum-Zeit“ und der „umkehrbaren Softwarezeit“ Gott immer jede Abweichung der Menschen in unerlaubte Richtung korrigiert. Die auf diese Weise geleitete intellektuelle Entwicklung der Menschen führt zum Ziel der vorliegenden Monographie. Es ist die Enthüllung und Kenntnis der Geheimnisse des ganzen Universums und nicht nur seiner physikalischen Komponente – zu deren Erforschung die bisherige offizielle irdische Wissenschaft alle Bemühungen einschränkte. Natürlich wird die Evolution des Universums damit nicht aufhören und wird weiter andauern. Den Lesern überlasse ich das Privileg abzuleiten, was als nächstes passieren wird.
Erinnern wir uns auch, wie es geschieht, dass das Universum sich aus diesen drei verschiedenen Welten zusammensetzt (d.h. „Gegen-Welt“, „virtuelle Welt“ und „physische Welt“), mit unüberwindbaren Barrieren voneinander getrennt. Wie die Unterkapitel H, H1 und H2 erläuterten, ist der Gravitationspol, wie ihn unsere orthodoxe Wissenschaft in der physischen Welt beobachtet, nur einer von zwei existierenden Gravitationspolen, weil die Gravitation ähnlich, wie das das Magnetfeld zeigt, einen dynamischen dipolaren Charakter hat. Der zweite Gravitationspol verschwindet hinter der unsichtbaren und undurchdringlichen Barriere und breitet sich in der anderen Welt der „Gegen-Welt“, aus. (Die tatsächliche geometrische Gestalt des Universums, die Tätigkeit der Schwerkraft und der Mechanismus des Zusammenwirkens unserer Welt mit der Gegen-Welt wurden sehr ausführlich im Unterkapitel JE3.7.1 erläutert.) Diese Gegen-Welt ist mit einer unikalen Substanz erfüllt, der „Gegen-Materie“.
Unter Beachtung der Gegensätzlichkeit der Gegen-Welt in Bezug auf unsere physische Welt besitzt die sie ausfüllende Gegen-Materie alle zur Materie unserer Welt genau entgegengesetzten Eigenschaften. Unsere orthodoxe Wissenschaft erkannte bereits genau die Attribute der Materie. Sie kennzeichnen: Masse, Trägheit, Reibung, mangelnde Intelligenz im natürlichen Zustand und einige weitere Eigenschaften. Es ist also ganz einfach, jetzt abzuleiten zu können, welche diese entgegengesetzten Attribute der Gegen-Materie sind. Die Gegen-Materie muss alsi solche Eigenschaften aufweisen wie: Gewichtslosigkeit (d.h. Mangel an Gewicht), Selbst-Mobilität (d.h. das Gegenteil von Trägheit), eine ideale Elastizität, Überglätte (d.h. das Gegenteil von Reibung), Intelligenz im natürlichen Zustand und einige weitere Attribute, die den Gegensatz zu den entsprechenden Attributen unserer Materie aufweisen.
Wie es detailliert in Unterkapitel H2 erläutert wurde, lassen sich die einzelnen Eigenschaften der Gegen-Materie in zwei diametral verschiedene Klassen klassifizieren, nämlich zu den (1) physikalischen Attributen und (2) den intellektuellen Attributen.
Die physikalischen Eigenschaften der Gegen-Materie erlauben, dass diese Substanz beispielsweise sein kann:
gepresst /komprimiert/ – auf diese Weise das elektrische Feld formend (weitere Details siehe Unterkapitel H5.1);
verlagert – auf diese Weise das magnetische Feld formend (weitere Details siehe Unterkapitel H5.2);
in einen Schwingungszustand geführt – auf diese Weise telepathische Wellen formend (weitere Details siehe Unterkapitel H7.1);
gewirbelt – auf diese Weise die Elementarteilchen bildend (weitere Details siehe Unterkapitel H4.1) usw.
Des weiteren führen die intellektuellen Attribute dieser Substanz dazu, dass sie einen Speicher /Gedächtnis/ besitzt (auf diese Weise Informationen und Programme aufbewahrend), dass sie ständig Denkprozesse durchführt (wie ein riesiger natürlicher Computer mit der Größe des ganzen Universums arbeitend) und auch, dass sie die Sprache des Denkens benutzt, in dieser Monographie ULT genannt und mit der Nutzung dieser Sprache kommuniziert sie mit u.a. den Menschen.
Von allen Attributen der Gegen-Materie sind die wichtigsten für die Überlegungen des vorliegenden Kapitels ihre intellektuellen. Ihre Existenz in der Gegen-Welt lässt sich theoretisch ableiten und empirisch bestätigen. Die Gegen-Materie ist nämlich in ihrem natürlichen Zustand fähig zu denken (d.h. sie besitzt im natürlichen Zustand die Fähigkeit auf ähnliche Weise zu intelligentem Tun wie das das menschliche Gehirn oder irgendein hypothetischer natürlicher Computer). Auf Grund dieser Fähigkeiten der Gegen-Materie zum Denken im natürlichen Zustand, formt das gesamte mit dieser Substanz gefüllte Universum einen riesigen „universellen Computer“ (UC), dessen Ausmaße der Größe des gesamten Universums entspricht.
Die theoretische Schlussfolgerung, zu der ich kam, dass die Gegen-Materie Träger der intellektuellen Attribute ist (d.h. dass sie u.a. im natürlichen Zustand fähig zum Denken ist), erfordert eine besondere Begründung, denn sie führt ungewöhnlich gewichtige Implikationen für unser Verständnis der Wirklichkeit ein. Sie ergab sich aus der folgenden logischen Deduktion. Wie es im Unterkapitel H2 erläutert wurde, betrifft das „Prinzip der Kontrastmerkmale an beiden Enden des Dipols“ alle dipolaren Felder, also auch das Gravitationsfeld. So muss sich also jede Eigenschaft/ Attribute der Gegen-Welt genau entgegengesetzt zeigen. Eine der Haupteigenschaften der Materie ist, dass sie im natürlichen Zustand vollkommen des Denkens unfähig ist und daher erst nach ihrer Umwandlung in spezielle Strukturen (solche wie beispielsweise das menschliche Gehirn oder auch ein Computer-Mikroprozessor) Fähigkeiten zu Denkprozessen gewinnt.
Wenn man also auch zu Obigem dieses „Prinzip der Kontrastmerkmale an beiden Enden des Dipols“ anwendet, dann kommt man automatisch zu dem Schluss, dass die Gegen-Materie in ihrer natürlichen Konsistenz die Fähigkeit zum Denken aufzeigen muss, und einzig nach ihrer Umwandlung in spezielle Strukturen (z.B. in einer Art Haut, die zwei denkende Wesen voneinander trennt und den intellektuellen Umfang jedes dieser Wesen aufrecht erhält) verliert sie ihre natürliche Fähigkeit zum Denken.
Natürlich offenbart die obige Deduktion einzig das Prinzip, nach dem ich das erste Mal zu dem Schluss kam, dass die Gegen-Materie in ihrem natürlichen Zustand intelligent sein muss. Als solche sollte das Prinzip dieses Herangehens nicht verwechseln weder mit dem Grund, dass die Gegen-Materie intelligent ist, noch mit dem Beweis für die Intelligenz der Gegen-Materie. Der Grund für die Intelligenz der Gegen-Materie muss sich schließlich überhaupt nicht mit der Art, auf die wir sie aufdeckten, decken. Des weiteren kann man den Beweis für die Intelligenz der Gegen-Materie herbeiführen jetzt vollkommen unabhängig von der obigen Deduktion und das auf viele verschiedene Arten, z.B. auf theoretische, empirisch beobachtende, empirisch experimentelle usw. Beispielsweise ist einer der wichtigsten solcher Beweise der formale Nachweis, dass der universelle Intellekt existiert (was formell im Unterkapitel I3.3 bewiesen wurde).
Schließlich muss diese Gegen-Materie intelligent sein, damit der universelle Intellekt (von den Religionen Gott genannt) existieren kann und sich in der Gegen-Materie befinden kann. Ein anderer Beweis ist zum Beispiel der Nachweis, dass die Moralgesetze in der Praxis funktionieren. Wie sich jeder selbst leicht herleiten kann, damit diese Gesetze in der Praxis arbeiten können, muss das Universum als Ganzes Intelligenz besitzen, bzw. muss es wie ein „universeller Computer“ (UC) arbeiten, wie es zuvor bereits erwähnt wurde. Noch ein anderer empirischer Beweis beruht auf der Entdeckung der tatsächlichen Effekte des Wirkens des universellen Computers (UC), der im Unterkapitel I3.1 beschrieben wird – beispielsweise auf der Entdeckung der Arbeit des Gehirns. Der einfachste und bekannteste Beweis für die Intelligenz der Gegen-Materie ist das Phänomen ESP, beschrieben im Unterkapitel I8.2.
Beispielsweise wäre eine gewöhnliche Wünschelrute nicht imstande, auf die komplizierten Fragen der Radiästhesie antworten, wenn die Gegen-Materie keine Intelligenz besäße. Noch eine weitere Gruppe empirischer Beweise für die intellektuellen Attribute der Gegen-Materie sind die „Genies unter den Tieren“ bzw. die Fähigkeiten einiger Tiere zur Problemlösung, die die Möglichkeiten der Menschen übersteigen. einige Beispiele aus dieser Kategorie werden im Unterkapitel I8.1 beschrieben.
In einer weiteren Etappe der Forschungen kann obiger theoretischer Schluss über die Fähigkeiten der Gegen-Materie zum Denken auch empirisch verifiziert werden. In den Unterkapiteln I3 bis I5 befindet sich eine ganze Reihe von bestätigenden empirischen Beobachtungen. Möglich ist auch seine experimentelle Prüfung (entsprechende Voraussetzungen für solche Experimente sind in den Unterkapiteln H1.1 und I3.3 angegeben.)
Innerhalb der klugen „virtuellen Welt“, die im Innern der Gegen-Welt residiert, sind verschiedenste Arten natürlicher Programme und Daten aufbewahrt. Ein Beispiel für diese Programme und Daten kann etwas sein, was bei allen Objekten die vorliegende Monographie das „Register“ nennt (und die Religionen „Seelen“). Diese Programme und Daten der klugen virtuellen Welt befinden sich im Innern der physikalischen Gegen-Welt, ähnlich wie sich unsere heutigen Computerprogramme im Innern der Computer befinden. Deshalb existiert zwischen der physikalischen Gegen-Welt und dieser klugen Gegen-Welt eine wechselseitige Abhängigkeit. Sie ist sehr ähnlich mit der wechselseitigen Abhängigkeit, die wir aus dem Aufbau und Betrieb der heitigen Computer kennen. Die wechselseitige Abhängigkeit der Gegen-Welt entspricht den logischen Schaltungen der Computerhardware.
Dagegen entspricht die kluge virtuelle Welt der Computersoftware. Es besteht jedoch ein wesentlicher Unterschied zwischen der Computerhardware und -software und der physikalischen Gegen-Welt und der in ihr enthaltenen klugen virtuellen Welt. Dieser Unterschied bezieht sich auf das Prinzip der Koexistenz von Software und Hardware. Im Computer ist die Software physisch mit einem bestimmten Bereich des Speichers/ Hardware des Computers verbunden. Daher ist die Software selbständig nicht in der Lage, sich in einen anderen Bereich des Speichers zu verlagern. Wenn aber die Software dort durch andere Programme bereits verlagert wird, dann verliert sie an ihrer neuen Position ihre Fähigkeit zur Ausführung irgendeiner Operation. Inzwischen besitzen die in der Gegen-Welt residierenden Register (Seelen) die Fähigkeit zur selbständigen Verlagerung von einem Bereich der Gegen-Materie in einen anderen – und bewahrt während dieser Verlagerungen ihre volle operative Fähigkeit.
Dieser wichtige Unterschied zwischen den Eigenschaften der Computersoftware und den Intellekten, die in der Gegen-Materie residieren, ergibt sich aus dem grundlegenden Unterschied zwischen Computerhardware und der Gegen-Materie. Wie sich herausstellt, enthalten alle heutigen Computer viele Speicherzellen, die lediglich über ein primitives intellektuelles Attribut verfügen, nämlich die Fähigkeit der Aufbewahrung eines Programms. Diese Computer enthalten jedoch nur eine Zelle, die zwei intellektuelle Attribute besitzen, d.h. sowohl die Fähigkeit zur Aufbewahrung von Programmanweisungen als auch die Fähigkeit zur Ausführung logischer Operationen, die in den Programmanweisungen enthalten sind. In den heutigen Computern wird diese spezielle Zelle „Akkumulator“ genannt.
In der Gegen-Welt besitzt jedes einzelne Teilchen der Gegen-Materie die Eigenschaften dieser „Akkumulatoren“, d.h. es kann sowohl irgendwelche individuellen Anweisungen des Programms des entsprechenden Intellekts in sich bewahren als auch eine in dieser Anweisung enthaltene Operation realisieren. Daher ist auch jedes separate Teilchen der Gegen-Materie ein Äquivalent des ganzen Computer-„Akkumulators“. Unabhängig also davon, in welchen Teilchen der Gegen-Materie ein Programm des betreffenden Intellekts zeitweise residiert, kann dieses Programm immer dort umgesetzt werden. Schließlich besitzen alle Teilchen der Gegen-Materie alle erforderlichen realisierenden Möglichkeiten. Wenn also in Zukunft die Menschen einen „bewussten Computer“ bauen, der die Möglichkeiten der Gegen-Materie aufzeigt und der also die Bildung künstlicher Intelligenz zulässt, wird in diesem Computer jede separate Speicherzelle fähig sein zur gleichzeitigen Erfüllung der Rolle des gegenwärtigen Speichers als auch des gegenwärtigen „Akkumulators“ erfüllen.
Gleichzeitig würde eine stufenweise Erforschung und systematische Erkenntnisgewinnung des Baus und Tätigkeit eines solchen „bewussten Computers“ den Forschern der totaliztischen Wissenschaft der Zukunft eine immer bessere Dechiffrierung der Geheimnisse der Gegen-Materie und der Gegen-Welt erlauben. Das bedeutet, dass die Entwicklung eines solchen „bewussten Computers“ der Schlüssel zur Erkenntnis des Baus und Tätigkeit des intelligenten Universums ist.
Das vorliegende Unterkapitel war hauptsächlich der Besprechung der intellektuellen Attribute der Gegen-Welt gewidmet. Die physikalischen Attribute derselben Gegen-Materie sind im separaten Unterkapitel H2 beschrieben, wo der Leser weitere Details zum Thema dieser ungewöhnlichen Substanz aus der anderen Welt finden kann.


I3. Intelligentes Universum – bzw. das Universum als Ganzes besitzt einen eigenen Intellekt, der von den Religionen Gott genannt wird

Das Konzept der Dipolaren Gravitation ist die erste kohäsive wissenschaftliche Theorie auf der Erde, die aufzeigt, dass die Gegen-Materie unabhängig von den zahlreichen physikalischen Eigenschaften auch durch eine Reihe von intellektuellen Attributen gekennzeichnet ist. Die Manifestationen jener intellektueller Attribute umfassen u.a.: (1) die Fähigkeit der Gegen-Materie zur Sammlung von Informationen, (2) die Fähigkeit der Gegen-Materie zur Erinnerung an die Informationen, (3) die Fähigkeit der Gegen-Materie im natürlichen Zustand zum Denken und (4) die Fähigkeit der Gegen-Materie zur Kommunikation mit Hilfe der Sprache ULT, beschrieben im Unterkapitel I5.4, und einige weitere Eigenschaften, die für Intelligenz charakteristisch sind. Das Konzept der Dipolaren Gravitation zeigt ebenso unterschiedlichste empirische Beweise auf, die faktisch die Existenz jener intellektueller Attribute in der Gegen-Materie bestätigen.
Am breitesten von diesen empirischen Beweisen sind die verschiedensten Formen von ESP bekannt, die in den Unterkapiteln I8.1 und I8.2 behandelt werden. Sie beweisen, dass die Gegen-Materie fähig zur Ausführung von logischen Denkprozessen ist, dass sie Informationen speichert und dass sie imstande ist, diese Information jenen zu vermitteln, die um sie bitten. Das Universum, dass mit dieser denkenden Substanz ausgefüllt ist, ist also eine Art riesiger natürlicher Computer, der in dieser Monographie „universeller Computer“ genannt wird (siehe seine Beschreibung im Unterkapitel I3.2).
Die Substanz, die die ganze Gegen-Welt ausfüllt und in ihrem natürlichen Zustand Informationen sammelt, speichert, denkt und kommuniziert, ist für uns eine Neuigkeit. Sie bringt zahlreiche Folgen mit sich, die auf fast jeden Aspekt unseres Lebens Einfluss haben. Einige dieser Folgen, die die empfindlichsten Bereiche unserer intellektuellen Tätigkeit berühren, nämlich das Gebiet unseres religiösen Glaubens, werden in diesem Unterkapitel I3 durchdiskutiert.


I3.1. Universeller Intellekt (Gott)

Bis zu diesem Moment haben wir es auf der Grundlage des existierenden Beweismaterials geschafft, logisch zu schlussfolgern, und dann empirisch festzustellen, dass die Gegen-Welt wie ein riesiger, sich selbst programmierender, natürlicher Computer (auch beschrieben im Unterkapitel I3.2) tätig ist. Dieser Computer empfängt die Informationen, speichert sie, wandelt sie um, analysiert sie und gibt sie ab, antwortet auf Fragen, bearbeitet und ändert Programme, die den Verlauf der in der Materie vorkommenden Ereignisse leiten u.ä. – nach weiteren Details siehe Unterkapitel I1.2 /momentan nicht vorhanden/ und I5.2. Alle diese Aktionen und Attribute sind die hauptsächlichen Bestandteile jedes Intellektes.
Daher musste auch die Gegen-Welt, die die Manifestationen dieser Attribute aufzeigt, im Verlauf der Zeit ähnlich wie jeder selbstlernende Intellekt in sich seinen eigenen Intellekt selbst-evolutionieren, ähnlich wie beim menschlichen Intellekt, d.h.  sich durch die Fähigkeit zur Kommunikation, Speicherung, zum Denken, Planen, zur Realisierung seiner Vorhaben charakterisieren und, was das Wichtigste ist, ein Selbstbewusstsein besitzen. Die Selbst-Evolution dieses Intellekts des ganzen Universums, genauer des Intellekts dieses gigantischen Tropfens Gegen-Materie, die den ganzen Bereich des Universums ausfüllt, wurde im Unterkapitel I1.2 /momentan nicht vorhanden/des vorliegenden Bandes beschrieben. In seinem Charakter kann dieser Intellekt mit dem selbst-bewussten Programm, das sich selbst im natürlichen Computer namens Gegen-Materie evolutioniert, verglichen werden. In der vorliegenden Monographie wird jener übergeordnete, allgegenwärtige Intellekt, der die ganze Gegen-Welt umfasst, „universeller Intellekt“ genannt. Der universelle Intellekt, beschrieben in diesem Unterkapitel, ist das wissenschaftliche und weltliche Pendant für den religiösen Begriff Gott und insbesondere für die drei Komponenten von Gott, die die christliche Religion „Heiliger Geist“ nennt.


I3.2. Attribute des universellen Intellekts

Die Erwägungen aus den vorherigen Unterkapiteln zeigten einige Attribute jenes universellen Intellekts auf. Fassen wir jetzt die wichtigsten von ihnen zusammen und richten dabei unsere Aufmerksamkeit darauf, dass nur die Attribute aufgezählt werden, die sich unmittelbar aus dem Konzept der dipolaren Gravitation ergeben.
(#1) Intelligenz.
Er ist der Träger der unermesslichen Intelligenz, unvergleichbar mächtiger und vollkommener als die menschliche Intelligenz. Diese Intelligenz muss sich in allem, was sie tut, manifestieren, so also im intelligenten Projektieren des Aufbaus und in der klugen Führungstätigkeit des Universums, in der Existenz des Moralfeldes, der moralischen Pole, der Moralgesetze, der moralischen Energie u.ä.
(#2) Gedächtnis.
Er ist imstande, Informationen und Wissen zu sammeln und aufzubewahren und zeigt dabei ein überzeitliches Gedächtnis. Dieses Gedächtnis manifestiert sich durch den Besitz und Zugang zu allem, was in unserem Universum seinen Platz hat.
(#3) Allwissen.
Dieser Intellekt ist die Quelle und der Wächter allen Wissens, jedoch macht er nur jenen dieses Wissen zugänglich, die sich deswegen an ihn wenden und dem Wissen dienen. Dieses Allwissen manifestiert sich unter anderem in der Fähigkeit zur Lösung eines jeden Problems und auch in der Möglichkeit der Wissenslieferung zu jedem möglichen Thema.
(#4) Selbstbewusstsein.
Ähnlich wie der menschliche Intellekt ist er sich seiner Existenz, seiner Eigenart, Rolle, Charakter und Kräfte völlig bewusst. Er besitzt auch seine eigenen Ziele, Methoden und Prinzipien des Vorgehens. Sein Selbstbewusstsein charakterisiert sich also durch ähnliche Eigenschaften wie das menschliche Selbstbewusstsein.
(#5) Herrschen über das Universum und über die Zeit.
Er gestaltet das Universum und die in ihm verpflichtenden Gesetze im Einklang mit eigenen Wünschen und Plänen. Dann beaufsichtigt er, dass sich die Geschicke des Universums entsprechend seinen Wünschen entwickeln. Durch die Einführung des speziellen Gebildes „Raum-Zeit“ (beschrieben im Unterkapitel I1.5 /momentan nicht vorhanden/) in die physische Welt herrscht er auch über die Softwarezeit, die in dieser „Raum-Zeit“ programmiert wurde.
(#6) Allgegenwärtigkeit.
Träger des universellen Intellektes ist die allgegenwärtige Substanz, hier Gegen-Materie genannt, die unabhängig von intellektuellen Funktionen auch zahlreiche physikalische Funktionen erfüllt (z.B. bildet sie Duplikate jedes im Universum existierenden materiellen Objektes, bildet die uns unter dem Namen magnetisches Feld bekannten Kreisprozesse – siehe Unterkapitel H5.2, ermöglicht die Ausführung von telekinetischen Bewegungen, fällt in Telepathie genannte Vibrationen – beschrieben im Unterkapitel H7.1, u.ä.). Aus diesem Grunde auch erfordert jedes Phänomen, das in welcher Welt auch immer entsteht, praktisch einen tätigen Anteil jenes universellen Intellekts (z.B. sogar das gewöhnliche Essen von Brot kann tatsächlich als Konsumption des „Körpers“ dieses Intellektes interpretiert werden).
(#7) Unsichtbarkeit.
Dieser Intellekt ist für unsere Sinne unsichtbar und nicht aufdeckbar. Schließlich nimmt er eine separate Welt ein, die unüberschreitbar von uns getrennt ist. Er kann durch die menschlichen Intellekte erkannt und untersucht werden.
(#8) Unermesslichkeit.
Seine Ausmaße und Gestalt entsprechen den Ausmaßen und der Gestalt des ganzen Universums. Im augenblicklichen Stadium der Entwicklung bleiben seine Ausmaße und Gestalt für den Menschen unerreichbar.
(#9) Unsterblichkeit.
Der universelle Intellekt bildet gesonderte gegen-materielle Duplikate (d.h. in der Religion Geist) und gesonderte „Register“, oder „virtuelle Körper“ (d.h. in der Religion Seelen) für jedes physische Objekt, das je im ganzen Universum existierte, existiert oder erst existieren wird. (In der vorliegenden Monographie wurde der generelle Name „Register“ in Bezug auf alle möglichen Objekte genutzt, dabei auch für „leblose“ Objekte, solche wie die Sonne oder ein Stein, doch der spezielle Name „virtueller Körper“ ist in Bezug auf vernunftbegabte Wesen bezogen: „virtueller Körper“ sind also „Register“ der vernunftbegabten Lebewesen.) Auf Grund der unikalen Prinzipien der Tätigkeit der sog.  „Raum-Zeit“ (beschrieben im Unterkapitel I1.5 /momentan nicht vorhanden/) haben die Objekte, die in der physischen Welt erst in weiter Zukunft auftauchen, ihre Register bereits jetzt. Das zugängliche Beweismaterial dokumentiert auch, dass diese Register aufbewahrt werden und immer existieren und z.B. sogar ausgelesen werden können nach der Zeit der physischen Zerstörung (Tod) des Objektes, das diese Register beschrieben – Details siehe den formalen Beweis für den Besitz einer unsterblichen Seele, beschrieben im Unterkapitel I5.2.1 dieses Bandes.
(#10) Teilnahme.
Der universelle Intellekt ist dem menschlichen Intellekt übergeordnet und lenkt faktisch deren Los. Jedoch ist er gleichzeitig auch Hauptbestandteil eines jeden menschlichen Intellekts. (D.h. der universelle Intellekt ist im Gegen-Körper jedes Menschen repräsentiert durch das unmittelbar mit jenem Intellekt verbundene Gegen-Organ „Gewissen“ – siehe Beschreibungen in den Unterkapiteln I5.3, I4.1.2 und JA10). Seine Teilnahme an allem manifestiert sich u.a. beim stetigen Soufflieren mit Hilfe unseres Organes Gewissen, was moralisch und angemessen in der entsprechenden Situation sei, bei der Sendung von Warnungen und Zeichen, u.ä. Das ermöglicht den Vergleich jeder Person mit einem kleinen Wassertropfen im Fluss, d.h. er ist separat, aber gleichzeitig ist er Teil dieses Flusses.
(#11) Kenntnis unserer Gedanken.
Er unterhält eine unaufhörliche Verbindung mit den Hirnen aller Lebewesen. Er kommuniziert unmittelbar mit dem Geist dieser Lebewesen mit Hilfe ihres Gegen-Organs „Gewissen“ – siehe Beschreibungen im Unterkapitel I4.1.2. Pausenlos liest er die Gedanken der Lebewesen mit Hilfe der Fähigkeit ihrer Hirne als Empfänger-Sender-Gerät ab (Lese-Schreib-Gerät). Daher, was immer jemand denkt, übermittelt das Hirn dieser Person unmittelbar den Inhalt an den universellen Intellekt, der seinerseits die entsprechenden Antworten vorbereitet. Die Antworten können unterschiedliche Formen annehmen, z.B. werden sie unmittelbar als gefühlsmäßige Suggestionen des Gegen-Organs Gewissen übermittelt, dagegen werden sie mittelbar als Erinnerungen des Gedächtnisses übermittelt, als ESP-Antworten, intuitive Suggestionen, Folgen der Moralgesetze, sog. „Zufälle“ oder „zufällige Handlung der Umgebung“ (die in Einklang mit dem Totalizmus einfach offenkundige Interventionen oder Ermahnungen des universellen Intellekts sind), Signale und Zeichen von durch uns anerkannten Vorurteilen u.ä. Alle haben sie jedoch das Wohl der entsprechenden Person zum Ziel.
(#12) Konsistenz.
In seiner Behandlung aller ihm untergeordneten Intellekte richtet er sich nach einer gleichartigen Sammlung hochkonsistenter Verhaltensgrundlagen, die Moralgesetze genannt wurden. Die Konsistenz dieser Grundsätze ist im Unterkapitel I4.5 besprochen.

***
Sicher hat den Leser die enge Ähnlichkeit der Eigenschaften jenes universellen Intellektes zur Gott-Idee, die den Kern jeder Religion bilden, bereits berührt. Die Ähnlichkeit geht übrigens noch bedeutend weiter – wie das in den weiteren Teilen des vorliegenden Unterkapitels erklärt wird.
Aus diesem Grund ist das Konzept der dipolaren Gravitation das erste konkrete wissenschaftliche Konzept, das die moderne Wissenschaft mit dem Glauben an Gott verbindet. Übereinstimmend mit seinen Feststellungen wird der Glaube an Gott also ein Teil der Physik (genauer Gegenstand einer neuen wissenschaftlichen Disziplin, „Physik der Gegen-Welt“ genannt, die sich u.a. mit den Untersuchungen der intellektuellen Attribute der Gegen-Welt beschäftigt – siehe Unterkapitel H10 und H1.3). Das wiederum bedeutet, dass die Erkenntnis über die Wahrheit über den universellen Intellekt (Gott) gegenwärtig derselben wissenschaftlichen Methodologie unterliegen kann (und es auch muss), wie die Erkenntnisse der physischen Gesetze. Darüber hinaus bedeutet das auch, dass der gegenwärtige Glaube an Gott stufenweise durch eine tiefgründiges Wissen über Gott ersetzt werden kann. Es lohnt sich, daran zu erinnern, dass die „Menschen zu glauben aufhören können, doch können sie nicht aufhören zu wissen.“
Die hier angeführte Aufstellung der Eigenschaften des universellen Intellekts zeigt auch den in seinen Konsequenzen folgenschweren Fakt, dass unser ganzes Universum ein übergeordnetes Wesen ist. Dieses Wesen setzt sich zusammen aus drei verschiedenen Komponenten, die wir genau durch wissenschaftliche Untersuchungen kennen lernen können. (Jene drei Komponenten dieses übergeordneten Wesens entsprechen der christlichen Idee von (1) Gott Vater – bzw. Gegen-Materie aus der Gegen-Welt, (2) Heiligem Geist – bzw. universeller Intellekt, und (3) Gottessohn – bzw. die vom universellen Intellekt der gegen-Materie erschaffene physische Welt). Da es für die in den Kapiteln JA bis JE dieser Monographie behandelte Philosophie des Totalizmus sehr wichtig ist, dass wir sowohl jene drei Bestandteile des Universums als auch die Wechselbeziehung unter ihnen verstehen, besprechen wir jetzt jede von ihnen gesondert. Da sind:
(1) Gegen-Welt.
Sie existiert unendlich lange. Anfangs war sie auch die einzige Welt und die einzige Komponente des Universums. Ihre Beschreibung des Ursprungszustands ist im Unterkapitel I1.1 /momentan nicht vorhanden/ enthalten. Nach der Erschaffung der physischen Welt wurde er von einer unüberwindlichen Barriere umgeben und existiert gegenwärtig als völlig separate Komponente des Universums.
Daher stellt die Gegen-Welt die aus unserer Welt unsichtbare Hälfte des Universums dar,  in die der zweite Pol des Gravitationsdipols dringt. Diese separate Gegen-Welt ist mit einer Substanz gefüllt, die in ihrem natürlichen Zustand eine Intelligenz aufweist und die wir „Gegen-Materie“ nennen. Die Gegen-Materie ist eine höchst ungewöhnliche Substanz. Sie kennzeichnet sich durch den Besitz beider Typen von Attributen und Erscheinungen, das heißt, sowohl:
(a) durch physikalische Attribute und Erscheinungen, ähnlich den durch die Materie unserer physischen Welt aufgezeigten (solcher wie: Fähigkeit zur Bildung von telepathischen Wellen, zur Zulassung von Durchflüssen – magnetische Felder genannt, zur telekinetischen Verlagerung u.ä.) und durch den Besitz von
(b) intellektuellen Attributen und Phänomenen (z.B. der Fähigkeit zur Erinnerung, zum Denken, zur Ausführung logischer Operationen u.ä.; zu Beschreibungen der intellektuellen Attribute der Gegen-Materie siehe Unterkapitel I1.1.1 – / momentan nicht vorhanden/). Auf Grund der Anwesenheit jener natürlichen intellektuellen Attribute bilden Gegen-Materie und Gegen-Welt gemeinsam eine Art „universellen Computer“ (bzw. „UC“ vom englischen Ausdruck „universal computer“) – in seinem hardwaremäßigen Verständnis.
Jener universeller Hardware-Computer (UC) ist nicht nur fähig zur Realisierung von Programmen – wenn jemand ihm die Programme zur Ausführung liefert, sondern reißt sich faktisch auch darum, jedes Programm auszuführen, welches ihm zur Realisierung vorgegeben wird. Faktisch kann jene universelle Hardware (UC) von den Menschen genutzt werden, wenn diese Menschen mit Hilfe verschiedener Formen von ESP ihr ihre Programme liefern. Beispiele für die Nutzung der Möglichkeiten jener universellen Hardware sind verschiedenste Formen der Magie und der Heilkunst. In der vorliegenden Monographie wurden die Funktionsprinzipien dieser „universellen Hardware“ im Unterkapitel I3.1 als sog. „universeller Computer“ (UC) beschrieben. Die christliche Religion spricht über ihn vom „Gottes Vater“.
Jener (UC) aus der Gegen-Welt besitzt KEIN eigenes/ separates Bewusstsein, und ist daher nicht imstande, die abstrakten Konzepte zu verstehen. Das einzige, was er kann, ist alles, was auch andere Hardwarecomputer imstande sind zu tun – d.h. Programme auszuführen, die man ihm zur Realisierung vorgibt. Deshalb wäre er nicht imstande, wenn wir uns abstrakt mit Gebeten an ihn wenden würden, das zu realisieren, worum wir bitten. Er könnte nur präzis die Programme ausführen, die wir ihm zur Ausführung vorgeben – wenn wir genau erkennen, wie wir solche Programme gedanklich und gefühlsmäßig formulieren sollen. Deshalb sind die Methoden und Effekte einer eventuellen Nutzung der Möglichkeit, die durch jene gegen-weltliche Hardware UC offeriert wird, durch die Menschen ähnlich dem im Film „Sternenkrieg“ (Star Wars) demonstrierten Grundsatz der Nutzung der „Kraft“ (force), oder ähnlich den Grundsätzen der Anwendung von Magie.
2. Universeller Intellekt.
Er ist eine Art System übergeordneter Steuerprogramme und ihrer Daten, die in der Gegen-Welt residieren und in der Gegen-Materie aufbewahrt sind. Das bedeutet, dass der „universelle Intellekt“(UI) im Innern des „universellen Computers“ (UC) residiert, so wie die heutigen Programme der Operationssysteme im Innern des gegenwärtigen Hardwarecomputers residieren. Im Gegensatz zum universellen Computer (UC) ist der universelle Intellekt (UI) nicht nur eine natürliche Maschine, sondern besitzt ein eigenes Bewusstsein. Wir können uns also mit ihm verständigen, so wie wir uns mit einem beliebigen anderen verstehenden Wesen verständigen können (z.B. durch Nutzung der gesprochenen Sprache, abstrakter Begriffe, von Symbolen u.ä. – wir tun das übrigens während jeden Gebetes.) Diese Verständigung nutzen wir übrigens während jeden Gebetes. Für jenes ganze übergeordnete Wesen, „Universum“ genannt, ist dieses übergeordnete, in der Gegen-Welt residierende  Steuerprogramm Träger des Selbstbewusstseins und der Eigenartigkeit des Universums. Die vorliegende Monographie spricht von ihm als „universeller Intellekt“ (d.h. „UI“ – nach dem englischen „universal intellect“). Er bewirkt, dass das Universum sich selbst bewusst ist, seiner Existenz, seiner Ziele, seiner Geschichte. Er bewirkt auch, dass das Universum „funktioniert“, dass es seinen Plan und Streben besitzt, dass es Moralgesetze aufstellt, dass es die verstehende Wesen schuf und ins Leben rief, dass es die Erfüllung der von oben geplanten Schicksale einzelner Wesen und Zivilisationen überwacht, dass es über die Zeit herrscht und über die Richtung von Phänomenen usw. Die christliche Religion benutzt gleich zwei verschiedene Namen, mit deren Hilfe sie von jenem universellen Intellekt (UI) spricht, der im universellen Computer (UC) residiert. Nämlich, wenn sie spezifisch vom universellen Intellekt (UI) spricht, als einem der drei Bestandteile jenes übergeordneten verstehenden Wesens – Universum genannt – dann benutzt sie den Namen „Heiliger Geist“. Dagegen wenn sie auf generelle Art vom verstehenden und bewussten Bestandteil jenes übergeordneten Universum-Wesens spricht, dann nutzt sie den Namen „Gott“. Deshalb kommunizieren wir, wenn wir beispielsweise abstrakt zu Gott beten, eben mit jenem universellen Intellekt. Wenn unsere Gebete erhört werden, bedeutet das praktisch, dass jener universelle Intellekt (d.h. der religiöse Heilige Geist oder Gott) überlegt sie zu realisieren, worum wir in unserem Gebet baten. Wenn wir jedoch eine Magie realisieren oder anwenden, dann kommunizieren wir nicht mit jenem universellen Intellekt (UI), damit dieser für uns das erfüllt, um was wir beten, sondern geben besser unsere eigenen ausführbaren Programme unmittelbar zur Ausführung an den universellen Computer (UC).
3. Physische Welt.
Sie wurde vor relativ langer Zeit geschaffen (auf der kosmischen Zeitskala) durch den universellen Intellekt. Ihre Schaffung traf durch die Programmierung von Schwingungen der stetig sich bewegenden „Gegen-Materie“, damit diese Schwingungen Elementarteilchen, Atome, Moleküle, Körper, Planeten Sternensysteme, Galaxien und am Ende die ganze physische Welt bilden, die von der Gegen-Welt durch eine unüberwindbare Barriere getrennt ist. (Die Schaffung der physischen Welt ist im Unterkapitel I1.3 /momentan nicht vorhanden/ dieses Bandes beschrieben.) Die physische Welt ist der einzige Teil des Universums, der für die menschlichen Sinne wahrnehmbar bleibt und die mit „dummer“ Materie gefüllt ist. Diese Materie und unsere durch sie erfüllte Welt bilden zusammen also so etwas wie einen „universellen Körper“ (bzw. „UB“ vom englischen Begriff „universaly body“). Dieser universelle Körper (UB) führt alles aus, was ihm der „universelle Intellekt“ (UI) aufträgt und was an ihm durch die Gegen-Welt (UC) vollzogen wird. Die christliche Religion symbolisiert jenen „universellen Körper“ (UB) mit Hilfe des Konzeptes „Gottes Sohn“, dessen Blut und Körper symbolisch während der Heiligen Kommunion verzehrt wird.

Um das Obige zusammenzufassen ist das Universum als Ganzes faktisch ein riesiges übergeordnetes Wesen, das sich faktisch aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzt. Die Bestandteile sind: der „universelle Körper“ (UB), der „universelle Computer“ (UC) und der „universelle Intellekt“ (UI). Jeder dieser drei Bestandteile ist in einer anderen Welt enthalten, bleibt unzugänglich für die Inhalte der restlichen Welten, besitzt aber Einfluss auf die anderen Welten. Und so ist der universelle Körper (UB) in unserer Materie-Welt enthalten. Auf ihn legt sich die ganze intelligente Gegen-Materie und ihre Speicherfähigkeit und Möglichkeit zur Realisierung von Programmen. Der universelle Intellekt (UI) im Innern der Gegen-Materie enthalten, d.h. im Bereich der virtuellen Welt, die jene Gegen-Materie in sich bildet. Auf ihn legt sich die Gesamtheit der Programme und Daten, die im Innern des Gedächtnisses /Speichers/ der Gegen-Welt residiert. Dagegen der universelle Körper (UB) ist in unserer physischen Welt enthalten (d.h. in der Welt der Materie). Auf sie legt sich die ganze „dumme“ Materie unserer physischen Welt. Als Gesamtheit führt jenes riesige übergeordnete Wesen, Universum genannt, eine intelligentes Leben, in dem wir (die Menschen) aktiven Anteil nehmen.
Durch die Aufdeckung der Existenz und der Bestandteile jener drei verschiedenen Komponenten des Universums, aber auch durch die Erklärung ihrer Funktionsweise und gegenseitigen Wechselwirkungen, wandelte das Konzept der Dipolaren Gravitation den Glauben in Wissen. Nicht nur, dass es auf diese Weise den vorherigen Glauben an Gott in den Rang nachprüfbaren wissenschaftlichen Wissens erhebt, sondern es liefert auch die Grundlagen zum philosophisch-religiösen System, „Totalizmus“ genannt – siehe die Beschreibungen des Totalizmus in den Kapiteln JA bis JG. Natürlich müssen wir uns hier doch daran erinnern, dass dieses Konzept vor verhältnismäßig kurzer Zeit formuliert wurde (d.h. im Jahre 1985 – siehe Unterkapitel W4) und dass daher ein ganzer Ozean voll weiteren Wissens darauf wartet, wissenschaftlich entdeckt und erforscht zu werden.


I3.3. Formaler Beweis für die tatsächliche Existenz des unversellen Intellekts

Die Existenz des universellen Intellekts (Gott) wurde seit Anbeginn unserer Zivilisation spekulativ geschlussfolgert und intuitiv empfunden. Daher werden die Schlussfolgerungen des vorliegenden Unterkapitels viele Leser nicht erschrecken. Das Konzept der Dipolaren Gravitation eröffnete völlig neue Möglichkeiten auf dem Gebiet, das bisher nicht erreichbar war. Es eröffnete nämlich die Möglichkeit der Durchführung eines formellen Beweises, der wissenschaftlich die Existenz des universellen Intellekts (Gott) bestätigt. Daher trägt dieses Konzept auch ein Potential in unser Leben zur Wandlung vom Gegenstand der Religion, der bisher eine Domäne des Glaubens, Geistes und der Offenbarung war, in einen Gegenstand tiefgründigen Wissens, Sicherheit und wissenschaftlicher Untersuchungen. Das bedeutet, dass wir dank des Konzepts der Dipolaren Gravitation anstatt nur an den universellen Intellekt zu glauben ein tiefgründiges und sicheres Wissen zum Thema seiner Existenz und seinen Eigenschaften besitzen können.
Der weiter unten vorgestellte formale wissenschaftliche Beweis für die Existenz Gottes (durchgeführt mit verschiedenen wissenschaftlichen Beweismethoden) entstand nicht in einem Vakuum. Schließlich stolpert unsere irdische Wissenschaft schon seit längerem über Beweismaterial für die Existenz Gottes. Das Einzige, was sich als unbedingt notwendig für die Formulierung dieses Beweises zeigte, ist die Sammlung der existierenden Fragmente dieses Beweismaterials und ihnen eine Form eines wissenschaftlichen Beweises zu geben. Um dies zu tun, war natürlich auch eine Menge Mut notwendig für die öffentliche Vorstellung des endgültigen Beweises.
Schließlich rief die Atmosphäre der Unterdrückung, die Tendenz zur Belästigung und Isolation der Gläubigen und die Mode, den Kopf in den Sand zu stecken, die heute in der irdischen Wissenschaft bezüglich aller Gott betreffenden Themen vorherrschen, eine Lawine unzensierbarer Beinamen und irrationalem Kritizismus, die an meine Person gerichtet wurden von all denjenigen, denen dieser Beweis ganz gewiss nicht in den Kram passt (man denke an die „Simulationen“ der UFOnauten, beschrieben im Kapitel OD).
Es gibt eine ganze Reihe von Methoden, mit deren Hilfe der formale Beweis für die Existenz eines universellen Intellekt (Gott) erhalten werden kann. Die folgenden Unterkapitel stellen verschiedene Methoden des Nachweises desselben Beweises.


I3.3.1. Formaler Beweis für die Existenz Gottes mit der Superposition-Methode

In diesem Unterkapitel wurde eine Methode zur Herbeiführung eines solchen Beweises angewandt, die sich auf die Nutzung empirischen Beweismaterials stützt, das bisher in einigen verschiedenen Disziplinen gesammelt wurde. Sie basiert auf der wissenschaftlichen Methode, die „Superposition“ genannt wird. Diese Methode beruht auf der Teilung des ganzen Beweises auf einige Teilbeweise, von denen jeder unabhängig voneinander bewiesen wird. Wenn alle diese Teilbeweise unabhängig voneinander nachgewiesen sind, erfolgen die Schlussfolgerungen aus jenen Teilbeweisen in einer gemeinsamen Aufstellung, damit auf diese Weise ein zusammenfassender formeller Beweis für irgendetwas, was zu beweisen war, konstatiert werden kann.
Wenn zum Beispiel ein Geheimdienst eines beliebigen Landes sich herauszufinden bemüht, ob ein rivalisierender Staat Radarstationen auf einer kleinen, unbewohnten Insel besitzt, würde er höchstwahrscheinlich eben diese Beweismethode anwenden. Deshalb würde er den ganzen Beweis in einige grundlegende Bestandteile aufteilen. Beispielsweise würde er zuerst beweisen, dass so eine kleine, unbewohnte Insel existiert, dann würde er beweisen, dass bestimmte radar-ähnliche Installationen existieren, die auf dieser Insel platziert sind, am Ende würde er nachweisen, dass jene Installationen Radarsignale emittieren. Auf diese Weise wäre durch den Erfolg der Teilbeweise die ganze Sache des auf jener Insel befindlichen Radars bewiesen.
Um mit der Anwendung der oben beschriebenen wissenschaftlichen Superpositionsmethode den formellen Beweis zu erzielen, dass der „universelle Intellekt existiert“, genügt es, folgende Teilbeweise zu projektieren, vorzubereiten und mit der bestätigenden Schlussfolgerung zu komplettieren:
1. Die Gegen-Welt existiert.

2. Die Gegen-Welt fängt unaufhörlich jede Information auf, und speichert sie (d.h. sie bewahrt in sich die Software-„Register“ auf, beschrieben im Unterkapitel I5.2).
3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das Erläuterungen zu den beschriebenen Problemen liefert.
4. Die Gegen-Welt zeigt den Besitz grundlegender Attribute selbstbewusster Intellekte auf.
Beispielsweise zeigt sie den Besitz des „Bewusstseins über die eigene Existenz“ auf, „das Gefühl der eigenen Eigenart“, besitzt seine eigenen „Vorhaben“, „Pläne“, „Verhaltensmethoden“ u.ä. (Das heißt praktisch, dass die Gegen-Welt Träger der Intelligenz/des Intellekts des Typs „universeller Intellekt“ ist.)

Führen wir also jetzt den Beweisprozess durch. Wir tun das mittels systematischer Aufstellung des empirischen Beweismaterials, das die Teilbeweise für jeden der vorgenannten detaillierten Punkte präsentiert. Während der Durchsicht dieses Beweismaterials muss beachtet werden, dass die Existenz des universellen Intellekts – ähnlich wie alle Dinge, die mit diesem Intellekt zusammenhängen – die Definition einer ursprüngliche Erscheinung erfüllt (die ursprüngliche Erscheinung ist im Unterkapitel H1.1 definiert).
Deshalb muss der Grundsatz „alles ist bewiesen, nichts steht dagegen“ (dieser Grundsatz ist ebenfalls im Unterkapitel H1.1 erklärt), für jeden Teilbeweis, der zur Summe des Beweises führt, dass der universelle Intellekt existiert, durch das ganze ihn bestätigende evidente Material erfüllt sein.
Die Wirkung jenes Grundsatzes in Bezug auf die Teilbeweise, die sich auf den universellen Intellekt beziehen, besitzt den Effekt, dass wenn wir imstande sind, auch nur ein Beispiel des Beweismaterials vorzustellen, dass jedes jener Teilbeweise bestätigt, dokumentiert so ein einzelnes Beweisbeispiel gleichzeitig, dass es kein evidentes Material gibt, dass jenem Beweis entgegenstünde. Darüber hinaus genügt unter Beachtung der Wirkung dieses Grundsatzes jedes einzelne Beispiel des Beweismaterials, das die Richtigkeit des betreffenden Teilbeweises dokumentiert, praktisch für den separaten Beweis.
Natürlich führt der Grundsatz „alles ist bestätigt, nichts steht dagegen“ auch zu ungeordneten Folgen. Eine davon ist, dass praktisch alles um uns herum unaufhörlich die Existenz des universellen Intellekts bestätigt. Deshalb auch verloren wir ob solchen Drucks des allgegenwärtigen Materials, das uns praktisch von allen Seiten umgibt, die Fähigkeit, von diesem Material Notiz zu nehmen, und auch die Fähigkeit zur Schlussfolgerung, wie die Welt um uns herum aussehen würde, wäre sie nicht von einem universellen Intellekt beaufsichtigt und geführt. Deshalb ist in den Teilbeweisen, die jetzt angetreten werden, lediglich das am meisten ins Auge fallende Beweismaterial, dessen Aussage so selbstverständlich und so unmittelbar ist, dass es noch nicht einmal erklärt werden muss, angeführt.
Hier also die detaillierten Beweisbestandteile, die zum summierten Beweis führen, dass der „universelle Intellekt existiert“:
1. Die Gegen-Welt existiert.
Dieser erste der Teilbeweise, der nachweist, dass die „Gegen-Welt existiert“, ist bereits durchgeführt und im Unterkapitel H1.1 präsentiert worden. Das Unterkapitel [url=http://wohin-woher.com/NV/showthread.php?tid=92]H1.1
bewies konklusiv, dass das Gravitationsfeld einen dipolaren Charakter hat. Er tat dies mittels Finden und Angabe eines erdrückenden Beweismaterials, das die Existenz der Gegen-Welt dokumentiert. Die Formulierung „des Beweises für die Dipolarität des Gravitationsfeldes“ aus dem Unterkapitel H1.1 ist gleichzeitig der „Beweis für die Existenz der Gegen-Welt“ (und vice versa). Weil der Beweis aus dem Unterkapitel H1.1 in Kraft bleibt und keine Wiederholung erfordert, gehen wir also ohne weitere Diskussion zu den nächsten Beweistätigkeiten über.
2. Die Gegen-Welt fängt unaufhörlich jedwede Information auf und speichert sie.
Der Beweis, dass „die Gegen-Welt unaufhörlich jedwede Information auffängt und speichert“, ist mittels jenes unzählbaren Beweismaterials ausgedrückt, das dokumentiert, dass das Universum faktisch die Realisierung dieser intellektuellen Fähigkeiten demonstriert. Nennen wir hier einige Beispiele des bekanntesten Beweismaterials aus diesem Bereich.
(2a) Richtige ESP-Anweisungen, erhalten durch zahlreiche Menschen.
Ihre Beispiele umfassen die Projektierung technischer Geräte unter Anwendung radiästhetischer Pendel, das Finden unterirdischer Wasseradern mit Hilfe von Karten und Pendeln, Diagnostizierung von Krankheiten und Finden von Medikamenten mittels Trance u.ä. (z.B. siehe Abbildung I1 und den Inhalt des Unterkapitels I8.2). Diese Anweisungen erreichen unaufhörliche Bestätigungen für die intellektuellen Möglichkeiten des Universums als Ganzes. Sie beweisen nämlich, dass:
(1) der intelligente Teil des Universums unaufhörlich sammelt, aufbewahrt und den Zugang zu jedem Detail eines beliebigen Objektes ermöglicht, inbegriffen Gedanken, Gefühle, Beziehungen, Beobachtungen und andere Daten, die ein privates Geheimnis bestimmter Personen darstellen,
(2) der intelligente Teil des Universums unsere Gedanken analysiert, die darin enthaltenen Fragen versteht und für sie Antworten vorbereitet und diese Antworten den fragenden Personen übermittelt.
(2b) Instinkt der Tiere.
Wie es im Unterkapitel I5.4 erklärt wird, ist der tierische Instinkt das Pendant zum menschlichen ESP. Beispiele umfassen das Finden flacher Wasseradern durch Elefanten ähnlich wie die menschlichen Rutengänger, das Bewusstsein über herannahende Erdbeben bei den Fischen, die Fähigkeit der Hunde zur Rettung ihrer Herren, die Fähigkeit der Katzen, ihre Herren zu finden, die ihre Wohnregion geändert haben – und viele im Unterkapitel I5.4 besprochene Beispiele. Der Fakt, dass der Instinkt existiert und dass er den Tieren erforderliche intelligente Informationen liefert, ist der Beweis für die Fähigkeit der Gegen-Welt zum Auffangen, Speichern und auf Wunsch zur Zugänglichkeit jedweder erforderlicher Informationen.
(2c) Die Tätigkeit des menschlichen Hirns als Sender-Empfänger-Gerät.
Diese Tätigkeit wird im Unterkapitel I5.4 genauer erklärt. Damit unser Hirn auf so eine Art tätig ist und auch, damit wir alle Vorteile aus solch einer Tätigkeit erfahren können (solchen wie das Langzeitgedächtnis, ESP, Unabhängigkeit unseres Bewusstseins von der Existenz des physischen Körpers, Platzierung unserer Identität in unzerstörbaren „Registern“, die in der Gegen-Materie eingeschrieben sind, u.ä.), muss die Gegen-Welt imstande sein, jedwede Information aufzufangen, aufzubewahren und für jede gewünschte Information zugänglich zu sein.
3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das die Lösung zu betreffenden Problemen liefert.
Der Teilbeweis, dass „die Gegen-Welt fähig ist zum effektiven Denken und dass das Denken die Lösungen der betreffenden Probleme liefert“, ist ebenso bestätigt durch zahlreiche empirische Materialien. Sehen wir einige Beispiele dieses Materials durch:
(3a) Existenz des analytischen ESP.
Eigentlich ist dieses ESP nicht nur als einziges Beispiel des Beweismaterials zu sehen, sondern als ein ganzer Ozean voller Fakten und Erscheinungen, die pausenlos ihren Platz auf unserem Planeten haben, und die mit ihren Ergebnissen praktisch jede Person berühren. Des weiteren beweist der Fakt, dass so etwas wie ein analytisches ESP existiert, das imstande ist, komplexe Probleme zu lösen, um die wir fragen, dass die Gegen-Welt imstande sein muss, den Prozess des effektiven Denkens auszuführen. Zur Veranschaulichung, wie effektiv jenes Denken der Gegen-Welt sein muss, reflektiere die folgenden Beispiele der Probleme, für die ESP fast sofortige Lösungen liefert, und die jedoch im Falle der Lösung durch Menschen eine größere Dosis Anstrengungen, Zeit und Überlegung von hochqualifizierten Fachleuten mit riesiger Erfahrung und bedeutenden Fähigkeiten konstruktiven Denkens erfordern:
– Projektierung neuer technischer Geräte von Anwendung von ESP.
Als Beispiel betrachte die Pumpe von Herrn Plank (beschrieben im Unterkapitel I8.2 und illustriert auf der Abbildung I1).
– Diagnostizierung komplizierter technischer Geräte unter Anwendung von ESP (z.B. Finden von Mängeln in Autos) und das Finden präziser Gründe ihrer Fehlfunktion (auch im Unterkapitel I8.2 beschrieben).
– Diagnostizierung von Krankheiten und Verschreibung von natürlichen Medikamenten, die effektiv diese Krankheiten heilen. Als Beispiel betrachte das ESP von Edgar Cayce (1877-1945), der mit Hilfe von ESP effektive Medikamente verschrieb; er ist der Gründer der berühmten „Edgar Cayce Foundation“ aus Phoenix, Arizona, USA – siehe das Buch [1I5.1] von David St. Clair, “Psychic Healers” (Bantam Books, New York, 1979, ISBN 0-553-02056-0), Seiten 297-317.
(3b) Wirken von Aberglauben.
Der Fakt allein, dass Aberglaube sich für die bewahrheitet, die an ihn glauben, und dass sie für solche Menschen eine tiefgründige Quelle der Information und Warnungen über Ereignisse, die eintreten sollen, darstellen, beweist, dass die Gegen-Welt zum effektiven Denken fähig ist und dass sie all denjenigen Personen Warnungen erteilt, die sich um solche Warnungen an sie wenden und die später ihren Inhalt ernst nehmen, wenn sie ihnen übermittelt werden. Mehr zum Thema Aberglaube ist im Unterkapitel I5.4 dieser Monografie enthalten.
(3c) Intelligentes Verhalten der Tiere.
Die verschiedensten Tiere demonstrieren von Zeit zu Zeit ihre Fähigkeit zur Lösung sehr komplexer Probleme, die in einigen Fällen so kompliziert sind, dass sie die menschlichen Fähigkeiten zur ihrer Lösung übersteigen. Zahlreiche Beispiele solchen intelligenten Verhaltens von Tieren wird im Unterkapitel I5.4 – siehe dort Punkt #4I5.4 – besprochen und dokumentiert. Allein der Fakt ihrer Existenz beweist, dass die Gegen-Welt die Fähigkeit zum Denken und Lösen von Problemen besitzt, sie jedoch in kritischen Situationen die Lösung für einige wesentliche Probleme zeitweise den Menschen mittels Verhalten der ihnen unterlegenden Tiere übermittelt.
(3d) Intelligentes Verhalten der Elementarteilchen.
Es wurde schon mit zahlreichen Experimenten der institutionellen orthodoxenWissenschaft bewiesen, dass die Elementarteilchen sich intelligent verhalten. Dieses ihr intelligentes Verhalten zeugt von der Begabung der Gegen-Welt zum effektiven Denken.
4. Die Gegen-Welt weist den Besitz grundlegender Attribute selbstbewussten Intellekts auf.
Es gibt eine Fülle von Beweismaterial, das dokumentiert, dass „die Gegen-Welt den Besitz grundlegender Attribute selbstbewussten Intellekts aufweist“. Sehen wir jetzt die interessantesten Beispiele dieses Materials durch:
(4a) Existenz von Moralpolen.

Der Leser hat sicher bemerkt, dass unser Universum so definiert ist, dass in ihm zwei deutlich gegensätzliche Moralpole existieren, d.h. der „moralische“ Pol und der „unmoralische“ Pol. Zahlreiche Methoden zur Klassifizierung unserer Handlungen zu einem dieser beiden Pole, die bereits durch den Totalizmus ausgearbeitet worden sind, wurden im Kapitel JA beschrieben. Alles, was wir tun, gehört nur zu einem dieser Pole (und niemals zu beiden Moralpolen auf einmal). Wenn man jedoch die erforderlichen Bedingungen für die Existenz einer solch deutlichen moralischen Polarität betrachtet, dann zeigt sich, dass sie nur dann existieren kann, wenn das Universum von irgendeinem Intellekt mit den Eigenschaften eines sich selbstbewussten universellen Intellektes regiert wird. Nur dann nämlich kann ein einheitliches moralisches Vorhaben hinter allem existieren, was sich in unserem Universum tut.
Es existiert ein riesiges Pool an Beweismaterialien, die die Existenz von zwei gegensätzlichen moralischen Polen dokumentieren. Beispielsweise werden sie bestätigt durch unsere Annahme jeder Handlung (d.h. jede Handlung, die uns mit ihren Effekten berührt, ist deutlich von uns angenommen als moralische Handlung, oder auch als unmoralische Handlung), durch die Konfiguration des moralischen Feldes, durch die in den Unterkapiteln JA5.3, JB6 und JC11.1 beschriebenen Gesetze, die den Durchfluss der moralischen Energie regieren, durch das konsistente Wirken der Moralgesetze, durch den Fakt, dass sich zu allen Handlungen ein „Grundsatz der Einmütigkeit“ – beschrieben im Unterkapitel JA2.1 (d.h. dass alle diese Handlungen einmütig als „moralisch“ oder als „unmoralisch“ durch alle existierenden Moralgesetze, die ihn betreffen, definiert sind), durch den Fakt, dass das menschliche Handeln entweder zur Kategorie der totaliztischen guten Tat oder zur Kategorie der totaliztischen Sünde gehört oder auch durch den Fakt, dass die Handlungen, die unmoralisch sind, immer im Gegensatz zu denen stehen, die moralisch sind.
Folge davon ist, dass wenn beispielsweise jemand eine große Sammlung menschlicher Taten in zwei Kategorien klassifiziert: (1) Handlungen, die zum moralischen Pol gehören und (2) Handlungen, die zum unmoralischen Pol gehören, dann zeigt sich, dass sich unter den Handlungen, die zu demselben moralischen Pol gehören, keine Handlungen finden lassen, die zueinander gegensätzlich wären, dafür aber Handlungen, die zu einem der moralischen Pole gehören, deutlich gegensätzlich sind zu den Handlungen, die zum anderen / gegensätzlichen/ moralischen Pol gehören. Wenn man sich hingegen das Universum mit fehlendem es regierenden Intellekt vorstellt, dann müsste alles in ihm Chaos sein und es könnten in ihm keinerlei klare moralischen Pole auftreten. Daher, wenn man in so einem gottlosen Universum zusammen einen großen Pool von Handlungen sammeln will, die zu einem identischen moralischen Pol gehören, dann dürften unter diesen Handlungen in einem Universum, in dem der ihn leitende Intellekt fehlt, keinerlei Ordnung existieren.
In so einem chaotischen Universum also müssen viele Paare von Handlungen zu finden sein, in denen zwar beide zu demselben moralischen Pol gehören würden, sie aber  zueinander gegensätzlich wären. Gleichzeitig müsste es in so einem Chaosuniversum möglich sein, dass zwei identische Handlungen, ihrer Identität zum Trotz und trotz ihrer Realisierungen in identischen Umfeldbedingungen, sich zu zwei verschiedenen moralischen Polen zählen ließen (d.h. eine zum moralischen Pol, die andere dagegen zum unmoralischen Pol). Zusammenfassend ist die moralische Polarität einzig möglich, wenn das Universum durch eine Art selbstbewussten universalen Intellekts regiert wird. In einem chaotischen Universum könnten dieselben Handlungen gleichzeitig moralisch und unmoralisch sein.
(4b) Existenz und Wirken der Moralgesetze.
Einer der am einfachsten zu gewinnenden Beweise für die Existenz des universellen Intellekts geht aus den sogenannten Moralgesetzen hervor, die im Unterkapitel I4.1.1 besprochen werden. Wenn jemand jene Gesetze analysiert, muss er unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass, damit sie sich im menschlichen Leben erfüllen könnten, sich hinter ihrem Wirken irgendein allwissender und allmächtiger Intellekt verbergen muss, der den Verlauf der Zeit kontrolliert. Eine der Definitionen der Moralgesetze, besprochen im Unterkapitel I3.6, stellt fest, dass sie einfach konsistente Grundsätze des Auftretens des universellen Intellekts sind. Damit die Moralgesetze arbeiten, muss irgendein allmächtiger Intellekt die zukünftigen Schicksale der betreffenden Menschen, Menschengruppen und ganzer Gesellschaften so lenken, dass die Ereignisse, die sie in der Zukunft berühren werden, zur Erfüllung ihres Karmas werden, das in der Vergangenheit generiert wurde. (Bzw. damit ihre Zukunft eine Antwort der Moralgesetze auf die Aktionen repräsentiert, die die Personen, Gruppen oder Gesellschaften in der Vergangenheit annahmen.) Des weiteren belegt die Erfüllung jener Anforderung der Übereinstimmung der zukünftigen moralischen Aktionen/Antworten mit den sie herausfordernden vergangenen Aktionen, mit dem Erfordernis, dass die Schicksale der Menschen auf berechnende und logische Weise durch den allkönnenden Intellekt und nicht auf ziellose und chaotische Weise durch unkoordinierte Zufälle gestaltet werden. Praktisch bedeutet das, dass die Moralgesetze nur dann arbeiten können, wenn der universelle Intellekt existiert. Aus diesem Grund, um zu beweisen, dass der universelle Intellekt existiert und alles auf berechnende, planmäßige Art beeinflusst, genügt es zu beweisen, dass die moralischen Gesetze in der Praxis wirken.
Dieser Beweis dagegen für das Wirken der Moralgesetze ist eher einfach zu erreichen. Beispielsweise stellt er die empirischen Fakten dar, die jeder durch objektives und unparteiisches Beobachten und Analysieren des Lebens einiger ihm bekannter Personen, deren Verhalten ihm bekannt ist und er deshalb im Verhältnis zu ihnen objektiv einschätzen kann, ob die Moralgesetze im Verhältnis zu ihnen wirken oder auch nicht, sammeln kann. Wie ich das im Unterkapitel I4.1 beschrieben habe, führe ich schon mehr als 20 Jahre diese Art Beobachtungen und Analysen durch und in ihrem Ergebnis werde ich pausenlos in der Überzeugung bestätigt, dass die Moralgesetze faktisch wirken. Ebenso kann jeder Mensch für sich selbst solch einen Beweis durch persönliche und individuelle Beobachtung einer ihm gut bekannten Person durchführen. Diese persönliche Art des Beweisgewinns für die Wirkung des universellen Intellekts durch Bestätigung der Wirkung der Moralgesetze, besitzt eine große praktische Bedeutung für die Leser als Individuum. Es ermöglicht ihnen nämlich, einfach und schnell ihre eigenen/ persönlichen Beweise für die Existenz jenes Intellekts zu finden, unabhängig davon, was zu diesem Thema die orthodoxe Wissenschaft feststellen wird. (Dann, leider, kann es in der Situation, wenn die Wissenschaft durch die parasitäre Philosophie beherrscht wird, und wenn betreffende Wissenschaftler mehr mit der Suche nach materiellen Gütern beschäftigt sind als mit der Suche nach der Wahrheit, sehr viel Zeit kosten, bevor die Wissenschaft irgendeinen offiziellen Standpunkt einnimmt, selbst wenn sie ihn schon einnimmt, muss er noch lange nicht mit der Wahrheit übereinstimmen.)
Natürlich existiert unabhängig von diesen individuellen persönlichen Beweisen auch ein riesiges Beweismaterial, das auch bestätigt, dass die Moralgesetze in der Praxis wirken. Die sichtbarste Kategorie dieses Materials ergibt sich aus der Existenz und dem Wirken des Moralfeldes. Es ist leicht nachzuweisen, dass das Moralfeld existiert, da dieses Feld nämlich alles schwer durchführbar macht, was moralisch ist und fordert, dass im „moralischen“ Verhalten immer ein bemerkenswerter Aufwand enthalten ist. (Es lässt sich auch leicht theoretisch schlussfolgern, dass eben solch eine Gestalt des Moralfeldes die einzige Gestalt ist, die zutreffend und logisch ist, führt sie doch zur unaufhörlichen Vervollkommnung jedes Intellekts.) Des weiteren, wenn solche konsistenten Moralfelder existieren, dann müssen die Moralgesetze auch existieren.
Eine weitere Gruppe von Beweismaterial für die Existenz der Moralgesetze ergibt sich aus der Existenz der moralischen Energie und des Nirwanas. Wenn sich das Nirwana auf berechnende Weise durch die Erfüllung der Moralgesetze erreichen lässt, müssen auch jene Moralgesetze existieren, aus denen es hervorgeht.
Eine weitere große Beweisgruppe für die Existenz der Moralgesetze ergibt sich aus den verschiedensten Religionen. Die Existenz dieser Gesetze ist in der Essenz der Religionen eingeschrieben – z.B. wurden sie in die Essenz des Christentums chiffriert. Am Ende sind die Moralgesetze aus verschiedensten Quellen bestätigt worden, z.B. dem Volkswissen, Märchen mit der sog. Moral, Sprichwörtern der verschiedensten Völker, gesellschaftlichen Bewegungen, ökonomischen und sozialen Gesetzen, Feststellungen und Grundsätzen des Totalizmus u.ä. Natürlich existieren unabhängig von den oben benutzten auch weitere Methoden des formellen Beweises, dass die Moralgesetze faktisch existieren und wirken, aber auch weitere Arten von Beweismaterial, das ihre Existenz und ihr Wirken dokumentiert. Weitere Beispiele dieser Methoden und des Beweismaterials sind im Unterkapitel I4.1 berührt.
(4c) Die Existenz der Sprache ULT (Universal Language of Thoughts).
Wie sich zeigt, stellt die experimentelle Bestätigung der Existenz – beschrieben im Unterkapitel I5.4 – der Sprache ULT einen Beweis für die Existenz und das Wirken des universellen Intellekts dar. Um eine entsprechende logische Schlussfolgerung zu ziehen, kann die Sprache ULT nur dann existieren, wenn auch der universelle Intellekt existiert, der seine Denkprozess in dieser Sprache ausführt und der sie zur Kommunikation mit ihm unterlegenen Intellekten benutzt. Des weiteren dokumentiert der Fakt der Existenz der Sprache ULT bereits jetzt eine Reihe von empirischen Beweisen. Am überzeugendsten von ihnen ist die Führung telepathischer Gespräche zwischen Menschen und den UFOnauten (d.h. wenn nicht die Sprache ULT existieren würde, wären die UFOnauten, die aus entfernten Sternensystemen kommen, nicht imstande sich telepathisch mit den Menschen zu verständigen – siehe Traktat [7/2].
Ein anderes Beweismaterial, welches die Existenz der Sprache ULT bestätigt, ist: die Fähigkeit einiger Menschen zur telepathischen Kommunikation mit Tieren, Insekten und teilweise sogar mit Pflanzen (einige Beispiele dieser Kommunikation sind im Unterkapitel I5.4 besprochen), das volle Bewusstsein der Existenz der Sprache ULT bei Menschen, die kürzlich ihren Wohnsitz ins Ausland verlegten und sofort die neue Sprache beherrschten, und auch die logische Schlussfolgerung zum Thema dieser Sprache, die durch einige Wissenschaftler gezogen wurde, die an der künstlichen Intelligenz arbeiteten (z.B. Noam Chomsky, 1950). Ein sehr starker Beweis für die Existenz der Sprache ULT ist die Möglichkeit des Baus von Geräten zur telepathischen Übermittlung, die einen unmittelbaren Austausch der Gedanken zwischen dem Geist /Geist im Sinne Intellekt / unterschiedlichster Schöpfung gestatten.
Wenn man die Sache logisch betrachtet, muss man den Fakt, dass der Bau telepathischer Geräte möglich ist (oft beispielsweise benutzt von den UFOnauten zur Verständigung mit den Erdenbürgern – z.B. siehe Kapitel T der Monografie <1/3>, und letztens auch für den Bau auf der Erde vorgeschlagen – siehe Traktat <7/2>-, als Beweis für die Existenz von ULT anerkennen.
Es besteht die Möglichkeit einer einfachen logischen Schlussfolgerungskette, die aufzeigt, dass wenn so etwas wie ULT existiert, dann auch ein universeller Intellekt existieren muss. Berühren wir hier diese Kette. Wenn so etwas wie ULT existiert, dann muss die Gegen-Materie existieren durch welche sich die Informationen telepathisch propagieren, die in dieser Sprache angewiesen sind. Jedoch jene Gegen-Materie wäre nicht imstande für sich so eine Sprache auszuarbeiten, wenn sie nicht imstande wäre zu denken.
Deshalb dokumentiert die Existenz dieser Sprache die Denkprozesse, die von der Gegen-Materie erfüllt werden. Am Ende, damit die Möglichkeit der Formulierung einer solchen Sprache existiere, muss ein universeller Intellekt existieren, der seine Pläne und Ziele besitzt, und der sie auch zur Kommunikation mit ihm unterlegenen Intellekten nutzt. Deshalb auch bedeutet die Existenz von ULT, dass auch der universelle Intellekt existiert, der diese Sprache ausgearbeitet hat und sie zur Kommunikation mit allen anderen das Universum bewohnenden Intellekten anwendet.
(4d) Der intelligente Aufbau des Universums.
Für die Personen mit wissenschaftlichen Neigungen und dem Hang zur Theoretisierung gibt es auch eine Möglichkeit der Beweisführung für die Existenz des selbstbewussten universellen Intellekts, gestützt vom intelligenten Aufbaus des Universums. Personen, die sich gleichzeitig in einigen verschiedenen Disziplinen auskennen, können sich leicht davon überzeugen, dass unser Universum auf ungewöhnliche Art logisch, intelligent und zielorientiert aufgebaut ist, dass sogar viele seiner Komponenten den Besitz einer eigenen Intelligenz aufweisen.
Beispielsweise ist die Intelligenz der Elementarteilchen schon lange entdeckt, die Radiästheten wissen, dass das Pendel antwortet und die Wünschelruten sind intelligent, bekannt sind eine Reihe von Varianten von ESP, die die Intelligenz demonstrieren, Tiere weisen Intelligenz auf und die Fähigkeit, Probleme zu lösen, die sogar für viele Menschen zu schwer zu lösen sind, es existiert eine intelligente moralische Energie, die in den Unterkapiteln JB3.3 und I4.3 beschrieben ist, aber deren Vorrat sich nur vergrößert, wenn jemand moralisch richtige Handlungen begeht, usw. u.ä.
Darüber hinaus manifestiert sich die Zielgerichtetheit und Intelligenz des Aufbaus und des Wirkens des Universums auf vielfältigste Art, beispielsweise durch den Fakt, dass alles in ihm symmetrisch ist, dass alles dem im Unterkapitel I4.1.1 beschriebenen „Grundsatz der Zweipoligkeit“ unterliegt (d.h. dass sich für nichts nur Positives gestalten lässt ohne gleichzeitige Gestaltung des Negativen), dass alles in ihm sich mit einigen unterschiedlichen Methoden erreichen lässt, dass alle Lebewesen einen freien Willen besitzen – was wiederum erzwingt, dass kein Ereignis im Universum absolut sicher, unerschütterlich und eindeutig sein kann, aber in sich ein bedeutendes Prozent Unbestimmbarkeit beinhalten muss (siehe „Kanon der Uneindeutigkeit“, besprochen im Unterkapitel JB7.4 und im Unterkapitel I3.5 erwähnt) usw.
(4e) Nahtod-Erfahrungen (near-death experience – NDE).
Viele Personen, die nach der Erfahrung des klinischen Todes zum Leben zurückkehrten, erinnern sich an ihren Eingang in die andere Welt und berichten von ihren dortigen Gesprächen mit einem übergeordneten Wesen. In der Mehrheit dieser Berichte ist jenes Wesen keinesfalls durch eine Figur (Menschen) repräsentiert, sondern durch einen Strahl kräftigen Lichts, das aus unendlicher Entfernung auf den betreffenden schien. Aus den NDE-Berichten schien der Lichtstrahl den universellen Intellekt (Gott) zu repräsentieren. Es existieren auch NDE-Berichte, die spezifisch Gott beschreiben als eine denkende Substanz, von blauer Farbe, die alle sich dort befindenden Menschen von allen Seiten umgibt. Eine dieser Beschreibungen Gottes als blaue denkende Substanz kommt aus der Erfahrung des Nahtodes (near-death experience) eines indischen Mädchens namens Durdana, die 1968 durch den klinischen Tod ging. Ihr Bericht, illustriert mit einer bunten Zeichnung der Gegen-Welt, ist im Buch <1I3.3> von Peter Brookesmith (Editor), “Life after Death”, Orbis Publishing Ltd., London 1984, ISBN 0-85613-613-1, Seiten 202 bis 205, publiziert.
(4f) Religiöse Beweise.
Die Vielfältigkeit des religiösen Beweismaterials, das die Existenz des selbstbewussten universellen Intellekts (Gott) bestätigt, wäre schwer in einem noch so großen Buch unterzubringen. Daher müssten sich die Leser, die diese Art Beweismaterial durchsehen möchten, sich mit zahlreichen Büchern bekannt machen, die Wunder, Offenbarungen, Blendungen /Bezauberungen/ und andere religiöse Erscheinungen, die in praktisch jeder Religion verzeichnet sind – siehe Unterkapitel I3.5. In einigen Ländern, z.B. Malaysia, ereignen sich faktisch jedes Jahr verschiedene Wunder. Mit einem bisschen Glück und guten Willen, kann man bei Besuchen dieser Länder sie mit eigenen Augen sehen. Es ist auch wert zu bemerken, dass unabhängig von den ungewöhnlich spektakulären religiösen Ereignissen, an denen zahlreich Personen teilnehmen, auch intime Erfahrungen dieser Art existieren, durchlebt von fast jeder Person und akkumuliert durch fast jede Familie.
Um sie jedoch wahrzunehmen, ist es notwendig, sich bewusst zu machen, dass übereinstimmend mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation (und daher auch mit dem Totalizmus) so etwas wie ein reiner Zufall nicht existiert, sondern dass das, was wir mit diesem Wort faktisch umschreiben, eine offensichtliche Intervention von jemandem – z.B. des universellen Intellekts, in unser Leben repräsentiert. Daher besitzt alles, was uns begegnet, eine Ursache-Wirkung-Verbindung mit dem ganzen Rest unseres Lebens – siehe auch Unterkapitel A3 und I4.1.1.
Schlussfolgerung.
Weil die obige Zusammenstellung des Beweismaterials und der logischen Schlussfolgerungen effektiv die Wahrheit jedes der postulierten Teilbeweise bestätigt, und auch, weil das existierende Beweismaterial den Grundsatz „alles ist bestätigt, nichts spricht dagegen“ erfüllt, wurde der hier unternommene Beweis erfüllt. Das berechtigt uns zur zusammenfassenden Schlussfolgerung, dass die Existenz des universellen Intellektes formell bewiesen wurde.
Der formelle Beweis der Existenz des universellen Intellekts bringt viele praktische Folgen mit sich. Um sich hier die in ihren Ergebnissen wichtigsten dieser Konsequenzen bewusst zu machen, so erhellt der Beweis für die Existenz des universellen Intellekts gleichzeitig, dass:
1. Die Moralgesetze, die durch jenen universellen Intellekt aufgestellt wurden, mit voller Sicherheit existieren und wirken – genau wie sich der Totalizmus bemüht, dies zu erklären.
2. Der universelle Intellekt keinen anderen Ausweg besitzt als ohne Rücksicht den Gehorsam der Menschen abzufordern, der sich durch die pedantische Erfüllung jener Moralgesetze manifestiert.
3. Der universelle Intellekt von der Definition seiner Rolle her keinen anderen Ausweg besitzt als streng und rücksichtslos Strafen auszuführen, die in die Moralgesetze für alle diejenigen eingeschrieben sind, die sie brechen oder umgehen. Die einzige Manövriermöglichkeit, die dieser Intellekt immer besitzt, das ist die erzieherischste Zeit, „wann“ er die Ausführung dieser Strafen herbeiführt.
4. In unserem lebhaften Interesse liegt, möglichst schnell die Philosophie des Totalizmus zu adaptieren, die uns lehrt, wie pedantisch man in seinem Leben die Moralgesetze erfüllen soll, um uns auf diese Weise vor den Strafen für ihr Brechen zu schützen.

I3.3.2. Formaler Beweis für die Existenz Gottes mit der Ausschluss-Methode

Eine der ungewöhnlichen Attribute des Konzepts der dipolaren Gravitation ist, dass, was immer die neue wissenschaftliche Theorie unter Beweis stellt, es ebenso das Werkzeug liefert, damit dies mit einer ganzen Breite verschiedener Methoden bewiesen werden könnte. Dieses Attribut bezieht sich auch auf die im vorigen Unterkapitel präsentierten formalen Beweis für die Existenz des universellen Intellekts. Das Konzept der Dipolaren Gravitation gestattet nämlich, dass dieser Beweis auch mittels anderer Methoden geführt werden kann. Um hier bewusst zu machen, dass dies faktisch möglich ist, bemühen wir uns hauptsächlich, die Existenz des universellen Intellekts, dieses Mal allerdings unter Anwendung der Ausschlussmethode, zu beweisen, die schon im Unterkapitel H1.1.2 beschrieben und genutzt wurde.
Für den formellen Beweis der Existenz des universellen Intellekts eignet sich hervorragend auch diese Methode, weil der universelle Intellekt entweder existiert oder auch nicht existiert, während der Fakt der Existenz – welcher der beiden Möglichkeiten auch immer – die gegensätzliche Möglichkeit automatisch ausschließt. Natürlich kann man die Ausschlussmethode zum hier besprochenen Beweis auf verschiedene Weise anwenden. Weil sie hier nicht dem grundsätzlichen Beweis dient, sondern einzig der Demonstration, dass der Beweis für die Existenz des universellen Intellekts mit mehreren verschiedenen Methoden durchgeführt werden kann, begrenzt sich das Folgende lediglich auf das Aufzeigen, dass der vorherige Beweisprozess sich auch auf die Ausschlussmethode stützen lässt oder dass er auch zum formellen Beweis der Existenz des universellen Intellekts führt.
Zu diesem Zweck bemühe ich mich, jeden im vorherigen Unterkapitel I3.3.1 besprochenen Teilbeweis so zu transformieren, dass er durch den Ausschluss bewiesen wird. Hier sind sie:
1. Die Gegen-Welt existiert.
In den Unterkapiteln H1.1.1 und H1.1.2 wurden zahlreiche Beispiele an Beweismaterial zusammengestellt, die eindeutig die Möglichkeit ausschließen, dass die Gegen-Welt nicht existiert. Durch den Ausschluss dieser Möglichkeit bleibt nur als wichtige Alternative der Fakt, dass die Gegen-Welt existiert.
2. Die Gegen-Welt fängt pausenlos jede Information auf und speichert sie.
Jedes einzelne Beispiel des Beweismaterials, das in den Punkten (2a) und (2b) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt wurde, könnte nicht existieren, wenn die Gegen-Welt nicht imstande wäre, jede Information aufzufangen und zu speichern. Daher schließt dieses Material die Möglichkeit aus, dass die Gegen-Welt keine Fähigkeit zum Auffangen und Speichern hat. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit beweist das Material die Richtigkeit der entgegengesetzten Alternative, nämlich, dass die Gegen-Welt faktisch ohne Pause über all das, was sich im Universum tut, Informationen zieht und speichert.
3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das für bestimmte Probleme Lösungen liefert. Zahlreiche Beispiele des Beweismaterials, das in den Punkten (3a) und (3d) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt ist, widerspricht eindeutig der Unfähigkeit der Gegen-Welt zum effektiven Denken und zum Lösen von Problemen. Auf diese Weise schließt dieses Material ebenso aus, dass die Gegen-Welt nicht unfähig zum effektiven Denken ist. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit beweist dieses Material die Richtigkeit der gegensätzlichen Alternative, nämlich, dass die Gegen-Welt die Fähigkeit zum effektiven Denken aufweist und dass ihr Denken imstande ist, Lösungen für sogar komplexeste Probleme zu liefern.
4. Die Gegen-Welt weist den Besitz grundlegender Attribute selbstbewusster Intellekte auf.
Jedes Beispiel des breiten Beweismaterials, das in den Punkten (4a) und (4f) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt ist, SCHLIESST die Möglichkeit eindeutig AUS, dass die Gegen-Welt NICHT die Attribute eines selbstbewussten universellen Intellekts aufweist. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit, beweist das Material die Richtigkeit der entgegengesetzten Alternative, nämlich, dass ein Teil in der Gegen-Welt existiert, der den Besitz grundlegender Attribute eines selbst-bewussten universellen Intellekts aufweist.
Schlussfolgerung.
Wenn man die hier beschriebene Ausschlussmethode anwendet, ausgeführt unter Nutzung dieser Methode, führt das systematische Ausschließen dieser Alternative, welche nicht vom existierenden Beweismaterial unterstützt wurde, zur genau derselben generellen Schlussfolgerung wie die „Superposition“-Methode, die im Wissen um die Existenz des universellen Intellekts im vorigen Unterkapitel angewandt wurde. Daher führt die Realisierung der „Ausschluss“-Methode ebenso zum formellen Beweis, dass der universelle Intellekt existiert.


I3.3.3. Formaler Beweis für die Existenz Gottes mit der Attributvergleichsmethode

Der Fakt, dass das Konzept der Dipolaren Gravitation uns die genaue Beschreibung des Aufbaus und des Wirkens des Universums ermöglichte, gestattet ebenso, einen formellen Beweis des Faktes der Existenz des intellektuellen Intellekts auch unter Anwendung einiger weiterer Methoden zu führen. Eine weitere solche Methode, die relativ einfach gestattet, ebenso formell zu beweisen, dass „der universelle Intellekt existiert“, ist die Methode des „Attributvergleichs“. Im Unterkapitel P2 der vorliegenden Monografie wurde mit ihrer Hilfe bereits formell bewiesen, dass die „UFOs existieren und dass sie bereits realisierte Magnokräfte“ sind. Die formelle Beweisführung des Faktes der Existenz des universellen Intellekts mit Hilfe der wissenschaftlichen Methode des Attributvergleichs lässt sich auf relativ einfache Art realisieren. Zu diesem Zwecke genügt es:
(1) Formell einige theoretischen Attribute zu definieren, die einzigartig für die Existenz des universellen Intellekts sind. Sie müssen präzis den universellen Intellekt beschreiben und dürfen sich nur in dem Fall manifestieren, wenn der universelle Intellekt existiert. 12 Beispiele von ihnen wurden bereits im Unterkapitel I3.2 besonders hervorgehoben. Sind sie doch (dort) eindeutig postuliert durch den Aufbau und die Grundsätze des Wirkens eines intelligenten Universums, das durch einen universellen Intellekt regiert wird. Des weiteren ergeben sich jener Aufbau und die Grundsätze des Wirkens des intelligenten Universums unmittelbar aus den Erwägungen des Konzepts der Dipolaren Gravitation.
(2) empirisches Beweismaterial zu sammeln, welches dokumentiert, dass jede jener 12 theoretischen einzigartigen Attribute für den universellen Intellekt faktisch in unserer uns umgebenden Wirklichkeit manifestiert ist. Es ist wert, dazu zu bemerken, dass die vorliegende Monografie bereits ausreichend Beweismaterial gesammelt hat und dem Leser präsentiert, das die Manifestierung jedes der Attribute, die im Unterkapitel I3.2 detailliert aufgeführt sind, ausreichend dokumentiert. Das Einzige also, was notwendig wäre, um den hier besprochenen Beweis herbeizuführen, wäre, systematisch jenes Beweismaterial in einer erforderlichen logischen Struktur aufzustellen und es den detaillierten theoretischen Attributen des universellen Intellekts beizuordnen – so wie es für die UFOs im Unterkapitel P2 dieser Monografie durchgeführt wurde.
(3) Systematisch jedes für den universellen Intellekt einzigartige Attribut, das theoretisch geschlussfolgert wurde, mit den Beweisen der Manifestation dieses Attributs in der uns umgebenden Wirklichkeit zu vergleichen. Wenn dieser Vergleich eine volle und faktische Übereinstimmung dieser beiden Gruppen von Attributen (d.h. der theoretisch geschlussfolgerten und der in der Wirklichkeit manifestierten), dann stellt diese Übereinstimmung einen formellen Beweis für dir Existenz des universellen Intellekts dar.
In der gegenwärtigen Etappe sehe ich keine Veranlassung, den Umfang der vorliegenden Monographie durch die vollständige Durchführung auch der dritten Form des formellen Beweises für die Existenz des universellen Intellekts zu vergrößern. (Müsste doch die Durchführung des formalen Beweises für die Existenz des universellen Intellekts in den vorigen Unterkapiteln mit gleich zwei Methoden für die gegenwärtige Etappe auch den härtesten Skeptikern genügen.)
Weil die vorliegende Monographie bereits alles Beweismaterial enthält und beschreibt, das für die vollständige Durchführung dieses Beweises auch mit der Methode des Attributvergleichs erforderlich ist, schlage ich also vor, dass der Leser im Rahmen eigener Logikübungen selbst den dritten Beweis unter Anwendung dieser nächsten Methode des wissenschaftlichen Beweises aufstellt. Im Falle, wenn er zu diesem Zweck studieren möchte, wie man so einen formellen Beweis unter Anwendung der Methode des „Attributvergleichs“ formuliert, sind detaillierte Beschreibungen dieser Methode zusammen mit dem Beispiel ihrer Anwendung für die formelle Beweisführung, dass die „UFOs existieren und bereits gebaute Magnokräfte sind“, im Unterkapitel P2 der vorliegenden Monographie zu finden.
Ich muss hier hinzufügen, dass ich mich faktisch mit dem Vorhaben trage, in einer meiner zukünftigen Ausgaben der vorliegenden Monographie den formalen Beweis für die Existenz des universellen Intellekts, durchgeführt durch die hier besprochene Methode des „Attributvergleichs“ einzubinden. Da aber dieser Beweis nur eine Zugabe zu zwei bereits existierenden Beweisen sein wird, werde ich ihn erst einbinden, wenn die Präsentation anderer, noch brennenderer und bis jetzt noch unbeachteter Themen in ihr bereits erreicht ist.


I3.3.4. Formaler Beweis für die Existenz Gottes durch die Anwendung der Methode der mathematischen Logik

Die Beweise für die Existenz Gottes, die ich in den früheren Unterkapiteln I3.3.1, I3.3.2 und I3.3.3 der vorliegenden Monographie [1/5] veröffentlichte, benutzen physikalische Beweismethoden. Ihre Beweismethodik ist also so, wie sie z.B. in Naturwissenschaften, Mechanik und Astronomie genutzt werden. Viele der potentiellen Empfänger dieser Beweise haben eine rein mathematische, humanistische, biologische usw. Ausbildung – das bedeutet alle, außer der physikalischen Wissenschaften. Unter Umständen verstehen sie daher die physikalische Beweismethode nicht.
Für die Zwecke der anderen Empfänger mit rein mathematischer, humanistischer, biologischer usw. Ausbildung, steuerte Gott mein Leben so, dass ich für sie auch den Beweis per ausschließlich mathematischer Methode ausarbeiten kann. Schließlich gibt es einen speziellen mathematischen Bereich, der sich „Logik“ nennt. Dieser Bereich beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Beweismethoden. Eben diese mit Hilfe dieses Bereichs der Mathematik erarbeiteten Methoden erlaubten den Mathematikern all die großen und unbestreitbaren mathematischen Beweise.
Einige der Methoden dieses Bereichs der Mathematik nutzen auch Philosophen und Humanisten in ihrer Beweisführung. Durch eine Fügung Gottes, die zeitweise mit der Aktualisierung der fünften Ausgabe der vorliegenden Monographie seltsam zusammentraf, sollte ich im zweiten Semester 2007 u.a. Vorlesungen zur mathematischen Logik halten. Dies wiederum brachte mir die Erinnerung an meine Kenntnisse über mathematische Logik, die ich zu Studienzeiten zwar kennenlernte, aber deren Formeln ich durch fehlende Anwendung in der Zwischenzeit etwas vergessen hatte. Diese Erinnerung an die Prinzipien der mathematischen Logik erlaubte mir wiederum, dass ich auch den formalen Beweis für die Existenz Gottes unter Nutzung der Methode des mathematischen Beweises vorbereiten konnte.
Diesen Beweis mit der mathematischen Logik stelle ich weiter unten dar. Da ich in der Zwischenzeit auch die polnischsprachige Terminologie vergessen habe, werde ich im Sinne der Eindeutigkeit für die folgenden Beweise englische Namen aus dieser Terminologie verwenden (z.B. „theorem“, „proof“, „tautology“, „hypothetical syllogism“). Nur in Klammern hinter ihnen verwende ich polnische Sprachäquivalente dieser Begriffe, die ich in Wörterbüchern fand, deren Richtigkeit ich allerdings wegen langer Nichtanwendung nicht vollkommen sicher bin.
Hier also der formale Beweis für die Existenz Gottes, durchgeführt unter Nutzung der Methode der mathematischen Logik:
Theorem (These): „Gott existiert.“
Basis propositions (wissenschaftliche Ausgangsaussage):
(1) Der genetische Code erfüllt alle Attribute intelligenter Codes und gemäß Shannons Kommunikationstheorie sind alle Codes Spracharten. Alle Sprachen werden von intelligenten /klugen/ Wesen gebildet.
(2) Die Schaffung einer einheitlichen „Sprache der genetischen Programmierung“, die zur Programmierung und zum Ausdruck genetischer Codes für alle Attribute für die enorme Anzahl und Verschiedenartigkeit von Lebewesen, die die Erde bewohnen, fähig wäre, würde die Tätigkeit entweder eines übergeordneten Wesens mit übernatürlichem Wissen, Kraft und Leistungen eines Gottes erfordern, oder auch einer großen Anzahl gleich denkender, miteinander kooperierender, menschen-ähnlicher Wesen mit den Menschen ähnlichen Fähigkeiten und Leistungen. Die Tatsache, dass die zahlreichen Lebewesen der Erde programmiert wurden und ausgedrückt unter Nutzung der ein und derselben kohärenten „Sprache der genetischen Codierung“ eliminiert völlig die Möglichkeit, dass die genetischen Codes der Erdenwesen durch eine große Anzahl einmütig miteinander kooperierender menschenähnlicher Wesen – mit den menschlichen ähnlichen Fähigkeiten und Leistungen programmiert wurden. (Die dieses „set of premises“ („Reihe von Prämissen“) ergänzende Erklärung: Die Geschichte der Entwicklung der Sprachen und Codes beweist, dass eine Reihe von menschen-ähnlichen klugen Wesen, die irgendeine Sprache oder Code verwenden, NICHT imstande sind, einmütig miteinander zu kooperieren, weshalb mit der Zeit allmählich in den genutzten Sprachen zahlreiche Varianten der Grammatik, des Wortschatzes, der Strukturen usw. eingeführt wurden. Daher müsste eine große Anzahl menschen-ähnlicher Wesen, die an der Entwicklung des Lebens arbeiten, ähnlich wie eine zufällige Evolution, entweder mit der Zeit die Nutzung genetischer Codes völlig eliminieren oder auch im Falle der Nutzung dieser Codes, für jede Gattung von Lebewesen schrittweise vollig andere Strukturen und Inhalt dieser Codes entwickeln.)
(3) Gott existiert nicht oder existiert. Die Nutzung ein und derselben kohärenten „Sprache der genetischen Codierung“ für alle Lebewesen der Erde eliminiert völlig die Möglichkeit, dass Gott nicht existiert.
Proof (Beweis):
(1) Die erste Ausgangsfestlegung transformieren wir mit Hilfe der tautological form (tautologische Form) der sog. „hypothetical syllogism“-Methode („hypotetischer Syllogismus“). Diese Form nimmt die Darstellung [(p =>q) && (q => r)] => [p => r] an, in deren assertion (Behauptung) „p“ der „genetische Code alle Eigenschaften intelligenter Codes erfüllt“, während die assertion „q“ „übereinstimmend mit Shannons Kommunikationstheorie alle Codes Veränderungen der Sprachen sind“, und die assertion „r“ „alle Sprachen durch kluge Wesen gebildet wurden“. Die transformation dieser Festlegung implies (impliziert) die conclusion (Schlussfolgerung), dass „der genetische Code durch ein intelligentes /kluges/ Wesen gebildet wurde“.
(2) Diese conclusion (Schlussfolgerung) anzunehmen für eine der assertions (Behauptungen) der nächsten Phase der Deduktionskette und anwendend die Methode des sog. „disjunctive syllogism“, deren tautologischen Form die Darstellung: [(p || q) && !p] => q, erhalten wir die nächste Schlussfolgerung der Deduktionskette. Diese Schlussfolgerung stellt fest, dass „ein und dieselbe kohärente „Sprache der genetischen Codierung“, die bei einer großer Anzahl von auf der Erde wohnenden Lebewesen auftritt, von einem übergeordneten Wesen mit übernatürlichem Wissen, Kraft und Effizienz eines Gottes gebildet worden sein musste.
(3) Das letzte Paar propositions (Aussagen) gestattet die Erstellung der endgültigen conclusion (Schlussfolgerung) mit der Methode „disjunctive syllogism“, deren tautologischen Form die Notation hat: [(p || q) && !p] => q. In der Form dieser assertion (Behauptung) ist „p“ „Gott existiert nicht“ und die assertion „q“ „Gott existiert“. So stellt die endgültige Entscheidung fest: „Gott existiert.“
Conclusion (endgültige Schlussfolgerung):
Die obige inference chain (Inferenzkette, Kette der Schlussfolgerung) bewies also eindeutig die Wahrheit des Theorems, dass „Gott existiert“.
Für den Nutzen derjenigen der Leser, die nicht mit den Notationen, die ich im obigen Beweis verwende, vertraut ist, erläutere ich, dass mit den Symbolen „p“, „q“ und „r“ weitere /aufeinanderfolgende/ „assertions“ (Behauptungen) gekennzeichnet sind, die logischen Transformationen im vorgestellten Beweis unterliegen. Mit den Symbolen “&&”, “||”, und “=>” dagegen sind die logischen Operatoren „and“ (und), „inclusive or“ (oder) und „implies“ (impliziert „wenn…=> dann…“) bezeichnet.
Natürlich wurde obiger formaler Beweis nur auf der Basis der ersten Kette in einer ganzen Reihe von existierenden Ketten der „basis propositions“ (Ausgangsaussage), die der heutigen Wissenschaft bereits bekannt ist. Weitere solche Feststellungen existieren und können genutzt werden für eine zusätzliche formale Beweisführung für die Existenz Gottes. als ihr Beispiel können die wissenschaftlichen Feststellungen, die im Unterkapitel I2.4.2 / nicht oder noch nicht vorhanden/ dieses Bandes beschrieben. Beispielsweise kann man einen ähnlichen Beweis durchführen, von der Feststellung ausgehend, dass die Elementarteilchen und einige Energieformen Intelligenz aufweisen (z.B. die Energie „chi“), oder von der Feststellung, dass die Kirlianfotografie früher amputierte lebendige Organismusteile zeigt (z.B. amputierte Finger oder Fragmente von Blättern), oder dass ESP imstande ist, eine intelligente Antwort auf die gestellte Frage zu liefern usw. usf.
Es lohnt sich, die Gültigkeit des obigen Beweises zu erwähnen. Da sich dieser Nachweis auf die tautologischen Formen einzelner Methoden stützt, ist er für alle in ihm variabel verwendeten Parameterwerte wichtig. Daher ist er praktisch unanfechtbar. Würde ihn jemand anfechten wollen, müsste er zunächst einmal die Gültigkeit der mathematischen Logik anfechten. Diese Logik ist das Fundament dieser enormen Anzahl von mathematischen Beweisen, die sehr erfolgreich von vielen Generationen als effektive und präzise Disziplin der Mathematik genutzt wird. Wenn wir also so einen starken Beweis für die Existenz Gottes entwickeln konnten, lohnt es sich, nun ernsthaft zu überlegen, ob wir tatsächlich im Einklang mit diesem Beweis leben. Immerhin wandelt der Beweis den bisherigen Glauben an Gott in Wissen und Gewissheit in die Existenz Gottes.
Die oben dargestellte Beweisprozedur wurde auch in einem für uns alle enorm wichtigen Beweis genutzt. Schließlich erlaubte sie uns auch formal zu erfahren, dass die Gegen-Welt existiert. Der formale wissenschaftliche Beweis für die Existenz der Gegen-Welt, durchgeführt mit Hilfe der Methoden der mathematischen Logik, wurde im Unterkapitel H1.1.4 des vorherigen Bandes, Kapitel H, der vorliegenden wissenschaftlichen Monographie vorgestellt.

I3.4. Wie das Konzept der dipolaren Gravitation Wissenschaft und Religion verbindet
Wenn jemand analysiert, was das neue Konzept der Dipolaren Gravitation bis zu den gegenwärtigen Unterkapiteln erreicht hat, zeigt sich, dass es im exakten und wissenschaftlichen Sinn bewies, dass die Mehrheit dessen, was die Religionen meinen, faktisch die Wahrheit ist. Es wies nämlich nach, dass unabhängig von unserer „physischen Welt“ auch jene „andere Welt“ oder „Gegen-Welt“ existiert – siehe Unterkapitel I2, die über Jahrhunderte hinweg durch die Religionen bestätigt, jedoch von der institutionellen Wissenschaft hartnäckig verleugnet worden ist. (Sie wird übrigens bis heute unverantwortlich von der Wissenschaft verleugnet – siehe die Konsequenzen dieser Verleugnung, diskutiert im Unterkapitel H1.3). Um es noch etwas interessanter zu machen, diese „Gegen-Welt“ oder „andere Welt“ – das sind faktisch zwei ineinander liegende Welten, eine in der anderen, – siehe Unterkapitel I2.
Die äußere der beiden Gegen-Welten wird im Unterkapitel [/url][url=http://wohin-woher.com/NV/showthread.php?tid=149]I2 „physikalische Gegen-Welt genannt, während die innere von ihnen, die im Bereich der physikalischen Gegen-Welt verdeckt ist – so wie ein Computerprogramm im Innern des Computers versteckt ist, “virtuelle Welt“ oder „kluge Gegen-Welt“ genannt wird. Die physikalische Gegen-Welt wird von sogenannten „Gegen-Körpern“ der Objekte bewohnt bzw. von den aus der Gegen-Materie gebildeten Duplikaten aller physischen Objekte. Dagegen ist die kluge Gegen-Welt von „Intellekten“ der Objekte bewohnt, genauer, von intelligenten Teilen jedes Objektes. Jene intelligenten Teile jedes Objektes werden in dieser Monographie „Register“ oder „virtuelle Körper“ genannt, wohingegen in den Religionen von der „Seele“ die Rede ist. Jene „Register“, „virtuelle Körper“ oder „Seelen“ sind faktisch die Träger der Intelligenz der klugen Wesen. Das Konzept der Dipolaren Gravitation bewies auch, dass jene verstehende Gegen-Welt u.a. von einer speziellen Art übergeordnetem Bewusstsein oder Intellekt bewohnt wird, den das Konzept der Dipolaren Gravitation und der Totalizmus universellen Intellekt nennt. Er entspricht der religiösen Idee von Gott (und auch der christlichen Idee des Heiligen Geistes).
Das Konzept der Dipolaren Gravitation wies auch nach, dass sich alle materiellen Objekte aus drei separaten Teilen zusammensetzen, die ein zusammenhaltendes System bilden. Sie setzen sich zusammen aus:
(1) dem physischen Körper – der für die Menschen ihr biologischer Körper ist,
(2) aus dem Gegen-Körper – der dem religiösen Begriff des Geistes entspricht, und
(3) aus den unsterblichen Registern oder virtuellen Körpern – die dem religiösen Begriff der Seele entsprechen. Diese Register akkumulieren in sich die ganze Intelligenz dieses Objektes und bewahren ins sich das ganze Wissen über ihn auf, inklusive darin seine Geschichte, Gedächtnis und Karma. Sie besitzen eine Struktur von Programmen, die immer die physische Zerstörung/ den Tod des entsprechenden Objektes überdauern.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation meint ebenso, dass so etwas wie „Bewusstsein“ existiert. Das ist wie ein Pendant zum Cursor im heutigen Computer. Das Bewusstsein residiert normalerweise im physischen Körper. Jedoch in einigen Fällen, z.B. kann es sich bei Menschen während des Schlafes oder der Hypnose zum Gegen-Körper begeben.
Dagegen im Falle des Todes begibt es sich zu den Registern (bei klugen Wesen zu den sogenannten „virtuellen Körpern“, von der Religion „Seele“ genannt).
Wenn wir jenes Wissen betrachten, dann zeigt sich, dass das neue Konzept der Dipolaren Gravitation auf methodische Art und Weise Religion und Wissenschaft miteinander verbindet. Damit gestaltet es sich zur ersten exakten wissenschaftlichen Theorie auf Erden, die, nicht nur dass sie bestätigt, dass das, was die Religionen feststellten, sich im allgemeinen Sinne mit der Wirklichkeit deckt, sondern auch zusätzlich noch die von der Religion gelieferten Informationen klärt und erweitert.

I3.5. Wunder und Hoaxe

Das Konzept der Dipolaren Gravitation definiert das „Wunder“ als „Erscheinung, zu deren Auslösung die Möglichkeiten der materiellen Welt nicht ausreichen und daher durch das Wirken der Mechanismen der Gegen-Welt herbeigeführt sind, die mit unmittelbarer Einmischung des universellen Intellekts in Gang gesetzt werden.” Das Wunder unterscheidet sich in diesem Konzept also wesentlich von einigen anderen übernatürlichen Erscheinungen, z.B. von der Magie oder Heilungen, deren Wirkungsgrundsätze auch die Mechanismen der Gegen-Welt ausnutzen, deren unmittelbare Freisetzung von den Menschen und nicht vom universellen Intellekt verursacht wird (obwohl immer mit Wissen und Billigung dieses Intellekts). Sie unterscheiden sich auch von den „Hoaxen“, bzw. Fabrikationen der „Simulationen“ der UFOnauten, beschrieben im Kapitel OD, die ebenso die Mechanismen der Gegen-Welt für ihre Handlungen, besonders, wenn sie sich mit Hilfe irgendwelcher ungewöhnlicher Ereignisse bemühen, daraus konkreten Nutzen zu ziehen, der ihren Interessen dient. Die „Simulationen“ führen diese „Hoaxe“ mit Hilfe der von fortgeschrittenen technischen Geräte durch.
Leider gibt es, ähnlich wie das mit allem, was in der materiellen Welt realisiert wird, auch in Bezug zu den Wundern bestimmte Begrenzungen und Erfordernisse. Zählen wir also hier die philosophischen Erfordernisse auf, die sich auf Wunder beziehen.
1. Mehrdeutigkeit und Fehlen von unumstößlicher Überzeugungskraft der Wunder.
In Übereinstimmung mit dem sog. „Kanon des Wirkens des Universums“, erklärt im Unterkapitel JB7.4, und auch auf der Grundlage des „Kanons der Mehrdeutigkeit“, beschrieben im Unterkapitel JB7.4, können Wunder nicht völlig eindeutig und unstrittig überzeugend sein. Immer müssen sie irgendwelche Elemente enthalten, welche eine breite Interpretation während ihrer manifestierten Erscheinung ermöglichen. Wenn sie eine beliebige Interpretation vollkommen unmöglich machen würden, dann würden sie die Freiheit zum Besitz eigener Ansichten zunichte machen. Des weiteren würde das Fehlen der Interpretationsfreiheit dazu führen, dass ihre Effekte sich als destruktiv erweisen müssten – sie würden den Menschen den von ihnen besessenen Bestand des freien Willens abnehmen – siehe Unterkapitel JE7 und JB3.3. Obwohl also die Ausführungsmöglichkeiten des Universum so riesig sind, dass rein theoretisch der universelle Intellekt imstande ist, Wunder in beliebigem Grad von Eindeutigkeit und Überzeugungskraft zu projektieren und durchzuführen, werden aus dem Blickpunkt des Konzepts der Dipolaren Gravitation in Wirklichkeit nur die Wunder realisiert, die ihren Empfängern eine Randbemerkung gestalten für vieldeutige Interpretationen und ihnen den freien Willen im Akzeptieren ihrer Aussage überlassen. (d.h. übereinstimmend mit dem “Kanon der Vieldeutigkeit“ wird jedes Wunder so organisiert, dass die Menschen es auf beliebige Art interpretieren können, abhängig von ihren Weltanschauungen und freiem Willen).
2. Fehlender Favoritismus.
Damit sie ganz konsistent wären, wie das im Unterkapitel I3.6 beschrieben wird, können die Wunder niemanden spezifisch favorisieren. Sie müssen also auch die Forderungen des „Kanons der Konsistenz“ erfüllen, beschrieben im Unterkapitel JB7.4. Wenn sie nämlich irgendeinen Favoritismus aufweisen würden, dann würden sie inkonsistent werden, also auch gegensätzlich zur Essenz der universellen Gerechtigkeit. Aus diesen Gründen müssen alle wirklichen Wunder geplant und realisiert werden in der Form, dass sie keinerlei spezifische Person, noch Volk noch eine bestimmtes Gebiet der Welt noch eine spezifische Religion favorisieren. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen gezwungen sind, einen Verlauf zu nehmen, der als Favoritismus missinterpretiert werden könnte, dann müssen sie bald an einem Ort, auf eine Art und unter Umständen wiederholt werden, die die vorhergehende Missinterpretation stornieren, und daher enthüllen, dass sie alle Menschen und intellektuellen Gruppen gleich behandeln.
Schon einige Male habe ich in meinem Leben die Ehre gehabt, Erscheinungen zu beobachten, die unter Berücksichtigung auf ihren Charakter der Definition Wunder zuzuordnen waren. Eine der vielleicht spektakulärsten von ihnen hatte ihren Platz noch in meiner Kindheit, als es im Sommer (gegen Ende Juni – Anfang Juli – das Getreide war damals schon groß), höchstwahrscheinlich im Jahre 1954, kleine lebendige Fischchen von etwa 5 cm Länge „regnete“. Dieser Regen dauerte etwa eine Stunde an. Beobachtet wurde er in der Nähe meines Elternhauses, das im Dorf Wszewilki bei Milicz (d.h. in grader Linie zur ungefähr 3 km entfernten Kirche der Hl. Anna in Karlow vor Milicz, in früheren Zeiten berühmt durch viele Wunder). Höchstwahrscheinlich war es damals Sonntag am frühen Nachmittag, denn wir waren alle zu Hause (der arbeitende Vater inbegriffen).
Ich erinnere mich, dass wir alle dieses ungewöhnliche Ereignis beobachteten und miteinander diskutierten. Die Dichte der Fische war so, dass sie nach dem Regen voneinander etwa 10 bis 50 Meter entfernt waren. Auf dem Hof, im Garten und dem hausnahen Weg sammelte ich dann ca. 20 von ihnen – Vater befahl mir sie aufzusammeln und dann in unseren Torfteich zu werfen. Die Häufigkeit des Auftauchens der nachfolgenden Fische auf der Erde war eher nicht groß. In dem von mir beobachteten Bereich tauchte ein Fisch immer so aller zwei bis fünf Minuten auf. Eigentlich erweckte ihr Auftauchen bei mir den Eindruck, dass jemand sie in Serie materialisiert, einen nach dem anderen, jeden nächsten Fisch erst dann materialisierend, wenn die Materialisierung des vorherigen Fisches abgeschlossen war, nur dass der genaue Ort, an welchem jeder nächste Fisch materialisiert wurde, wie auf zufällige Art einer Änderung unterlag.
(Ich erinnere mich deutlich an die Beobachtung dieses Ereignisses durch das Fenster und das den Eltern Zeigen mit dem Schrei – schaut nur, dort ist noch einer.) Jetzt , aus der Perspektive der Zeit schauend, erinnerte ihr Erscheinen an die Beobachtung eines Behälters eines schnellen Verarbeitungsautomaten, in dem auf unbemerkbare Weise in bestimmten Abständen das nächste verarbeitete Teil auftaucht. Die Fische ließen sich auch nicht vor dem Fall in der Luft bemerken, obwohl man ihren silbernen Glanz im Flug bemerkt haben müsste. Sie tauchten einfach auf der Erde auf, als ob sie dort materialisiert wurden und nicht vom Himmel fielen.
Ich persönlich glaube übrigens, dass sie auf der Erdoberfläche materialisiert wurden, nur, dass diese Materialisierung aus zwei Gründen während des Regens stattfand, nämlich (1), um dem ganzen Ereignis die erforderliche „Vieldeutigkeit“ zu geben, damit die Menschen in der Lage waren, es entsprechend ihrer eigenen Philosophie zu interpretieren, und (2), um die Chancen des Überlebens der Fische zu erhöhen, so dass einige von ihnen nach der Materialisierung mit dem Wasser zu den nahen Wasserbehältern gespült wurden.
Die These über ihre mögliche Materialisierung gleich auf der Erde unterstützt auch übrigens der Fakt, dass sie nach dem Aussetzen in den Teich noch lange Zeit lebten und keiner von ihnen auf Grund von inneren Schäden/ Verletzungen verstarb. Wenn man so einen Fisch aus der Höhe von einigen Stockwerken werfen würde, dann würde er auf Grund des Aufschlagens auf die harte Erde oder Beton kurz danach in Folge innerer Verletzungen kaputt gehen. Diese Fische zeigten sich nicht nur dort, wohin mein Blick reichte, sondern auch an Orten, die von niemandem beobachtet wurden. Ihre sich zersetzenden Körperchen sah ich nämlich später nach einem großen Zeitabstand im Gras oder im Getreide in größerem Abstand um das Elternhaus herum. Alle Fische waren gleich groß und von derselben Gattung (sie sahen aus wie identische Zwillinge oder Klonprodukte). Einer von ihnen „fiel“ in unseren aufgedeckten Brunnen, aus dem er einige Tage später immer noch lebend in einem Wassereimer geangelt wurde. Nach dem Auftauchen auf der Erde warfen sie sich gewaltig hin und her, um damit ihre Frische und Kraft anzuzeigen. Im Augenblick ihres Auftauchens regnete es ziemlich stark, es gab keinen starken Wind (wie etwa ein Hurrikan oder Lufthose), dem man ihr Forttragen zurechnen könnte.
Es ist erwähnenswert, dass die Engländer die Redensart „rains dogs and cats“ besitzen („es regnet Hunde und Katzen“), die wahrscheinlich aus ähnlichem Regen, der lebendige Geschöpfe wirft, entstanden ist. In der entsprechenden Literatur finden sich auch Beschreibungen einer riesigen Anzahl von verschiedensten lebendigen Geschöpfen, deren Fallen mit dem Regen an verschiedenen Orten der Erde bemerkt wurde.
In der zu diesem Thema existierenden Literatur lassen sich verschiedene „natürliche“ Erklärungen der wunderreichen „Regenfälle“ mit lebenden Geschöpfen finden. Übereinstimmend mit diesen Erklärungen, wurden jene Schöpfungen durch kräftige Winde abgefangen, die sie in der Luft über große Entfernungen hinweg trugen und sie dann zusammen mit dem Regen warfen. Jedoch erinnere ich mich genau an die Umstände seines Eintretens und im Vergleich mit den existierenden Erklärungen, bin ich der Meinung, dass diese Erklärungen aus den Büchern sich nicht mit der Wirklichkeit decken.
Beispielsweise die Fische, die in Wszewilki auftauchten, waren ungewöhnlich lebendig und kräftig, warfen sich und sprangen sofort eine lange Zeit über, als ob sie gerade aus dem Wasser gezogen worden wären. Wenn man indessen die Möglichkeit Ihres Auffangens durch den Wind und das Tragen in der Luft erwägt, hätten sie müde sein müssen und fast tot vor Erschöpfung, gar nicht mal den langen Flug in großer Höhe und den Aufprall auf die harte Erde beachtend, (einige von ihnen fielen auf den Beton oder auf verhärteten Schmutz). Der zeitliche Abstand zwischen dem Fall der ersten und letzten Fische betrug etwa eine Stunde. Es ist also nicht möglich, dass so eine Erscheinung wie der Wind die Fische pausenlos eine Stunde lang aus dem Wasser schleuderte – die Fische würden aus dem Unsicherheitsgebiet flüchten. Wenn alle Fische des weiteren im selben Augenblick herausgeschleudert worden wären, hätten die letzten, die fielen, fast leblos vor Erschöpfung sein müssen – denn der Fisch kann nicht nach einer Stunde Flug in der Luft die Energie und Lebenskraft halten.
Darüber hinaus hatten alle Fische dieselbe Größe, dieselbe Gattung /(plotki)/ und sahen wie ihre identischen Zwillinge aus. Indessen, wenn der Wind eine wirkliche Sandbank gepackt hätte, hätten in ihr kleinere und größere Fische sein müssen und auch verschiedener Gattungen.
Ich erinnere mich, dass als ich in der Aufregung die Aufmerksamkeit meiner Eltern auf das ungewöhnliche Ereignis lenkte, sie es annahmen, als sei das etwas völlig normales und meinten, dass sie das schon vorher mal gesehen hätten. Ihrer Meinung nach waren sie ein Teil von in gewissen Zeitabständen wiederholten Handlungen Gottes oder der Natur, um die neu aufgestellten Wasserbehälter mit Fischen zu füllen.
Tatsächlich übrigens so um die zehn Jahre später wurden erneut identische Fische im selben Bereich höchstwahrscheinlich materialisiert. Sicher habe ich diesen Fakt ihres Auftauchens nicht selbst beobachtet, aber ich habe seine Konsequenzen bemerkt. Eines Tages, als ich bereits in den letzten Jahren meines Liceums war, bemerkte ich einen sich zersetzenden kleinen Fischkörper an einem Ort, an dem er in Übereinstimmung mit der Logik nicht zu sein hätte. Weil dieses Körperchen mich an das identische sich in Folge des vorher besprochenen „Regens“ aus der Kindheit zersetzende Körperchen erinnerte, suchte ich mit Interesse weitere. Das Suchen brachte Resultate und ich fand damals einige kleine Fische mit annähernd gleichem Zerfallsgrad, die zufällig in ein einsehbares Gebiet um das Haus meiner Eltern herum geworfen wurden, als dass sie sich mit menschlichem Vandalismus erklären ließen.
Ich bemerkte sie sogar in einer Entfernung bis zu 2 Kilometern vom Haus. Alles wies darauf hin, dass sie ebenfalls aus einem ähnlichen wie in der Kindheit beobachteten „Regen“ stammten.
Zu den Beispielen heutiger wahrscheinlich am weitesten bekannten Wunder sollte man auch das ziemlich große aus dem Jahr 1995 zählen, die aus der Statuette Madonnas rinnenden Tränen. Sie erfüllen auch die philosophische Forderung nach dem Kanon der Mehrdeutigkeit und dem Fehlen des Favoritismus. Sie sind jedoch auch ziemlich übernatürlich, um viele gläubige Menschen zu inspirieren.
Der wahrscheinlich bekannteste Fall solcher Tränen ist die Madonna von Civitavecchia, Italien – siehe “New Straits Times” (31 Jalan Riong, 59100 Kuala Lumpur, Malaysia), Freitag, 3, März 1995, Seite 20 und Mittwoch, 12. Juli 1995. Zu einer ähnlichen Kategorie von Wundern gehört auch die von der Statuette des hinduistischen Lord Ganesh getrunkene Milch, die – im Hinblick auf den Besitz des Rüssels auch „Elefantengott“ genannt wird (siehe “The Sun” (Fikiran Abadi Sdn Bhd, Lot 8, Lorong 51A/227B, Section 51A, 46100 Petaling Jaya, Malaysia), Samstag, 23. September 1995, Seite 8 und 44). Die Randnotiz der Vieldeutigkeit, die ihm untergeordnet wurde, ist ausreichend breit, damit die Personen, die ihre Realität nicht akzeptieren wollen, imstande wären, für sich ungezählte „wissenschaftliche Erklärungen“ zu formulieren.
Natürlich sind solche gewöhnliche Erklärungen sehr naiv auch für Personen, die imstande sind, die Wahrheit zum Thema solcher Wunder zu akzeptieren, und diese Erklärungen schaffen eine ausreichende Menge an Zweifeln an ihrer Richtigkeit, um sicher zu sein, dass faktisch dort tatsächlich Wunder ihren Platz hatten.
Die populärste dieser „wissenschaftlichen Erklärungen“ basiert auf der Fähigkeit von porösen Materialien zur Absorption von Flüssigkeiten. Ohne Rücksicht darauf jedoch, wie logisch sie klingen können, gewöhnlich passen sie nicht zu allen Fakten, die mit dem wahren Wunder zusammenhängen. Beispielsweise im Falle der Madonna klären sie nicht den chemischen Bestandteil ihrer Tränen, der mit den menschlichen Tränen gewöhnlich identisch ist, ab, noch den Fakt ihres Rinnens durch die nichtporöse Statuette (z.b. aus Porzellan).
Dagegen im Falle der Statuette von Lord Ganesh erklären sie nicht die Töne des „Schlürfens“, das oft sein Trinken der Milch begleitet, sie erklären auch nicht, warum nur Milch getrunken wird – nicht dagegen alle Flüssigkeiten (in der hinduistischen Religion ist nur Milch eine „heilige“ Flüssigkeit und die sie gebenden Kühe „heilige“ Geschöpfe) und warum die Milch nicht von jeder Person angenommen wird, sondern nur von ergebenen Bekennern. Natürlich bedeuten fehlende Eilfertigkeit, Objektivität und Mäßigung in der Akzeptanz verschiedener „wissenschaftlicher“ Erklärungen für Wunder keinesfalls die Negierung des Bedarfs der Untersuchung jedes Falles ihres Auftretens. Gerade in unserer Gesellschaft und auch unter den „Simulationen“ der UFOnauten, beschrieben im Kapitel OD, finden sich immer solche, die aus verschiedenen Gründen bereit sein werden, Wunder zu vollführen, sobald ihnen niemand auf die Hände schauen wird.
Natürlich treten solche ungewöhnlichen Erscheinungen, die auch die Definition Wunder erfüllen, nicht nur in Verbindung mit Gott oder Statuetten der Götter auf, sondern auch in Verbindung mit gewöhnlichen Personen. Die größte Anzahl zeigt sich im Falle des tragischen Todes jemandes Unschuldigen. Beispielsweise hörte ich einmal eine authentische Erzählung über einen Engländer, der ungerecht bestraft und aufgehängt wurde und daraufhin niemals auf seinem Grab Gras wuchs. Des weiteren war in Neuseeland eine der touristischen Attraktionen auf dem Friedhof an der Barbadoes Street w Christchurch ein Grabstein einer Margaret Burke, 22-jährige Magd, die am 9. Januar 1871 ermordet wurde. Auf diesem Stein tauchte eine Spur einer Hand auf, aus der Blut floss. Nach Austausch des Steins zeigte sich die blutige Spur erneut. Leider fiel der Stein 1951 dem Vandalismus zum Opfer und verschwand (sicherlich aus den im Unterkapitel VB5.1.1 der älteren Monographie [1/4] beschriebenen Gründen) zusammen mit dem Grab, auf dem er aufgestellt war.
Bis heute überdauerte lediglich sein Farbfoto. Zu seinem Thema wurde sogar der Dokumentarfilm „Epitah“ im Programm 1TVNZ ausgestrahlt – am Mittwoch, 7. April 1999, 20:35 Uhr. Beschrieben wurde er auch kurz in dem Artikel „‘Bloodied‘ headstone no mystery“ (d.h. „Der blutende Grabstein‘ hörte auf ein Geheimnis zu sein“), publiziert auf der Seite 21 der Wochenzeitschrift “TV Guide, April 3 to 9″, Ausgabe vom 26. März 1999 (Independent News Auckland Ltd., 155 New Road, Auckland, N.Z., Ph: (09) 302-1300). Leider wurde sowohl in jenem Film als auch im Artikel das blutige Zeichen der Hand als unsauberes Leck in der Oberfläche des Marmors, aus dem dieser Stein gefertigt wurde, „wissenschaftlich erklärt“
(Jene „wissenschaftliche Erklärung“ war tatsächlich nur jemandes wilde Spekulation, denn sie wurde nicht begleitet von irgendwelchen Analysen jener Unsauberkeit, ob die Blutbestandteile faktisch NICHT denen menschlichen Blutes entsprechen und auch nicht das Marmor untersucht, ob es tatsächlich so eine Unsauberkeit enthält.) Die Personen, die dieses „Unsauberkeits-Leck“ postulierten, konnten jedoch nicht erklären, warum nur ein Grabstein diese Spur besaß, und auch, warum die Spur hauptsächlich nach dem Wechsel des Steins aufs neue auftauchte.
Leider, wie das immer mit allem ist, was ein Wirkungspotential für die ganze Zivilisation in sich trägt, so kommt mit den Wundern auch die Versuchung sie zu fabrizieren (hoaxieren). Besonders gefährlich für unsere Zivilisation sind die Wunderhoaxe, die von verschiedensten Betrügern zur persönlichen Vereicherung präpariert werden. Glücklicherweise kann man Wunderhoaxe von wirklichen Wundern unterscheiden, weil diese Wunder NICHT die philosophischen Erfordernisse erfüllen, die zu Beginn dieses Unterkapitels beschrieben wurden. Darüber hinaus, z.B. im Falle von durch Simulationen der satanischen UFOnauten fabrizierten Wundern, müssen sie sich bei Anwesenheit von UFOs ereignen, die in einigen Fällen von Beobachtern gesehen werden können. Beispielsweise favorisieren Wunderhoaxe, die von UFOnauten präpariert wurden, fast immer eine individuelle Personen (oder einer kleinen Personengruppe), die leicht zu manipulieren ist und daher später durch sie ausgebeutet werden kann, damit mit ihrer Hilfe die Simulationen der UFOnauten ihre versteckten Ziele erreichen können. Die von ihnen hoaxierten Wunder erfüllen gewöhnlich auch nicht die philosophische Forderung des „Kanons der Mehrdeutigkeit“ und daher ist in fast allen Fällen ihr „übernatürlicher“ Charakter sehr augenscheinlich, ist sowohl von Zeugen bestätigt als auch von Beweismaterial, manches Mal kann es sogar in einem Film festgehalten sein.
Ein besonders aussagekräftiges Beispiel für ein „Wunder“, das in sich die Gegenwart aller in den Hoaxen gegenwärtigen Eigenschaften aufweist, war das sechsmalige Erscheinen einer Frau, die für die Mutter Gottes gehalten wird, im Dörfchen Fatima, 129 Kilometer von Lissabon, Portugal, entfernt. Dieses Erscheinen fand immer an einem 13. jedes Monats statt. Des weiteren, wie sich aus den im Unterkapitel V5.4. der älteren Monographie [1/4] beschriebenen Untersuchungsergebnissen bezüglich der Simulationen der UFOnauten ergibt, suchen sie zielgerichtet für ihre satanischen Taten entweder den 13. eines beliebigen Monats oder aber auch den 1. April aus. Wenn sie an solchen Tagen irgendwelche Veränderungen unserer Geschichte einführen, können sie später die Ergebnisse dieser ihrer Manipulationen von den Veränderungen unterscheiden, die auf natürlich Weise entstanden sind. Das Erscheinen in Fatima wurde über sechs aufeinanderfolgende Monate durchgeführt, beginnend ab dem 13. Mai 1917. Sie ließen sich unter anderem daran erkennen, dass die Frau, die sich in ihr enthüllte, zum kommunistischen Russland feindlich eingestellt war (so eine Feindschaft, die sich den Ideen der Göttlichkeit entgegenstellt, könnte durch die totaliztischen Elemente, die in der Ideologie des Kommunismus enthalten sind, begründet werden, die den UFOnauten-Simulationen überhaupt nicht genehm waren). Die Ereignisse, die in Fatima stattfanden, sind auf den Seiten 110 bis 111 des Buches <1I3.5> von Stephen Skinner, “Millennium Prophecies”, Carlton Books Limited, 1994, ISBN 1-85868-034-4, 160 Seiten, HC, beschrieben.
Die beweiskräftigste Erscheinung, die bestätigt, dass sie von den UFOnauten-Simulationen gefälscht wurden, war eine silberne Scheibe (UFO), die sich während der Erscheinung der Frau am 13. Oktober 1917 in den Wolken versteckte, bevor sie von den Menschen wahrgenommen wurde. Dieses UFO wurde für den Blick der Menschen für eine kurze Zeit sichtbar. Diese Scheibe war für die siebzigtausend Zuschauer deutlich sichtbar, als eine Wolke, in der sie sich verbarg, sich zufällig öffnete. Trotz der Bemühungen ihrer Mannschaft, das Schiff vor dem Blick des Volkes zu verbergen, wurde ihre Existenz doch enthüllt. Natürlich sind die Ereignisse von Fatima nicht die einzigsten, die die Bedingungen gefälschter „Wunder“ erfüllen. Beispiele anderer solcher Ereignisse umfassen alle Fälle von Stygmen (Wundmale). Stygmen sind ein hervorragendes Beispiel für Körperverletzung, die leicht von für Menschen unsichtbaren UFOnauten-Simulationen herbeigeführt werden können, an Favoritismus gesättigt, die individuelle Menschen betreffen – deren Handlungen sich danach leicht telepathisch manipulieren lassen und die deshalb später durch diese UFOnauten-Simulationen für das Erreichen ihrer eigenen Vorteile ausgenutzt werden kann.
Natürlich wissen die Menschen, die durch Wundmale verletzt wurden, überhaupt nicht, dass sie lediglich ein Werkzeug in jemandes Händen sind. Eine andere Erscheinung, die auch die Bedingungen eines gefälschten „Wunders“ erfüllen, ist das das heilige „vibudhi“ imitierende weiße Pulver, das auf den Porträts von Sai Baba wächst. Auch dies befördert den Favoritismus und ermöglicht das Erreichen verdeckter Ziele (nicht den Fakt beachtend, dass jenes weiße Pulver sich von dem wahren „vibudhi“ unterscheidet).


I3.6. Konsistenz des universellen Intellektes und Herkunft der Moralgesetze

Die Existenz der moralischen Polarität (d.h. die Existenz moralischer und unmoralischer Handlungen), wie auch die Existenz der Moralgesetze, die sich auf jene Polarität beziehen, bringen zahlreiche Konsequenzen. Eine von jenen Konsequenzen, die wahrscheinlich am meisten von allen Fakten bemerkbar ist, die sich auf die Moralgesetze beziehen. Es ist der Fakt, dass die Moralgesetze die Konsistenz des Verhaltens erzwingen. Deshalb werden die Menschen, die ausreichend totaliztisch sind, um in ihren Handlungen die Moralgesetze zu erfüllen, immer in „konsistenter“ Art auftreten.
Der Begriff „Konsistenz“ kommt vom englischen Wort „consistency“, das Dichte, Zusammenhalt, Wertigkeit, Dauerhaftigkeit, Beständigkeit, Konsequenz, Gleichartigkeit bedeutet. In Bezug auf jemandes moralischen Stand kann man ihn als „Handeln gemäß des einzigen Satzes universeller moralischer Prinzipien“ definieren. Wenn man diesen Begriff analysiert, beginnt es augenscheinlich zu sein, dass er eine abstrakte Essenz der moralischen Gesetze, Moral u.ä ist. Menschen, die hoch moralisch sind, sind gleichzeitig hoch konsistent in ihrem ganzen Verhalten.
Wenn man theoretisch die Sammlung der Personen abwägt, die ein unterschiedliches Moralniveau haben, so müssen sie das ganze Spektrum der Verhaltensweisen, beginnend von völlig inkonsistent bis absolut konsistent bilden. Ganz auf dem Grund dieses Spektrums werden die Anhänger der unmoralischen Philosophie des Parasitismus sein, beschrieben im Kapitel JD dieser Monographie. Sie werden einen sehr niedrigen moralischen Einfluss auf ihr Verhalten aufweisen. Daher wird ihr Verhalten in identischen Situationen eine Unregelmäßigkeit /original: Erratismus/ bzw. Veränderlichkeit aufzeigen. Es wird von augenblicklichen Kapricen, Launen, Gefühlen, Gelüsten, vorhersehbaren Vorteilen, Bedürfnissen u.ä. abhängen. Deshalb eben sind aus diesem Grund Unmoral und Konsistenz einander gegensätzlich. Nicht konsistent sein lässt kein moralisch sein zu, und vice versa – immer moralisch zu sein lässt nicht zu, unmoralisch zu sein (zur Bestätigung erwäge hier den bekannten Witz „‘Schlag mich, bat der Masochist, ‘nein‘ sagte der Sadist“). Deshalb muss in dem Maße, wie die moralischen Grundsätze beginnen, auf wachsende Weise das Leben der entsprechenden Personen zu regieren, auch ihr Verhalten beginnen, eine immer größere Konsistenz anzunehmen.
Diese Personen werden sich in moralisch ähnlichen Situationen immer in ähnlicher Form verhalten, unabhängig davon, wie ihre persönlichen Gefühle sind (z.B. ob sie jemanden lieben oder nicht), und auch wie ihre Laune, ihre Wünsche und Interessen sind u.ä. Die wichtigste charakterisierende Eigenschaft also der Personen, die entsprechend den Moralgesetzen auftreten, wird sein, dass sie immer auf konsistente Weise handeln werden (d.h. konsistent moralisch). Das bedeutet, dass eine wesentliche Eigenschaft der Konsistenz die Proportionalität zu jemandes Moral ist. Daher kann die Konsistenz auch genutzt werden zur Messung des Standes von jemandes Philosophie. Zum Beispiel, völlige Totalizten werden immer eine Konsistenz nahe H=1 (oder 100 %) aufweisen, während die vollkommenen Parasiten eine Konsistenz nahe H=0 (oder 0%) aufweisen werden.
An dieser Stelle lohnt es sich auch zu überlegen, zu welchem Ergebnis wir kommen, wenn wir obiges Spektrum einer Extrapolation unterziehen auf das Wesen, das moralisch einwandfrei wie der universelle Intellekt ist. Weil dieser Intellekt an der Spitze jenes Spektrums stehen wird, muss sein Auftreten also absolut konsistent sein (d.h. wird er eine Konsistenz nahe H=1 oder 100 % aufweisen). So ein vollkommener Intellekt wird in moralisch identischen Situationen immer seine identischen Handlungen realisieren. Er wird immer dieselben, wiederholbaren Grundsätze erfüllen. Die Grundsätze werden in moralischem Bezug so angenommen, dass schon nichts vollkommeneres als sie existieren kann. Deshalb werden sie die Essenz des moralischen Auftretens widerspiegeln, so wie sie die „Moralgesetze“ repräsentieren müssen. Das Gesagte enthüllt also noch eine alternative Definition der Moralgesetze. Die Definition bestätigt, dass die „Moralgesetze Grundsätze des Auftretens eines absolut vollkommenen und absolut allmächtigen Wesens“ sind.
Die vorliegende Definition hat eine riesige Überlegenheit über die im Unterkapitel I4.1 gegebene Definition. Der Grund für ihre Überlegenheit ist, dass sie mit der Anwendung der rein theoretischen Analyse den Schluss ermöglicht, was diejenigen der Moralgesetze feststellen, deren Inhalt bisher noch nicht von uns erkannt worden ist. Dank dessen ermöglicht die Definition den Totalizten, die die Moralgrundsätze in ihr Verhalten einfließen lassen, die unaufhörliche Erhöhung ihrer Konsistenz ohne darauf warten zu müssen, bis alle erforderlichen Moralgesetze durch jemanden entdeckt worden sind. Darüber hinaus liefert uns das Wissen über die Existenz dieser Definition noch ein Theorem (und Beweis), das tatsächlich die Existenz sowohl des universellen Intellekts als auch der Moralgesetze bestätigt (das Theorem stellt fest, dass „der universelle Intellekt existieren muss, weil die Moralgesetze existieren und in der Praxis wirken, wohingegen die Moralgesetze existieren und verpflichten müssen, weil der universelle Intellekt existiert“ – siehe Unterkapitel I3.3.1).
Der Bedarf des Konsistent-Seins ist in uns auf immer eingebaut. Wir besitzen in uns etwas, was man „Gegen-Organ der Konsistenz“ nennen kann – höchstwahrscheinlich ist es eines der Teile des Gegen-Organs Gewissen, beschrieben in den Unterkapiteln I4.1.2 und I5.3. Sogar kleine Kinder können konsistente Personen von wechselhaften Personen hervorragend unterscheiden (und schätzen oder missbilligen). Wir treffen und erblicken sie also überall und bei allen, obwohl uns das nicht immer bewusst ist. Alle Formen unseres moralischen Auftretens äußern sich in der Form des Vergrößerungsgrades unserer Konsistenz.
Trotz dem, dass wir in einer Zivilisation leben, die von Anhängern der Philosophie des Parasitismus, beschrieben im Kapitel JD, dominiert wird, werden schon gegenwärtig Personen mit einer bedeutend höheren Ehre bedacht, die in ihrem moralischen Handeln konsistent sind, als Personen, die sich wechselhaft benehmen und ihre Meinungen wechseln „wie das Hemd“. Das ist deshalb so, weil die Menschen intuitiv spüren, dass die Konsistenz die Essenz der Moral, des Intellekts, der Intelligenz, der Möglichkeiten der Verlässlichkeit, des Vertrauens u.ä. ausdrückt.
Die Konsistenz der betreffenden Person kann gemessen werden. Es gibt nämlich eine Möglichkeit der Erarbeitung von Tests, die zahlenmäßig ausdrücken, wie die Konsistenz der gegebenen Person in ihrem Verhalten und ihren Ansichten ist. Ein solcher Test kann so projektiert werden, dass ihn diejenigen Personen nicht abliefern können, die kein eindeutiges und gut definiertes System von Verhalten und moralischen Werten haben. Vom moralischen Punkt her gesehen wäre der Test auf Konsistenz wahrscheinlich deutlich besserer Ausdruck jemandes moralischer Vollkommenheit und Intelligenz, als dies gegenwärtig der Test für den IQ-Faktor ist. Des weiteren, wenn man jemandes Moral und Intelligenz kennt, lässt sich bedeutend genauer sehen, wer schon jetzt (oder in Zukunft) ein Opfer der moralischen Krankheit Parasitentum ist, wie sie im Kapitel JD  genannt wird, wie weit jenes Parasitentum bereits in der betreffenden Person fortgeschritten ist u.ä. Das würde gestatten, die Menschen für bestimmte Funktionen genauer auswählen zu können als wir dies gegenwärtig auf der Grundlage der Ausbildung, Erfahrung oder des Verlaufs der Berufskarriere tun. (Beispielsweise, bevor wir uns entscheiden, einen bestimmten Politiker zu wählen, möchten wir gewiss das Niveau seiner Konsistenz kennenlernen, und daher auch der Moral, des weiteren, vor der Auswahl einer Bank möchten wir das Niveau der Konsistenz und Moral seiner Direktion kennenlernen.) Daher kann man auch vorhersehen, dass in dem Maße, wie die moralische Vollkommenheit unserer Gesellschaft wachsen wird, der Test über die moralische Konsistenz eine wachsende Bedeutung erlangen wird.
Ein zahlenmäßiger Wert der Konsistenz kann ausgedrückt werden mit Hilfe des „Faktors der Konsistenz“ (H), der einen Wert annehmen kann zwischen H=0 bis H=1 (d.h. wenn er in Prozent ausgedrückt ist, dann nähme er einen Wert ein zwischen 0% und 100%). Dieser Faktor stellt den Gegensatz des „Faktors der Verlogenheit“ (N) dar, der im Unterkapitel JB7.2 eingeführt und beschrieben wird. Die gemeinsame Abhängigkeit zwischen diesen beiden Faktoren würde sich mit der Gleichung
H= cos (N/2) (1I3.6)
beschreiben lassen.
Für diese Gründe, wenn jemand imstande ist, den Wert eines von jenen beiden Faktoren zu bestimmen, ist er auch imstande, den anderen zu bestimmen. Das ist eine riesig nützliche Fähigkeit, wenn jemand jemandes Verhalten und Philosophie in Zahlen ausgedrückt benötigt.


I4. Moralische Eigenschaften der denkenden Gegen-Welt

Unser Universum ist moralisch polarisiert. Jene Polarisation bewirkt, dass alles, was in diesem Universum passiert, entweder als moralisch oder auch als unmoralisch bezeichnet werden kann. Aus diesem Grund unterliegen auch die Denkprozesse, die in der Gegen-Welt umlaufen, nicht einzig ihrer Datenaufbewahrung und –verarbeitung, sondern weisen eine sehr deutliche moralische Polarisation auf. Das Denken der Gegen-Welt ist also eine moralische Polarisierung. Das vorliegende Kapitel I4 diskutiert die verschiedensten Folgen, die sich aus jener moralischen Polarisation im Denken der Gegen-Welt ergeben.

I4.1. Moralische Gesetze

Motto dieses Kapitels: „Die Menschen werfen starrköpfig die Wahrheit weg, die ihnen nicht zusagt, der universelle Intellekt erinnert sie unermüdlich an deren Existenz.“
Im Kapitel I5.4 wird gezeigt, dass die Hirne der Menschen wie ein Sende-Empfänger-Gerät funktionieren. Was immer jemand denkt, fühlt oder tut, wird in die Gegen-Welt übermittelt und in das Register / den Speicher/ der gegebenen Person für zukünftige Nutzung eingeschrieben. Die bestehende Verbindung zwischen jemandes Hirn und dem erinnerungsfähigen Speicher im gegen-materiellen Duplikat dieser selben Person ist unter dem Namen „Langzeitgedächtnis“ bekannt. Die bestehende Kommunikation zwischen unserem Hirn und anderen (das heißt nicht unseren) erinnerungsfähigen Speichern in anderen nicht-materiellen Duplikaten ist unter dem generellen Namen ESP bekannt.
Es wäre naiv zu erwarten, dass die Gegen-Welt und der universelle Intellekt sich nur auf ihre Reaktionen zur Antwort auf unsere Erinnerungsbedürfnisse und auf die Fragen der ESP begrenzen. Es wäre besser zu erwarten, dass sie immer eine Aktion annehmen, unabhängig von dem, was wir denken und wie wir handeln. Natürlich muss in diesem Fall irgendeine Sammlung gleichbedeutender und wiederholbarer Regeln existieren, die festlegen, welche Art Aktion angenommen werden muss, um dem Gehalt unserer Gedanken und der Art unserer Handlungen zu entsprechen. Daher auch erhält, ähnlich wie in der physischen Welt jede Aktion eine ihr entsprechende Reaktion bekommt, auch in der Gegen-Welt jede unserer intellektuellen Bemühungen eine ihr entsprechende intellektuelle Folge. Das ermöglicht die Schlussfolgerung, dass jede intellektuelle Ursache eine entsprechend intellektuelle Wirkung initiiert. Da die Existenz der Ursache-Wirkungs-Abhängigkeit charakteristisch für die Naturgesetze ist, wird die Regelsammlung, die die Reaktionen der Gegen-Welt auf unsere intellektuellen Handlungen definiert, hier „Moralgesetze“ genannt. Dieser Name unterstreicht den Fakt, dass die Art der Antwort, die wir von der Gegen-Welt und vom universellen Intellekt erhalten, vom moralischen Gehalt unserer Gedanken (und unseren Handlungen, Worten, unausgesprochenen Wünschen, Gefühlen, Motivationen u.ä.) abhängen muss.
Obige Deduktionen bringen die Definition der moralischen Gesetze zum Vorschein. Übereinstimmend mit ihr sind „moralische Gesetze von den Mechanismen der Gegen-Welt vollzogene Ursache-Wirkungs-Bezüge, die bewirken, dass das Verhalten einer Person, ihr Reden, Wünschen, innere Haltung oder Denken definitiv vorhersehbare und konsistente Endkonsequenzen für diese Person bringt. Was also wir gegenwärtig als Moral einschätzen, ist faktisch die Gesetzessammlung der Gegen-Welt.
Ein Beispiel für den Mechanismus der Tätigkeit einer Gruppe aus diesen Gesetzen, kann hier mit Hilfe des unbewussten telepathischen Austauschs von Programmen erklärt werden, die von uns als Gefühle definiert werden. Das spezielle Gegen-Organ, das in unseren gegen-materiellen Duplikaten enthalten ist und in der Gegen-Welt residiert, operiert auf die Weise, dass bei jedem Kontakt mit einer anderen Person, Lebewesen oder physischem Objekt es mit dem Gegen-Organ, das in seinem gegen-materiellen Duplikat installiert ist, einen bestimmten steuerbaren Algorithmus austauscht.
Dieser Algorithmus ist einzigartig für die Art der Gefühle, die die gegebene Person in dieser anderen Person, Lebewesen oder Objekt erweckte. In den östlichen Kulturen ist dieser Algorithmus unter dem Begriff „Karma“ bekannt. Seine Beschreibung wird in den Kapiteln JA3.1 und I4.4 berührt. Nach dem Ergriffenwerden von der anderen Person, Lebewesen oder Objekt, bildet dieser Algorithmus (Karma) in uns eine Art Leinwand oder Leseprogramm, das sorgfältig alle Erscheinungen analysiert, die uns passieren und ordnet jeder dieser Erscheinungen eines der Gefühle zu, die wir in jenes Karma eingeschrieben haben.
Daher auch, wenn jemand in seinem Karma eingeschriebene angenehme, aus positiven Handlungen entstandene Gefühle besitzt, die er einmal jemandem anderen gab, als zum damaligen Zeitpunkt eine ähnliche Art von Ereignissen – als Antwort auf ihr Auftauchen hin – zufällig auch ihn betraf, erfährt er genau dieselben angenehmen Gefühle, welche er selbst einmal hervorrief. Jedoch Personen, die anderen viele Schmerzen und Unannehmlichkeiten bereiten, empfangen von ihnen Algorithmen des Karmas, die herbeiführen, dass dann, wenn ihnen ähnliche Situationen passieren, ihnen ihr Karma nur denselben Schmerz und Unannehmlichkeit gestattet zu fühlen. Auf diese Art steuern die Karmamechanismen unsere Moral, damit sie sich wie ein Bumerang verhält – welches Gefühl wir auch immer in anderen wecken, unwiderruflich dieselben Gefühle werden in uns geweckt werden.
Das Obige zeigt, dass der Inhalt des ersten Moralgesetzes schon definiert werden kann. Mit Beachtung auf die Art, in welcher dieses Gesetz funktioniert, wird es hier das „Bumeranggesetz“ genannt. Der Inhalt des Bumeranggesetzes lässt sich in zwei Formen, annähernde und präzise, ausdrücken. Die annähernde Form stellt fest, dass: „Welche Gefühle du auch immer in anderen hervorrufst, genau dieselben Gefühle werden auch in dir hervorgerufen.“
Die präzise Version dieses Gesetzes wird im Kapitel I4.1.1. behandelt.
Der Wirkungsmechanismus der Moralgesetze ist NICHT die genaue Wiederholung der Wirkungsmechanismen der physikalischen Gesetze. Die Rückerstattung durch unsere Umgebung auf unser intellektuelles Handeln hin ist in den Moralgesetzen charakterisiert durch das „Heranziehen der Ereignisse“ anstatt durch ihre „Freisetzung“. Das bedeutet, dass das mit Gefühlen beschriebene Karma, das in unser gegen-materielles Duplikat gelenkt wird, warten muss, bis sich ein entsprechendes Ereignis, das die Möglichkeit der Freisetzung derselben Gefühle besitzt, völlig zufällig in unserer Umgebung zeigt. Erst dann ist das gegebene Karma in der Lage zu handeln und in uns genau dieselben Gefühle freizusetzen, die wir in es hineingeschrieben haben.
Beispielsweise, so wie sich manche Personen in ihrer Jugend zu ihren Eltern verhalten haben, müssen sie gewöhnlich warten, bis ihre eigenen Kinder das ähnliche Wachstumsstadium erreichen, um von ihnen genau dieselbe Art der moralischen Antwort zu erhalten. Weil nicht jede Person die Fähigkeit zur Kombination von Ereignissen, die mit einem deutlichen Unterschied von Daten eintreffen, hat, ist vielen Menschen der Fakt der Wirkung des Bumeranggesetzes nicht bewusst geworden.
Jene Notwendigkeit des Wartens auf die zufällige Erfüllung des Bumeranggesetzes führt zur religiösen Idee, die allgemein in den östlichen Kulturen unter dem Namen „Karmagesetz“ bekannt ist. Das Karmagesetz in seiner Formulierung aus den östlichen Religionen stellt gewöhnlich etwas der Art fest, dass „was auch immer wir tun, es wird uns eines Tages zurückgegeben; alle unsere intellektuellen Taten, die nicht in diesem Leben zurückerstattet werden konnten, werden uns im nächsten Leben zurückgegeben.“
Es ist wert zu bemerken, dass das Bumeranggesetz feststellt, dass der Rückgabe Gefühle zugrunde liegen, während das Karmagesetz feststellt, dass der Rückgabe Taten zugrunde liegen – was genauer im Kapitel JA3.1 erklärt wird.
Das Bumeranggesetz lässt sich also mit dem Karmagesetz vergleichen, wenn man den Fakt der Reinkarnation akzeptiert und wenn man grob annimmt, dass alle unsere durch Rückgabe des Karmas geweckten Gefühle eine solche Umbildung der uns berührenden Ereignisse hervorrufen, dass diese Ereignisse zu Entsprechungen der Originalereignisse werden, welche in uns das gegebene Karma generierten (für mehr Details zu diesem Thema siehe Beschreibungen in den Kapiteln JA3.1, I5.7 und I4.1.1).
Unabhängig von der Notwendigkeit des Wartens auf die zufällige Erfüllung des Karmas gibt es die zusätzliche Komplikation, die uns eine leichte Notiznahme des Bumeranggesetzes unmöglich macht, dass die sich aus ihm ergebenden Antworten unserer intellektuellen Umgebung der Superposition unterliegen (d.h. eine Antwort, die wir als einziges Ereignis empfangen, kann faktisch das Resultat des Zusammenfallens (Summierung) von Effekten unserer verschiedenen früheren Handlungen sein).
In diesem Aspekt sind die Moralgesetze übrigens identisch mit den physikalischen Gesetzen, in denen die durch uns geschaffene Ursache die Rückkehr nicht nur des entsprechenden Effektes hervorruft, sondern auch der Sammlung vieler „rauschender“ Effekte, die von komplett anderen Ursachen herrühren. Zum Beispiel, wenn wir auf ein Schiff gehen, wird das Fallreep unter den Füßen nicht nur im Hinblick auf unser Gewicht und Schrittkraft Wellen schlagen, sondern auch auf Grund von Meerwellen, Wind, Schiffsbewegungen, Vibrationen/ Erdbeben u.ä. Sicherlich haben wir im Fall der physikalischen Gesetze schon gelernt, wie zu unterscheiden ist zwischen den von uns beobachteten Antworten und dem „Rausch“, der von anderen Ursachen hervorgerufen wurde. Jedoch im Bezug auf die Moralgesetze warten solche Unterscheidungsgrundsätze immer, um sie zunächst im Laufe zukünftiger Untersuchungen auszuarbeiten, und erst dann in unserem Alltagsleben anzuwenden.
Das Bumeranggesetz ist das moralische Pendant für das physikalische Gesetz der Balance, das in etwa feststellt, dass „das Abgehende im Gleichgewicht sein müsse mit dem Kommenden“. Es existieren verschiedene Voraussetzungen, die dokumentieren, dass auch alle anderen physikalischen Gesetze eine moralische Entsprechung besitzen (einige von diesen Entsprechungen sind schon identifiziert und beschrieben im Kapitel I4.1.1.).
Auf unserem Planeten, wo hermetisch geschlossene Grenzen, Zäune, Wände, Sprachen, Religionen, Rassen, Ideologien und Interessen die Völker und Menschen in unterschiedliche Gruppenintellekte trennen, wirken die Moralgesetze nicht nur auf die Individuen, sondern auch auf alles, was ein Eigenleben hat, oder auf alle Gruppenintellekte (siehe Kapitel I5.8 und JE6.3). Beispiele für solche Gruppenintellekte, die diesen Gesetzen unterliegen, können Familien sein, Institutionen, Länder und auch die ganze Zivilisation. Die empirischen Beobachtungen beweisen, dass etwas existiert, was man „Sammelmoral“ nennen muss oder „institutionelle Moral“. Gebildet wird sie im Bereich einzelner Familien, Institutionen, Länder, Zivilisationen u.ä. Entsprechend des Standes dieser Sammelmoral erhalten die bestimmte Familie, Institutionsmitglieder, Völker u.ä. eine gleichbedeutende Antwort von ihren Nachbarn. Nur, dass z.B. im Falle von Institutionen das Herankommen ihrer gesammelten Wiedergabe erst nach dem Verlauf einiger Jahre eintritt. Z.B. im Falle von Staaten, tritt die erarbeitete Wiedergabe nach Verlauf ganzer Generationen ihrer Einwohner ein (z.B. wird das Karma des kolonialistischen Englands erst jetzt wiedergegeben). Die Bildung dieser Sammelmoral kann man mit der Bewegung von Gas in einem Rohr vergleichen. Jedes Teilchen dieses Gases lässt sich in eigene Richtung bewegen, fast alle bewegen sich gemeinsam durch das Rohr.
Wir haben uns an die Einschätzung gewöhnt, dass die militärisch und ökonomische Kraft die Grundlage für die Sicherheit eines Volkes oder Organisation sei. Doch zahlreiche Beispiele aus der Geschichte weisen deutlich nach, dass dies eben moralischer Werte derer sind, die über Gloria oder Destruktion / Sieg oder Niederlage/ entscheiden. Interessant wäre auch zu erfahren, „wie“ und „wann“ dieselben Moralgesetze in Bezug auf alle Planeten und Zivilisationen realisiert werden (unserer und der der UFOnauten-Simulationen).
Die theoretischen Deduktionen, die zur Aufdeckung und Beschreibung der Moralgesetze und ihres Wirkens führen, wurden erst nach der Formulierung des Konzepts der Dipolaren Gravitation im Jahr 1985 möglich. Daher auch befand sich unsere gegenwärtige Kenntnis dieser Gesetze auf demselben Niveau wie die Physik um das Jahr 240 v.C. herum, als damals mit dem berühmten Aufschrei Archimedes‘ „Eureka“ der Welt feierlich die Entdeckung des ersten Gesetzes, das die Fundamente unserer heutigen Wissenschaften bildete, verkündet wurde. (Jenes erste physikalische Gesetz, das auf der Erde 240 v.C. aufgedeckt wurde, kennen wir gegenwärtig unter dem Namen „Gesetz des Archimedes“.) Weitere Untersuchungen müssen jetzt ausgeführt, zahlreiche Faktoren identifiziert und beschrieben werden. Erst dann ermöglicht unser Wissen eine Vorschau moralischer Antworten mit einer Genauigkeit, mit der die heutige Physik nach 2200 Jahren ihrer Entwicklung noch nicht fähig ist zur Vorausschau von Antworten, die Materie der Welt betreffend. Doch bevor wir ungeduldig werden, dass einige Moralgesetze immer noch vor uns ihr Wirken verbergen, wäre es gut, wenn wir uns erinnerten, dass in den Zeiten von Archimedes die physische Welt sehr dem unsrigen heutigen Bild von der moralischen Welt ähnelt, das heißt, die Menschen waren damals sicher, dass alles Geschehen um sie herum keinesfalls regiert ist von einer Sammlung irgendwelcher Gesetze, sondern durch den Zufall oder die Kapriolen kräftiger Götter.
Seit fast schon 20 Jahren beobachte ich an mir und an Personen meiner Umgebung sowohl das Wirken des Bumeranggesetzes als auch das Wirken anderer von mir aufgedeckten Moralgesetze – beschrieben im Kapitel I4.1.1. Im Effekt dieser Beobachtungen stellte ich fest, dass die Moralgesetze definitiv wirken. Nur, dass mangels Wissen über ihre Existenz die Menschen von ihren Folgen keine Notiz nehmen. Wir sind nämlich so gebaut, dass wir im Normalfall nicht registrieren, was uns schon vorher nicht bekannt ist. Darüber hinaus müssen wir daran denken, dass unser Leben nicht ausschließlich unter dem Wirken von Moralgesetzen fließt, sondern auch ziemlich intensiver intelligenter Einmischung – durch die „Simulationen“der UFOnauten (beschrieben im Kapitel OD) – von außen untergeben ist. Der Gegenstand dieser Einmischung sind eben die Effekte der Moralgesetze – die „Simulationen“ bemühen sich, vor ihnen die Wirkung dieser Gesetze zu verheimlichen und unser Verständnis zu verzerren. (Die Erläuterung, warum die „Simulationen“ der UFOnauten auf diese Weise auftreten – siehe Kapital OD der vorliegenden Monographie. Die angewandten Methoden für die Verzerrung werden im Unterkapitel NH6.4 besprochen.)
Wir sind also keinesfalls in der Situation freier Gestaltung, nicht nur ausschließlich dem Wirken der Naturgesetze unterlegen, sondern in der Situation von Tieren im Käfig, bei denen alles, was sie betrifft, gleichsam sowohl von der Natur als auch von den Interessen und Handlungen des Bauern abhängt, der sie züchtet.
Nun, da meine Publikation das Interesse des Lesers auf die Existenz und das Wirken der Moralgesetze gelenkt ist (und auch auf die Existenz und das Wirken der „Simulationen“ der UFOnauten, die diese Gesetze auf unsere Rechnung und unsere Kosten „umgehen“) kann sie jeder selbst beobachten.
Am leichtesten kann man das Wirken dieser Gesetze an uns länger gut bekannten Personen bemerken, mit denen uns kein Gefühlsband verbindet, weshalb wir uns im Verhältnis zu ihnen zur Neutralität durchringen können (z.B. schaffen wir es selten, neutral zu sein in Bezug auf uns selbst und auch in Bezug auf diejenigen, die wir lieben). Im Falle solch uns längere Zeit gut bekannter Personen bemerken wir ohne Schwierigkeit, dass alles, was ihnen im Leben begegnet, eine Antwort der Moralgesetze auf ihr früheres Vorgehen, Haltungen, Wünsche, Anschauungen u.ä. ist.
Wenn es um das Bumeranggesetz geht, so wirkt es in meinem eigenen Fall mit einer Zeitverspätung von typischen ca. 5 Jahren. Interessant an meinen Erfahrungen ist, dass ich auch so etwas wie eine Wirkung des „Echoeffektes“ oder „Prüfeffektes“ beobachtete. Nach dem angedeuteten Zeitraum des Eintretens der aus dem Bumeranggesetz herauskommenden „Rückgabe“ (d.h. wenn ich der „Empfänger“ der Gefühle bin, die ich einige Jahre zuvor als „Sender“ hatte), tritt erneut eine Wiederholung dieser selben Situation ein, dieses Mal allerdings bin ich erneut der „Geber“, wobei die Umstände so ausgewählt sind, dass sie eine ähnliche Reaktion herbeiführen wie beim ersten Mal. Im Falle des erneuten „Ergießens“ dieser Wiederholung wird die gegebene moralische Lektion diese Mal mit einer bedeutend größeren Kraft erteilt. Dies schaut so aus, als ob der universelle Intellekt eine systematische „Wiederholung des schon durchgenommenen Materials“ erzeugte und „prüfte“, ob „die vergangene Lektion richtig gelernt“ wurde und ob „man nun zum nächsten Thema übergehen könne“.
Auf der Grundlage des bisherigen (nicht allzu enthusiastischen) Empfangs, auf den das Konzept der Dipolaren Gravitation traf, bemerkte ich, dass das Akzeptieren der Existenz der moralischen Gesetze vielen Menschen am meisten schwerfällt. Eine große Schwierigkeit bereitet auch die Annahme der Information, dass ausnahmslos für jede Handlung einmal vonseiten dieser Gesetze die dazugehörige Antwort mit eiserner Konsequenz serviert wird.
Als gewöhnliches Argument wird dabei das typisch emotionale vorgebracht, „Ich lebe schon so und so viele Jahre auf dieser Welt und bisher habe ich noch keinerlei moralische Gesetze bemerkt.“ Dieses Argument stellt tatsächlich nicht den wirklichen Stand dar, sondern den geheimen Wunsch jener Menschen, der da meinen „Ich wünsche mir nicht die Existenz der Moralgesetze, denn ich müsste nämlich ihre Gegenwart anerkennen und dann meine Handlungsweise an sie anpassen.“
Um hier mit Haltungen solcher Art zu polemisieren, möchte ich hier erinnern, dass die Menschheit über die letzten Tausende von Jahren hinweg überhaupt nichts über die Existenz der physikalischen Gesetze und auch die des Lebens wusste, so dass der Wert des Lebens drastisch eben wegen der Unwissenheit über diese Gesetze begrenzt war. Ebenso wie das Kind, das auf einer Schaukel sitzt, nicht die winzigste Ahnung hat, dass seine es betreffenden Empfindungen das Ergebnis des Wirkens physikalischer Gesetze sind, von deren Existenz es noch nichts erfahren hat.
Große Widerstände gegen die Anerkennung der Wirkung moralischer Gesetze zeigen auch hoch religiöse Menschen. Ihr Argument, das ich oft antreffe, ist, dass Gott die Welt regiert und nicht irgendein Gesetz. Meine Antwort auf ihr Argument ist die Erinnerung, dass die moralischen Gesetze eben Gott aufstellte und ins Leben rief, damit sie ihm bei der Ordnung der Welt helfen. Er tat es, wie die Menschen sich Maschinen ausdachten und bauten, damit sie ihnen in der Verwaltung unseres Planeten helfen. Obwohl also die automatischen Algorithmen Gott vom persönlichen Beschäftigen mit jeder Kleinigkeit, die sich im Universum tut, entlasten, wird das Universum faktisch von Gott regiert, der persönlich definierte, wie diese Gesetze wirken sollen und der persönlich überwacht, dass diese Gesetze faktisch seine Absichten umsetzen. Die Tätigkeit dieser Gesetze erinnert also ein wenig an den Betrieb von Maschinen auf der Erde. Obwohl nämlich diese Maschinen alle Arbeiten ausführen, verbergen sich hinter ihren Ergebnissen ihrer Arbeit die Intentionen der Menschen, die sie steuern.
Meiner persönlichen Meinung nach ist der Hauptgrund, weswegen hoch religiöse Menschen nicht die Wahrheit akzeptieren können, dass ihr Leben faktisch von den Moralgesetzen regiert wird, ist die Angst vor dem Mangel an Vergebung und an der Vergebung der Sünden. Alle Religionen reden aus politischen Gründen ihren Gläubigen ein, dass Gott ihnen ihre Schuld vergibt und diese Religionen für sie die Vergebung ihrer Sünden erhalten können. Unterdessen kennen die moralischen Gesetze keine Vergebung und mit eiserner Konsequenz  bestrafen sie buchstäblich jede Verfehlung. Deshalb wollen religiöse Menschen nicht den Gedanken annehmen, dass es für keinen Fehler Vergebung gibt. Sie ziehen es lieber vor, die moralischen Gesetze zu ignorieren anstatt sich vor ihnen selbst die Tatsache dieser für sie bitteren Wahrheit einzugestehen. Der Fakt, dass unsere Verfehlungen tatsächlich keinerlei Vergebung erfahren, ist leicht zu prüfen. Es genügt, das Leben unserer Nächsten objektiv zu beobachten.
Sicherlich, wenn etwas objektiv existiert, kann man es immer beweisen. Es lassen sich auch zahlreiche Methoden formaler Beweisführung für die Existenz und das Wirken der Moralgesetze finden. Ein Teil von ihnen wurde im Kapitel I3.3.1 besprochen. Eine dieser Methoden wurde übrigens bereits in der vorliegenden Monographie angewandt, nämlich bei der Beweisführung, dass der universelle Intellekt existiert und wirkt, sodass, wenn dieser Intellekt existiert und wirkt, dann auch die Moralgesetze existieren und wirken müssen – man vergleiche, was zu diesem Thema im Kapitel I3.6 bestätigt wird.
Eine andere von diesen Methoden zum Beweis der Existenz der Moralgesetze beruht auf dem theoretischen Hinweis, dass moralische Haltung und moralisches Auftreten der Menschen auf die Anwesenheit aller unikalen Eigenschaften für die Anwesenheit der Moralgesetze hinweisen. – d.h. der Eigenschaften, die nur im Falle der Existenz von Moralgesetzen auftreten und wirken, dagegen aber niemals auftauchen würden, wenn diese Gesetze nicht existieren und wirken würden. Obwohl ich in vorliegender Monographie nicht vorhabe, jenen Beweis zu führen (vielleicht binde ich ihn zum Inhalt der nächsten Monographie an), gebe ich hier doch einige Beispiele solcher Eigenschaften. Hier sind die wichtigsten von ihnen.
a) Moralische Trägheit.
Diese Trägheit verursacht, dass die Person, die die entsprechende Moral realisiert, ihr Verhalten nicht ändert, obwohl sogar bedeutender äußerer Druck auf sie ausgeübt wird. Dieser Fakt ist übrigens in vielen Sprichwörtern ausgedrückt, beispielsweise im englischen „The leopard never changes its spots“ („Der Leopard ändert niemals seine Flecken“) oder im chinesischen “Sej jap cop kong kuk sing lang koi” („Sogar wenn du eine Schlange in ein einfaches Bambusrohr presst, ändert sie ihre gewundene Natur nicht.“)
Also, bedenkt man die Naturgesetze, ist die Existenz von Trägheit immer ein Zeichen, dass diese Gesetze existieren. Beispielsweise kann das schon früher erwähnte Kind nur deshalb schaukeln, weil die Existenz der physikalischen Gesetze seiner Masse ermöglichen, sich in Form von Trägheit zu manifestieren.
b) Moralische Polarisation.
Diese Polarisation verursacht, dass sich zwischen allen möglichen Richtungen menschlichen Verhaltens zwei Pole unterscheiden lassen. Einer von ihnen ist der am meisten „moralische“, der zweite dagegen der am meisten „unmoralische“. Das menschliche Verhalten weist immer auf die Tendenz der größten Näherung an einen dieser zwei gegensätzlichen Pole hin. Daher tun die von Natur aus unmoralischen Menschen alles, um noch schlimmer zu werden und sich auf diese Weise noch mehr zum Pol der Unmoral zu bewegen, wogegen die moralischen Menschen ihre Güte vervollkommnen und sich um die Näherung zum Pol der Moral bemühen. Das wiederum verursacht eine ganze Reihe beobachtbarer Konsequenzen. Beispielsweise werden die  UFOnauten-„Simulationen“ sich genau so verhalten wie schlimme Menschen. (siehe Kapitel OA7).
Genau so müssen alle Diktatoren dasselbe Verhalten aufweisen, ohne Rücksicht auf den Charakter der Ideologie ihrer Diktatur, d.h. ohne Rücksicht, ob sie religiöse, militärische Diktatoren sind, solche des Proletariats oder des Kapitals. (Zum Beispiel jeder Diktator: maskiert sich immer als jemand anders und gibt niemals offen zu, dass er die Führung an sich riss und sie mit Kraft oder Hinterlist erhält, richtet das Volk zugrunde, das er unterdrückt, begrenzt die Freiheiten, vernichtet die Opposition, repressioniert jede Kritik, organisiert die Zensur, zieht die Pressefreiheit zurück und bekämpft sie, führt das Verbot der Meinungsfreiheit zu bestimmten Themen ein, veranstaltet eine Siegpropaganda, beansprucht Unfehlbarkeit und Vollkommenheit, beschuldigt immer andere für seine eigenen Fehler und Unfähigkeit, verdreht die Wahrheit und macht ihr Kennenlernen unmöglich, sagt das eine und tut das andere, weist Unstetigkeit in Zielen und Kurs auf, beugt die Gesetze, antwortet mit Repressionen, erweckt eine nationalistische Hysterie, verursacht Aufruhr, weist Größenwahn auf, tritt niemals freiwillig vom Amt zurück und verliert die Macht nur, wenn er stirbt oder ihn jemand mit Macht stürzt usw.)
Würden unterdessen solche Moralgesetze nicht existieren und wirken, wäre das Auftauchen solcher Pole „Moral“ und „Unmoral“ nicht möglich, und das menschliche Verhalten würde auf zufällige Weise alle möglichen Richtungen verdecken.
c) Moralische Konsistenz.
Dies ist noch eine Eigenschaft, die nur in dem Falle auftauchen könnte, wenn die Moralgesetze existieren und wirken. Sie ist genauer besprochen im Kapitel I3.6.
Unabhängig von den oben genannten theoretischen Beweismethoden für die Existenz der Moralgesetze ist auch der empirische Beweis durchführbar. Generell beruht er auf der praktischen Beobachtung der Erscheinungen, die die Existenz und das Wirken der Moralgesetze bestätigen. Ein hervorragendes Beispiel solcher Erscheinungen kann der Fakt der geheimen Okkupation der Erde durch die UFOnauten-„Simulationen“ und die brutale Behandlung der Menschen durch jene Okkupanten sein. Übereinstimmend mit den Moralgesetzen, die im Kapitel I4.1.1 beschrieben sind, und dem Wirken des Sammelkarmas, beschrieben im Kapitel I4.4, ist die „Simulation“ der Okkupation der Erde die moralische Konsequenz des Kolonialismus und der auf der Erde in der Vergangenheit praktizierten Sklaverei, aber auch die moralische Konsequenz der Ausbeutung der einen Völker durch andere und die Exploitation der Haustiere durch die Menschen.
Obwohl, wären wir nicht okkupiert und ausgebeutet durch irgendwelche brutalen kosmischen Wesen, dann hätten Gruppenintellekte wie die starken Länder und ihre Bürger, niemals die Gelegenheit, ihr Karma zurückzuzahlen, welche sie sich in vergangenen Zeiten des Kolonialismus und im momentanen Zeitraum der Ausbeutung der Tiere und der ärmeren Emigranten erarbeitet haben. Vielleicht sollten wir uns daran erinnern, wenn wir Lust verspüren, ein Tier zu stoßen, das unseren Weg kreuzt, oder jemanden verprügeln, der von uns abhängig ist. Denn alles, was wir auch immer jetzt anderen, schwächeren oder von uns abhängigen Wesen antun, bekommen wir ganz genau so zurück von jemandem Stärkeren oder uns Beherrschenden (z.B. von den kosmischen Wesen).
Zum Ende dieses Unterkapitels schauen wir das passendste Beweismaterial, das ich bisher gesammelt habe und das das Wirken des Bumeranggesetzes bestätigt, durch.
#1I4.1. Die Volksweisheit fast jedes moralisch entwickelten Volkes ist sich des Wirkens des Bumeranggesetzes bewusst und drückt sein Wirken in zahlreichen Sprichwörtern oder Redensarten aus. Beispiele solcher Sprichwörter können sein: englisch: “Curses, like chickens, always come back home to roost” („Die Plagen kommen wie die Hühner immer nach Hause, um sich einzunisten.“); französisch: “Honi soit qui mal y pense” und sein englisches Pendant: “Evil be to him who evil thinks” („Der Teufel geht zu dem hin, der teuflisch denkt.“); deutsch: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg’ auch keinem andern zu” und das ihm entsprechende englische Sprichwort, die sogenannte „Goldene Regel“ („golden rule“): “Do unto others as you would have them do unto you” („Tu dem Anderen nur das an, was du möchtest, dass der Andere dir antut.“); italienisch: “Non fare agli altri quello che non vorresti che fosse fatto a te” (Tu keinem anderen etwas an, was du nicht möchtest, dass man es dir antut.“); chinesisch, im mandarinischen Dialekt, phonetisch niedergeschrieben „Dsji slo bu yi wu syl ji ryn“ (“Tu dem nächsten nur das an, was du dir selbst antun möchtest.“); türkisch: “Kendin için ne düsünüyorsan arkadasin için de düsün” („Was immer du für dich denkst, denke es auch für deinen Nächsten“) und “Once i?neyi kendine, sonra ¡uvald?z? baskas?na bat?r” („Zuerst probiere eine Nadel in dich zu stechen, ehe du einen Nagel in jemanden anderen schlägst.“); oder polnisch: “Jak Kuba Bogu tak Bog Kubie” („Wie Kuba dem Gott, so Gott dem Kuba“ oder sein englisches Pendant “One gets paid in one’s own coin” („Jeder wird mit seiner eigenen Münze ausbezahlt.“)
Weitere Beispiele, die das Wirken des Bumeranggesetzes und anderer Moralgesetze unterstützen, siehe Monographie [9]. (Interessant, dass ich es nicht schaffte, Entsprechungen für das Bumeranggesetz in den alltäglichen Sprüchen und Grundsätzen von Völkern zu finden, deren Moral viele Kontroversen weckte und weiter weckt, z.B. von den neuseeländischen Maori oder den Einwohnern Neuguineas.)
Natürlich, um den Menschen moralische Wegweiser für die Mehrheit von Lebenssituationen zu unterbreiten, besitzt jedes Volk mehr als nur ein solches Sprichwort. Eine Übersicht über die mannigfaltigen Arten, mit denen verschiedene Sprichwörter denselben Inhalt des Bumeranggesetzes ausdrücken, kann aus der unteren Zusammenstellung der populärsten englischen und polnischen Sprichwörter zu diesem Thema gewonnen werden (jedem englischen Sprichwort, das das Bumeranggesetz zum Ausdruck bringt, ist in Klammern sein polnisches Pendant gegeben): “As you give so shall you receive” (“Nie czyn drugiemu, co tobie nie milo”) – „Tu dem anderen nicht an, was dir selbst nicht lieb ist.“; “As you make your bed, so you must lie upon it” (“Jak sobie poscielisz, tak sie wyspisz”) – „Wie man sich bettet, so liegt man.“; “Do right and fear no man” (“Nie czyn zla i nie lekaj sie nikogo”) – „Tu nichts Schlechtes und fürchte dich vor niemandem“; “Good seed makes a good crop” (“Jaka miarka mierzysz, taka ci odplaca”) – „Mit welchem Maß du misst, mit solchem wirst du gemessen werden.“; “Hoist with your own petard” (“Kto pod kim dolki kopie, sam w nie wpada”) – „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“; “If you play with fire you get burnt” (“Kto igra z ogniem, ten od ognia ginie”) – „Wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um.“; “Love begets love” (“Dobro rodzi dobro”) – „Gutes gebiert Gutes“ etc.
#2I4.1. Zahlreiche Bezüge auf das Wirken des Bumeranggesetzes sind in der Bibel enthalten. Einige von diesen Bezügen haben sich derart in die Alltagssprache eingebürgert, dass sie populäre Sprichwörter wurden.
Als Beispiel folgende Sprichwörter, die ihren Anfang in den Bibelversen genommen haben:
„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ (englisch “Eye for eye, tooth for tooth” – Exodus 21:24, Leviticus 24:20, Deuterenomy 19:21, Matthew 5:38);
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“, „Mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“ (englisch: “Do not judge, and you will not be judged”, “The standard you use will be the standard used for you” – Matthew 7:1, 7:2);
„Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.“ (englisch “He who lives by the sword dies by the sword” – Matthew 26:52);
Was Du säst, das erntest du“ (po angielsku “One reaps what one sows” – Galatians 6:7).
Es muss unterstrichen werden, dass die Bibel einen riesigen Nachdruck auf die Erklärung des Bumeranggesetzes legt. Dieser Nachdruck wird auf zweierlei Art sichtbar. Zum ersten ist das Wirken dieses Gesetzes nicht nur einmal, sondern in vielen völlig verschiedenen Formulierungen, die sich auf die mannigfaltigsten Lebenssituationen beziehen, illustriert. Beispielsweise lassen sich in der Bibel Formulierungen finden, die zu Entsprechungen für fast jedes Sprichwort werden, das im vorigen Punkt #1I4.1 genannt wurde. Zum zweiten verstärkt die Bibel die detaillierten Formulierungen des Bumeranggesetzes durch ihre mehrmalige Wiederholung in verschiedenen Redensarten und terminologischen Versionen, die praktisch aller paar Seiten benutzt werden. Durch die Anführung einer Breite von verschiedenen Interpretationen und ihrer Wiederholungen bemüht sich die Bibel sicherzustellen, dass der Inhalt dieses Moralgesetzes gut verstanden ist und eine Chance hat, in das Bewusstsein jedes Lesers einzudringen.
Eine große Anzahl von Wiederholungen in der Bibel, die wesentlichsten das Bumeranggesetz betreffende Formulierungen, machen die vorher angeführten Referenzen als Mahnung bewusst, dass wenn man jemandem einen Teil des Körpers nimmt, damit verursacht, dass dasselbe Körperteil auch uns genommen wird – z.B: „Auge um Auge“ (siehe Buch: Exodus 21:24, 3. Mose 24:20, und 5.Mose 19:21; auch Evangelium des Matthaeus 5:38), und auch die untere Zusammenstellung der Version der Formulierung des Bumeranggesetzes, dass bestätigt, dass „Was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Galater 6:8)
Hier sind sie:
„Der Bösewicht, der Unrecht sät, trägt aus diesem die Ernte zusammen.“ (Hiob, 4:8), „Wer das Böse sät, erntet das Unglück“ (Przyslowia, 22:8),
„Sie sähen Wind, ernten werden sie Sturm“ (Hosea, 8:7),
„Säht Gerechtigkeit und ihr werdet Liebe ernten“ (Hosea 10:12),
„Züchtet ihr Böses, erntet ihr Unrecht“ (Hosea 10:13),
„Wer geizig sät, wird geizig ernten, wer dagegen freigiebig sät, wird auch freigiebig ernten.“ (2 Korinther 9:6),
„In unserem Tun hören wir besser nicht auf, denn wenn die Zeit herangekommen ist, werden wir die Früchte ernten.“ (Galater 6:9).
#3I4.1. Der Inhalt des Bumeranggesetzes liefert die moralischen Fundamente für fast alle Religionen. Zum Beispiel das schon erwähnte „Karmagesetz“ aus den östlichen Religionen (z.B. Hinduismus oder Buddhismus) ist das Pendant zum Bumeranggesetz, nur dass es über den Zeitraum jemandes gegenwärtigen Lebens hinaus verlängert wirkt. Auch die Sammlung von Überlieferungen aus der christlichen Religion stellt populäre Interpretationen des Bumeranggesetzes dar, die meisten typischen Lebenssituationen betreffend (faktisch sind diese Überlieferungen Versionen des Bumeranggesetzes, nur so formuliert, dass es für gewöhnliche Menschen, die vor mehreren Tausend Jahren lebten, verständlich ist.)
#4I4.1. Den Bekenntnissen der Philosophie des satanischen Parasitismus, beschrieben im Kapitel JD, zum Trotz, haben die kosmischen Wesen, die zu unserem Planeten in UFOs geflogen kommen, enthüllt, dass sie das Bumeranggesetz kennen. Das Wirken dieses Gesetzes haben sie einer mir bekannten an Bord eines UFOs entführten Frau persönlich erklärt. Weiter unten wird ein Ausschnitt aus einem Hypnosebericht einer Bewohnerin Neuseelands zitiert, die im Dezember 1980 an Board eines UFOs entführt wurde (der vollständige Inhalt dieses Berichtes ist im Kapitel S der Monographien [3] und [3/2] – siehe dort Abschnitt N-116):
„WAS IMMER DU TUST, es kommt zu dir zurück, weil Du, Dein Hirn auf eine bestimmte Art funktioniert und, wenn es das Produkt seiner Arbeit abschickt, es so gebaut ist, dass dieses abgesandte Produkt das Hirn in entsprechendem Muster oder Ordnung aufstellt, welches wirkt, bis es geöffnet wird, um genau das zurück zu empfangen, was Du hervorriefst, damit es dein Hirn von dir abschicke. Wenn du daher verursachst, dass dein Hirn gute Dinge abschickt, richtest du dein Hirn mit einem entsprechenden Muster zum Empfang derselben guten Dinge ein.“
Wert zu bemerken, dass der UFOnaut hier das Wirken des Bumeranggesetzes mit Hilfe der Eigenschaften des menschlichen Hirns erklärt und nicht mit den intellektuellen Eigenschaften unseres gegen-materiellen Duplikates. Das bedeutet, dass seine Zivilisation zum Erkennen der Moralgesetze empirisch gelangte, durch die Sammlung von Beobachtungen und Erfahrungen, nicht theoretisch, wie ich das durch die Formulierung des Konzept der dipolaren Gravitation getan habe.
Daher gehört diese Zivilisation mit voller Sicherheit zur Konföderation, die sich zum alten Konzept der monopolaren Gravitation bekennt – wie dies im Kapitel H10 erklärt wurde, und nicht zur Familie der sich bereits zum Konzept der Dipolaren Gravitation Bekennenden. Mit völliger Sicherheit also ist sie also eine von jener Pyramide der Zivilisationen, die gegenwärtig die Erde okkupieren – siehe auch Unterkapitel A3.
Man muss hier auch hinzufügen, dass wenn das Bumeranggesetz von unseren heutigen irdischen Wissenschaftlern bereits erkannt und anerkannt wäre, sie vermutlich ebenso sein Wirken mit den Eigenschaften des menschlichen Hirns erklären würden, weil sie stets das Konzept der Dipolaren Gravitation nicht anerkennen. Um nämlich wie ich es tat, das Bumeranggesetz mit dem vernunftbegabten Wirken der Gegen-Welt zu erklären, muss man zunächst das Konzept der Dipolaren Gravitation anerkennen (und daher auch den sich aus ihm ergebenden universellen Intellekt).
Das obige Zitat bestätigt auch unmittelbar die Richtigkeit des Modells unsers Hirn als Sende-Empfänger-Gerät (besprochen im Kapitel I5.4).
Im Absatz N-138 desselben Berichtes (angeführt im Kapitel S der Monographie [3] und [3/2]) bestätigt der UFOnaut geradeheraus die Existenz der Moralgesetze durch die Information: „Was wir als Moral verstehen, sind faktisch die Gesetze des Universums.“

***
Die Besprechung der Moralgesetze wäre nicht vollständig, wenn wir nicht wenigstens versuchen würden, in dieser Monographie eine Aufstellung der wichtigsten von ihnen zustande zu bringen, von deren Existenz wir in diesem Moment schon Kenntnis haben. Im nächsten Unterkapitel werden also die wesentlichsten von diesen Gesetzen zusammengestellt.

I4.1.1. Beispiele der repräsentativsten Moralgesetze

Schauen wir die repräsentativsten Beispiele der Moralgesetze durch, deren Inhalt schon gelang zu definieren. Im vorliegenden Unterkapitel berühre ich ihre ganze Breite. Meiner Meinung nach repräsentieren sie fast alle grundlegenden Arten dieser Gesetze. Daher sollten sie dem Leser einen guten Überblick geben, worauf diese Gesetze beruhen. Während des Kennenlernens müssen einige interessante Regeln beachtet werden, deren ganze Zusammenfassung Gegenstand des nächsten Unterkapitels I4.1.2 sein wird. Beispielsweise die am meisten ins Auge springende Regel ist, dass sich jedes Moralgesetz aus irgendeinem allgemeineren Grundsatz des Wirkens des Universums ergibt, der gewöhnlich einen philosophischen Charakter hat. Jener Grundsatz ist darüber hinaus diese Quelle sowohl einer Reihe von detaillierten Moralgesetzen als auch einiger detaillierter physikalischer Gesetze. Die zweite ins Auge springende Regel der Moralgesetze ist, dass fast jede von ihnen irgendeinem uns schon bekannten physikalischen Gesetz sehr ähnlich ist. Deshalb ist es sehr ähnlich dem, was die Menschen schon identifizierten und kennenlernten (wenn wir das physikalische Gesetz noch nicht kennen, das dem entsprechenden Moralgesetz ähnlich ist, bedeutet das, dass das entsprechende physikalische Gesetz bisher noch nicht entdeckt wurde.
Sicherlich schöpfen die hier aufgelisteten Gesetze nicht alle Moralgesetze aus und repräsentieren sie nicht vollständig, gibt es doch im Wirken eine riesige Anzahl von Moralgesetzen und bestimmt reichen sie zur Beschäftigung von zahlreichen Generationen von Totalizten aus, bevor alle von ihnen identifiziert und beschrieben sind. Eine kleine Ahnung, wie viele Moralgesetze existieren können, gibt uns die Fülle von physikalischen Gesetzen, die bereits bekannt geworden sind, weil jedes physikalische Gesetz einfach ein schwerwiegendes Pendant des entsprechenden Moralgesetzes ist und vice versa (d.h. die physikalischen und die moralischen Gesetze erfüllen den Debroglischen Grundsatz der Symmetrie der Natur).
Man kann sogar neue moralische Gesetze kennenlernen durch eine gewöhnliche Übersetzung der physikalischen Terminologie der physikalischen Gesetze in die moralische Terminologie der Moralgesetze. Zum Beispiel kann man den physikalischen Begriff „Energie“ in den moralischen Begriff „moralische Energie“ übersetzen; den physikalischen Begriff „Kraft“ in den moralischen Begriff „Gefühl“ oder „Emotionen“; den Begriff „Weg“ oder „Verlagerung“ in „Motivation“; „Bewegungsart“ in „eingestandene persönliche Philosophie“ (z.B. „lineare Bewegung“ in Philosophie des Totalizmus“, dagegen „Wirbelbewegung“ in „Philosophie des Parasitentums“); den Begriff „Beschleunigung“ in „Verantwortung“; „Masse“ in „Intelligenz“; „Gravitation“ oder jedes andere physikalische Feld in „moralisches Feld“ u.ä.
Hier nun Beispiele der Moralgesetze, deren Existenz uns schon bekannt ist:
1. Grundsatz Ursache und Wirkung.
Dies ist eine der grundlegendsten philosophischen Grundsätze des intelligenten Universums, aus dem sich viele detaillierte moralische und physikalische Gesetze ableiten. Es bestätigt, dass die „Intitiative immer eine Antwort herausfordert“. Oder dass die „Aktion immer eine Reaktion herausfordert“. Um zu erklären, was dies bedeutet, welche Erscheinung auch immer in unserem Universum ihren Platz findet, immer fordert diese Erscheinung (bzw. „Ursache“) auch das Kommen der ihr entsprechenden Anti-Erscheinung (bzw. „Wirkung“) heraus. Bedienen wir uns hier schon bekannter Beispiele, um dies genauer zu erklären:
– Aktion und Reaktion.
Alle Tätigkeiten mit aktiver Kraft (Aktion) sind auch mit dem Entstehen der entsprechenden Widerstandskraft (Reaktion) verbunden.
– Beschleunigungskräfte und Trägheit.
Unter den physikalischen Erscheinungen muss die Induzierung der Beschleunigungskraft immer begleitet sein von den Kräften der Trägheit, die jener Beschleunigungskraft entgegenwirkt.
– Generierung der Energie in der physischen Welt.
Diese Generierung muss gleichzeitig immer von dem Aufwand der gleichgewichtigen Portion irgendeiner anderen Energie begleitet sein.
Aus dem Grundsatz von Ursache und Wirkung ergeben sich viele verschiedenste detaillierte Gesetze. Im Falle der physikalischen Gesetze kann ein Beispiel für ihre Manifestation das „Bilanzgesetz“ sein, das feststellt, dass „das Ankommende immer das Abgehende balanciert.“ Auch im Falle der Moralgesetze ist dieser Grundsatz die Quelle ihrer ganzen Bandbreite. Besprechen wir nun die wichtigsten jener detaillierten Moralgesetze, die sich aus dem Grundsatz Ursache Wirkung ergeben.
1A. Das Bumeranggesetz.
Es ist eines der fundamentalsten Moralgesetze. Es wirkt mit eiserner Hand und ist besonders rücksichtslos, wenn es mit seiner Wirkung strafend allen unmoralischen Sündern zufällt. Deshalb müssen wir bei allem, was wir tun, vor allem mit dessen Konsequenzen rechnen. Es legt fest, dass „welches Gefühl jemand auch immer bei anderen hervorruft, er genau dasselbe Gefühl nach einer nicht näher umrissenen Zeit der Rückgabe auch bei ihm hervorgerufen wird.“ Weil, übereinstimmend mit dem, was im Kapitel I5.7 festgestellt wird, unsere Gefühle wiederum die Ereignisse modifizieren, mit denen wir berührt sind, übersetzen Hinduismus und Christentum das Wirken des Bumeranggesetzes mit der angenäherten Feststellung, dass „der was auch immer jemand anderem antut, dasselbe auch ihm angetan wird.“ (z.B. „Wer mit dem Schwert Krieg führt, wird durch das Schwert umkommen.“)
Das Konzept der Dipolaren Gravitation erklärt solche eine Formulierung dieses Gesetzes als angenähert, weil es verdeckt, dass der folgende Wirkungsmechanismus in jeden Fall seinen Platz hat: „Was immer jemand einem anderen antut, setzt dies bei anderen Gefühle frei, die in das Karma des Tuenden eingeschrieben werden. In der Folge setzt das Karma beim Tuenden genau dieselben Gefühle während zufälliger Ereignisse ähnlicher Natur frei. Diese Gefühle wiederum modifizieren den Fluss jener zufälligen Ereignisse auf der Grundlage, wie das ähnlich die Magie tut, was zu dem Endresultat führt, dass dasselbe auch ihm angetan wird.“
Nicht in jeder Situation wird dieser Mechanismus ganz freigesetzt – obwohl er faktisch fehlerlos in vielen Lebenssituationen wirkt. Deshalb auch würde in Übereinstimmung mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation die richtige Formulierung anders klingen, z.B., dass „ Wer mit dem Schwert Krieg führt, der kommt um durch etwas, was sich genauso anfühlt, wie mit einem Schwert erschlagen zu werden.“
Das Bumeranggesetz ist das moralische Pendant zu einer Reihe von physikalischen Gesetzen, die aus dem Grundsatz Ursache und Wirkung hervorgehen. Beispielsweise ist es das physikalische Pendant des „Gesetzes der Balance“, das so etwas festlegt wie: „Das, was abfließt, muss genau balanciert sein mit dem, was zufließt.“ Das Wirken des Bumeranggesetzes beruht darauf, dass während des Handelns, das irgendwie andere Menschen berührt, wir selbst immer eine Konversion der physikalischen Energie in moralische Energie herbeiführen (d.h. wir führen einen Wandel unseres Handelns in moralische Energie herbei.) Später will sich jene moralische Energie wieder in Handeln zurückwandeln und wartet nur auf die Gelegenheit, wann sie jenen Wandel durchführen kann. Natürlich generiert unser Handeln, unabhängig vom Energiewandel, auch in der Gegen-Welt einen entsprechenden Algorithmus des „Karmas“, der beschreibt, wie jene moralische Energie sich in Handeln zurückwandeln kann. Die moralische Energie kann, zusammen mit den Karmaalgorithmen, verglichen werden mit der Druckluft (oder saugende) in einer Flasche, die stufenweise den Korken herausdrückt, oder mit einer Feder in alten mechanischen Uhren, die sich stufenweise ausdehnte und dabei jene Uhr in Bewegung setzte.
Wenn sich daher eine Möglichkeit in unserer Umgebung ergibt, aktiviert sich diese moralische Energie durch diese Karmaalgorithmen und setzt einen Handlungsmechanismus frei, der in uns ein Gefühl freisetzt, das ein Spiegelbild der Gefühle sein wird, die original jene Energie erzeugte. Auf diese Weise verursacht die Mobilität der moralischen Energie, dass so schnell, wie sich so eine Möglichkeit ergibt, dasselbe Gefühl, welches wir auch immer in anderen auslösten, durch andere genauso in uns selbst ausgelöst wird.
Die Wirkung des Bumeranggesetzes ist der Beweis für den Fakt, dass jeder unserer Gedanken, alle Einstellungen, Gefühle oder Handlungen eine besondere Art von ausführendem Algorythmus generiert, der in unserem Register niedergeschrieben bleibt und der in den östlichen Philosophien „Karma“ genannt wird (in den europäischen Kulturen ist dieser Algorythmus meistens als „Vorbestimmung“ beschrieben; weil er Gefühle präzise definiert, die aus den beschriebenen Ereignissen erfolgen, werden wir nicht imstande sein, ihnen in unserem Leben zu entrinnen und die uns daher in der Zukunft berühren müssen).
Dieses Karma wirkt nach dem Einschreiben in unsere „Registratur“ wie eine Art „Magnet“, der die Ereignisse zu uns heranzieht, die zur Generierung der Gefühle geeignet sind, die ihn ihm verzeichnet sind. (Was das „Register“ ist, erklären die Unterkapitel I5.2 und I5 genauer – an dieser Stelle genügt anzunehmen, dass es etwas ist, was die Religionen „Seele“ nennen.) Wenn also eines von diesen Ereignissen, dass unserem Karma entspricht, in unserer unmittelbaren Nähe realisiert wird, verursacht unser Karma, dass wir von seinen Ergebnissen berührt werden. Die Berührung mit den Ergebnissen des Ereignisses führt wiederum dazu, dass das ihm entsprechende Karma sich aus unserem Register in das Register der Person transferiert, die für die Freisetzung dieses Ereignisses verantwortlich ist.
Auf diese Weise geht das bei uns eingeschriebene Karma, das nur ein Mal an uns realisiert wird, nicht verloren, sondern geht nach der Realisierung an uns zur nächsten Person über, die für die Freisetzung des uns berührenden Ereignisses eben verantwortlich war.
Das Karma geht also niemals verloren, es wechselt nur seinen Träger. Um hier ein Beispiel zu geben, ein Mörder wird in seinem Register einen Eintrag ertragen müssen, der verursacht, dass sobald er sich in einer Situation befindet, in der in seiner Umgebung irgendeine Form des Mords ausgeführt werden soll, er das Objekt werden wird und selbst alle Gefühle, die sein Opfer damals empfand, durchleben muss.
Natürlich kann es vorkommen, dass sein ganzes Leben verläuft, ohne dass sich eine solche Situation an ihm aufklärt. Dann verbleibt sein Karma in seinem Register bis zum nächsten Leben erhalten. Wenn am Ende an ihm ein Mord verübt wird, wird sein Karma in das Register des Mörders überschrieben, der ihn tötete. Dann wird der nächste Mörder an sich die Realisierung heranziehen usw. So eine Reihe ähnlicher Ereignisse nennen wir „karmische Kette“.
Es ist wert hier auch zu unterstreichen, dass das Bumeranggesetz über die Rückgabe an uns nicht unserer Taten informiert, sondern der Gefühle und Einstellungen, die unser Handeln in anderen Menschen auslösen. Das ist also der Grund, dass alle Gefühle mit der Zeit erwidert werden (obwohl nicht unbedingt von ihrem originalen Objekt).
Besonders schnell kann man das bemerken bei intensiveren Gefühlen – beispielsweise großer Liebe, Hass oder fehlendem Respekt, aber auch allen Gruppengefühlen – zum Beispiel Rassismus, Erhöhung über andere, fehlende Toleranz, Fanatismus u.ä. Solche Gefühle werden fast sofort zurückgezahlt und das unmittelbar durch ihre originalen Objekte/ Empfänger. Wenn also eine Personengruppe (z.B. ein Volk, eine Rasse, eine Familie) eine andere Gruppe intensiv nicht mag, beginnt bald diese andere Personengruppe mit der Zeit mit der ähnlichen Intensität die originalen Geber des Gefühles nicht zu mögen. Auf diese Art verlieren Familien, Rassen oder Völker, die über sich eine hohe Meinung haben und auf andere von oben herabschauen oder andere auf irgendeine Art diskriminieren, sehr schnell die Achtung, sie hören auf beliebt zu sein und sie beginnen genau so behandelt zu werden wie sie andere behandeln. Ähnlich sind einzelne Personen, die snobistisch eingestellt sind und über alle anderen eine niedrige Meinung haben, mit der Zeit isoliert und werden auf genau dieselbe Art behandelt.
Eine interessante Konsequenz des Wirkens des Bumeranggesetzes ist, dass einige Trends, Ideologien und Unternehmen, die einen markanten Einfluss auf das Schicksal und das Leben vieler Menschen haben, sich nicht völlig von unserem Planeten eliminieren lassen. Jedoch ihr gewandeltes Karma geht niemals verloren, sondern zirkuliert von Person zu Person oder von Sammelintellekt zu Sammelintellekt.
Selbst wenn man sie aus einem Land eliminiert, tauchen sie im anderen Land wieder auf, so dass die Personen, nach ihrer Ideologie freie Geber des beschriebenen Leides oder Schicksals waren, in ihrer nächsten reinkarnativen Verkörperung zu karmischen Empfängern derselben Leiden und Schicksale werden. Beispiele solcher nicht zu eliminierenden Trends, Bewegungen, Ideologien und Unternehmungen sind: Rassismus, Bürokratie, Korruption, Krieg, Konzentrationslager u.ä.
Die Konsequenzen des Bumeranggesetzes nehmen eine breite Spannweite von Folgen ein. Nennen wir hier einige ihrer Beispiele, die sich häufig im Alltagsleben zeigen:
a) Sehr häufig lässt sich die Konsequenz des Bumeranggesetzes bemerken, wenn „alle versuchenden Handlungen, die Realisierung des schon generierten Karmas zu stoppen oder zu verzögern, im Endeffekt immer zur Beschleunigung seiner Realisierung führen.”
Wenn wir beispielsweise einen persönlichen Feind besitzen, und in unserem Karma eine Zusammenkunft und Konfrontation liegt, führen alle unsere Bemühungen, um diesem Feind auszuweichen dazu, dass wir mit ihm nur noch schneller in Berührung kommen. (Die Chinesen haben für die Beschreibung dieser Situation ein wunderbares Sprichwort, das feststellt: „Wenn du einen Feind hast, werden plötzlich alle Durchgänge enger.“, was man so interpretieren muss, dass du, „wenn du einen Feind hast, je mehr du vor ihm nicht fliehen würdest, um so schneller über ihn herfallen würdest.“
b) Im Punkt 1C ist ein weiteres Moralgesetz, das aus dem selben Grundsatz Ursache Wirkung stammt, beschrieben. Es meint, dass „das einmal eingeschriebene Karma einmal realisiert werden muss.“ Was auch immer in uns mit Hilfe des karmischen Algorithmus eingeschrieben ist, wird daher unsere „Vorbestimmung“ und sie lässt uns niemals vor ihr fliehen. Dies wiederum hat einige Folgen.
Beispielsweise sind Personen, die mit den Methoden von ESP imstande sind unseren karmischen Eintrag zu lesen, auch imstande zu erfahren, was uns in der Zukunft erwartet. Ähnlich ist es, in dem Moment, wo wir lernen, Lesegeräte für die karmischen Einträge zu bauen (Ideen dazu siehe Kapitel D3.4 des Traktats [7/2] – /Dieses Traktat beinhaltet im Wesentlichen die “Gedankenpyramide”/, können wir auch lesen, was jemanden in der Zukunft erwartet – nur, dass wir mit diesen Geräten nicht die Zeit bestimmen können, wann dies passiert (diese Zeit können wir präzis mit Hilfe der Zeitmaschinen bestimmen).
c) Das Bumeranggesetz führt dazu, dass jedes Handeln, das im Kapitel JA5.1 „totaliztische gute Tat“ genannt wird, selbst wenn es nicht sofort das Niveau unserer moralischen Energie verändert (z.B. es ist nur eine gute Tat des Typs „Inspiration“), im Endeffekt immer zu einer Vergrößerung dieser Energie in uns selbst führt. Dagegen führt jedes im Kapitel JA5.2 „totaliztische Sünde“ genanntes Handeln, selbst wenn es nicht sofort zum Fall des Niveaus unserer moralischen Energie führt und sein unmittelbares Opfer auf jemanden anderen fiel (z.B. eine totaliztische Sünde des Typs „Ausbeutung“ ist), in der Endabrechnung ebenfalls in uns immer zur Senkung jener Energie.
Es hat also keine Bedeutung, ob wir diese Handlung sichtbar ausführen oder auf anonyme Art, ob wir die Person kennen, für die wir sie realisieren oder ob sie jemanden uns völlig unbekannten betrifft, ob der Empfänger unserer Handlung sie uns vergelten wird oder auch nicht; immer wird das langfristige Endergebnis für uns dasselbe sein – die Rückerstattung dieser Handlung kehrt zurück zu uns wie ein Bumerang. Dies führt zu einer der wesentlichsten Empfehlungen des Totalizmus, die im Unterkapitel JA5.3 beschrieben ist: „wenn du ein erfülltes und glückliches Leben führen willst, tue so viele totaliztisch gute Taten wie möglich und vermeide so viel du kannst totaliztische Sünden.“
1B. Gesetz der Pflicht zur Verteidigung.
Es stellt fest, dass: „wenn dich jemand zuerst aktiv attackiert ohne deine Provokation, hast du die moralische Pflicht zur Verteidigung, in dem du ähnliche Kräfte und Methoden des Kampfes anwendest, wie jener dich Angreifende bei dir anwendet.“ Dieses Gesetz macht uns bewusst, dass das Universum zielgerichtet so aufgebaut ist und die Moralgesetze zielgerichtet so aufgestellt sind, dass jeder, der von jemandem aktiv angegriffen wird, die Pflicht hat, sich zu verteidigen und dass die Pflicht zur Verteidigung auch ein deutlicher Inhalt der Moralgesetze ist. Das Gesetz der Pflicht zur Verteidigung ist ein moralisches Pendant zum physikalischen „Gesetz von Aktion und Reaktion“, das uns lehrt, dass z.B. „wenn jemand einer Mauer einen Stoß versetzt, jene Mauer sich verteidigen wird und gleichzeitig diesen jemanden zurückstößt mit genau derselben Kraft.“
Die Existenz und Wirkung des moralischen Gesetzes zur Verteidigungspflicht enthüllt, dass die Verteidigung vor jemandes aggressivem Angriff nicht nur ein Überlebensreflex oder ein Befehl der Logik ist, sondern eine Pflicht des moralischen Lebens, deren Erfüllung uns mit dem Inhalt der Moralgesetze geheißen ist.
In Angelegenheiten der Aggression und Verteidigung bemühten sich die verschiedensten Philosophien auf unterschiedliche Art, die Intentionen des universellen Intellekts zu interpretieren und auszudrücken. Beispielsweise meint die christliche Philosophie, dass die Intention des universellen Intellekts die sei, dass sich alle durch Bekenner anderer Philosophien Angegriffenen überhaupt nicht schützen sollten – als Beispiel des Ausdrucks dieser Ansicht bemerke man die biblische Feststellung „wenn dich jemand auf die eine Wange schlägt, halte ihm die andere hin.“
Allgemein bekannt ist auch die Philosophie einer anderen Religion, die sich zu der Ansicht bekennt, dass die Intention des universellen Intellekts sei, unaufhörlich die Bekennenden anderer Religionen anzugreifen – der Ausdruck jener Ansicht ist das Symbol jener Religion, der Dolch. Leider, die Mehrheit der Philosophien spekulierte ihre Interpretation der Intentionen des universellen Intellekts ohne Stütze auf die eigenen Schlussfolgerungen aus tatsächlichen Analysen des Universums um uns herum, noch aus Analysen der Gesetze, die das Universum regieren.
Wenn man dagegen, wie das der Totalizmus im Unterkapitel JC11.1 der vorliegenden Monographie tat, das Universum um uns herum und die es regierenden Gesetze analysiert, dann zeigt sich, dass sie sehr eindeutig darauf hinweisen, was die Intention des universellen Intellektes tatsächlich ist. Leider, um jene Intention aufzudecken, ist die Kenntnis des sogenannten „Kanons der Konsistenz“ notwendig, beschrieben im Unterkapitel JB7.4, und unbedingt wichtig ist zu wissen, dass in unserem Universum die Wirkung aller Gesetze vollkommen konsistent ist und deshalb beispielsweise physikalische Gesetze und moralische Gesetze miteinander in jedem Detail im Einklang sind. Erst der Totalizmus erkannte und formulierte den „Kanon der Konsistenz“ – daher erst ist er imstande, die wahren Intentionen des universellen Intellekts im Bereich des Angriffs und der Verteidigung festzustellen.
Die Intentionen sind enthalten in den Analogien zwischen den Feststellungen der physikalischen Gesetze und der moralischen Gesetze. Wenn jemand, wie das der Totalizmus tat, jene Intention genau analysiert, dann zeigt sich, dass der universelle Intellekt deutlich mit dem Inhalt seiner Gesetze gebietet, dass die ohne eigene Provokation Angegriffenen sich effektiv verteidigen. Dieser Intellekt macht auch mit seinen Gesetzen bewusst, dass während die Verteidigung moralisch ist, die Aggression völlig unmoralisch bleibt – vielleicht, dass wiederholtes Angreifen des Gegners nur zu einer der Phasen oder Verteidigungsformen wird, die ihren Platz erst danach hat, wenn jemand als erstes angegriffen wurde.
Daher ist die Antwort mit einer Attacke die einzige Alternative für die Erlangung des andauernden Friedens für sich und der Sicherung vor weiteren Attacken desselben Aggressors. Deshalb hat der Angegriffene entsprechend den Moralgesetzen die Pflicht sich zu verteidigen, wohingegen es uns nicht erlaubt ist, jemanden zuerst anzugreifen, wenn uns niemand angreift. Genau diese Intentionen des universellen Intellekts sind sehr eindeutig mit seinen Gesetzen ausgedrückt – und das auf vielfältige Weise in einem Stück. Beispielsweise drückt sie die Tätigkeit des physikalischen „Gesetzes der Aktion und Reaktion“ aus, verbunden mit dem „Konsistenzkanon“. Diese Intentionen drücken auch den detailliert im Unterkapitel JC11.1 analysierten Fakt aus, dass die Verteidigung alle Eigenschaften einer guten Tat trägt und nicht die Eigenschaften der Sünde.
Darüber hinaus musste der universelle Intellekt gerade diese Intention im Sinn haben, als er die Existenz des unmoralischen Parasitentums feststellte und die jenes Parasitentum charakterisierenden Eigenschaften als anti-moralische Philosophie definierte. Daraus ergibt sich klar, dass er dem Parasitentum gezielt die Funktion des ständigen Aggressors gab, der die Aufgabe hat, den Totalizmus zur unaufhörlichen Entwicklung und Vervollkommnung seiner Moral und seines Wissens zu erwecken – was im Unterkapitel JD11 erklärt wurde.
Das Gesetz zur Verteidigungspflicht macht bewusst, dass ein moralisches Leben nicht nur auf dem Wissen über das eigene moralische Leben beruht, das das friedliche Zusammenleben mit allen mit uns in Frieden und Freundschaft Lebenden fördert, sondern auch auf dem Verhindern des Bösen beruht, damit es sich aus unserem Lebensraum hinwegbewege bzw. auf der effektiven Verteidigung vor denen, die uns attackieren und die uns unser moralisches Leben stören wollen. Wenn uns das Böse attackiert, beruht das moralische Verhalten auf der Gabe einer entsprechenden Antwort, um das Böse nicht in den Bereich unseres Lebensraumes einzulassen und um dem Bösen die Störung unserer Ruhe zu vereiteln.
Des weiteren legen jene zwei Aspekte des moralischen Lebens, d.h. (1) das Betreiben des Friedens gegenüber jenen, die im Frieden leben, und (2) die entschiedene Entsprechung mit Verteidigungskampf gegen das, was uns attackiert, auf die Totalizten die Verpflichtung der Beherrschung von zwei verschiedenen Klassen von Fähigkeiten, d.h. (1) die Fähigkeit des moralischen, friedlichen und freundschaftlichen Zusammenlebens mit all denen, die Frieden wünschen und mit uns in Frieden leben, und (2) die Fähigkeit zum effektiven Verteidigungskampf mit denen, die uns angreifen und die Krieg mit uns wollen. (Dem Thema des Einklangs der Verteidigung mit den Moralgesetzen ist das Unterkapitel JC11.1 gewidmet.)
1C. Unwiderrufbarkeit der Erfüllung des Karmas.
Es stellt fest, dass: „das einmal eingeschriebene Karma realisiert werden muss“ (was man vereinfacht auch ausdrücken könnte: „der ausgeteilte Schmerz gleicht sich aus durch empfangenen Schmerz“). Das Gesetz bedeutet, dass es normal keine Möglichkeit zur Flucht oder des Versteckens vor dem Karma gibt, das jemand einmal mit seinem Verhalten in sein Register eingeschrieben hat. Daher erfüllt sich auch das Karma unwiderruflich, sogar auch, wenn sein Träger eine ausgezeichnete Rechtfertigung für die Gründe seines Anziehens auf sich besitzen würde (z.B. es (das Karma) in sich erschaffen würde als Folge jemandes ausdrücklichen Befehls), wenn er für seine Taten von den Führern aller möglichen Religionen die Sündenvergebung gewinnen würde, oder wenn er bevor er zur Verantwortung gezogen würde, mittels Zeitreise zu flüchten versuchte (und er z.B. die Ermordung der Mutter anstrengen würde, bevor sie ihn gebar), oder auch wenn er absolute Reue und die Berichtigung seines weiteren Auftretens aufweisen würde.
Vom Punkt der Moralgesetze gesehen ist die Erfüllung jemandes Karma genauso automatisch wie die Arbeit eines Computers oder das Resultat der Gravitationskräfte. Die Moralgesetze erteilen also niemandem die Vergebung der Taten oder die Erlassung der Sünden. Wenn beispielsweise jemand den hypothetischen Befehl „erschieß ihn“ geben würde, so würden im Falle der Exekution entsprechend mit dem hier besprochenen Gesetz im Endeffekt drei Personen sterben: das erschossene Opfer, der Ausführende, der das Karma des persönlichen Erfüllens des Schießens auf sich nahm, und der, wer in sich das Karma der Tötung des Opfers und des Herausgebens des Befehls-Spruches „erschieß“ erschaffte (sein Tod würde jedoch im Resultat einer ziemlich komplexen Kette eintreten – zunächst nämlich würde ihm jemand in der Zukunft befehlen, jemanden zu erschießen, auf eine Art oder in einer Situation, in denen er gezwungen ist, diesen Befehl zu befolgen, erst dann würde er erschossen werden, nachdem das Karma seines Schießens tätig wurde). Gilt noch zu bemerken, dass das vorliegende Gesetz die grundlegende Quelle vieler Begrenzungen ist, die für Zeitreisen existieren – siehe Unterkapitel H9.1.
1D. Das Gesetz des Erbittens.
Es stellt fest, dass: „um irgend etwas zu erhalten, es erst notwendig ist, darum zu bitten.“ Dieses Gesetz verursacht, dass praktisch ohne vorheriges Erbitten von etwas durch seine Taten, Haltung oder Worte wir niemals etwas erhalten. In der physischen Welt gibt es seine physische Variante, die „Grundlage von Ursache und Wirkung“. Um z.B. Brot zu haben, muss man in Übereinstimmung mit ihr zuerst Getreide sähen, dann ernten, dann in Mehl verarbeiten und aus diesem das Brot backen. Im Bereich des moralischen Handelns müssen auf Grund eben jenes Gesetzes des Erbittens, die Personen, welche sich irgendeinen Dienst vom universellen Intellekt wünschen, zunächst diesen Dienst mit ihren Gebeten, ihren Handlungen, Träumen u.ä. erbitten. Ebenso wirken auf Grund dieses Gesetzes Übertreibungen in Bezug auf Menschen nicht, die nicht an sie glauben, da sie mit ihrem Verhalten und ihren Gedanken nicht unaufhörlich um ihr Eintreten bitten und somit nicht von ihnen genutzt werden können. Letztlich wurde die Wirkung dieses Gesetzes auch in Kulturen der Menschen aufgenommen und niemand erhält z.B. eine neue Arbeit oder einen verdienten Urlaub, wenn er sich nicht um den Erhalt mittels z.B. eines Gesuchsschreibens bemüht.
1E. Gesetz der Beeinflussung durch überraschendes Eintreten.
Es betrifft schicksalhafte Ereignisse, die zu uns von außen kommen, d.h. solcher, die nicht durch irgendeine von unseren aktiven Handlungen provoziert sind und die nicht die direkte Folge dieser Handlung darstellen. Es stellt fest, dass: „von allen Ereignissen, die uns auf eine zufällige Art betreffen können, zur Realisierung meist die ausgewählt sind, auf deren Eingehen wir bewusst noch nicht bereit sind und die uns daher unvorbereitet überraschen.“ Für dieses Gesetz ist die Ursache unsere fehlende Bereitschaft zur Annahme irgend eines Ereignisses und die Wirkung hingegen ist das Eintreten eben jenes Ereignisses und auf diese Weise inspiriert es uns zu einer zukünftigen Vorbereitung. Dieses Gesetz ermöglicht die Eliminierung von für uns unvorteilhaften Eintritten von Ereignissen durch bewusstes Analysieren und Vorhersehen, was eintreffen könnte und darauf folgend die gründliche Vorbereitung auf ihr Eintreten (bzw. durch das Verhalten im Sinne des altrömischen Sprichwortes: „Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.“).
Es ist bemerkenswert, dass die Tätigkeit dieses Gesetzes nicht das Eintreten der Ereignisse eliminiert, deren Eintreten wir auf der außer-bewussten Ebene vorhersehen (z.B. durch Furcht, Vorahnungen, ESP u.ä.). Wir befürchten ihr Eintreten, bereiten uns jedoch nicht bewusst auf ihr Kommen vor und sichern uns nicht vor ihren Folgen ab, die bereits mit den Ereignissen in Erscheinung treten. Um also die Chancen des Auftretens irgendwelcher Ereignisse zu eliminieren, müssen wir sie auf der bewussten Ebene vorhersehen und ebenso vorbereitende Aktionen unternehmen, z.B. uns vollkommen vor ihren Folgen schützen („den Geschützten wird Gott schützen“).
1F. Das Gesetz der Ursache-Wirkung-Kette.
Es stellt fest, dass „alle Ereignisse, die sich in unserem Leben zeigen, und Situationen, in denen wir uns befinden, das resultierende Ergebnis einer ganzen Kette unserer vorhergegangenen Gedanken, Vorhaben, Taten und unseres Wissens, dass wir derzeitig gesammelt haben, ist, wobei unsere Gedanken und unser Verhalten während dieser Ereignisse die nächsten Ursachen für die Kette der folgenden Ereignisse und Situationen erschaffen, die erst in der Zukunft eintreten werden.“ Bei diesem Gesetz sollte man darauf achten, dass sich auf jedes Ereignis (d.h. auf jedes Ergebnis) eine ganze Kette von Ursachen legt, nicht nur eine. Es ist wichtig das zu verstehen, denn in Übereinstimmung mit diesem Gesetz besitzt das, was uns berührt, immer eine mehrdimensionalen und ständigen Charakter, obwohl unsere derzeitige Wissenschaft uns an ein vereinfachtes, eindimensionales Denken mit diskretem (nicht beständigen) Charakter gewöhnte. Wenn daher sich auf der Straße ein Unfall ereignet, wird am ehesten lediglich chronologisch die letzte seiner Ursachen untersucht, z.B. wer auf wen aufgefahren ist.
Nur in Ausnahmefällen schaut man auf die davor liegende Ursache, z.B. ob einer der Fahrer betrunken war. Im Falle der Entdeckung, dass im vorliegenden Fall der „Unschuldige“ betrunken war, taucht sofort das moralische Dilemma auf, was man damit anfangen soll. (Momentan belastet man in vielen Ländern den Betrunkenen, sogar wenn er absolut unschuldig ist und nicht er den Unfall herbeiführte.) Wenn man unterdessen das Ereignis vom Gesichtspunkt der moralischen Gesetze betrachtet, dann zeigt sich, dass für jedes dieser Ereignisse die Zahl der Ursachen ins Unendliche wachsen kann. Betrachten wir beispielsweise so ein Ereignis wie „jemand wurde erhängt“. Chronologisch also ist die allerletzte Ursache seines Todes die, dass er gehängt wurde. Jedoch bevor man ihn hängte, trat die vorletzte Ursache der Kette auf, d.h. er wurde durch irgendein Gericht zum Tode verurteilt. Aber auch das war nicht die letzte, denn vorher hat man ihn eingesperrt, da er (manchmal sogar unzweifelhaft bewiesen) jemanden tötete. Jedoch bevor man ihn deshalb einsperrte, befand er sich z.B. an falschem Ort zur falschen Zeit u.ä. Diese Kette entwickelt sich also ins Unendliche.
Wenn jemand diese Art Ursache-Wirkung-Kette analysiert, dann zeigt sich, dass die Moralgesetze überhaupt nicht auf der Grundlage einer Ursache und einer Wirkung arbeiten, sondern eher auf der Grundlage „der energetischen Akkumulation eines summierten Potentials vieler Ursachen, welches nach Erreichen einer bestimmten Schwellenwertigkeit das Freisetzen des ihm entsprechenden Wirkungspotentials hervorruft.“ Des weiteren erklärt diese „energetische“ Grundlage der Wirkung der Moralgesetze, warum z.B. ein Missetäter etwas tut und er sofort gefasst wird (nämlich sammelte er schon vorher, z.B. im vorigen Leben, eine entsprechend hohe Ursachenenergie), wohingegen ein anderer Missetäter mehrmals dieselbe Übertretung begeht und dennoch ungestraft davonkommt (seine früheren Taten generierten nämlich eine andere Art von Energie).
Das Gesetz der Ursache-Wirkung-Kette bemüht sich, einige verschiedene Aspekte des Schicksals, das uns im Leben erwartet, auszudrücken. Abhängig vom Aspekt, den es betrifft, kann seine Formulierung auch die Form eines von mehreren detaillierten Versionen dieses Gesetzes annehmen. Hier einige von jenen Versionen:
– Gesetz der Zielgerichtetheit und des Planes jedes Ereignisses.
Es stellt fest, dass „in unserem Leben jedes Ereignis, sogar eines, dass am unwirklichsten erscheint, zielgerichtet und hervorragend geplant ist, aus unseren Handlungen und Gedanken an die Zukunft resultiert und eine bestimmte Bedeutung für eine Reihe anderer Ereignisse besitzt, die in der Zukunft auftreten sollen“. Diese Version des Gesetzes der Ursache-Wirkung-Kette bemüht sich eines seiner wichtigsten Aspekte auszudrücken, der feststellt, dass „nichts in unserem Leben zufällig geschieht, sondern alles seine Gründe und Ziele hat“. Alles, was uns berührt, ist das Resultat von etwas, was wir irgendwann taten, wünschten oder dachten, und gleichzeitig stellt es eine Ereignisbrücke zu dem dar, was in der Zukunft eintreten wird. In Übereinstimmung mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation gibt es im Leben so etwas wie einen „Zufall“, einen „zufälligen Verlauf von Umständen“, oder ein „unwesentliches Ereignis“, das keine Konsequenzen für unser weiteres Leben einführte, nicht. Weitere Details siehe auch Unterkapitel C7.
– Das Gesetz der Zielgerichtetheit besitzt viele verschiedenen Konsequenzen.
Eines seiner selten bewusst gewordenen Folgen ist, dass alles, was für uns wichtig ist, sich im Endeffekt die ganze Zeit vor unserer Nase wartend zeigt, während wir die Tendenz aufweisen, danach die ganze weite Welt zu durchforsten („in der großen weiten Welt etwas suchen, was sehr nah ist“). Eine andere Folge dieses Gesetzes ist die Zielgerichtetheit und die Treffsicherheit der Quellen unserer Inspiration. Wenn beispielsweise die Schöpfer einer ganzen Reihe von Filmen die Idee der Okkupation des Planeten Erde durch teuflische Kosmiten vorstellen, heißt das praktisch, dass die Zielgerichtetheit und der Bedarf zur Inspiration der Menschen mit dieser Idee besteht (d.h. der Planet Erde ist tatsächlich durch die teuflischen Kosmiten okkupiert und daher dient jene Inspiration dazu, den Erdenbürgern eine faire Chance zu geben, um sich der Situation klar zu werden, in der sie sich befinden – siehe Kapitel U).
Wenn jemand unerwartet einen Brief erhält mit einem Artikel in der Mitte, bedeutet das gewöhnlich, dass jener Artikel irgendeine wichtige Information oder Idee beinhaltet, die dem Empfänger eine bisher fehlende intellektuelle Inspiration liefern soll. Ein öfteres in kürzeren Zeitabständen Auftreten derselben Information aus verschiedenen Quellen bedeutet gewöhnlich, dass diese Information eine ungewöhnlich wesentliche Bedeutung besitzt und wir sie besser genau analysieren sollten. Eine weitere Folge des Gesetzes der Zielgerichtetheit ist die Existenz „zufälliger“ Ereignisse. Wenn wir beispielsweise auf der Straße gehend eine auf dem Gehweg liegende Schraubenmutter antreffen, erweist sich kurz darauf diese Schraubenmutter als uns ungewöhnlich notwendig. Wenn wir etwas mit großem Widerwillen wegwerfen, werden wir es sofort einen Tag später brauchen. Wenn uns jemand einen Dienst erweist, zeigt sich kurz darauf die Nutzung dieses Dienstes als ungewöhnlich hilfreich (besonders, wenn wir ihn nicht nutzten – siehe Unterkapitel JA5.3, das feststellt, dass „jemanden vor der Durchführung einer totaliztisch guten Tat aufzuhalten, eine totaliztische Sünde ist“).
– Gesetz der Unabhängigkeit der zeitweiligen Auswirkung von unseren Intentionen.
Es stellt fest, dass das „Resultat jeder unserer Handlungen nicht nur abhängig ist von den Intentionen dieser Handlung, sondern auch von der Art unserer moralischen Energie und unseres Karmas, bzw. von allen unseren vorherigen Taten und Intentionen“. Seine Aktion ist mit vielen Sprichwörtern beschrieben, z.B. „Der Mensch schießt, aber die Kugeln trägt der Teufel“ (siehe [9]). Es bemüht sich, einen anderen Aspekt des Grundsatzes von Ursache und Wirkung auszudrücken, der feststellt, dass das Resultat jeder unserer Handlung völlig anders sein kann als wir ursprünglich planten (zeitweise sogar völlkg gegensätzlich zum geplanten), da nämlich auf dieses Resultat nicht nur Einfluss hat, was wir in dem Moment denken oder vorhaben, in dem wir die betreffende Handlung ausführen, sondern auch unsere aktuelle Art der moralischen Energie und unser Karma einfließt – bzw. alles, was wir in der Vergangenheit (manchmal sogar sehr weit entfernten) gedacht, gewünscht oder getan haben. Wenn wir z.B. in Übereinstimmung mit dem Gesetz die Zeit zurückdrehen würden und versuchen würden, unsere eigene Mutter zu töten, bevor sie uns gebiert, würde sich das physisch als unausführbar herausstellen, weil dies die Erfüllung des Karmas unmöglich macht, das wir vor dem Zurückdrehen der Zeit gesammelt haben. Nur die von unseren Aktionen enden mit den von uns geplanten Effekten, deren Resultate nicht die Erfüllung sowohl unseres als auch des Karmas aller anderen Personen hemmen, die sie berühren.
#2. Grundsatz der Zweipoligkeit.
Dies ist ein weiterer von den fundamentalen Grundsätzen des intelligenten Universums. Aus ihm entwickelt sich ebenfalls eine Reihe von besonderen moralischen und physikalischen Gesetzen. Beispiele zu ihnen werden nach ihrer Besprechung beschrieben. Jener Grundsatz der Zweipoligkeit stellt fest, dass „sich nichts in unserem Universum in nur eine Richtung generieren lässt und deshalb alles in präzis balancierter Anzahl jener gegensätzlichen Pole gleichzeitig generiert wird.“ Um zu erklären, was obiges bedeutet, was auch immer in unserem Universum erschaffen wird, wird immer in derselben Anzahl von Positivem und Negativem erschaffen (oder N und S oder Ein- und Ausströmungen). Schauen wir uns einige Beispiele an, um es besser zu erklären:
– Positive und negative Elektrizität.

Wenn wir Elektrizität erschaffen, dann generieren wir keinesfalls nur positive Ladungen, sondern erschaffen immer dieselbe Anzahl von positiven wie negativen Ladungen.
– Magnetische Pole.

Das Entstehen eines magnetischen Pols (z.B. nur „S“) ist unmöglich ohne die Formierung des gegensätzlichen Pols (z.B. „N“) und vice versa.
– Einströmungen /Inlets/ und Ausströmungen /Outlets/.

Wenn irgend etwas eine Ausströmung besitzt oder einer Ausströmung unterliegt, muss es auch eine Einströmung besitzen oder es musste vorher einer Einströmung unterliegen, und vice versa.
Die Wirkung des Grundsatzes der Zweipoligkeit dehnt sich auch auf die Gefühle aus. Gemäß dem Totalizmus sind die Gefühle wie die elektromotorische Kraft (EMF) in elektrischen Zellen, d.h. sie formieren immer zwei gegensätzliche Pole, von denen der erste sich sofort zeigt – in dem Moment, in dem wir das Gefühl generieren, dagegen zeigt sich der zweite erst nach einer gewissen Zeit. Das resultiert aus dem Mechanismus der Gefühle, der im Unterkapitel I5.5. beschrieben wird. Übereinstimmend mit ihm baut die Generierung eines beliebigen Gefühls gleichzeitig ein Potential für ein ihm entsprechendes Antigefühl, dass sich kurz nach jenem Gefühl zeigt.
Beispielsweise, wenn wir Liebe erfahren, generieren wir völlig unwissend in unseren Gegen-Körpern ein Potential für die spätere Freisetzung desselben Maßes an Hass. Wenn wir Schmerz fühlen, dann erschaffen wir gleichzeitig in unseren Gegen-Körpern ein Potential für die spätere Empfindung desselben Maßes an Vergnügen.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit manifestiert sich auch in fast allen anderen moralischen Geschehnissen. Beispielsweise führt die Ausführung irgendwelcher guten Taten zu demselben Maß von Bösem und vice versa. Der Grund für alle moralischen Geschehnisse, die gewöhnlich ihren Platz im moralischen Feld haben und dafür, dass wir keinen anderen Pol als den sehen, auf den wir uns konzentrieren, ist, dass sich typischerweise jener gegensätzliche Pol in allen moralischen Erscheinungen anders zeigt als in physischen Erscheinungen. Zum Beispiel, wann immer wir in allen physischen Erscheinungen einen ihrer Pole freisetzen, setzen wir gleichzeitig ihren zweiten Pol frei. Daher z.B., wenn wir den elektrischen Durchfluss hervorrufen wollen, müssen wir einen geschlossenen Kreis formieren, in dem die Ladungen gleichzeitig in beide Richtungen fließen.
Genauso geschieht es mit den physischen Kräften. Jedoch zeigt sich in den moralischen Erscheinungen so eine Freisetzung der Antigefühle in anderer Zeit, in anderem Gebiet, sie wird gegen andere Objekte geführt, nimmt eine andere Form an, kommt zu uns von anderen Menschen u.ä. Zum Beispiel, wenn wir heute Liebe erfahren, können wir das dieser Liebe entsprechende Maß an Hass morgen gegenüber derselben Person freisetzen, oder wir können auch diesen Hass für eine gewisse Zeit unter Kontrolle halten und ihn gegenüber einer vollkommen anderen Person einige Tage später freisetzen.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit ist die moralische Entsprechung für das physische „Gesetz des Gleichgewichts“, das annähernd festlegt, dass „im Zustand des Gleichgewichtes die Summe aller Einflüsse sich gegen Null ausbalancieren muss.“ Für die Menschen, die lernen, wie es praktisch zu nutzen ist, besitzt es ein ungewöhnliches breites Spektrum der Anwendung. Zum Beispiel liefert es Anfangsgleichungen, die einen mathematischen Ausdruck oder eine anzahlmäßige Beschreibung der Größe der Moralgesetze erlauben. Ebenso liefert es eine totaliztische Richtlinie, wie ungewollte Gefühle zu überwinden sind, wie unerwünschter Druck auszuhalten ist, wie moralischer und friedlicher Widerstand zu leisten ist u.ä.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit besitzt einen großen Einfluss auf praktisch alle Aspekte unseres Lebens. Eines der Gebiete, auf dem wir uns dieses Einflusses bisher nicht bewusst geworden sind und der daher wert ist zu besprechen, ist das der Gefühle. Der Mechanismus der Gefühle ist speziell im Unterkapitel I5.5 dieser Monographie diskutiert.
Übereinstimmend mit diesem Mechanismus lädt, wann auch immer jemand – absolut unwissend – eine Bewusstwerdung der Gefühle generiert, er auch seinen Körper mit dem Potential von unbewusstem Antigefühl auf, das nur darauf wartet, jemanden zu treffen. Ebenso kann man sich jenes bewusst gewordene Gefühl – wie auch das unbewusst gebliebene Gefühl – wie zwei Arten von gegensätzlichen elektrischen Ladungen vorstellen – positiv und negativ (oder wie ein Paar gegensätzlicher Kräfte – Kräfte der Aktion und der Reaktion).
Das bewusst gewordene Gefühl formieren wir in der Art eines Funkens, mit dem wir das gegebene Objekt lähmen, was dazu führt, dass wenn das Gefühl positiv ist – dieses Objekt Vergnügen, jedoch, wenn das Gefühl negativ ist – dieses Objekt Leid erfährt. Dagegen sammelt sich das unbewusst gewordene Antigefühl in uns unentladen, um nur auf die nächstmögliche Gelegenheit zu warten, sich auf ein nahes Objekt zu entladen.
Deshalb, wenn wir beispielsweise im Verhältnis zu jemandem das Gefühl der Liebe generieren, können wir uns dies wie einen Funken positiver Elektrizität vorstellen, mit dem wir den berühren, den wir lieben, und der eine positive Erfahrung hervorruft. Jedoch generieren wir absolut unwissend gleichzeitig mit dieser Liebe auch das Antigefühl Hass, der sich in unserem Gegen-Körper sammelt und nur wartet, um sich bei jemandem zu entladen.
Wenn sich niemand findet, bei dem es sich entladen kann, kann der Funken jenes Hasses sogar zufällig dieselbe Person betreffen, die wir einen Augenblick zuvor liebten. Aus eben diesem Grund streiten sich verliebte Paare, kurz nachdem das Verhältnis begann, unversöhnlich (daher kommt sicher auch der Spruch „Was sich neckt, das liebt sich“). Aus demselben Grund beginnen Fußballfans Straßenschlachten kurze Zeit nachdem sie im Stadion euphorisch ihre Gefühle der Unterstützung für die auserwählte Mannschaft zeigten.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit macht faktisch alles derzeitiges Herangehen an Gefühle, das durch verschiedenste Philosophien, Religionen, naturalistische Gruppen, durch die offizielle Wissenschaft der Psychologie u.ä. verbreitet wird, ungültig. Die Mehrheit von ihnen erlegte uns auf, dass wir um jeden Preis Liebe zu erschaffen hätten – absolut sich nicht darüber im Klaren seiend, dass wir übereinstimmend mit dem besprochenen Grundsatz mit der Liebe auch und in ausgleichendem Maße zerstörerischen Hass generieren. Ein wenig mehr übereinstimmend mit diesem Grundsatz ist der Buddhismus, der empfiehlt, die Generierung irgendwelcher überschwänglichen Gefühle zu vermeiden – er erklärt allerdings nicht, warum, wohingegen er durch seine gefühlsmäßige Zurückhaltung seinen Bekennern die Freiheit des Fühlens nimmt – bzw. den wichtigsten Bestandteil von Vergnügen und Lebensfreude und physischer Gesundheit.
Erst die Philosophie des Totalizmus begann die Ähnlichkeit der Gefühle zu den physischen Kräften und den elektrischen Ladungen aufzudecken und wies auf die sie regierenden Gesetze hin. Der Totalizmus deckte auch auf, dass die Generierung unterschiedlicher Gefühle im gleichen Maße nicht nur eine natürliche Konsequenz der Führung eines normalen, gesunden und glücklichen Lebens ist, sondern eine geradezu unentbehrliche Bedingung für die richtige Speisung unseres Körpers mit Lebensenergie und daher auch die Bedingung für die Erhaltung der physischen Gesundheit (siehe die Beschreibungen der gesundheitlichen Folgen von Gefühlen, die im Unterkapitel I5.6 präsentiert werden).
Der Totalizmus lenkt also seine Aufmerksamkeit nicht auf die utopische Generierung von ausschließlich Liebe (wie dies verschiedene hausbackene Gurus und Psychologen empfehlen, die weder von der Wirkung des Grundsatzes der Zweipoligkeit noch vom Wirkungsmechanismus der Gefühle etwas wissen), oder auf die asketische Vermeidung aller Gefühle (wie das der Buddhismus empfiehlt), sondern auf das Kennenlernen der Mechanismen und Gesetze, die die Gefühle regieren und auf ihre geschickte Nutzung zur Vergrößerung der Fülle und Wertigkeit unseres Lebens sowie auf die Berichtigung der Gesundheit unseres physischen Körpers.
Der Totalizmus lehrt, dass man mit den Gefühlen umgehen muss wie die Ingenieure mit den physischen Kräften bzw. elektrischen Ladungen – d.h. die Gesetze, die sie regieren, kennenlernen und diese Gesetze in unserem alltäglichen Leben nutzen.
Die Methode des friedlichen Widerstandes ist eben eine von vielen möglichen Methoden der Selbstverteidigung, die eben aus den praktischen Anwendungen der Grundsätze der Zweipoligkeit resultieren. Diese Methode ist sehr effektiv in Fällen, in denen jemand wörtlich angegriffen oder durch irgendeine Art Unterstellung verfolgt wird sowie wenn die angreifenden Personen telepathisch oder hypnotisch programmierte Kollaborateure der satanischen Parasiten sind (zum Beispiel in den im Unterkapitel A1 des Traktats [7/2] beschriebenen Situationen). Wenn die angegriffene Person sich zum Totalizmus bekennt, dann liefert die hier beschriebene Methode eine sehr brauchbare Art der moralischen Verteidigung, die friedlich ist und die daher nicht die Beherrschung von Kampfkünsten erfordert. Daher kann sich diese Methode als nützlich für Totalizten erweisen, weil viele von ihnen keine Fähigkeiten zum aktiven Kampf ausgebildet haben, während sie gleichzeitig die Moralgesetze entschieden verpflichten, dass sie sich verteidigen, wenn sie von jemandem überfallen werden. Im Falle solcher Angriffe empfiehlt der Grundsatz der Zweipoligkeit:
a) dem Angreifer zu erlauben, in uns so viele negative Gefühle wie er nur will zu generieren und so viele Lügen, wie ihm gefällt zu verbreiten;
b) in uns selbst keinerlei Gefühl zu generieren, oder – wenn wir imstande sind, im Verhältnis zu ihnen einzig positive Gefühle zu generieren (die leichteste Art, dieses Ziel zu erreichen, ist die Erklärung für sich selbst, dass jene Kollaborateure faktisch „arme Opfer“ sind, die den UFOnauten-Simulationen“ erlaubten, ihre Gefühle auf eine so heftige Art und Weise zu manipulieren, und auch die Erklärung für sich selbst, dass die Quelle faktisch aller Probleme diese „Simulationen“ sind – und nicht die menschlichen Kollaboranten-Dummies, die sie benutzen, um die Probleme auf uns zu lenken).
c) sich auf die Folgen der Probleme zu konzentrieren, die von denen herbeigeführt werden, die uns angreifen, nicht dagegen auf die Kollaboranten, die diese Probleme hervorrufen – und logisch und objektiv ergründen, wie jene Konsequenzen uns selbst berühren, auch, wie sie andere Menschen aus unserer Umgebung berühren;
d) unparteiisch und ohne negative Gefühle jedem aus unserer Umgebung erklären, dass diese oder jene Menschen uns angreifen, auf welche Art sie uns angreifen, welche Folgen ihre Angriffe auf uns und welche Konsequenzen sie auf alle anderen Menschen um uns herum haben werden.
Auch wenn die obige Beschreibung keine genaue Deduzierung erlaubt, wie obige friedliche Methode des Widerstandes wirkt, so nutzt sie generell genommen zahlreiche Ähnlichkeiten, die zwischen den Gefühlen und den physischen Kräften existieren, und sie nutzt die Art, mit welcher der Grundsatz der Zweipoligkeit wirkt.
Um die Erklärung in einigen Worten zusammenzufassen: unsere Gegner generieren immer viele negativen Gefühle, um uns anzugreifen (jene negativen Gefühle können wir uns wie eine Wolke von tötenden Pfeilen vorstellen, die in unserer Richtung fliegen). Wenn wir als Antwort auf diese unangenehmen Gefühle auch ähnliche Gefühle generieren, konfrontieren unsere eigenen Gefühle die Gefühle der uns Angreifenden. Daher nehmen wir diesen Angriff auf uns und bemühen uns, ihn allein durchzustehen. Wenn wir jedoch keinerlei Gefühle als Antwort auf den Angriff generieren oder wenn wir nur positive Gefühle generieren (z.B. fühlen wir mit den Angreifern oder wir bringen es fertig, ihre guten Seiten zu lieben), dann akzeptieren wir keinesfalls diese Kräfte/Gefühle, die auf uns gerichtet sind.
Daher gehen die Kräfte/Gefühle völlig ohne Effekt durch uns und verbreiten sich in unserer Umgebung (dieses Durchgehen können wir uns vorstellen, weil wir selbst keinerlei Gefühle generieren und daher werden wir für jene Wolke von tödlichen Pfeilen wie eine unaufgeladene Luft, durch welche sie ohne jedweden Widerstand noch Schaden durchziehen). Daher bildet unsere Umgebung, wenn wir gleichzeitig jedem neben uns zum Thema jenes Angriffs und auch über die Konsequenzen, die dieser Angriff uns und anderen Menschen bringt, die Wahrheit sagen, einen geschlossenen Gefühlskreis, der Gefühle generiert, die entweder den durch die Angreifer generierten Gefühle entgegenstehen oder diese Gefühle neutralisieren.
Deshalb auch wird unser Umfeld zum Sieger über die uns Angreifenden. Die obige Methode der Selbstverteidigung bewirkt fast ein Wunder und überrascht mich immer wieder in ihrer Wirkung, weil ihre Ergebnisse sich auf eine Weise manifestieren, die unser gegenwärtiges Wissensniveau zeitweise nicht einmal imstande ist zu erklären. Für mich selbst bewies sie bereits ihre überraschende Effektivität (z.B. beim ersten Versuch mich Mitte des Jahres 2000 aus meiner Arbeitsstelle rauszuwerfen, wie das im Unterkapitel F1 beschrieben ist).
Jedoch, diese Methode ist anfangs sehr schwer auf richtige Art anzuwenden, weil wir jene natürliche Tendenz haben, immer denselben Gefühlen zu entsprechen wie die Gefühle, die durch die uns Angreifenden generiert werden. Wenn sie jedoch richtig angewandt wird, wird diese Methode zur hervorragenden Illustration des Grundsatzes der Zweipoligkeit.
Zum Beispiel, wenn wir es schaffen, in uns selbst einzig positive Gefühle gegenüber unseren Angreifern zu induzieren, dann ziehen wir ebenso die positiven Gefühle auf uns, welche die Angreifer zusammen mit den negativen Gefühlen erschafften, die sie sich bemühten, quasi anderswo hin zu richten. Deshalb zwingen solche positiven Gefühle die Angreifer, etwas Positives im Verhältnis zu uns zu fühlen und uns sogar in unserer Verteidigung zu helfen. Natürlich, während der Anwendung dieser Methode müssen wir uns daran erinnern, dass das Endergebnis von folgenden Faktoren abhängen wird:
a) wie genau wir es schaffen, in uns negative Gefühle auszulöschen (d.h. je stärker unsere negativen Gefühle auf die Angreifer gerichtet sind, um so geringer ist die Antwort unseres Umfeldes und desto größer ist der Anteil des Angriffs, den wir auf uns nehmen müssen),
b) wie viele Menschen es uns gelang, in die Details des Angriffs einzuweihen,
c) wie gut wir in der Lage waren, die wahren Folgen, die der betreffende Angriff für uns und andere Menschen hat, heraus zu stellen und darzustellen,
d) wie das Niveau der Moral bei den Menschen ist, die unsere Seite unterstützen. Es ist hinzuzufügen, dass der berühmte christliche Grundsatz, „die zweite Wange hinzuhalten, wenn wir auf die erste geschlagen werden“, vielleicht gerade die sehr vereinfachte und unvollkommene Art der Erklärung der vorliegenden Methode der friedlichen Verteidigung ist.
Der Grundsatz der Zweipoligkeit ist einer der ursprünglichen Grundsätze des gesamten intelligenten Universums, aus dem eine ganze Reihe von sekundären Gesetzen und Grundsätzen hervorgehen. Besprechen wir nun einige Beispiele besonderer Moralgesetze, die sekundär zu jenem Grundsatz sind.
2A. Gesetz der Zweischneidigkeit der Folgen.
Es ist die moralische Entsprechung des physischen „Gesetzes des Gleichgewichts“. Es stellt fest: „Die Summe aller uns betreffenden positiven und negativen (kurzzeitigen und langzeitigen) Folgen jedes Ereignisses oder jeder Wirkung /Tätigkeit/ muss sich auf Null ausgleichen, wenn sie in einem absoluten Beziehungssystem geprüft ist.“ In Übereinstimmung mit ihm kann nichts in unserer Welt nur positive oder nur negative Folgen haben, wohingegen die Worte „das ist gut“ oder „das ist schlecht“ nur wahr sind, wenn sie als Ersatz für die Worte „das ist moralisch“ sowie „das ist unmoralisch“ genutzt werden.
Das Gesetz der Zweischneidigkeit wird bereits in vielen Sprichwörtern ausgedrückt, deren erschöpfende Aufstellung in der Arbeit [9] enthalten ist. Um hier einige Beispiele zu geben, z.B Sprichwörter in polnischer Sprache, die feststellen, „dass es nichts so Schlechtes gebe, um nicht auf Gutes hinauszulaufen“ oder in englischer Sprache, dass „jede Wolke einen silbernen Streif besitzt“ („every cloud ha a silver lining“), oder auch Sprichwörter, die das genaue Gegenteil ausdrücken, z.B. unserem (polnischen) „Keine Rose ohne Dornen“ – d.h. den sich Bemühenden zu informieren, dass es „nichts so Gutes gibt, als dass es nichts Schlechtes bringt“, oder dem holländischen “De één zýn brood, is de ander zýn dood”, was man übersetzen kann mit „Des einen sein Brot ist des anderen sein Tod“. Was alle diese Sprichwörter sich bemühen auszusagen, ist eben die Existenz des Gesetzes der Zweischneidigkeit, also des Faktes, dass im absoluten und langzeitigen Sinne „das ‘Schlechte’ so viel ‘Gutes’ hervorbringt, wie das ‘Gute’ ‘Schlechtes‘“, dass „alles in sich ebenso sein genaues Gegenteil beinhaltet“, dass „jedes Problem seine Lösung in sich trägt“, usw.
Um hier auch einige Bilder für die Wirkung des “Gesetzes der Zweischneidigkeit der Folgen“ zu berühren, so kann ein Beispiel dafür sein: Trinken von Alkohol (erst Vergnügen und Freude, dann Kater und Leiden), Unterstützung eines Armen durch Geben einer Chance, eine gewisse Summe Geld verdienen zu können (die negative Folge ist das Loswerden unseres Geldes, positive, diesen Verlust kompensierende Folgen bestehen in der Erweckung der Dankbarkeit des Armen und der Eröffnung des Kredits guten Willens, sowie in der Eröffnung der Möglichkeit des Rückerhalts mit Hilfe des Bumeranggesetzes, u.ä.), Essen von Bonbons (angenehmer Geschmack im Augenblick des Essens, jedoch Zahnschmerzen und schlechter Nachgeschmack nach einer gewissen Zeit), oder das Gehen zum Zahnarzt (erst war der Schmerz und das Leid, dann jedoch Ruhe und Gesundheit).
Das Gesetz der Zweischneidigkeit lässt sich mathematisch beschreiben. Ein Beispiel für seinen mathematischen Ausdruck ist folgende Gleichung:
GP – GN = 0 (1I4.1.1),
wo: GP die Summe positiver Konsequenzen für die betreffende Person repräsentiert (beispielsweise die Summe der Moralenergie, die durch eine betreffende Erscheinung oder Wirkung generiert wurde), wohingegen GN die Summe negativer Konsequenzen betreffender Erscheinung oder Wirkung für die Person repräsentiert, welche sie ins Laufen gebracht hat (beispielsweise die Summe der physischen Energie, welche benutzt wurde zum Zwecke der Realisierung einer betreffenden Erscheinung oder Wirkung).
#3. Grundsatz der Umkehrung der Energie.
Er stellt fest, dass „wann immer in einem geschlossenen System eine Umkehrung zwischen der Moralenergie und der physischen Energie auftritt, die Summe jener beiden Typen von Energie vor und nach der Umkehrung gleich bleiben“. Das kann mathematisch mit folgender Gleichung ausgedrückt werden:
EB + PB = EA + PA (2I4.1.1)
Wo EB und EA der Wert der moralischen Energie vor und nach der Umkehrung sind, während PB und PA die physische Energie vor und nach der Umkehrung ist. (Beachte, dass die physische Energie die Summe von potentieller und kinetischer Energie ist und dass deren Wert definiert und mathematisch auf dieselbe Art ausgedrückt sind, wie die heutige Wissenschaft sie definiert und ausdrückt). Die Moralenergien EB und EA aus der Gleichung (2I4.1.1) sind mit Hilfe folgender Abhängigkeiten (2JE8) definiert:
E = FS + 0 (µ/µr)frsr
wo die besonderen Symbole folgende Bedeutung besitzen: (F) sind die Gefühle, wohingegen (S) die Motivationen des Gebenden sind (das heißt, dass (F) und (S) Gefühle und Motivationen sind, die durch die Person generiert wurden, welche die betreffende Umkehrung der Energie herbeiführte); (fr) und (sr) sind die Gefühle und Motivationen des Empfängers (das heißt, dass (fr) die Gefühle sind, während (sr) die induzierten Motivationen bei einem beliebigen der Menschen sind, welche die Folgen der Wirkung berühren, die die betreffende Umkehrung der Energie herbeiführt) – beachte, dass in den Gleichungen der moralischen Energie die großen Letter immer den Gebenden betreffen, während die kleinen Letter immer den Empfänger der betreffenden moralischen Wirkungen /Tätigkeiten/ betreffen. Das Symbol (E) bedeutet den Prozess der Summierung aller Empfänger der betreffenden Tätigkeit /Wirkung/ (z.B. wenn der Gebende ein Lehrer ist, dann bedeutete das Symbol (E) die Summierung der Gefühle (fr), bereichert durch die Motivationen (sr), welche in allen Studenten/Hörern des betreffenden Lehrers generiert wurden. Der Faktor (0) repräsentiert das telepathische Leistungsvermögen der Kommunikation zwischen Gebendem und jedem der Empfänger der betreffenden Wirkung. (Es ist bemerkenswert, dass wenn die Empfänger den Gebenden nicht mit eigenen Augen sehen, der Wert (0) dann so bedeutend fällt, dass er die Gleichung 0=0 annehmen kann.
Aus diesem Grund können alle Wirkungen, die ohne Blickkontakt zwischen Gebendem und Empfängern herbeigeführt werden, mit der vereinfachten Gleichung beschrieben werden, die die Form (1JE8): E = FS) annimmt. Der Faktor (µ/µr) drückt die moralische Kompatibilität/ Übereinstimmung des Gebenden (µ) und des Empfängers (µr) aus, das heißt das gemeinsame Verhältnis ihrer Niveaus der Speisung mit moralischer Energie. Bemerkenswert, dass das Gefühl (fr) der Empfänger nicht immer positiv sein muss und in einigen Fällen negativ sein kann (z.B. die betreffende Wirkung führte Eifersucht und Hass herbei), sogar, wenn die Intentionen des Gebenden positiv waren – d.h. wenn der Gebende positive Gefühle (F) generierte. Dem ähnlich müssen die Motivationen (sr) der Empfänger nicht immer positiv sein und bei einigen negativ motivierten Menschen können sie einen negativen Wert annehmen (z.B. repräsentieren sie das Vorhaben der Herbeiführung eines Schmerzes oder drücken eine Nichtbilligung der betreffenden Aktion aus).
Deshalb können wir faktisch in einigen Situationen, wenn wir unsere Handlungen mit Zugang des Blicks der Empfänger tätigen, anstelle unsere moralische Energie (E) zu erhöhen, diese Energie verringern. (Das ist eben der Grund dafür, dass der Totalizmus und auch einige Religionen, deren Schöpfer über die Folgen jenes Grundsatzes der Umkehrung der Energie Bescheid wussten, empfehlen, dass wir gute Taten nicht auf eine Art ausführten, dass ihre Empfänger wissen, von wem diese Taten kommen – sondern empfehlen eher, dass wir gute Taten anonym vollführten.
Um die Folgen des Grundsätze der Umkehrung der Energie in einfachen Worten zu erklären, sie liefert die mathematischen Grundlagen, die erhellen, dass wann immer wir irgendeine Handlung, die die moralische Energie generiert, durchführen, wir dann gleichzeitig in dieselbe Handlung dieselbe Menge physischer Energie hineinlegen müssen und vice versa. Eben auf Grund jenes Grundsatzes müssen wir, wenn wir „auf den Berg“ des Moralfeldes klettern, immer eine bemerkbare physische Mühe hineinlegen, während wenn wir irgendwann in die Tiefe jenes Moralfeldes rutschen, wir dies ohne Mühe tun und sogar eine bemerkbare Menge an Vergnügen generieren.
Der Grundsatz der Umkehrung der Energie ist die moralische Entsprechung für den physischen „Grundsatz der Energieerhaltung“, der feststellt, dass „wenn sich der steife Körper oder das System des Körpers unter der Tätigkeit der erhaltenden Kräfte bewegt, die Summe der kinetischen und der potentialen Energie feststehend /dauerhaft/ bleibt.“ Jener Moralgrundsatz ist genau so wichtig wie ihre physische Entsprechung und kann in unzähligen Fällen genutzt werden, wenn die Folgen irgendjemandes Taten gezählt oder gemessen werden müssen. Zum Beispiel kann sie für den Nachweis der Menge von geistiger Arbeit genutzt werden, die die Entsprechung der Menge der physischen Arbeit ist. Jedoch in Übereinstimmung mit der Gleichung (2I4.1.1) unterliegt die geistige Arbeit auch der Verlagerung unserer Intellekte im moralischen Feld und deshalb muss sie zur Umkehrung der physischen Energie und der moralischen Energie führen.
(Natürlich ist die Richtung, in die diese Umkehrung auftritt, d.h. ob sie uns speist oder auch die moralische Energie vertreibt, mit dem Gefühlsmechanismus beschrieben – wie im Unterkapitel I5.5 dieser Monographie erklärt.) Eigentlich liefert dieser Grundsatz der Umkehrung der Energie einen der fundamentalen Grundsätze, die die Schaffung einer völlig neuen Disziplin – „totaliztische Mechanik“ genannt, die im Kapitel JG der vorliegenden Monographie beschrieben.
Diese neue Disziplin lehrt uns, wie man solche Größen wie jemandes notwendigen Arbeitsaufwand errechnet, damit diese Person den Nirvana-Zustand erreichen kann, wie die Größe der moralischen Energie, die während bestimmter physischer Tätigkeiten generiert wird u.ä. Des weiteren gibt der Besitz des rechnerischen Rüstzeugs, welches die Durchführung solcher Berechnungen gestattet, den moralischen Ereignissen dieselbe angewandte Kraft, welche gegenwärtig die physischen Ereignisse besitzen. Daher ist der einzigste Grund, für den die Menschen ständig die Moralgesetze brechen und pausenlos für jenen Bruch bestraft werden, der, dass das Wissen über diese Gesetze und seine Verbreitung, obwohl schon lange publiziert und für interessierte Menschen zugänglich, vom „Fluch der Entwickler“ (Beschreibung und Gründe seiner Tätigkeit sie Unterkapitel NH6.4) blockiert wird.
Der Grundsatz der Umkehrung der Energie ist ebenso eines der ursprünglichen Grundsätze des intelligenten Universums. Auch aus ihm ergeben sich zahlreiche sekundäre Gesetze und Grundsätze. Besprechen wir jetzt einige Beispiele von Moralgesetzen, die sekundär sind in Bezug auf jenen Grundsatz.
#3.A. Das Gesetz der Erarbeitung von allem.
Es besagt, dass: „man alles im Leben erarbeiten muss – das Wohl, das ohne vorherige Erarbeitung auf jemanden fällt, ist im materiellen Sinne entweder verloren oder muss ebenso abgearbeitet werden in Form späteren Schmerzes, Mühen und Entsagungen.“ Genauere Illustrierungen des Wirkens dieses Gesetzes sind auch im Traktat [7] enthalten. Seine Wirkung in Bezug auf die Menschen ist schon seit Jahrhunderten mit zahlreichen Sprichwörtern ausgedrückt (siehe [9]). Zum Beispiel drückt es das polnische Sprichwort aus: „Bez pracy nie ma kolaczy“ – „Ohne Fleiß kein Preis“ – oder das englische „No pain no gain“. Dieses Gesetz besitzt einige Abwandlungen, die sich besonders auf seine Wirkung in verschiedenen Lebenssituationen beziehen. Ihre Beispiele können sein:
– Gesetz der totalen Gerechtigkeit.
Es gibt vor, dass „jeden im Leben das erwartet, was er sich erarbeitet/ verdient hat.“
– Gesetz des Verlustes der Gaben/Geschenke.
Es stellt fest, dass „alle Gaben verloren sein werden, möglich, dass die beschenkte Person sie sich zuvor erarbeitete, oder dass ihre Langzeiteffekte negativ werden im proportionalen Verhältnis zu ihrer Wertigkeit.“
– Gesetz der Wertlosigkeit nicht erarbeiteter Gewinne.
Es besagt, dass „ alle durch jemanden ohne vorherige Erarbeitung erreichten Gewinne entweder verloren gehen oder auch die Rechnung für sie zu einem späteren Termin kommt.“ Dieses Gesetz ist besonders in einigen östlichen Kulturen respektiert, zum Beispiel in der chinesischen Kultur. Auf Grund seines Wirkens teilen die Chinesen sogar das Geld in sauberes und nicht sauberes ein („good money“ und „bad money“). Beispielsweise werden Gelder, die aus Diebstählen, Betrug, Erpressung, Spiel, Lotto u.ä. resultieren, von ihnen als „unsauber“ betrachtet und die Chinesen glauben, dass sie sich entweder sehr schnell verflüchtigen, ohne dem Besitzer Satisfaktion zu geben, oder sie werden zur Quelle irgendwelcher Schwierigkeiten und bedauerlichen Folgen – proportional zu ihrem Wert. Um also diesen „unreinen“ Charakter nach seinem Erwerb zu neutralisieren, bemühen sich die chinesischen Besitzer einen erheblichen Anteil (gewöhnlich zwischen 25 und 50 %) für edle und wohlwollende Zwecke einzusetzen. Der chinesische Volksglaube sagt in der Tat, dass wenn mit einem gehörigen Anteil des „unreinen“ Geldes etwas Edles und Moralisches für das Wohl anderer Menschen getan wird, dann auch der restliche Teil des Geldes seinen unreinen Charakter verliert.
[b]– Gesetz der intellektuellen Trägheit (Kräfte-Neigung aller Veränderungen).
[/b]Es stellt fest, dass „jedwede Veränderung einer aktuell existierenden Situation (d.h. des intellektuellen Status quo) Mühen einfordert, die proportional zur Anzahl der Personen, die von dieser Veränderung betroffen sind“ (d.h. wörtlich: F=ma). Aus diesem Gesetz ergibt sich, dass die Einführung neuer Ideen, Beweise oder Ansichten ins Leben auf intellektuellen Widerstand trifft, dass die wissenschaftlichen Ansichten oder Theorien, die einmal ins Laufen gebracht werden, dann ungewöhnlich schwierig sind zurückzuziehen oder zu verändern – sogar, wenn sie völlig irrig wären, u.ä.
Um zu illustrieren, wie rücksichtslos das Wirken dieses Gesetzes ist, nehmen wir für einen Augenblick an, dass der Leser den in den Monographien der Serie [5] präsentierten formalen Beweis kennt und akzeptiert, dass „die Tunga-Explosion aus dem Jahre 1908 von einer Explosion eines Antriebs eines zigarrenförmigen Komplexes dreier UFOs des Typs K6 herbeigeführt wurde. Jedoch beim Versuch der Wiederholung dieses Beweises für das Umfeld wird dieser Leser sicherlich berichtigt und versichert, dass er im Irrtum ist, weil die Tunga-Explosion vom Fall eines großen Meteoriten hervorgerufen wurde – so wie ihre Erklärung nämlich in den ersten Publikationen zum Thema dieser Explosion verbreitet wurde.
#4. Grundsatz der Zielgerichtetheit.
Es besagt, dass „alle Gesetze unseres Universums, darin eingeschlossen die Moralgesetze, so installiert sind, dass das mit ihnen übereinstimmende Auftreten uns und das Universum zu unaufhörlicher Entwicklung und Vervollkommnung führen wird.“ Daher müssen alle Handlungen, die in Übereinstimmung mit diesen Gesetzen liegen, sehr schwer im Augenblick der Realisierung sein, mühevoll und/oder unangenehm. Die Aufnahme also dieser Handlungen kann einzig in dem Falle auftreten, wenn die Kraft jemandes Intellekts über die natürlichen Neigungen seines/ihres Körpers dominieren. Dagegen alles, was im Augenblick der Ausführung leicht, schnell und angenehm ist, muss gleichzeitig als gegen die Moralgesetze bemessen werden. Daher wird die Förderung unserer natürlichen Tendenzen zur „Bewegung entlang des geringsten intellektuellen Widerstandes“, bzw. den Annehmlichkeiten im Leben der Leichtigkeit/Oberflächlichkeit und der Hast zu unterliegen, gleichzeitig mit der Wirkung gegen die Moralgesetze verknüpft sein – siehe Philosophie „Totalizmus“, beschrieben in den Kapiteln JA, JB und JC. Um das Obige in Form von einfachen Sprüchen auszudrücken: „das, was moralisch ist, ist immer schwer“ und „das, was schnell, leicht und angenehm ist, ist mit Sicherheit unmoralisch.“
Der Grundsatz der Zielgerichtetheit ist ebenso eines der ursprünglichen Grundsätze des intelligenten Universums. Auch aus ihm ergeben sich zahlreiche sekundäre Gesetze und Grundsätze. Besprechen wir einige Beispiele detaillierter Moralgesetze, die sekundär im Verhältnis zu jenem Grundsatz stehen.
#4A. Gesetz des nützlichsten Verlaufs der Ereignisse.
Das ist wahrscheinlich das am schwierigsten beweisbare Moralgesetz. Nur eine theoretische Voraussetzung für seine Existenz ergibt sich aus der Definition dieser Gesetze, die im Unterkapitel I3.6 gegeben sind. Sein faktisches Wirken beobachtete ich an mir selbst wie auch bei meinen Nächsten und Bekannten als Ergebnis der Analyse ihrer wirklich existierenden Erlebnisse. Das Wirken dieses Gesetzes kann man auf nachfolgende Art ausdrücken: „Aus der Vielzahl verschiedener Ereignisse, von denen wir in jedem Moment unseres Lebens betroffen sein können, sind diejenigen gewählt und an uns realisiert, welche die schnellste und effektivste geistige Entwicklung unserer selbst als auch der Personen, die entweder genauso von den Folgen betroffen sind oder sich auch nur unseres Schicksals bewusst werden, sichern.“
Eben auf Grund der Wirkung dieses Gesetzes sind letztlich alle Menschen zufrieden mit dem Verlauf ihres Lebens und würden es nicht mit dem Leben eines anderen tauschen. Das o.g. Gesetz kann auch durch einige andere Formulierungen ausgedrückt werden. Hier sind einige von ihnen:
– „Im Leben treffen wir immer das an, was im absoluten Ausmaß für uns das Beste ist“, auch wenn wir dies in dem Augenblick, wenn es uns begegnet, überhaupt nicht als gut empfinden. Im Fall, wenn uns also unangenehme Ereignisse treffen, bezieht man sich auf das Sprichwort: „Es gibt nichts so Schlechtes, dass es nicht auf etwas Gutes hinausliefe“ – daher beobachten wir bei Misserfolgen ihre Lernkraft und zukünftigen positiven Folgen.
– „Jeder erhält im Leben Hinweise“, richtungsweisende Wirkungen und Warnungen vor Unglück, nur, dass nicht jeder auf sie achtet. Die Informationen werden uns mit Hilfe von Mitteln und Möglichkeiten unserer Welt übermittelt, weshalb sie für viele Personen unbemerkt bleiben.
– „Im Leben passiert immer das, was von uns nicht vorhergesehen wurde“ – was schon als vorher besprochenes Moralgesetz aufgezählt wurde. Die Engländer haben dafür eine hervorragendes Sprichwort: „It is unexpected that always happens“ (d.h. „Das Unvorhersehbare ist das, was immer passiert.“). Ich denke, dass der Grund für diese Dominanz der unvorhergesehenen Ereignisse gegenüber den vorhersehbaren Ereignissen der ist, dass dadurch, dass wir ständig dem Wirken der Ereignisse unterliegen, deren Auftrittsmöglichkeiten wir nicht probierten oder nicht vorherzusehen imstande waren, uns der universelle Intellekt zum Trainieren des eigenen Geistes in Analyse und Vorhersehen aller Möglichkeiten zwingt, die in der betreffenden Situation ihren Platz haben können.
Es ist wert hinzuzufügen, dass in einigen östlichen Kulturen (z.B. der chinesischen Kultur) Mechanismen ausgearbeitet wurden, welche unaufhörlich gewöhnliche Personen an das Überdenken von Möglichkeiten des Auftretens von Unvorhergesehenem, wie auch über den mentalen Verlauf dessen Auftretens erinnern. Diese Mechanismen basieren auf Übertreibungen. In diesen Kulturen wurde ein ungewöhnlich kompliziertes System von Übertreibungen erarbeitet, die die Aufmerksamkeit der Menschen auf Omen und verschiedene Vorhersage- und Warnzeichen lenken. Dieses System zwingt des weiteren jede Person zum unaufhörlichen Erwägen der Möglichkeiten des Auftretens irgend eines unvorhergesehenen Ereignisses, denn durch die Erwägung der Chancen seines Auftretens gestaltet sich dieses Ereignis zum „vorhersehbaren“ und dadurch verläuft sein Erscheinen effektiv.
– „Seien wir dankbar für alles“, auch wenn es nicht genau das ist, was wir wollten und erwarteten. Alles, was uns geschieht, wird nämlich in Anzahl, Wert und auf entsprechendste Art für unser Wohl und geistige Entwicklung serviert. Ebenso, wenn wir etwas erhalten, sollten wir wir es nicht mit dem, was andere erhielten, vergleichen. Der bekannte buddhistische Spruch besagt „Cling not to nothing for at the end everything goes away” (siehe [9], was locker zu übersetzen ist mit „klammere dich an nichts, am Ende geht alles vorbei“. Lernen wir durch die Analyse der Schicksale anderer Personen.
– „Lernen wir aus unseren eigenen Fehlern und analysieren wir jeden Misserfolg.“
Wenn uns im Leben irgendein Misserfolg trifft, existierte es eben im betreffenden Moment und Ausmaß aus wenigstens zwei Gründen, d.h. um uns zu verstehen zu geben, dass (1) etwas nicht in Ordnung ist mit unserem Auftreten und wir an der Korrektur beginnen müssen zu arbeiten und (2), dass wir davor etwas taten, das entweder gemäß dem Bumeranggesetz oder dem Gesetz der Maximierung des Lerneffekts uns jetzt so eine Rückgabe bescherte – in Zukunft müssen wir darauf achten, dass wir solch ein Auftreten nicht wiederholen.
– „Im Zeitraum eines Lebens wird fast das ganze in ihm geschaffene Karma der Rückgabe unterliegen.“ Seien wir also vorbereitet, dass alles, was wir gegenwärtig tun, uns noch in diesem Leben zurückgegeben wird, damit in das nächste Leben ein Karma übertragen wird von fast Null. Bemerkenswert ist, dass der Übertragung auf das nächste Leben nur das Karma unterliegt, das unmöglich war, in diesem Leben zurückzugeben. (Beispielsweise können kinderlose Personen keine Rückerstattung ihres Verhaltens ihren Eltern gegenüber bekommen und eine sterilisierte Frau kann ihre Rückerstattung nicht eher erhalten, bevor sich sich nicht als Mann reinkarniert.)
– „Für die betreffende Person ist jedes sie betreffende Ereignis subjektiv balanciert im Sinne ihrer Kräfte des schlechten und guten Tuns.“ (Diese Kraft bezieht sich auf das aktuelle Niveau der Erfahrungen dieser Person.) Die Chinesen nennen diese Balance „Gesetz von Yin und Yang“. Das Obige bedeutet, dass wenn beispielsweise jemand ein lang erwartetes Präsent erhält, dann wird sich mit diesem Präsent ein Ereignis oder Detail verbinden, das dem Empfänger den Empfang verdirbt, auf diese Weise subjektiv balancierend die angenehmen (guten) und unangenehmen (schlechten) Effekte seines Erhalts.
Des weiteren, wenn jemanden irgendein Unglück oder Schaden trifft, wird sich mit diesem auch (zeitweilig oder ursächlich) irgendein anderes positives Ereignis verbinden, das subjektiv die negative Auswirkung ausbalanciert. Auf der selben Grundlage wird eine große Tat irgendein sie schädigendes Detail besitzen, und jedes Gerät hat nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Die Aktion obigen Prinzips der Balancierung wird durch eine Reihe von Sprichwörtern und Redensarten widergespiegelt. Geben wir hier Beispiele: „Wenn Gott jemandem die Tür schließt, öffnet er gleichzeitig ein Fenster.“, „Das Glück ist blind“ /Eigentlich wörtlich: „Das Glück rollt mit einem Rad“/. Das Prinzip dieser Balancierung manifestiert sich sogar eine Art Gesetz, das besagt, dass „je primitiver die Zivilisation ist, desto mehr gibt es übernatürliche Eingriffe in ihre Angelegenheiten.
Dieses Gesetz ergibt sich aus dem Fakt, dass in sehr primitiven Zivilisationen keine wissenschaftlichen oder technischen Faktoren vorhanden sind, die die sie betreffenden schlechten Ereignisse ausbalancieren würden. Daher führt der universelle Intellekt die Balancierung dieser Ereignisse durch übernatürliche Intervention durch. In wissenschaftlich und technisch hochentwickelten Gesellschaften dagegen gibt es verschiedenste Chancen zur Balancierung schlechter Ereignisse bereits ohne Flucht in übernatürliche Interventionen. Daher fällt in hochentwickelten Zivilisationen der Anteil übernatürlicher Erscheinungen im Alltag drastisch.
#4B. Gesetz der Maximierung des Lerneffekts.
Es ist das Resultat der Zusammensetzung des Prinzips von Ursache und Wirkung mit dem Gesetz der Günstigsten Wendung der Ereignisse. Es besagt, dass: „jedes uns betreffende Ereignis sorgfältig im Hinblick auf die Art der von ihnen bewirkten Effekte auf uns, ihrer Intensität, Kraft und Wirkungsweise und des genauen Moments und der Umgebung des Vorfalls gewählt ist, so dass seine Lehrkraft größtmöglich ist und die moralische Lektion, die es uns erteilt, so viele Ebenen und Probleme wie möglich betrifft.“
Aus diesem Gesetz ergibt sich also beispielsweise, dass wenn etwas zusammenbricht, tritt dies auf eine Art ein, die größten Schaden anrichten kann und die uns einige moralische Lektionen gleichzeitig erteilt; dass eine Grippe die Menschen immer im ungeeignetsten Moment erwischt, wenn alles andere brandeilig zu sein beginnt bzw. dass die Schwierigkeiten gewöhnlich in ganzen Scharen auftreten und viele Probleme auf einmal betreffen, um uns so am effektivsten zum Denken und Reflektieren zu zwingen. Hier ist auch erwähnenswert, dass im Hinblick auf die unikale Tätigkeit des Gesetzes der Maximierung des Lerneffekts a) „jeder Versuch, die Verantwortung oder Schuld für unser eigenes Versagen und Fehler auf jemand anderen abzuwälzen, ist die Weigerung, die moralische Lektion anzunehmen, die auf uns appliziert wurde – daher wird diese Lektion uns in der Zukunft mit bedeutend mehr Kraft wiederholt.“ und (b) „jede Niederlage und jedes Leid, das uns in unserem Leben begegnet, stellen wir uns als persönlichen Sieg und Erfolgsgefühl vor, wenn es uns nur gelingt, uns den Inhalt der moralischen Lektion/ des moralischen Gesetzes bewusst zu machen, die uns etwas lehren sollten.“
Das Gesetz der Maximierung des Lerneffekts wird durch ein ungewöhnlich wichtiges Attribut gekennzeichnet. Es ist Fakt, dass das Gesetz der Maximierung des Lerneffekts besitzt die Macht der Erweiterung des Bumeranggesetzes in Bezug auf negative Erfahrungen und zur Erzeugung eines Karmakredits. Das bedeutet, dass es die Kraft hat zu bewirken, dass einige unangenehme Ereignisse, die uns im Leben begegnen, nicht zwangsläufig sich aus dem Bumeranggesetz und den Einschreibungen in unserem Karma ergeben müssen, sie jedoch als „Zugabe“ serviert werden, um moralische Lektionen in dem moralischen Bereich zu liefern, in dem definitiv eine Schulung für uns selbst oder auch der Personen, die unser Schicksal beobachteten. (Diese Lektion wird so ausgewählt, dass sie für uns und ein möglichst breites Spektrum an Menschen, die unseres Schicksals bewusst werden, lehrreich wird.)
Aus den bisherigen Analysen des Mechanismus dieser auf das Karma erweiterte Tätigkeit des Gesetzes der Maximierung des Lerneffekts scheint sich zu ergeben, dass es eine Art Ursache-Wirkung – Umkehrung des Bumeranggesetzes ist. Um diesen Mechanismus zu erklären, so sieht es danach aus, dass, wenn uns ein lehrreiches Ereignis begegnet, wofür wir noch kein Karma angesammelt haben, das Ereignis dann in uns das sog. „Kreditkarma“ erzeugt. Dieses Kreditkarma hat die Eigenschaft, dass es realisiert werden kann, aber überhaupt nicht muss. Es bewirkt, dass einzig in Fällen, wenn wir in der Zukunft etwas tun, wofür es programmiert wurde, wir für dieses zukünftige Tun nicht mehr bezahlen müssen, weil wir es früher bezahlt haben. Wenn wir jedoch so etwas nicht freiwillig tun, muss es überhaupt nicht realisiert werden.
Das bedeutet, dass im Falle, wenn gemäß des Gesetzes der Maximierung des Lerneffekts uns ein Ereignis widerfährt, erhalten wir für dieses Ereignis ein Kreditkarma, dessen Nutzung später eintritt. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass die Existenz dieses Kreditkarmas neben der Vergebung und neben den Handlungen mit Sammelfolgen (z.B. Torpedierung eines gesamten Schiffes oder das Schreiben eines moralisierenden Buches) eine der weiteren Möglichkeiten des Auftretens von Mechanismen ist, die eine Unterbrechung der Karmakette der Rückgaben ermöglicht. (D.h. es wird eine Beendigung der Wiederholungsserien desselben Ereignistyps ermöglicht, die ohne Existenz dieses Unterbrechungsmechanismus immer jedem seiner Verursacher zufallen würden und daher es unmöglich wäre, sie zu eliminieren. Wenn zum Beispiel jemand jemanden tötet, müsste er auch durch jemanden getötet werden usw. bis in die Unendlichkeit, sei denn, jemand unterbricht diese Kette, z.B. mit dem Kreditkarma.) Die Kenntnis dieser Mechanismen ist für uns wesentlich, da ihre praktische Nutzung die schrittweise Verbesserung der Welt, in der wir leben, ermöglicht.
Es gibt einen interessanten Aspekt des Gesetzes der Maximierung des Lerneffekts, den ich während den Untersuchungen der mir bekannten Fälle seiner Auslösung beobachtete. Es handelt sich darum, dass Personen, denen eine unangenehme Erfahrung widerfahren soll, für die sie kein früher generiertes Karma besitzen, immer getarnt um ihr Einverständnis gefragt werden, diese Erfahrung durchzumachen. Diese Frage ist natürlich nicht offen und bewusst gestellt, findet aber auf der Ebene des Unterbewusstseins statt. Sie kann z.B. auf der Prüfung beruhen, ob die betreffende Person das gerade auf sie zukommende Unheil akzeptieren oder es eher nicht annehmen möchte. Wenn sich jemand unbewusst gegen die annahme dieser Erfahrung widersetzt und sie nicht akzeptieren will, dann wird die Erfahrung nicht serviert und es tritt eine übernatürliche Intervention ein, die sie entweder modifiziert oder auch vollkommen annulliert. Die Erfahrungen, die sich aus diesem Gesetz ergeben, werden also nur demjenigen serviert, der durch seine unterbewusste Akzeptanz oder Resignation oder auch durch seine bewusste Wahl ihre unangenehme Erfahrung akzeptiert, die sie aber noch nicht mit ihrem früheren Verhalten verdienten.
Von allen möglichen Ursachen für das Auslösen der Aktionen des Gesetzes der Maximierung des Lerneffekts, spielt ihr freiwilliges Auslösen eine besondere Rolle. Sie tritt immer dann ein, wenn die betreffende Person eine bewusste Entscheidung trifft, dass sie freiwillig und aus freien Stücken durch eine Art unverdientes Leiden geht, um auf diese Weise ein Beispiel für andere zu werden, sie auf den richtigen Weg zu führen, ihnen eine wichtige Lektion zu erteilen usw. Beispiele für solches freiwilliges Auslösen gibt es unzählige. Um hier einige allgemein bekannte zu nennen, gehören zu ihnen: Sokrates (griechischer Philosoph aus Athen, 469 v. Chr. bis 399 v.Chr.), Jesus, der Schotte William Wallace (1270-1305), Jeanne D’Arc, Vater Kolbe (der freiwilig einverstanden war, stellvertretend für einen anderen Häftling zu sterben), Mutter Teresa. In jedem Fall des freiwilligen Auslösens dieses Gesetzes ist der moralische lehrende Impakt riesig – was noch ein Beweis dafür ist, dass sich hinter den Aktionen der Moralgesetze der universelle Intellekt verbirgt, der die Erinnerung an diejenigen aufrecht erhält, die die durch ihn auferlegten Gesetze bewahren.
#4C. Gesetz der Komplexität /Mehrschichtigkeit/ der Konsequenzen.
Es ergibt sich auch aus den Prinzipien der Zielgerichtetheit, aber genauer aus dem Fakt, dass sich nichts im Leben aus Zufall passiert. (Noch genauer, dass jedes Ereignis, das uns in unserem Leben begegnet, eine ganze Reihe von tiefliegenden Zielen und Gründen besitzt.) Ergebnis dieses Gesetzes ist, dass alle Ereignisse, die uns im Leben begegnen, immer einen mehrschichtigen moralischen Ausdruck besitzen. Sie dienen also einigen moralischen Zielen auf einmal. Die Mehrschichtigkeit ruft hervor, dass ein und dasselbe Ereignis verschiedene moralische Lektionen mit einigen verschiedenen Themen gleichzeitig liefert. (Obwohl wir nicht immer alle Aspekte der betreffenden Lektion wahrnehmen.)
Wenn wir beispielsweise eine starke Grippe bekommen, wenn wir nicht auf Mama gehört haben und uns zu leicht angezogen haben und wir jemanden küssten, der gerade ein Grippe durchmachte, und die Fesselung ans Bett ein Treffen mit Freunden verhinderten, mit denen wir zweifelhafte Interessen verfolgten, zeigen uns besonders die Ebenen derselben moralischen, „Grippe“ genannten Lektion u.a. auch: beginnen, genau auf das zu hören, was Mama sagt, beginnen, auf Hygiene zu achten und ebenso unser Verhältnis zu unseren Freunden zu revidieren. Deshalb lässt sich der Inhalt des Gesetzes der Mehrschichtigkeit der folgen wie folgt ausdrücken: „Alles, was uns im Leben begegnet, besitzt immer mehr als ein Ziel und mehr als eine moralische Konsequenz.“ Das Gesetz verlangt also, dass in jedem Ereignis, das wir erfahren, man auch Ziele und Konsequenzen aus anderen Ebenen entdecken kann als die, die augenfällig sind. In der Tat ist die Anzahl der Ebenen, die wir in einem beliebigen Ereignis sehen, ein Anzeichen für unsere moralische Reife.
Beispielsweise sehen die Ignoranten der Moral immer in dem betreffenden Ereignis nur die erste/ sofortige Ebene – ob sie für sie angenehm/ gut oder unangenehm/ schlecht ist (z.B. beim Essen von Zucker sehen sie nur die Ebene „schmeckt“ oder „schmeckt nicht“). Die Menschen beginnen im ersten Stadium des Kennenlernens des Totalizmus auch die nächste Ebene langfristiger Konsequenzen wahrzunehmen (z.B. beim Essen von Zucker sehen sie auch seinen Einfluss auf die Zähne oder Diabetes – und beginnen daher die Wirkung des Gesetzes der Zweischneidigkeit der Konsequenzen). Letztlich beginnen Menschen mit fortgeschrittenen Kenntnissen des Totalizmus die Konsequenzen auf einigen weiteren Ebenen wahrzunehmen (d.h. beim Essen von Süßigkeiten beginnen sie die Mühe und die Liebe der Mutter wahrzunehmen, die sie kaufte, die Moral und die moralische Energie der Fabrik, die sie herstellte usw.).
#4D. Das Gesetz des Vorrangs moralischer Gesetze über die Gesetze der Physik.
Es ergibt sich aus der Überordnung der Gegen-Welt über die physische Welt. Es stellt fest, dass „in Situationen von Kollisionen von Gesetzen und auch in Bezug auf die Intellekte, die über einen überkritischen Stand der Moralenergie verfügen, sich die physikalischen Gesetze unter der Kontrolle der Moralgesetze befinden.“ Ihr Wirken geschieht auf verschiedene Weise. Einige davon erläutern wir hier.
– Mit unserem Alter auftretender Wandel der physikalischen Gesetze. Die physikalischen Gesetze wirken nur in dem Fall störungsfrei und gemäß ihrem Inhalt, wenn von ihrem Effekt nicht die Erfüllung irgendwelcher moralischer Gesetze abhängt. Daher sind viele Ereignisse, die wir in unserer Kindheit beobachten, ausschließlich von physikalischen Gesetzen regiert.
Schließlich besitzen wir da weder eine Ansammlung einheitlichen „Karmas“ noch ein von der Norm abweichendes Niveau unserer moralischen Energie, das in unserer Umgebung Änderungen der physikalischen Gesetze herbeiführen könnte. In dem Maße, wie mit unserem Alter die Ansammlung moralischen Karmas um uns herum anwächst, wird unser Stand der Moralenergie entweder höher oder auch niedriger als der normale und beide dieser moralischen Faktoren (d.h. Karma und moralische Energie) rufen eine Veränderung der Wirkung der physikalischen Gesetze hervor. Daher ist für ältere Personen das Wirken der physikalischen Gesetze nicht mehr so eindeutig wie für junge Personen. Viele der Ereignisse und Effekte, die gemäß physikalischer Gesetze auf bestimmte Weise auftreten müssen, geschehen für ältere Personen auf eine andere Art und manchmal völlig entgegengesetzt den bekannten physikalischen Gesetzen.
– Möglichkeit zum gedanklichen Einfluss auf die Auswirkungen der physikalischen Gesetze. Menschen mit einer sehr homogenen Art angesammelten Karmas oder mit einem wesentlich höheren als das durchschnittliche Niveau moralischen Energie, können durch ihre Teilnahme an einem Ereignis und durch das Nachdenken über dessen Ergebnis Einfluss auf die relevanten Gesetze nehmen. Diese Eigenschaft umfasst Personen oder im moralischen Sinne sehr gute und daher auch ausschließlich ein hohes Energieniveau besitzende (z.B. Heilige, Hohepriester, unschuldige Kinder, legendäre Jungfrauen, Heiler, Personen, die „Tai Chi“ oder „Reiki“ usw.), oder auch Personen, die ausschließlich schlecht sind – und sich daher mit einem völligen Fehlen moralischer Energie auszeichnen (z.B. Personen, die außergewöhnlich eifersüchtig oder gegenüber allem eine feindliche Haltung annehmen, Ausbeuter, Despotische Diktatoren, langjährige Nichtsnutze, henker usw.). Daher können in der Gegenwart solcher Personen unwahrscheinliche Erscheinungen auftreten, solche wie beispielsweise durch Laien die richtige Bedienung von Geräten, die gewöhnlich große Fähigkeiten und Training erfordern, oder auch jemandes völlige Unfähigkeit, ein ihm sehr gut bekanntes Gerät zu bedienen, unerwartete Aktion eines Gerätes, das nicht arbeiten sollte (daher kommt auch der Volksmund, dass „ein Gewehr ein Mal im Jahr ohne Kugel schießt.“, womit daran erinnert werden soll, dass man mit ihm enorm vorsichtig und verantwortungsvoll umgehen sollte), oder auch ein Zusammenpressen oder Auseinanderfallen einer Maschine nach jemandes Berührung, Ergebnisse von Experimenten umgekehrt zu den erwarteten, Telekinese, bei Tieren Verschwinden oder Auftreten von Aggressivität, plötzliche Gesundung oder Verlust jemandes Gesundheit, Öffnen jemandes Körpers mit den Händen bzw. sog. „blutlose Operationen“ (die nur von den Heilern durchgeführt werden können, die außergewöhnlich hohe moralische Energie sammeln konnten), usw..
– Moralische Modifizierung der Physikgesetze. Die physikalischen Gesetze arbeiten gemäß ihres Inhalts nur so lange, bis irgendein moralisches Gesetz ihre Effekte in Bezug auf die betreffende Person nicht modifiziert. Schließlich kann es Situationen geben, in denen die Effekte der physikalischen Gesetze jemandes Karma entgegenstehen. In diesen Fällen werden die Ergebnisse der Arbeit der physikalischen Gesetze entweder annulliert (z.B. durch das Rückversetzen der Zeit – wie dies später in Bezug auf die Auswirkungen eines Frontalzusammenstoßes von Autos beschrieben wird), oder auch diese Gesetze wirken absolut nicht. Ein drastisches Beispiel für die Annullierung der Ergebnisse der Arbeit der Physikgesetze berichtete mir ein Freund, Dr. J. (Bob) Valkenburg (P.O. Box, Te Kuiti, Neuseeland). Er fuhr 1995 zusammen mit einem Bekannten (Refris templer) schnell mit seinem Auto. Als er einen Radfahrer überholte, und er auf die gegenüberliegende Seite der Straße rutschte, erschien ein beschleunigter LKW. Sein Auto hatte mit ihm einen frontalen Zusammenstoß. Für etwa 15 Sekunden erlitten er und sein Bekannter eine Benommenheit, ein irgendwohin getragenes Sein und physische Abwesenheit vom Unfallort. Dann befanden sich beide wieder im Auto, fuhren an derselben Straßenstelle, aber dort gab es schon weder einen Radfahrer noch einen LKW. (Auf der Basis meiner bisherigen Studien schätze ich ein, dass ihr Rückversetzen in der Zeit stattfand – siehe Unterkapitel V2, G12 und M1 dieser Monographie, im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen Rückversetzen der Zeit und Umprogrammierung des Weges beim LKW.)
Interessant dabei ist hier, dass ich persönlich mehrere Personen kenne (im Moment der Erarbeitung dieses Absatzes – drei), die in tödliche Autounfälle verwickelt waren, jedoch der Fakt der Existenz dieser Unfälle anschließend auf fast dieselbe Art annulliert wurden. Eine andere mir bekannte Person, die ebenfalls frontal mit ihrem Auto mit einem anderen zusammenstieß, und danach das ganze Ereignis in der Zeit rückversetzt und annulliert wurde, ist Mrs. Enid Tata (da sie der Veröffentlichung ihrer Adresse zustimmte, gebe ich sie hier an: 12 Hendersen Street, Te Kuiti 2500, North King Country, New Zealand).
Die dritte mir bekannte Person stimmte einer Veröffentlichung ihrer Daten nicht zu. Als Kind fuhr er auf dem Rad die Straße nahe des Hause hinunter, als er plötzlich einfach unter ein Rad eines großen LKWs fiel, der aus entgegengesetzter Richtung auftauchte. Für eine bestimmte Zeit war er benommen und wusste nicht, was mit ihm geschah. Als er aufwachte, lag er im Bett zu Hause – ohne auch nur die kleinste Verletzung. Nachdem er den überraschten Eltern von dem Ereignis erzählte, liefen alle zum Unfallort. Sie fanden dort sein Fahrrad – vollkommen zerstört und vom LKW plattgefahren.
Ich habe auch von einem vierten, ähnlichen Fall gehört, obwohl dieser ein bisschen anders war. Ich besuchte damals einen Bekannten in Roxburgh, Neuseeland, als die Familie seiner Bekannten ebenso bei ihm zu Besuch waren. Die Frau dieser Familie erzählte uns ihr Erlebnis, das sie gerade mit ihrem Auto hatten. Während der Fahrt schnitten sie eine Kurve und fuhren auf der falschen Seite der Straße. Von der gegenüberliegenden Seite tauchte plötzlich ein schnell fahrendes Auto auf. Bevor jedoch ein Zusammenstoß stattfand, geschah etwas und sie fühlten sich, als ob sie sich in die Luft erheben würden. Dann stellten sie fest, dass sie bereits auf der richtigen Straßenseite sind, während in der Nähe keinerlei anderes Auto war. Eigentlich erfuhr ich von diesem Erlebnis vor allen anderen. Es war mir derzeit noch nicht bewusst, dass es ein sich wiederholendes Muster in solchen Fällen gibt und daher fragte ich auch nicht nach den persönlichen Daten dieser Menschen.
#5. Das Gesetz der persönlichen Verantwortlichkeit.
Die Arbeit der physikalischen Gesetze stützt sich auf den Grundsatz, dass die Verantwortung für alles außerhalb des Objektes liegt, das die betreffende Arbeit /Aktion/ realisiert. Aus diesem Grunde auch liegt alle Verantwortung beispielsweise für die Tatsache, dass ein betreffender Fluss auf komplizierte Weise fließt, bei den Gravitationskräften, bei der Erdrotation, bei der Geologie des Geländes usw. – bzw. bei allem außerhalb des Flusses. Dieses Prinzip der physikalischen Gesetze – die Verantwortung für alles auf jemanden oder etwas anderem zu schieben – versuchen alle Menschen zu kultivieren, die sich entlang der Linie des geringsten intellektuellen Widerstandes bewegen bzw. die der Philosophie des Parasitismus anhängen, beschrieben im Kapitel JD.
Ihrer Aussage nach liegt die Verantwortung für alles auch in anderen Menschen, in verpflichtenden Gesetzen und Vorschriften, in Umständen usw. – bzw. in allem und allen außer ihnen selbst. Die moralischen Gesetze jedoch definieren die Lokalisierung der Verantwortung völlig anders. Gemäß den moralischen Gesetzen liegt die Verantwortung für alles direkt beim Täter, der die betreffende Aktion realisiert. So stellen die Moralgesetze jedem die Rechnung – sie beherzigen dabei überhaupt nicht, auf wen sich die Verantwortung  für die betreffende Tat oder für das Ereignis abwälzen lässt, sondern bestrafen oder belohnen den unmittelbaren Ausführenden bzw. Täter. Diese drastische Änderung der Lokalisierung der Verantwortung in den Moralgesetzen im Vergleich mit den physikalischen Gesetzen wird mit Hilfe des enorm wichtigen Prinzips der persönlichen Verantwortung ausgedrückt. Es besagt, dass: „wir selbst die persönliche und ungeteilte Verantwortung für alles tragen, was wir im Leben tun und auch für alles, was gemäß den Moralgesetzen unternehmen müssen, es aber versäumt haben, dies zu tun.“
Es lohnt sich hinzuzufügen, dass der Totalizmus und das Konzept der Dipolaren Gravitation die Verantwortung als moralisches Äquivalent für den Begriff „Beschleunigung“ aus der Physik und klassischen Mechanik definieren – siehe auch die Beschreibungen aus den Unterkapiteln JA8, JA2.3 und JE3.5. Im Lichte des Totalizmus ist die Verantwortung auf sich zu nehmen eine moralische Handlung, die zum Äquivalent der Beschleunigung der eigenen Motivation wird. Andererseits ist das Schieben der Verantwortung auf andere eine unmoralische Handlung, die zu einem Äquivalent der plötzlichen Verzögerung der eigenen Motivation wird.
Als solches ist der Begriff der Verantwortung in sich selbst ein wesentlicher „Faktor der moralischen Korrektheit“ – siehe Unterkapitel JA2.3.
Das Prinzip der persönlichen Verantwortlichkeit ist auch eine Quelle einer ganzen Reihe von speziellen Moralgesetzen. Behandeln wir hier einige ihrer Beispiele:
#5A. Das Recht der persönlichen Verantwortung für seine Unwissenheit.
Da eines der wichtigsten moralischen Gesetze besagt, „häufe dein Wissen über die Moralgesetze kontinuierlich an“, kann man den Inhalt des Gesetzes der persönlichen Verantwortung für seine Unwissenheit wie folgt definieren: „Die Vernachlässigung der Kenntnis über die Funktionsweise irgendeines Moralgesetzes befreit niemanden von der persönlichen Verantwortung für die Befolgung und das Tragen aller Konsequenzen im Falle des Bruchs mit ihnen.“ Anders ausgedrückt ist die Toleranz der eigenen Unwissenheit in einem beliebigen Bereich, z.B. der Kenntnisse der Gesetze des Universums, ist ein ernsthaftes moralisches Vergehen, für die die betreffende Person (und auch eine Gruppe, Organisation oder ein Volk) mit der Zeit durch Intensivierung von Situationen bestraft wird, in denen dieses Recht mit zunehmender Kraft durchgesetzt wird.
Das Ergebnis dieses Gesetzes ist, dass von unserer Initiative, Verantwortung, Gewissenhaftigkeit, Konsequenz, Offenheit für das Erlernen des neuen Wissens abhängt, wie unser Leben verläuft. Wir können auch nicht erwarten, dass jemand oder etwas uns hilft, das Leben zu arrangieren oder zu steuern. Wir können auch nicht auf jemanden oder etwas die Verantwortung für unsere Vergehen oder unser Leid schieben. Der Schlüssel zu unserem Glück und Erfolg befindet sich nämlich in unserer eigenen Hand.
#5B. Das Gesetz der persönlichen Verantwortung für jede eigene Handlung.
Die Moralgesetze belasten die persönliche Verantwortung eines jeden für die Gesamtheit seiner Handlungen oder auch für das Fehlen seiner Handlungen in Situationen, in denen moralisches Handeln gefordert war. Ausgedrückt werden kann das in der Feststellung, dass „für die Moralgesetze alle Effekte unserer eigenen Handlungen in unserer persönlichen Verantwortung liegen, ohne Rücksicht darauf, auf wen wir diese Verantwortung schieben wollen würden.“
Beispielsweise zeigen eine Menge Menschen im Leben die Tendenz zu schrecklichen Handlungen, wenn sie dafür nur irgendeine Ausrede, Rechtfertigung oder einen Vorwand besitzen, die Verantwortung für die Folgen ihres Verhaltens auf andere zu schieben.
Und so sind viele Personen bereit, andere zu töten, zu foltern, zu verfolgen, zu erniedrigen oder auszubeuten, wenn sie dies nur auf Befehl ihrer Vorgesetzten tun, im Namen der Interessen ihres Staates, Stammes oder Unternehmens, im Auftrag ihrer religiösen Führer, weil sie es so von ihren Lehrern gelehrt bekamen oder Lehrbücher sie so anwiesen usw. Dabei ist es gemäß den Moralgesetzen unwichtig, welche Ausrede /Entschuldigung/ jemand für das betreffende Verhalten besitzt, immer trägt er die persönliche und nicht auf andere übertragbare Verantwortung für alles, was er tut.
Im Ergebnis also dieser Gesetze erhält jeder unwiderruflich die Antwort, die ein genaues Äquivalent und die Konsequenz dessen ist, was er selbst zuvor getan hat. Die Effekte des Gesetzes der persönlichen Verantwortung für jede seiner Handlung manifestieren sich auf verschiedene Weise. Hier ist die Erläuterung für einige von ihnen.
– „Seiner Verantwortung kann man sich nicht entziehen“. Wenn also jemand etwas tat, was gemäß der Moralgesetze er dann verantworten muss, wird, wo auch immer er hingeht oder sich verbirgt, diese Verantwortung ihn immer finden.
– „Die Flucht vor der Verantwortung beschleunigt ihre Ankunft“. Wenn jemand versucht, die auf ihn fallende Verantwortung zu vermeiden, beschleunigt jedwedes Vermeidens-Verhalten nur ihr Eintreten. Das wird auch in verschiedenen Sprichwörtern ausgedrückt, so zum Beispiel im englischen „Der Versuch , das Problem zu ignorieren, führen nur ihren Wachstum herbei.“, oder aus dem chinesischen „Wenn du einen Feind hast, werden alle Wege enger“ (bzw. wenn du versuchst, ein Treffen mit dem Feind zu vermeiden, führt das Leben dazu, dass du pausenlos auf ihn triffst).
#6. Das Prinzip der Belohnung von Moral und die Bestrafung von Unmoral.
Es besagt, dass „wann immer im realen Leben eine Situation der Konfrontation zweier Seiten auftritt, von denen eine moralisch und die andere unmoralisch ist, dann wird eine ganze Gruppe von Moralgesetzen initiiert, die auf verschiedenste Weise, die der moralisch handelnden Seite helfen und belobigen und gleichzeitig die unmoralisch auftretende Seite begrenzen und bestrafen“.
Die zum hier besprochenen Prinzip gehörenden Moralgesetze sind die, welche sehr häufig als an Wunder grenzende Ereignisse auftreten. Ich persönlich hatte im Leben schon mehrmals die Gelegenheit, Manifestationen der Moralgesetze zu bemerken, die sich aus obigem Prinzip ergeben und immer meine Bestürzung weckten. Sie demonstrieren nämlich das Aufkommen kleiner Wunder, die buchstäblich auf unseren Wunsch hin erscheinen und die deutlich ihre Macht manifestieren, nur, um uns zu dienen. Deshalb war die Entdeckung und Bestätigung des tatsächlichen Wirkens dieses Prinzips, zusammen mit den Moralgesetzen, die sich aus ihm ergeben, für mich persönlich ein großer Schock. Mit eigenen Augen offenbarte sich mir, dass sich hinter dem Wirken der Moralgesetze eine Super-Intelligenz verbarg. Die Moralgesetze arbeiten also nicht auf blinde und automatische Art wie die physikalischen Gesetze.
Die Aktionen jedes der Moralgesetze, die sich aus dem hier besprochenen Prinzip ergeben, ist immer auf die Erfüllung bestimmter Bedingungen gerichtet. Diese Bedingungen sind so aufgestellt, dass Menschen, die nicht moralisch auftreten, sich nicht des Genusses der Vorteile der Aktionen dieser Gesetze erfreuen. Deshalb, um die Aktion dieser Gesetze im realen Leben herbeizuführen, ist es am besten, diese Aktion mit Hilfe spezieller ihnen gewidmeter Methoden unseres Auftretens zu initiieren. Beispiele zweier dieser Methoden sind detailliert in den Unterkapiteln W6.1 und W6.2 beschrieben.
Bis jetzt habe ich es bereits geschafft, einige Moralgesetze aufzudecken und zu definieren, die sich aus dem Prinzip der Belohnung der Moral und der Bestrafung der Unmoral ergeben. Hier sind diese Gesetze:
#6A. Gesetz der „Autobahn über das Meer“.
Sein Name bezieht sich auf das dem Leser sicher gut bekannte in der Bibel beschriebene Beispiel, in dem sich das Wasser des Roten Meeres teilte, um einen Weg für die Israeliten zu schaffen, die aus der ägyptischen Gefangenschaft flohen. Der Grund für diesen Namen ist der Fakt, dass die Wirkung dieses Gesetzes im realen Leben die Widerspiegelung jener biblischen Situation. Dieses Gesetz besagt, dass „wenn in der Situation eines Konfliktes zwischen zwei Seiten, von denen eine Seite entschieden moralisch auftritt und die zweite entschieden unmoralisch, wird die Seite, die moralisch auftritt, zielgerichtet durch die unmoralisch auftretende Seite in die Situation ohne Ausweg geführt, sodass dann die Moralgesetze automatisch bilden einen sicheren Ausgang aus jener Falle, sogar wenn sie zu diesem Ziel gezwungen sind, eine Autobahn übers Meer zu bilden“.
Bei der Verwendung der Früchte dieses Gesetzes muss man jedoch wissen, dass dieser sichere Ausweg aus der Situation immer gut versteckt ist. Daher muss die moralisch auftretende Seite, um  diesen Ausweg zu finden, zunächst intellektuelle Anstrengungen unternehmen. Diesen Ausweg wird jedoch die unmoralisch auftretende Seite nicht nutzen können, selbst wenn sie bereit wäre, einen freiwilligen Beitrag zu seiner Auffindung leisten würde.
Um das obige Moralgesetz mit anderen Worten zu erläutern, so funktioniert es genau so, wie es in der Bibel zum Thema Moses, der das Rote Meer mittels eines Weges überquert, der durch die Teilung des Wassers entstand, beschrieben ist. Wann immer jemand mit bösen Absichten einen moralisch Auftretenden an die Wand drückt und beabsichtigt, ihn zu zerstören, kommt dieses Moralgesetz in Aktion und bildet einen Weg zur Flucht, der speziell für den moralisch Auftretenden geschaffen wird, der sich in einer ernsthaft ausweglosen Situation befand. Das Problem beruht darauf, dass dieser Fluchtweg oder dieser Ausweg aus der schwierigen Situation immer ziemlich gut maskiert ist. Um sie zu entdecken, ist ein wenig Mühe bei der Suche erforderlich.
Es geht darum, das der moralisch Handelnde mit seiner Suche sichtbar macht, dass er tatsächlich aus der betreffenden Situation herauszukommen versucht und dass er dem universellen Intellekt vertraut, der ihm diesen Ausweg schafft. Bisher wussten die Menschen nichts über die Existenz und die Funktion dieses Moralgesetzes und gaben daher an der Wand stehend auf und suchten diesen Ausweg nicht. Unterdessen wartete dieser Ausweg irgendwo in der Nähe auf seine Entdeckung. Jetzt, wo die Wirkung dieses Gesetzes schließlich entdeckt wurde, muss man sich erinnern, dass wenn wir uns moralisch verhalten, dieser Ausweg immer auf uns wartet und wir ihn nur suchen müssen.
Ich entdeckte die Wirkung dieses Moralgesetzes stufenweise. Danach, etwa um 1999 herum, formulierte ich die sog. „Methode des blinden Samurai“. Ich beschrieb sie im Unterkapitel W6.1. Sie beruht auf dem schnellen Finden einer Möglichkeit, um ein beliebiges Hindernis herum zu gehen, das ein Unmoralischer auf unseren Weg zum moralischen Ziel legte. Schließlich gibt es immer gemäß dem hier besprochenen Gesetz so eine Möglichkeit der Umgehung eines unmoralischen Hindernisses, weil sie speziell vom Moralgesetz für uns geschaffen wird. Seither wendete ich diese Methode bereits hunderte Male in meinem Alltagsleben an.
Sie erwies sich als äußerst effektiv. Während ihrer Anwendung bemerkte ich auch mit Erstaunen, dass sich in vielen Fällen die Art der leichten Umgehung irgendeiner schweren Störung plötzlich an Stellen zeigte, wo sie normalerweise nicht hingehört. Bei der Analyse dieser Fälle verstand ich letztlich, dass diese Auswege aus Situationen automatisch von den Moralgesetzen für jeden Fall einer solchen ausweglosen Situation geschaffen werden. Mehr Details siehe die Beschreibung der „Methode des blinden Samurai“ im Unterkapitel W6.1.
#6B. Moralgesetz der selbsttätigen Transformation des moralischen Sieges in einen physischen Sieg.
Dieses Gesetz besagt, dass „wenn im Leben irgendeine Konfrontationssituation oder ein Kampf zwischen zwei Seiten, von denen eine Seite das moralische Auftreten repräsentiert und die zweite das unmoralische, und während dieser Konfrontation die moralisch auftretende Seite den moralischen Sieg davonträgt, aber physisch besiegt wurde, wird dann mit der Zeit im Ergebnis der Wirkungsweise der Moralgesetze selbst diese physische Niederlage der moralisch auftretenden Seite selbsttätig in einen physischen Sieg transformiert“. Das beste Beispiel der Aktion dieses Gesetzes ist der Tod von Jesus. Die UFOnauten schafften es, Jesus physisch zu besiegen, indem sie seine Kreuzigung durch telepathische Manipulierung der Juden herbeiführten – was die Zeichnung V7 beweist.
Doch Jesus besiegte die UFOnauten moralisch. Im Verlaufe der Zeit wurde dieser moralische Sieg von den Moralgesetzen aus eigenem Antrieb in einen physischen Sieg umgewandelt. Eine große Anzahl ähnlicher Situationen, die wiederholt die Aktionen dieses Gesetzes in jedem ihm unterlegenen Fall bestätigt,  ist uns auch aus dem Alltag  und aus den Geschichtslehrbüchern bekannt. Diejenigen, die den physischen Sieg, aber dafür moralisches Versagen davontragen, werden ebenso im Laufe der Zeit mit der Macht desselben Moralgesetzes physisch überwältigt. Der moralische Sieg ihrer Gegner transformiert sich dagegen selbsttätig in ihren physischen Sieg.
Das hier besprochene Gesetz ist enorm wichtig. Es führt nämlich viele praktische Konsequenzen mit sich. Beispielsweise beweist es visuell, dass die universelle Gerechtigkeit NICHT blind ist wie die menschliche Gerechtigkeit und intelligent handelt. In diesem Fall gibt diese Gerechtigkeit mit Hilfe der Moralgesetze denjenigen ein bedeutendes Übergewicht, die sich moralisch vor der über sie physisch dominierenden Kraft des Gegners schützen. Sie gleicht auch die Chance im Kampf zwischen den physisch schwachen Angegriffenen und den physisch starken Angreifern aus. Dieses Gesetz veranschaulicht auch, dass die Verteidigung eine hoch moralische Handlung ist und daher von den Moralgesetzen unterstützt wird. Dagegen ist ein Überfall unmoralisch und wird daher vom Moralgesetz bekämpft – was auch im Unterkapitel JD11.1 beschrieben wird.
Ich persönlich habe die ersten Anzeichen der Aktivität dieses Gesetzes deutlich 1999 in Timaru bemerkt. (D.h. während der Arbeit im Institut mit dem höchsten Niveau des Parasitismus von allen Instituten, an denen ich in meinem Leben arbeitete.) Zu jener Zeit verursachte die Leitung meines damaligen Arbeitgebers eine ganze Kampagne unmoralischer Angriffe auf mich, um mich aus der Stellung zu drängen. Über diese Kampagne schrieb ich im Unterkapitel W4 und im Traktat [7/2]. In meiner damals moralisch pedantischen Verteidigung vor diesen Angriffen wandte ich intuitiv die Verteidigungsmethode an, die hier unter dem Namen „Jesusmethode“ beschrieben wird, obwohl ich dazumal ihr Prinzip noch nicht formulierte. Meine Verteidigung erwies sich als erstaunlich effektiv, obwohl ich die gesamte Leitung des Arbeitgebers gegen mich hatte. Diese Verteidigung verlor ich physisch erst Ende 2000, als ich entlassen wurde. Jedoch transformierten die moralischen Gesetze mit der Zeit selbsttätig meinen damaligen physischen Verlust in einen tatsächlich physischen Gewinn um.
Von dieser Zeit beginnend fing ich an, Beobachtungstatsachen zum Thema des hier besprochenen Gesetzes zu sammeln und zu analysieren. Seinen jetzigen Begriff formulierte ich im Dezember 2003, als ich die effektive Methode der Verteidigung erarbeitete, die praktisch die Aktion des hier besprochenen Moralgesetzes ausnutzt. Diese Methode nannte ich „Jesus-Methode“ ist enorm effektiv in allen Kämpfen und Konfrontationen. Sie erlaubt, den Kampf gegen einen physisch sogar bedeutend dominanteren Gegner zu gewinnen. Es genügt, dass der physisch schwächere Teilnehmer den Kampf moralisch gewinnt. Die moralischen Gesetze transformieren dann diesen moralischen Sieg in einen physischen.
#6C. Das Gesetz der Partnerschafts-Leiter.
Es funktioniert während der dynamischen Wahl von Partnern. Dieses Gesetz besagt, dass: „im Falle, wir ändern Partner, unser nächster Partner moralischer als der vorherige sein wird, wenn wir in der letzten Partnerschaft moralischer als unser Partner waren, oder er wird weniger moralisch als der vorherige Partner sein, wenn wir in unserer letzten Partnerschaft weniger moralisch war als unser Partner“. Mit anderen Worten, unser neuer Partner wird in Bezug auf unser aktuelles moralisches Niveau und den Gegenstand der betreffenden Partnerschaft besser abgestimmt sein als beim vorigen Partner. Unter dem in der Definition verwendeten Begriff „Partner“ sollte eine beliebige Person, ein Institut, ein Tier und sogar ein Objekt verstanden werden, mit denen wir zeitweise in eine welch auch immer geartete Partnerschaft treten.
Beispielsweise können das unsere Frau oder Mann sein, Freundin, Chef, Arbeitgeber, Untergebener, Kunde, Lehrer, Studenten, Kollegen, Freunde, Nachbarn, Auto, Fernseher, Telefon, Kuh, Pferd, Hund etc. sein. Um die Funktion dieses Gesetzes näher zu erläutern, betrachten wir die hypothetische Situation eines Ehepaares, das das Leben gemeinsam begann, in Fragen der Ehe auf demselben moralischen Niveau, sich jedoch im Verlaufe der Zeit die Moral eines jeden Ehegatten veränderte und dieses Paar sich trennen musste (siehe die Folgen des „moralischen Abdriftens“, im Unterkapitel OA1.2 beschrieben). Der Einfachheit halber nehmen wir auch hypothetisch an, dass die Moral des einen der Ehegatten in dieser Zeitspanne der Verschlechterung unterlag und die Moral des anderen einer Verbesserung.
Gemäß der Funktion des hier beschriebenen Gesetzes wird der nächste Parter des ersten der Ehegatten (d.h. dessen mit verschlechterter Moral) eine bedeutend niedrigere (schlechtere) Moral als der originale Partner besitzen. Auf diese Weise wird seine/ ihre Moral dem gegenwärtigen (niedrigeren) Niveau des betreffenden Ehegatten am entsprechendsten sein. Der zweite der Ehegatten (mit besserer Moral) erhält dagegen als nächsten Partner einen mit einer bedeutend höheren (besseren) Ehe-Moral. Da unser Leben auf der unaufhörlichen Veränderung unserer Partner beruht (d.h. Freunde, Kollegen, Chefs, Arbeitgeber, Kunden, Studenten, Lehrer, Sympathieträger, Autos, Hunde usw.), können wir durch die dynamische Vergleiche der Partner, die wir im betreffenden Moment bekommen, mit denen, die wir in der Vergangenheit hatten, unsere aktuelle Moral in Bezug auf Aktivitäten auf einen entsprechenden Lebensbereich überwachen. Daher können wir auch Schlüsse ziehen, an welchen Aspekten unserer aktuellen Moral wir in einer bestimmten Zeit vor allem zu arbeiten haben.
Das obige lässt sich auch in einfacherer Form ausdrücken. Wenn die betreffende Partnerschaft zerbricht, werden die nächsten Partner dieses Paares (desselben Typs der Verbindung) besser oder schlechter sein, in Abhängigkeit davon, wer moralisch in der vorigen Partnerschaft nicht reifte oder reifte. Dies bedeutet wiederum, dass die Änderung der Partner wie en Klettern auf einer Leiter ist. In Abhängigkeit also, auf welcher Sprosse wir stehen, werden wir mit unserem nächsten Partner entweder eine Sprosse höher gehen oder auch eine Sprosse tiefer. Natürlich begrenzt sich jede Partnerschaft auf ausgewählte Aspekte der Moral beider Seiten. Daher tritt die Übertragung ihrer Folgen auf die zukünftige Verbindung nur in der Partnerschaft ein, die dieselben moralischen Aspekte betreffen. (z.B. definiert die derzeitige Behandlung des emotionalen Partners das Kaliber des nächsten emotionalen Partners, wohingegen unsere Behandlung sagen wir unseres gegenwärtigen Vorgesetzten die Führung des nächsten Vorgesetzten definiert.)
Ich beobachtete auch sehr interessante Durchsetzungsmechanismen des hier beschriebenen Gesetzes im Alltag. Aus meiner Beobachtung ergibt sich, dass im Falle des Versuches zweier sich in ihrem moralischen Niveau drastisch unterscheidenden Kandidaten, eine  Partnerschaft zu knüpfen, die Seite, die den betreffenden Vorschlag ablehnte und so die Partnerschaft nicht ermöglichte, in den Fällen, die ich analysierte, sich als zu niedrig und daher unreif im Vergleich zum Moralniveau des betreffenden Partners erwies. Dies wiederum führt zu einer für den Geist sehr beruhigenden Schlussfolgerung, dass „wenn jemand unsere Offerte für eine Partnerschaft ablehnt, es gewöhnlich bedeutet, dass er für eine Partnerschaft noch nicht reif genug ist“ (solch eine Verhaltensweise ergibt sich sicherlich aus dem Gesetz der Erarbeitung von allem). Interessant hinzuzufügen, dass gemäß meinen Analysen das Gesetz der Dynamischen Auswahl der Partner auch in Bezug auf Tiere und sogar Gegenstände, technische Geräte und Gebäude, speziell auf am meisten bevorzugte oder für jemandes Lebensstil besonders wichtige, funktioniert. Beispielsweise wird sich, wenn ein Bauer eine ungewöhnlich ergiebige und domestizierte Kuh oder ein fleißiges und gelehriges Pferd, oder eine Familie einen sehr intelligenten Hund oder ein selten kaputtes Auto besitzt, im Falle unvermeidlicher Änderungen das nächste Tier oder Gerät abhängig vom moralischen Verhältnis des Bauern oder der Familie zu seinem Vorgänger (z.B. von seiner Behandlung abhängig) als besser oder schlechter erweisen. In alten Zeiten gab es übrigens viele Volksglauben und -praktiken, die sich aus diesem Aspekt der Wirkung des hier besprochenen Gesetzes ergaben. Z.B. beruhten sie auf der Behandlung wichtiger Tiere und Gegenstände sowie von Familienmitgliedern oder Freunden. (Beispielsweise behandelt man in Malaysia bis heute eine besondere Art von zeremoniellem Dolch, „Kris“ genannt, als Freund und jeden Freitag Abend „nährt“ man ihn mit dem Saft einer kleinen Zitrone und Weihrauch.)
Da alle organisatorisch verschiedenen Menschengruppen (d.h. Gruppenintellekte – siehe Unterkapitel JB7.1, I5.8 und JE6.3) eine Art Gruppenmoral besitzen und aufzeigen, gilt das Gesetz der Dynamischen Auswahl von Partnern auch in Bezug auf solche Gruppen. Beispielsweise die Art von Führungskräften, die in einer bestimmten Zeit den betreffenden Staat, das Volk oder eine Organisation regieren, hängen vom aktuellen Stand der Gruppenmoral aller von ihnen geführten Personen ab. Daher erhalten einzig die Staaten, Völker und Organisationen, deren Gruppenmoral im betreffenden Zeitraum entsprechend hoch ist, hochkarätige Führungskräfte (d.h. „für das Kaliber der Führungskräfte müssen alle von ihnen geführten Menschen arbeiten“ und „die Moral der Führungskräfte repräsentiert die Gruppenmoral der von ihnen geführten Menschen“). Da sich der resultierende moralische Zustand der Gesellschaft unter dynamischen politischen und organisatorischen Bedingungen ziemlich schnell ändern kann, können unter solchen instabilen Verhältnissen die nachfolgenden Führungskräfte desselben Staates, Volkes oder Organsation erhebliche Unterschiede in ihrem moralischen Niveau aufweisen.
#6D. Das Gesetz der Strafe für falsche Beschuldigung.
Die Aktion dieses Gesetzes führt dazu, dass, „wenn wir einen Schmerz, den wir gegenwärtig empfinden, jemandem völlig Unschuldigen emotional anlasten, werden wir diesen Schmerz zweifach intensiver spüren als würden wir den wahren Schuldigen belasten“. Der Mechanismus der Aktion dieses Gesetzes basiert auf der Wirkung des Karmas, erläutert im Unterkapitel I4.4. Jedes Mal nämlich, wenn wir jemanden emotional für einen erlittenen Schmerz belasten, wird das Karma für diesen Schmerz zum Register dieser Person gesandt. Wenn jedoch diese Person vollkommen unschuldig ist und ein Karma erhält, das sie nicht verdient hat, entsendet das Gewissen jener Person eine Kopie dieses Karmas an uns zurück, womit diese Kopie den von uns zu erleidenden Schmerz und seine Folgen verdoppelt.
Diese und keine andere Aktion dieses Moralgesetzes wurde am deutlichsten vom universellen Intellekt geschaffen, um die Menschen zur Suche der wahren Schuldigen allen Leids zu suchen und um die Menschen davon abzuhalten, die Schuld für jedes erlittene Leid dem nächsten Sündenbock anzulasten, der grad versehentlich aufkreuzt. Der Fakt, dass dieses Gesetz mit eiserner Konsequenz in jedem für es zutreffenden Fall arbeitet, gibt uns eine sehr nützliche Methode im Verteidigungskampf gegen die UFOnauten in die Hand. Diese Methode wird im Unterkapitel W6.3 beschrieben. Sie läuft auf die Reduzierung bis wenigstens zur Hälfte, manchmal auch auf Null, des Schmerzes, den wir aktuell erleiden, durch die emotionale Belastung des Karmas der UFOnauten für diesen Schmerz hinaus. Wie ich mich selbst bereits mehrmals davon überzeugen konnte, ist der Effekt dieser Methode wirklich atemberaubend.

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Natürlich kann unsere Kenntnis der Moralgesetze per Definition niemals beendet und endgültig sein. Daher enthält die Aufstellung aus diesem Unterkapitel weder endgültige Formulierungen dieser Gesetze noch umfasst sie alle. Weitere Forschungen sind auf diesem Gebiet also unerlässlich. Aus meinen bisherigen Erfahrungen ergibt sich, dass die beste Art der Bewusstwerdung (Entdeckung) weiterer Moralgesetze und für das Führen unseres Lebens im Einklang mit ihnen ist:
(1) die Befragung unseres Gewissens (Intuition), (2) die Analyse von Sprichwörtern verschiedener Völker (denen die Entwicklung der Monographie [9] gewidmet ist), (3) die Interpretation verschiedener alter religiöser Texte im Lichte des Konzepts der Dipolaren Schwerkraft, (4) die Analyse der wahren Schicksale realer Menschen und auch (5) die Übersetzung der Inhalte bekannter physikalischer Gesetze in die Terminologie der Moral. Wie es in den Unterkapiteln JA10, JD4, I4.1.2 und I5.3 postuliert ist, wurde unser Gewissen (Intuition) für die Einhaltung der Moralgesetze programmiert. Nur, dass wir, verschiedenen Versuchungen, Hoffnungen und Ambitionen unterliegend, mit der Zeit lernen es zu übertönen. Sprichwörter sind zum großen Teil einfach Interpretationen der Wirkung der auf bestimmte Lebenssituationen bezogenen Moralgesetze – siehe [9].
Verschiedene alte religiöse Texte könnte man dagegen als altertümliche Entsprechungen für gegenwärtige Lehrbücher erläutern, die sich bemühen, dem Empfänger mit entsprechendem Entwicklungsniveau die Existenz und Funktion der Gegen-Welt, die Moralgesetze und den universellen Intellekt zu erläutern. Letztlich liefert uns die Analyse der uns persönlich bekannten (realen) Menschen eine visuelle Darstellung der Arbeit der Moralgesetze. (An dieser Stelle sollte jedoch daran erinnert werden, dass die Helden literarischer Werke, in Filmen und anderer ausgedachter (irrealer) Schöpfungen gewöhnlich nicht die Arbeit der Moralgesetze respektieren, weswegen ein Leben nach ihrem Muster hoch unklug wäre und zum notorischen Bruch der Moralgesetze führen würde. Deshalb rät der Totalizmus von Vergötterung aller Kunstwerke ab, deren Inhalt sich nicht auf reale Ereignisse oder auf Schicksale realer Menschen beziehen.)
Das Wissen um die Existenz der Moralgesetze und die Kenntnis ihrer Wirkungsweise der wichtigsten von ihnen gibt uns eine größere Kontrolle über unser eigenes Leben in die Hand. Wenn wir nämlich von der Existenz dieser Gesetze wissen und gleichzeitig feststellen, dass in unserem Leben etwas nicht richtig ist, dann zwingt uns das zum Nachdenken, welches der Moralgesetze wir nicht beachtet haben und welche Schritte wir unternehmen müssen, um in Zukunft unsere Situation schrittweise zu verbessern.
Die Moralgesetze üben auf bedeutende und strenge Weise Einfluss auf die Schicksale der Menschen aus. Ihre eiserne Konsequenz hat also zur Folge, dass die Schicksale individueller Personen immer einen Platz irgendwo zwischen zwei Extremen finden müssen, die man „Modell der verengenden Spirale“ und „Modell der expandierenden Spirale“ nennen könnte. Das Lebensmodell, das durch die verengende Spirale symbolisiert werden kann, ist charakteristisch für Intellekte, die unaufhörlich die Moralgesetze brechen (d.h. die gemäß den Beschreibungen aus dem Unterkapitel JD1.2 der Linie des philosophischen Zyklus nach unten folgen). Als Ergebnis werden mit der Zeit diese Intellekte schrittweise durch strafende Folgen ihres ständigen Bruchs der Moralgesetze „in die Enge getrieben“.
Ihr Leben wir immer schwieriger, denn die Antworten der Umgebung auf ihre Handlungen werden für sie immer ungünstiger. Daher werden diese Intellekte mit der Zeit immer bitterer, enttäuschter und schlechter. Solch ein Lebensmodell wird häufig auch „Kafka-Modell“ genannt, wie es in den Werken des tschechischen (in deutsch schreibenden) Schriftstellers jüdischer Herkunft Franz Kafka (1883-1924) ausgebreitet (und übertrieben) wurde.
Das Lebensmodell, das durch die expandierende Spirale symbolisiert wird, ist charakteristisch für Personen, die sich immer bemühen, die Moralgesetze zu erfüllen (deren Beachtung ihnen von den Eltern, der Religion, der eigenen Intuition, vom Integritätsgefühl usw. aufgetragen wurde). Daher werden die Antworten der Umgebung auf ihr Handeln hin mit der Zeit immer günstiger, ihnen immer mehr Möglichkeiten und angenehme Folgen eröffnend. Ihre bisherigen Leistungen mobilisieren auch zu noch größerer Übereinstimmung mit den Moralgesetzen, auf diese Weise ihre Chancen für persönliches Glück, Erfolgsgefühl und Selbstzufriedenheit usw. erhöhend.
Natürlich wird im wirklichen Leben jede Person irgendwo zwischen beiden Extremen leben, so dass ein Teil seiner Handlungen im Einklang mit den Moralgesetzen ist und ein anderer Teil entgegengesetzt zu den Moralgesetzen. Nur außergewöhnlich gute oder außergewöhnlich schlechte Individuen werden nur eines dieser Extreme erfüllen. Man muss hier auch hinzufügen, dass unter Beachtung der Existenz von „Gruppenintellekten“ die Schicksale der einzelnen Menschengruppen (solchen wie Familie, Unternehmen, Organisationen, Völker, Länder, Zivilisationen oder andere beliebige Gruppenintellekte) ebenso einem dieser Modelle unterliegen werden, abhängig vom aktuellen Stand und von der Tendenz ihrer Gruppenmoral. Auf Grund eben dieses Modells erwartet letztlich am Ende des Wegs der Länder und Zivilisationen, die den institutionellen Parasitismus ausüben und daher permanent die moralischen Gesetze brechen, zwangsläufig ihre Selbstzerstörung.


I4.1.2. Regelmäßigkeiten und nachweisbare Eigenschaften der Moralgesetze

Das letzte Unterkapitel beschrieb detailliert die Moralgesetze, die bisher identifiziert werden konnten. Für diejenigen Leser, die bereits ihre Existenz akzeptieren, wäre jetzt der nächste wichtige Schritt die Kenntnisnahme ihrer generellen Regeln. Obwohl sich diese Regeln direkt aus den Überlegungen des letzten Unterkapitels ergeben, erfordern sie für ein umfassenderes Verständnis der moralischen Gesetze eine gesonderte Zusammenfassung und Verdeutlichung. Hier sind sie:
#1. Moralgesetze sind im Vergleich zu Gesetzen der Physik übergeordnet. Dieser Vorrang ergibt sich aus dem Vorrang der klugen Gegen-Welt, in der die Gesetze des Intellekts (einschließlich der Moralgesetze) gelten, vor der physischen Welt, in der die physikalischen Gesetze gelten. Praktisch bedeutet das, dass die Moralgesetze imstande sind, die physikalischen Gesetze zu regieren und ihre Aktion auszulösen. Um hier ein anschauliches Beispiel zu geben, wenn beispielsweise zur Zeit eines Duells zweier Personen diese gleichzeitig und auf gleiche Weise die Aktion der physikalischen Gesetze auslösen (d.h. indem sie den Abzug ihrer Pistolen drücken), wird das Ergebnis des Duells von den Moralgesetzen in Bezug auf die sich duellierenden Personen (z.B. davon, wessen Karma sich nicht erfüllen würde, wenn er getötet werden würde) abhängig sein. Dieses Primat der Moralgesetze über die Gesetze der Physik ist so wesentlich, dass es in sich selbst eines der Moralgesetze wird, die im vorigen Unterkapitel detailliert besprochen wurden.
#2. Es besteht eine hohe Symmetrie zwischen den Moralgesetzen und den Gesetzen der Physik. Unser Universum ist hoch symmetrisch. Diese Symmetrie umfasst auch alle gemeinsamen Beziehungen zwischen diesen beiden Gesetzesgruppen. Wie bereits im vorigen Unterkapitel erwähnt wurde, entspricht jedes Moralgesetz einem einschlägigen physikalischen Gesetz und vice versa. Nur, dass sich die Moralgesetze auf das Moralfeld beziehen und nicht auf das Gravitationsfeld. Um diese Symmetrie mit Beispielen zu veranschaulichen, so besitzt z.B. das physikalische „Gesetz der Aktion und Reaktion“ sein intellektuelle Pendant im zuvor bereits besprochenen Bumeranggesetz. Des weiteren besitzt das physikalische „Balancegesetz“ sein intellektuelles Pendant in Gestalt des moralischen „Gesetzes der zweischneidigen Folgen“, das besagt, dass „die Summe aller uns betreffenden positiven und negativen (kurz- und langfristigen) Folgen jeden Ereignisses, jeder Aktion oder die Erscheinung auf Null zurückgesetzt werden muss (d.h. diese Folgen müssen sich für uns gegenseitig neutralisieren)“.
Gemäß dem Gesetz der Zweischneidigkeit existiert also in der physischen Welt nichts, was nur positive oder nur negative Folgen hätte. Auch das Gesetz D’Alemberts, dass die Arbeit der mechanischen Trägheit beschreibt, besitzt sein moralisches Pendant, das besagt, dass „die Einführung jeder neuen Idee immer eine intellektuelle Opposition proportional zur Bedeutung begleitet, die diese Idee für die Zukunft unserer Zivilisation besitzt (bzw. zur Anzahl der Personen, die mit dieser Idee in Berührung als „moralische Masse“ kommen, und genauer von der Summe der Intelligenz der Menschen, die mit dieser Idee in Berührung kommen – Details siehe Unterkapitel JE3.2)“.
Natürlich können wir, wenn wir über diese Symmetrie Kenntnis haben, sie praktisch nutzen. Wie es beispielsweise bereits zu Beginn des vorigen Unterkapitels I4.1.1 erläutert wurde, ist es mit ihrer Hilfe möglich, neue Moralgesetze durch gewöhnliche Übersetzung physikalischer Terminologie in moralische zu erkennen. Allerdings sollte man daran denken, dass es bestimmte Unterschiede zwischen beiden Welten gibt, in welchen beide Gesetzesgruppen herrschen. Diese Unterschiede sollte man während solcher Übersetzungen berücksichtigen. Die unvernünftige physische Welt und die kluge Gegen-Welt widerspiegeln sich gegenseitig auf der Grundlage von umgekehrten Spiegelungen und nicht auf der Grundlage von exakten Kopien. Daher muss die Anziehung aus der physischen Welt ersetzt werden durch Abstoßung in der Gegen-Welt und vice versa (z.B. in den Moralgesetzen ziehen sich dieselben Qualitäten/ Pole immer gegenseitig an, während sich dieselben Pole in den physikalischen Gesetzen voneinander abstoßen).
Darüber hinaus muss jede Eigenschaft in ihr Gegenteil umgekehrt werden. Beispielsweise wird die physikalische Trägheit aus unserer Welt in der Gegen-Welt durch die Selbstmobilität ersetzt, das Gewicht wird durch Gewichtslosigkeit ersetzt, die Dummheit durch Intelligenz usw. Was auch immer letztlich in unserer Welt absorbiert wird, wird in der Gegen-Welt ausgestrahlt und vice versa. Beispielsweise absorbieren in unserer Welt Objekte das Licht und sind daher schwarz und in der Gegen-Welt emittieren sie das Licht und leuchten daher und vice versa (Details siehe Beginn des Unterkapitels H3).
#3. Die Moralgesetze garantieren nach jeder Aktion hinterlassene Spuren. Unser Universum wurde zielgerichtet auf eine so intelligente Weise organisiert, dass die Tätigkeit jedweden Gesetzes zu entsprechenden zurückgelassenen Spuren führt. Aus diesem Grund kann keine Tätigkeit im vollständig Verborgenen stattfinden und eine getreue Rekonstruktion des Verlaufs einer beliebigen Aktion ist möglich. Dieses generelle Prinzip des „Hinterlassens von Spuren“ besitzt keinerlei Ausnahme. Daher hinterlässt die Tätigkeit der Moralgesetze die entsprechenden Spuren, nur, dass wir bis jetzt weder wussten, welche Spuren das sind, noch wo wir sie suchen sollen. Die vorliegende Monographie zeigt zwei Träger von Spuren jemandes Aktionen als Effekt der Tätigkeit der Moralgesetze auf.
Dies sind das „Karma“, beschrieben im Unterkapitel I4.4, und die „Moralenergie“, beschrieben im Unterkapitel I4.3. Natürlich gibt es meiner Meinung nach wesentlich mehr solcher Träger moralischer Spuren, nur, dass es uns einige Zeit kostet, sie alle aufzudecken. Zum Beispiel bin ich ziemlich sicher, dass auch eine Art natürliches Register existiert, das alle im normalen Verlauf der Zeit geschehenen Änderungen einschreibt. Daher werden wir eines Tages imstande sein aufzudecken, warum und wer den Verlauf der Ereignisse  auf der Erde durch Einführung technischer Änderungen in den Verlauf der Zeit auf unserem Planeten veränderte.
#4. Die Moralgesetze kennen keine „Vergebung“. Deshalb funktionieren sie in Bezug auf jede Person „automatisch“ und genau auf die gleiche entschiedene Art. Niemand kann also den Folgen seiner Taten entgehen, niemand kann auf „Vergebung“ für sein Verhalten zählen, niemand erhält von ihnen eine bevorzugte Behandlung, kein Mensch ist imstande, andere von den Effekten ihrer Wirkungen zu befreien oder zu schützen. Die einzige Situation, in der die Rückgabe eines betreffenden Verhaltens als Effekt der Wirkungen dieser Gesetze zurückgehalten werden kann und die sich als „Vergebung“ interpretieren ließe, ist der Fall, wenn die betreffende Person zuvor jemandem anderen eine früher erlittene Verletzung verziehen hat und mit Überzeugung und ohne Eigeninteresse an den universellen Intellekt um die Anullierung der Rückgabe dieser Verletzung an den Absender appellierte (dann, gemäß dem Bumeranggesetz, kann dieser verzeihenden Person ebenfalls einmal die Rückgabe einer selben Verletzung anulliert werden).
Obwohl also lt. Definition aus Unterkapitel I3.6 sich hinter der Tätigkeit der Moralgesetze der Intellekt versteckt, sind ihre Folgen genau so automatisch, unwiderruflich, wiederholbar und vorhersehbar wie die Folgen eines Computerstarts oder sich im Bereich der Gravitationskräfte zu befinden. Der einzige Unterschied ist, dass die Effekte der Tätigkeit des Computers oder die Anziehung der Gravitation lassen sich gewöhnlicherweise sofort erkennen, auf die Effekte der Tätigkeit der Moralgesetze dagegen muss man einen langen Zeitraum warten. (D.h. gewöhnlicherweise ist der Zeitraum, der den Bereich des Kurzzeitgedächtnisses bei Personen überschreitet, die von den Antworten betroffen sind, so, dass diese Personen gewöhnlich bereits in der Zwischenzeit ihr Verhalten, das zur betreffenden Rückgabe führte, vergessen haben.)
#5. Unterschiede der Anwendung von Gesetzen. Es gibt eine Reihe von grundlegenden Unterschieden zwischen der Anwendung der Moralgesetze und der Anwendung physikalischer Gesetze. Fassen wir sie zusammen:
– Einflussbereich. Physikalische Gesetze regeln das Schicksal von physischen Objekten (Gegenständen), wohingegen die Moralgesetze die Schicksale der Intellekte, inbegriffen die menschlichen Intellekte, regeln. Daraus ergibt sich die Empfehlung bezüglich der besten Vorgehensweise in unserem Leben. Sie besagt: „so die uns bekannten physikalischen Gesetze zu nutzen, dass sie zum günstigsten Schicksal unseres Körpers führen und gleichzeitig die uns bekannten moralischen Gesetze so zu nutzen, dass sie das Schicksal unseres Intellekts zum nützlichsten Verlauf vom Gesichtspunkt unserer Wünsche aus steuern“. Natürlich ist eine wirkliche Nutzung der Moralgesetze einzig dann möglich, wenn wir ihre Wirkungsweise (bewusst oder unbewusst) kennen, und auch die Grundlagen und Prozeduren ihrer Einbeziehung in das Leben (d.h. wenn uns der Totalizmus bekannt ist, beschrieben in den Kapiteln JA, JB und JC).
– Verhältnis zur Zeit. In der materiellen Welt, in der die physikalischen Gesetze arbeiten, gilt der Lauf der Zeit. In der Gegen-Welt dagegen, in der die moralischen Gesetze arbeiten, existiert keine Zeit. Daher gilt für die physikalischen Gesetze der „Grundsatz der zeitabhängigen Ursache und Wirkung“, die immer unter dem Gesichtspunkt der zeitlichen Folge angeordnet sind (d.h. zuerst erscheint die Ursache und dann tritt die Wirkung ein). Beispielsweise wird lt. den Gesetzen der physischen Welt und dem, was im Unterkapitel JD1.6.3 gesagt wurde, eine Person mit einem niedrigen moralischen Energieniveau für Lungenerkrankungen anfällig sein, da der Zustand der Depression, in die sie der niedrige Stand dieser Energie führt, zu unvollständigen Atemzügen, Seufzen und anderen Effekten (bzw. genauer deren Fehlen) neigen lässt, die Lunge zu überanstrengen.
Die Ursache wäre also hier das „niedrige Niveau der Moralenergie“ und die zeitabhängige Wirkung wäre die „Lungenkrankheit“. Für die Moralgesetze dagegen, unter Beachtung der Nichtexistenz des Begriffs der Zeit in der Gegen-Welt, verliert die Einweg-Regel ihre Wichtigkeit. Daher gilt in Bezug auf die Moralgesetze ein anderer „Grundsatz der zeitabhängigen Ursache und Wirkung“, in der die zeitliche Einordnung der Ereignisse aufhört zu gelten: d.h. die wirkung ist auch Ursache und die Ursache ist auch Wirkung. Deshalb existiert in allem, dessen Ergebnis von den moralischen Gesetzen abhängt, eine bidirektionale Wechselbeziehung, in der „die Ursache die Wirkung regelt, aber auch gleichzeitig auch die Wirkung die Ursache regiert“. Da im vorigen Beispiel der Depression und Lungenkrankheit jemandes Vorrat an moralischer Energie der Wirkung der Moralgesetze unterliegt, bezieht sich also auch auf ihn diese bidirektionale Abhängigkeit.
Deshalb werden beispielsweise depressive Personen anfällig für Lungenkrankheiten sein, so wie für Lungenkrankheiten anfällige Personen in Depressionen verfallen werden. Des weiteren kann dies noch mehr Konsequenzen haben. Nach dem Konzept der Dipolaren Gravitation kann man nämlich den Gesundheitszustand der eigenen Lungen sowohl moralisch – durch gute, totaliztische Taten, die daraufhin den Zustand der Depression eliminieren, also auch physisch – durch beliebige Tätigkeiten (z.B. Arbeit, schnelle Spaziergänge oder gymnastische Übungen), die uns zum tiefen Atmen zwingen. Gleichzeitig werden sich diese beiden Ratschläge ebenso als nützlich sowohl für das niedrige moralische Energieniveau also auch für die Neigung zur Depression erweisen.
#6. Der die Arbeit der Moralgesetze erzwingende Mechanismus ist in uns auf Dauer eingerichtet. Die Computersprache benutzend, ist er in uns „Hardware“. Diesen Mechanismus kann man also weder entfernen oder darauf zählen, dass er in unserem Falle nicht funktioniere. Das Einzige, was uns bleibt, ist ihre Existenz zu akzeptieren und die Moralgesetze in unserem Leben zu erfüllen. Intellekte, die die Moralgesetze nicht akzeptierten, werden so oft und in wachsendem Maße an ihre Existenz erinnert bis nach dem Grundsatz von „Versuch und Fehler“ (trial and error) letztlich die Aktionen dieser Gesetze ihnen zu Bewusstsein kommt. In diesem Zeitraum kann man das Leben „mit dem Weg durch einen dunklen, obwohl logisch entstandenen Tunnel“ bezeichnen. Reguläre Ausgänge und Kurven in diesem Tunnel repräsentieren die moralischen Gesetze. Wenn wir also ihre Aktionen nicht respektieren, wird unsere Reise mit Beulen, Stolpern, auf die Nase Fallen, Kratzern und anderen unangenehmen Erfahrungen gefüllt sein.
Nach einigen Erfahrungen dieser Art erkennen die talentiertesten unter uns, wie man sich bewegen soll. (Moralgesetze, Volksweisheiten und Hinweise aller Religionen kann man also vergleichen mit den gut gemeinten Ratschlägen unserer Vorfahren, die sich bereits durch so einen Tunnel  durchgequält haben und uns dabei Hinweise hinterlassen haben, wie man die Wiederholung der eigenen Beulen verhindern kann.)
Unabhängig von Tradition, Volksweisheit und Religion, die sich in mehr oder weniger deutlicher Art und Weise bemühen, uns alle zu informieren, was mit den Moralgesetzen übereinstimmt, was dagegen steht und dass im gegen-weltlichen Duplikat jeder Person für immer das Gegenorgan der Warnung eingebaut ist. Umgangssprachlich nennt man es „Gewissen“. Es ist auch in den Unterkapiteln I5.3 und JA10 der vorliegenden Monographie beschrieben. Wie sich aus meinen Forschungen ergibt, ist dies trotz, dass es in unserem Körper lokalisiert ist, ein Teil des universellen Intellekts und auch gleichzeitig Teil von uns selbst. Diese Zugehörigkeit unseres Gewissens zum universellen Intellekt gestattet uns den Vergleich mit dem einzigartigen Meeresorganismus „Koralle“.
Obwohl jeder Korallenorganismus all seine Lebensfunktionen vollkommen unabhängig führen kann, ist doch sein Skelett mit der ganzen Kolonie anderer Korallen verbunden und somit eine große Koralleninsel bildend. Was auch immer in ihm geschieht, die ganze Kolonie weiß sofort Bescheid. Da unser Gegen-Organ Gewissen eine direkte und dauerhafte Verbindung zum universellen Intellekt besitzt, ist dieses Organ diesem Intellekt untergeordnet und nicht uns, und ebenso entspricht es immer nicht unserem, sondern seinem /universellen Intellekt/ Diktat. Es ist auch so eine Art ständige Verdrahtung, direkt, wie eine „Hotline“ zwischen unserem Geist und dem Bewusstsein des universellen Intellekts. Durch diese „Line“ erfolgt die Kommunikation in zwei Richtungen, d.h. jede unserer Fragen erlangt in ihr eine sofortige Antwort. (Beachte, dass dies der einzige immer offene Kanal der Kommunikation in zwei Richtungen mit dem universellen Intellekt ist, den wir zu unserer Disposition besitzen. Aus diesem Kanal erhalten wir immer eine klare Antwort auf jede unserer Fragen.) selbst bei sehr primitiven Wesen ist das Gegen-Organ Gewissen ungewöhnlich komplex und überproportional vollkommen. Es ist ein genau so reales und zuverlässiges Organ wie unser Herz, Lunge oder Nieren.
Nur, dass es in unserem Gegen-Körper platziert ist und nicht im physischen Körper. Darüber hinaus erfüllt es moralische Funktionen. Unaufhörlich prüft es die moralische Legalität jedes unserer Gedanken und jeder Handlung, unser Gewissen alarmierend, wenn wir etwas gegen die Festlegungen der Moralgesetze und gegen den Willen des universellen Intellekts tun. Es kennt auch die zukünftigen Folgen jeder unserer Handlungen und in den meisten Fällen warnt es uns vor den Konsequenzen, die erst eintreten werden. Leider lernen wir mit der Zeit durch Erliegen verschiedener Versuchungen, Hoffnungen und Ambitionen im Leben seine uns zugeflüsterten Suggestionen.
Die Existenz des in uns eingebauten Gegen-Organs Gewissen führt dazu, dass das moralische Verhalten für jeden eine angeborene Fähigkeit ist. Das unmoralische Verhalten dagegen müssen wir erst langsam erlernen. Daher müssen auch böse Menschen im Sinne von vorsätzlich in der Regel schon älter sein, denn der Erwerb der Fähigkeit bewussten Überhören des Gewissens erfordert Zeit. (Hier nicht das vorsätzlich böse sein zu verwechseln mit dem spontanen Bösen, das aus einer Dummheit erfolgt, wie es bei Jugendlichen vorhanden ist.) Ein perfekter Ausdruck dieses Faktes ist das englische Sprichwort „no man ever became thoroughly bad all at once“ (d.h. „Niemand ist von Grund auf schlecht“). Interessant, dass die existierenden Fakten die Bestätigung zulassen, dass auch die Tiere ein Organ Gewissen besitzen, das fast ähnlich dem der Menschen ist. Beispielsweise ein Hund, der etwas angestellt hat, zeigt fast genauso deutlich ein Schuldgefühl, wie es ein Kind tut, das sich schuldig gemacht hat.
Des weiteren müssen Raubtiereltern ihren Nachkommen erst das Unterdrücken des Gewissens beibringen. Das bedeutet, dass die Aggressivität und die Angriffe auf Opfer gelernt sind und nicht vererbt, wie die Evolutionstheorie es postulieren würde. Viele Haustiere demonstrieren jedes Mal deutlich Schuld- und Reuegefühle, wenn sie etwas gegensätzliches zu den Anweisungen ihres Gewissens taten. Es sei darauf hingewiesen, dass so eine Demonstration der Schuld von Tieren absolut nicht möglich wäre, wenn ihr Gewissen keinen Zugang zu den Inhalten der Moralgesetze und den Prozeduren moralischer Überprüfung jeder ihrer Handlungen besäße.
Erwähnenswert sind hier auch die praktischen Konsequenzen des oben erwähnten Fakts der in uns existierenden ständigen Verbindung mit dem universellen Intellekt mit Hilfe des moralischen Organs Gewissen zu bemerken. Listen wir hier die wichtigsten dieser Konsequenzen auf:
#6a. Fähigkeit des Erkennens von Verbrechern, die ihr Gewissen dämmen. Eine dieser Konsequenzen ist die Möglichkeit der experimentellen Bestätigung der Wahrheit der  Aussagen im vorliegenden Punkt. So ein Gegen-Organ muss bestimmte Folgen seines Handelns produzieren, die sich während der Überwachung der elektrischen Aktivitäten des Gehirns registrieren lassen (siehe Unterkapitel I5.1 und I5.6). Deshalb müssen die Effekte der Gehirntätigkeit bei Personen, die die Hinweise ihres Gewissens dämmten (z.B. Massenmörder) auffallend anders sein als Personen, die ihr Gewissen nicht dämmen (z.B. der Austausch von Signalen im Gehirn zwischen dem Zentrum, das mit dem Gewissen zusammenarbeitet und dem Gefühlszentrum muss bei ihnen blockiert oder reduziert sein).
#6b. Die Existenz einer Zwei-Wege-Kommunikation mit dem universellen Intellekt (Gott). Bisher haben wir uns daran gewöhnt, dass die Kommunikation mit den universellen Intellekt (Gott) nur in eine Richtung verläuft – d.h. wir sprechen immer und in sehr seltenen Fällen von Wundern spricht ER fast nie zu uns. Allerdings ist die Wahrheit, dass die Kommunikation zwischen uns und dem universellen Intellekt zwei-wegig ist und konstant, nur dass sie mit Hilfe der sog. ULT Sprache (bzw. der im Unterkapitel I5.4 beschriebenen „Sprache Gottes“) stattfindet, die die Mehrheit von uns gewöhnlich nicht versteht.
Eine Möglichkeit, diese Sprache zu verstehen ist, das Flüstern unseres Gewissens hören zu lernen. Dieses Flüstern wird eben mit Hilfe dieser Sprache ULT ausgeführt. Wenn wir ständig auf unser Gewissen hören, lernen wir letztlich das Verständnis dieser tonlosen /eigentlich sprachlosen/ Sprache der Gegen-Welt, dann beginnen wir auch jede Antwort zu verstehen, die wir pausenlos vom universellen Intellekt zurück erhalten auf alles, was immer wir fragen. Tatsächlich ist die Kommunikation mit dem universalen Intellekt (Gott) pausenlos zwei-wegig. Um sie zu verstehen, müssen wir die Sprache ULT lernen, den dieser Intellekt in seinen Antworten auf unsere Fragen benutzt.
#6c. Ein praktischer Weg für ein bewusstes Erlernen der Sprache ULT (d.h. „Universal Language of Thoughts“, bzw. die „Sprache Gottes“). Diese Sprache lässt sich auf bewusstem Niveau durch unaufhörliches Hören auf sein eigenes Gewissen kennenlernen und lernen, ähnlich wie Menschen typischerweise andere Sprachen lernen, indem sie ernsthaft denen zuhören, die täglich diese fremde Sprache benutzen. Unser Gewissen ist übrigens das einzige menschliche Organ, mit dessen Hilfe die Formulierungen dieser Sprache sich in die bewusste Ebene der Menschen durchschlägt. Da die Sprache ULT die „Sprache Gottes“ ist, eröffnet die Kenntnis von einem ihrer Fragmente auf bewusster Ebene sofort für die Person, die sie beherrscht, eine ganze Reihe von enorm wichtigen Vorteilen.
Beispielsweise kann man bei Kenntnis diese Sprache eine sofortige und richtige Antwort auf praktisch jede Frage erhalten, die man dem universalen Intellekt stellt. Das bedeutet, dass man bei Kenntnis dieser speziellen Sprache in bestimmtem Umfang in diesem Umfang sofortigen Zugang nicht nur zu bis dato noch nicht entdecktem technischen und wissenschaftlichem Wissen, aber auch zum Wissen über die Zukunft, über Ereignisse, die erst stattfinden werden, zur Musik, die noch nicht komponiert wurde usw. gewinnt. Diese Sprache lernten teilweise nicht nur alle genialen Menschen, die ihre Arbeit auf die vom universalen Intellekt (Gott) erhaltenen Antworten stützten, sondern es lernten sie auch alle Visionäre, Propheten, Menschen mit einer Mission usw. kennen.
Es wird allgemein angenommen, dass diese Menschen irgendwelche besonderen Begabungen oder Eigenschaften besaßen. Doch wie sich herausstellt, waren sie wie jeder von uns. Nur, dass sie durch ernsthaftes Hören auf ihr Gewissen die Sprache ULT lernten und auf diese Weise zum bewussten Verstehen der auf ihre Fragen erteilten Antworten direkt durch den universalen Intellekt selbst fähig wurden. Praktisch ist jeder von uns mit etwas Mühe und gutem Willen in der Lage, diese „Sprache Gottes“ zu beherrschen. Leider ist diese Sprache sehr speziell und ziemlich kompliziert. Deshalb kennen die Menschen gewöhnlich nur einen kleinen Teil dessen, was den Tätigkeitsbereich betrifft, bei dem sie unaufhörlich auf ihr Gewissen hören. Dennoch gibt auch nur die Kenntnis einiger ihrer grundlegenden Sätze solchen Personen einen enormen Vorteil gegenüber anderen Menschen. Wie es in obigen Feststellungen erläutert wurde, ist die Moral nicht – wie manche das denken, eine menschliche Erfindung, die man behandeln kann wie man will. Sie ist ein ziemlich komplizierter und ungewöhnlicher Mechanismus des Universums, der in uns auf Dauer eingebaut wurde und der unser Schicksal mit eisenharter Konsequenz regiert.
#7. Wirkungsweisen. Die Tätigkeit der Moralgesetze beruht auf der „Anziehung“ der ihnen entsprechenden Antwort der Umgebung anstelle auf „Zwang“ dieser Antwort – so wie das im Falle physikalischer Gesetze ist. Das ist ein grundlegender Unterschied zwischen den moralischen und physikalischen Gesetzen. Er führt dazu, dass die moralische Antwort der Umgebung auf unser Verhalten nicht sofort kommt, sondern erst, wenn sich die entsprechende Situation in unserer Umgebung zeigt und zu uns  durch Erzeugung durch uns zuvor der Algorithmen, die unser Schicksal lenken (d.h. „Karma“) „angezogen“ wird. Beispielsweise besitzen – gemäß dieser Wirkungsweise Personen, die anderen gegenüber nicht mit guten Worten der Unterstützung sparen, eine größere Chance als andere Personen Unterstützung und Lob zu bekommen, wenn sich jemand in ihrer Nähe befindet, der sie emittiert. Des weiteren haben Eltern, die als Kinder gehorsam und diszipliniert waren, eine höhere Chance als andere, ähnlich gehorsame und disziplinierte Kinder zu haben. Letztlich schreiben Personen, die anderen großzügig geben, mit ihrer Handlung in ihre Register ein Karma, das sie als „Empfangssubjekte“ für andere unterstützt. (D.h. „Je mehr jemand gibt, desto mehr wird er erhalten“. Aber auch „Diejenigen, die zu geben ablehnen, hören mit der Zeit auf zu empfangen“.)
#8. Darstellung der Rolle des Bösen. Eine der interessantesten Implikationen der Moralgesetze ist, dass, damit sie effektiv funktionieren können, die Gegenwart von Personen (Intellekten) notwendig ist, die anderen Böses tun. Diese Personen gleichen nämlich die Bilanz des Bumeranggesetzes in ihrem Umfeld aus, helfen auch ihren Opfern und ihren Beobachtern, praktisch und persönlich zu erfahren, worauf das betreffende Böse beruht und wie es sich anfühlt. Obwohl gemäß den Moralgesetzen die Personen, die viel Böses um sich herum tun, unweigerlich für alles, was sie anstellten, zahlen werden, funktioniert der Mechanismus der Moralgesetze im Verhältnis zu ihnen gewöhnlich mit einer bedeutenden zeitlichen Verzögerung, weil sie anderen Menschen ein großes Ausmaß an Effekten von Grausamkeiten liefern, die sie an Erfahrungen und für das Überleben benötigen. Wenn wir also das nächste Mal von einer dieser Personen verletzt werden, werden wir uns, anstatt zu fragen „warum Mutter Erde solche (Leute) trägt“, besser bewusst machen, dass dank der Erfahrung, die wir durch die Hand dieser Person erhalten haben, wir auch die Chancen eines besseren Verständnisses der Moral und Unmoral und die Umkehrung unserer Erfahrungen in die Verbesserung unseres Selbst erhalten.


I4.2. Moralfeld

Das Niveau, bis zu dem der betreffende Intellekt die Moralgesetze erfüllt, wäre nicht möglich festzustellen, wäre das Universum nicht von einem speziellen Feld durchdrungen, das „Moralfeld“ genannt wird. Das Moralfeld ist ausreichend detailliert in den Unterkapiteln JA1, JA4 und JB3.2 beschrieben. Deshalb werden in diesem Unterkapitel nur die wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst.
Das Moralfeld ist ein intelligentes Pendant zum Gravitationsfeld. Es stammt aus der Gegen-Welt, obwohl seine Wirkung auch bis in unsere physische Welt reicht. Es ist eine Größe, die auf präziseste Weise die moralische Qualität der Handlungen von individuellen Intellekten beschreibt. Die moralisch besten Aktionen sind die, die sich im Moralfeld hochwärts bewegen. Die unmoralischsten Aktionen dagegen schlittern in die Tiefe des Moralfeldes entlang dem steilsten seines Randes /Kante/. Letztlich verlaufen die Aktionen, die moralisch akzeptabel sind, wenn auch nicht bevorzugt, horizontal im Moralfeld.
Der höchste Wachstumsgradient des Moralfeldes tritt immer in Richtung der sog. Linie der höchsten intellektuellen Anstrengung auf. Dagegen verläuft der höchste Niedergangsgradient des Moralfeldes immer in Richtung der sog. Linie des geringsten intellektuellen Widerstandes. Deshalb stellt die totaliztische Mechanik fest, dass die Linie der höchsten Anstrengung und des geringsten intellektuellen Widerstandes (bzw. die vertikale Achse des Moralfeldes) mit den Linien der höchsten Anstrengung und geringsten physischen Widerstands sowie der höchsten Anstrengung und geringsten emotionalen Widerstands einen dreidimensionalen moralischen Raum bilden, in dem alle moralische Aktionen ihren Platz haben – mehr Details zum Thema dieses Raumes siehe auch die Unterkapitel JC11.8 und JA4.1.


I4.3. Intelligente Moralenergie

Die moralische Energie ist eine intelligente Energie, die entweder im Gegen-Körper des betreffenden Intellekts akkumuliert ist oder auch aus diesem Gegen-Körper freigesetzt wird. Sie unterscheidet sich von der physischen Energie, weil sie intelligent ist. (Wie wir wissen, ist die physische Energie „dumm“.) Daher hört die moralische Energie unsere geistigen Befehle, erfüllt die Moralgesetze usw. Änderungen der Ressourcen dieser Energie treten in jedem Fall ein, wenn der Intellekt sich im Moralfeld verlagert. Detaillierter ist diese Energie in den Unterkapiteln JA1, JA5 bis JA6 und JB3.3 beschrieben. Am besten jedoch kann man ihre Natur verstehen, wenn man das Unterkapitel I5.5 durchliest, das den Wirkungsmechanismus unserer Gefühle beschreibt. Vom Gesichtspunkt des Intellekts ist die intelligente, moralische Energie eine „Leben spendende Flüssigkeit“, die über das Selbstgefühl und die Situation des betreffenden Intellekts entscheidet (siehe Unterkapitel JD1.6.3).

I4.4. Karma

In den Aktionen der Moralgesetze erfüllt ein Ausführungsalgorithmus, gesammelt in den Registern jedes individuellen Intellekts (d.h. Person, Wesen oder Objekts), aber auch in den Gruppen-Intellekten, zu denen jeder individuelle Intellekt gehört (z.B. Familie, Institution, Volk, Staat oder Zivilisation), eine ungewöhnlich wesentliche Rolle. In der vorliegenden Monographie wird dieser Algorithmus mit dem Begriff „Karma“ bezeichnet. Dieses Wort wurde für die Konzeption der Dipolaren Gravitation aus den Religionen und Philosophien des Ostens angenommen. Das Konzept der dipolaren Gravitation ist gezwungen, diesen Begriff neu zu definieren, weil in den östlichen Religionen entsprang er verschiedenen Verzerrungen und Paradoxien (Details Unterkapitel JA3.1). Erläutern wir hier genauer, was das Konzept der Dipolaren Konzeption unter dem Begriff „Karma“ versteht.
Im Konzept der Dipolaren Gravitation „ist Karma der komplette steuernde Algorithmus, eingeschrieben in die Register (Seelen) der einzelnen Intellekte – z.B. Personen, Lebewesen, Objekte, die gegenwärtig für tot gehalten werden, Institutionen usw.“ Dieser Algorithmus wird in das Register des betreffenden Wesens jedes Mal eingeschrieben, wenn es in Kontakt mit irgendeinem anderen Wesen tritt. Die Einschreibung des Karmas in das Register ist immer eine Folge der Art der Gefühle, die das betreffende Wesen in irgendeinem anderen Wesen weckt. Während dieser Einschreibung knüpfen spezielle Ausführungsorgane, die in den gegen-materiellen Duplikaten aller Wesen eingebaut sind, einen telepathischen Kontakt miteinander, während dessen sie u.a. diesen Ausführungsalgorithmus, Karma genannt, miteinander austauschen. Dieser telepathische Kontakt ist unbewusst und findet ohne bewusstes Wissen und Willen beider sich kontaktierenden Wesen oder Objekte statt.
Der Austauschmechanismus des Karmas ist sehr einfach. Er beruht auf der Entfernung des Eintrags des Algorithmus, der die Notwendigkeit des Überlebens des betreffenden Gefühls ausdrückt, aus dem Register der Person oder des Wesens, die/ das dieses Gefühl gerade erfährt und auf dem Einschreiben dieses Algorithmus in das Register der Person oder des Wesens, die/ das mit dem Wissen um das überlebende Gefühl beim Überlebenden das Auftauchen eben dieses Gefühls herbeiführte. Das bedeutet, dass der karmische Eintrag weggenommen wird von der Person oder dem Wesen, die /das das betreffende Gefühl empfangen hat und dem eingeschrieben wird, der mit Wissen des Empfangenden ihm das betreffende Gefühl gibt. Wenn beispielsweise das zwischen zwei Wesen betreffende ausgetauschte Gefühl eine Sammlung von während der Tötung erlebten Erfahrungen ist, wird das Karma des erfahrenen Gefühls während der Tötung  aus dem Register des Opfers entfernt und in das Register dessen geworfen, den das Opfer im Moment des Durchlebens seines Todes für seinen Mörder hält.
Natürlich hat das Karma in der Mehrzahl der Fälle den Charakter eines zweiseitigen Algorithmenaustausches der Gefühle und entsprechende Arten von Karma fließen in beide Richtungen. (Z.B. schlägt einer den anderen schmerzhaft und nimmt daher das Gefühl des Geschlagenen an, während der zweite den Schlagenden mit Beleidigungen beschimpft und deshalb das Karma des Gefühls der Beleidigung erhält.) Daher schreiben die einzelnen Wesen mit jeder Handlung, Denken und Haltung unaufhörlich in ihre Register ein neues Karma ein. Nach dieser Eintragung definiert dieses Karma, was seinem Träger entweder noch in diesem oder auch erst im nächsten Leben begegnen muss.
Der oben beschriebene Mechanismus des Durchflusses des Karmas bewirkt alles eindeutig im dem Falle, da die Wechselwirkung zwischen gebendem und empfangendem Gefühl persönlich, direkt und deutlich sichtbar ist. Wenn beispielsweise jemand jemanden anderen tötet (oder schlägt), dann ist klar, dass die ermordete (oder geschlagene) Person eindeutig weiß, wer ihr Leid verursachte. Daher übergibt sie präzise das Karma ihrem Mörder (oder Schläger). Die Übergabe des Karmas beginnt sich jedoch in all den Situationen zu verkomplizieren, wenn das Opfer überhaupt nicht weiß, was es wirklich schlug. Die Bedingung der Lieferung des Karmas zum Täter des betreffenden Gefühls ist, dass dem Opfer bewusst ist, wer dieses Gefühl verursachte, und daher, dass das Opfer mit dem Geist sein Karma an die richtige Adresse lenkt. Wenn das Opfer aber nicht weiß, wer es schlug, lenkt sein Geist sein Karma an eine falsche Adresse. Im Ergebnis erhält das Karma eines getäuschten Opfers erhält jemand, der es nicht verdiente, d.h. jemand, der überhaupt nicht der wahre Täter des betreffenden Leids ist.
Die Eigenschaft des Karmas, dass es in sich die Einschreibungen von allem enthält, was das betreffende Wesen berührt, besitzt praktisch ein Verhältnis zu Zukunftsvorhersagen, Visionen, Wahrsagerei usw. Alle solche Aktionen führen also einzig zu einem mehr oder weniger genauen Auslesen jemandes karmischer Einschreibung und nächsten Wiederholens des Inhaltes dieser Einschreibung in Form der Weissagung.
Aus dem, was ich bisher zu beobachten schaffte, tritt die Freigabe bestimmter karmischer Einschreibungen in bestimmten und für sie günstigen gravitativen Bedingungen ein (siehe auch die Unterkapiteln JE9 und JE9.3). Aus diesem Grunde existiert z.B. die Möglichkeit der astrologischen Voraussicht, welche Einschreibungsarten der Freigabe in einem bestimmten Zeitraum unterliegen. Es existiert auch die Chance der Unterscheidung der Gravitationszyklen – in deren Bereich bestimmte Karmatrends dominieren werden, es existiert die Chance die Terrainkonfiguration zu definieren, in welcher dieser Konfigurationen bestimmte Ereignistypen ihren Platz haben werden usw.
Auch wenn der Leser von der obigen Entdeckung überrascht sein kann, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Freigabe des Karmas und den Gravitationsbedingungen, in denen dieser Freigabe ihren Platz hat, beruht diese Entdeckung doch auf einer ganzen Reihe von empirischen Beobachtungen, die ich in meinem Vagabundenleben sammeln konnte. Um hier einige dieser Beobachtungen anzuführen, so ist das bekannteste Beispiel für diesen Zusammenhang der ziemlich bekannte Fakt, dass in Meeresküstengebieten die Menschen während der Ebbe sterben (wobei diese Ebbe wiederum von bestimmten Gravitationsbedingungen herbeigeführt wird).
Vom Meer entfernt nehmen die Menschen keine Notiz von dem Zusammenhang zwischen der Todeszeit und den Gravitationsänderungen, weil es an Hinweisen wie die Ebbe des Meeres fehlt. Allerdings wissen Krankenhausmitarbeiter, Polizisten und Journalisten, die Selbstmorde, Unfälle und Wahnsinnsanfälle beobachten, sehr genau, dass die Todeszeiten, auch die von Selbstmorden, Herzinfarkten, Wahnsinnsanfällen und schwere Kriminalität (z.B. Serienmorde) die Tendenz zum Stau an bestimmten Tagen und Stunden aufzeigen. Leider hat bisher niemand versucht, sie mit den Fluktuationen des Gravitationsfeldes zu verbinden, obwohl vielfach der Versuch unternommen wurde, sie mit dem Wetter oder dem Stand des Mondes in Verbindung zu bringen. Dabei ist bekannt, dass das Wetter einen engen Zusammenhang mit der Gravitation besitzt – z.B. im Zeitraum des Vollmondes ist es immer sonnig und frostig.
Ein anderes bekanntes Beispiel für den Zusammenhang des Karmas mit der Gravitation ist die Astrologie. Seit langem nutzen die Astrologen diesen Zusammenhang für Erstellung ihrer Horoskope bzw. zur Voraussage, welche Arten von Karma sich im Moment befreien, da bestimmte Intellekte auf ihrem Lebensweg eine bestimmte Konfiguration des Gravitationsfeldes begegnen. Einen zu den Horoskopen sehr ähnlichen Zusammenhang zwischen Karma und Gravitation drückt auch das alte chinesische Wissen, „fung schui“ genannt, aus. Dieses Wissen besagt u.a., dass das, was uns an einem betreffenden Ort, begegnet, von der gravitativen Konfiguration dieses Ortes abhängt. Daher sollte man ein Haus oder ein Büro einzig an genau bestimmten Orten bauen, die eben von einem guten „fung schui“ gekennzeichnet sind (d.h. mit einer für uns günstigen Gravitation und Reflexion sowie Orientierung telepathischer Wellen – siehe auch Unterkapitel H7.1).
Ein weiteres Beispiel des Zusammenhangs der Karmaauslösung mit der Gravitation ist die Lage von Schlachtfeldern. Obwohl die Auswahl des Schlachtfeldes sich gegenwärtig durch topographische Attribute erklärt, wird es faktisch von seinen gravitativen Eigenschaften bestimmt. Beispielsweise wurden in alten Zivilisationszentren (z.B. in Kleinasien), wo in der bisherigen Geschichte der Menschheit bereits eine enorme Anzahl an Schlachten stattfand und bestimmte Gebiete mehrmal als Schlachtfeld ausgesucht wurden, während sehr nahe gelegene Orte mit fast identischen topographischen Merkmalen nicht ein Mal als Schlachtfeld gewählt wurden.
Ein weiteres Beispiel des Zusammenhangs zwischen Karma und Gravitation ist in der altpolnischen Folklore als Zusammenhang zwischen dem Mond und dem Moment des Sähens oder Erntens bekannt.
(Auf diesen Umstand lenkte Herr Krzysztof Bielikowicz – chris.b@interia.pl – meine Aufmerksamkeit, der davon sowohl aus der familiären Tradition, als auch aus den Archiven der Seite http://www.keelynet.com wusste.) Beispielsweise sollte man gemäß dieser Folklore Mais, Gemüse, neue Baumstämme und alles, was über der Erde wächst, kurz vor dem Vollmond sähen bzw. einpflanzen, z.B. bei Dreiviertel Vollmond – d.h. wenn die Gravitation ihren niedrigsten Wert erreicht, dann wächst es stattlich und fruchtbar. Alles dagegen, was unter der Erde geboren wird wie Kartoffeln, Zwiebeln, Radieschen, Rüben und Blumenzwiebeln, sollten einige Tage nach dem Neumond gesät werden, da dann robuste Wurzeln und nicht Blätter und Blumen geboren werden. Unkraut sollte auch einige Tage vor Neumond entfernt werden, genauer, etwas vor seinem völligen Wegbleiben – d.h. wenn die Gravitation ihren höchsten Wert erreicht, dann wächst das Unkraut nach seiner Entfernung nicht wieder nach. Ähnlich sollte man Haare am besten kurz vor Neumond schneiden.
Für mich persönlich war der beste überzeugende Beweis für den Zusammenhang zwischen der Karmafreigabe und der Gravitation die Beobachtung der Verteilung der „weißen Kreuze“ an den Straßen Neuseelands. In Neuseeland gibt es einen ziemlich einzigartigen Brauch, dass an jedem Ort, wo jemand auf dem Weg starb, stellte seine Familie ein kleines hölzernes „weißes Kreuz“ auf. Dieses Kreuz wurde von den Behörden und Straßendiensten respektiert und stehen gelassen bis die Familie es entfernt oder es aus Altersgründen verrottet. Vom 18. November bis 5. Dezember 1998 begab ich mich mit dem Auto auf eine siebzehntägige Reise durch Neuseeland zwecks Arbeitssuche. Ich verbrachte mit meinem Ford Laser über 3600 Kilometer auf Neuseelands Straßen, von Dunedin bis auf Coromandel in der Höhe von Auckland.
Während dieser sehr langen Reise machte ich viele Beobachtungen zum Thema der Verbreitung dieser weißen Kreuze. Was mir damals auffiel, war, dass die Verbreitung dieser Kreuze sich nicht mit der Qualität oder Sichtbarkeit der Straßen, aber immer mit lokalen Störungen im Gravitationsfeld deckt. Ausschlaggebend für diese ist die unsichtbare Konfiguration von Felsen unter der Oberfläche der Straße oder in ihrer Nähe. Beispielsweise verläuft eine sehr gut erhaltene Straße gerade wie ein Pfeil durch irgendein Tal und an einer Stelle sieht man aus völlig unverständlichen Gründen eine Gruppierung der Kreuze mit kurzen Entfernungen zwischen ihnen. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen starben also einige Menschen auf einer gut erhaltenen, wie ein Pfeil geraden und perfekt sichtbaren Straße.
Aber wenn man sich in der Umgebung umschaut, ist deutlich zu sehen, dass der Ort, an dem sich die Gruppe von Kreuzen befindet, an einer Kreuzung der Straße mit Verlängerung eines zwischen Bergen verlaufenden steilen Tales liegt. Dieses Tal läuft auf das Tal zu, durch das die Straße verläuft. Das heißt, unter der Erde des betreffenden Straßenpunktes gibt es eine Kerbe in der Gesteinsschicht, die dazu führt, dass dieser Ort eine vollkommen andere Gravitation besitzt als der Ort daneben. Ähnlich ist es mit Brücken. Die Logik sagt, dass wenn sich ein tödlicher Unfall auf einer Brücke ereignet, er von seinem Anfang lokalisiert werden sollte. Weiße Kreuze erscheinen in der Mitte von Brücken, d.h. an Bereichen, wo eine unterirdische geologische Störung /wörtlich Sprung bzw. Absatz/ (englisch „fault“) das Gravitationsfeld stark verändert.
Um den Wirkungsmechanismus des moralischen Algorithmus, genannt „Karma“, besser zu verstehen, gehen wir nun ein Beispiel für seinen Verlauf durch. Nehmen wir an, dass wir einen Fall eines Terroristen beobachten, der Geiseln für eine abschreckende Exekution nimmt. Er weiß dabei gar nicht, dass sein Gewissen – das der bewussten Absicht seines Verstandes untergeordnet ist, der sich für die Durchführung der Exekution entschieden hat – die karmische Einschreibung jeder Person, auf die dieser Terrorist schaut, ausliest. Im Falle, die betreffende Person besitzt in ihrem Karma keine Einschreibung für Mord, flüstert das Gewissen „dieser nicht“. Der Terrorist geht also weiter. In einem gewissen Moment trifft sein Gewissen auf eine Person, die in ihrem Karma einen Mord besitzt (z.B. aus dem vorigen Leben verblieben).
Sein Gewissen flüstert „diese“ /Person/. Der Terrorist richtet die Pistole auf sie. Das Gewissen fügt schnell hinzu „ohne Schmerzen“, weil im karmischen Eintrag des Opfers ein Mord enthalten ist, der „technisch“ durchgeführt wurde, also ohne unnötige Schmerzen und Qualen. Der Terrorist setzt also seine Pistole auf die Stirn des Opfers und drückt ab. In dem Moment wird der Karmaeintrag „Mord“ aus dem Register des Opfers radiert und in sein eigenes Register eingetragen.  Dieser Eintrag wird zusätzlich mit dem Gefühl modifiziert, das das Opfer im Zusammenhang mit seinem Tod hat (z.B. „es geschah so schnell und nicht mal schmerzhaft“) und mit dem Gefühl, das das Opfer  auf Grund der moralischen Haltung des Mörders erzeugte.
Natürlich, wie das an vielen Stellen des vorliegenden Kapitels und des Kapitels JD unterstrichen wurde, lernen die Menschen mit der Zeit, ihr die Eingebungen ihres Gewissens zu überhören. Nehmen wir also für einen Augenblick ein anderes Szenario an. Nämlich steht in der Reihe der Geiseln eine Person, die jemandem sehr ähnlich ist, den der Terrorist überhaupt nicht mag und diese Person keinen Mord auf ihrem Gewissen hat. Das Gewissen des Terroristen sagt also routinemäßig „der nicht“. Der Terrorist beruhigt jedoch mit seinem Verstand das Gewissen und entscheidet: „den mag ich nicht, also erschieße ich ihn“. Das Gewissen gibt noch nicht auf und argumentiert in der art „aber so wie du hat er kleine Kinder, die Waisen werden“. Nehmen wir an, dass der Terrorist immer noch nicht auf sein Gewissen hört und macht sich zur Exekution bereit.
Dann übergibt das Gewissen die Kontrolle dem universalen Intellekt, weil in der gegebenen Situation seine Intervention notwendig wird. Abhängig vom Karma des betreffenden Opfers und vom lehrenden Einfluss, der lt. dem Gesetz des Maximalen Lerneffekts bei der Durchführung dieser Exekution auf alle beteiligten Seiten besitzen würde (siehe Unterkapitel I4.1.1), trifft der universelle Intellekt die Entscheidung, was weiter passieren soll. Abhängig von dieser Entscheidung wird entweder die Exekution trotz allem realisiert oder der universelle Intellekt verursacht, dass die Moralgesetze die Kontrolle über die Physikgesetze übernehmen (beispielsweise organisiert er, dass der Terrorist verwirrt wird und daneben schießt – wenn das Opfer im Karma jemandes Verwundung hat oder dass etwas nicht funktioniert – z.B. die Pistole nicht losgeht oder es geschieht etwas, was die Exekution im letzten Moment absagt – z.B. der Terroristenanführer ruft überraschend: „nicht schießen, die Gegenseite stimmte gerade unseren Bedingungen zu“, usw.).
Natürlich wird das Karma auch bei der Interaktion zwischen zwei beliebigen Objekten im Universum getauscht, nicht nur bei der Interaktion zweier Menschen. Jedes Objekt besitzt sein gegen-materielles Duplikat. Und jedes Duplikat enthält ein Gegen-Organ, das das Karma verwaltet. Nur, dass im Falle toter Gegenstände es nicht so komplex und vielfältig wie bei Menschen angelegt ist. Beispielsweise erhält ein Hooligan, der eine Parkbank zerstört, ebenfalls vom Duplikat dieser Bank einen Karmaeintrag, den er dann solange wie es sich nicht auslösen wird, in seinem Register tragen wird. Nach vielen Jahren, wenn er vielleicht schon ein altersschwacher Greis ist, setzt er sich auf so eine Bank und diese bricht plötzlich unter seinem Gewicht zusammen, obwohl sie so schwach anfangs gar nicht aussah, und er bricht sich bei der Gelegenheit einen der eigenen Knochen.
Natürlich wird der damalige Hooligan anstatt sich seiner Handlungen in der Jugend zu erinnern, Ansprüche an die Parkleitung haben, dass sie so zerbrechliche Bänke aufstellte. In ähnlicher Weise wird ebenfalls das Karma von den gegen-materiellen Duplikaten von Tieren und Pflanzen ausgetauscht (eingetragen). Es sollte also niemanden wundern, dass Hai-Jäger in der Regel am Ende im Rachen eines Hais enden, Löwenfänger gewöhnlich von einem Löwen gefressen und manchmal Holzfäller letzlich von fallenden Bäumen oder Ästen erschlagen werden.
Die Resultante jedes Umschreibens des Karmas von einem individuellen Registers zum anderen, z.B. von einer Person zur anderen, wird zusätzlich auch in den Registern aller Gruppenintellekte, denen der betreffende Intellekt angehört. D.h. beispielsweise eingeschrieben in das Gruppenregister des Volkes, aus dem die betreffende Person stammt in die Register ihrer Zivilisation usw. Jedoch ihr Eintrag in den Gruppenregistern wird von anderen Gesetzen als der Eintrag in individuellen Register regiert. Beispielsweise sind für die Gruppenregister des Staates oder der Zivilisation als Ganzes nur die karmischen Einträge bedeutend, die besagen, was dieser Staat oder dieses Volk Vertretern anderer Staaten und Völker angetan haben. Alles, was in seinem eigenen Gebiet getan wird, wird auch in seinen Grenzen zurückgegeben.
Des weiteren gibt es in den Aufzeichnungen des Gruppenkarmas wichtige Details, die für das individuelle Karma unwesentlich sind. Als Beispiel betrachten wir hier die Situation, dass ein die Erde okkupierender Kosmit entweder einen Anführer einer Supermacht tötet oder auch einen führenden Wissenschaftler, der einen großen Wechsel der Ansichten der Erdenbürger herbeiführen sollte. Aus der Sicht des individuellen Karmas dieses Kosmiten, wird er nur für die Tötung des Menschen verantwortlich sein (wenn er natürlich nicht irgendwelche „Tricks“ benutzt, um das Karma für diese Straftat auf einen unschuldigen Erdenbürger zu werfen). Irgendwann in seinem Leben wird dieser Kosmit selbst getötet werden.
Aus der Sicht des Gruppenkarmas der Zivilisation jedoch, zu der dieser Kosmit gehört, erledigt sich die Sache nicht durch das bloße Töten eines ihrer Mitglieder. Um nämlich das Karma für die Tötung eines wichtigen Machthabers oder Wissenschaftlers zu erfüllen, der Einfluss hatte auf das Karma vieler anderer Menschen, wird diese Zivilisation ebenfalls unter ähnlichen Umständen jemanden von den eigenen Machthabern oder führenden Wissenschaftlern verlieren müssen. Das Obige versucht zu zeigen, dass die Gesetze für das Gruppenkarma die Forderung auferlegen, dass die Gruppenintellekte (Institutionen, Staaten, Zivilisationen) sich gut überlegen, was sie anderen Gruppenintellekten antun. Den Strom des Karmas zwischen den Registern einzelner auseinander wirkender Intellekte regieren bestimmte Gesetze, die ernsthaft untersucht und gelernt werden müssen, da sie eine bessere Lebensführung ermöglichen.
Zum Beispiel besagt eines dieser Gesetze, dass „das Karma nur dann von einem Register entfernt wird, wenn es gleichzeitig in ein anderes Register eingetragen wird“. Ein anderes Gesetz besagt, dass „die Bilanz (d.h. der unausgeglichene Überschuss) des Karmas, das zwischen zwei individuellen Registern fließt, auch alle Gruppenregister belastet, zu denen die individuellen Register gehören“.
Wie aus den obigen Beschreibungen ersichtlich ist, wird das Karma ungewöhnlich eng und präzise verwaltet, so dass keines seiner Fragmente der Zerstreuung oder einem Verlust unterliegt und auch keines seiner Fragmente wird doppelt vollstreckt. Seine Verwaltung der durch die Gegen-Welt eingebauten Mechanismen ist noch enger und präziser als die Finanzbuchhaltung in den heutigen Banken. Sein Strom ist auch unabhängig von Willen und Kontrolle interessierter Seiten und findet völlig ohne deren Beteiligung, Aufmerksamkeit und Einfluss statt. Als solches ist das Karma unempfänglich für jemandes Ausweichversuch vor seiner Erfüllung.
Allerdings ist unser Universum so organisiert, dass alles in ihm möglich ist, einschließlich das Ausweichen vor allem (siehe Unterkapitel OA2.1 und JB5). Wo immer Gesetze existieren, ist den Intellekten, die der Wirkung dieser Gesetze unterliegen, die freie Wahl gegeben, sie zu verletzen oder zu brechen, oder auch ihnen auszuweichen (d.h. sie weder zu brechen noch sie zu verletzen). Das Karma ist hier also keine Ausnahme. Im Kapitel JA wird die auf dem Konzept der Gravitation basierende Philosophie (Totalizmus), deren ideologische Achse die Einhaltung aller Gesetze des Universums ist. Diese Philosophie ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, die die hoch entwickelten Gruppenintellekte (Zivilisationen) annehmen können. Eine andere Philosophie kann auch die Umgehung der universellen Gesetze sein.
Deren ideologische Achse wird in Kapitel OA beschrieben. Zu den Zivilisationen, die die universellen Gesetze umgehen (anstatt sie zu erfüllen), gehören u.a. auch die Zivilisationen, die durch jene „simulierten“ Okkupanten der Erde repräsentiert werden, beschrieben im Kapitel OD. Wie aus meinen Forschungen klar hervorgeht, lernten diese Zivilisationen ebenso, wie man um die Pflichten der individuellen Karmaerfüllung herumkommt. Der Leser ist sicher interessiert, wie sie das erreichen. Hier ist also die Erklärung.
Informationen darüber, wie man um die Gesetze, die das Karma verwalten, herumkommt (sich vor ihrer Erfüllung drücken), kann man in der Folklore der Völker finden, die einmal enge Verbindungen mit den simulierten Wesen besaßen, die die Erde okkupieren (siehe Kapitel OD). Ich fand sie in den Praktiken der volkstümlichen Einwohnern Indiens. Generell betrachtet, beschränken sie sich auf eine erzwungene oder arglistige Übergabe /wörtlich Überfluss/ seines Karmas auf einen Intellekt, der es im normalen Fall nicht freiwillig annehmen würde. Natürlich ist die Bedingung für eine derartige Übergabe die vorherige Kenntnis seines Karmas sowie die Kenntnis über die eigentliche Verwirklichung der Prinzipien, mit denen man es auf jemanden Unschuldigen werfen soll. Ein gutes Beispiel für eines von einigen Prinzipien, mit denen man das bewerkstelligen kann, ist das sog. „mock wedding“ („Scheinehe“).
Dieses Prinzip wird von einigen Indern, die in Malaysia wohnen, (auch von Bewohnern der Teile Indiens, von denen sie stammen) zur Neutralisierung „schlechten“ Karmas genutzt. Eine typische Situation für diese Art Realisierung ist, wenn Horoskope vorhersagen, dass der/die erste Ehepartner/in der betreffenden Person kurz nach der Hochzeit stirbt. Um diesen faktischen Witwenstand zu umgehen, heiratet sie also einen Baum (am liebsten Bananenbaum, aber in Abwesenheit dessen ist auch jeder andere Baum möglich).
Die Ehe wurde mit dem rituellen sog. „mock wedding“ realisiert. Nach dem Tod dieses Baumes heiratet die Person erneut, dieses Mal den wirklich erwählten Ehegatten und hat ein ungestörtes Leben vor sich. Aus einigen realen Fällen, mit denen ich in Malaysia in Berührung kam, ergab sich, dass kurz nach der Heirat tatsächlich der Baum starb. In einem mir bekannten Fall starb er trotz der Bemühungen einiger Botaniker und Gärtner, die ihn um jeden Preis am Leben halten wollten, um zu beweisen, dass dieser Glaube nicht real ist…
(In diesem Fall war der Vater der jungen Braut ein Professor der Universität, an der ich arbeitete, der seiner abergläubischen Familie beweisen wollte, dass am Ende des XX. Jahrhunderts alte „Aberglauben“ nicht mehr funktionieren. Sehr zu seinem Leidwesen machten ihn diese modernen Ansichten und „wissenschaftlichen“ Bemühungen zum Gegenstand von Witzen nicht nur unter den Mitgliedern seiner Familie.)
Eine weitere Methode des Übertrags des individuellen, unerwünschten Karmas auf jemanden anderen beruht auf der Identifizierung, d.h. dass der Verbrecher das Aussehen von einer anderen Person während der Begehung einer Straftat annimmt. In einem solchen Fall übergibt das Opfer dem Verbrecher sein Karma in das Register der Person, die er als betreffenden Verbrecher identifiziert und nicht in das Register des wirklichen Verbrechers. Diese Art der Vermeidung der Übernahme ihres /wirklichen/ Karmas wird häufig von den „simulierten“ UFOnauten genutzt. Die Beschreibung eines dieser Fälle ist im Unterkapitel T4 dieser Monographie enthalten – siehe dort Punkt Ad. 2, d.h. den Fall der Vergewaltigung Adrianas durch einen UFOnauten namens „Orion“ mit gleichzeitiger Belastung des Karmas für diese Gewalttat auf den naiven Erdenbürger Joe, der von „simulierten“ UFOnauten nur zu diesem Ziel entführt wurde.
Natürlich können die Opfer der Übergabe unerwünschten Karmas an sie können dies relativ einfach erkennen, dass sie von den „Simulationen“ der UFOnauten benutzt wurden wie so ein karmischer Papierkorb. Diese Personen werden unter bestimmten Umständen sich deutlich daran erinnern, dass sie selbst Kosmiten waren und damals recht unmoralische Handlungen ausführten – z.B. bombardierten sie einen feindlichen Planeten, erschossen Vertreter anderer Zivilisationen, mordeten, vergewaltigten usw. Obwohl diese „Erinnerungen“ in der Regel während des Schlafes oder der Hypnose kommen werden, werden sie immer das Gedächtnis an die Ereignisse repräsentieren, für die der betreffende unschuldige Erdenbürger das Karma von der „Simulation“ der UFOnauten – der es ursprünglich erzeugte, übergeworfen bekam. Jeder, der also derartige Rückblendungen oder Erinnerungen hat, wurde von den „simulierten“ UFOnauten wie ein Mülleimer für nichterwünschtes Karma benutzt. (Einer der Leser informierte mich, dass der Mann von Karla Turner Erinnerungen an Bombardierungen auf einen unschuldigen Planeten von einem UFO aus hat.)
Vertreter der Zivilisationen, die eine gute Kenntnis über die Karmagesetze besitzen,  einen Einblick in ihr Karma haben und mit entsprechenden technischen Geräten operieren – z.B. zur Modifizierung des Aussehens oder zur Reproduktion von Erfahrungen – siehe Unterkapitel D3.2 des Traktats [7/2] und Unterkapitel K3.2 dieser Monographie, können sie leicht ihr individuelles Karma durch heimtückischen Übertrag /Abwurf/ auf jemand Unschuldigen loswerden. Wahrscheinlich ist es auch eines der Ziele der simulierten Okkupation der Erde durch die in den Kapiteln OD und V besprochene Zivilisation, der Übertrag aller unerwünschten Karmen ihrer individuellen Vertreter – wie dies im Unterkapitel U4.1 beschrieben wird. Das Problem beginnt allerdings beim Gruppenkarma. Seine Entfernung ist in der Tat bedeutend schwieriger, doch in der gegenwärtigen Etappe meiner Forschungen habe ich nicht einmal die Prinzipien erkennen können, unter denen der Übertrag auf unschuldige Gruppenintellekte stattfindet.
Vielleicht, dass gerade auf Grund dieses schwierigeren Übertrags des Gruppenkarmas bemerkte ich während meiner bisherigen Analysemethoden der Aktionen der UFOnauten, dass wenn keine dringende Notwendigkeit dazu vorhanden ist, die UFOnauten sich bemühen, dem direkten auf sich nehmen irgendwelchen negativen Karmas zu entgehen (d.h. sie bevorzugen, dass jemand von ihren Untergebenen ihr Karma annehmen). Die Vermeidung des Annehmen dieses Karmas auf sich erreicht er durch Übertragung der Ausführung all der schmutzigen Arbeit für die UFOnauten an seine Untergebenen (z.B. einem irdischen Verbrecher – siehe Unterkapitel U4.4). Auf die „Simulationen“ der UFOnauten bezieht sich also das Prinzip, dass „er niemals selbst irgend etwas Schlechtes realisiert, was er zur Ausführung an seine irdischen Kollaborateure zu delegieren imstande ist“.
Aus unserer Sicht bzw. für die Zivilisation, deren Bürger zu Opfern der Kosmiten werden, die auf uns ihr negatives Karma übertragen, ist es wichtig, Methoden zur Selbstverteidigung vor solchen Praktiken zu erarbeiten. Seit einiger Zeit arbeite ich bereits an diesen Methoden und die eventuellen Ergebnisse meiner Forschungen werde ich in weiteren Studien veröffentlichen. In diesem Stadium kann ich schon signalisieren, dass die Übertragung unerwünschten Karmas auf jemanden sehr schwer ist oder sogar unmöglich, wenn das Bewusstsein und Unterbewusstsein ihres potentiellen Empfängers  auf entschiedene Nichtbilligung des Übels programmiert wurde, durch das das betreffende Karma generiert wurde.
Wenn beispielsweise jemand eine bewusste und klare Entscheidung getroffen hat – d.h. sein Bewusstsein und Unterbewusstsein programmiert hat, dass unabhängig von den Umständen weder er selbst eine andere Person niemals töten wird und auch nicht die Idee oder Ansicht der Tötung billigen wird, dann wird es nicht möglich sein, auf ihn das Karma der Tötung eines anderen zu übertragen.
So ist also eine der Selbstverteidigungsmethoden vor der Benutzung als Mülleimer, in den die satanischen Parasiten ihr unerwünschtes Karma werfen, die entschiedene Programmierung seiner Moral, unter keinen Umständen Übel zu tun bzw. zu billigen, dass Kosmiten meistens verursachen und daher uns mit deren Karma bescheren – z.B.  Tötung, Vergewaltigung, Entführung, Raub, vorsätzliche Infizierung mit Krankheiten, Zerstörung, Hetze, Verunglimpfung usw. Das Problem mit dieser Programmierung seiner Moral ist, dass, um sie durchzuführen, die betreffende Person faktisch nicht nur selbst es niemals tun darf, sondern auch in jedem Fall, in dem die betreffende Art des Bösen um sie herum auftritt, aktiv zu widerstehen und ihre höchste Missbilligung zu zeigen.
Wenn beispielsweise jemand sich gegen Gewalt programmiert, muss er aktiv und schnell reagieren sowie seine Missbilligung für jede Gewalt zeigen und nicht nur, wenn jemand  in seiner Anwesenheit Gewalt anwendet, sondern auch, wenn Bilder der Gewalt gezeigt werden, wenn jemand von ihr erzählt oder jemand auch nur die Möglichkeit der Gewaltanwendung erwägt. Es sei daran erinnert, dass es eine Menge von verschiedenen Kategorien des Bösen gibt, das die „simulierten“ Okkupanten der Erde begehen und vor denen man sich auf die hier erwähnte Art programmieren müsste.
Bereits identifizierte Kategorien, die von Kosmiten am häufigsten begangen werden, sind: Angriffe auf das Leben einer Person – z.B. siehe Unterkapitel W4, Vergewaltigung,  Raub, Ausbeutung, Erpressung, Nötigung, Entführung, Verstümmelung, Infizierung mit Krankheiten, Verfolgung, Schädigung, Diskriminierung, Behinderung, Anstiftung, Lügen, Verleumdung usw. Bei kollektiven Verbrechen begehen sie häufig Völkermord, Zerstörung, Provokation und Anstiftung zum Krieg, Wettermanipulation, Behinderung der Bedingungen, Zurückhalten des Fortschritts, Hunger und Krankheiten. Das Karma ist signifikant anders als die in den Unterkapiteln JB3.3 und JE3.7 beschriebene moralischen Energie.
Die Verwaltung der moralischen Energie ist nicht so eng berechnet wie die Verwaltung des Karmas. Die Moralenergie kann durch die Motivation interessierter Personen kontrolliert werden, die vollen Einfluss auf ihren Verlauf, auf ihren aktuellen Stand und ihre Nutzung besitzen. Den moralischen Algorithmus, Karma genannt, muss man also deutlich von der moralischen Energie unterscheiden. Es gibt einige Unterschiede zwischen ihnen, von denen die wichtigsten sind:
(a) Eigenschaften. Das Karma ist ein komplexer Algorithmus, die Moralenergie dagegen ist eine Energieform.
(b) Platzierung. Das Karma ist eingeschrieben und übertragen in das Register der betreffenden Person – d.h. sie ist ein Fragment ihrer religiöse „Seele“. Die Moralenergie wird dagegen zum gegen-materiellen Duplikat dieser Person übertragen – d.h. in ihren Gegen-Körper, der abhängig von der Disziplin als religiöser „Geist“, Akupunktur-Energiekörper okkultistische Aura usw. beschrieben werden kann. Sie kann jedoch leicht zwischen physischen und dem Gegen-Körper fließen.
© Art der Manifestierung. Das Karma definiert die Gefühle, die wir in Zukunft durchleben müssen. Die Moralenergie dagegen bildet ein energetisches Feld, in dem außer den Gefühlen auch viele andere Folgen transformiert werden, z.B. für die Umsetzung unserer Wünsche, für die Verlängerung der Lebensenergie, für eine andere Art Energie usw.
(d) Mechanismus des Verlaufs /Durchflusses, Strömung, „flow“/. Das Karma wird in unsere Register durch andere Menschen geschrieben, und zwar durch das spezielle Gegen-Organ des Karmas der Person, bei der wir in einem bestimmten Moment der Zeit  ein Gefühl erweckten. So hängt grundsätzlich sein Inhalt davon ab, wie die Empfangsperson unsere Handlung empfindet. Die Moralenergie wird im Gegensatz dazu in unseren Gegen-Körper, durch unsere eigenen Gegen-Organe gepumpt, die mit unseren eigenen Motivationen und Gefühlen gesteuert werden. Volumen, Durchfluss und Auslastung der Moralenergie sind direkt durch unsere eigenen Gegen-Organe kontrolliert und telepathisch durch unsere Gefühle und Motivationen anderer mit uns interagierender Personen (z.B. den Sinnen von auf uns neidische Personen, Schlechtes wünschende, sich der Magie bedienender usw.), die telepathisch unsere eigenen Gegen-Organe umprogrammieren können, die den Durchfluss dieser Energie kontrollieren.
(e) Art der Generierung. Karma kann nicht generiert werden. Einzig fließt es von einem Wesen oder Objekt zum anderen, nur während dieses Durchflusses der Belegung mit zusätzlichen Einschreibungen unterlegen. Auf diese Weise bildet es eine karmische Kette, die denselben Typ von Gefühlen von Person zu Person übergibt, bis jemand diese Kette zielgerichtet unterbricht (z.B. durch freiwilliges auf sich Nehmen eines „Kreditkarmas“ und seine Nicht-Weiterleitung). Die Moralenergie dagegen kann zu unserem Gegen-Körper gepumpt werden durch eines unserer eigenen Gegen-Organe. Dieses Pumpen mit diesem gegen-Organ wird durch unsere Motivation und Gefühle ausgelöst und kann entweder als Resultat unserer eigenen Motivationen und Gefühle auftreten oder auch durch telepathische Umprogrammierung unseres Gegen-Organs der Gnade durch eine andere Person.
(f) Art der Reduzierung. Das Karma kann man nicht zerstreuen bis wir es realisieren und es auf diese Art auf einen anderen Täter übergeht. Die Moralenergie dagegen lässt sich durch ein beliebiges Gegen-Organ aus unserem Gegen-Körper verringern. Ihre Reduzierung mit diesem Gegen-Organ wird mit unseren Gefühlen und Motivationen gesteuert. Sie kann ausgelöst werden entweder durch unsere eigenen Gefühle und Motivationen (z.B. begleitend zur Untätigkeit) oder auch durch die Gefühle und Motivationen, die uns telepathisch durch eine andere Person übertragen wird (z.B. durch ein starkes Hassgefühl uns gegenüber – siehe Unterkapitel JE5.3).
(g) Dauer der Verbindung mit uns. Karma kann man nicht entfernen bis es sich realisiert und daher im Falle einer Zeitreise oder sogar im Falle des Todes bleibt es uns immer in unserem Register (Seele) eingeschrieben, um im nächsten Leben realisiert zu werden. Die Moralenergie dagegen lässt sich telepathisch in einer anderen Person wecken (d.h. sie übertragen) – im Falle der Empfindung des Bedarfs für ihre Aktion. Die Moralenergie kann man auch zerstreuen z.B. im Effekt der Gefühlslosigkeit. Im Falle des Todes verbleibt ihr ungenutzter Rest zusammen mit dem Gegen-Körper (Geist) und wird daher nicht mit dem Register (Seele) durch das nächstfolgende Leben mitgenommen. (Im Falle, dass ein Moralenergieüberschuss nach dem Tod mit einem leblosen Körper verbunden bleibt und wenn dieser Überschuss dem leblosen Körper angehörte, entscheidet dieser Überschuss über das weitere Schicksal dieses Körpers. Beispiele der Folgen des Verbleibs solchen Moralenergieüberschusses umfassen Fälle der Verbreitung „heiliger Düfte“ durch heilige leblose Körper bzw. Findung anderer Menschenkörper, die verschwunden sind oder ermordet wurden.) Deshalb ist im nächsten Leben der Beginn der Sammlung moralischer Energie erneut vom Punkt Null erforderlich.
(h) Natur. Das Karma ist das gegen-materielle Pendant der Zeit. Die Moralenergie ist das gegen-materielle Pendant der physischen Energie.
Um diese Unterschiede zusammenzufassen, definiert das Karma, welche Gefühle uns unwiderruflich befallen, ohne Rücksicht darauf, ob wir sie wollen oder uns auch vor ihnen schützen. Die Moralenergie dagegen definiert, welche Gefühle wir erfahren, nur wenn wir ihre Verwirklichung wünschen.


I4.5. Karmakredit

Das Kreditkarma ist eine besondere Art von Karma. Es ist ein besonderer Algorithmus, den man für den Fall, wenn die entsprechende Person für eine gute Sache, die durch den universellen Intellekt geplant und realisiert wird, freiwillig einverstanden ist, Leid zu ertragen, das sie mit ihren vorherigen Taten nicht verdient hat, direkt vom universellen Intellekt erhält. Beispiele für das Kreditkarma können Leiden sein, die Jesus bei der Kreuzigung erfuhr.
Das Kreditkarma besitzt eine enorme Bedeutung für die Moral und das geistige Leben. Man kann es mit der Art Kredit vergleichen, das man sich beim universellen Intellekt erarbeitet, indem man etwas in seinem Dienst tut und das uns der universelle Intellekt später mit seinen eigenen Methoden zurückzahlt. Dieser Kredit besitzt die Garantie des universellen Intellekts selbst und wird immer durch diesen Intellekt honoriert. Obwohl uns noch immer recht wenig zu diesem Thema bekannt ist, wurde doch die Existenz des Kreditkarmas als Resultat der sich aus dem Konzept der Dipolaren Konzepts ergebenden Hinweise entdeckt. Bereits zu diesem Zeitpunkt lässt sich feststellen, dass sie sich aus folgenden Gesetzen ergeben:
#1. „Wenn du vorhast, einen bedeutenden Einfluss auf die Verbesserung der Schicksale deiner Zivilisation auszuüben, musst du dafür mit einer freiwilligen Übernahme des Kreditkarmas in entsprechender Höhe bezahlen.“ Das Prinzip dabei ist, dass je höher jemand ein Kreditkarma zu übernehmen einverstanden ist, desto höher wird der positive Einfluss seines Handelns auf die Schicksale der betreffenden Zivilisation haben. Wenn man beispielsweise irgendeine Person der Geschichte unseres Planeten betrachtet, die einen bedeutenden positiven Einfluss auf die Schicksale der menschlichen Zivilisation ausübte, bezahlte diese Person immer diesen Einfluss mit ihrem Kreditkarma. Beispiele für solche Menschen, die so ein bedeutendes Kreditkarma erzeugten sind: Jesus, Hl. Peter, Jeanne D’Arc, Mahatma Gandhi.
#2. „Die freiwillige Übernahme eines Kreditkarmas ist ein Maß für die Größe, die Moral und die Reinheit jemandes Intentionen.“ Mit anderen Worten ausgedrückt, jemandes Bereitschaft zur Übernahme des Kreditkarmas ist ein bedeutend höheres und schwierigeres Niveau des moralischen Musterverhaltens (das grundlegende Niveau moralischen Verhaltens ist das Tragen der alltäglichen Mühen der gewissenhaften Erfüllung der Moralgesetze). Daher erhalten die Personen, die die Generierung dieses Karmas erreichen, eine „besondere Behandlung“ durch den universellen Intellekt.
Das Kreditkarma wird nicht so eingesetzt wie das normale Karma, d.h. automatisch und ohne Frage. Bevor das Kreditkarma eingesetzt wird, fragt der universelle Intellekt immer deutlich und eindeutig die betreffende Person, ob sie freiwillig und bewusst es auf sich nehmen will. Nur in dem Fall, da die betreffende Person weiß, was sie erwartet und sie damit einverstanden ist, setzt der universelle Intellekt das Kreditkarma ein.
Ein perfektes Beispiel für das Auftragen und die Folgen des Kreditkarmas ist das Leben von Jesus. Wie uns gegenwärtig bekannt ist, existierten in den Zeiten, als Jesus geboren wurde und lebte, alte religiöse Schriften, die das Kommen eines neuen Propheten auf der Erde voraussagten. Sie beschrieben das Leben und das Schicksal dieses neuen Messias bis ins kleinste Detail. Diese Schriften waren so genau, dass sie beispielsweise jedes Wort, dass dieser Messias nach seiner Kreuzigung sprechen wird und jedes Detail der Ereignisse, die diese Kreuzigung begleiten werden, vorhersagten. (Es kann sein, dass diese Schriften von UFOnauten geschrieben wurden, die den Blick in die Zukunft haben, um den zukünftigen Messias vor der Annahme seines schrecklichen Schicksals abzuschrecken).
Schon zu der Zeit, da Jesus geboren wurde, war allen sein zukünftiges Los bekannt – erwäge zum Beispiel den Fakt der Gaben der Heiligen Drei Könige, die bereits wussten, wer er für die Menschheit wird oder den Fakt, dass er bereits als kleiner Junge  sich am Basteln von Kreuzen erfreute. Es ist gegenwärtig auch bekannt, dass Jesus im Prozess der Wissensgewinnung genau den Inhalt dieser religiösen Schriften kennenlernte. Praktisch lernte er sie auswendig, ähnlich wie ein guter Schauspieler seine Rolle auswendig lernt. In der späteren Realisierung seiner Mission legte er ein hohes Augenmerk darauf, wenn er etwas tat oder sprach, die Worte zu benutzen, die eine Wiederholung der ihm auswendig bekannten Worte, die in diesen Schriften enthalten sind, darstellen und um genau das zu tun, was diese Schriften beschrieben.
Jesus wusste also ganz genau und das bereits in jungen Jahren, welches Schicksal ihn erwartet, wenn er den Weg geht, der in diesen Schriften vorgezeichnet waren. Wenn er gewollt hätte, hätte er dieses Schicksal einfach dadurch vermeiden können, dass er aufhört, das zu tun, was in diesen Schriften vorgegeben wurde. Trotz dieser Möglichkeit beschloss er, präzise alles das zu realisieren, was in den alten religiösen Schriften geschrieben stand. Auf diese Weise nahm er bereitwillig das von diesen Schriften angekündigte Kreditkarma auf sich. Aus den Forschungen ergibt sich, dass sogar Judas seine Aufgabe erfüllte auf deutliche Empfehlung und mit Wissen von Jesus. Natürlich war das Kreditkarma, das Jesus freiwillig und bewusst auf sich nahm, enorm groß – praktisch ist es schwierig, sich ein Karma, das noch größer wäre, auch nur vorzustellen. Entsprechend groß ist also sein Einfluss auf die Schicksale unserer Zivilisation.
Der interessante Fakt kommt hier auf, dass sich bis in die heutige Zeit verschiedenste Vorhersagen und Visionen äußern, die feststellen, dass seit der Zeit der symbolischen Wiederauferstehung des römischen Reichs (d.h. der Einführung des „Euro“ am 4. Januar 1999) vollkommen offen auf der Erde ein sog. „Zweiter Jesus“ seine Mission erfüllt. Einige Fragmente dieser Vorhersagen wird im Unterkapitel W4 dieser Monographie beschrieben. Leider sind diese Vorhersagen und Visionen nicht so präzise wie die alten Schriften, die zu Jesu Zeiten existierten. Es ist also nicht so recht bekannt, worauf das Kreditkarma beruht, das der Zweite Jesus auf sich nimmt. Wahrscheinlich erfüllt sich vollkommen auf Grund des Mangels an grundlegendem Wissen über seine Mission und die Art des von ihm übernommenen Karmas die biblische Vorhersage, die im Unterkapitel W4 besprochen wird, dass der Zweite Jesus heimlich wie ein Dieb auf die Erde kommt und von der Mehrheit der Menschen unerkannt geht – mit Ausnahme einiger seiner Mission Getreuen.
Beschreibungen des Kreditkarmas sind auch in den Unterkapiteln JA2.3 und JA2.4 enthalten.


I5. Andere in der Gegen-Welt befindliche menschliche Körper

Gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation leben wir in zwei verschiedenen Welten physikalischer Natur – nämlich (1) in der physischen Welt und (2) in der physikalischen Gegen-Welt und in der zusätzlich dritten, vernünftigen bzw. Software-Welt – d.h. (3) in der intelligenten virtuellen Welt (siehe auch andere Beschreibungen dieser drei Welten, die in den Unterkapiteln I2 und I3.4 behandelt wurden).
In allen drei dieser verschiedenen Welten besitzen wir separate Körper, die in dieser Monographie wie folgt genannt werden:
(1) „Körper“, auch „biologischer Körper“ genannt,
(2) „Gegen-Körper“, hier auch „gegenmaterielles Duplikat“ genannt,
(3) „Register“, auch „virtueller Körper“ genannt.
Unser biologischer Körper ist mit dem Gegen-Körper (aus der Gegen-Welt) mittels der Gravitationskraft tief verwurzelt. Das Register oder der Intellekt „wohnen“ gewöhnlich in unserem gegen-Körper, so wie ein Programm im Computer wohnt.
In den Religionen werden diese drei unserer Körper entsprechend genannt: (1) Körper, (2) Geist, (3) Seele. Dagegen in den Parawissenschaften werden sie genannt: (1) Körper, (2) Aura oder feinstofflicher Körper, (3) Unterbewusstsein. Gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation besitzen wir, unabhängig von diesen drei Körpern auch wie im Computer eine Art „Cursor“, der in dieser Monographie „Bewusstsein“ genannt wird. Dieses Bewusstsein kann sich von einem der drei Körper in den anderen verlagern (obwohl es normalerweise in unserem biologischen Körper residiert). Diesen Begriff „Bewusstsein“, wie er in der vorliegenden Monographie benutzt wird, muss man von dem Begriff „Bewusstsein“, wie er in Parawissenschaften genutzt wird, unterscheiden: für die Parawissenschaften ist das Bewusstsein so etwas wie eine andere Art von Objekt oder Körper.
Für die vorliegende Monographie ist das Bewusstsein nur eine Art „Steuerungsverfahren“, das aus einem Dreifachsystem besteht, zusammengesetzt aus unserem Körper, Gegen-Körper und Register, das sich für eine von drei möglichen Handlungsweisen entscheidet, welche unserer drei Körper im betreffenden Moment der Empfänger äußerer Reize, welchen Gesetzen wir unterliegen, wie unsere Steuerungsprogramme realisiert werden usw.
Der Grund, warum wir normalerweise nicht imstande sind, die Existenz unserer drei Körper zu spüren, ist, dass das Bewusstsein fast immer in unserem physischen Körper residiert und daher keine Ahnung über die Existenz weder des Gegen-Körpers noch der Seele hat. Unter besonderen Umständen jedoch, solchen wie Schlaf, Hypnose oder Euphorie, kann sich unser Bewusstsein in den Gegen-Körper übertragen.
In solchen Fällen sind wir in der Lage, die Informationen auszulesen, die in der Gegen-Welt zugänglich sind. Nach unserem Tod dagegen verlagert es sich für immer in die Software-Register, die unseren virtuellen Körper bilden.
Eine sehr interessante Feststellung wurde erst durch das Konzept der Dipolaren Gravitation eingeführt, nämlich, dass alle materiellen Objekte unserer Welt und nicht nur die Menschen gegen-materiellen Duplikate besitzen. Das bedeutet, dass alle Objekte das besitzen, was die Religionen „Geist“ nennen und wir „Gegen-Körper“ und dass alle Objekte auch das besitzen, was die Religionen „Seele“ und wir „Register“ nennen.
Da die gegen-materiellen Duplikate und Register ungewöhnlich wichtige Implikationen für viele Aspekte unserer Welt mit sich bringen, muss die Erklärung zu ihrer Existenz und ihren Eigenschaften einige Unterkapitel des vorliegenden Kapitels einnehmen. (Die Bedeutung der gegen-materiellen Duplikate für den telekinetischen Effekt ist auch im Unterkapitel H6.1 beschrieben.) Im vorliegenden Unterkapitel werden die wichtigsten Informationen über ihre physikalische Struktur und die in dieser Struktur verborgenen intellektuellen Attributen zusammengefasst.
Die Existenz der gegen-materiellen Duplikate jedes Objektes ergibt sich direkt aus dem „Prinzip der Kontrasteigenschaften an beiden Enden des Dipols“, beschrieben in den Unterkapiteln H2 und I2. Laut diesem Prinzip muss der Gravitationsdipol genau entgegengesetzte Feldbedingungen herbeiführen, die in beiden Welten unseres Universums herrschen. Diese gegensätzlichen Bedingungen wiederum bedeuten, dass alle Gesetze, Eigenschaften und Substanzen, die in unserer Welt herrschen, auf genau entgegengesetzte Weise in der Gegen-Welt dupliziert werden müssen. Die Trägheit ist zum Beispiel in unserer Welt eine der grundlegenden Attribute (Eigenschaften) der Materie, weshalb in der Gegen-Welt das Pendant dieses Attributs die Selbstmobilität sein muss (d.h. das Gegenteil von Trägheit), die der dort herrschenden Substanz zugeordnet wird.
Die einzige Verbindung zwischen unserer Welt und der Gegen-Welt ist die mittels Gravitationskräfte. Wie es auch im Unterkapitel H6 erläutert wurde, ist es notwendig, um diese Kräfte auszubalancieren, dass jedes Materieteilchen, das in unserer Welt existiert, verbunden ist mit einem identischen Teilchen der mittels Gravitation erweckten Gegen-Materie, die in der Gegen-Welt existiert. Auf diese Weise muss jedes materielle Objekt und physische Form, die in der Welt der Materie existieren, ein in der Form identisches gegen-materielles Duplikat (wie eine Spiegelung) besitzen, das in der Gegen-Welt existiert. Beim Menschen werden also solche zu ihren physischen Körpern identischen Duplikate zu ihrem zweiten Körper, der fast genau so zu einem unabhängigen Leben wie sein physischer Körper fähig ist. die vorliegende Monographie nennt diesen zweiten in der Gegen-Welt aus Gegen-Materie geformten Körper „Gegen-Körper“. Der Religion nennt ihn dagegen „Geist“.
Natürlich führt so ein Besitz von sogar drei Körpern (dabei zwei Körper physikalischer Natur und einer mit Software-Natur) und gleichzeitig das Leben in sogar drei Welten, zu bestimmten Folgen, die wir bisher ignoriert haben. Ein Beispiel dafür kann die Transplantation des Herzens oder anderer Organe sein. Selbst wenn die gegenwärtige Medizin diese Organe auf der Ebene des physischen Körpers transplantieren kann, so ist sie jedoch auf Grund der Unkenntnis über die Existenz der Gegen-Welt nicht imstande, sie /die Organe/ richtig mit der Ebene des Gegen-Körpers zu verbinden. (Aus diesem Grund ist auch notwendig, ganz schnell die „Medizin der Gegen-Welt“ ins Leben zu rufen, wie im Unterkapitel H10 erwähnt. Bis zu diesem Augenblick wurde schon eine ganze Masse an empirischen Beobachtungen und Beweismaterial, die alle bestätigen, dass im Falle der medizinischen Transplantation des Herzens oder anderer Organe, zeigen sich die Effekte dieser Transplantation nicht nur in unserer Welt, sondern auch in der Gegen-Welt. Eine große Anzahl der Folgen der Organtransplantation in der Gegen-Welt wurde in einem interessanten Artikel der Zeitschrift „Nexus“ Nr. 37, Seiten 8 und 9 vom September/ Oktober 2004 beschrieben.
Eine der interessantesten dieser Folgen ist, dass zusammen mit dem betreffenden Organ dem neuen Besitzer auch ein wesentlicher Teil des Gedächtnisses des ursprünglichen Besitzers dieses Organs „transplantiert“ wird. (Wie es in Unterkapitel I5.4 erläutert wird, ist das menschliche Gedächtnis eben im Gegen-Körper aus der Gegen-Welt enthalten.  Zusammen also mit dem gegen-materiellen Duplikat des betreffenden Organs wird ein Teil dieses Gedächtnisses zum neuen Besitzer übertragen.) Beispielsweise wird in o.g. Artikel der Fall eines achtjährigen Mädchens beschrieben, der das Herz einer ermordeten Zehnjährigen transplantiert wurde. Nach der Transplantation begann das Mädchen nächtliche Alpträume zu erfahren, dank derer sie Details des Mordes aufdeckte, woraufhin die Polizei den Mörder zu fassen. andere leicht bemerkbare Folgen der Transplantation, die aus der Gegen-Welt herrühren, umfassen Geschmacks-, Sexual und Musikvorlieben des ursprünglichen Besitzers, einige seiner Fertigkeiten, Fähigkeiten und Talente, Persönlichkeit, Allergien, Phobien usw.
Das vorliegende Unterkapitel beschreibt systematisch bisher von der orthodoxen Wissenschaft nicht erkannte Komponenten des Dreifachsystems unseres Körpers („body“), Gegen-Körpers („Geist“) und Register („Seele“). Darüber hinaus erläutert es die Attribute, welche sie haben, die Wirkungsmechanismen, denen sie unterliegen und die wichtigsten Folgen ihrer Existenz.


I5.1. Gegen-materieller Körper (in der Religion der Geist)

Wie im vorigen Unterkapitel erläutert wurde, besitzen laut Konzept der Dipolaren Gravitation sowohl Menschen als auch alle anderen uns umgebenden Wesen und Objekte drei parallele Körper, die gleichzeitig in zwei verschiedenen physikalischen Welten existieren/leben, d.h. in unserer Welt und in der Gegen-Welt sowie in der dritten, virtuellen Welt. In unserer Welt lebt der biologische Körper, in der Gegen-Welt das gegen-materielle Duplikat des Körpers bzw. der Gegen-Körper, in der virtuellen Welt das Register (virtueller Körper).
Unser Bewusstsein kann man also mit einem Computer-„Cursor“ vergleichen, der umgeschaltet werden kann auf eines von drei gleichzeitig aktiven „Fenstern“ eines Drei-Fenster-Betriebssystems (z.B. das Betriebssystem „Windows“, das zu Zeiten der Erstellung dieses Textes am meisten auf Computern des Typs PC angewandt wurde). Dieses Bewusstsein kann sich von einer Welt zur anderen verbinden, abhängig davon, wo das betreffende Wesen normalerweise platziert ist – entweder in ihrem physischen Körper, jedoch während des Schlafs oder der Hypnose zu ihrem Gegen-Körper (in der Gegen-Welt) wandernd und nach dem Tod für immer in seinen Registern (in der intelligenten virtuellen Welt) landend.
Im Falle der Menschen tritt so eine Umschaltung des Bewusstseins zu seinem sich in der physikalischen Gegen-Welt befindlichen Gegen-Körper nur unter besonderen Umständen ein, meistens im Schlaf oder unter Hypnose. Nach der Schaltung unseres Bewusstseins zur Gegen-Welt ist alles, was uns betrifft, genau so real wie all das, was uns in der physischen Welt begegnet. Da jedoch die physikalischen Gesetze, die die Gegen-Welt regieren, gegensätzlich zu den regierenden Gesetzen in unserer Welt sind und auch da in der Gegen-Welt kein Zeitverlauf existiert, führt uns unser rein physikalisches Verständnis der Wirklichkeit dazu, dass das, was uns in der Gegen-Welt während des Schlafs oder der Hypnose begegnet, von uns automatisch durch uns zur Kategorie „unwirkliche Ereignisse“ zugeordnet wird. Während des Todes verlagert sich unser Bewusstsein in unsere Register (Seele), um sich zusammen mit ihnen für immer von den Fesseln des Körpers und des Gegen-Körpers zu trennen.
Unser Gegen-Körper wird in der Regel in den Religionen „Geist“ genannt. Wenn er sich allerdings anderen Menschen zeigt, dann wird er „Phantom“ oder „Erscheinung“ genannt. Viele Religionen unterscheiden sehr deutlich zwischen „Geist“ und „Seele“. (In der vorliegenden Monographie wird die „Seele“ „Register“ genannt.) Im Englischen und in der englischen Kirche werden der „Geist“ „spirit“ genannt und die „Seele“ „soul“. Um sie jedoch terminologisch voneinander zu unterscheiden, sind die Religionen gewöhnlich desorientiert, wenn es um die Erklärung der Unterschiede zwischen ihnen zu erklären. Zum Glück ist das Konzept der dipolaren Gravitation bereits in der Lage, diese Unterschiede auf einfache Weise zu erläutern.
Wenn wir den computer-ähnlichen Gegen-Körper (d.h. „Geist“) mit der natürlichen Computer-Hardware vergleichen, dann können die Register oder virtuellen Körper (d.h. „Seele“) mit einem funktionierenden Programmsystem und Daten dieser Hardware verglichen werden. Daher ist auch, trotz dessen, dass der Gegen-Körper (d.h. „Geist“) imstande ist, selbständig Denkprozesse zu realisieren, wenn er nicht in irgendeiner Art von Registern (d.h.  „Seele“) residiert, dieses Denken unstrukturiert und unkoordiniert ist. Daher ist auch der  Gegen-Körper (d.h. „Geist“ ohne Register (d.h. „Seele“) relativ dumm und ohne Gedächtnis, während die Register (d.h. „Seele“) intelligent und mit vollem Speicher sind und eine eigene Persönlichkeit besitzen.
Darüber hinaus ist der Gegen-Körper (d.h. „Geist“) ist eine Art Hardware, daher kann er sich jemandem zeigen und visuell beobachtet werden (z.B. durch Markierung ihrer Umrisse mit einem weißen Absorptionsglühen, das während der telekinetischen Bewegung gebildet wird – siehe Unterkapitel H6.1). Die Register (d.h. „Seelen“) sind eine Art Software, die in der virtuellen Welt residieren, weshalb sie unsichtbar und nicht in der Lage sind, sich jemandem zu zeigen.
Unser Gegen-Körper wird auch durch verschiedenste Disziplinen anerkannt. Beispielsweise nennt ihn die Akupunktur „Energiekörper“, Heiler nennen ihn „Ätherkörper“ /Ätherleib/, Psychologen nennen ihn „Astralkörper“ usw. Den Fakt zu realisieren, dass wir drei Körper besitzen, hat eine enorme Bedeutung für unser Verständnis einiger bisher ungeklärter Aspekte des menschlichen Lebens und Verhaltens des Bewusstseins. Beispielsweise bildet unser Gegen-Körper in Verbindung mit dem physischen Körper ein einzigartiges doppeltes elektrisches System. Dieses System weist eine äußerst komplexe, umfangreiche Wirkungsweise auf, deren anfängliche Prinzipien und Mechanismen in den Unterkapiteln I5.3 bis I5.6 und H4 beschrieben sind.
Dieses doppelte elektrische System wandelt pausenlos Energie zwischen Gegen-Körper und physischem Körper um, bildet elektrische Felder und Durchflüsse von elektrischen Ladungen, transformiert moralische Energie in Lebensenergie und vice versa und realisiert Hunderte von sehr komplizierten Funktionen, die auf ihre Dechiffrierung warten. Die vorliegende Monographie unternimmt den Versuch zumindest der anfänglichen Erläuterung eines Teils dieses sehr komplexen Systems. Da in diesen Erläuterungen weitere Details zum Thema unserer Gegen-Körper aufgezeigt werden müssen, erweitert das Unterkapitel I5.6 zusätzlich die Beschreibungen des Gegen-Körpers in diesem Unterkapitel. Es gibt schon eine große Anzahl von Beweisen, die die Richtigkeit der Schlussfolgerungen des Konzepts der dipolaren Gravitation bestätigen, dass jedes materielle Objekt in der Gegen-Welt sein gegen-materielles Duplikat besitzt und in diesem gegen-materiellen Duplikat das Register aufbewahrt ist (virtueller Körper). im Folgenden sind einige Beispiele.
#1I5.1. Die Existenz des außerphysischen Körpers.
Das Fazit, das sich aus dem Konzept der Dipolaren Gravitation ergibt, dass „jedes materielle Objekt in der Gegen-Welt sein gegen-materielles Duplikat besitzt (und in ihm sein Register sitzt)“, liefert nur eine neue, wissenschaftlich untermauerte Begründung für eine sehr alte Aussage, die seit Jahrhunderten durch verschiedene Quellen postuliert wurde. In den Religionen wird dieses Duplikat „Geist“ genannt. Personen mit übersinnlichen Fähigkeiten nennen ihn „Ätherleib“. Die Akupunktur bezeichnet ihn als „Energiekörper“. Seine dynamische Komponente (d.h. die von den Wirbelungen der Gegen-Materie gebildeten Bestandteile, beschrieben im Unterkapitel H4.2) nennen viele Personen „Aura“ usw. Die gegenseitige Annäherung des gegen-materiellen Duplikats, das sich aus dem Konzept der Dipolaren Gravitation ergibt und dem „Ätherleib“, der zur Heilung genutzt wird, ist am besten im Buch [1I5.1] von David St. Clair – „Psychic Healers“ (Bantam Books, New York, 1979, ISBN 0-553-02056-0) enthüllt. Auf Seite 244 dieses Buches erläutert der berühmte amerikanische Heiler Reverend William Brown das Prinzip seiner Heilung. Hier ein Zitatfragment seiner Erläuterungen:
„Der ätherische Körper ist das exakte Duplikat des Körpers aus Fleisch und Blut, jedes Muskels, Knochens, Organen und Nerven, nur in feinerer Dichte. Das Prinzip ist, dass dieser Körper schnell und unblutig eingestellt werden kann, da er der grundlegender ist als der physische. Jede Bedingung, die im ätherischen Körper korrigiert wird, wird im physischen Körper zurückreflektiert, was den physischen Körper zurück zur Gesundheit führt.“ (Im englischen Original: “The etheric body is an exact copy of the flesh and blood body with every muscle, bone, organ, and nerve reproduced but in a finer density. The principle is that this body, being more basic than the physical, can be adjusted more rapidly and bloodlessly. Each condition corrected in the etheric body is reflected back into the physical body, thus adjusting the physical back to health.”) Die obige Erklärung von Reverend Brown deckt sich exakt mit der Definition des Gegen-Körpers und den Methoden der Änderung, die diesem Gegen-Körper mittels telekinetischem Effekt zugefügt werden, wie das in den Unterkapiteln H6.1 und I7 dargestellt ist.
#2I5.2. Außerphysisches Sehen.
Wenn gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation jedes materielle Objekt in der Gegen-Welt sein gegen-materielles Duplikat besitzt, dann müssen die Personen, die sich in Zuständen befinden, in denen ihre Sinne auf den Empfang aus den gegen-materiellen Duplikaten eingeschaltet wurden, ihre Umgebung hervorragend „sehen“ können, sogar, wenn ihre physischen Augen geschlossen bleiben. Gemäß den Informationen aus den Unterkapiteln I2 und I5.4 sind solche Zustände des Umschaltens der sinne auf die gegen-materiellen Duplikate z.B. Hypnose, Schlaf, Euphorie usw.
Tatsache ist auch, dass einige Experimente, die mit Menschen durchgeführt wurden, die sich in diesen Zuständen befinden, und auch das populäre Wissen zu diesem Thema (z.B. über Personen, die über Dächer oder durch die Umgebung ihrer Häuser während eines Tiefschlafs gehen) zeigen, dass solche Menschen sehr gut ihre Umgebung und all ihre sich in ihr befindlichen Hindernisse sehen, obwohl sie ihre Augen die ganze Zeit geschlossen haben.
#3I5.1. Kirlian-Fotografie.
Wie bereits zuvor erwähnt, sind gegen-materielle Duplikate physischer Objekte faktisch auf Film registrierbar. Die Technik, die diese Registrierung ermöglicht, wird als Kirlian-Fotografie bezeichnet.


I5.2. Register aus den Gegen-Körpern der Objekte (d.h. die Seele in den Religionen)

Mit Blick auf die intellektuellen Attribute der Gegen-Materie wird jedes gegen-materielle Duplikat jedes möglichen Objekts einerseits seine eigene Gestalt und Abmessungen haben – bzw. wird durch eine physikalische Form charakterisiert, andererseits jedoch wird er auch seine Algorithmen und Daten besitzen – bzw. wird durch intelligenten Inhalt charakterisiert. Die gemeinsame Relation zwischen seiner Form und seinem Inhalt verhält sich so wie die Struktur der logischen Schaltungen im Computer (d.h. Elektronik) zu den in diesen Schaltungen enthaltenen Programmen und Daten (d.h. Software).
Um bei weiteren Überlegungen deutlich zwischen diesen beiden verschiedenen Aspekten der Gegen-Materie zu unterscheiden, werden sich in den nächsten Teilen dieses Kapitels zum intellektuellen Inhalt der gegen-materiellen Duplikate beziehen auf die „Register“ des betreffenden Objekts beziehen. Diese Register sind einfach Sammlungen von Programmen und Daten, die im gegen-materiellen Körper jedes Objekts gespeichert sind und die sich mit der Fähigkeit auszeichnen, selbst zu lernen. Im Konzept der Dipolaren Gravitation sind sie das Pendant für den Begriff der „Seele“ in den Religionen.
Um besser zu verstehen, was sie sind, ist es praktisch, unseren Gegen-Körper mit einem modernen Computer zu vergleichen. Die Substanz, die diesen Gegen-Körper bildet, ist wie die Elektronikschaltungen dieses Computers, d.h. sie ist im natürlichen Zustand fähig zu denken und sich zu erinnern. Doch ähnlich wie jede Computer-Hardware, muss sie eine eigene Software besitzen, um richtig zu funktionieren, d.h.die richtige Funktion unseres Gegen-Körpers muss von entsprechenden Algorithmen organisiert werden. Diese Algorithmen, die in unserem Gegen-Körper residieren, werden in dieser Monographie „Register“ genannt werden oder „Seelen“ in den Religionen.
Diese Register sind in den Gegen-Körpern aller möglichen Objekte vorhanden, die im Universum existieren, nicht nur in den menschlichen. Der einzige Unterschied zwischen einem Register zum Beispiel eines Steins und eines menschlichen Registers beruht auf der ebene seine Komplexität und auf der Größe des Wissens, welches bisher gesammelt wurde. Nach der Einführung des Begriffs „Register“ müssen wir beachten, dass gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation jedes materielle Objekt durch die Kombination von drei Komponenten entsteht, d.h. (1) physischer Körper (z.B. „biologischer Körper beim Menschen), (2) gegen-materielles Duplikat (d.h. „Geist“ in der Religion), das eine getreue Kopie des physischen Körpers darstellt, und (3) Register (d.h. „Seele“ in der Religion), das der intellektuelle Inhalt dieses Objektes (Geschichte, Gedächtnis, Wissen) ist, gesammelt in seinem gegen-materiellen Duplikat.
Wie es an verschiedenen Stellen der vorliegenden Monographie (siehe Unterkapitel JA4.1, JA9, JC11.8 oder JE3) unterstrichen wurde, ist jeder dieser einzelnen Komponenten die Quelle und Lebensraum unterschiedlichen Ausmaßes des „Moralraumes“, und damit die Quelle und der Lebensraum menschlicher Möglichkeiten. Und somit ist der physische Körper die Quelle der Handlungen und Ereignisse. Genau deshalb sind wir ohne den Besitz und Gebrauch des Körpers (z.B. während des Schlafs) nicht imstande, Handlungen durchzuführen. Das gegen-materielle Duplikat (Geist) ist die Quelle der Gefühle. Deshalb kann der Mechanismus der Gefühle, beschrieben im Unterkapitel I5.5, nicht ohne die Existenz des Gegen-Körpers realisiert werden. Und auch deshalb sind wir auch nach dem Tod, wenn unsere Register sich von ihrem Gegen-Körper trennen, imstande, keinerlei Gefühle zu erleben. Die Register (Seele) sind die Quelle unserer intellektuellen Fähigkeiten. Ohne die Existenz dieser Register wären wir weder imstande zu denken noch uns zu erinnern.
Man kann es also so zusammenfassen, dass unser Körper handelt, unser Duplikatkörper (Geist) fühlt und unser Register (Seele) denkt und erinnert sich.
Gestalt und Ausmaß jedes gegen-materiellen Duplikats, die sich in seiner physikalischen Form (d.h. Geist in den Religionen) äußern, ergeben sich direkt aus der Natur und der Art des Entstehens dieses Objekts. Diese Form setzt sich wahrscheinlich aus zwei Teilen zusammen (bzw. wie Kern und Hülle). Einer dieser Teile (Kern) kopiert die physische Struktur des materiellen Objekts, dessen betreffendes Duplikat das Pendant ist. Es spiegelt auch alle physikalischen Attribute dieses Objektes wider (d.h. genau seine Gestalt, Zusammensetzung, Aufbau usw.). Es ist also eine präzise Wiederholung bis ins kleinste Detail der äußeren Form und der inneren Struktur des Objekts, das dieses Duplikat damit widerspiegelt.
Der intellektuelle Inhalt, der sich auf die Register der gegen-materiellen Duplikate legt (d.h. religiös: Seele), umfasst solche Eigenschaften wie beispielsweise seine Fähigkeit, eigenständig zu lernen, oder zur Sammlung, Aufbewahrung und Umwandlung von Informationen, aber auch solche Größen wie die in diesem Duplikat aufbewahrten Daten und Algorithmen.
An dieser Stelle ist nun eine volle Erklärung des Namens „Register“ möglich, der hier zur Nutzung eingeführt wurde und das Pendant der religiösen Seele ist. „Das Register ist eine Art selbstlernendes System von Programmen und Daten zur Steuerung des betreffenden materiellen Objekts. Dieses System wird durch das gegen-materielle Duplikat dieses Objektes, das in der Gegen-Welt existiert, aufbewahrt, aktualisiert, vervollständigt und realisiert“. Das Register setzt sich aus zwei Grundelementen zusammen, d.h. aus Algorithmen und Daten. Seine Algorithmen sind Befehlssequenzen, die durch die intellektuellen Attribute der Gegen-Materie realisiert. (Wie es im Unterkapitel I2 aufgezeigt wurde, ist die Gegen-Materie im natürlichen Zustand die „denkende Substanz“, fähig zur Umwandlung von Informationen und zur Durchführung logischer Handlungen.) Die Daten des Objektes, das sind die Informationen, die von ihm seit Beginn seiner Existenz angesammelt wurden. Die Gegen-Materie sammelt und erinnert sich an alle Daten, die die Ereignisse betreffen, denen das betreffende Objekt unterworfen ist (z.B. „erinnert“ sie sich der detaillierten Geschichte des Objekts). Darüber hinaus beschreiben die Register den gegenwärtigen Stand dieses Objektes und die generelle Richtung, in die in der Zukunft die Ereignisse einnehmen, denen das Objekt unterworfen sein wird (z.B. siehe „Karma“ aus Unterkapitel I4.4).
Die Mechanismen, physikalische Phänomene und Funktionsprinzipien, die das Verhalten und Eigenschaften regieren, wurden relativ genau zum Ende des Unterkapitel I2 beschrieben. Sie ergeben sich aus dem Fakt, dass jedes einzelne Teilchen der Gegen-Materie faktisch alle Attribute des sog. „Akkumulators“ aus den heutigen Computern besitzt, d.h. es kann sich nicht nur an Informationen erinnern, sondern besitzt auch die Fähigkeit zur von der anderen Gegen-Materie unabhängigen logischen Operationen und Exekutiven. Unabhängig davon also, welchen Umfang der Gegen-Materie die betreffenden Register einnehmen und in welchem Bereich der Gegen-Welt es sich befindet, immer ist es fähig zu demselben effektiven Denken und Handeln.
Auf Grund der eindeutigen Natur dieser Mechanismen, Handlungsprinzipien und Phänomene, die das verhalten und die Eigenschaften der Register regieren, die in den gegen-materiellen Duplikaten aller physischen Objekte residieren (d.h. die religiösen Seelen), müssen diese Register sich mit einer ganzen Reihe von für die Menschen identifizierbaren Attributen auszeichnen, die sich direkt aus diesen Mechanismen, Handlungsprinzipien und Phänomenen ergeben. Besprechen wir hier die wichtigsten von ihnen, die derzeit bereits identifiziert werden konnten:
1. Existenz in jedem physischen Objekt.
Eine wesentliche Eigenschaft der Register ist, dass jedes mögliche materielle Objekt in sich so ein denkendes Register enthält (d.h. jedes mögliche Objekt besitzt eine „Seele“), nicht nur die Menschen, wie uns einige Religionen weismachen wollen. Nur, dass für andere Objekte als Menschen diese Register noch nicht ausreichend genug Wissen und Algorithmen für das Verhalten gesammelt haben, um ebenso fortschrittlich und allseitig zu sein wie bei den Menschen. Da diese Register jedoch in den gegen-materiellen Duplikaten residieren, können sie nur für die materiellen Objekte existieren. (D.h. sie können nicht erschaffen werden für Ideen oder Abstraktionen, obwohl im Innern dieser Register beliebige Ideen oder Abstraktionen eingeschrieben oder entwickelt sein können.)
2. Streng definierte Form, Größe und Aussehen.
Die Register sind den Programmen in unseren heutigen Computern ähnlich. Sie nehmen ähnlich diese heutigen Programmen einen bestimmten Umfang an Computerspeicher an, wie auch die Register einen bestimmten Umfang der Gegen-Materie einnimmt. Nur, dass deren Verteilung in der Gegen-Materie räumlich ist und nicht linear, wie unsere heutigen Programme im Speicher des Computers verteilt sind. Auf Grund dieses Einnehmens einer bestimmten Umfangs der Gegen-Welt haben diese Register also eine genau definierte Gestalt, Größe und aussehen. Tatsächlich ist bereits aus den sog. Nahtod-Erfahrungen (NDE / – Near Death Experiences/) bekannt, dass die Gestalt, die Größe und das Aussehen der Register der beliebigen Objekte fast identisch mit der Gestalt, der Größe und des Aussehens dieser Objekte ist.
(Beispielsweise können die Register/ Seelen einzelner Menschen durch ihre Nächsten eben durch ihr Aussehen erkannt werden.) Darüber hinaus zeichnen sich die Register durch die Fähigkeit zum Informationsaustausch mit ihrer Umgebung und zum logischen Denken aus. Dieser Informationsaustausch und dieses Denken führen dazu, dass in der Gegen-Welt diese Register genau die anderen Register „sehen“, imstande sind, sie am Aussehen zu erkennen und sogar ihr Aussehen zu analysieren und zu beschreiben.
Ein sehr spannender Aspekt des „Sehens“ der einen Register durch andere, ist eine Sache der sog. „schwarzen Seele“ und der „leuchtenden Seele“. Die frühere polnische Folklore, aber auch die anderer Länder besagt, dass die Seelen (d.h. Register) von den Menschen, die ein unmoralisches Leben führen, schwarz sind. Dagegen sind Seelen (Register) moralischer Menschen leuchtend weiß. Diese folkloristischen Behauptungen wurden in der letzten Zeit empirisch durch die sog, Nahto-Erfahrungen bestätigt worden, in denen die Betroffenen sagen, dass sie die Seelen ihrer toten Verwandten gesehen haben. Sie besagen, dass die Seelen ihrer toten Verwandten und Bekannten, die sie in der „dortigen Welt“ angetroffen haben, in weißer Farbe leuchten, wobei dieses Licht sich für verschiedene Leute in unterschiedlichen Schattierungen von Weiß auszeichnet. Ebenso legt die in dieser Monographie beschriebene logische Analyse der Philosophie des Totalizmus und des Parasitismus nahe, dass die Menschen, die sich zu diesen beiden entgegengesetzten Philosophien bekennen, sich drastisch durch gegensätzliche Denkgrundsätze auszeichnen müssen. Daraufhin müssen diese sich drastisch gegensätzlichen Denkgrundsätze dazu führen, dass in ihre Register verschiedene Algorithmen und Daten aufgezeichnet werden, deren physikalische Manifestation in der Gegen-Welt eine andere Art von Emission sein kann.
Es ist also durchaus möglich und wahrscheinlich, dass die unmoralischen Menschen, die die Philosophie des Parasitismus praktizieren, in der Gegen-Welt eine Information emittieren, die durch andere Register als schwarze Farbe wahrgenommen wird. Die moralischen Menschen dagegen, die eine Form von Totalizmus praktizieren, emittieren in der Gegen-Welt eine Information, die von anderen Registern als weißes Leuchten empfangen wird. Das würde den Mechanismus erklären, mit dessen Hilfe auf der unterbewussten Ebene (d.h. auf der Ebene der Register – Seelen), moralische und unmoralische Menschen sich sofort gegenseitig erkennen und es würde ebenso erklären, warum die unmoralischen Menschen (Anhänger des Parasitismus) immer moralische Menschen (Anhänger irgendeiner Form der totaliztischen Philosophie) verfolgen.
3. Fähigkeit zum Denken.
Dieses Denken wird von der Gegen-Materie, in der diese Register residieren, realisiert, obwohl es organisiert und durch die Algorithmen, die in denselben Registern enthalten sind, gesteuert wird. Daher sind diese Register imstande über die ganze Zeit ihrer Existenz hinweg zu denken, sogar auch nach dem physischen Tod ihres Eigentümers.
4. Modularer Aufbau.
Die vollständigen Register, die in unserem Gegen-Körper residieren, setzen sich aus kleineren Modulen zusammen. diese Module sind einfach verschiedenen Algorithmen und Daten, die in Kombination miteinander das betreffende Register bilden. Einige dieser  Module wurden bereits identifiziert. Zum Beispiel ist gegenwärtig bekannt, dass unsere Register folgende Module besitzen müssen:
– Algorithmen des Karmas. Diese beschreiben das Karma, das immer auf seine Erfüllung wartet.
– Algorithmen des Schicksals. Diese beschreiben den generellen Verlauf des Lebens des betreffenden Objekts.
– Algorithmen der Durchsetzung des Zeitverlaufs. Diese regeln den Verlauf des Weges der bestreffenden Person durch die Zeit.
– Langzeitgedächtnis. Dies enthält die Beschreibungen aller Details der ganzen Geschichte der betreffenden Person.
– Erinnerung an vorige Leben. Diese beinhalten die Beschreibungen der vergangenen Lebensgeschichte der Personen, die das betreffende Register (Seele) zuvor war.
Es ist hier auch erwähnenswert, dass jedes dieser individuellen Module in unseren Registern einzig mit Hilfe der ihnen entsprechenden Methode gelesen oder beschrieben werden kann, die anders ist von den Methoden des Auslesens und Aufzeichnens anderer Module. Beispielsweise kann das Langzeitgedächtnis von unserem Gehirn ausgelesen werden, doch das Gedächtnis der vergangenen Verkörperungen erfordert ein hypnotisches Auslesen. Der Algorithmus des Karmas wird mittels unserer Taten aufgezeichnet und ausgelesen mittels den Ereignissen, die uns berühren, der Algorithmus der Durchsetzung der Zeit kann mit unserer psychischen Aufstellung verändert werden, während der Algorithmus des Schicksals durch unser Gebet verändert werden kann.
5. Unfähigkeit, Gefühle zu erfahren.
Um Gefühle erfahren zu können, ist der Besitz separater physischer Körper und Gegen-Körper erforderlich, die beide miteinander Energie austauschen (siehe den Mechanismus der Gefühle, beschrieben im Unterkapitel I5.5). Daher sind Register, die keinen Körper und Gegen-Körper aufweisen, nicht mehr imstande, Gefühle zu erfahren, obwohl sie das Gedächtnis in sich beinhalten, die ihr Körper während seines Lebens erfuhr. Ungewöhnlich interessant ist der Fakt, dass der totale Mangel irgendwelcher Gefühle ebenso als eine Art Gefühl empfangen werden muss. Sie wird von den Menschen als „Gefühl der absoluten Ruhe“ beschrieben. Deshalb können Register, die keinen physischen Körper haben, nur dieses Gefühl des überwältigenden Friedens erfahren. („Das Gefühl des Friedens“, bzw. der völlige Mangel an Gefühlserfahrungen ist wie ein Gefühls-Pendant von „schwarz“ – bzw. der völlige Mangel an Farb-Erfahrungen oder das Pendant von „Klang der Stille“ – bzw. der völlige Mangel an klanglichen Erlebnissen.)
6. Unzerstörbarkeit.
Diese Eigenschaft der Register aus unseren gegen-materiellen Duplikate erfordert besondere Aufmerksamkeit. Anders als das bei physischen Objekten ist, können die Register aus den gegen-materiellen Duplikaten in der Gegen-Welt zerstört werden durch keinerlei Aktion aus unserer Welt. Daher werden Objekte, die physisch aufhörten zu existieren, immer ihre Register besitzen, die irgendwo in der Gegen-Welt enthalten sind. Die Religionen beschreiben diese Register bereits nicht mehr existierender Personen „Seelen“. Gemäß dem Konzept der Dipolaren Konzeption besitzen solche unzerstörbaren Register (Seelen) nicht nur Menschen, sondern auch alle anderen Objekte, Tiere, Pflanzen und Gegenstände dabei inbegriffen, die wir gegenwärtig „tot“ nennen. Allerdings behauptet die Mehrheit der Religionen, das Christentum inbegriffen, dass Seelen nur Menschen besitzen (einstmals wurde sogar behauptet, dass der Hälfte der Menschen – z.B. den Frauen, das Recht auf eine eigene Seele abgesprochen wurde).
Nur einige sehr alten prähistorischen Religionen, z.B. die vorchristlichen Überzeugungen der Maori, der amerikanischen Indianer, der afrikanischen Jagdstämme als auch die Überzeugungen der alten Slawen erkannten die Existenz der Seele nicht nur bei Menschen an, sondern auch bei Tieren und toten Gegenständen. Bei den neueren Religionen bin ich von der Existenz eines ähnlichen Glaubens beim Buddhismus gewahr. Beispielsweise in den letzten Tagen des Jahres 1997 wurde eine Massentötung von allem Geflügel (über eine Million Vögel) durchgeführt, weil ein mörderischer Grippevirus die Menschen attackierte. Gemäß des Artikels [1I5.2] “Chicken cull continues, monks pray for souls”, publiziert in der malaysischen tageszeitung Sun (Sun Media Group Bhd, Lot 6, Jalan 51/217, Section 51, 46050 Petaling Jaya, Selangor, Malaysia), Ausgabe vom Donnerstag, 1. Januar 1998, Seite 42, veranstalteten siebentägige Gebete für die Seelen dieser Tiere, um ihnen im Wiedergeburtszyklus die Rückkehr ins Leben zu vereinfachen.
Um sich die obige Analogie besser bewusst machen zu können und zur Vertiefung des gegenwärtigen Verständnisses der Idee der gegen-materiellen Duplikate und ihrer Register, vergleichen wir hier die Ähnlichkeit zwischen dem Aufbau unseres Universums und der typischen Konfiguration eine computergesteuerten Maschine. Auf der Grundlage der derzeitigen Überlegungen kann man leicht folgern, dass
die in unserer Welt enthaltenen materiellen Objekte Pendants für die mechanischen Geräte sind, die der Steuerung in so einer Maschine unterliegen, die in der Gegen-Welt enthaltenen gegen-materiellen Duplikate die Pendants für logische Schaltungen (Elektronik) sind, wohingegen die Register die Pendants für moderne numerische Modelle (d.h. Steuerprogramme und ihre Daten) sind, die in so einer Maschine die in der wirklichen Zeit /in Echtzeit/ aufkommenden Prozesse realisieren.

***
Es gibt auch eine Fülle an Beweismaterial und empirischen Beobachtungen, die die Richtigkeit der Schlussfolgerungen bestätigen, die darauf hindeuten, dass jedes materielle Objekt seinen Gegen-Körper besitzt und auch sein Register, das in der Gegen-Materie residiert. Im Folgenden einige Beispiele dafür.
#1I5.2. Gewichtsverlust im Moment des Todes.
1906 führte Dr. Duncan McDougall aus dem Massachusetts General Hospital präzise Messungen des Gewichts der Menschen kurz vor dem Tod und sofort nach dem Tod durch. Diese Messungen zeigten, dass der menschliche Körper im Moment des Todes ungefähr 7 – 28 Gramm Gewicht verliert. Dieser Gewichtsverlust kann als gravitative Änderung in einer Komponente des menschlichen gegen-materiellen Duplikats erklärt werden. Da alle diese Komponente mittels der Gravitationskraft mit dem physischen Körper verbunden sein müssten, müsste die mit der Lösung der Seele vom Gegen-Körper verbundene Änderung ein Phänomen in unserer Welt hervorrufen, das sich in unserer Welt als Gewichtsveränderung nachweisen ließe. Erwähnenswert ist, dass derselbe Mechanismus die Existenz der Erscheinung „Blitz des Todes“ (englisch der sog. „death flash“), beschrieben im Punkt #1H7.3.
Interessant, dass nach diesen „alten“ Experimenten aus dem Jahre 1906 niemand mehr dieselben Untersuchungen unternahm, um ihre Ergebnisse zu bestätigen oder zu widerlegen. Dies ist sicherlich im wissenschaftlichen „Tabu“ begründet, das inzwischen die UFO-„Simulationen“ schafften, den Menschen für die Untersuchung des Todes und geistigen Erscheinungen aufzuerlegen. Das Konzept der Dipolaren Gravitation liefert uns jedoch das Wissen, das uns die Verifizierung jener alten Experimente ohne präzise Gewichtsmessung kurz vor und nach ihrem Tod ermöglicht. Schließlich informiert dieses Konzept darüber, dass auch Tiere „Seelen“ besitzen.
Wenn sich also die Lösung der „Seele“ im Moment des Todes tatsächlich auf das Gewicht des Körpers auswirkt, den die Seele verlässt, dann muss diese Gewichtsveränderung auch im Moment des Todes von Tieren auftreten. Um dies zu bestätigen, würde es genügen, dass z.B. ein Tierarzt, der auf Absprache mit dem Kunden ein Tier „einschläfert“, nach der todbringenden Spritze dieses Tier auf eine präzise elektronische Waage legt und das Gewicht notiert. So eine elektronische Gewichtsmessung „eingeschläferter“ Tiere sollte nicht nur darauf hinweisen, um wie viel sich das Gewicht im Moment des Todes verändert, sondern auch, in welchem Moment exakt diese Gewichtsänderung eintritt.
#2I5.2. Auf die Existenz eines engen Zusammenhangs zwischen der menschlichen Seele und den Gravitationskräften weist auch die Beobachtung der Menschen hin, die am Meer wohnen, dass der natürliche Tod (z.B. bei älteren Menschen) immer zur Zeit der Ebbe im betreffenden Bereich eintritt – mehr Details dazu siehe Unterkapitel I4.4.


I5.2.1. Formaler wissenschaftlicher Beweis, dass die „Menschen eine ewig existierende Seele“ besitzen, mit Hilfe der mathematischen Logik formuliert

Im Jahr 2007 wurde mir im Rahmen meiner Professur an der Universität in Südkorea eine außerordentliche Ehre, aber auch zugleich Verantwortung zuteil, die Ausarbeitung, Publizierung und Verbreitung von gleich vier formalen Beweisen, die alle sowohl individuell für jeden von uns, als auch gemeinsam für unsere ganze Zivilisation sehr wichtig sind. Einer von ihnen ist der formale Beweis für die Existenz der ewigen menschlichen Seele.
Dieser Beweis ist eine Komponente von vier sich ähnelnden formalen Beweisen. Diese vier Beweise umfassen:
(1) Beweis für die Existenz der sog. „Gegen-Welt“ – der im Unterkapitel H1.1.4 aus Band 4 dieser Monographie präsentiert wurde,
(2) Beweis für die Existenz Gottes – im Unterkapitel I3.3.4 des vorliegenden Bandes 5 dieser Monographie,
(3) formaler Beweis für die Erschaffung des ersten Mannes und der ersten Frau durch Gott – präsentiert im Unterkapitel I1.4.2 des vorliegenden Bandes 5 dieser Monographie, und
(4) vorliegender formaler Beweis, dass die Menschen eine ewig existierende Seele besitzen. In den folgenden Ausführungen präsentiere ich im vollen Wortlaut diesen formalen Beweis für den tatsächlichen Besitz einer ewig existierenden Seele eines jeden von uns. Zuvor jedoch noch einige einleitende Worte.
Der formale Beweis für die Existenz der ewigen menschlichen Seele wurde in den Anfangstagen des Oktobers 2007 erarbeitet, als ich eine Professur an der Universität in Südkorea hatte. Dieser Beweis wurde mit den Mitteln der mathematischen Logik durchgeführt. Im Gegensatz zu den obigen drei anderen Beweisen – die auf den allgemein bekannten Fakten basieren, die durch die heutige Wissenschaft aufgestellt wurden, basiert der Beweis für die Existenz der ewigen Seele auf den Feststellungen der relativ neuen wissenschaftlichen Theorie, Konzept der Dipolaren Gravitation genannt wird. Nämlich basiert sie auf der Feststellung, dass wir Menschen tatsächlich eine Komposition aus drei Komponenten sind: (1) unser physischer Körper – den das Konzept der Dipolaren Gravitation mit dem Bild auf einem Monitor eines heutigen Computers vergleicht und das von unseren Sinnen aufgenommen wird; (2) unser Gegen-Körper, gebildet aus der ewig existierenden Gegen-Materie – von den Religionen „Geist“ genannt, und (3) unsere Seele, die eine Art hierarchisch allerhöchstes Programm ist, das uns als individuelle Persönlichkeit erschafft und Träger unseres Bewusstseins, Gedächtnisses, Persönlichkeit usw. ist.
Diese unsere drei Komponenten wurden im Unterkapitel I1.4.1 dieses Bandes besprochen.
Hier nun dieser formale Beweis dafür, dass die Menschen eine ewig existierende Seele besitzen, unter Nutzung der mathematischen Logik durchgeführt (dabei ist bitte zu beachten, dass ich der Präzision zuliebe dabei englische Terminologie verwende, da mir die polnischen Begriffe der Logik mir ein bisschen verlorengingen – in Klammern zitiere ich jedoch die in Wörterbüchern gefundenen polnischen Äquivalente dieser Begriffe):

Theorem (zu beweisende These):
„Die Menschen besitzen eine ewig existierende Seele.“

Basis propositions (wissenschaftliche Ausgangsposition, Bedingungen)
(1) Die Phänomene Bewusstsein, Gedächtnis, Persönlichkeit usw., die die menschliche Seele repräsentieren, können sich nur dann manifestieren, wenn sie entweder einen Software-Eintrag besitzen (d.h. sie sind eine Art natürliches Programm, das auf irgendeinem Träger geschrieben ist), oder auch einen Hardware-Eintrag (d.h. sie sind in irgendeinem Teil des menschlichen Körpers oder menschlichen Hirns „dauerhaft verdrahtet“). Die Tatsache, dass die heutige Medizin diesen speziellen Bereich des menschlichen Körpers oder Gehirns nicht finden kann, dessen Entfernung aus uns auch die Entfernung der unsere Seele repräsentierenden Attribute hervorrufen und damit vollkommen die Möglichkeit eliminieren würde, dass diese Attribute in unserem physischen Körper „dauerhaft hardwaremäßig verdrahtet“ sind.
(2) Die Software-Einträge in der menschlichen Seele können softwareartig in unseren physischen Körper geschrieben sein – und unterliegen daher der Zerstörung zusammen mit diesem physischen Körper, oder sie können auch softwareartig in unseren Gegen-Körper geschrieben sein, der durch die ewig existierende Gegen-Materie erschaffen wurde und in der Gegen-Welt residiert – und daher sind sie fähig, in der Gegen-Materie unendlich lange Zeit nach dem physischen Tod des betreffenden Körpers zu überdauern. Die Existenz einer ganzen Reihe von durch die Menschen empirisch beobachteten Phänomenen, solchen wie z.B. das Erleben einiger Menschen bei der Trennung ihres Bewusstseins vom Körper und des Wanderns dieses Bewusstseins zu anderen Räumen des Krankenhauses während schwerer Operationen, doppelte und dreifache Persönlichkeiten, die im Besitz ein und desselben Körpers sind, das Erinnern an einige Details aus ihren vorigen Inkarnationen, das Erinnern an Ereignisse, die lange vor unserer Geburt stattfanden, Erfahrungen während des klinischen Todes (sog. „NDE – Nahtod-Erfahrung“) und viele anderen, schließen vollkommen die Möglichkeit aus, dass die Attribute, die die menschliche Seele repräsentieren, in unserem physischen Körper eingeschrieben sind und sie der Zerstörung beim Tod des physischen Körpers unterliegen.
(3) Die Menschen besitzen entweder eine ewig existierende Seele, softwareartig in ihren Gegen-Körpern aus Gegen-Materie geformt, oder sie besitzen diese Seele nicht. Der Fakt, dass sich beweisen lässt, dass der „Software-Eintrag“ dieser Seele aufbewahrt ist in der ewig existierenden gegen-Materie und imstande ist, den physischen Tot des Körper zu überdauern, eliminiert vollkommen die Möglichkeit, dass die Menschen keine ewig existierende Seele besitzen.

Proof (Beweis):
(1) Die erste Ausgangsaussage transformieren wir mittels der sog. „disjunctive syllogism“-Methode, deren tautologische Form den Eintrag hat: [(p || q) && !p] => q, in der die assertion (Behauptung) „p“ das „Phänomen des Bewusstseins, Gedächtnisses, Persönlichkeit usw.“ ist, die die menschliche Seele repräsentieren, können sie sich nur manifestieren, wenn sie einen Software-Eintrag besitzen (d.h. sie sind eine Art natürliches Programm, eingeschrieben auf irgendeinem Träger)“, während wenn die assertion „q“ das „Phänomen des Bewusstseins, Gedächtnisses, Persönlichkeit usw. ist, die die menschliche Seele repräsentieren, können sie sich nur manifestieren, wenn sie einen Hardware-Eintrag besitzen (d.h. sie sind ‚dauerhaft verdrahtet’ in irgendeinem Teil des menschlichen Körpers oder des menschlichen Gehirns)“. Wiederum ist die assertion „!p“ der „Fakt, dass die heutige Medizin so eine spezielle Stelle im menschlichen Körper oder Gehirn nicht finden kann, deren Entfernung aus uns auch die Entfernung dieser unsere Seele repräsentierenden Attribute verursachen würde,  vollkommen die Möglichkeit, dass diese Attribute ‚dauerhaft hardwareartig in unserem Körper verdrahtet sind‘“. Die Transformation dieser Behauptung implies (impliziert) die conclusion (Schlussfolgerung), dass „das Phänomen des Bewusstseins, Gedächtnisses, Persönlichkeit usw., die die menschliche Seele repräsentieren, den Software-Eintrag (d.h. sie sind eine Art natürliches Programm, das auf irgendeinem Träger eingeschrieben ist)“, besitzen.
(2) Diese conclusion (Schlussfolgerung) annehmend für eine der assertions (Behauptungen) der nächsten Phase der Deduktionskette und neuerlichen Anwendung der sog. „disjunctive syllogism“-Methode, deren tautologische Form den Eintrag hat: [(p || q) && !p] => q, erhalten wir die nächste Schlussfolgerung der Deduktionskette. Diese Schlussfolgerung stellt fest, dass die „Software-Einträge, die die menschliche Seele enthalten, softwareartig in unserem Gegen-Körper eingeschrieben sind, der aus der ewig existierenden Gegen-Materie gebildet wird und in der Gegen-Welt residiert, daher in der Lage sind, in dieser Gegen-Materie unendlich lang nach dem physischen Tod des  betreffenden Körpers zu überdauern.“
(3) Das letzte Paar propositions (Behauptungen) ermöglicht die endgültige conclusion (Schlussfolgerung) auch mit der Methode des „disjunctive syllogism“, deren tautologische Form den Eintrag hat: [(p || q) && !p] => q. In dieser Form ist die assertion (Behauptung) „p“: „Die Menschen besitzen eine ewig existierende Seele, die softwareartig in ihren aus der Gegen-Materie geformten Gegen-Körpern eingeschrieben ist“, während die assertion „q“ heißt: „Die Menschen besitzen keine ewig existierende Seele, die in ihren von der Gegen-Materie geformten Gegen-Körpern eingeschrieben ist.“ Diese endgültige Schlussfolgerung heißt demnach: „Die Menschen besitzen eine ewig existierende Seele, die softwareartig in ihren aus der Gegen-Materie geformten Gegen-Körpern eingeschrieben ist.“

Conclusion (endgültige Schlussfolgerung):
Die obige inference chain (Schlussfolgerungskette) bewies eindeutig die Richtigkeit des Theorems, dass „die Menschen eine ewig existierende Seele besitzen, die softwareartig in ihren aus der Gegen-Materie geformten Gegen-Körpern eingeschrieben ist“.

***
Für den Nutzen derjenigen der Leser, die nicht mit den Notationen, die ich im obigen Beweis verwende, vertraut ist, erläutere ich, dass mit den Symbolen „p“, „q“ und „r“ weitere /aufeinanderfolgende/ „assertions“ (Behauptungen) gekennzeichnet sind, die logischen Transformationen im vorgestellten Beweis unterliegen. Mit den Symbolen “&&”, “||”, und “=>” dagegen sind die logischen Operatoren „and“ (und), „inclusive or“ (oder) und „implies“ (impliziert „wenn…=> dann…“) bezeichnet.
Die Gültigkeit des obigen Beweise sollte hier noch einmal unterstrichen werden. Da sich dieser Beweis ausschließlich auf die tautologischen Formen bestimmter Methoden stützt, ist er für alle Wertigkeiten der in ihnen genutzten variablen Parameter wesentlich. Daher sind sie praktisch unbestritten. Würde ihn jemand bestreiten wollen, müsste er zuerst die Gültigkeit der mathematischen Logik anzweifeln. Diese Logik ist das Fundament für unzählige mathematische Beweise, die mit großen Erfolg seit vielen Generationen die effektive und präzise Disziplin der Mathematik anwendet.
Wenn sich letztlich so ein starker Beweis für die Existenz der ewigen menschlichen Seele entwickeln ließ, führt uns dies zu enorm wichtigen Auswirkungen. Unter Beachtung der Existenz sowohl dieses Beweises als auch drei anderer am Anfang dieses Punktes erwähnter Beweise, ist es wirklich wichtig, dass jeder von uns dringend und sofort seine Beziehung zu Gott, zu einer anderen Welt, zu einem moralischen Leben usw. revidiert. Revidieren wir diesen Standpunkt nicht, verursachen wir schließlich selbst den größten Schaden, den wir für uns überhaupt verursachen können.


I5.3.  Gegen-Organe (Gemüt, Gegen-Sinne, Gewissen, Barmherzigkeit, Chakren u.ä.)

Unser gegen-materieller Körper (Geist) ist ein getreues Duplikat unseres physischen Körpers mit Kopien aller Zellen, Gewebe und Organen. Daher erfüllt er ähnlich wie die Teile unseres physischen Körpers die ihm auferlegten Funktionen. Doch diese Funktionen, die die dortigen Teile in der Gegen-Welt erfüllen, müssen sich nicht unbedingt mit den Funktionen decken, die sie in der physischen Welt erfüllen. Zum Beispiel sind wir in der Gegen-Welt nur imstande, uns durch unseren Willen zu bewegen, weswegen dort keine Beine nötig sind. Daher können unsere Beine in der Gegen-Welt für eine andere Funktion verwendet werden. Das vorliegende kurze Unterkapitel fasst das zusammen, was uns bereits zum Thema der Funktion spezieller Gegen-Organe  unserer Gegen-Körper bekannt ist.
Alle Gegen-Organe, die in den menschlichen Gegen-Körpern enthalten sind, können in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Schauen wir uns eine Aufstellung an:
– Chakren.
Sie sind gegen-materielle Duplikate dieser unserer physischen Organe, die in der Gegen-Welt „arbeitslos“ bleiben, d.h. die in der Gegen-Welt keine Funktion erfüllen, für die sie in der physischen Welt geschaffen wurden. Auf Grund ihrer „Arbeitslosigkeit“ werden die Chakren in der Gegen-Welt nur zur Kontrolle des Flusses der moralischen Energie zwischen Gegen-Körper und physischem Körper genutzt. Zum Beispiel umfassen sie das Gegen-Organ unseres Magens, der in der Gegen-Welt keine Lebensmittel verarbeiten muss und daher genutzt werden kann für die Steuerung des Energieflusses zwischen ihm und dem physischen Magen. Ähnlich ist es mit den Beinen, die in der Gegen-Welt nicht gehen müssen und so können sie ebenfalls für die Energiekontrolle genutzt werden. Dasselbe ist der Fall mit allen anderen „arbeitslosen“ Teilen unseres Körpers, solchen wie die Beine, Hände, Lunge, Hals usw.. In der Gegen-Welt werden sie alle als „Chakren“ genutzt – d.h. hauptsächlich für die Steuerung des Flusses der moralischen Energie. die genaue Lage der „Ventile“ der Energie in diesen Chakren werden im Unterkapitel J2 erläutert.
– Geist.
Er ist das Gegen-Organ für das physische Gehirn. Er erfüllt intellektuelle Funktionen, darin eingeschlossen das Durchsuchen des Langzeitgedächtnisses, Denken, die Erzeugung geistiger Gefühle usw.
– Gegen-Sinne.
Sie sind die gegen-materiellen Pendants unserer physischen Sinne bzw. der Augen, Nase, Ohren usw.. In der Gegen-Welt realisieren sie sehr ähnliche Funktionen wie ihre physischen Pendants. Zusätzlich zu diesen Funktionen steuern sie auch den Fluss der moralischen Energie.
– Gewissen.
Es ist das Gegen-Organ, das kein physisches Pendant besitzt. Sein Sitz ist noch nicht genau bekannt. Es ist jedoch möglich, auch wenn das im ersten Augenblick schockieren kann, dass seine Funktion das gegen-materielle Duplikat des Darms des physischen Körpers erfüllt. Eine solche Möglichkeit erklärt die Herkunft der bekannten englischen Redewendung „gut feeling“ – bzw. „Bauchgefühl“, mit dem die Engländer alles Flüstern des Gewissens umschreiben. Wie bereits bekannt, erfüllt der Darm in der Gegen-Welt nicht seine physikalischen Funktionen, aber gleichzeitig ist er das einzige Gegen-Organ, das energetisch Substanzen verbindet, die nicht Teile unseres Körpers werden und daher uns eine fließende Verbindung mit der Welt um uns herum gewährleistet. Interessant ist auch die Wahrnehmung, dass wenn wir schon das Flüstern des Gewissens vernehmen, es sich faktisch wie vom Darm ausstrahlend anfühlt.
– Barmherzigkeit.
Dies ist ein weiteres Gegen-Organ, das kein physisches Pendant hat. Es wird zur Übertragung der moralischen Energie aus dem Gegen-Körper einer Person oder Wesens direkt in den Gegen-Körper einer anderen Person oder Wesen genutzt. Deshalb wird es während der Heilung, moralischen Unterstützung, aber auch während des moralischen Vampirismus genutzt. Der Volksmund besagt, dass seine Funktion durch das gegen-materielle Duplikat unseres Herzens realisiert wird.
– Gegen-Organ Karma.
Es ist ein weiteres Gegen-Organ, das kein physisches Pendant besitzt. Es ist für den Karma-Austausch verantwortlich. Höchstwahrscheinlich wird seine Funktion durch den vorderen Teil des Gehirns erfüllt. Daher kommt die Idee vom „Dritten Auge“, das vom Hinduismus und einigen anderen östlichen Philosophien betont wird. Unsere Gegen-Organe erfüllen Funktionen, die genau so wesentlich sind wie die Funktionen, die durch unsere physischen Körper erfüllt werden. Deshalb sollte die menschliche Wissenschaft sie energisch untersuchen.


I5.4. Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät

Um zusammenzufassen, was bereits zuvor vom Konzept der Dipolaren Gravitation festgestellt wurde, existiert jedes materielle Objekt gleichzeitig in zwei physikalischen Welten und in einer dritten Softwarewelt. Dies beinhaltet auch unser Gehirn. Von den zwei physikalischen Kopien des Gehirns, die on zwei verschiedenen Welten residieren, ist ein materieller Teil in der Welt enthalten, die sich hauptsächlich auf die Realisierung der materiellen Funktionen spezialisiert. Nur ein gegen-materieller Teil befindet sich in der Gegen-Welt, der sich auf die Erfüllung intellektueller Funktionen spezialisiert.
Darüber hinaus enthält dieser gegen-materielle Teil „Register“, die die Funktion der Algorithmen und der Speicherung erfüllen, d.h. sie erinnern Ereignisse und Schicksale der betreffenden Person, formen, bewahren und realisieren Steuerprogramme usw. Die natürliche Konsequenz davon ist, dass im Evolutionsprozess alle Lebensformen (u.a. Menschen und Tiere) definitiv in sich Organe entwickeln, die ihre Teile aus verschiedenen Welten miteinander verbinden, auf diese Art die gemeinsame Kommunikation dieser Teile miteinander ermöglichend. Das Gehirn muss von der Natur der Sache her eben das Organ sein, das so eine Verbindung gewährleistet.
Wie wir wissen, bemühen sich die orthodoxen Wissenschaftler seit langem das Prinzip zu erläutern, nach dem das Gehirn funktioniert. Um irgendwie dieses Prinzip zu verdeutlichen und auch, um einen einfachen Mechanismus einzuführen, der den Aufbau und die Funktion dieses komplizierten Organs erhellt und um die grundlegenden Funktionen unseres Gehirns zu erläutern, führte die irdische Wissenschaft theoretische Konzepte der Tätigkeit dieses Organs ein, die unter dem Namen „Modell des Gehirns“ bekannt sind. So soll man unter „Modell des Gehirns“ eine Art illustrativer Analogie verstehen, die sich bemüht zu erklären, wie das Gehirn aufgebaut ist, auf welcher Grundlage es funktioniert, woher solche Grundfunktionen wie Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis, die Fähigkeit zu lernen und zu vergessen usw..
Die zusätzliche Funktion des die Kommunikation mit der Gegen-Welt gewährleistenden Organs revolutioniert vollkommen unser Verständnis seines Aufbaus und seiner Funktion. Darüber hinaus bringt die Kommunikation Lokalisierung, Herkunft und Quelle vieler wesentlicher Attribute, die bisher dem physischen Hirn zugeschrieben wurde, solche wie Intelligenz, Gedächtnis, Denkschnelligkeit, Instinkt usw. Aus diesem Grund führt es zur Bildung eines völlig neuen „Gehirnmodells“, das erstmals vom Konzept der Dipolaren Konzeption zur Verwendung eingeführt und „Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät“ bezeichnet wurde.
Das „Modell des Gehirns als Eingabe—Ausgabe-Gerät“ ist bereits das dritte theoretische Modell dieses Organs, das bisher eingeführt wurde. Erklären wir also alle bisherig entwickelten drei Gehirnmodelle, deren Funktionsweise, grundlegende Eigenschaften und den Grad der Übereinstimmung mit den empirischen Befunden.
1. Gehirnmodell als „Sammlung grauer Zellen“.
Es war das erste und älteste der bisher eingeführten Modelle dieses Organs. Es setzte voraus, dass das Gehirn wie eine Art riesiges Regal voller Zellen/ Schubladen funktioniert, in denen verschiedene Daten eingebracht und dann aufbewahrt (gespeichert) wurden – auf ähnliche Art wie unsere Dokumente in geschlossenen Schachteln / Boxen/ oder wie die Daten im Computerspeicher aufbewahrt werden.
Leider bezeugen verschiedene empirische Entdeckungen den Nachteil der Richtigkeit dieses Modells. Beispielsweise wurde in vielen Fällen registriert, dass die Erinnerung schadlos bestehen bleibt, auch wenn Gehirnfragmente chirurgisch entfernt wurden (siehe Artikel [1I5.4] „Intersections of Holography, Psi, Acupuncture, And Related Issues“ von D. J. Benor, American Journal of Acupuncture, Vo. 11, Nr. 2, April – Juni 1983, Seiten 105 – 108). Das aber zeigte sich gegensätzlich zum vorherigen Verständnis des Gehirns als „Sammlung grauer Zellen“. Somit muss das Langzeitgedächtnis der Menschen irgendwie anders erklärt werden. Die Medizin der letzten Jahre entwickelte also die zweite Erklärung für den Prozess der Erinnerung, basierend auf dem sog. „holographischen Gehirnmodell“ (englisch „holographic model of our brain“).
2. „Holographisches Gehirnmodell“.
Dieses Modell ist das zweite der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, das durch unsere Wissenschaft eingeführt wurde. Es setzt voraus, dass die erinnerte Information zwischen allen Zellen des Gehirns verbreitet wird, wie das im holografischen Bild auftritt, so dass jede Zelle die komplette Information über alles enthält. Daher wird unabhängig davon, welcher Gehirnteil entfernt wird, dieselbe Information in seinen anderen Teilen aufbewahrt bleiben. Doch dieses „holographische Gehirnmodell“ erklärt immer noch nicht alle existierenden Fakten und empirischen Beobachtungen. Es existiert eine wachsende Anzahl von Tatsachen, die deutlich darauf hinweisen, dass die Erinnerung an einige Ereignisse auch in den Fällen aufbewahrt bleibt bzw. weitergegeben wird, wenn das Gehirn, das dies aufzeichnen sollte, überhaupt nicht existiert (z.B. schon verstarb oder noch nicht geboren wurde). Diese Art von Fakten ergibt sich aus den sog. „psychischen“ Erfahrungen. Als Beispiel dafür kann die Kenntnisnahme über einen Mörder direkt vom Ermordeten dienen, die Erkenntnis über ein vorheriges Leben („Reinkarnation“), oder wenn die Person, die dieses physische Leben durchlebte, bereits nicht mehr lebt, oder die „Erinnerung“ an einige besondere Ereignisse, die jedoch nicht uns betrafen, sondern unsere Eltern. Keines der Gehirnmodelle, die auf dem bisherigen „Eine-Welt-Verständnis basieren, ist nicht fähig, zufriedenstellende Erläuterungen für die obigen Fakten zu liefern. Daher wird die Einführung eines weiterentwickelteren Modells notwendig, das sich aus dem Konzept der Dipolaren Gravitation ergibt.
3. „Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät“ (englisch: “the model of the brain as an input-output device”).
Es war in der Wissenschaft bisher nicht bekannt, seine erste Einführung fand es 1985 in der originalen Fassung des Konzepts der Dipolaren Gravitation. Es liefert Erklärungen, die perfekt mit allen bisherigen empirischen Beobachtungen übereinstimmen. Seine ungewöhnlichen Eigenschaften ergeben sich daraus, dass es auf dem drei-weltigen Universum basiert, in dem die Substanz, die die physikalische Gegen-Welt erfüllt, weist alle intellektuellen Eigenschaften eines natürlichen Computers auf, d.h. es erfasst, speichert, verarbeitet und überträgt Informationen.
Daher ermöglicht auch die Existenz einer solchen denkenden und speichernden Substanz die Aufbewahrung aller erforderlichen Informationen in den Registern, die in der Software-Gegen-Welt enthalten sind, und nicht in den physischen Körpern (Gehirnen). Das Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät postuliert eben grade, dass der gesamte Speicher der betreffenden Person in den Registern aus der Software-Gegen-Welt gesammelt und aufbewahrt ist. Und so sind diese Register auch die Quelle der gesamten Intelligenz der betreffenden Person. Auf unsere Welt zurückgeworfen werden nur die Fragmente des Speichers, die im aktuellen Moment tatsächlich benötigt werden. Das „Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät“ sagt aus, dass wir in unseren physischen Köpfen keinesfalls irgendein Langzeitgedächtnis besitzen, noch eine starke Einrichtung zur Informationsumwandlung, sondern einzig primitive Eingabe-Ausgabe-Einrichtungen (schreibend-lesend) mit einem kleinen Kurzzeitgedächtnis, das nur Informationen mit unseren Registern austauschen kann, die in der Gegen-Welt enthalten sind.
Unter Verwendung der Computerterminologie ist unser Gehirn keinesfalls ein Computer mit einem eigenen Speicher /original: Langzeitgedächtnis/, sondern ein Pendant für ein intelligentes Terminal. Dieses Terminal ist imstande selbständig einige Arten von Datenverarbeitung auszuführen, da es ein eigenes Kurzzeitgedächtnis niedriger Kapazität besitzt (d.h. in einer so kleinen Größe, dass das Verpacken neuer Fakten eine Entfernung der dort vorher gespeicherten Fakten erfordert). Doch in allen wesentlichen Dingen, die ein Langzeitgedächtnis erfordern, bezieht es sich auf die Informationen, die in der Gegen-Welt gespeichert sind.
Der Prozess des Informationsaustausches zwischen unserem Gehirn und unseren Registern, die in der Software-Gegen-Welt enthalten sind, ist uns unter dem Namen „Langzeitspeichersystem“ bekannt.
Eine der wichtigsten Konsequenzen des hier vorgestellten Modells des Gehirns ist, dass es den Intellekt und das Langzeitgedächtnis nicht als Eigenschaft des physischen Körpers definiert, sondern als Software-Inhalt des gegen-materiellen Duplikats dieses Körpers. In diesem Modell ist also der physische Körper lediglich das Vehikel und Zugang zur effektiven Nutzung dieses Intellekts und Speichers des Körpers in eine völlig andere Welt.
Das Modell unseres oben beschriebenen Gehirns liefert die perfekte Erklärung für alle bisher beobachteten Fakten und Erscheinungen, die in den vorherigen Modellen unerklärlich blieben.
Zum Beispiel ist so eine Erscheinung wie die Hypnose in ihm als Verbindung unseres Bewusstseins zum Signalempfang aus der Gegen-Welt mittels unseres gegen-materiellen Duplikats definiert.
Telepathie ist der Gedankenaustausch zwischen verschiedenen Wesen mittels schallähnlichen, sich in der Gegen-Welt verbreitenden Wellen.
Träume können als Abenteuer unserer gegen-materiellen Duplikate in der Gegen-Welt erklärt werden oder als Abenteuer unserer Register in der virtuellen Welt (deshalb existieren zwei Arten von Träumen). Mehrere Persönlichkeiten /im Sinne von Mehrfach“besetzung“/ können als Verbindung des betreffenden physischen Gehirns mit Registern mehr als einer Person erklärt werden. Reinkarnation wird als Verbindung des Gehirns einer neuen Person zu den Registern einer schon lange verstorbenen Person erklärt usw. usf..


I5.4.1. Kommunikationskapazität des Gehirns

Das Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Einrichtung erläutert nicht nur schon lange empirisch bekannte Erscheinungen, sondern richtet auch unsere Aufmerksamkeit auf die Erscheinungen, von deren Existenz unsere Zivilisation bisher noch keine Ahnung hatte. Eine dieser Erscheinungen, die hier besprochen werden wird, weil sie vielfältige Implikationen zum Hauptthema dieser Monographie mit sich bringt, ist das Rätsel der sog. „Kommunikationskapazität des Gehirns“. Aus Untersuchungen der heutigen Computer ist bekannt, dass einer der wichtigsten Parameter, die jeden Kanal beschreiben, durch den irgendeine ausgetauschte Information eintrifft, die Geschwindigkeit ist, mit der diese Information durch diesen Kanal geschickt wird. Diese Geschwindigkeit wird gewöhnlich als sog. „Kommunikationskapazität“ /Kommunikationsbandbreite/ definiert.
Im Falle der Computer entscheidet die Kommunikationsbandbreite beispielsweise über die Geschwindigkeit, mit welcher die Information aus dem inneren Speicher (z.B. Diskette) gewonnen wird, bzw. auch über die Zeit, in der die von uns gesuchte Information Antwort erzielt wird. Des weiteren wird bei dem hier besprochenen Modell des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät diese Bandbreite über die Geschwindigkeit, mit der die Information zum Gehirn unseres Duplikats in der Gegen-Welt weitergeleitet wird, entscheiden. Praktisch ist sie fast gleichbedeutend mit dem Begriff der „Geschwindigkeit des Denkens“. Natürlich ist die Kommunikationsbandbreite nur ein Effizienzparameter, der das menschliche Gehirn beschreibt und drückt daher keines der qualitativen Parameter jemandes Intellekts aus, solchen wie beispielsweise Intelligenz, Logik, Systematik, Präzision, Tiefe, Vorstellungskraft und kreatives Potential.
Im Ergebnis verhältnismäßig einfacher Deduktion kam ich zu der Schlussfolgerung, dass die „Kommunikationsbandbreite“ bei intelligenten Wesen von ihrem Zivilisationsniveau abhängt. Diese Schlussfolgerung kann man in Form folgender These ausdrücken, deren Richtigkeit leicht theoretisch zu deduzieren ist, aber bedeutend schwieriger empirisch zu beweisen: „Das Wachstum des Zivilisationsfortschritts muss die evolutionäre Favorisierung der Individuen mit erhöhter Kommunikationsbreite begünstigen, dabei gleichzeitig die Individuen, bei denen diese Bandbreite geringer ist, eliminieren“. Zur Unterstützung der Richtigkeit dieser These kann man ein vereinfachtes Beispiel von zwei hypothetischen Rittern nennen. Der Ritter, der langsamer denkt, weil seine Kommunikationsbandbreite geringer ist, wird sicherlich zuerst sterben.
Auf diese Weise wird dem Ritter mit höherer Kommunikationsbandbreite eine größere Chance für Nachkommenschaft gegeben. Die Folge dieser evolutionären Favorisierung von Individuen mit schnellerem Denken ist, dass im Maße der Zivilisationsentwicklung die Denkgeschwindigkeit zunehmen muss. Dies wiederum führt zum einfachen Schluss, dass die Vertreter der älteren Zivilisation deutlich schneller denken als die Vertreter der jüngeren Zivilisation. Daher wird beispielsweise die Durchschnittsdenkgeschwindigkeit der UFOnauten deutlich höher sein als die Denkgeschwindigkeit der Erdenbürger, dagegen die Durchschnittsdenkgeschwindigkeit der Chinesen (deren Zivilisationsbeginn einige tausend Jahre früher begann als die der umliegenden Völker) sollte höher sein als die Durchschnittsdenkgeschwindigkeit der Malaien, Maori oder der australischen Aboriginies. Innerhalb derselben Population (z.B. von Polen oder Chinesen) treten ebenfalls Unterschiede in der Kommunikationsbandbreite einzelner Gruppen und Individuen auf.
Der generelle Trend in diesem Bereich weist wahrscheinlich eine höhere Kommunikationsbandbreite bei Personen auf, die einem schnellen Lebenstempo unterworfen sind (z.B. bei Stadtbewohnern) im Verhältnis zu Personen mit langsamerem Lebenstempo (z.B. Dorfbewohnern). Wahrscheinlich wird einige Zeit verstreichen, ehe es jemand wagt, die entsprechenden empirischen Forschungen in diesem Bereich durchzuführen, denn wenn sich in der heutigen Welt irgendein Unterschied zwischen den Menschen zeigt, wird dies als Ausdruck von Vorurteilen wahrgenommen, und nicht als Suche nach der Wahrheit und objektiven wissenschaftlichen Feststellungen. Man sollte sich an diese hier aufgestellte These erinnern, weil sie uns einen der wichtigsten Parameter zeigt, der viele bei den „simulierten“ UFOnauten beobachteten Aspekte des Verhaltens und Aktionen erklärt.
Beispielsweise liefert er eine von zwei Prämissen für die deutlich an ihren bisherigen Effekten sichtbare intellektuelle Überlegenheit der „Simulationen“ der UFOnauten über die Menschen (die zweite Prämisse liefert das Unterkapitel JG9.2). Diese Prämissen erläutern u.a., warum die Menschen trotz 1000 Jahre simulierter Besatzung und Ausbeutung der Menschen durch die UFOnauten-„Simulationen“ noch immer nicht deren pausenlose Aktivität auf der Erde bemerken – siehe Kapitel P bis V. Die nächste Konsequenz des Gehirnmodells als Eingabe-Ausgabe-Einrichtung ist, dass es das bisherige Verständnis des Lern- und Erinnerungsprozesses vollkommen verändert.
Beispielsweise unterliegt übereinstimmend mit dem derzeitigen Verständnis des Vergessensprozesses auf dem Verlust oder der Unvollständigkeit einer von jemandem aufbewahrten Information. Allerdings kann lt. dem hier besprochenen Modell eine einmal erhaltene Information nicht verlorengehen oder unvollständig werden – sie ist für immer in den Registern der betreffenden Person erinnert. Wenn also jemand etwas vergisst, bedeutet das einzig, dass er zeitweilig die Fähigkeit zur Suche der erforderlichen Information in seinen riesigen Schichten seiner Register gesammelten und bewahrten Informationen verlor. Diese Information befindet sich immer dort und unter entsprechenden Umständen kann sie gefunden werden. Darüber hinaus, wenn wir sie sogar bewusst nicht finden können, besitzt unser Unterbewusstsein (d.h. die intellektuellen Organe unseres Gegen-Körpers) einen dauerhaften Zugang zu ihr. Daher ist das Wissen, das von uns auf bewusster Ebene vergessen wurde, ist für uns immer auf der Ebene des Unterbewusstseins erreichbar.


I5.4.2 ULT – universelle Sprache der Gedanken

Eine weitere der wichtigen und bisher unbekannten Folgen des Gehirnmodells als Eingabe-Ausgabe-Gerät ist, dass es die Existenz der „Universellen Sprache der Gedanken“ postuliert, d.h. die Sprache, in der Denkprozesse der Gegen-Materie auftreten und daher durch unser ganzes Universum genutzt wird. Diese Sprache kann man auch „Sprache Gottes“ nennen, weil sich sowohl alle Denkprozesse des universellen Intellekts als auch alle Kommunikationen mit diesem Intellekt mit ihrer Hilfe stattfinden. Im vorliegenden Kapitel wird sie als ULT (vom englischen „Universal Language of Thought“) bezeichnet. Diese Sprache ist das natürliche Pendant zur „binären Sprache“ (englisch: „machine code“), mit der unsere heutigen Computer „denken“. Sie unterscheidet sich von allen menschlichen gesprochenen Sprachen und ist eine Sprache, in der alle Lebewesen ihre Denkprozesse ausführen. Sie ist auch die Sprache, in der alle Lebewesen im ganzen Universum direkt miteinander kommunizieren. Es ist keine Übertreibung festzustellen, dass ULT die „Sprache Gottes“ ist. Schließlich werden auch die Mitteilungen unseres eigenen Gewissens mit Hilfe dieser Sprache formuliert – siehe Unterkapitel I4.1.2. Die Existenz dieser Sprache ermöglicht nicht nur die Kommunikation unserer Gehirne mit unseren gegen-materiellen Duplikaten, sondern auch die telepathische Kommunikation der einen Wesen mit den anderen (z.B. der UFOnauten mit den Menschen, der Menschen mit Tieren und Pflanzen usw.).
An dieser Stelle möchte ich unterstreichen, dass die Existenz einer solchen universellen Gedankensprache (ULT) zu verschiedenen Implikationen philosophischer Natur führt. Die wichtigste von ihnen ist wahrscheinlich die, dass diese Sprache nur „Worte“ enthält, die dem bereits existierenden und funktionierenden Konzept und den Möglichkeiten entsprechen. Das wiederum bedeutet, dass die Menschen praktisch nicht fähig sind, sich irgend etwas auszudenken oder vorzustellen, was die Möglichkeiten unseres Universums übersteigen würde. Für so etwas würde einfach kein entsprechendes „Wort“ existieren, um es in unserem Geist zum Ausdruck zu bringen.
Um es mit anderen Worten in Form eines in unserem Universum herrschenden intellektuellen Gesetzes auszudrücken, ist „jedes Ziel, das sich auszudenken möglich ist, auch möglich zu erreichen“ – siehe Unterkapitel JB7.3. (Eine andere Version würde dasselbe aussagen, dass „alles, was sich jemand imstande ist auszudenken,  an irgendeinem Punkt des zeitlichen Raums des Universums existierte oder existiert“.) Das Problem mit dem Verständnis des obigen Gesetzes beruht auf unserer häufigen Verwechslung der Ziele mit der Art sie zu erreichen. Zum Beispiel stellt die Idee des Antigravitationsfeldes aus dem Konzept der Monopolaren Gravitation, das im Kapitel HB diskutiert wurde, faktisch nur unsere Forderung an das Universum dar, die eine bestimmte Vorgehensweise von ihm verlangt.
Daher repräsentiert die so definierte Antigravitation nur die Art der Zielerreichung und nicht das Ziel an sich selbst. Wenn aber die Antigravitation als sauberes Ziel definiert wird, d.h. als Bildung von Kräften, die zum Abstoßen der einen Masse von der anderen fähig sein werden, dann wird eine ganze Reihe von verschiedenen technischen Lösungen für deren Erreichen offenbar. Zwei dieser Lösungen, d.h. die Magnokraft und das telekinetische Vehikel, sind in den Unterkapiteln C1, F1, L1 und M1 dieser Monographie sowie in einer Reihe von meinen anderen Monographien (z.B. in der älteren Monographie [1/4]) beschrieben.
Eine andere wesentliche Konsequenz des hier besprochenen Gehirnmodells ist, dass es eine perfekte Erläuterung für alle Formen der ESP (d.h. Extra-Sensory Perception) liefert. In dieser Erläuterung ist ESP als Ansammlung von Methoden definiert, die zusätzliche Informationen aus der Gegen-Welt erwerben (d.h. Informationen, die nicht für die Aufbewahrung in unserem eigenen Gehirn vorgesehen sind). Um den Zugang zu diesen Informationen zu erlangen, verbindet sich das Gehirn der ESP anwendenden Person mit dem Register des Objekts, das den Gegenstand der betreffenden Frage bildet (z.B. eines verlorenen Gegenstandes, kranken Person oder Opfer eines Verbrechens) und liest nachfolgend aus diesem Register die erforderliche Information heraus.

***
Es gibt eine Menge Beweismaterial, das bereits jetzt die Richtigkeit des hier beschriebenen „Modells unseres Gehirn als Eingabe-Ausgabe-Gerät“. Einige Beispiele hierfür:
#1I5.4. Kommunikation zwischen Menschen und UFOnauten.
In der UFO-Literatur ist eine enorme Anzahl an Beispielen dokumentiert, in denen Mitglieder von UFO-Plattformen unter Mithilfe verschiedener telepathischer Geräte mit Menschen kommunizierten. In der vorliegenden Monographie sind solche Beispiele in den Unterkapiteln A3 und T4 erwähnt. Diese Geräte ermöglichen eine direkte und geräuschlose Transmission der Gedanken zwischen den Gehirnen der Menschen und UFOnauten. Natürlich ist so ein direkter Gedankenaustausch nur möglich im Falle der Existenz der früher besprochenen universellen Gedankensprache (ULT). Die Existenz dieser Sprache wird zur Bestätigung, dass unser Gehirn faktisch wie ein Eingabe-Ausgabe-Gerät funktioniert.
#2I5.4. Kommunikation zwischen Menschen und Pflanzen.
Die universelle Gedankensprache (ULT) erlaubt uns die Kommunikation mit jedem möglichen Wesen, das in unserem Universum wohnt – darin sogar unsere Topfpflanzen inbegriffen. Dies wurde bereits durch viele Experimente bestätigt, dass die Pflanzen deutlich besser wachsen, wenn der Eigentümer mit ihnen spricht. Darüber hinaus wurden Experimente durchgeführt, in denen Enzephalographen benutzt wurden, d.h. Geräte ähnlich den Lügendetektoren (Polygraphen) an Pflanzen angeschlossene – z.B. siehe die Experimente von Cleve Backster, beschrieben in [7] und [7/2]. Sie zeigten, dass Pflanzen panisch auf unsere Gedanken der Absicht, ihnen zu schaden oder sie zu zerstören, reagieren. Im Fernsehen sah ich einmal ein Programm („Facts or fiction“), in dem über einen Fall berichtet wurde, bei dem die panische Reaktion einer vom ermordeten Besitzer geliebten Blume eine erste Bestimmung ermöglichte, welcher der Verdächtigen diesen Besitzer in der Nähe dieser Blume ermordete.
#3I5.4. Kommunikation zwischen Menschen und Tieren.
Es ist bereits ein bekanntes Phänomen, dass viele Menschen in der Lage sind, dem geliebten Tier oder Insekten etwas zu „sagen“ und die übermittelte Botschaft den Empfänger erreicht, dessen darauffolgende Aktionen das volle Verständnis dessen bestätigt, was gesagt wurde. Jede rationale Erläuterung für diese Kommunikation muss auf der Tätigkeit unserer Gehirne (sowie auch der Gehirne von Tieren und Insekten) als Eingabe-Ausgabe-Gerät basieren. Die bekannteste Person, die eine solche Kommunikation öffentlich führte, war Barbara Woodhouse, deren häufiges Auftreten im englischen TV daher rührte, dass ihr an die Hunde adressierter Befehl „sitz!“ („sit!“) oft auch unbewusst durch die Besitzer der Hunde ausgeführt wurde).
In Mitteleuropa (besonders in Polen, Deutschland und Tschechoslowakei) gibt es eine lebendige Tradition der sog. wandernden „Rattenfänger“ (englisch “peripatetic ratcatchers“). Diese außergewöhnlichen Menschen verdienten ihren Lebensunterhalt mit dem Eliminieren von Mäusen, Ratten und manchmal auch Insekten (z.B. Flöhe), auf der Grundlage von telepathischen Befehlen. Meistens beruhte ihr Tun auf Pfeifenspiel oder monotonem Jammern von Zauberformeln bei gleichzeitigem gedanklicher Befehlsgebung an Mäuse oder Ratten, dem entsprechenden Rattenfänger zu folgen. Die Kolonne dieser wie betrunken oder hypnotisiert aussehenden Nagetiere wurde dann über die Grenzen des Dorfes hinausgeführt, wo sie im Fluss ertränkt oder zusammen mit einem Haufen alten Strohs verbrannt wurden. Daher stammt die landläufige Meinung, dass Rattenfänger ihre Opfer „verzauberten“ – englisch „charm“ oder „mesmerize“.
Der letzte Bericht aus polnischem Gebiet über die Tätigkeit eines solchen Rattenfängers, der mir untergekommen ist, stammt aus dem Dorf Cielcza (ca. 4 km nördlich von Jarocin), dessen Vorwerksgesindehäuser noch in den 1930iger Jahren eben auf diese Weise von Ratten befreit wurden. Ein anderer Bericht in meinen Sammlungen stammt aus der Nähe von Zywiec, genauer, aus dem Dorf Koszarawa, wo wahrscheinlich in den 1910er Jahren ein „Flohfänger arbeitete, der monoton Zauberformeln jammerte, was dazu führte, dass alle Flöhe der betreffenden Räumlichkeit in Trance verfielen und nach und nach auf einen in der Mitte aufgestellten Stock gingen und sich dort an dessen Spitze zu einer Kugel formten. Dieser Stock wurde dann zusammen mit den auf ihm versammelten lethargischen Flöhen verbrannt.
Auch andere Völker besaßen ähnliche „Rattenfänger“. Einer der bekanntesten  „Rattenfänger“ ist in der deutschen Legende vom „Rattenfänger von Hameln“ verewigt. Die Beschreibung seiner Leistung findet sich sogar in einigen Enzyklopädien, z.B. in der renommierten “Encyclopedia Britannica“ aus dem Jahr 1959 – siehe den Eintrag „Hameln“. Ihm zufolge wurde im Jahre 1284 die Gemeinde Hameln in Niedersachsen (bei Hannover) am Zusammenfluss von Weser und Hamel von einer Rattenplage heimgesucht. Daraufhin kam dieser Rattenfänger und führte nach der Offerte eines großzügigen Lohns die Ratten aus dem Städtchen und ertränkte sie in der Weser. Jedoch nach der Erfüllung seines Teils der Absprache bezichtigten ihn die Bürger Hamelns des Betrugs und verweigerten die Auszahlung des Lohns. Daraufhin, genau am 23. Juli 1284, spielte er wieder auf seiner Flöte. Als Antwort verließen alle Kinder Hamelns ihre Häuser und folgten wie hypnotisiert seiner Spur. Als sie an dem in der Nähe liegenden Hügel Koppelberg ankamen, öffneten sich in ihm große Tore. Der Rattenfänger – und hinter ihm alle Kinder – mit Ausnahme eines lahmen, verschwanden für immer im Innern dieses Hügels und die Tore schlossen sich hinter ihnen.
Ein interessanter Aspekt dieser obigen Legende aus Deutschland ist, dass in ihrer gesprochenen Version, die ich die Gelegenheit hatte zu hören, ein glänzender Tunnel beschrieben wird, der ins Erdinnere führt, das sich hinter den Toren des Koppelbergs verbarg. Diesen Tunnel sind die hypnotisierten Kinder entlang marschiert. Seine Beschreibung stimmt mit einem ähnlich glänzenden Tunnel überein, der mit wie gewöhnliches Gestein aussehenden Toren abgeschirmt war und in der Legende von Babia Gora aus Polen beschrieben wurde (diese Legende aus Polen erwähnte ich sowohl im Traktat [4B] und im Unterkapitel G2.1 der Monographie [5.3] als auch im Unterkapitel O5.3 der vorliegenden Monographie).
Beispiele für telepathische Befehle an Nagetiere sind auch außerhalb von Europa bekannt. Ein Beispiel aus China bezieht sich auf die Fähigkeit eines sog. taoistischen Mystikers (d.h. einem Pendant zu unserem Heiligen), zitiert von der Seite 93 des hervorragendes Buches [1#3I5.4] von Frena Bloomfield, “The Book of Chinese Beliefs”, Arrow Books Ltd. (17-21 Conway Street, London W1P 6 JD, England), London 1983, ISBN 0-09-931900-4 (beachte, dass der Taoismus neben dem Buddhismus und dem verhältnismäßig kurze Zeit propagiertem Christentum für die Chinesen eine der drei wichtigsten Religionen und gleichzeitig ihre älteste Religion ist): „Im vierten Jahrhundert vor Christus lebte ein taoistischer Mystiker, dessen Kleidung von Ratten zerfressen wurde. Weit entfernt von Gleichgültigkeit bezüglich seines materiellen Wohlstands sprach dieser Mystiker eine Zauberformel aus und rief alle Ratten aus der Umgebung zu sich, um ihnen die Kräfte seines mystischen Geistes zu zeigen. Er warnte alle Ratten, die nicht am zerfressen seiner Kleidung beteiligt waren, dass sie weggingen, wenn sie wissen, was für sie gut ist, doch diejenigen, die schuldig an der Misshandlung seiner Kleidung waren, sollten dableiben. Alle Ratten mit Ausnahme einer verstreuten sich in die Ecken, den Täter mit Hilfe von Magie gefesselt am Ort zurücklassend, bis er höchstwahrscheinlich die Größe seines Fehlers erkannte, den rattigen Gewohnheiten zu unterliegen.“
(Im englischen Original: “There was the Taoist mystic of the fourth century BC whose clothes were chewed up by rats. Far from being unconcerned with his material welfare, the mystic cast a spell and summoned all the rats in the neighbourhood to him and then proceeded to give them a firm piece of his mystical mind. He warned all the rats who had not chewed his clothes to go away and stay away if they knew what was good for them, but those who were guilty of molesting his apparel were to remain behind. All the rats but one scampered away, leaving the miscreant rooted to the spot by magic until presumably it learned the error of his rattish ways.”)
#4I5.4. Instinkt der Tiere.
Es ist sehr gut bekannt, dass Tiere Fähigkeiten zu „instinktiven“ Problemlösungen aufweisen, die definitiv die Möglichkeiten ihres Gehirns überschreiten (und manchmal auch die menschlichen Gehirne). Entsprechend des hier diskutierten Gehirnmodells als eingabe-Ausgabe-Gerät müssen alle Gehirne (die Gehirne von Tieren und Insekten inbegriffen) die Fähigkeit besitzen, Informationen aus den in der Gegen-Welt aufbewahrten Registern zu lesen. Daher ist das, was wir „Instinkt“ der Tiere nennen, einfach das tierische Pendant zum menschlichen ESP. Tiere sind also in der Lage, eine beliebige Information (z.B. über das richtige Verhalten in einer kritischen Situation) durch einen gewöhnlichen Blick in die in der Gegen-Welt enthaltenen Register zu lesen. Es gibt eine ganze Reihe von Beweisen für die tatsächliche Realisierung dieser Möglichkeit. Einige von ihnen werden hier durchgesprochen.
(a) Wissen über das richtige Verhalten in kritischen Situationen.
Es ist eine allgemein bekannte Erscheinung, dass kranke Tiere auf ungewöhnliche Weise die heilkräftigsten Pflanzen und die geeignetste Nahrung für die entsprechende Krankheit erkennen. Während Trockenheit sind Elefanten ähnlich wie unsere Rutengänger imstande, die Lage flacher unterirdischer Wasseradern zu finden und auf diese Weise sich und anderen Tieren das Leben zu retten. Hunde scheinen die beste Art der Rettung ihrer Herren in Gefahrenmomenten zu wissen. Eines von zahlreichen Beispielen solch eines instinktiven Wissens eines Hundes ist in der Notiz [1#4I5.4] der Agentur AFP „Dog dies in bid to save boy“, veröffentlich in der malaysischen Wochenschrift Sun (Sun Media Group BHD, Lot 6, Jalan 51/217, Sektion 51, 46050 Petaling Jaya, Selangor, Malaysia), Ausgabe vom Mittwoch, 31. Dezember 1997, Seite 44.
Dieser Notiz zufolge stieß am Montag, 29. Dezember 1997 der „Missy“ genannte Hund in Chicago einen sechsjährigen Jungen von den Reifen eines herannahenden Autos weg und rettete ihm auf diese Weise das Leben, wohingegen er selbst von diesem Auto getötet wurde. Ein ähnliches Rettungsverhalten, dieses mal von einer Katze, wurde im Artikel [2#4I5.4] “Tibby saved my life, says woman“, veröffentlicht in der neuseeländischen Zeitung The Dominion (Wellington, New Zealand, www.stuff.co.nz), Ausgabe vom Dienstag, 2. April 2001, Seite 1, beschrieben. Laut diesem Artikel kam, als eine alte, einsame Frau ihre Tablette schluckte, die ihr im Hals stecken blieb und ihre Atemwege blockierte, ihre Katze „Tibby“ ihr zu Hilfe, indem sie mit einem Stück alten Käse, den sie mit eigener Pfote in den offenen Mund und Hals der alten Frau drückte, die Blockierung der Tablette löste und damit die alte Frau vor dem sicheren Tod durch Ersticken rettete.
b) Lesen und Hören von Warnungen vor drohendem Unheil.
Es ist schon legendär, dass Hunde imstande sind, bevorstehende Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben) vorauszusehen und geben laut heulend ihre Warnung preis. In Japan wird in Aquarien eine spezielle Art von goldenen Fischen gezüchtet, die imstande sind, nahende Erdbeben ein paar Stunden vorher zu spüren. Es gibt auch die gut bekannte Meinung von Seglern, dass die Ratten das Sinken des Schiffes vorhersehen und lange vor dem Unglück das Schiff verlassen. Ähnlich fliehen Ratten vor einem Grubenunglück und das in eine sichere Richtung – so dass die Bergleute während der Rettungsphase sogar jetzt noch instruiert sind, um einfach den Ratten zu folgen.
Ratten, Mäuse, Fische und sogar Mücken können menschliche Gedanken lesen, die ihre Tötung vorhaben und fliehen in Panik. In Malaysia bekommen die angler Wutanfälle, wenn sie jemand fragt, „was machen Sie da?“ – denn im allgemeinen glaubt man dort daran, dass die Antwort oder auch nur der Gedanke „ich fange Fische“ die Fische warnen und dazu führen wird, dass sich keiner von ihnen mehr fangen lässt. Auch in den Häusern von Chinesen ist es nicht erlaubt, weder zu fragen noch auch nur zu denken, warum dort Fallen für Mäuse und Ratten aufgestellt sind und alle Vorbereitungen, die das Fangen der Nagetiere betreffen, müssen dort auf konspirative Weise mit Spitznamen für sie durchgeführt werden, z.B. „Langschwänze“, so dass wenn das Nagetier den diskutierten Plan seines Fangs belauscht, nicht zu dem Schluss kommen darf, dass dieser Plan sich auf es bezieht. Geliebte Haustiere wissen über den Tod ihrer Herren. Vögel sangen offenbar nicht in Gebieten von Konzentrationslagern. Einige von Bauern gezüchtete Tiere scheinen genau zu wissen, wann sie dem Tod geweiht sind und „weinen“ auf dem Weg zum Schlachthof.
c) Tiere, die die Rückkunft ihrer Herren vorhersehen.
Dies wurde mehrfach beobachtet, dass die Haustiere die Rückkehr ihres Frauchens/ Herrchens vorhersehen können. Im Falle mehrerer Türen oder Eingänge zum Haus, die die Person nutzen kann, wissen die Tiere einige Minuten vor ihrer Heimkehr sogar genau, in welchem Eingang sie erscheinen werden und warten dort auf, um sie willkommen zu heißen. Ein ähnliches Wissen wird von kleinen Kindern berichtet, die viele Stunden vor einem überraschenden Besuch eines Verwandten davon wissen und manchmal sogar können sie vorhersehen, was ihnen der Verwandte an Goodies mitbringt.
d) Wandernde (migrierende) und navigierende Instinkte der Tiere.
Die einzige zufriedenstellende Erklärung für einige migrierende und navigierende Instinkte bei Vögeln, Fischen und einigen Säugetieren erfordert die Einbeziehung von ESP. Beispielsweise haben Meeresvögel keinerlei Orientierungspunkte und doch kehren sie immer zielsicher zu ihren Nestern zurück. Es gibt bekannte Fälle von Katzen und Hunden, die nach Hause zurückfanden, nachdem sie Hunderte von Kilometern in fensterlosen Boxen weggebracht wurden. Einige Hunde wurden sogar berühmt durch das Auffinden ihrer Besitzer, nachdem diese die Stadt und sogar das Land ihres Aufenthalts gewechselt haben. Der betreffende Hund fand sie zielsicher, obwohl er vorher niemals den neuen Aufenthaltsort gesehen hat.
(e) Synchronisation der Bewegungen bei Vögeln und Fischen.
Es ist möglich, Vogel- und Fischschwärme zu beobachten, wie sie gleichzeitig manövrieren. Es gibt keine bekannte physikalische Erscheinung, die ihnen so ein perfektes Manövrieren ermöglicht, als ob sich nicht eine ganze Ansammlung von unterschiedlichen Wesen bewegt, sondern nur eines. Ein ähnlicher Effekt kann auch beobachtet werden, wenn sich zwei Menschen auf Fahrrädern oder zwei Autofahrer plötzlich auf Kollisionskurs befinden. Dann synchronisiert sich (rastet ein) der Geist des einen mit dem des anderen, was dazu führt, dass der eine von ihnen genau die Bewegungen des anderen wiederholt, bis beide an einem gewissen Mittelpunkt zusammenstoßen (eine genauere Beschreibung dieses Einrastens ist im Unterkapitel JE5.3 enthalten). Ein ähnliches Phänomen ist die Kollision zweier Flugzeuge in der Luft.
(f) Synchronisation bei Insekten.
Ein ungewöhnliches Beispiel für eine Synchronisation weist eine malaysische Miniatur des Maikäfers auf, der zur Familie der Lampyridae (Pteroptyx tener species), auf englisch „firefly“ genannt (was man mit „Feuerfliege“ oder „Feuerflieger“ übersetzen kann), auf malaysisch „kelip-kelip“ (was man mit „Blitz-Blitz“ oder „Flash-flash“ übersetzen kann). Er ist das tropische Pendant unseres Glühwürmchens. Er bewegt sich schnell in der Luft, leuchtet pulsierend intensiv (mit einer Frequenz von etwa 3 Blitzen in der Sekunde). Das pulsierende Licht ist bei allen Insekten synchronisiert. An der Flussmündung des Kuala Selangor im Gebiet des Meereszuflusses (d.h. in den sog. „Mangrovensümpfen“) waren 1994 gleich nach Sonnenuntergang buchstäblich alle Bäume mit einer Wolke/ Schwarm von Insekten umgeben, die das ganze Jahr über Nacht für Nacht pulsierend erleuchteten.
Die Bäume, die sie jede Nacht zum Ziel der Formierung dieser Schwärme auswählen, müssen viele Bedingungen erfüllen, daher sind sie in genügendem Abstand angeordnet (die lokalen Fischer kennen sich sogar in der Nutzung dieser leuchtenden Bäume verschiedener Form als nächtliche Navigationspunkte aus). Die rhythmisch pulsierenden Lichtblitze dieser schwärmenden Insekten erleuchten diese erwählten Bäume und ihre Umgebung wie Lichter am Weihnachtsbaum. 1994  hatte ich das Vergnügen, mit einem ruhigen Ruderboot den Fluss des Nachts entlang zu fahren und die außergewöhnlich leuchtenden Demonstrationen dieser Insekten zu beobachten. Zu meiner nicht zu beschreibenden Verwunderung hatte ich damals das Vergnügen der persönlichen Beobachtung, wie präzie sie alle das Pulsieren ihres Lichts synchronisieren, obwohl sie nicht imstande sind, sich wegen der Existenz des dichten Waldbestands gegenseitig zu sehen. Alle von ihnen leuchten gleichzeitig im selben Moment. Deshalb leuchten alle von den Insekten erwählten Bäume mit identisch synchronisiertem rhythmischen Licht, das wie pulsierende Glühbirnen in Gestalt von Bäumen aussieht, die mit einer Steuereinrichtung verbunden sind. Nach der Erfahrung dieser ungewöhnlichen Synchronisation begann ich in der existierenden Literatur Beschreibungen für die Prinzipien zu suchen, nach denen sie stattfinden – um zu prüfen, ob die gegenwärtige Wissenschaft das ohne ESP erklären kann. Zum Nutzen des hier diskutierten Modells des Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät las ich aber, dass die Wissenschaftler offen zugaben, dass sie gegenwärtig noch nicht in der Lage sind, weder die Methode dieser ungewöhnlichen Synchronisation der Blitze der „firelflys“ noch deren Grund zu erklären. (Mehr Details über die malaysischen „fireflys“ kann man sich an Mohd Jalaludin Bin Mohd Isa, Kelip-kelip, Kampong Kuantan, 45600 Batang Berjuntai, Selangor Darul Ehsan, Malaysia, wenden.)
(g) Problemlösungen durch Tiere und Insekten.
Bei Tieren allgemein können ihre Fähigkeiten zur Nutzung der Intelligenz der Gegen-Welt verschieden sein, genauso, wie die Fähigkeiten zur ESP bei einzelnen Menschen. Deshalb wurde von den Menschen von Zeit zu Zeit ein Tier oder Insekt entdeckt, bei denen diese Fähigkeiten besonders entwickelt sind. Solche besonders begabten Tiere werden berühmt, weil sie mathematische oder logische Probleme zu lösen imstande sind, deren Schwierigkeitsgrad die Fähigkeiten einiger Menschen übersteigern. Unter den konkreten Beispielen dieser Fälle befindet sich ein Dokumentarfilm über ein Pferd, den ich in den 1970er Jahren sah. Dieses Pferd konnte optisch Zahlen und arithmetische Operatoren (des Typs +, -, *, /) lesen und ziemlich komplizierte mathematische Gleichungen lösen (leider kann ich mich 2001, da ich dieses Textfragment schreibe, nicht mehr an Details zu diesem Pferd erinnern).
Am 23. November 2001, von 19.30 bis 2.30 Uhr, wurde im Kanal 2 e3w neuseeländischen Fernsehens ein Teil der amerikanischen Dokumentarserie [3#4I5.4] “Ripley’s believe it or not” ausgestrahlt. In diesem Teil trat ein Hund namens „Ajzik“ auf (der Name ist phonetisch geschrieben). Sein Besitzer war ein Amerikaner. Dieser Hund war in der Lage, fehlerlos arithmetische Berechnungen , solche wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division zweier kleiner Zahlen sowie das Wurzelziehen aus einer kleinen Zahl (d.h. aus Zahlen unter 100). Der Befehl zur Berechnung wurde ihm stimmlich gegeben. Das bedeutet, dass der Hund auditiv imstande war, den Wert der Zahlen und den Namen der Operation zu erkennen und dass er die Rechenoperationen ausführen kann. Seine Fähigkeit wurde unter kontrollierten Bedingungen im Fernsehstudio geprüft, während, um jeden Verdacht zu eliminieren, dem Hundebesitzer die Augen bedeckt und die Hände unbeweglich gemacht wurden.
Natürlich weisen abgesehen von den mathematischen Fähigkeiten einige Tiere oder Insekten verschiedenste andere Fähigkeiten auf, die ihre Begabung zur Lösung komplizierter Probleme aufzeigen. Beispielsweise war in der Vergangenheit die Existenz von sog. „Flohzirkussen“ sehr bekannt, in denen die Flöhe verschiedenste Kunststückchen vollführten. Fast schon legendär ist die Fähigkeit von Ratten zur Lösung selbst schwierigster Rätsel und zum Finden des richtigen Weges in selbst verwinkeltsten Labyrinthen. In den 1970er Jahren wurde auch aus England über eine Meisen“plage“ berichtet, bei der die Meisen es damals gelernt hatten, Milchflaschen zu öffnen und aus ihnen die Sahne zu genießen.
#5I5.4. Übersicht des eigenen Lebens während des klinischen Todes (NDE – Near Death Experiences)
Es wurde dies bereits vielfach dokumentiert, dass eine sterbende Person erneut die wichtigsten Ereignisses aus ihrem Leben durchlebt. Mr. Mike Irving (120 Terrace St., Invercargill, New Zealand) – einer von vielen mir persönlich bekannten Personen, die dieses Phänomen durchlebte, beschreibt es wie folgt: „Das war nicht nur eine Übersicht eines dreidimensionalen Films aus meinem Leben. Es war wirklichkeitsgetreu. Ich war erneut dort und fühlte, dachte und sah alles nochmals. Der einzige Unterschied war, dass ich mich wie ein Augenzeuge beobachtete und nichts am Verlauf ändern konnte.“ Der hier diskutierte eigene Lebensfilm besitzt ein Element, das durch viele bestätigt wird und das die Möglichkeit eliminiert, dass diese Bilder aus dem sterbenden Gehirn kommen, d.h. ihre Natur ist holographisch. Wenn diese Bilder einzig eine Art Übersicht des Inhalts des biologischen Gedächtnisses wären, (d.h. des Gedächtnisses im sterbenden Gehirn), dann müssten sie den Verlauf der Ereignisse genau in der Form gezeigt werden, wie sie mit den Augen der sterbenden Person im Moment des Geschehens gesehen haben. Doch dem ist in Wirklichkeit nicht so. Die Schau enthält jedoch auch Bilder der betreffenden Person, die so gezeigt werden als ob sie von einem außenstehenden Dokumentaristen gefilmt worden, der sich bemüht, alle wichtigsten Details zu erfassen. Daher sind während dieser Schau Details sichtbar, die nicht beobachtet während der wirklichen Ereignisse werden konnten, weil sie in Bezug auf die betreffende Person ungünstig gelegen waren (z.B. werden zeitweise Szenen gezeigt, die hinter physischen Objekten verborgen bleibend passierten oder auch hinter den Wänden und daher im wirklichen Leben auf keinerlei Weise durch die betreffende Person beobachtet werden konnten). Diese Charakteristik zeigt, dass die hier diskutierte Lebensschau nicht aus dem Gehirn der betreffenden Person kommen kann, sondern vom Gehirn aus der in der Gegen-Welt aufbewahrten Informationsbank herausgelesen wird. Mehr Informationen über dieses Phänomen kann man im Buch [1#5I5.4] von R.A. Moody, “Life After Life” (d.h. “Leben nach dem Leben”), Stackpole Books, 1976, ISBN 0-8117-0946-9, Seiten 61 bis 69, finden.
Ungewöhnlich interessant sind die Berichte einiger auf UFOs entführten Personen, dass auf UFO-Plattformen eine ähnliche Lebensschau des Entführten auf jede Anfrage der entführenden UFOnauten mit Hilfe eines speziellen technischen Gerätes ausgelöst wird (d.h. TRI dritter Generation – siehe Unterkapitel D3.3. des Traktats [7/2] oder Punkt 2 des Unterkapitels N3.3 dieser Monographie) und dies bei vollem Bewusstsein des betreffenden Entführten.
#6I5.4. Doppel- und Mehrfachpersönlichkeiten.
Im Artikel [1#6I5.4] “Multiple Mix-ups”, veröffentlicht in OMNI, Vol. 8, No. 2, November 1985, Seite 94, wird die Erfahrung von Personen diskutiert, die durch zeitweise Persönlichkeitsveränderungen gehen. Aus den dortigen Daten ergibt sich, dass derselbe Körper nacheinander mit zwei oder sogar mehr vollkommen verschiedenen Registern/ virtuellen Körpern besetzt sein kann. Die unterschiede in diesen Registern/ Persönlichkeiten können so bedeutend sein und ihre Umschaltung so voll, dass sie sich nicht nur psychologisch verändern, sondern auch den biologischen Zustand des betreffenden Körpers. Zum Beispiel können verschiedene Persönlichkeiten (desselben physischen Körpers) entgegengesetzte Typen von Brillen brauchen oder allergisch sein auf verschiedene Nahrungsmittel und Medikamente.
Die Existenz dieses Phänomens liefert zusätzliches Beweismaterial, dass die Tätigkeit unseres Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät bestätigt. Dies ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass eine mit den empirischen Beobachtungen übereinstimmende Erklärung für die vielfache Persönlichkeit den Fakt anerkennen muss für eine zeitweise Verbindung jemandes physischen Gehirns mit den Registern/ Seelen anderer Personen – verbunden mit der gleichzeitigen Übernahme der Kontrolle über den betreffenden Körper durch dieses Register (d.h. durch den virtuellen Körper einer anderen Person).
#7I5.4. Reinkarnation.
Die wachsende Anzahl von Fakten bestätigt, dass die Details unseres vorherigen Lebens erinnert werden können. einige Kinder sind während normaler Tätigkeiten, aber auch viele Erwachsene während Hypnose-Sitzungen oder Träumen imstande, sich an Details ihres vorherigen Lebens zu erinnern. Diese Details sind sehr lebendig und eventuelle historische Forschungen oder Prüfungen am Platz der Geschehnisse lassen die Richtigkeit immer bestätigen. Zusätzlich dazu bestätigen auch noch andere Beweise, solche wie das plötzliche Erscheinen von im gegenwärtigen Leben nicht gelernten Fähigkeiten oder die Existenz von Geburtszeichen, die Wunden aus dem Vorleben entsprechen, den wirklichen Charakter dieser Erfahrungen.
Das größte Rätsel aller Reinkarnationserinnerungen ist der Ort, wo die erinnerten Informationen über das vorige Leben aufbewahrt wird. Schließlich sind der vorherige physische Körper (und damit also auch das Gehirn und sein Gedächtnis) tot. Das Konzept der Dipolaren Gravitation liefert dazu Antwort: in den Registern der Gegen-Welt. Denn diese Register können als Programm in der Gegen-Materie beliebig wirken /arbeiten/. Daher sind die Erinnerungen an das vorherige Leben einfach eine Schau in diese Register. Zahlreiche Verifikationen durch Forschungen an Erinnerungsfällen an das vorige Leben sind im Buch [1#7I5.4] von Joe Fisher, “The Case for Reincarnation”, Granada Publishing Ltd., London 1984, ISBN 0-246-12650-7 dokumentiert.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation akzeptiert nicht nur die Existenz der Reinkarnation, sondern erhebt sie auch in den Rang grundlegender geistiger Erscheinungen, die die Erklärung vieler über unser Wachstum, unsere Perfektionierung, Persönlichkeit, unser unterbewusstes Wissen, Aussehen usw. entscheidenden Mechanismen. Beispielsweise kann so eine geheimnisvolle Erscheinung wie die Evolution der persönlichen Interessen im Maße des Fortschritt unseres Lebens erläutert werden als sich manchmal verändernder Zugang zu den verschiedenen Reinkarnationsschichten in unserem Langzeitgedächtnis (bzw. als Reinkarnations-Pendant für evolutionäre Prinzipien, dass die „Phytogenese eine Wiederholung der Phylogenese ist“). In der Kindheit interessieren wir uns also sagen wir für Kämpfe, weil wir in einem der früheren Reinkarnationen ein Kämpfer waren, in der Mittelschule sind wir an Gedichten interessiert, weil wir in einer unserer Reinkarnationen ein Dichter waren, und dann interessiert uns die Musik, weil wir in der darauffolgenden Reinkarnation ein Musiker waren.
#8I5.4. Problemlösungen während eines Traums.
Eine der gut bekannten Methoden einer Lösungsfindung für die uns umtreibenden Probleme ist ihr Gewinn während eines Traums. Wenn kurz vor dem Einschlafen genau umrissen wird, was unser Problem ist und nach welche Art der Lösung wir Ausschau halten, können wir gewöhnlich am nächsten Morgen, wenn wir aufwachen, bemerken, dass wir die Lösung dieses Problems kennen. Da das Wissen über das betreffende Problem irgendwo gelesen werden muss, bestätigt obiges Phänomen zusätzlich das Gehirn unseres Gehirns als Eingabe-Ausgabe-Gerät.
#9I5.4. Aberglaube.
Gemäß dem Gesetz des günstigsten Verlaufs der Erscheinungen (siehe Unterkapitel I4.1.1) wird uns, wenn wir das unterbewusst wünschen, die Ankunft jedes für unser Leben wichtigen Ereignisses mit optimalem Zeitvorsprung angekündigt. Diese Ankündigung kommt zu uns mit Hilfe des von uns akzeptierten Kanals – am meistens in Form des von uns anerkannten Aberglaubens. Daher ist bekannt, dass für einige Personen der Aberglaube zu einer zuverlässigen Quelle der Information über Ereignisse wird, die erst in der Zukunft eintreten werden. Da jede Person ihre eigenen Warnsignale über bevorstehende Ereignisse aufstellt, ist, damit der Aberglaube wahr wird, eine Kommunikationsform nötig, die zwischen dem Gehirn der betreffenden abergläubischen Person und der Gegen-Welt eintritt.
Das Prinzip dieser Kommunikation ist identisch mit der im unterbewussten ESP angewandten, nur dass der Erhalt der Antwort sich auf die Beobachtung zufälliger „Umstände“ stützt anstatt auf Pendelbewegungen oder der von Wünschelruten. Daher auch ist die Feststellung zahlreicher Personen, dass ihr Aberglaube sich für sie selbst erfüllt, eine weitere Bestätigung für die Richtigkeit des hier besprochenen Gehirnmodells. Die Erklärung für die Wirkung des Aberglaubens, die vom Konzep der Dipolaren Gravitation stammt, zeigt auch, warum sie für die einen Menschen wirken (d.h. für die, die an sie glauben und genauer, die die Gegen-Welt baten, ihnen eine Information zu geben und dann vollkommen ernsthaft diese Information annehmen, wenn sie sie erhalten), während sie sich für andere Menschen nicht erfüllen (d.h. für diejenigen, die nicht an ihre Effektivität glauben und sich nicht für die zur Verfügung gestellten Informationen interessieren). Die Ursache liegt in der klaren und eindeutigen Definition der erhaltenen Signale und im späteren Ausnutzen der erhaltenen Informationen. Die den Aberglauben Anerkennenden besitzen ein System klar definierter Signale, die sie immer auf dieselbe Weise interpretieren. Daher treten diese Signale nur auf, wenn die Konfiguration der Zukunft ihrer Bedeutung entsprechen und ihre Interpretation von der betreffenden Person richtig herausgelesen und ernsthaft behandelt wird. Dazu im Gegensatz besitzen die Skeptiker keine eigenen Signale, nur manchmal in erhebenden Lebensmomenten adoptieren sie die Signale anderer Personen. Natürlich können solche zeitweise adoptierten fremden Interpretationen auf Grund des Fehlens des eigenen Kommunikationsprotokolls aus der Gegen-Welt für die betreffende Person nicht wirken.
#10I5.4. Personen mit kleinerem Gehirn.
Die heutige Medizin kennt Fälle von Menschen, die alle intellektuellen Möglichkeiten aufweisen, aber gleichzeitig ein unterdimensioniertes Gehirn besitzen. Eine ganze Reihe solcher Fälle ist im Buch [1#10I5.4] von Dr. Benito F. Reyes, “Scientific evidence of the existence of the soul” (Theosophical Pub. House, Wheaton, Ill. 1970, ISBN 835601927) dokumentiert. In einigen Fällen überschreitet die Größe des Gehirns nicht die Größe eines Walnusskerns. Die Existenz solcher Menschen liefert den weiteren Beweis, dass die intellektuellen Möglichkeiten der betreffenden Person nicht von der Anzahl der „grauen Gehirnzellen“ (und somit auch nicht von der Größe) des betreffenden Gehirns abhängt. Das wiederum beweist, dass die Intelligenz aus einer anderen Quelle kommen muss als aus dem physischen Gehirn (d.h. aus dem gegen-materiellen Duplikat der betreffenden Person) und dass das Hirn einzig das Gerät (Terminal) ist, das die Menschen mit ihrer Intelligenzquelle verbindet.


I5.5. Gefühle

Das vom Konzept der Dipolaren Gravitation und dem Totalizmus gesammelte Wissen ermöglicht uns auch, das Modell, das den Mechanismus der Bildung von Gefühlen und Motivationen steuert, zu entwickeln. Dieses Modell erlaubt uns zu erläutern und zu verstehe, wie Gefühle und Motivationen funktionieren. Das Ziel des vorliegenden Unterkapitels wird dieses Modell in so einfachen Worten wie möglich beschrieben, damit es verständlich sein und von allen Interessenten genutzt werden kann. Um so eine Vereinfachung zu erreichen, muss dieses Modell eine Erscheinung so komplex wie Gefühle mit Hilfe der einfachsten Begriffe und Vergleiche beschreiben, mit denen die meisten Menschen bekannt sind.
Natürlich ändern die Vereinfachungen der Erläuterungen aus diesem Unterkapitel überhaupt nicht den Fakt, dass in Wirklichkeit die Gefühle und Motivationen eine enorm komplizierte und vielschichtige Erscheinung ist, an dem sich bereits Generationen von Wissenschaftlern bei ihren Erklärungsversuchen die Zähne ausbrachen.
Der Grund, warum der Totalizmus und das Konzept der Dipolaren Gravitation darauf bestehen, dass wir gut verstehen müssen, was Gefühle und Motivationen sind und wie sie funktionieren, ist der, dass wenn wir den Mechanismus verstehen, der sich dahinter verbirgt, dann wird es uns bedeutend leichter fallen, sie auch moralisch zu steuern, sogar, wenn die effektiven Steuerungsgeräte und ihre Regeln immer noch eine genauere Ausarbeitung erfordern.
Der Mechanismus, der das Wirken von Gefühlen und Motivationen beschreibt, basiert auf dem Fluss der intelligenten moralischen Energie zwischen unserem physischen und unserem gegen-materiellen Körper. Auf empirische Art entdeckte ich jenen Fluss der intelligenten moralischen Energie während meiner Erfahrungen mit dem Nirvana, wie ich das im Unterkapitel J3 beschrieben habe. Fassen wir das hier kurz zusammen. Unser gegen-materieller Körper (gemeint ist der in der Gegen-Welt enthaltene Körper – wie im Unterkapitel I5.1 beschrieben) wird verglichen mit einer Art Gummischlauch aus dem Reifen, in dem wir unsere intelligente moralische Energie speichern.
Dagegen die moralische Energie selbst wird verglichen mit einem vollkommen elastischen Gas, das in diesem Schlauch zusammengedrückt wird (der Gasdruck in diesem Schlauch kann mit Hilfe des Werts des Faktors „µ“ beschrieben werden). Wenn wir die moralische Energie in unserem Gegen-Körper akkumulieren, dann pumpen wir faktisch diese Energie aus unserem physischen Körper zum Gegen-Körper (was bedeutet, dass wir dieses perfekte Gas aus dem physischen Körper zu diesem Gummischlauch pumpen, um es in diesem Schlauch zusammenzudrücken/ zu akkumulieren). Wenn der Druck „µ“ der Moralenergie das Niveau des Nirwanas erreicht (µ=0.6), dann öffnen sich unsere „Chakren“ automatisch und die Moralenergie beginnt losgelassen zu werden zurück zum physischen Körper und führt dabei bei uns zu all diesen angenehmen Erfahrungen, die mit dem Nirvana verbunden sind.
Wie sich herausstellt, können auch unsere Gefühle und Motivationen mit Hilfe genau desselben Mechanismus des Energieflusses zwischen unserem physischen und unserem Gegen-Körper erklärt werden. Um hier diese Erklärung zu präsentieren, müssen wir zunächst erneut daran erinnern, was eigentlich unsere Gegen-Organe sind. Gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation ist jedes der Gegen-Organe nicht nur wie ein in unserem Gegen-Körper enthaltenes und seine Funktion ausübendes Organ – wie dies im Unterkapitel I5.3 beschrieben wurde, sondern auch und vor allem eine Art Kompressionspumpe und Ventil, das die Moralenergie von unserem physischen an den Gegen-Körper schickt und vice versa.
(Wie es in einem weiteren Teil dieses Unterkapitels beschrieben wird, existieren auch Gegen-Organe mit sehr speziellen Funktionen. Ein besonderes von ihnen, das in dieser Monographie das Gegen-Organ „Barmherzigkeit“ genannt wird, pumpt die Moralenergie von unserem Gegen-Körper zum Gegen-Körper eines anderen. Dagegen ein anderes, hier „Gewissen“ genanntes, tauscht die Moralenergie zwischen uns und dem universellen Intellekt aus.
Die Steuerung der Arbeitsprinzipien der Gegen-Organe findet mittels unserer Motivationen statt. Diese Motivationen können wir uns als eine Art Motoren vorstellen, die die Arbeit der verschiedenen „Pumpen“ und „Ventile“ steuern. Wenn wir beispielsweise wollen, dass unsere „Chakren“ wie Pumpen arbeiten und daher die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimieren, müssen wir ihnen Motivationsenergie liefern und ihre Arbeit als Pumpen herbeiführen. Wenn wir andererseits wollen, dass diese Chakren ein bisschen moralische Energie aus dem Gegen-Körper freilassen, genügt es, sie über Motivationen lediglich zu „öffnen“ und die moralische Energie wird sich selbst ohne unsere Anstrengung freisetzen.
Wenn unsere Pumpen (Chakren) auf eine Weise arbeiten, die die Kompression der moralischen Energie in unserem Gegen-Körper erzeugt, dann generieren sie Empfindungen, die wir als „unangenehme körperliche Gefühle“ wahrnehmen (z.B. Schmerz, Anstrengung, Ermüdung, Überhitzung usw.). Wenn wir andererseits unsere Motivationen von der Anstrengung entlasten und den Chakren erlauben, die physische Energie aus dem Gegen-Körper zum physischen Körper hin freizulassen, dann nehmen wir die Arbeit der Chakren als „angenehme körperliche Gefühle“ wahr (z.B. Komfort, Entspannung, Genuss usw.)
Die obigen Erläuterungen zeigen, dass das, was wir gewöhnlich körperliche Gefühle oder  Empfindungen (solche wie Schmerz, Müdigkeit, Hunger, Durst usw.) nennen, lassen sich tatsächlich wie folgt definieren. „Die Gefühle sind der Moralenergie-Fluss durch die Chakren in unserem Gegen-Körper und die Empfindungen, die diese Energieflüsse in unserem physischen Körper wecken.“ Die Motivationen sind geistige Kontrollenergien, die wir unseren Chakren liefern müssen, um ihre Arbeit als Pumpen zu initiieren, die die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimieren.
Bemerkenswert ist, dass eine solche Definition der körperlichen Gefühle zum Beispiel erläutert, warum Schmerz und Vergnügen im Grunde dasselbe Gefühl sind, durch dasselbe Chakra, nur vom Moralenergie-Fluss in zwei entgegengesetzte Richtungen hervorgerufen. Diese Definition erläutert ebenfalls, warum unsere Motivationen entweder einen positiven Wert besitzen – und auf diese Weise die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimieren, oder auch einen negativen Wert – und auf diese Weise die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzen. Außerdem erläutert sie, warum wir eine so große Anzahl verschiedener körperlicher Gefühle besitzen. (Der Grund ist, dass jedes unserer Chakren eine unterschiedliche Art von körperlichem Gefühl erzeugt und auch, dass gewöhnlich einige Chakren im selben Augenblick gleichzeitig arbeiten und gemeinsam komplexe Gefühle  erzeugen. Daher können wir eine fast unbegrenzte Anzahl komplexer körperlicher Gefühle erzeugen, die jedes Mal von einer unterschiedlichen Zusammenstellung individueller Chakren gebildet werden.)
Jedes Gefühl, das wir erfahren, wird durch einen Parameter beschrieben, nämlich durch sein Niveau. Aus der Sicht der Moralenergie ist das Niveau des betreffenden Gefühls das Pendant der Geschwindigkeit, mit der der betreffende Umfang der moralischen Energie durch das betreffende Chakra fließt (wir können uns das also als „Geschwindigkeit“ vorstellen, mit der sich die betreffende „Pumpe“ in Form dieses Chakras dreht). Daher – je höher das Niveau unseres Gefühls ist, desto höher die Geschwindigkeit des Energieflusses. Je tiefer das Niveau des Gefühls ist, um so niedriger ist der Moralenergie-Fluss durch das betreffende Chakra. Die Motive sind durch zwei Parameter charakterisiert. Der erste ist die Richtung.
Motivationen können die Richtung entweder „zum“ Gegen-Körper haben, was bedeutet, dass sie ein Hineinlegen von Anstrengungen erfordern, damit das betreffende Chakra die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimiert, oder auch „vom“ betreffenden Chakra, was bedeutet, dass es KEINERLEI Hineinlegens von Anstrengungen unsererseits bedarf, weil sie von der Energie angetrieben werden, die aus der freigesetzten Moralenergie stammt. Wenn wir uns also die Chakren als eine Art Pump-Ventil-Stationen vorstellen, die imstande sind, in zwei Richtungen zu arbeiten, dann ist die Richtung unserer Motivationen die Richtung, in die diese Pump-Ventil-Station arbeitet. Wenn sie die Moralenergie zum Gegen-Körper pumpen, müssen wir eine Anstrengung, Energie und Mühe in unsere Motivationen einsetzen. Wenn sie dagegen, die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzen, dann erfordern sie KEIN Einsetzen von Anstrengungen und erzeugen oft sogar Vergnügen.
Der zweite Parameter, der unsere Motivationen beschreibt, ist der Aufwand bzw. die Größe der durch die Chakren konsumierten Kontrollenergie. Die Motivationen können gesteuert werden entweder durch die Übertragung hoher Kontrollenergie an die Chakren, oder auch durch nur einen kleinen Teil dieser Energie. Diesen zweiten Parameter der Motivationssteuerung können wir uns vorstellen wie eine Art Ventil, dass den Umfang der Moralenergie steuert, die zum oder vom Gegen-Körper fließt oder als Kapazität, mit der unsere „Pump-Ventil-Stationen“ (Chakren) arbeiten – bzw. die Menge der Energie, die wir für den Antrieb der Motoren einsetzen müssen, die die Umdrehungen dieser Pump-Ventil-Stationen hervorrufen.
Das Modell der Gefühle und Motivationen beginnt komplizierter zu werden, wenn wir unabhängig von den „Chakren“ noch ein Gegen-Organ in unsere Überlegungen einbeziehen, nämlich unseren „Geist“. Der Grund ist, dass unabhängig von der Ausübung der geistigen Funktion unser Geist auch wie jedes andere Gegen-Organ arbeitet. Das bedeutet, dass unser Geist die Komprimierung der Moralenergie im Gegen-Körper herbeiführen kann oder diese Energie aus dem Gegen-Körper freisetzen kann, wobei er in beiden Fällen entsprechende Gefühle auslöst. Doch der Geist arbeitet genau umgekehrt zu den Chakren. Wenn er nämlich die Moralenergie in unserem Gegen-Körper komprimiert, dann generiert er angenehme Gefühle (z.B. Gefühle des Glücks, des Optimismus, der Sicherheit usw.)
Wenn unser Geist jedoch die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzt, dann schafft er unangenehme sinnliche Gefühle (z.B. deprimierende, sorgenvolle, angstvolle usw.). Zum Glück für uns arbeiten die Motivationen, die den Geist steuern, genau nach denselben Prinzipien wie die Motivationen, die unsere Chakren steuern, d.h. sie fordern, dass wir unsere geistige Anstrengung einsetzen, wann immer wir die Komprimierung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper herbeiführen und somit angenehme sinnliche Gefühle herbeiführen wollen, wohingegen sie nicht die kleinste Mühe fordern, wenn wir unserem Geist erlauben, unangenehme Gefühle zu erzeugen und daher die Moralenergie aus unserem Gegen-Körper freisetzen.
Auf Grund dieser entgegengesetzten Tätigkeit unseres Geistes und unserer Chakren müssen wir lernen, diese beiden zuvor besprochenen Arten von Gefühlen zu unterscheiden. Die erste dieser Arten sind die Gefühle, die als körperliche Gefühle oder Empfindungen klassifiziert werden können (solche wie z.B. Schmerz, Erbrechen, Muskelermüdung, Hunger, Durst usw.). Sie werden durch unsere Chakren generiert. Sie verursachen die Komprimierung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper immer dann, wenn sie den Charakter unangenehmer körperlicher Erfahrungen haben.
Die zweite grundlegende Art von Gefühlen sind die sinnlichen (solche wie Optimismus, Depression, Freude, Trauer, Mut, Angst, Fürsorge, Neugier, Langeweile usw.). Diese werden durch unseren Geist erzeugt. Wie es die bisherigen Überlegungen erläuterten, komprimieren die geistigen Gefühle die moralische Energie in unserem Gegen-Körper immer dann, wenn sie den Charakter angenehmer Erfahrungen haben und setzen Moralenergie immer dann frei, wenn wir sie als unangenehm empfinden.
Wiederum vom Standpunkt unserer Motivationen aus sind die Effekte ihrer Wirkungen immer zueinander konsistent. Diese Motivationen verursachen die Komprimierung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper immer dann, wenn wir eine deutliche Anstrengung in ihre Steuerung für eine entsprechende Arbeitsweise einsetzen müssen.
Würden wir zum Beispiel denken, dass die Angelegenheit der Gefühle schon ausreichend kompliziert ist, wird die Quelle ihrer Verkomplizierung immer größer. Die erste Ursache einer zusätzlichen Komplikation sind die übrigen Gegen-Organe, die eine für sich einzigartige Arbeitsweise besitzen. Besonders betrifft das unser Gewissen, die Barmherzigkeit und unsere Gegen-Sinne. Zum Beispiel tauscht unser Gegen-Organ Gewissen Moralenergie aus zwischen unserem gegen-Körper und dem universellen Intellekt und nicht zwischen unserem eigenen Gegen-Körper und unserem physischen Körper – wie das unsere Chakren und der Geist tun).
Es komprimiert die Moralenergie in unserem Gegen-Körper nur dann, wenn das, was wir in dem Moment tun oder denken, vom universellen Intellekt zugelassen wird und daher „moralisch“ oder „moralisch gerechtfertigt“ ist. Im Falle jedoch, dass das, was wir tun „unmoralisch“ oder „moralisch ungerechtfertigt“ ist, dann setzt unser Gegen-Organ Gewissen die Moralenergie aus dem Gegen-Körper frei. Natürlich erzeugt es, wenn dieses Organ sich komprimiert oder dispergiert, seine einzigartigen Gefühle, die durch uns selbst unterschieden werden können als die Erfahrung „moralischer Aprobation“ oder „moralischer Disaprobation“ dessen, was wir tun, unterschieden werden. Zum Beispiel ist das Gefühl der „Schuld für etwas“ ein Ausdruck der Disaprobation, die das Freisetzen unserer moralischen Energie durch unser Gewissen verursacht, wohingegen das Gefühl der „Zufriedenheit mit der Leistung“ ein Ausdruck der Aprobation ist, das die Komprimierung der Moralenergie im Gegen-Körper durch unser Gewissen verursacht.
Ein weiteres Gegen-Organ, das auch nach eigenem einzigartigen Prinzip arbeitet, ist die „Barmherzigkeit“. Diese Gegen-Organ besitzt die Fähigkeit zur direkten Verbindung mit demselben Gegen-Organ anderer Menschen oder zur Abgabe unserer moralischen  Energie an sie oder zum Aussaugen ihrer Moralenergie aus ihnen. Deshalb arbeitet es nach dem Prinzip der „Not-Pipeline“ oder „Notfallpumpe“, die den Fluss der Moralenergie aus dem Gegen-Körper der einen Person direkt zum Gegen-Körper einer anderen Person. Von wem zu wem diese Energie fließt, wird ebenso durch entsprechende Gefühle und Motivationen gesteuert. Die Barmherzigkeit ist ein Gegen-Organ, das in Zukunft intensiv untersucht werden muss, weil – unter anderen- sie den „moralischen Vampirismus“ ermöglicht (das bedeutet, sie erlaubt, dass einige Personen die moralische Energie direkt aus den Gegen-Körpern anderer Personen aussaugen). Sie erlaubt auch die Durchführung der „moralischen Heilung“. Wie ich es bisher geschafft habe festzustellen, erlaubt sie das Versenden der moralischen Energie zwischen zwei Personen, wenn diese Personen sich im Blickkontakt befinden, oder wenn beide Personen aus irgendwelchen Gründen sich gegenseitig versuchen vorzustellen (z.B. schreibt eine Person einen klagenden Brief an die andere Person und stellt sie sich vor, und später liest die zweite Person diesen klagenden Brief und stellt sich auch die erste Person vor).
Darüber hinaus ist ebenso bereits bekannt, dass, damit so ein Energiefluss zustande kommt, beide Personen eine zueinander genau bestimmte Gefühlskombination empfinden müssen. Die Volksweisheit meint, dass „Gnade“ /Barmherzigkeit/ kein vollkommen anderes Gegen-Organ ist, sondern einzig eine „mitfühlende“ Art der Arbeit unseres Herz-Chakras. Interessant ist, ob zukünftige Untersuchungen dieses Gegen-Organs dieses Volkswissen bestätigen wird. Es sei darauf hingewiesen, dass die Wirkung der „Barmherzigkeit“ 2moralisch“ oder „unmoralisch“ sein. Wenn sie „moralisch“ ist, dann füllt das Gegen-Organ Gewissen für uns die ganze Energie , die wir jemandem anderen gaben, so auf, dass wir im Endergebnis keinerlei Energie verlieren. Wenn zum Beispiel ein Heiler seinen Patienten moralisch heilt, dann überliefert er seine moralische Energie mit Hilfe seines Gegen-Organs Barmherzigkeit und gleichzeitig erhält er genau so viel moralische Energie aus dem eigenen Organ Gewissen. In der summe empfinden die Heiler lediglich, dass durch ihr Gegen-Körper ein Energiestrom durchfließt, in ihren Gegen-Körper durch das Organ Gewissen hineinfließt und dann fließt es von ihrem Gegen-Körper zum Gegen-Körper der geheilten Person durch die miteinander verbundenen Gegen-Organe Barmherzigkeit. (Oft beschreiben die Heiler auch die Empfindungen jenes Energieflusses durch ihren Gegen-Körper.)
Wenn jedoch die Funktionsweise des Organs „Barmherzigkeit“ „unmoralisch“ ist, dann verlieren wir die doppelte Menge an moralischer Energie als die, die wir jemandem geben. (Dies geschieht beispielsweise immer, wenn wir eine totaliztische Opfersünde begehen, wir z.B. unsere Energien einem gesunden, aber faulen Sohn geben, der sie sich selbst erarbeiten muss.) Das ist so, weil wir während der unmoralischen Barmherzigkeit moralische Energie nicht nur durch das Geben an jemand anderen verlieren, sondern auch auf Grund ihrer gleichzeitigen Freisetzung durch unser Gewissen. Natürlich muss hier, nachdem, was in den Unterkapiteln JA5.2 und JC11.2 geschrieben steht, nicht erneut erläutert werden, dass so eine „unmoralische“ Barmherzigkeit eine totaliztische Sünde von Opfer/ Vampirismus und deshalb sollten wir nicht zulassen, dass sie geschieht.
Am schwierigsten zu erkennen und zu steuern sind die durch unsere Gegen-Sinne erzeugten. Zum Beispiel arbeiten unsere Gegen-Ohren nach dem Prinzip der Telepathie und nehmen daher jeden Bezug anderer auf uns selbst wahr, wenn wir mit diesen anderen in Sichtkontakt sind. Daraufhin berichten uns diese Gegen-Ohren diesen Bezug anderer in Form sehr subtiler Empfindungen, die uns mitteilen, ob sie „für“ oder „gegen“ sind. Zum Beispiel berichten sie uns die Haltung „gegen“, wenn die anderen Menschen etwas Schlechtes zu unserem Thema denken oder fühlen, oder sie eifersüchtig sind oder etwas vor uns verbergen oder sie betrügerische Absichten haben usw..
Gleichzeitig mit diesen Gefühlen komprimieren unsere Gegen-Ohren in unserem Gegen-Körper jedes Mal die moralischen Energie, wenn sie von anderen Menschen die Haltung „für“ wahrnehmen und setzen unsere moralische Energie frei, wenn sie die Haltung „gegen“ wahrnehmen. Um uns vollkommen zu verwirren, ist fast jedes Tun, das wir im realen Leben realisieren, die Quelle einer ganzen Reihe von verschiedensten Gefühlsarten, die gleichzeitig von einigen verschiedenen Gegen-Organen erzeugt werden. sogar in den einfachsten Fällen sind unsere Gefühle aus mindestens zwei Komponenten zusammengesetzt, d.h. aus körperlichen und sinnlichen /intellektuellen/ Gefühlen.
Nehmen wir zum Beispiel so eine einfache Tätigkeit wie das Graben eines Erdlochs an (nehmen wir an, dass dies nicht unter Anwesenheit von außenstehenden Zuschauern stattfindet, so dass es nicht unsere Gegen-Ohren umfasst, die die Sache sogar noch komplizierter gestalten würden). würden wir Geiseln irgendwelcher Terroristen sein und sie würden uns zwingen, dieses Erdloch zu graben, dann müssten wir gleich zwei Gefühle erdulden: psychische Angst, dass dieses Loch sich als unser Grab erweisen könnte und der Muskelschmerz – denn das Graben erfordert eine bedeutende körperliche Anstrengung. Deshalb würden während dieses Grabens zwei Prozesse gleichzeitig auftreten: unsere Chakren würden die moralische Energie in unserem Gegen-Körper auf Grund des physischen Schmerzes der Muskeln komprimieren, gleichzeitig würde unser Geist die moralisch eEnergie aus unserem Gegen-Körper auf Grund der psychischen Angst freisetzen.
Deshalb würde das moralische Ergebnis dieses Grabens wahrscheinlich Null oder nahezu Null sein. Würden wir dagegen ein gleiches Loch in die Erde graben, weil wir in ihm eine seltene Rosenart pflanzen möchten, die wir nach jahrelangen Mühen und Suchen bekommen konnten, würde zwar unser Körper schmerzen, aber unser Geist würde vor Freude singen. So würden unsere Chakren als auch unser Geist die moralische Energie komprimieren, und damit ihr Gesamtniveau erhöhen (natürlich hinge der Umfang der moralischen Energie, die komprimiert wird, von unserer Motivation ab). All das offenbart, dass das Gesamtergebnis unseres Tuns tatsächlich von der Summe oder der Differenz der Ergebnisse der Aktionen aller Gegen-Organe, die an den entsprechenden Aktivitäten beteiligt sind – im obigen Fall von den Chakren und dem Geist. Deshalb, was auch immer wir tun, müssen wir dabei auf erforderliche Weise die Gefühle und Motivationen in allen Gegen-Organen, die darin beteiligt sind, steuern.
Natürlich existiert eine ganze Reihe von wesentlichen Folgen des hier besprochenen Mechanismus der Arbeitsweise der Gefühle, die eine zusätzliche Besprechung erfordern. Eines von ihnen ist die „emotionale Ladung“ oder „emotionale Triebkraft“ /im englischen Original: „reactive potential“/, die auch im Unterkapitel JA7.1 erklärt wird. Wann immer eine Energie von einem Objekt zu einem anderen verlagert wird, wird zwischen diesen Objekten ein entsprechender Unterschied der Potentiale erzeugt. Als Beispiel betrachte man die elektrische Energie, die von einem Elektron des Kondensators zum anderen übertragen wird. Das Ergebnis wird sein, dass der Kondensator aufgeladen wird und uns einen Schlag versetzt, wenn wir ihn berühren.
Ähnlich ist es mit der Tätigkeit unserer Gegen-Organe. Wenn wir emotional die moralische Energie aus unserem physischen zu unserem Gegen-Körper verlagern, oder vice versa, führt dies zur gemeinsamen „Aufladung“ beider dieser Körper mit einzigartigem „emotionalen Potential“, das die Art der Erinnerung dieser Gefühle darstellt. Deshalb erzeugt jedes Gefühl, das wir erfahren, immer diese einzigartige emotionale Ladung als Nebenprodukt, das in unseren beiden Körpern gesammelt wird und das nur darauf wartet, sich auf jemanden unserer Umgebung zu entladen. Um die Sache noch interessanter zu machen, wird die emotionale Ladung, die während der Erfahrung des betreffenden Gefühls erzeugt wird, im Normalfall zur emotionalen Triebkraft für das Antigefühl dieses Gefühls. Es verursacht, dass die moralische Energie durch genau dieselben Gegen-Organe fließt, nur in entgegengesetzter Richtung, und auf diese Weise entsprechende Antigefühle zu den Gefühlen, die original auftraten, erzeugt. Um dies mit anderen Worten auszudrücken, erzeugen wir mit der Erfahrung eines betreffenden Gefühls immer gleichzeitig ein emotionales Potential, das die Tendenz aufweist, sich in ein Antigefühl von diesem Gefühl umzuwandeln. (Z.B. wenn wir Liebe erfahren, dann erzeugen wir auch die emotionale Ladung, die später versucht, sich in Hass zu verwandeln und vice versa.)
Daher erfüllen unsere Gefühle immer das Prinzip der Bipolarität, das im Unterkapitel I4.1.1 besprochen wurde, das sehr ähnlich der Kräfte Aktion und Reaktion arbeitet (d.h. jede Aktion erzeugt eine Reaktion und vice versa). Die Gefühle sind auch den elektrischen Ladungen sehr ähnlich (d.h. die Erzeugung jeder elektrischen Ladung führt gleichzeitig die Erzeugung und Ladung zu einer genau zu ihre entgegengesetzten). Dieser Vergleich der Gefühle mit den elektrischen Ladungen ist ziemlich nützlich, da er auch Hinweise für die Art und Weise enthält, wie wir unsere Gefühle steuern sollten. Natürlich führt diese Fähigkeit der Gefühle zur Ladung und Entladung zu weiteren Folgen, die mit mehr Details im Unterkapitel JE5.3 besprochen werden.
Das emotionale Potenzial besitzt jedoch eine so einzigartige Eigenschaft, dass es mit überschwelligen Motivationen modifiziert werden kann. Wenn also jemand genau in dem Moment das betreffende Gefühl spürt, besitzt dieser jemand eine starke Motivation mit überschwelliger Motivation, dann kann das emotionale Potential, das dieses Gefühl bildet, auf die Freisetzung eines völlig anderen Gefühls als das Antigefühl für dieses Gefühl programmiert werden. Um dies an einem Beispiel zu erläutern, wenn jemand einen starken physischen Schmerz durchlebt, jedoch gleichzeitig keinerlei Motivation erfährt, dann bildet dieser Schmerz ein normales emotionales Potential, das sich in der Zukunft zu einem physischen Vergnügen umgestaltet – bzw. in das Gegenteil von Schmerz (und vice versa).
Wenn aber jemand einen starken physischen Schmerz erfährt und im Moment seines Erfahrens eine überschwellige Motivation von Opposition und Rebellion erlebt, dann generiert dieser physische Schmerz keinerlei emotionales Potential für das physische Gefühl des Vergnügens, sondern das emotionale Potential für das geistige Gefühl Hass. Aus diesem Grund wandelt sich, wenn wir jemanden schlagen, der es gar nicht verdient hat, der aber gegen unser Schlagen stark rebelliert, der Schmerz dieses Jemands in ihm in das Gefühl des Hasses auf uns um. Des weiteren, wenn man z.B. einen Schmerz durchlebt, fühlt man während dessen Erfahrung eine überschwellige Motivation der Erwartung und des Wunsches, erzeugt dieser Schmerz dass emotionale Potential für ein Gefühl der Liebe. Aus diesem Grund wandelt sich bei Müttern, die den Geburtsschmerz mit einer starken Motivation der Erwartung und des Wunsches durchleben, der Schmerz gewöhnlich dann in starke Gefühle der Liebe um. Die Kenntnis des Mechanismus der Modifizierung des emotionalen Potentials unserer Motivationen besitzt eine enorme Bedeutung im totaliztischen Umgang mit Gefühlen. Durch die geschickte Nutzung dieses Wissens können wir unmoralische Gefühle in moralische Gefühle umwandeln. Die aktuelle totaliztische Form der Methode dieser Transformation ist im Unterkapitel JA7.2 beschrieben.
Eine weitere Folge des Gefühlsmechanismus ist, dass er auf sehr einfache Weise erläutert, was eigentlich der Alterungsprozess ist.
Übereinstimmend mit dieser Erläuterung messen unsere intelligenten Gegen-Körper genau die Menge der Moralenergie, die durch sie zum physischen Körper hindurchfließt und sich in Lebensenergie umwandelt. (Die Lebensenergie wird im nächsten Unterkapitel beschrieben. Diese Energie ist ein physikalisches, also „dummes“, Produkt der Umwandlung von intelligenter Moralenergie. Daher ist ihr Verhalten ausschließlich von den Gesetzen der Physik geregelt.) Der Algorithmus, der genau diese Menge der bereits gepumpten Energie beschreibt, wird auf die Lebensenergie draufgeschlagen, die aktuell aus unseren Gegen-Körpern fließt.
Wenn daher diese Energie verschiedene Teilen unseres physischen Körpers erreicht, um sie zu nähren, übergibt sie ihnen gleichzeitig diesen Algorithmen. Daraufhin, nach dem Erhalt dieses Algorithmus, beginnen die betreffenden Teile unseres Körpers sich entsprechend den Einschreibungen in diesem Algorithmus umzuwandeln. Diese Transformation wird von uns eben als Alterungsprozess beobachtet. Wenn wir hier also versuchen, eine Definition dessen zu finden, was der Prozess unserer Alterung im Licht des Konzept der Dipolaren Gravitation ist, dann kann man ihn wie folgt definieren:
„Der Alterungsprozess ist eine Erscheinung der Umprogrammierung unseres Körpers durch die Algorithmen, die in die Lebensenergie übertragen werden und deren Einschreibung die Information darstellt über die Gesamtmenge der Energie, die im Resultat des motivierten Öffnens der Gegen-Organe aktuell in Richtung vom Gegen-Körper zum physischen Körper hinfließt, beginnend vom Moment unserer Geburt an.“
Um es mit anderen Worten auszudrücken, ist die Länge unseres Lebens direkt durch den Gesamtumfang der Lebensenergie definiert, die auf Befehl unserer Motivationen durch die Gegen-Organe zu unserem physischen Körper freigesetzt und in Lebensenergie umgewandelt wird. Indirekt wird diese Länge definiert durch die Art der Motivationen, die die Transformation unserer moralischen Energie in Lebensenergie steuern. In dem Maße also, wie die Menge dieser Energie anwächst, programmieren die in sie hineingetragenen Algorithmen unseren physischen Körper so um, dass sich der Körper an die aktuelle Lebensphase anpasst. Wenn also jemand uns unserer Lebensenergie beraubt, wie das die UFOnauten tun und im Unterkapitel U4.1 beschrieben ist, ist das Ergebnis das, dass er auch von uns einen proportionalen Teil unseres Lebens raubt.
Der oben beschriebene Mechanismus des Alterungsprozesses wird tatsächlich von zahlreichen empirischen Beobachtungen bestätigt. Die wichtigste von diesen Beobachtungen bezieht sich auf die Lebensverlängerung von Affen durch ihre systematische Unterernährung. Die Experimente zeigten, dass, wenn man den Affen 30 % weniger Nahrung als die Menge gibt, die sie natürlicherweise essen würden, unterliegt ihr Leben disproportional einer höheren Verlängerung. Aus der Sicht des hier beschriebenen Mechanismus bedeutet dies, dass das Gegen-Organ Magen dieser Affen nicht nur, dass es um 30% weniger Energiemenge misst, die er zu ihren physischen Körpern freisetzt, um das Vergnügen des Stillens des Hungerns zu stimulieren, sondern auch die moralische Energie der Affen verstärkt statt sie zu senken. Das wiederum bewirkt diese disproportionale Zunahme ihrer Lebenslänge. Es ist erwähnenswert, dass diese Experimente mit den unterernährten Affen unsere Aufmerksamkeit auf die wichtige Bedeutung des im Unterkapitel JC1 beschriebenen totaliztischen Fastens richten.
Die Folgen des Mechanismus, der unsere Gefühle (und Motivationen) verwaltet, enden damit noch nicht. Er führt zu einer ganzen Reihe weiterer Folgen. Erwähnen wir einige von ihnen.
1. Er erklärt, dass Geist und Seele nicht imstande sind, Gefühle zu erfahren. Um imstande zu sein, Gefühle zu erfahren, ist der Besitz eines physischen Körpers notwendig. Daher, wenn wir die Idee des „Friedens“ als „Gefühl“ einführen, was vom kompletten Nichthaben von Gefühlen abhängt, dann werden die Wesen, die gestorben sind und daher keinen physischen Körper besitzen, der zum Erfahren von Gefühlen notwendig ist, von diesem Frieden überwältigt – was bedeutet, von einem Gefühl, keine Gefühle zu haben.
2. Er erklärt, dass die Objekte, die von uns für „tot“ gehalten werden, solche wie alle Figuren, Totempfähle, Steine, Bäume, Autos, Computer, alte Skelette und sogar sog. „Zombies“ tatsächlich imstande sind, Gefühle zu erfahren, weil sie sowohl einen physischen Körper als auch einen Gegen-Körper haben. Deshalb sollten wir uns nicht wundern, dass einige Objekte, die wir bisher als sog. „tote“ betrachtet haben, „Rache“ nehmen kann oder jemandem zeigen können, dass sie ihn lieben. Beispielsweise behaupten langfristige Besitzer derselben Autos, dass die Autos sie „lieben“, weil sie niemals unterwegs kaputt gehen, und wenn schon etwas mit ihnen passiert, dann nur so, dass es ihnen immer gelang, nach Hause zu kommen. Des weiteren können Computer be einigen Leuten zeigen, dass es ihnen „leid tut“, nur weil ihnen ihre Besitzer ihnen zu wissen geben, dass sie sie verkaufen oder jemandem anderen geben wollen.
3. Er erklärt, warum verschiedenste Religionen das Fasten fördern. Wie sich aus dem Mechanismus der Gefühle ergibt, der in diesem Unterkapitel beschrieben wurde, schwächt das Fasten unseren physischen Körper, versorgt aber gleichzeitig unseren Gegen-Körper mit einer großen Menge von Moralenergie, die er so sehr braucht. Deshalb arbeitet er nach dem Prinzip der direkten Energieumwandlung, die unsere physische Energie in moralische Energie transformiert. Bedauerlich ist, dass ich diesen Mechanismus der Gefühle einige Zeit nach dem, als ich die Erfahrung meines totaliztischen Nirwanas beendete. Anderenfalls hätte ich nämlich die Experimente mit dem Fasten komplettiert, ähnlich denen im Unterkapitel JF8 beschriebenen (vielleicht versucht der Leser, der das totaliztische Nirvana erreicht, solche Experimente selbst zu vervollständigen). Es geht darum, experimentell festzustellen, wie sich die Ausgabe der Moralenergie während des Fastens zur Ausgabe der Moralenergie während einer schweren körperlichen Arbeit verhält. Wenn sich beide dieser Ausgaben als vergleichbar erweisen würden, dann wäre es wert, das Fasten als eine der Möglichkeit des schnellen Aufbaus der eigenen moralischen Energie einzubeziehen. Die Tatsache, dass durch das Fasten ein Gewinn moralischer Energie bedeutend sein kann, scheinen die Lebensläufe der verschiedensten Asketen und Mystiker zu bezeugen. Viele von ihnen lebten gewöhnlich in Höhlen und führten ein eher wenig öffentliches Leben, das ihnen fast keine moralisch Energie zu erzeugen ermöglicht. Jedoch ihr Niveau an moralischer Energie war relativ hoch, was darauf schließen lässt, dass wahrscheinlich das Fasten die Quelle ihres hohen Energieniveaus war.
4. Er erklärt, warum der Totalizmus körperlichen Bestrafungen neigt, zur positiven Akzeptanz des Schmerzes, der Anstrengung und des Unwohlseins und zur Führung eines spartanischen Lebens. Wie es in den Unterkapiteln JC2 und JC1 erklärt wurde, begünstigt der Mechanismus der Gefühle Situationen, die die richtige Portion körperlicher Strafen für wirklich schuldige Personen imstande ist, in eine totaliztisch gute Tat umzuwandeln. Wahrscheinlich lässt dieser Mechanismus auch erkennen, dass die Annahme richtiger Motivation während uns berührender Lebensprobleme die Mühen und Beschwerden eines spartanischen Lebens umändern kann in eine totaliztisch gute Tat.
5. Er erklärt, warum geistige Arbeit in den meisten Fällen so wenig moralische Energie erzeugt (wie beschrieben im Unterkapitel JF8). Wie sich zeigt, verursacht geistige Arbeit fast immer geistige Leiden bei Menschen, die sie durchführen. Solche „Leiden“ sind unangenehme geistige Gefühle und verursachen Zerstreuungen anstatt Komprimierung unserer moralischen Energie. Deshalb, wenn der Totalizmus (oder der Leser) eine Methode findet, die erlauben würde, das „geistige Leiden“, das während der geistigen Arbeit entsteht, in geistige Freude zu verwandeln, dann würde die geistige Arbeit beginnen, eine bedeutende Menge von Moralenergie zu komprimieren. Damit verbirgt sich der Schlüssel zur Steigerung der moralischen Energie durch die geistige Arbeit in den entsprechenden Motivationen! Die die geistige Arbeit ausführenden müssen sie „lieben“.
Derselbe Mechanismus der Gefühle verursacht, nachdem er begonnen hat zu arbeiten, auch das Entstehen verschiedenster Begleitmechanismen. Deshalb werden die Gefühle die erste Quelle für eine ganze Reihe von Begleiterscheinungen. Um hier ein Beispiel solcher Begleiterscheinungen zu geben, so ist eines z.B. die Psychokinese. Die Psychokinese wird eben von den Gefühlsmechanismen verursacht und ausgelöst. Sie beruht auf der Bildung einer zielgerichteten und präzise gesteuerten Verlagerung der Gegen-Materie, was wiederum eine psychokinetische Bewegung hervorruft. Wenn es uns deshalb gelingt, das Gegen-Organ in unserem Gegen-Körper zu identifizieren, das die Psychokinese auslöst, und das einzigartige Gefühl zu identifizieren, welches die Arbeit dieses Gegen-Organs signalisiert und darüber hinaus, wenn wir lernen, die Motivationen zu kontrollieren, die mit diesem Gegen-Organ die entsprechenden Gefühle zu steuern, dann sind wir in der Lage, die Psychokinese mittels unserer Gefühle zu beherrschen.
Die Erläuterung des in diesem Unterkapitel vorgestellten Mechanismus der Gefühle und Motivationen liefert uns Anhaltspunkte, auf welche Art und Weise wir diese zwei geheimnisvollen Größen unseres Organismus richtig lenken und nutzen sollten. Hoffen wir, dass der Totalizmus in Kürze eine Serie effektiver Möglichkeiten entwickelt, die uns Schritt für Schritt die Verwaltung dieser Größen in jeder typischen Lebenssituation erläutern.


I5.6. Energie, Meridiane, Akupunktur

Das Unterkapitel I5.5 erläuterte, dass unser Gegen-Körper in sich eine einzigartige Form der Energie akkumuliert, die „Moralenergie“ genannt wird, und auch, dass unsere Gegen-Organe imstande sind, diese Energie zum Gegen-Körper zu pumpen und sie dazu aus dem physischen Körper nimmt. Allerdings analysierte das vorige Unterkapitel nicht die Details zum Thema weder der Form, die diese Energie in beiden Körpern annimmt, noch der Prozesse, die dieses „Pumpen“ begleiten. Beide Energieformen und der Prozess des „Pumpens“ selbst sind sehr komplexe Erscheinungen, die weiterer Erläuterungen bedürfen. Das vorliegende Unterkapitel I5.6 hat das Ziel, Licht in diese Dinge zu bringen.
Wie wir aus Forschungen in unserer physischen Welt bereits wissen, kann die Energie zahlreiche Formen annehmen. Zum Beispiel kann sie die mechanische Form annehmen – solche wie die schnelle Umdrehung der Räder an unseren Autos, sie kann die Form pneumatischer Energie haben – solche, die von den komprimierten Gasmolekülen im Reifen unseres Auto gebracht wird, sie kann die elektrische Form annehmen – solche, wie die sich bewegenden „Valenzelektronen“ und „Löcher“ in den Kristallen der Halbleiter besitzen usw. Wenn die moralische Energie in unserem Gegen-Körper akkumuliert wird, nimmt sie wahrscheinlich die Form der Verdichtung der Gegen-Materie von diesem Gegen-Körper an.
Gemäß den Beschreibungen im Unterkapitel H5.1, manifestieren sich alle Aktivitäten, die einen Zusammenhang mit dem Grad der Verdichtung der Gegen-Materie besitzen, in unserer physischen Gegen-Welt als positive elektrische Felder. Deshalb manifestiert  sich auch die moralische Energie, die in unserem Gegen-Körper aufbewahrt ist, in Form des positiven elektrischen Feldes. Ein interessanter Aspekt dieses elektrischen Feldes, das die moralische Energie darstellt, ist, dass es einen eher steilen Gradienten an der Grenze unseres Körpers bildet, weil außerhalb unseres Körpers ein fast neutrales elektrisches Feld herrscht, dass das Pendant des Niveaus des Nullfeldes in unserer Umgebung ist.
An dieser Stelle sei daran erinnert, dass der Gegen-Körper (d.h. „Geist“), in dem unsere moralische Energie gepackt ist /möglicherweise im Sinne von „gepackten“, komprimierten Dateien im PC/, im Ganzen faktisch aus nur einer Substanz geformt ist – in dieser Monographie als „Gegen-Materie“ bezeichnet. Gewöhnlich ist dieser Fakt schwer sich vorzustellen, denn wir sind es gewohnt, dass unser physischer Körper aus unzähligen Substanzen bestünde, zum Beispiel Knochen, Muskeln, Fett, Blut, Haut usw.. Um also den Gegen-Körper zu verstehen, stellen wir uns vor, dass unser Gegen-Körper wie eine Skulptur aus einem Stück Metall ist – sagen wir mal aus „Gold“. Zugleich aber ist unser Gegen-Körper eine genaue Kopie unseres physischen Körpers, mit allem Gewebe, Nerven, Muskeln, Knochen perfekt abgebildet.
Daher muss sich unsere hypothetische Skulptur nicht als einzigen Goldblock vorgestellt werden, sondern als ein sehr anspruchsvolles Design, das mit extrem dünnen Golddrähtchen eingeflochten ist. Dieses Geflecht spiegelt mit Hilfe verschiedenster Dichten, Richtungen und Wicklungen dieser „dünnen Golddrähte“ präzise unseren physischen Körper wider, auch die feinsten Einzelheiten. Da sich die Wicklung und der Verlauf dieser „dünnen Golddrähte“, die im elektrischen Feld unserer Moralenergie platziert sind, für verschiedene Teile unseres Körpers unterscheiden, gemäß dem, was im Unterkapitel H5.1 beschrieben wurde, erzeugt dieses „Geflecht aus Gold“ zusätzlich elektrischen Strom.
So könnten wir uns die Erzeugung elektrischen Stroms so vorstellen, dass jedes einzelne Drähtchen in unserer hypothetischen Skulptur des Gegen-Körpers gleichzeitig ein Teil eines natürlichen Stromerzeugers wäre. Dieser Stromerzeuger bildet ein elektrisches Feld in vollem Umfang um jedes dieser „Golddrähtchen“. Wenn also jemand diese Skulptur berührt, würde er einen elektrischen Schlag bekommen. Würde jemand Messinstrumente nutzen, um festzustellen, wie die Elektrizität durch die „goldene“ Skulptur fließt, bevor der elektrische Schlag den Beobachter trifft, würde sich herausstellen, dass sie durch sehr verschlungene Wege fließt, die aber den Verlauf der Wicklung und der einzelnen „Drähtchen“ der Skulptur widerspiegeln.
Wir würden diese Wege „Meridiane“ nennen. Diese Energie-Meridiane sind einfach Kanäle oder Leitungen, die von der Struktur unseres Gegen-Körpers gebildet werden, an denen die Moralenergie entlangfließt. Wir können uns dies als komplexes geflochtenes Muster aus „dünnen Golddrähtchen“ vorstellen, die allen Richtungen des Umfangs der „goldenen“ Skulptur durchdringen und in der Lage sind, Energie zu führen. Natürlich sind diese Meridiane oder „goldenen Drähte“ nicht in geraden Linien angeordnet, die unsere goldene Skulptur durchqueren, sondern sie bilden sehr komplexe Schaltungen, die immer noch viele Untersuchungen erfordern, um vollständig identifiziert und beschrieben werden zu können.
Zum Beispiel verbinden sie fast jedes innere Organ in unserem Körper mit den verschiedensten Punkten auf unserer Haut (die Punkte nennen wir „Akupunkturpunkte“). Darüber hinaus verbinden sie jedes Organ mit jedem anderen Organ – daher wird unser ganzer Körper auch in den Ohren, Augen, Füßen, Händen usw. widergespiegelt. Daher ist beispielsweise unsere Leber mit zahlreichen Punkten auf der Haut elektrisch verbunden, von denen wir einige in unseren Ohren, Füßen, Händen und vielen anderen Stellen finden können.
Natürlich muss sich die Energie, die in unserem physischen Körper enthalten ist, sich in physischer Form manifestieren, bevor sie von unseren Gegen-Organen zum Gegen-Körper gepumpt werden, um dort als intelligente moralische Energie gesammelt zu werden. Der Grund ist, dass sie in der physischen Welt enthalten ist und daher muss sie in anderer Form dargestellt werden als die in der Gegen-Welt dargestellte. Beispielsweise ist jede physische Energie „dumm“, dagegen weist die moralische Energie Intelligenz auf. Bisher hatten wir keinen Namen für diese Energie aus unserem physischen Körper, daher ordnen wir ihr hier zwei Namen zu, „Rohenergie“ (wenn sie aus Nahrungsmitteln gewonnen wird) und „Lebensenergie“ (wenn sie bereits von unseren Chakren in konsumierbare Form überführt wird.
Es gibt eine Rechtfertigung für den Namen „Lebensenergie“, weil aus anderen Analysen (siehe Unterkapitel JE9) wird deutlich, dass diese besondere Energie, die durch unseren physischen Körper fließt, diesen Körper am Leben erhält. Die Lebensenergie kann im physischen Körper nicht in Form eines positiven elektrischen Feldes erhalten werden, weil so ein Feld nur im Gegen-Körper gebildet wird. In unserer Welt jedoch können negative elektrische Ladungen in Bewegung gesetzt werden, weshalb sie negative elektrische Ströme bilden, die entlang dieser Meridiane der Gegen-Welt, die mit einem positiven elektrischen Feld geladen sind, fließen.
Das Ergebnis ist, dass die Lebensenergie in unserem physischen Körper in Form negativer elektrischer Ströme (Ladungen) aufbewahrt ist, die entlang den durch die Verbreitung des in unserem Gegen-Körper gebildeten positiven elektrischen Feldes gekennzeichneten Meridianen fließen. da die positiven elektrischen Felder unseres Gegen-Körpers und die negativen elektrischen Ladungen unseres physischen Körpers faktisch ihre Aktion gegenseitig neutralisieren, ist unser ganzes System des dualen Körpers im elektrischen Sinne fast neutral (d.h. es zeigt fast keine Anwesenheit von  Feld oder Ladung). Jedoch die Tatsache des fast neutralen Zustandes ist die Balance zwischen dem sehr starken positiven (statischen) Feld unseres Gegen-Körpers und der starken negativen (dynamischen) elektrischen Ladung, die durch unseren physischen Körper fließt.
Die Koexistenz dieser zwei Energieformen, der Moralenergie und der Lebensenergie, verursacht, dass der gegen-materielle Körper zusammen mit dem biologischen Körper wie ein extrem wichtiges „System der Bewahrung und Umwandlung von Energie“ funktioniert. Dieses System besteht aus vier Grundkomponenten, nämlich aus:
(1) dem gegen-materiellen Körper – den wir uns wie eine Art Behälter vorstellen können, in dem die moralische Energie gelagert und aufbewahrt wird,
(2) den Gegen-Organen (z.B. den Chakren) – die den Energiefluss und -umwandlung verwalten, d.h. die komprimieren die moralische Energie im Gegen-Körper oder setzen sie zurück zum physischen Körper frei,
(3) dem physischen Körper – der die Lebensenergie speichert und verbreitet, und
(4) den physischen Organen, die entweder die rohe Energie aus unserem Essen, Trinken, Luft gewinnen, oder die ihnen zugewiesene Lebensenergie für die Realisierung ihrer Lebensfunktionen nutzen.
Diese vier Grundkomponenten erhalten den unikalen „Energiezyklus“ in unserem System des dualen Körpers. Dieser „Energiezyklus“ ist einfach der Durchfluss der Energie zwischen unseren beiden Körpern. Er beginnt bei den physischen Organen, die die rohe Energie gewinnen aus unserer Nahrung und Umgebung gewinnen. Diese rohe Energie geht danach durch die Quellmeridiane – die sie zu den einzelnen Chakren und Gegen-Organen führen. Im Ergebnis unserer aktiven moralischen Handlungen durchdringt die rohe Energie die Gegen-Organe, die diese Energie zum Gegen-Körper pumpt und sie gleichzeitig in moralische Energie umwandelt. Im Gegen-Körper, bereits als moralische Energie, wird sie wie in einer Art Container bis zur späteren Nutzung aufbewahrt.
Während unserer Nachtruhe (Schlaf) schalten sich unserer Gegen-Organe ein, die die Moralenergie aus dem Gegen-Körper hin zum physischen Körper freisetzen und sie in Lebensenergie umwandeln. Die für unser Leben und unsere Gesundheit unentbehrliche Lebensenergie zerfließt sofort durch die sie verbreitenden Meridiane, die sie zu den einzelnen physischen Organen liefern. Ihre Wanderung endet in den physischen Organen, die die Lebensenergie konsumieren und wandeln sie für ihren korrekten Betrieb um. Dieser Zyklus erhält unsere Körper am Leben und in einwandfreiem Zustand. Für seinen korrekten Betrieb gibt es folgende Stadien:
1. Die Absorption der rohen Energie aus Nahrung und Umgebung.
Die in unserer Nahrung, die wir zu uns nehmen, in den Getränken, die unseren Durst löschen, in der Luft, die wir einatmen, im Wasser, in dem wir baden usw. enthaltene Energie wird durch unsere physischen Organe gewonnen und zu den Eingängen unserer Chakren als rohe Energie geleitet. Im physischen Körper bildet sie mehrere „Quellströme“ der rohen Energie, die die Form von Durchflüssen negativer elektrischer Ladungen einnehmen. Diese Quellströme fließen durch unseren Körper hindurch entlang einer Reihe von sog. „Quellmeridianen“. Die Quellmeridiane beginnen bei unseren Organen, die diese Energie absorbieren, führen durch alle Gegen-Organe unseres Körpers bis hin zu einigen Austritts-Punkten auf unserer Haut. Diese Quellströme, die frei durch unseren Körper fließen, bilden unsere Quelle der rohen Energie. Die rohe Energie ist absolut notwendig für unser Überleben, da sie nach der Umwandlung in Lebensenergie unseren Körper am Leben erhält. Leider nähren die Quellmeridiane unseren physischen Körper überhaupt nicht mit Energie, sondern konzentrieren sich auf die Versorgung aller unserer Gegen-Organe mit roher Energie, woraufhin sie diese Energie zu unserem Gegen-Körper pumpen. Damit also unser Körper die ihm notwendige Lebensenergie zukommt, muss diese Energie aus dem Gegen-Körper zu ihm freigesetzt werden.
2. Versetzen der rohen Energie in den Gegen-Körper und ihre Umwandlung in Moralenergie.
Diese Quellströme roher Energie, die zu allen Gegen-Organen fließen, werden darauffolgend durch diese Gegen-Organe aufgefangen. Die Gegen-Organe pumpen sie zum Gegen-Körper und wandeln sie in Moralenergie um. Dieses Pumpen ist immer die Quelle des bestimmten Gefühls, wie es im vorigen Unterkapitel I5.5 beschrieben wurde. Nachdem die rohe Energie zum Gegen-Körper gepumpt wurde, ändert sie die Form und wird zur „Moralenergie“. Die Moralenergie ist ebenfalls absolut für unser Überleben notwendig, weil sie das Leben und die Funktionen unseres physischen Körpers aufrecht erhält.
Die Moralenergie wird in unserem Gegen-Körper ohne Verluste gehalten, doch ohne Pause setzen sie einige unserer Gegen-Organe zurück zu unserem physischen Körper frei und in Lebensenergie transformieren. Wie es im Unterkapitel I5.5 beschrieben wurde, wird diese Freisetzung der Moralenergie ebenso durch ein entsprechendes Gefühl begleitet. Die Gegen-Organe, die unsere moralische Energie zu unserem physischen Körper freisetzen, können dieselben sein, oder andere, die diese Moralenergie komprimierten. Nach der Freisetzung der Moralenergie zum physischen Körper ändert diese Energie erneut ihre Form und wird in konsumierbare Lebensenergie umgewandelt. Daher werden die Ventile, die diese in unseren Gegen-Organen enthaltene Energie freisetzen, gleichzeitig zu einer Art Distributoren, die die Lebensenergie in unserem physischen Körper verteilen.
3. Die Freisetzung der Moralenergie in unserem Gegen-Körper zum physischen Körper hin und ihre Wandlung in Lebensenergie.
Sie erfolgt immer während des Schlafes statt. Diese Freisetzung führen immer dieselben Gegen-Organe aus, deren betreffende Energie sie während der täglichen Aktivitäten komprimierten. Immer ist diese Freisetzung auch verbunden mit der gleichzeitigen Transformation der Moralenergie in Lebensenergie. Nach der Rückkehr in den physischen Körper landet diese Energie jedoch in einem anderen Meridiane-System, das wir „Stärkungs-Meridiane“ /im englischen Original: „distributary meridians“, das polnische Wort bezieht sich auf Verstärkung, Vermehrung/ nennen können.
Die Aufgabe der Stärkungs-Meridiane ist die Verbreitung der Lebensenergie in unserem ganzen physischen Körper und die Stärkung jeder Zelle unseres Körpers. Jedes Gegen-Organ versorgt verschiedene Stärkungs-Meridiane, die durch die einzelnen Teile unseres physischen Körpers fließen, mit Lebensenergie. Während der Freisetzung der Energie erzeugt jedes Gegen-Organ gleichzeitig auch ein anderes und für ihn charakteristisches Gefühl. Das bedeutet praktisch, dass die Arten von Gefühlen, die wir hauptsächlich in uns erzeugen, über die Versorgung mit Energie entscheiden, und daher auch über die Gesundheit der betreffenden Teile unseres physischen Körpers. Deshalb erzeugen die Menschen, welche nur eine einzige Gefühlsart erzeugen, berauben ihren Körper des Zuflusses der Lebensenergie zu den Teilen des Körpers, die mittels der Gefühle, die bei ihnen fehlen, genährt werden. Deshalb verfallen sie /diese Teile des Körpers/ der entsprechenden Krankheitsart. Dies wiederum hat zur Folge, dass alle Schmarotzer /im Original Parasiten, woraus sich auch die Philosophie des Parasitismus, wie sie der Autor bezeichnet, ergibt/, die sich nach und nach aller balancierter Gefühle berauben, solche Krankheiten aufweisen werden, die charakteristisch für so eine parasitäre Lebensweile sind. Wie obiges bezeugt, ist ein balanciertes emotionales Leben, das die Harmonie aller möglichen Gefühle generiert, die Grundvoraussetzung für eine körperliche Gesundheit, da es gleichmäßig unserem ganzen physischen Körper Lebensenergie zuführt.
Natürlich hat die Feststellung dieses Fakts unzählige Folgen. Zum Beispiel liefert sie erste Leitlinien für die Entwicklung einer völlig neuen Heilmethode, die man „Heilung mit Gefühlen“ nennen und die zu einer grundlegenden „Präventivmethode“ in der „Medizin der Gegen-Welt“, beschrieben im Unterkapitel H10, werden könnte. Bei dieser Methode würden wir einfach die verschiedensten „emotionalen Übungen“ durchführen, die auf der systematischen Generierung einer Folge von Gefühlen beruhen, die entweder unseren ganzen Körper mit Lebensenergie versorgen oder auch die Teile des Körpers stärken würden, die uns Sorgen machen.
Natürlich müssen vor der Entwicklung dieser Methode viele Untersuchungen der Gefühle komplettiert oder eine sog. „Karte der Gefühle“ erstellt werden. (Solche Karten würden zeigen, welche Gefühle in welchen Gegen-Organen erzeugt werden und welchen Energiefluss diese Gefühle hervorrufen.)
4. Freisetzung der Lebensenergie zurück in die Umgebung.
Nach dem, wie die Lebensenergie durch unseren ganzen physischen Körper fließt, die in kleine Ströme der Energieversorgung geformt sind, fließt sie langsam entlang unserer Versorgungsmeridiane und waschen und stärken die Teile unseres Körpers, durch die die Meridiane durchgehen. Jeder Teil des Körpers wird dabei durch verschiedene Gegen-Organe versorgt. Dann werden diese Ströme an die Hautoberfläche geleitet, von wo sie in die Umgebung abgegeben werden. Diese Abgabe betrifft die gesamte Oberfläche der Haut. Sie verstärkt sich mit der  Erhöhung des Drucks der Lebensenergie in unserem physischen Körper. Darüber hinaus vergrößert sie sich auch mit unserem Alter, so dass sehr alte Menschen ihre fast ganze Lebensenergie an die Umgebung abgeben, die zu ihrem physischen Körper freigesetzt wird. eine enorm wichtige Eigenschaft des oben beschriebenen Energiezyklus ist, dass seine einzelnen Phasen nur auftreten können, wenn unser Körper sich in von ihm geforderten Zustand befindet. Der Fluss der rohen Energie aus dem physischen Körper zum Gegen-Körper und die Akkumulation der moralischen Energie im Gegen-Körper erfordert sowieso unsere Aktivität. Daher kommt dieser Fluss nur zustande, wenn wir aktiv sind, wenn wir arbeiten uns am Leben teilnehmen.
Jedoch kann der Fluss der Moralenergie aus dem Gegen-Körper zum physischen Körper, ihre Wandlung in Lebensenergie und die Auffüllung unserer Versorgungsmeridiane mit Lebensenergie nur im Schlaf stattfinden. Deshalb ist der Schlaf absolut notwendig für die natürliche Art der Regenerierung unserer physischen Kräfte. Dieser Schlaf kann jedoch eliminiert werden, wenn wir lernen, unsere Meridiane mit der stärkenden Lebensenergie auszufüllen, die aus einer anderen Quelle als unsere Gegen-Organe kommt (z.B. durch die von anderen Menschen gegebenen Lebensenergie, oder auch durch Raub ihrer Energien). Bevor wir jedoch den Schlaf aus unserem Leben verbannen, müssen wir zuerst ein Gerät bauen, das fähig sein wird, die Lebensenergie aus den Versorgungsmeridianen anderer Menschen zu saugen (d.h. eine Art „Kältekammer“), und das die ausgesaugte Energie unserem eigenen Körper zuführt.
Dieser „Energiezyklus“ entscheidet über alles in unserem Leben, darüber, was wir fühlen, über den Zustand unserer Gesundheit, über Krankheiten, die uns befallen, über das Leben und den Tod und über viele andere Dinge. Weitere Details über die nächsten Etappen unseres Energiezyklus als auch über die Konsequenzen, die dieser Zyklus hervorruft, sind in den Unterkapiteln JF3, JA7.1, I5.3, I5.5.1 /momentan nicht vorhanden/ und JE9.1.1.
Wenn es zu irgendeiner Blockade dieses Energieflusses im System unserer beider Körper  kommt, oder wenn jemandes Meridiane nicht die Lebensenergie erhalten, sie sie brauchen, dann ruft diese Blockade bzw. dieser Energiedefizit Krankheiten hervor. Unter den vielfältigen Methoden der Heilung solcher Krankheiten wird auch die Akupunktur genutzt, die bisher durch die derzeitige Medizin nicht verstanden wurde. Das Energiesystem erklärt die Akupunktur auf einfache Weise. Es zeigt, dass die „Akupunktur eine Methode für die Rückführung des Flusses der Lebensenergie durch die Meridiane ist, in denen eine Blockade war oder die nicht durch unsere Gegen-Organe versorgt wurden“. Diese Restauration des Energieflusses nimmt gewöhnlich die Form einer metallenen Nadel an, die elektrisch mit dem entsprechenden Meridian verbunden wird (d.h. sie wird in den „Ausgang“ des betreffenden Meridians gesteckt). Solch eine Nadel nimmt elektrische Ladungen an, die durch den entsprechenden Meridian fließen und und diese Ladungen in die Umgebung freisetzt. Daher arbeitet sie wie eine Art „Pumpe“, die einen schnelleren und besseren Fluss der Lebensenergie durch den betreffenden Meridian herbeiführt und auf diese Weise für eine bessere Versorgung der kranken Teile unseres Körpers sorgt.
Die Akupunktur kann nicht nur mit metallenen Nadeln realisiert werden, sondern auch mit anderen Objekten, die leitende Eigenschaften aufweisen und den Energiefluss stimulieren, die z.B. Energieimpulse liefern können, die unsere Meridiane stimulieren oder welche diese Energie abpumpen und sie berichtigt. Zum Beispiel gibt es in Malaysia einen Volksglauben, der in der Praxis wirklich funktioniert (ich probierte es aus), und der besagt, dass, wenn jemand vom Regen erwischt wurde und keinen Ausbruch einer Krankheit aus diesem Grunde wünscht, sollte mit einer Klinge den allernächsten Grashalm abschneiden und diesen Grashalm hinter eines seiner Ohren legen.
Obwohl dieser Volksglauben nicht erklärt, wieso dieser Grashalm wirkt, ist es einfach zu folgern, dass der Grashalm, nachdem er hinter das Ohr gelegt wurde, seine eigene Lebensenergie emittiert, die mit der Lebensenergie, die er aus den Akupunkturpunkten hinter unserem Ohr bezieht, eine Wechselwirkung eingeht. Da jedes Ohr Akupunkturpunkte von fast allen wesentlichen Organen des menschlichen Körpers enthält, liefert diese Wirkung der Energie des Grashalms die Verhinderung einer Krankheit, die ein Ergebnis des Regens sein könnte.
Ein anderer Glauben, der eine Beziehung zur Akupunktur hat, stammt aus der Volkskunde Polens. Er besagt, dass die ersten Tropfen jedes neuen Regens, die bis zu dem Moment fallen, bis die Erde nass sit, die Menschen krank machen. Deshalb ist es gemäß dieses Glaubens möglich, total durchnässt zu sein und dennoch gesund zu bleiben, so lange wir es schaffen, die ersten Regentropfen zu meiden, bis die Erde vollkommen nass ist.
Um zu erklären, wie dieser Glauben wirkt, müssen wir uns erinnern, dass die ersten Regentropfen, die herunterfallen, wenn der Boden noch trocken ist, sie unabhängig davon, dass sie den Boden nass machen, auch alle Unreinheiten in der Luft säubern. Deshalb sind  die Tropfen dieses ersten Regens hoch geladen mit Ionen der Verunreinigungen, die normal in der Luft schweben. Wenn dieser Regen auf unsere Haut fällt, blockiert die Energie aus den Ionen der Verunreinigung den Fluss der Lebensenergie unserer Haut und verursacht eine Krankheit. Deshalb wirken die ersten Regentropfen wie eine Art Anti-Akupunktur, die unsere Energie-Meridiane blockieren.
Der Mechanismus des Energieflusses durch das duale System unserer Körper, das oben erläutert wurde, liefert tatsächlich auch das erste Prinzip für ein Messinstrument für die moralische Energie, die jemand in seinem gegen-materiellen Körpern zu sammeln schaffte. Die Arbeit eines solchen Instruments kann auf dem Prinzip der vorübergehenden Entfernung des Gleichgewichts zwischen dem positiven elektrischen Feld, gebildet von unserem Gegen-Körper, und der negativen elektrischen Ladung, die durch unseren physischen Körper fließt, gestützt sein. Unter normalen Bedingungen neutralisieren sich diese beiden Felder, so dass unser System der dualen Körper elektrisch neutral ist. Wenn wir jedoch zeitweise diese Balance verlieren, z.B. durch die Verbindung eines Fingers unserer rechten Hand und unseres Zehs an unserem linken Fuß zu einer elektrischen Schaltung, die eine gewisse Spannung Stromstärke hat, dann wird das elektrische Feld, das durch die Störung der Balance in unserem Gegen-Körper gebildet wird, proportional zu unserem Niveau der Moralenergie sein. Wenn wir also in so einem Zustand präzise Messinstrumente anschließen, z.B. an unseren Finger in der linken Hand  und Zeh am rechtem Fuß, dann wird die Anzeige dieses Instruments proportional zum Niveau unserer moralischen Energie sein.
Um dies an einem anschaulichen Beispiel zu erläutern, nehmen wir einen Kondensator anstelle unseres Körpers und Gegen-Körpers. Wenn dieser Kondensator nur teilweise geladen ist, haben wir keine Ahnung, wie viel Elektroenergie in ihm gesammelt ist. Haben wir aber Zugang zu einer der Elektroden dieses Kondensators und können aus ihr eine bestimmte Ladungsmenge hinzufügen oder entfernen bzw.  die Spannung auf diese Elektrode um einen bestimmten Wert vergrößern/verringern, können wir gleichzeitig messen, wie viel Elektrizität dann durch die zweite Elektrode desselben Kondensators fließt und welche Spannung die zweite Elektrode aufweist, und sind dann bei der Entwicklung einer entsprechenden Methodik des Verfahrens in der Lage, schrittweise zu bestimmen, wie viel Elektrizität dieser Kondensator enthält.
Es gibt bedeutend mehr Informationen zum Thema des Energieflusses durch das System der beiden Körper, als sich in einem so generellen Papier erläutern lässt. Weitere Details würden jedoch die Präsentation in speziellen Publikationen erfordern, nicht aber in einer allgemeinen Monographie über das Konzept der Dipolaren Gravitation und den Totalizmus. Hoffen wir also, dass die hier gelieferte Information zu ernsthafteren Untersuchungen in diesem wichtigen Bereich inspiriert, so dass die „Medizin der Gegen-Welt“, postuliert im Unterkapitel H10, schnell Wirklichkeit werden kann.


I5.7. Magie, schwarze Magie, kung-fu, Liebe usw.

Die Mechanismen der Gegen-Welt können von Menschen erkannt und für ihre unterschiedlichen Ziele genutzt werden. Bisher wurde eine ganze Reihe solcher Anwendungen empirischen Wissens über die Welt von einigen Menschen beherrscht. Die übliche Anwendung beruht auf dem Prinzip der „Einweihung“. Ihre Beispiele sind die sog. „Magie“, „Schwarze Magie“, „kong-fu“, „Liebe“ usw.. Die durch dieses „Geheimwissen“ gewonnenen Effekte nutzen eine ganze Reihe von Phänomenen und Prinzipien, die auf der Existenz der Gegen-Welt basieren. In diesem Kapitel beschreiben wir wenigstens die wichtigsten ihrer Beispiele.

I5.7.1. Magie, die nach dem Prinzip von Befehlen funktioniert, die der intelligenten „moralischen Energie“ erteilt werden

Es gibt eine Art von intelligenter Energie, die von der Philosophie des Totalizmus „moralische Energie“ (Die Chinesen nennen sie „chi“) genannt wird. Beschreibungen dieser Energie präsentierte ich im Unterkapitel I4.3 des vorliegenden Bandes dieser Monographie, aber auch in den Unterkapitel JB3.2 und JG3.7 aus den ihnen entsprechenden Bänden 7 und 8 dieser Monographie. Diese Energie erwerben, gewinnen und übertragen die Menschen auf verschiedene Weise, z.B. sie durch sog. „moralische Arbeit“ erzeugen. einige gewinnen sie durch Absorption von anderen Menschen, durch sog. „moralischen Vampirismus“. Sie lässt sich auch im Rahmen des Betens übertragen, z.B. zu toten Objekten – wie ich dies im Unterkapitel I6.1 für Bäume und Steine aus Malaysia, „Datuk“ genannt, beschreibe.
Diese intelligente moralische Energie (oder „chi“) hat die Eigenschaft, dass man empirisch lernen kann, wie man ihr Aufträge erteilen kann, die sie realisiert. Bei Beherrschung der Fähigkeit, ihr zu befehlen, was sie für jemanden tun soll, gewinnt sie die Fähigkeit zur Realisierung von Handlungen, die den bekannten Gesetzen von Physik und Natur entgegenstehen. Auf diese Weise sind Menschen, die diese Fähigkeit beherrschen, imstande, Felsen mit bloßen Händen zu brechen – wie jener Steinmetz aus dem Dorf Cielcza, beschrieben m Punkt #E7 der totaliztischen Webseite namens „Seele“ (Webseite polnisch – pdf polnisch | Webseite englisch – pdf englisch), Stahlstäbe mit dem Kopf zu zerschlagen – wie die menschen, die das chinesische „kung-fu“ praktizieren, „blutlose Operationen“ mit bloßen Händen durchzuführen, Wunden fast sofort zu verschließen, beliebige Objekte „schweben“ zu lassen, Statuen und Tote zum Gehen zu zwingen usw.
Viele Arten von Magie und „übernatürlichen Handlungen“ basiert auf der empirischen Fähigkeit, dieser „moralischen Energie“ oder „chi“ anzuweisen, was sie für jemanden tun soll. Geben wir hier einige Beispiele, die aus der totaliztischen Webseite namens „Kirche des Hl. Andrzej Bobola in Milicz“:
#1I5.7.1. „Totenführer“ (death walkers) aus dem alten China.
Der richtige Einsatz der Magie, die auf den Befehlen an die intelligente „moralische Energie“ basiert, kann dazu führen, dass Tote zu „gehen“ beginnen. Beispielsweise praktizieren die Chinesen die Jahrhunderte alte Tradition, dass ihre Toten in Familiengräbern in den Städten begraben werden, wo ihr Familienclan herstammt. Selbst wenn also jemand von ihnen weit weg von zu Hause verstarb, wurde sein Körper ins Familiengrab geführt und erst dort begraben. Natürlich gab es in den alten Zeiten KEINE Kühlschränke. Deshalb gab es in China in den Zeiten vor dem Kühlschrank und vor dem schnellen Transport diesen magischen Beruf des sog. „Totenführers“ (im Englischen „death walkers“ genannt).
Auf der Seite 94 des Buches [1#1I5.7.1] von Frena Bloomfield, “The Book of Chinese Beliefs” (Arrow Books Ltd. (17-21 Cornway Street, London W1P 6JD, Great Britain), London 1983, ISBN 0- 0993190-0-4, 213 Seiten), ist die Beschreibung dieses alten chinesischen Fähigkeit, die Toten selbst aus eigener Kraft marschieren zu lassen. Diese Personen wurden gerufen, wenn jemand weit von zu Hause weg verstarb, als Kühlschränke und schnelle Transportmittel noch nicht erfunden waren. In so einem Fall sprach der „Totenführer“ einen entsprechenden Zauberspruch („spells“) und der tote Körper stellte sich auf die Beine und begann aus eigener Kraft rhythmisch zu marschieren, wohin er vom Totenführer geführt wurde. Hier ist ein Bericht vom Marsch solcher Körper, zitiert von einem Zeugen aus Hong Kong (siehe [1#1I5.7.1 Seite 94), der sich persönlich solch eines Ereignisses erinnert:
Zunächst meine Übersetzung dieser Beschreibung:
„Ich war noch ein kleiner Junge, ungefähr 10 Jahre alt, als eines Tage meines Mutter kam und sagte, dass wir nicht nach draußen gehen dürfen und auch nicht aus dem Fenster schauen dürfen, was auch immer geschehe. Natürlich war ich aufgeregt und wollte wissen, warum. Mutter verdeckte alle Fenster und verriegelte sie und sagte uns, dass die Toten in Kürze durch unser Dorf gehen werden und niemand auf den Hof rausgehen darf, wenn sie durchgehen. Der Einzige, der kein Toter sei, war dieser Totenführer, der diese spezielle Macht über sie hatte. So also saßen wir in unserem Haus und, tatsächlich, nach einer Weile hörten wir den Klang ihres Herankommens. Schwere Schritte in sehr gleichmäßigen Rhythmus. Wir saßen ganz ruhig für den Fall, dass sie entdeckten, dass wir dort sind – und das ganze Dorf war so ruhig wie wir. Sogar die Hunde und Hühner gaben keinen Ton von sich. So saßen wir eine ziemlich lange Zeit über, auch als sie schon weg waren, weil wir uns fürchteten, auf den Hof hinaus zu gehen. Und so geschah es, dass ich von den überführten Toten erfuhr.“
(Dieselbe Beschreibung im englischsprachigen Original: “I was just a little boy, about ten years old, and one day my mother came in and said I mustn’t go outside or even look out of the window, no matter what happened. Of course, I was very excited by this and I wanted to know why. She covered all the windows and locked them and then locked the doors and she told me that the dead would be walking through our village very soon and no one could go out while they passed through. Everyone believed that you would die if you looked at the dead walking through. The only one who wouldn’t die was the person who had this special power over them. So we sat inside our house and, sure enough, after a while we heard the sound of them coming. Heavy footsteps in a steady rhythm. We kept very quiet in case they would know we were there and the whole village was quiet, just the same. Not even the dogs or chickens made a sound. And we sat still for a long time after they’d gone, afraid to go out. And that was how I learned about the walkers of the dead.”)
#2I5.7.1. „Zombie“ aus Westindien.
Die Fähigkeit, tote Körper zur Ausführung bestimmter aufgaben zu zwingen, wurde auch auf den Inseln Westindiens (englisch „West Indies“) praktiziert. Dort wurden die Toten, die solch einer magischen Behandlung ausgesetzt waren, „Zombie“ genannt – weshalb dieser Name jetzt oft in Bezug auf Personen mit nicht dem höchsten Geist verwendet wird. Zum Thema „Zombie“ gibt es viel Literatur. Sogar das Internet enthält ihre Beschreibungen. Daher werde ich diese Beschreibungen hier nicht wiederholen.
Eine den „Zombies“ sehr ähnliche Verwendung von toten Körpern wird auch von den sog. „Bomoh“ in Malaysia praktiziert (d.h. von Malaien, die Magie praktizieren/ auch malaysische Shamane genannt/). Nur, dass die malaysischen „Bomoh“ sich toter Körper von Kinderopfern bedienen. In Malaysia werden diese magischen Befehle ausführenden Kinderkörperchen „Toyol“ genannt.
#3I5.7.1. „Marschierende Statuen oder Skulpturen“ im alten Indien.
Im alten Indien waren Magier tätig, die imstande waren, Statuen aus Stein oder Metall zum Leben zu erwecken und deren Befehle auszuführen. Das Prinzip der Belebung dieser steinernen oder metallenen Statuen in Indien beruhte auf derselben magischen Anwendung der intelligenten moralischen Energie, die auch die weiter oben beschriebenen „Totenführer“ aus China anwandten.
Ich persönlich habe in meinen Untersuchungen keinen schriftlichen Bericht eines Augenzeugen angetroffen, der solche marschierenden Statuen“ in Indien gesehen und beschrieben hätte. Doch in den mündlichen Überlieferungen des Fernen Ostens werden diese Statuen relativ häufig erwähnt. Auf der Basis ihrer Beschreibungen entstand eine große Anzahl von Szenen aus „Science Fiction“-Filmen, in denen auch solche „marschierenden Statuen“ gezeigt wurden – zum Beispiel in Filmen der „Indiana Jones“ – Serie.
#4I5.7.1. Magische Vorführung des „Seilkletterns“ im alten Indien.
Im alten Indien waren Magier tätig, deren populäre Darbietung darauf beruhte, dass ein flexibles Seil sich selbst in die Höhe hob – so wie das die Schlange „Kobra“ tut. Dann versteifte sich das Seil so stark, dass der Helfer des Magiers imstande war, an ihm in die Höhe zu klettern. Tatsächlich las ich einmal sogar einen schriftlichen Bericht eines Augenzeugen der Vorführung eines solchen Magiers. Leider notierte ich zu diesem Zeitpunkt nicht die Quelle der Daten dieses Berichts – und kann sie deshalb hier nicht angeben. Ich erinnere mich an eine wesentliche interessante Einzelheit in diesem Bericht, dass sich der Himmel zur Zeit der Vorführung zu verdunkeln schien, über der Erde Nebel aufkam oder eine niedrig hängende Wolke. Letztlich verschwand dieser junge Helfer des Magiers, der an diesem geradegebogenen und versteiftem Seil hochkletterte, nach einer bestimmten Zeit vollkommen aus dem Blickwinkel der Zuschauer in diesem Nebel oder niedrig hängenden Wolke. Es sieht also danach aus, dass gleichzeitig mit der Versteifung des Seiles dieser Magier die Kondensation des Wasserdampfes verursachte, auf der Grundlage desselben Prinzips, wie es die „UFOs, die sich in den Wolken verbergen“ tun – beschrieben auf der totaliztischen Webseite namens “Wolken als Versteck für UFOs” (Webseite polnisch – pdf polnisch | Webseite englisch – pdf englisch).


I5.7.2. Magie und Schwarze Magie, die nach dem Prinzip der „Gleichschaltung“ arbeiten

Die gegen-materiellen Körper („Geist“) aller materiellen Objekte, die im Unterkapitel I5.1 beschrieben wurden, verbergen in sich eine bedeutende Fähigkeit der Gegen-Welt, deren wichtigste Folgen gut ist sich bewusst zu sein. Es ist die Fähigkeit zur „Gleichschaltung“ ihrer selbst von Gegen-Körpern zweier Objekte. Ein Beispiel dieser Gleichschaltung kann die Gleichschaltung einer Wünschelrutengänger-Karte und eines realen Terrains, zum Ziel der Aufdeckung der Felder auf dieser Karte sein, die im realen Terrain existieren. Diese Gleichschaltung beruht auf der Bildung einer dauerhaften Verbindung der Gegen-Organe „Barmherzigkeit“ /oder auch „Mitgefühl“/ in beiden miteinander gleichgeschalteten Gegen-Körpern. Nach der Verbindung beider dieser Gegen-Organe, tritt auch, welchen Fluss der moralischen Energie einer der  Gegen-Körper auch erfährt, derselbe Fluss der moralischen Energie im zweiten Gegen-Organ ein. Dies wiederum bringt enorme Konsequenzen, die im vorliegenden Unterkapitel beschrieben werden.
Die Gleichschaltung beruht auf der Verwendung jemandes Gefühlskraft, damit der Gegen-Körper eines Objekts zu einem Gegen-Körper eines anderen Objekts verbunden wird und sich somit beide Objekte zusammen repräsentieren. Nach so einer Gleichschaltung geschieht alles, was einem der Gegen-Körper eines Objekts mit einer entsprechend ausreichenden Gefühlsladung (d.h. über dem Schwellenwert – siehe Unterkapitel JG5.3 dieser Monographie) geschieht, auch dem zweiten Gegen-Körper und umgekehrt. Wenn wir beispielsweise die Karte mit einem Bereich des realen Terrains gleichsetzen und wenn wir mit dem erforderlichen Gefühlsniveau suchen, wo die bestimmte Person oder das Objekt auf der Karte ist, wird die Position dieses Objekts oder der Person auch auf derselben Stelle in diesem realen Terrain sein.
Die Eigenschaften der Gleichschaltung sind: man kann sie einseitig ausführen, sie gewährleistet eine gemeinsame Präsentation der miteinander verbundenen Gegen-Körper in Handlungen, die von Gefühlen mit hoher Intensität begleitet werden, die Verwirklichung der gemeinsamen Repräsentation kommt mit einer notwendigen zeitlichen Verzögerung für die Realisierung von verwirklichenden Programmen.
Diese Fähigkeit der Gegen-Welt zur Gleichschaltung zweier Objekte, die sich danach beginnen gemeinsam zu präsentieren in Bezug auf alle mit ihnen ausgeführten Handlungen mit dem erforderlichen (überschwelligen) Gefühlsniveau, besitzt viele verschiedene praktische Anwendungsmöglichkeiten, derer sich die Bewohner entwickelter Länder noch nicht bewusst sind, obwohl sie schon immer den Bewohnern sog. „primitiver“ Länder bekannt sind. Zwei der häufig angewandten und am besten bekannten von ihnen sind „Magie“ und „Schwarze Magie“. Bei meinen zahlreichen Wanderungen durch die Welt hatte ich die Gelegenheit, auch in Ländern zu verweilen, in denen ihre Anwendung zur Tagesordnung gehört, obwohl sie inoffiziell und wie im Verborgenen stattfindet.
Beispielsweise in Indonesien, Malaysia und Thailand ist die Praktizierung von Magie und Schwarzmagie immer noch eine der weithin akzeptierten Möglichkeiten, bestimmte persönliche Ziele zu realisieren. Darüber hinaus können dort wichtige öffentliche Zeremonien unter freiem Himmel ohne eine Person stattfinden, die mit Hilfe der Magie Regenfälle bis zum Ende der Zeremonie verhindern. Um etwas von ihnen zu diesem Thema zu erfahren, muss man in diesen Ländern länger und persönlich leben und die mit ihm verbundenen Personen (z.B. in Malaysia „Bomoh“ genannt) gut kennenlernen, damit sie durch Freundschaft geneigt sind, uns einige ihrer Geheimnisse zu erzählen. Als ich also einmal jemanden kennenlernte, der sich mit einem von ihnen beschäftigt oder beschäftigte, bemühte ich mich zu erforschen, wie die betreffende Person es realisiert und dadurch herauszufinden, worauf sie beruhen. Auf diese Weise lernte ich grundlegende Mechanismen kennen, die ich im vorliegenden Unterkapitel versuchen werde vorzustellen.
Im Sinne der angewandten Technik von „Magie“ und „Schwarzer Magie“ sind sie ähnlich, obwohl ihre Ziele gegensätzlich sind. Die Magie konzentriert sich ausschließlich darauf, Gutes zu tun und den Menschen zu helfen. Die schwarze Magie dagegen wird zu negativen Zielen, zur Rache an jemandem, zu bösen Taten und Säen von Zerstörung usw. angewandt. Es stellt sich heraus, dass in der Magie und in der schwarzen Magie ihre ganze Kunst zu dieser Gleichschaltung zweier Objekte, beispielsweise einer gewöhnlichen Puppe mit irgendeiner Person, führt. Und wenn diese Gleichschaltung durchgeführt wird, dann wird, was auch immer mit dem einen Objekt ausgeführt wird, und dass währenddessen das Gefühl mit entsprechendem „überschwelligem“ Niveau auslöst, das auch Teil des zweiten Objekts.
Wenn also beispielsweise mit großer Bösartigkeit und dem Verlangen, dass es weh tut, die Puppe mit einer Nadel mit jemandem gleichschaltet wird, dann fühlt auch diese Person den wahrhaftigen Schmerz. Wenn man mit einem Gefühl der Rache die Puppe beginnt zu würgen, erfährt auch die reale Person die Kurzatmigkeit. Natürlich kann man die Magie auch, unterstützt von starken Gefühlen, als positive Handlungen mit dieser Puppe ausführen, beispielsweise ihr angenehme Erfahrungen liefern oder sie von unangenehmen Symptomen heilen, was kurz darauf auch die von ihr repräsentierte Person erfährt.
Beschreibungen über die Realisierung von Magie und schwarzer Magie kann man auch in Büchern finden. Einige ihrer Beispiele sind aus dem in diesem Kapitel zitierten Buch [1#3I5.4] (siehe auch [3H2] i [1I7]). Beispielsweise bespricht dieses Buch auf den Seiten 96 und 97 den Fall einer jungen verheirateten Frau, die plötzlich begann, in den Augen zu verkümmern. Nach Konsultierung einer „Wahrsagerin“ erfuhr sie, dass jemand gegen sie schwarze Magie ausübt. Um diese zu neutralisieren, muss sie nun einige Schritte tun, die man „Gleichschaltung“ nennen kann.
Auf der Seite 97 des Buches [1#3I5.4] (und auch [1I7] i [3H2]) ist diese Gleichschaltung wie folgt beschrieben: „Sie ging an die Stelle, wohin er sie führte und – wie er ihr anwies, schaute unter einen großen Stein. Unter ihm fand sie, genau wie er sagte, eine eng gefesselte Krabbe, auf deren Panzer ihr Name und Geburtsdatum aufgeschrieben ist. Sie starb langsam an Hunger, konnte sich weder bewegen noch ernähren. Sie band also das arme Wesen los und entließ es in die Freiheit. Ab dem Moment hat sich ihr Gesundheitszustand nach und nach verbessert.“
(Im englischsprachigen Original: “She went to the place and, as directed, looked under a huge stone. Under it, she found, as he had said she would, a crab which was tied and which had her name and birth date written on its shell. It was slowly starving to death, being quite unable to move and feed. She sent the wretched creature free and sent it stumbling on its way. From that day onwards, her health slowly improved.”).
Einige Zeit danach gab die vorige Ehefrau des Mannes dieser Frau zu, dass sie gegen sie schwarze Magie anwandte. Interessant dabei ist, dass jemand völlig anderes als die „Wahrsagerin“ mit „psychischen“ Methoden einen Weg gefunden hat, ihr zu raten. Auf derselben Seite 97 des Buches [1#3I5.4] (und auch [1I7] und [3H2]) ist auch eine allgemeine Methode der schwarzen Magie beschrieben. Hier der entsprechende Abschnitt: „Eine weitere populäre Methode tödlichen Zaubers ist ähnlich dem in der schwarzen Magie der westlichen Welt angewandten: die Verwendung menschlicher, mit Nägeln durchbohrter Figuren. Zu diesem Zweck werden ziemlich grob geschnitzte Holzfiguren verwendet, auf denen das genaue Geburtsdatum des Opfers geschrieben steht. Dann spricht die ‚Wahrsagerin‘ Gebete zu den Göttern und Göttinnen der Hölle und hämmert die Nägel in die sensiblen Punkte der Figur, was zu Krankheit oder Tod führt.“
(Im englischsprachigen Original: “Another popular method of casting a death spell is similar to that used in black magic in the western world: the use of a humanoid figure stuck with nails. Fairly crudely carved wooden dolls are used for this and the exact birth date of the victim is written on the doll. After that, the magician will say prayers to the gods and goddesses of hell and then hammer nails into strategic points of the doll to cause sickness or death.”).
Hinzuzufügen ist, dass nach meinen Forschungen außer dem Namen und genauem Geburtsdatum des Opfers die die schwarze Magie (oder Magie) Praktizierenden manchmal zur Gleichschaltung auch Gegenstände benutzen, die den Opfern gehörten (am liebsten Haare, Fingernagelstücke, Kleidungsstücke, Schmuck usw.), oder auch Objekte, die zuvor beim visuellen Kontakt mit dieser Person mit ihr gleichgeschaltet wurden (deshalb sollte man in einigen Ländern Südostasiens, wo die Magie in großem Maßstab zur Anwendung kommt, erwägen, entweder einen psychischen Selbstschutz anzunehmen oder auch den Menschen die Aufmerksamkeit zu entziehen, die uns gegenüber schlechte Absichten haben, und die plötzlich ein Blatt von einem Baum in unserer Nähe abbrechen oder einen Grashalm, oder auch ein Steinchen oder Stock aufheben, wenn wir neben ihnen gehen; sie starren uns dabei sehr intensiv an und schließlich kann dieses Blatt oder dieser Grashalm von ihnen für die Gleichschaltung mit uns genutzt werden, was ihnen dann ermöglicht, ihre Magie auf uns auszuüben). Manchmal auch schneiden sie die Figur des Opfers aus Papier aus und anstatt des Hämmerns mit Nägeln oder Nadeln lassen sie ihre Wut auf viele andere Weisen aus (z.B. schlagen, vergraben, unter Wasser drücken).
Eines der Probleme der Magie und schwarzen Magie ist, dass, damit sie funktionieren, der die Magie Praktizierende während der „Behandlung“ des gleichgeschalteten Objektes oder der direkten Einwirkung auf die lebende Person das Niveau seiner Gefühle zum hier sog. „überschwelligen Niveau“ erhebt (zur Bedeutung einer Bedeutung siehe Unterkapitel JG5.2). Da das überschwellige Gefühlsniveau gewöhnlich sehr hoch ist, können gewöhnliche Sterbliche unter normalen Umstände nicht imstande sein, sich von ihnen zu befreien. Deshalb wenden die Personen, die Magie oder schwarze Magie ausüben, eigene geheime Methoden zur Anhebung ihrer Gefühle auf das erforderliche Niveau an.
Diese Methoden werden auch typischerweise entweder zum „Berufsgeheimnis“ des betreffenden die Magie Praktizierenden oder sind auch gleich in die Prozedur der betreffenden Magie selbst eingebaut, so dass letztlich der Erfolg in großem Maße von der emotionalen Leistungsfähigkeit dieser Methoden abhängt. Manchmal aber können aufmerksame Beobachter herausfinden, worauf sie beruhen. Um hier ein Beispiel zu erwähnen, dass eine „geheime Methode“ darstellt, ist mir ein sehr „beliebter“ Heiler des Stammes der Bidayuh in den Dschungeln Borneos bekannt, der dort auf Grund der Wirksamkeit seiner Magie sehr bekannt und populär ist (beachte, dass Heilung immer eine Art der Magie ist). Dieser Heiler drückt sich während seiner Behandlungen zum Zwecke der Hebung seines Gefühls auf das überschwellige Niveau Angelhaken in seine Finger.
Der intensive Schmerz, die die Angelhaken bei ihm bei jeder Berührung und Bewegung auslöste, führte dazu, dass das Gefühlsniveau dieses Heilers den für die Magie erforderlichen überschwelligen Wert erreichte. Um hier auch ein Beispiel einer Methode zu erwähnen, bei dem die Anhebung der Gefühle auf den überschwelligen Wert in die Magie-Prozedur selbst eingebaut ist, so erläuterte mir ein mit mir befreundeter Malaie (d.h. er gehört der Rasse der Malaien an) die magische Prozedur, die er selbst (dieser Malaie also) anwandte, um eine Frau zu erobern, die im seinerzeit besonders gut gefiel. Das Schlüsselelement dieser Magie war, dass er auf dem Weg, den seine von ihm eroberte Frau oft ging, einen Grabstein versteckte (mit dem im Register mit entsprechenden magischen Handlungen eingeschriebenen Befehl der Unterwürfigkeit und Hingabe), den er persönlich und allein an einem speziell dafür ausgesuchten Tag um Mitternacht aus einem Friedhofsgrab ausgrub.
Die riesige emotionale Ladung, die auf dieser Stein auf Grund dieser makabren Umstände seines Ausgrabens übertragen wurde, wurde zu diesem überschwelligen Gefühl, das ausschlaggebend für den Erfolg seiner Magie wurde.
Die Eigenschaft zweier Objekte, deren Gegen-Körper miteinander gleichgeschaltet wurden, ist, dass sie mit der Zeit beginnen, sich einander zu ähneln. Wenn diese  Objekte zu verschiedenen Kategorien gehören, z.B. jemandes Porträt und die lebendige Person, dann werden beide im selben Tempo altern, ähnliche Arten von Schäden haben, denselben Charakter der Zerstörung usw. Wenn zwei Personen gleichgeschaltet werden, z.B. ein Paar sich liebender Menschen, dann beginnen sie sich immer ähnlicher im Aussehen zu werden.
Aus den hier beschriebenen Gesetzen der Gleichschaltung von Objekten und Personen ergeben sich auch zahlreiche Überzeugungen verschiedener Völker. Zum Beispiel glauben die Chinesen, dass, wenn eine schwangere Frau jemanden oder etwas sehr liebt, oder auch nicht liebt (hasst), einige Eigenschaften dieser stark geliebten oder auch gehassten Person oder Dinge auf das Kind übergehen. Gemäß ihrem Glauben übertragen sich besonders intensive Übertragungen von Eigenschaften, wenn die Mutter dabei zusätzlich erschreckt wird. Es wird auch angenommen, dass auf das Kind in der Regel auch negative Eigenschaften übertragen werden. In zumindest einem Fall, den ich gut kenne, freundete sich eine Mutter eines Sohnes während der Schwangerschaft mit einer Kollegin im Büro an und verbrachte viel Zeit mit ihr und tatsächlich übertrugen sich viele Eigenschaften dieser Freundin auf den Jungen.
Auf der Basis der Feststellungen im vorliegenden Unterkapitel lassen sich solche Übertragungen von Eigenschaften einer Person, zu der die Mutter ein sehr starkes Gefühl empfindet, auf das Kind, das Aussehen eingeschlossen, mit dem Mechanismus der Gleichschaltung zweier Objekte erklären. Unter Beachtung der Existenz dieses Mechanismus diktiert der chinesische Volksglaube, dass die Mütter immer alle Personen ignorierten, die starken Einfluss auf ihre Gefühle üben, aber auch, damit sie nicht den Zoo besuchen, ganz speziell, wenn sie dort stark erschreckt werden können, weil das Aussehen bestimmter Tiere auf ihr Kind übergehen könnte. Erwähnenswert ist hier auch, dass die altpolnische Folklore einen ähnlichen Glauben besitzt – der früher „sich Vergucken“ genannt wurde. Ihm zufolge übertrug sich das Aussehen und die Eigenschaften der Person, in die sich die Mutter „verguckte“. Ein anderer altpolnischer Glaube besagte, dass wenn sich schwangere Frauen erschrecken, weil sie sich irgendwo stoßen, ihr Kind genau an dieser Stoßstelle ein Muttermal hatte.
Leider wissen die Menschen gewöhnlich nichts über die Existenz des hier besprochenen Mechanismus noch kennen sie die Gesetze der Gleichschaltung und deren Aufhebung. Daher gibt es Situationen, in denen sie jemand durch Zufall ausführt und es so belässt. Beispiele für so eine unbeabsichtigte Gleichschaltung ohne deren Aufhebung können sein: (1) Gleichschaltung der Karte ganz Polens mit der wahren Fläche Polens durch einen Wünschelrutengänger, der sich sagen wir daran versucht, Erdöl zu finden, um es später zur Gleichschaltung wiederzufinden, (2) unfreiwillige Gleichschaltung durch jemandes ehemalige “Flamme” des Paares auf einem Foto mit dem echten Menschenpaar und das Belassen des Bildes in diesem Zustand, oder (3) zufällige Gleichschaltung eines Bildes von einem Rollenfoto einer geliebten Schauspielerin durch einen verliebten Verehrer mit der Schauspielerin selbst.
Wenn nach der Ausführung einer solchen zufälligen Gleichschaltung die betreffende Person aus irgendwelchen Gründen mit negativem Gefühl, Wutkrämpfen oder mit zorniger Eifersucht etwas mit diesem immer noch gleichgeschalteten Objekt tut, realisiert er unbeabsichtigte schwarze Magie und dasselbe passiert auch in der Wirklichkeit. Wenn sich beispielsweise dieser Wünschelrutengänger seinen Finger schmerzhaft an der Papierkante der mit Polen gleichgeschalteten Karte schneidet und dann in einem Anfall von Wut die Karte in einen Eimer voll Wasser wirft, dann – wenn sein Gefühl den überschwelligen Wert überschreitet – kann kurz danach ganz Polen aus ungeklärtem Grund überschwemmt werden, ähnlich zur Überschwemmung, die vom 5. bis 14. Juli 1997 Polen heimsuchte.
Ein sehr interessanter Fall der hier besprochenen Gleichschaltung sind gemeinsame Verbindungen der Gegen-Körper zweier verschiedener Personen, die sehr stark emotional miteinander verbunden sind. Im Falle einer solchen Verbindung ihrer Gegen-Körper geschieht, was auch immer der einen dieser Personen geschieht und das erforderliche Gefühlsniveau auslöst, in relativ kurzer Zeit auch der zweiten Person und das unter sehr ähnlichen Umständen. So eine Gleichschaltung der Gegen-Körper zweier Personen hat fast immer im Falle von Zwillingen gleichen Geschlechts seinen Platz, die über einen langen Zeitraum hinweg zusammen leben oder lebten.


I5.7.3. Der auf dem Prinzip der „Gleichschaltung“ basierende Mechanismus der Liebe

Eine gemeinsame Gleichschaltung ihrer zwei Gegen-Körper ist eine ziemlich allgemeine Erscheinung unter Verliebten. Wenn sie eintritt, lässt sich das leicht erkennen, weil beide Verliebte beginnen, sich sehr ähnlich zu sein. In Polen gab es mal den Volksglauben, der  über Paare so etwas besagt wie „wer sich ähnlich wird, heiratet“. Gleichzeitig beginnen ihre Schicksale in allen Dingen übereinzustimmen, die mit der Auslösung starker Gefühle verbunden sind – was im übrigen gewöhnlich vollkommen unbeachtet bleibt, weil es eine natürliche Sache ist, dass jedes verliebte Paar alle wichtigen Ereignisse gleichzeitig erlebt, d.h. sich heiraten, eine gemeinsame Wohnung beziehen, ein Auto kaufen usw.. Auch wenn sie dieselbe schmerzhafte Krankheit erleiden, erklärt man sich das rational, dass „sie sich gegenseitig angesteckt haben“. Bemerkt können nur sehr besondere Umstände, z.B. wenn einer von ihnen einen Unfall weit weg vom anderen erleidet und sehr bald danach den zweiten ein sehr ähnlicher Unfall passiert, oder selbst wenn sie nicht verheiratet sind, passieren ihnen immer ähnliche Ereignisse. Wenn die Liebe vergeht, dann wird auch die gegenseitige Gleichschaltung unterbrochen. Wenn die Liebe jedoch andauert, dann kommt sogar der Tod innerhalb eines kurzen Zeitraums und unter ähnlichen Umständen.
Die Feststellung des Faktes, dass im Licht der hier dargestellten Informationen die Liebe  als „Verbindung eines Gegen-Körpers (Geist) zum anderen definiert werden kann, die das gemeinsame Durchleben aller starker Gefühle auslöst“, beinhaltet viele Folgen. Beispielsweise offenbart er, dass die Liebe auf derselben Erscheinung basiert wie die Magie und daher der Magie sehr ähnliche Ergebnisse gibt (z.B. Verjüngung durch Liebe). Das erklärt, dass die Liebe keine physische Erscheinung ist, sondern auf der gegen-materiellen Ebene (Geist) auftritt. Es lässt auch erkennen, dass die Liebe nicht nur auf zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts begrenzt ist, sondern sich auch zwischen beliebigen zwei Wesen, Objekten oder zwischen einem Wesen und einem Objekt zeigen kann.
Er warnt Idole vor den Konsequenzen von Liebeleien zu vieler Verehrer – schließlich trifft alles an überschwelligem Gefühlniveau dann jemanden von diesen verliebten Verehrern und nach einiger Zeit trifft es auch die Objekte ihrer Begierde. (Genau deshalb haben schöne Schauspielerinnen und Schauspieler immer so ein dramatisches Leben – sie werden von allem berührt, was jemand von ihren Verehrern schwer betroffen hat.) Er erklärt auch solche rätselhaften Erscheinungen wie die ungewöhnliche Ähnlichkeit zwischen Hunden und ihren Herrchen. Ihr Beispiel kann der Tod der Hunde sein, die den Tod ihrer geliebten Herrchen imitieren. Im neuseeländischen Timaru faszinierte mich bei einem Spaziergang am Stadtstrand in der ersten Hälfte des Jahres 1999 ein schöner Dalmatiner. Dieser Hund bemühte sich sichtlich auf drei Beinen zu gehen, denn er simulierte die Versteifung des rechten Hinterbeins, d.h. desselben Beins, das bei seinem Herrchen verletzt und steif war. Nur, wenn dieser Hund vergaß, dass das Bein nicht verwendet und gebeugt werden darf, z.B. wenn er hinter Möwen herjagte, begann er plötzlich, alle seine Beine zu benutzen.
Es ist sicher auch wissenswert, dass die Gleichschaltung in beide Richtungen funktioniert. Wenn also ein Objekt mit etwas oder jemandem sehr leistungsfähigen und kriegerischen gleichgeschaltet wurde, nimmt er auch ähnliche Eigenschaften an und während eines eventuellen Zerstörungsversuchs kann dieses Objekt seine Kraft, um sich gegen die Zerstörung zu wehren. Beispielsweise traf ich in Malaysia auf Erzählungen eines tatsächlichen Falls, der den lokalen Kult namens „Datuk“ betraf. Ein am Wegesrand stehender Baum wurde mit dem vitalen und lebhaften Leben eines Heimatdorfes  dadurch gleichgeschaltet, weil dessen Einwohner ihn als ihr heiliges Symbol betrachteten. Als Straßenarbeiter kamen, um ihn zu fällen, brach dem Sägeführenden plötzlich Blut aus dem Mund und er starb auf der Stelle.
Obwohl es schwer für die modern gebildeten Straßenbauingenieure zu verstehen war, ließ sich der Baum erst fällen, wenn auf Intervention der Dorfverwaltung „Priester“ eine „magische“ Übertragung der Gleichschaltung auf einen anderen Baum ausführten.
In einem anderen Fall, auf den ich traf, stand 1997 am Ortseingang von Benok auf Borneo, das vom Stamm der Bidayuh bewohnt wurde, ein alter Totempfahl, der mit diesem Ort gleichgeschaltet war (vielleicht steht auch heute noch dort). Die Einwohner warnten immer die Neuankömmlinge, dass dieser Pfahl „es nicht mag, fotografiert zu werden“. Sie berichteten mir auch, dass ein deutscher Tourist nicht auf die Warnung hörte und fotografierte. Sofort danach erlitt er einen Schwächeanfall und eine halbe Stunde später fiel er in Bewusstlosigkeit. Wäre nicht die Hilfe der örtlichen Ältesten gewesen, die den Totempfahl um seine Gesundheit „gebettelt“ hat, wäre der Deutsche sicher in kürzester Zeit gestorben.
Enorm interessant sind die Untersuchungsergebnisse, die auf den Zusammenhang zwischen miteinander gleichgeschaltenen Freunden desselben Geschlechts und dem Übergewicht (Adipositas), das beide Freunde aufzeigen. Diese Untersuchungen wurden in den USA durchgeführt und ihre Co-Autoren waren Professor James Fowler und Dr. Nicholas Christakis von der University of San Diego. Ihre kurze Beschreibung war u.a. in dem Artikel ”Obesity can spread in social circles”, der auf Seite 8 der südkoreanischen Zeitung „Korea Times“ erschien, Ausgabe vom Freitag, 27. Juli 2007, und auch diskutiert wurde im Artikel ”Fat creeps in on little cat feet” von Seite 7 der südkoreanischen Zeitung ”International Herald Tribune“, Ausgabe vom Samstag/Sonntag, 28. Juli 2007. (Diese beiden Artikel basierten auf dem ähnlichen Artikel, der ursprünglich in der „The New York Times“ erschien.)
Gemäß diesen Untersuchungen erhöhen wir, wenn unser bester Freund desselben Geschlechts sein Gewicht bedeutend erhöht, auch wir unser Gewicht – auch wenn dieser Freund Tausende von Kilometer von uns weg wohnt. Auf diese Weise verbreitet sich in der Gesellschaft Adipositas wie eine Art „soziale Ansteckung“ (englisch „a kind of social contagion“) aus. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass diese Untersuchungen rein empirischer Natur sind. Sie basieren auf medizinischen Daten, die im Laufe von 32 Jahren gesammelt wurden. Sie haben also ein perfektes faktisches Fundament. Wenn man jedoch den Mechanismus betrachtet, der den Kern des Einflusses auf das Übergewicht der besten Freunde bildet, dann zeigt sich, dass dies definitiv ein Mechanismus sein muss, der auf der miteinander geistigen Gleichschaltung basiert – d.h. auf einem Mechanismus, wie er hier im Unterkapitel beschrieben wird.
Bezüglich der Objekte, die mit jemandem oder etwas „gleichgeschaltet“ sein könnten, sollten wir vorsichtig sein. Beispielsweise muss man im Falle ihrer Zerstörung zuerst die Gleichschaltung aufheben. Darüber hinaus ist es unerlässlich, sich während der Zerstörung selbst von allen negativen Gefühlen zu befreien, die eine unbeabsichtigte schwarze Magie auslösen könnte. Man muss daran denken, dass die Gleichschaltung im Falle eines Objektes vorhanden ist, das für jemanden eine große emotionale Bedeutung hat, z.B. Souvenirs, Fotos, alte Briefe, Hauspläne, Landkarten, Puppen, Spielzeug, Kleidung usw. Darüber hinaus können auch alle religiösen Kultobjekte wie Kreuze, Figuren der Schutzheiligen der betreffenden Ortschaft usw. gleichgeschaltet sein, oder Objekte, die zum Zweck der Herbeiführung von Glück genutzt werden, Talisman, Totems von Dörfern und Stämmen etc. pp.
Sowohl die Magie als auch die schwarze Magie und auch die unbeabsichtigte Magie sowie alle anderen Folge von Auslösungen starker Gefühle generieren auch ein entsprechendes Karma (siehe Unterkapitel I4.4). Was daher jemand auch mittels ihrer tut, muss danach dafür zahlen – ähnlich wie dies mit jeder anderen unserer Handlungen in Sachen der Moralgesetze geschieht. Selbst wenn die Magie unbeabsichtigt ist, beschwert das aus ihr sich ergebende Karma ihren Auslöser auf ähnliche Art wie das Karma, das aus einem versehentlich verursachten Unfall auch den Täter beschwert (siehe die Beschreibungen der Moralgesetze im Unterkapitel I4.1.1). Das bedeutet, dass ähnlich wie im Leben man sehr aufpassen muss, um keinen unglücklichen Unfall herbeizuführen, da gemäß den moralischen Gesetzen man dann eine moralische Verantwortung auf sich nimmt für dessen Folgen. Ebenso sollte man versehentliche Auslösungen unbeabsichtigter Magie vermeiden.
Um eine Anleitung zur Vermeidung anzubieten, erarbeitete ich einen zusätzlichen Teil und verknüpfte ihn mit dem Totalizmus, der der Kontrolle starker Gefühle gewidmet ist, solcher negativer wie Wut, Eifersucht und Hass, damit diejenigen, die wollen, imstande sind, die zerstörerischen Effekte, die diese Gefühle auslösen können, zu neutralisieren – siehe Erläuterungen im Unterkapitel JG5.3.
Zum Schluss dieses Unterkapitels soll noch einmal die Aufmerksamkeit auf einen Fakt gerichtet werden, der sich seit Jahrhunderten bemüht, uns auf eine Volkstradition zu lenken, den wir aber uns hartnäckig weigern zur Kenntnis zu nehmen. Es ist die nicht immer und nicht durch alle erkannte Wahrheit, dass „alles, was man mit Hilfe technischer Geräte tun kann, man auch mit Hilfe natürlicher Fähigkeiten des menschlichen Körpers tun kann, und auch, dass alles, was der menschliche Organismus imstande ist natürlich zu tun, auch mit Hilfe entsprechender Geräte getan werden kann.“ Beispielsweise kann ein Bagger ein Loch graben, aber das kann auch ein gewöhnlicher Arbeiter. Auf der anderen Seite pumpt unser Herz eine Flüssigkeit (Blut), man kann also auch  ein Gerät bauen (Pumpe), die exakt dasselbe Pumpen ausführen kann.
Die obige Wahrheit hat großen Nutzen in Bezug auf die Magie. Die Magie jedoch ist die Richtung der Nutzung der Fähigkeiten des menschlichen Organismus, die zu Ergebnissen führt, die die heutigen menschlichen Geräte nicht imstande sind zu erreichen, die aber bereits von technischen Geräten der UFOnauten-Simulationen erreicht wurden. Daher ist die Magie das natürliche Pendant der technischen Handlungen der UFOnauten-Simulationen. Da wir noch kein technisches Pendant für diese Handlungen besitzen, wäre die Magie das einzige Werkzeug zu unserer Disposition, das wir eventuell den UFOnauten entgegenzusetzen hätten, würden wir die Magie gut beherrschen. Leider wissen die UFOnauten-Simulationen perfekt über die Möglichkeiten der Magie Bescheid.
Sie rotteten aus unserer Gesellschaft ihre Nutzung für alle Fälle aus (u.a. durch die Nährung der inquisitorischen Hysterie im Mittelalter) – siehe auch das Unterkapitel VB5.1.1 der älteren Monographie [1/4]. Auf diese Weise schlugen die UFOnauten uns Werkzeuge aus der Hand, die wir bis zum Bau unserer eigenen, die Möglichkeiten der Gegen-Welt freigebenden technischen Geräte gebaut haben, die wir eventuell ihnen hätten entgegenstellen können. Noch dazu verhinderten diese UFOnauten-Simulationen, während sie die Verbreitung der Nutzung der Magie unter den Menschen bekämpften, auf diese Weise auch unser Interesse in die Richtung, die uns erlaubt hätte, den Fakt der Existenz der Gegen-Welt früher zu erkennen und eine Theorie ähnlich der im Konzept der Dipolaren Gravitation beschriebenen zu entwickeln. Angesichts dessen sollte man die negative Aufstellung der heutigen Wissenschaftler zur Magie nicht als Ausdruck der Wissenschaftlichkeit ihrer Ansichten behandeln. Es ist eher ein Beweis für die Rückständigkeit ihrer Ansichten.


I5.7.4. Auf dem Prinzip der telepathischen Hypnose arbeitende Magie

Ein weiteres Prinzip, auf dem eine ganze Reihe von Magiearten basiert, ist die telepathische (Fern-) Hypnose. Diese schneller Fernhypnose wird ziemlich weit in der Tierwelt angewandt. Beispielsweise basiert eben auf diesem Prinzip das „übernatürliche“ Fangen von Fröschen durch die polnische Ringelnatter – beschrieben im Unterkapitel R4.2 aus Band 15 dieser Monographie, und auch auf der Internetseite „Stawczyk“ (Webseite polnisch – pdf polnisch | Webseite englisch – pdf englisch).
Auch Haie nutzen dieses Prinzip der Fernhypnose ihrer Opfer zum Zweck schmerzfreier Bisse – so wie ich das auf der totaliztischen Seite „Stawczyk“ (Webseite polnisch – pdf polnisch | Webseite englisch – pdf englisch) beschrieben habe. Auch einige Menschen erwerben die Fähigkeit zu solcher schnellen Fernhypnose. Nach dem Erlernen sind sie imstande zu magischen Handlungen, die bei Beobachtern Schock und Erstaunen hervorrufen. Zählen wir jetzt einige Beispiele solcher „magischer Handlungen, die auf Fernhypnose basieren. Hier sind sie:
#1I5.7.4. Rattenfänger (manchmal auch „Mausfänger“ genannt).
Im früheren Mitteleuropa, besonders in Tschechien, Deutschland und Polen, gab es bis zum II. Weltkrieg den Beruf des Rattenfängers. Der wahrscheinlich bekannteste unter den europäischen Rattenfänger war der „Rattenfänger von Hameln“, beschrieben im Punkt #3I5.4 im Unterkapitel I5.4 des vorliegenden Bandes. Die Arbeitsgrundlage dieser Rattenfänger ist am besten sichtbar an den jährlich gemieteten „Rattenfänger“, damit er die Nagetiere von den landwirtschaftlichen Höfen im Dorf Cielcza (ca. 4 Meilen nördlich von Jarocin) beseitigt – auch bereits im Punkt #3I5.4 erwähnt. Dieser Rattenfänger aus Cielcza arbeitet dort mit der Regelmäßigkeit einer Uhr bis in die 1930er Jahre. Seine magischen Handlungen bestanden aus monotonem Jammern von Zaubersprüchen und gleichzeitigem geistigen Befehl an die Mäuse und Ratten, ihm zu folgen. Im Ergebnis dessen liefen die Nagetiere aus ihren Verstecken heraus und sammelten sich zu einer langen Schlange, die dem Rattenfänger folgte. Die Tierchen sahen dabei aus wie betrunken oder hypnotisiert – daher auch die Behauptung, dass diese Rattenfänger ihre Opfer „verzauberten“. Auf diese Weise wurde die Schlange von Nagetieren außerhalb des Dorfes und der Höfe geführt, wo sie dann zusammen mit alten Stromballen verbrannt wurden.
#2I5.7.4. Rattenfänger in China.
Fälle von ferntelepathischer Befehlsausgabe sind auch aus Ländern außerhalb von Europa bekannt. Im Punkt #3I5.4 dieses Bandes beschrieb ich so einen Fall aus China.
#3I5.7.4. Flohfänger.
Im alten Polen in der Umgebung von Zywiec arbeitete ein „Flohfänger“, der auch diese Kunst der Fernhypnose  beherrschte – dieses Mal mit Flöhen. Seine Arbeitsmethode beschrieb ich bereits im Punkt #3I5.4 des Unterkapitels I5.4 dieses Bandes.


I5.8. Gruppenintellekte und Gruppenkarma

Die Erläuterungen des Unterkapitels I5.7 zeigten, dass wenn eine starke und lang anhaltende emotionale Verbindung zwischen zwei oder mehreren Wesen existiert, dann sind die Gegen-Körper dieser Wesen stufenweise mit einer besonderen Art von Verbindung miteinander verbunden, die „Gleichschaltung“ genannt wird. Diese Gleichschaltung führt dann dazu, dass Ereignisse, die eine dieser Wesen betreffen, auch die übrigen von ihnen betreffen. Natürlich muss das Prinzip der Bildung solcher Gleichschaltungen alle Fälle umfassen, in denen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, die die Bildung von Bindungen zwischen den verbundenen Wesen herbeiführen. Das bedeutet, dass sie sich auch zwischen Wesen aufbauen müssen, die eine beliebige Art von emotionaler Bindung miteinander verbindet.
Eine Variante solch einer Gleichschaltung muss sich also zeigen z.B. zwischen den Menschen, die am selben Institut arbeiten, Mitglieder im selben Klub oder derselben Organisation sind, im selben Land wohnen oder zur selben Zivilisation gehören. Schließlich tauschen diese Wesen unbewusst pausenlos Gefühle miteinander aus. Mit der Zeit müssen sie also eine Art gleichgeschaltete Verbindung aufbauen. So eine gemeinsame gleichgeschaltene Verbindung wird also zwischen Wesen gebildet, die auf Grund der Anforderungen des Lebens gezwungen sind, Gefühle miteinander auszutauschen, werden im Totalizmus „Gruppenintellekt“ genannt.
Gruppenintellekte sind Systeme emotional miteinander verbundener Wesen, die auf der Ebene der Gegen-Welt ein gewisses Maß an gemeinsamer Gleichschaltung aufzeigen. Auf Grund dieser Gleichschaltung teilen die Wesen, die sich zu diesem Gruppenintellekt zusammensetzen, das gemeinsame Los in jedem Bereich, der zum Gegenstand ihrer Gleichschaltung wird. Gruppenintellekte könnte man mit dem Internet vergleichen, das sich zwar aus individuellen Computern zusammensetzt, jedoch alle seine Komponenten miteinander verbunden sind, so dass sie zusammen einige Aspekte des gemeinsamen Schicksals teilen können (z.B. sind sie von demselben Typ von Computerviren oder von Spam befallen oder unterliegen derselben Evolution ihrer Programmiersprache).
Der hier beschriebene Mechanismus der Gruppenintellektbildung zeigt, dass solche Intellekte nicht nur einfache lockere Ansammlungen von Menschen sein können, die nichts miteinander verbindet. Die Bedingung für die Bildung jedes einzelnen Gruppenintellekts ist, dass alle seine Einheiten miteinander mit emotionalen Bindungen verbunden sind und dass diese emotionalen Bindungen deutlich Grenzen dieses Intellekts aufweisen, d.h. sie zeigen sehr deutlich, wer zu diesem Intellekt gehört und wer nicht.
Aus der Sicht der Mechanismen der Gegen-Welt gewinnt jeder separater Gruppenintellekt alle die Eigenschaften und Attribute, die die verschiedenen individuellen Intellekte erhalten. Und so sammelt so ein Intellekt in der Gegen-Welt eigene moralische Energie, empfinden eigene Gruppengefühle und besitzen sogar ein Karma. Natürlich unterliegt so ein Gruppenintellekt auch bestimmten Gesetzen, die wir mit der Zeit uns bemühen müssen kennenzulernen und anzuwenden. Beispielsweise funktionieren alle moralischen Gesetze, die für Individuen gelten, auch für die Gruppenintellekte.
In Gruppenintellekten ist der interessanteste Aspekt die gemeinsame Verbindung zwischen dem Karma jedes Wesens, das Teil von ihm ist. Wie sich leicht schlussfolgern lässt, schließen sich die Durchflüsse des Karmas zwischen den individuellen Intellekten des Gruppenintellekts im Rahmen des gegebenen Intellekts nur in solchen Fällen, wenn das Karma die Wirkungen zwischen den individuellen Intellekten dieser Gruppe betrifft. Andererseits wird alles Karma, das die Interaktionen zwischen den Individuen des betreffenden Intellekts und den Individuen anderer Gruppenintellekte betrifft, nicht im Bereich dieses Intellekts geschlossen.
Dieses Karma, das von einem Gruppenintellekt zum anderen Gruppenintellekt durchdringt, wird „Gruppenkarma“ genannt. Das Gruppenkarma zeigt, wie das künftige Schicksal des betreffenden Gruppenintellekts sein wird und welche Art von Ereignissen ihm in Zukunft begegnen werden. Aus diesem Grund liegt im Interesse der eher bewussten Gruppenintellekte, solchen wie Familie, Länder oder Zivilisation die Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie die einzelnen ihm zugehörigen Individuen mit anderen Gruppenintellekten zusammenwirken. Im Falle der Entdeckung von Auswirkungen, die diesem Gruppenintellekt eine Karmarückerstattung bringen, die er sich nicht wünscht, muss dieser Intellekt sich bemühen, auf seine Individuen Einfluss zu nehmen (d.h. auf die ihm zugehörigen Menschen), um dieses unerwünschte Karma nicht zu erzeugen – mehr Details siehe Unterkapitel NG6 bis NG6.4.


I5.9. Die Fallen des „positiven Denkens“

In den vorigen Unterkapiteln wurde erläutert, dass, wann immer wir einen Standpunkt  oder ein Verhalten gegenüber anderen Menschen einnehmen und dies bei ihnen zur Erzeugung bestimmter Gefühle führt, wird das Ergebnis so aussehen, dass das entsprechende Karma in die Register unserer gegen-materiellen Duplikate eingeschrieben wird. Das Karma verursacht, dass das, was uns später begegnet, eine genaue Wiedergabe dessen ist, was wir zuvor selbst dachten oder taten.
Natürlich ruft die Natur des computer-ähnlichen Mechanismus selbst, der hinter dem Wirken des Karmas steht, hervor, dass jede Art von Gedanke, der in jemandem Gefühle weckt, den Austausch des Karmas mit diesem jemand verursacht. Wie sich herausstellt, umfasst dies auch die Gedanken und die aus ihnen entstehenden Gefühle, die wir über uns selbst haben oder zum Thema der Dinge, die uns direkt betreffen.
Genau so wie das Denken auf bestimmte Weise über andere Personen, führt später zu uns eine Rückgabe, die den durch den Gehalt der Gedanken geweckten Gefühlen entspricht, muss auch das Denken über uns selbst auf dieselbe Weise funktionieren. Diese Feststellungen führen zu der Erkenntnis, dass „wenn wir über uns selbst auf positive Weise denken und diesem Denken starke Gefühle hinzugeben, dann führt dieses positive Denken zu für uns positiven Folgen. Denken wir allerdings über uns auf negative Weise und geben diesem Denken starke Gefühle hinzu, führt dieses Denken zu für uns negativen Folgen. Dieses Prinzip wurde bereits von vielen Menschen empirisch beobachtet und ist unter dem Begriff „positives Denken“ bekannt.
Im Westen werden sogar entsprechende Kurse organisiert, die lehren, wie man seinen positiven Denkprozess bilden kann, um für uns die effektivsten positiven Folgen herbeizuführen.
Das positive Denken wird auf der Erde sehr gefördert. Ich persönlich glaube, dass die „UFOnauten-„Simulationen“, beschrieben im Kapitel OD, das positive Denken als eine Art atheistische Alternative und Ersatz für totaliztische Gebete postulieren. Schließlich sind diese „Simulationen“ daran interessiert, auf der Erde entweder einen primitiven  oder auch subtilen Atheismus (siehe Unterkapitel JB4) zu verbreiten, da diese beiden atheistischen Ansichten die parasitäre Philosophie unterstützen. Wahrscheinlich erfährt die Idee des positiven Denkens in Anbetracht der unsichtbaren Förderung durch die UFOnauten-„Simulationen“ eine immer breitere Unterstützung in allen Kreisen.  Es beginnt modern zu werden, jeder spricht darüber, fast jedes sog. „New Age“ Buch hebt es hervor und sogar verschiedenste Gurus führen Bildungskurse durch, die sich bemühen, die Menschen zu lehren, wie man positives Denken ausführt.
Für mich sieht diese ganze Förderung des positiven Denkens ein bisschen wie eine Lektion aus, wie man eine von Blinden geführte Operation durchführt. Anfangs wissen die Menschen noch nicht einmal, welche Mechanismen im positiven Denken involviert sind. Zum Beispiel wissen die Menschen nicht, dass sie Karma erzeugen, über das sie dann keinerlei Kontrolle besitzen. Des weiteren haben sie keine Ahnung davon, dass, um effektiv zu sein, jedes positive Denken von sehr starken Gefühlen über uns selbst begleitet sein muss (d.h. um einen Effekt zu gewinnen, müssen diese Gefühle von „überschwelligem Wert“ sein, beschrieben im Unterkapitel JE5.2). Deshalb reicht es nicht, nur gut über uns zu denken, sondern es ist erforderlich, während des positiven Denkens auch stark und moralisch zu fühlen.
Doch diese emotionale Komponente, die das positive Denken effektiv werden lässt, ist ziemlich ausgefallen – siehe Unterkapitel I5.5. Das ist so, weil es zwei Gefahren mit sich führt. Die erste ist das „Prinzip der Zweipoligkeit“, beschrieben im Unterkapitel I4.1.1. Gemäß diesem Prinzip wird, wann immer wir beginnen etwas positives zu unserem Thema zu fühlen, dies ein Potential erzeugen, lt. dem wir einige Zeit später etwas negatives zu unserem Thema fühlen. Was wir auch an Gutem durch positives Denken tun, wenn wir nicht imstande sind, die negativen Gefühle, die kurz darauf eintreten, zu neutralisieren, dann wird das Gute mit dem selben Wert des Bösen ergänzt.
Die zweite Gefahr, die durch die unaufhörliche Bemühung der Aufrechterhaltung positiver Gefühle in Bezug auf uns selbst entsteht, ist die Förderung der Selbstsucht. Der Totalizmus lehrt, dass wir immer an andere Menschen denken und gute Dinge für sie tun müssen. Wenn wir jedoch beginnen, unsere Bemühungen auf das Denken und Fühlen ausschließlich über uns selbst zu legen, wird das Ergebnis sein, dass wir beginnen, uns in Richtung der parasitären Philosophie zu bewegen. Daher bringt das positive Denken die Gefahr des Auslösens des parasitären Rutschens in die Tiefe des Moralfeldes mit sich.
Aus diesen Gründen würde ich im gegenwärtigen Stadium unseres Wissens dringend empfehlen, sich nicht auf die Idee des „positiven Denkens“ einzulassen, bis der Totalizmus zuverlässige Methoden entwickelt hat, die die Fallen, die es mit sich bringt, zu umgehen. Bis zu dieser Zeit, wenn dieser Moment eintrifft, ist es meiner Meinung nach besser und sicherer, die altmodische Methode des Gebets  anstelle des modernen positiven Denkens zu nutzen. Beten bezieht sich auf den universalen Intellekt, damit dieser entsprechende Veränderungen in der Gegen-Welt veranlasst, während das positive Denken auf unserer persönlichen Umprogrammierung der Gegen-Welt beruht.


I5.10. Gebete

Motto dieses Unterkapitels: „Wir sollten niemals die Macht des Gebets ignorieren“.
Das Gebet zum universalen Intellekt ist ein Prozess, der eine sichere Alternative zum positiven Denken darstellt. Realisiert er doch eines der Moralgesetze, das besagt, dass „will man etwas erhalten, muss man darum bitten“. Das Gebet kann dieselben, oder sogar besseren, Früchte tragen als das positive Denken, da es ja an die höchste Autorität des ganzen Universums gerichtet ist. Deshalb enthält es keine Gefahren, die moralischen Gesetze zu überschreiten oder zufällig das Karma zu verändern.
Würden wir das Gebet und das positive Denken mit etwas aus unseren menschlichen Erfahrungen vergleichen, dann wäre vermutlich das Gebet eine Bitte um einen Experten zur Reparatur einer komplizierten Maschinerie unseres Lebens – die nach unserer Meinung nicht richtig funktioniert. Das positive Denken dagegen würde sich bemühen, diese Maschinerie selbst zu reparieren (und das auch gegenwärtig noch mit verbundenen Augen), und würde damit das Risiko auf sich nehmen, dass statt ihrer Reparatur wir ihre Funktion noch schlimmer gestalten. Leider sind die Gebetsmethoden, die von den heutigen Religionen gefördert werden, veraltet.
Einige von ihnen wurden vor Tausenden von Jahren entwickelt, als die Menschen nicht das gegenwärtige Wissen zum universellen Intellekt (Gott) hatten und bedeutend ängstlicher, schüchterner, in sich verschlossener und unsicherer als die heutigen Menschen waren. Daher benötigten sie bedeutend mehr Hinweise, was und wie sie etwas in ihren Gebeten sagen sollen. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Mehrheit der Religionen immer noch eine bestimmte Zusammenstellung von Worten für die Gebete benutzen, deren Text seit nahezu Jahrhunderten unverändert blieb. Obwohl all dies die alten Gebetsmethoden nicht für ungültig erklärt, schafft es doch noch viel Platz für Verbesserungen. Aus diesem Grund könnte es sich lohnen, während unserer Gebete ein Pool des heutigen Wissens zum universellen Intellekt, das nun durch das Konzept der Dipolaren Gravitation oder durch den Totalizmus zugänglich wurde, zu nutzen.
Zum Beispiel könnten wir beim Austausch des Standardgebetstextes mit unserem eigenen Text beginnen. Der Text dieser Standardgebete wird von den alten Religionen geliefert. Daher erfüllt ihre Rezitation nicht die moralische Anforderung, dass alles, was wir tun, im moralischen Feld aufwärts klettern sollte – d.h. es muss entgegengesetzt der Linie des kleinsten intellektuellen Widerstands verlaufen. Abgesehen davon richten sich die Standardgebete nicht immer präzise nach den heutigen Situationen. Wir sollten besser erwägen, in unsere Gebete eine Art „intellektuelles Gespräch mit dem universellen Intellekt“ einzuführen, damit sie die gedankenlosen Rezitationen des Standardtextes ersetzen. Diese Konversation würden wir in der Stille führen und nur auf der geistigen/ gedanklichen/ Ebene, an jedem Ort, zu jedem Zeitpunkt, wenn wir Gelegenheit haben, dies zu tun und wenn wir diesem Intellekt etwas mitzuteilen haben. Wir würden uns mit diesem Intellekt wie mit unserer Familie unterhalten, die wir sehr schätzen und respektieren, und über den wir mit ganzer Überzeugung auch wissen, dass er uns genau so liebt, wie alle andere Personen im ganzen Universum und dass er tut, was immer für uns das Beste ist.
Ein weiteres Beispiel für die Verbesserung, die wir erwägen können, ob sie sich zur Führung unseres Gebets eignet, ist die Entwicklung einer „intimen Beziehung mit dem universellen Intellekt“ (“intimate relationship“). Diese „intime Beziehung“ hat den Ersatz der „offiziellen Interaktion“ zum Ziel, die von den bisherigen Religionen gefördert wird. Die neue Beziehung beruht auf der Behandlung des universellen Intellekts nicht als leitenden Angestellten oder als Vertreter der Macht, den wir panisch fürchten, mit dem wir in speziell dafür gebauten „Audienzzimmern“ offizielle Treffen abhalten, sondern als unseren nahen Freund und treuen Vertrauten, mit dem wir, wann immer wir Lust haben, uns faktisch über alles, was in unserem Leben etwas bedeutet, unterhalten. Natürlich beachten wir in dieser intimen Interaktion immer die Gesetze, die der universelle Intellekt einführt und überwacht, so dass wir niemals um den Bruch der Gesetze bitten.
Beispielsweise bitten wir niemals um Vergebung, aber wir können um die Verzögerung der Strafe bitten. In unseren Gesprächen müssen wir diesem Intellekt für jede angenehme Sache danken, die er für uns oder für jemanden, den wir kennen, zugänglich gemacht hat. Ebenso müssen wir ihm für jede unangenehme Lektion danken, die er gezwungen war uns zu präsentieren und zusammenfassend, was wir aus dieser Lektion gelernt haben. Wir müssen unsere Vorhaben und Pläne für die Zukunft erläutern und erklären, welche Angelegenheiten für uns am kritischsten sind – ihn um Unterstützung in dieser Angelegenheit bittend. Wir müssen uns auch über andere Menschen mit ihm unterhalten, die mit uns interagieren.
Noch ein Beispiel signifikanter Verbesserung unserer Interaktion mit dem universellen Intellekt ist der Versuch, den zweiseitigen Dialog zu beginnen anstelle des Monologs unsererseits. Es gibt schließlich einen Kanal, mit dessen Hilfe der universelle Intellekt uns die ganze Zeit auf unsere Fragen antwortet. Es ist unser Gewissen. Um einen Nutzen aus diesem Kanal zu ziehen, müssen wir leider die Sprache ULT lernen. Wenn uns ULT Angst macht, dann sollte man wissen, dass es auch andere Kanäle gibt, die nicht die Kenntnis von ULT erfordern.
Beispiele dafür sind sprachliche und telepathische Übermittlungen, verschiedenste Signale und Zeichen, die wir mit diesem Intellekt entwickeln (von Ignoranten gewöhnlich „Aberglaube“ genannt), Träume, Visionen, Offenbarungen, sog. „Lebensbeschreibungen“ und „lebendige Worte“, einige Formen von ESP und viele andere. Da es viele Dinge dieses Zwei-Wege-Dialogs gibt, die einer Erläuterung bedarf, werde ich versuchen, in die nächsten Ausgaben zum Totalizmus einige grundlegende Hinweise einzuarbeiten, wie man den Dialog erreicht. Natürlich ist der wichtigste Aspekt des Gebets der, dass wir uns wohl und moralisch zufrieden mit der Art, wie wir es durchführen, fühlen. Was auch immer wir während unseres Gebets tun, so lange für uns diese Art effektiv zu sein scheint und für unseren Nutzen arbeitet, sollten wir dies nicht mit irgend etwas ersetzen, wovon wir nicht überzeugt sind, dass es uns effektiver und überzeugender hilft.


I5.11. Wie uns der universelle Intellekt hilft

In meinem bisherigen Ringen mit der überwältigenden Kraft der UFOnauten-„Simulationen“, die angeblich die Erde okkupieren, wurde ich pausenlos vom universellen Intellekt (UI) unterstützt. Hätte ich nicht diese ständige Hilfe und führung vom universellen Intellekt erhalten, hätte ich faktisch nicht mal einen kleinen Teil dessen tun können, was ich tat und was ich im Unterkapitel W4 beschrieb. Diese ständige Hilfe des universellen Intellekts führte dazu, dass ich im gewissen Sinne eine Art „Experte“ in der Wahrnehmung und Umsetzung in meinen Handlungen wurde. Diesen Ausdruck verstehe ich so, dass ich wahrscheinlich besser als andere Menschen weiß, wie sich der universelle Intellekt offenbart. Wahrscheinlich weiß ich auch besser, die Hilfe zu nutzen. Im vorliegenden Unterkapitel bemühe ich mich also meine wichtigsten Erkenntnisse zu diesem Thema zu beschreiben. Hier sind sie:
#1. Unterscheiden wir die Hilfe des UI von den Wirkungsmechanismen des Universums.
Die Wirkungsmechanismen des Universums sind so aufgestellt, dass sie auf jede unserer Handlungen, Gedanken, Vorhaben, Gefühle usw. reagieren. Deshalb kommt, was auch immer wir tun, denken und fühlen, immer entsprechend dieser Wirkungsmechanismen des Universums als Effekt dessen zu uns als Antwort zurück. Diese Antwort ist jedoch NICHT die Hilfe des universellen Intellekts (UI), sondern die Antwort der Mechanismen des Universums auf unser Tun, Gedanken, Gefühle. Die Hilfe des universellen Intellekts ist also etwas, was wir zusätzlich zu diesen automatischen Antworten der Wirkungsmechanismen des Universums erhalten, und das sich durch mehrere einzigartige Eigenschaften auszeichnet (z.B. Anpassung an unsere aktuellen Gegebenheiten, Unterstützung unserer moralischen Handlungen usw.). Beispielsweise ist so eine Hilfe eine zusätzliche Inspiration, eine zusätzliche Möglichkeit, die sich uns unerwartet in einer sehr kritischen Zeit eröffnet und die vorher nicht bestand, plötzliche Erscheinungen, die uns aus weiteren Schwierigkeiten in fast aussichtslosen Situationen retten usw.
#2. Hilfe erhalten wir nur für „moralische“ Handlungen.
Die Hilfe des universellen Intellekts zeigt sich immer, wenn wir etwas tun, was gemäß den Prinzipien des Totalizmus eine die Definition einer „moralischen Handlung“ erfüllende Handlung repräsentiert. Wir sollten sie nicht erwarten oder einfordern, wenn wir Handlungen durchführen, die der Totalizmus als „unmoralisch“ definiert.
#3. Die Hilfe des UI müssen wir uns mit unseren Handlungen verdienen.
Für jede Hilfe des UI müssen wir uns mit unseren moralischen Handlungen verdienen. das muss nicht von vornherein der Fall sein, kann aber nach ihrem Empfang stattfinden. Wir müssen uns daran erinnern, denn wenn wir nichts unternehmen, der Hilfe des UI gerecht zu werden, kommt diese Hilfe nie wieder zu uns. (D.h., dann werden nur die automatischen Antworten des Wirkungsmechanismus des Universums zu uns kommen.) Deshalb müssen wir, wenn wir im Leben etwas erhalten, was wir als Hilfe des UI erkennen und uns aber nicht erinnern, ob wir etwas dafür leisteten, moralische Handlungen leisten, die sie „abarbeiten“ und ihren Erhalt bezahlen. Andernfalls wird uns das, was wir erhalten haben, abgenommen oder es kommt keine erneute Hilfe zu uns.
#4. Um diese Hilfe muss man bitten – außer in Ausnahmesituationen wird sie nicht ohne Bitte um sie erteilt.
Mit dieser Hilfe ist es etwa wie mit unseren Urlauben – jedem steht er zu (schließlich liebt und achtet der universelle Intellekt jeden auf genau dieselbe Weise), doch um ihn zu erhalten, müssen wir persönlich um ihn bitten und ihn uns verdienen. Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise wenn wir keine Zeit haben, um sie zu bitten, oder wenn wir uns nicht bewusst sind, dass wie sie brauchen, kann sie zu unserem Guten auch trotzdem einmalig zu uns kommen, auch wenn wir nicht um sie gebeten haben. Doch selbst in solchen Ausnahmefällen müssen wir sie uns vorher verdienen oder nachher „abarbeiten“ und bezahlen.
#5. Hilfe müssen wir aktiv finden, denn sie tarnt sich immer.
Die Hilfe des UI kommt nicht auf dem silbernen Tablett zu uns oder mit einer großen Aufschrift „Hilfe UI“. Im Gegenteil, sie kommt immer getarnt und sieht unauffällig aus. Es geht hierbei darum, dass sie nicht für jeden offensichtlich /selbstverständlich/ kommt, denn dann nähme sie den Menschen den freien Willen. Deshalb muss sie immer wie ein Zufall oder wie ein Ergebnis unserer eigenen Suche oder Handlungen aussehen. Wir müssen sie also in unserer Umgebung aktiv suchen und ständig nach ihr Ausschau halten. Die Form, hinter der sie sich versteckt, wird vom Ziel abhängen, für das wir sie brauchen. Sie erscheint jedoch im geeignetsten Zeitpunkt und immer wird sie geduldig in unserer Umgebung in Reichweite unserer Hände auf ihre Entdeckung durch uns warten. Wenn im Ergebnis unserer aktiven Suche wir letztlich entdecken, wo sie sich versteckt, erkennen wir sie ohne Probleme. Wir sollten sie dann auch sofort in unseren Handlungen umsetzen.


I6. Übernatürliche Kräfte und ihre Generierung

Das Leben im 21. Jahrhundert ist voller Paradoxien. Einerseits vertraut beispielsweise die Gesellschaft den Zusicherungen orthodoxer Wissenschaftler, dass es so etwas wie übernatürliche Kräfte nicht gäbe. Andererseits jedoch treffen wir dieselben Wissenschaftler, die uns das an Wochentagen zusichern, sonntags in den Kirchen, wo sie sich bemühen, für sich eine Gnade Gottes zu erbeten. Ihre Studenten bringen zur Prüfung verschiedenste Talismane mit, die ihnen Glück bringen.
So ist der Mensch nicht grundlos verwirrt und fragt sich ständig, ob so eine Sache existiert wie übernatürliche Kräfte und übernatürliche Erscheinungen. Das vorliegende Unterkapitel hat also die aufgabe, diese Angelegenheit aus dem Gesichtspunkt des Konzepts der Dipolaren Gravitation zu klären. Schließlich zeigt das Konzept deutlich, dass JA – die Existenz von übernatürlichen Kräften und übernatürlichen Erscheinungen ist ein unbestreitbarer Fakt. Anstatt sich also, wie das die orthodoxe Wissenschaft tut, mit trügerischem Einreden auf die Menschen zu amüsieren, dass diese Kräfte und Erscheinungen nicht existieren, richtet dieses Konzept seine Energie lieber darauf, sie zu untersuchen und ihren Mechanismus zu erläutern.


I6.1. Datuk aus Malaysia

Das vollkommenste Phänomen, das meiner Meinung nach den Mechanismus, mit dessen Hilfe übernatürliche Kräfte und Ereignisse gebildet und ausgelöst werden, ist der Kult des sog. „Datuk“, der bis heute in Malaysia gewöhnlich praktiziert wird. (Das Wort „Kult“ ist hier im Sinne des englischen „worship“ bzw. des Objekts der „Anbetung“ gemeint und nicht im Sinne einer religiösen Organisation oder Institution.) Dieser Kult ist so ungewöhnlich und lehrreich, dass er allein bereits einen Grund für interessierte Personen darstellt, nach Malaysia zu reisen. Da er so klar in der Darstellung des Mechanismus der Bildung übernatürlicher Kräfte ist, beschreibe ich ihn kurz im vorliegenden Unterkapitel. Die Beschreibungen, die ich hier anbringe, rate ich im Falle einer Reise nach Malaysia mit eigenen Beobachtungen zu vervollständigen.
Der Ursprung des Kultes Datuk stammt aus Zeiten, in denen in den gebieten, die das heutige Malaysia ausmachen, weder noch existierende „Mono-göttliche“ Religionen, der Islam noch das Christentum angekommen waren. In diesen alten Zeiten war der tropische Dschungel für die Bewohner Malaysias voller Geister und übernatürlicher Wesen, die ihnen nur nach dem Leben trachteten. Um also irgendwie diese feindlichen Kräfte zu beschwichtigen, boten die Menschen ihnen Opfer dar und baten um Gnade. Da sie damals jedoch keine Tempel hatten, legten sie ihre Opfergaben unten den von ihnen selbst erwählten in der Nähe stehenden Baum, der sich von anderen durch etwas Ungewöhnliches unterschied – z.B. war er riesig, gut gewachsen und so voller Blätter, dass er vor Regen schützte. Zu diesem Baum wurde auch gebetet.
Mit der Zeit gaben ihre Gebete und Gefühle diesem Baum solche magischen Kräfte, dass dieser tatsächlich imstande war, übernatürliche Dinge zu bewirken und auch ihre Bitten zu erfüllen. So ein besonderer Baum, zu dem die Menschen der Umgegend beteten, wurde „Datuk“ genannt. Das Wort „Datuk“ besitzt in der Sprache der Malaien einige Bedeutungen. Beispielsweise bedeutet es „Großvater“, aber es bezeichnet auch jemanden, dem ein einzigartiger Schatz gehört – so etwas wie ein Ritter oder Fürst in Europa.
Dann kamen die Chinesen nach Malaysia. Sie adoptierten schnell die Verehrung dieser lokalen Datuk’s , denn sie erwiesen sich als sehr praktisch und lieferten sichtbare Ergebnisse. Die Chinesen waren es, die diese kleinen roten Mini-Tempel vor die Datuk’s  dazugaben. Sie entwickelten im Laufe der Zeit ihre eigene Version von Datuk und nannten sie „Dato Kong“. Diese Version wird bis heute dort verehrt. Daher gibt es gegenwärtig zwei Arten von Datuk in Malaysia, eine der Malaien und eine der Chinesen. Für einen Außenstehenden sehen sie fast identisch aus, obwohl diejenigen, die die einheimische Folklore kennen, sie nach ihren Kopfbedeckungen unterscheiden können – z.B. ist der Datuk der Malaien mit einer charakteristischen Kappe der Malaien bekleidet, „songkok“ genannt, die eine traditionelle Kopfbedeckung der Malein ist. Doch beide Versionen von Datuk besitzen dieselbe Art übernatürlicher Kräfte.
Irgendwann kamen auch die neuen „mono-göttlichen“ Religionen nach Malaysia. Ihre ofiizielle Wissenschaft verbot die Verehrung des heidnischen „Datuk“. Die praktisch veranlagten Malaien  bemerkten schnell, dass die neuen Religionen zwar die politische Macht besaßen, doch wenn es um den Gewinn alltäglichen Wohlwollens feindlicher Elemente geht, sind die lokalen „Datuk’s“ bedeutend effektiver als die neu angekommenen Götter aus Übersee. Die Menschen vor Ort nahmen also offiziell die neuen Religionen an, doch in aller Stille wandten sie sich mit allen alltäglichen Angelegenheiten mit ihren Bitten an ihre „Datuk’s“. So ist es bis heute bzw. bis 2003. Reist man durch Malaysia, kann man unerwartet und in der Regel an „wilden“ Orten wie kleine rote Kapellchen entdecken, die gewöhnlich unter einem Baum stehen (d.h. die Rückwand bildet der Baum). Diese roten Kapellchen, gewöhnlich in der Größe eines Puppenhauses, sind der Platz, an denen die Opfer zu diesem „Datuk“ dargebracht werden.
Der „Datuk“ selbst ist ein Baum, der gewöhnlich hinter so einem Kapellchen steht (in besonderen Fällen von Platzmangel kann der Baum „Datuk“ auch neben so einem Kapellchen stehen). Diese Kappellchen sind klein, in der Größe einer in Europa typischen Hundehütte – schließlich sind sie vorübergehende Depots für die Opfergaben an Datuk. Datuk ist der Baum und nicht das Kapellchen oder das, was in ihm enthalten ist. Nur in besonderen Ausnahmefällen, wenn der Datuk seit sehr langer Zeit besonders kräftig und sehr verehrt ist, können sie die Größe einer kleinen europäischen Kapelle annehmen. sie haben immer eine rote Farbe. Wenn jemand in sie hineinschaut, ist in ihnen in der Regel nichts Interessantes. Ein wenig Obst oder andere Nahrung als Opfer für den Datuk und ein zwei interessant aussehende Steine. Manchmal kann in ihnen auch eine vom Rauch, schlechtem Wetter und Alter geschwärzte und staubbedeckte Menschenaffen-Figur sein. Diese Figur versucht das Aussehen des Datuk wiederzugeben, wie ein Einheimischer es beobachtete und beschrieb.
Trotz ihrer unauffälligen Erscheinung haben die Bäume Datuk eine enorme übernatürliche Kraft. Diese Kraft ist um so größer, je mehr Menschen zu ihnen betet (der Mechanismus des ihnen Gebens dieser Kraft ist im Unterkapitel JA2.4 und JE3 beschrieben). Faktisch kann nichts in ihrem Wirkungsbereich ohne ihre Zustimmung geschehen. Die Einheimischen konsultieren sie also praktisch in jeder wichtigen Angelegenheit. Besonders, wenn ein neues Haus errichtet, ein altes beseitigt oder ein alter Baum gefällt werden soll. In Malaysia zirkulieren Hunderte von Beschreibungen von realen Ereignissen, bei denen sogar riesige Bauwerke gestoppt oder versetzt werden mussten, wenn sich die Erbauer nicht der Gunst des lokalen Datuk’s versicherten.
Einige dieser Erzählungen habe ich in den Unterkapiteln JA2.4 und I5.4 zitiert. Wenn der Datuk nicht wohlwollend ist, endet der Bau praktisch immer mit einem Fehlschlag. Menschen erkranken oder erleiden Unfälle, Maschinen gehen kaputt, die Konstruktionen fallen von selbst zusammen usw. Sogar im Zentrum von Kuala Lumpur selbst, in seinem größten Handelszentrum „Megamall“ befindet sich in der Mitte ein (indischer) Tempel mit so einem Datuk. Die Erbauer dieser Megamall wollten ihn an eine andere Stelle versetzen, um Platz für den Bau des Gebäudes zu gewinnen, doch der Datuk war damit nciht einverstanden. Alles begann zu bröckeln und zu zerfallen, Maschinen versagten ihren Dienst und die Firma, die die Megamall baute, ging fast bankrott. Um den Datuk zu beruhigen, versprach der Erbauer, dass er ihm einen neuen Tempel an seinem alten Platz bauen wird. Die Probleme hörten sofort auf. Heute kann man diesen (indischen) Tempel anschauen, der an derselben Stelle der Megamall steht, wo er schon immer, von Anfang an, gestanden hat.
Der Datuk ist eine ungewöhnliche Erscheinung. Denn er zeigt, auf welche Art das Gebet der Menschen zum betreffenden Objekt, so einem wie der Datuk, Totempfahl, eine heilige Figur, ein Gemälde, Reliquien usw. diesem Objekt übernatürliche Kräfte gibt. Diese Kraft der Gebete nutzt das Gebetsobjekt später zur Realisierung von Teilen der Wünsche der sich an ihn wendenden Betenden. Das wiederum bringt mehr Betende zu ihm, denn es zeigt in der Tat, dass es übernatürliche Kräfte besitzt, sodass dieses Beten ihm sogar mehr Kraft generiert usw. usf..


I7. Wie das Konzept der Dipolaren Gravitation einige geheimnisvolle Erscheinungen erklärt

Viele Menschen erleben ungewöhnliche Phänomene, die die bisherige orthodoxe Wissenschaft, die auf dem alten Konzept der monopolaren Gravitation basiert, nicht imstande war zu erklären. Ihre Beispiele können die Heilung, spontane Selbstverbrennung (spontaneous human combustion), über das Feuer gehen, Nahtod-Erfahrung (Near Death Experience – NDE), Geister usw. sein. Das Konzept der Dipolaren Gravitation führt jedoch eine neue Qualität unseres Verständnisses des Universums. Diese Qualität liefert eine relativ einfache Erklärung für alle diese Erscheinungen. Im Folgenden werden einige der wichtigsten dieser Erscheinungen zusammengefasst, die sich aus dem neuen Konzept der Dipolaren Gravitation, dargestellt in den Kapiteln H und I, ergeben.
#1I7. Die Vielzahl effektiver Heilmethoden.
Wie es im Unterkapitel JB8 der vorliegenden Monographie erläutert wurde, trichtert die heutige orthodoxe Wissenschaft und Bildung den Menschen die falsche Überzeugung ein, dass es für jedes Problem nur eine richtige Lösung gäbe. Einer der dann schockierendsten Fakten für diese Menschen ist dann, dass sie sich in einer bestimmten Etappe ihres Lebens bewusst werden, dass es eine enorme Vielfalt sich drastisch unterscheidender Heilmethoden gibt, die alle zum selben Endeffekt führen, nämlich der Gewinnung der Gesundheit.
Im alten, durch die orthodoxe Wissenschaft anerkannten Konzept der Monopolaren Gravitation blieb die Vielfalt unklar. Entsprechend dieses Konzepts musste die Verbesserung unseres physischen Zustands nur dann wirksam sein, wenn lediglich dieser Körper (genauer, sein kranker Teil) einer medizinischen Behandlung zugeführt wurde und nicht z.B. der emotionale Zustand der Familie des Kranken (der z.B. in der traditionellen Heilkunst der neuseeländischen Maori einer der ersten Aspekte der Heilung ist). Erst das hier beschriebene neue Konzept der Dipolaren Gravitation zeigte auf, dass für jedes Objekt – den menschlichen Körper dabei eingeschlossen, seine materielle Komponente in unserer Welt, sein in der Gegen-Welt enthaltenes gegen-materielles Duplikat und seine in der virtuellen Welt enthaltene Softwarekomponente („sog. „Register“) existiert.
Da jede von ihnen (d.h. obwohl der physische Körper, sein gegen-materielles Duplikat als auch Register) unabhängig voneinander dem Heilungsprozess unterzogen werden kann, kann die Heilung jeder dieser Komponenten mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden – z.B. mit physischen, telekinetischen, geistigen usw., weshalb eine ganze Reihe von Methoden zur Gesundung führen kann. Diese Feststellung des Konzepts der Dipolaren Gravitation wurde hernach zusätzlich mit den Feststellungen der Philosophie des Totalizmus verstärkt, die darauf hinweist, dass jedes Problem eine unbegrenzte Anzahl von Lösungen besitzt und dass die Begrenzung der Lösungsanzahl für ein Problem, die wir bisher erfuhren, sich nur aus unserem gegenwärtigen Niveau von Wissen und Philosophie ergeben (siehe Unterkapitel JB8 der vorliegenden Monographie).
Gegenwärtig praktizierte, effektive Methoden der Heilung, die sich dank des Konzepts der Dipolaren Gravitation leicht erklären lassen, beruhen auf folgenden Aktivitäten:
(1) physische Heilung der physischen Körper,
(2) telekinetische Heilung der physischen Körper,
(3) telekinetische Heilung der gegen-materiellen Körper, und
(4) energetische (physische) Anregung der gegen-materiellen Körper.
Neben diesen werden auch manchmal verschiedenste Methoden des geistigen Heilens angewandt. Hier kurze Beschreibungen der gegenwärtig am häufigsten angewandten Heilmethoden:
– Physische Heilung physischer Körper (manchmal auch „orthodoxe Medizin“ genannt).
Sie wird an Universitäten gelehrt und von den heutigen orthodoxen Ärzten praktiziert. Sie beruht auf den Gewinn heilender Effekte durch direkte Einwirkung auf den materiellen Körper. Beispiele für physische Heilung können Tabletten schlucken gegen Grippe, Injektionen mit Antibiotika, Zähne ziehen oder chirurgische Operationen sein.
– Heilung der physischen Körper mit telekinetischen Methoden.
Sie wirken direkt auf unseren materiellen Körper ein, nutzen jedoch zu diesem Ziel telekinetische Manipulationen. Sie umfassen u.a.: unblutige Operationen (psychic surgery), die auf der Öffnung des physischen Körpers mittels telekinetischer Handlungen beruhen, psychische Zahnheilkunde (d.h. telekinetischer Wachstum oder Zahnfüllungen) usw.. Zu Details siehe das Buch [1I5.1]. Ihr Beispiel ist im Punkt [1I5.1] beschrieben.
– Telekinetische Heilung der Gegen-Körper.
Sie begrenzt sich ausschließlich auf die gegen-materiellen Duplikate der menschlichen Körper (oder tierischen). Nach der Heilung dieser Duplikate überträgt sich ihr Zustand auf den physischen Körper und zeigt sich dort in Form der Rückkehr der Gesundheit. Sie umfasst solche Phänomene wie religiöse Heilung (faith healing), radiästhetische Heilung (radionic healing) usw. Ihr Beispiel istin Punkt #3H2 beschrieben.
– Energetische Anregung.
Sie beruht auf solchen Wirkungen auf den biologischen menschlichen Körper, die im Endeffekt zur Verbesserung der Gesundheit in seinem gegen-materiellen Duplikat führen, die sich daraufhin zum biologischen Körper zurück überträgt. Eines der besten Beispiele ist die Akupunktur. Andere Beispiele sind die europäische „Farbheilung“, das japanische „Reiki“, das chinesische „tai chi“ (bzw. die Verbesserung unseres gegen-materiellen Körpers durch speziell ausgewählte Serien entsprechend balancierter Bewegungen, ähnlich denen eines langsamen Tanzes – siehe auch das Unterkapitel O1 der vorliegenden Monographie), und einige andere Methoden. Beschreibungen, worauf diese Methoden basieren, sind im Unterkapitel I5.6 enthalten.
Bemerkenswert ist hier, dass jede effektive telekinetische Heilmethode (d.h. die den telekinetischen Effekt, beschrieben im Unterkapitel H6.1, nutzt) muss zur Emission der „Lichtabsorption“ aus dem geheilten Körper führen (siehe Punkt #2H6.1) und manchmal auch aus dem Körper des Heilers. Daher auch muss das Fotografieren dieses Körpers während des Heilprozesses zur Fixierung dieses Leuchtens führen. Dies wiederum kann in der Zukunft zur Entwicklung der Unterscheidung instrumenteller Methoden zwischen falschen und tatsächlichen Heilern, aber auch zur Einschätzung der energetischen Effektivität des betreffenden Heilers angewandt werden und vielleicht sogar zur Ausgabe eines ihm entsprechenden Zertifikats führen.
Es gibt auch so etwas wie die telepathische Heilung der Register. Sie wirkt auf die Register (Seelen) der Menschen ein und nicht auf ihre Körper oder Gegen-Körper. Sie umfasst auch solche Heilformen wie die Glaubensheilung oder das gebet für jemanden usw. Praktische Details siehe im Buch [1I5.1].
Die telepathische Heilung der Register unterscheidet sich von der telekinetischen Heilung der Körper oder Gegen-Körper. In der telepathischen Heilung sendet der Geist des Heilers telepathische Signale, die die Softwareregister in den zu heilenden Gegen-Körpern vervollkommnen. Daraufhin verursachen die Register, dass der behandelte Körper bestimmte Reaktionen zeigt, z.B. er heilt sich selbst, ein neuer Zahn wächst usw. Bei dieser Art Heilung spielen sich die geistigen Prozesse im Körper des Heilers ab. Die telepathische Heilung ist nicht vom Absorptionsglühen des behandelten Körpers begleitet, obwohl die Heiler aus sich heraus das Leuchten ausströmen. Deshalb können Fotografien solcher Heiler die Farbänderung ihrer Haut zeigen.

#2I7. Hypnose.
Das Konzept der dipolaren Gravitation definiert die Hypnose als Zustand, in dem das Bewusstsein der betreffenden Person auf den Empfang von Signalen aus der Gegen-Welt eingestellt ist. Daher ist während der Hypnose das Öffnen und Auslesen der Register möglich, die in der Gegen-Welt enthalten sind, die im bewussten Zustand für unseren Empfang nicht zugänglich sind.
Der Mechanismus der Hypnose ist genau derselbe Mechanismus, der die im Unterkapitel I4.1.1 beschriebenen Moralgesetze auslöst. Nur, dass anstelle aus der Gegen-Welt die Ausführungsbefehle aus unserer Welt kommen. Experimente an hypnotisierten Menschen zeigen, auf welche Weise unsere gegen-materiellen Duplikate die Funktionen unseres Körpers steuern und selbst mit Hilfe von Ausführungsprogrammen aus unseren Registern gesteuert werden.
Es ist zu beachten, dass im Konzept der Dipolaren Gravitation die Zeit unbeweglich ist, wohingegen wir uns durch die Zeit bewegen (siehe Unterkapitel H9.1). Daher können wir uns während der Hypnose (und auch während des Schlafs – siehe Punkt #8I7 unten) zu einem beliebigen Punkt der Zeit versetzen und erneut die Ereignisse, die an diesem Punkt der Zeit stattfanden, „durchleben“. Solches Bewegen durch die Zeit ist eben der Hauptgrund, weshalb die hypnotische Rekonstruktion von Ereignisse der Vergangenheit so effektiv sein kann.
Das ergibt sich aus den Fähigkeiten der hypnotisierten Personen zur Rückkehr zu den Ereignissen in der Vergangenheit und zum „Anhalten der Zeit“, die für das Bemerken, Analysieren und die Beschreibung aller erforderlichen Details dieser Ereignisse erforderlich ist. Nach der Rückkehr zu diesem Punkt der Zeit sind die Personen auch imstande Maßnahmen zu ergreifen, die sie während des originalen Ereignisses nicht ergriffen (z.B. zusätzliche Fragen zu stellen, in ein zuvor nicht betretenes Zimmer gehen usw.) – natürlich nur unter der Bedingung, dass die zusätzlichen Maßnahmen niemandes Karmaänderung hervorrufen.

#3I7. Spontane Selbstverbrennung von Menschen (spontaneous human combustion).
Das Prinzip dieses Phänomens ist ähnlich zu denen der telekinetischen Bewegung, nur, dass anstelle der Auslösung der physischen Arbeit eine wärmeerzeugende, chemische Reaktion realisiert wird. Diese Reaktion setzt auf der telekinetischen Bewegung ähnliche Weise enorme Wärmemengen frei, die im Endeffekt den Körper der betreffenden Person verbrennen. Der Auslösemechanismus dieser Wärme wurde bereits im Unterkapitel H6.1 beschrieben. Es sei darauf hingewiesen, dass im Lichte der Steuerungstheorie der Mechanismus des Auftretens dieses Ereignisses sich auf die zusätzliche (d.h. selbst-expandierenden) Rückführung stützt.
In diesem Mechanismus beginnt der Geist der betreffenden Person, die sich auf  irgendeine Weise heiß fühlt, in Panik zu verfallen, dass sie selbst verbrennen. Diese Panik eskaliert wiederum psychokinetisch in wärmeerzeugender Reaktion, was die Panik vergrößert usw. Interessant, dass entsprechend alter Überzeugungen betrunkene Menschen bedeutend einfacher in der Lage sind, diesen Prozess zu initiieren als nüchterne Menschen.
Es muss hinzugefügt werden, dass die konventionelle orthodoxe Wissenschaft auch ihre eigene Erklärung für die Selbstverbrennung der Menschen entwickelte, die – wie jede heutige wissenschaftliche Erklärung, vermeidet zuzugeben, dass in diesem Ereignis ein paranormales Element existiert und erklärt diese Verbrennung als reines physikalisches Prinzip des sog. äußeren Dochtes. (Ein Beispiel für einen äußeren Docht wäre ein Stück Material, das um eine Kerze gebunden ist. Wenn man es anzündet, beginnt die Kerze zu schmelzen, sättigt das Material und führt seine weiteres Brennen herbei, bis mit der Zeit die ganze Kerze ausbrennt.) Entsprechend dieser orthodoxen wissenschaftlichen Erläuterung unterliegen während der Selbstverbrennung des Menschen zuerst die Kleidungsstücke des Unglücklichen dem Feuer. Im Falle des nicht Löschens dieser Stücke wird das Schmelzen des Fettes aus dem Körper des Brennenden hervorgerufen.
Diese Fettverbrennung nährt wiederum die Kleidung mit Schmalz und führt die stufenweise Verbrennung des ganzen Körpers herbei, ähnlich wie das Brennen einer Kerze, die mir einem äußeren Docht umwickelt ist. Es wurden sogar experimentelle Versuche mit dem Korpus fetter Schweine durchgeführt, die in menschliche Kleidung eingewickelt und anschließend angezündet wurden. Tatsächlich führten sie auch zur Verbrennung des ganzen Körpers dieser Schweine auf der Grundlage dieses äußeren Dochtes. Obwohl diese Experimente tatsächlich Ergebnisse bringen, die denen der Selbstverbrennung von Menschen sehr ähnlich sind, sind nicht alle ihre Aspekte im Einklang mit dem bisher gesammelten Wissen zum Thema dieser Selbstverbrennung.
Beispielsweise erklären sie nicht die Beobachtungsbefunde zum Thema der Initiierung der Selbstverbrennung. Entsprechend den empirischen Beobachtungen und der Folklore tritt die Initiierung zuerst im Innern der betreffenden Person auf (d.h. Rauch sprudelt zuerst aus ihrem Mund und nicht von der äußeren Kleidung). Sie erläutern auch nicht den einstmals in Polen sehr populären Volksglauben, dass die einzige Löschmöglichkeit bei Selbstverbrennung das Trinken von Urin ist (was mit der Fähigkeit des Salzes zusammenhängen mag, das im Urin zur telepathischen Löschung der resonierenden Rückführung enthalten ist).
Es sieht also danach aus, dass unabhängig von einer rein physikalischen Erklärung der Selbstverbrennung mit dem Phänomen des „externen Dochts“ gibt es in Wirklichkeit auch ein paralleles Phänomen der „psychischen Verbrennung“, die im Sinne der Brandspuren ziemlich ähnliche Ergebnisse wie beim externen Docht ergeben.

#4I7. Über das Feuer laufen (fire walking).
Manche Menschen sind imstande, barfuß übers Feuer zu gehen, ohne sich die Füße zu verbrennen. Mehrmals in meinem Leben hatte ich die Gelegenheit, persönlich solche Gänge zu beobachten, das erste Mal in Malaysia, am 13. Oktober 1994, während des dortigen chinesischen Festes der Neun Götter (das nach dem auf den Mond gestützten chinesischen Kalender auf den neunten Tag des neunten Monats fällt). Bei den Gelegenheiten, die ich beobachtete, gingen einige Dutzend gewöhnliche Menschen, darunter viele Frauen, wenn auch entsprechend geistig darauf vorbereitet und nach einem „Reinigungs“-Prozess, über einen ca. 30cm dicken, etwa 2 Meter breiten und etwa 30 Meter langen „Weg“ aus rot glühenden Kohlen und einer Schicht von frisch verbranntem Holz.
Diese Kohlen waren so heiß, dass ich nicht imstande war, mich diesem Weg mehr als 5 Meter zu nähern, denn die Glut würde meine Haut verbrennen. Trotzdem gingen diese Dutzenden von Menschen mehrmals barfuß übe das Feuer ohne jedes Anzeichen von Schmerz, als wäre das ein gewöhnlicher Teppich und keine rotglühenden Kohlen. Während der Beobachtung eines dieser Rituale interessierte ich mich dafür, was als nächstes mit den Feuerläufern passiert, ich folgte ihnen also bis zu ihrem Tempel. Dort entdeckte ich, dass ein Teil der Menschen sich in einer Art religiösem Trance ähnlich der Hypnose befand und zum Zweck der Rückkehr in den Normalzustand wurden sie einem gemeinsamen Ritual ähnlich dem Aufwachen aus einer tiefen Hypnose unterzogen.
Obwohl mir bekannt ist, dass sich basierend auf dem alten Konzept der Monopolaren Gravitation die orthodoxe Wissenschaft bemüht, verschiedene bequeme rein physikalische Erklärungen für dieses Phänomen zu liefern, treten die Anforderungen und Annahmen, die diese Erklärungen aufweisen, überhaupt nicht in wirklichen Fällen auf. Das Konzept der Dipolaren Gravitation hingegen liefert die „psychische“ Erklärung, die auf den Fähigkeiten des menschlichen Geistes zur Verlangsamung des Verlaufs der Zeit beruht – siehe Unterkapitel H9.1. In dieser Erklärung verlangsamt der Geist der über das Feuer laufenden Personen den Lauf der Zeit der brennenden Oberfläche. Das wiederum bewirkt, dass die Wärmeübertragung von der heißen Oberfläche zu den Füßen der Personen proportional zur Änderung des Zeitverlaufs verlangsamt wird.
Daher ist im Zeitraum des Fußkontaktes der betreffenden Person mit der brennenden Oberfläche die Menge des Wärmeflusses zu klein, um eine Verbrennung herbeizuführen. Der Mechanismus für das Feuerlaufen ist also ein bisschen den im Unterkapitel JE2  sowie im Punkt Ad. 5 des Unterkapitels T3 dieser Monographie beschriebenen eintretenden Ereignissen in einen sog. „Zustand der verschobenen Animation“ /wörtlich: Zustand des suspendierten Films/ ähnlich (wobei in diesem Zustand z.B. das Halten von vor Hitze glühenden Objekten über eine beliebige Zeit hinweg möglich ist, ohne sich gleichzeitig die Hände zu verbrennen). Erwähnenswert ist, dass einige Fakten die auf Zeitänderung basierende Erläuterung zu bestätigen scheinen. Beispielsweise habe ich öfter Personen fotografieren können, die über solche rot glühenden Kohlen liefen.
Obwohl in Wirklichkeit diese Kohlen ein sehr starkes Licht emittierten, wie es ich für glühende Kohlen gehört, so dass es meine Augen blendete, emittierten die heißen Kohlen auf den Fotografien fast kein Licht und sahen aus, als wären sie schon lange erloschen. Einer von vielen möglichen Gründen, weshalb die Fotografie nicht das wirkliche Niveau der Leuchtkraft dieser Kohlen wiedergibt, ist, dass ihre Zeit der Verlangsamung oder des Anhaltens unterlag. Daher gaben diese Kohlen in der Zeiteinheit des Fotografierens fast kein Glühen wieder.

#5I7. Geister.
Unter den zahlreichen Erscheinungen, die vom alten Konzept der Monopolaren Gravitation abgelehnt wurden, aber eine Berechtigung im neuen Konzept der Dipolaren Gravitation besitzen, befinden sich auch „Geister“ (in diesem Punkt besprochen), aber auch andere übernatürliche Erscheinungen, die den Geistern ähnlich sind, nämlich die “Manifestation der Seelen“ (im nächsten Punkt besprochen). Gemäß diesem neuen Konzept sind die gegen-materiellen Duplikate materieller Objekte, die wie natürliche Computer arbeiten, zum selbständigen Denken und Handeln fähig. Daher ist auch im Falle der Existenz bestimmter Bedingungen die Erscheinung vollkommen real, dass sie auch imstande sind, Veränderungen in unserer Welt ohne Erfordernis der Existenz oder Nutzung seines physischen Körpers (d.h. nur mit Hilfe der Telekinese) auszuführen. Gemäß also dem in diesem Kapitel besprochenen Konzept sind „Geister“ gegen-materielle Duplikate beliebiger materieller Objekte, die geplante /vorsätzliche/ Handlungen isoliert von ihren materiellen Originale realisieren.
An dieser Stelle sei auch unterstrichen, dass in Bezug auf die Behauptungen z.B. der christlichen Religion, erhöht das Konzept der Dipolaren Gravitation den Umfang der Erscheinungen, die sich den Menschen manifestieren können. Beispielsweise können die Menschen gemäß dem Konzept unabhängig vom „Geist“ die Manifestation jemandes „Seele“ sehen – mehr Details siehe nächsten Punkt.
Darüber hinaus existiert gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation eine ganze Reihe von Geister-Kategorien. Und so können unabhängig von (1) Geistern Verstorbener auch  (2) Geister von noch lebenden Personen existieren und handeln (im Okkultismus ist eins ihrer Beispiele der sog. „Poltergeist“), (3) Geister von Tieren (dabei manchmal sogar von  schon lange ausgestorbenen Geschöpfen – z.B. Dinosauriern), und sogar (4) Geister eindeutig separater Gegenstände (z.B. Steine, Bäume, Autos, Flugzeuge, Schiffe, Planeten, Sterne).
Hinzuzufügen ist, dass manche früheren Religionen (z.B. Taoismus aus China, die traditionelle Religion der Maori aus Neuseeland oder die ursprüngliche Religion der alten Slawen) in diesem Punkt mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation überein und akzeptieren ebenfalls die Existenz von Geistern aller materiellen Objekte und nicht nur von Geistern der Menschen. Darüber hinaus erkennt der Glauben mancher Völker Geister ausgewählter Gegenstände an, sogar auch, wenn ihre offizielle Religion etwas anderes behauptet. Ein Beispiel dafür sind die Malaien (die sich offiziell zum Islam bekennen), die glauben, dass der alte, zeremonielle Dolch, von ihnen „kris“ genannt, seinen Geist besitzt, der sein Verhalten steuert – daher füttern die wenigen Malaien, die solch ein altes „kris“ mit bewährten magischen Kräften besitzen, das „Karma“ seines Geistes immer wieder systematisch mit dem Saft einer kleinen Zitrone und Weihrauch.
(Meiner persönlichen Meinung nach ist der Grund, für den diese alten Dolche einen so mächtigen Geist besitzen der, dass sie einer großen Anzahl von Lebewesen das Leben nahmen und so ähnlich wie die alten Henkerbeile mit den überschwelligen Gefühlen genährt sind und sie dank dessen telekinetischen Fähigkeiten gewinnen – zu Beschreibungen von telekinetischen Fähigkeiten mittelalterliche Henkerbeile siehe Unterkapitel JA2.4.)
Es ist hier auch erwähnenswert, dass gemäß dem Unterkapitel H7.3 die Geister einige der elektromagnetischen Erscheinungen induzieren (siehe Punkt #1H7.3). Im Falle von Auswirkungen durch sie auf die Materie unserer Welt, müssen ihre telekinetischen Aktionen zum Absorptionsleuchten führen. Daher müssen sie in bestimmten Situationen (z.B. wenn sie eine telekinetische Aktion ausführen) für den Fotofilm registrierbar sein. Letztlich, weil sie aus der Gegen-Materie geformt sind, besitzen sie die Fähigkeiten zum Denken und ihr Denkprozess findet mittels der Sprache ULT statt, die bereits im Unterkapitel I5.4 beschrieben wurde. Nach unserer Konstruktion von Geräten zur telepathischen Übermittlung (z.B. Geräte, die im Unterkapitel N5.2 dieser Monographie oder im Unterkapitel D2 des Traktats [7/2]), wird die Knüpfung des Kontakts mit ihnen möglich sein.
Jedoch wegen des Mangels an Registern (Seelen) bei ihnen, die zum Sitz ihres Langzeitgedächtnisses und Selbstbewusstseins werden, kommt es zu keinerlei interessantem Austausch von Informationen. Schließlich besitzen die gegen-materiellen Duplikate, die imstande sind, physikalische Erscheinungen zu verursachen, in sich keine Seele, die ihnen intelligente Kommunikation ermöglichen würde. Damit wird bewusst, dass eine der Folgen des Konzepts der Dipolaren Gravitation nicht nur auf die Existenz der Geister hinweist, sondern auch auf die Art ihrer Register und auf die Möglichkeit der zukünftigen telepathischen Kommunikation mit ihnen.

#6I7. Manifestierung der Seelen.
Wie es in den Unterkapiteln I5.1 und I5.2 erläutert wurde,  besitzen unabhängig von (1) „physischen Körpern“ alle materiellen Objekte, die im Universum existieren, auch zwei weitere Körper, die vom Konzept der Dipolaren Gravitation (2) „Gegen-Körper“ (die dem religiösen „Geist“ entsprechen) und (3) „irtuelle Körper“ bzw. „Register“ (die den religiösen „Seelen“ entsprechen) genannt werden. Wenn also jemandes physischer Körper stirbt, kann sich jeder der übrig gebliebenen Körper anderen Menschen manifestieren. Wenn die Manifestation dem Gegen-Körper (Geist) unterliegt, sehen die anderen Menschen den „Geist“ – was im vorletzten Punkt beschrieben wurde. Wenn jedoch die Manifestation ihrem „virtuellen Körper“/ dem „Register“ unterliegt, sehen die anderen Menschen die sog. „Manifestation der Seele“.
Die Manifestationen der „Geister“ treten typischerweise im Zusammenhang mit Gebieten bzw. Objekten auf, die eine besondere emotionale Bedeutung für die Personen, Wesen oder Objekte besaßen, aus denen die betreffenden Geister sich ableiten. Daher werden sich im Falle tragisch gestorbener Personen ihre Geister an orten zeigen, an denen ihr Tod eintrat oder in der Nähe von orten, an denen ihre Reste scheinbar zu liegen scheinen. In Fällen dagegen, in denen Personen „normal“ verstarben und im Augenblick des Todes eine starke emotionale Verbindung zu jemandem oder etwas bestand, zeigen sich die Manifestationen ihrer Geister in der Nähe dessen, zu dem sie diese verbindende emotionale Beziehung auf der Erde hatten.
Dagegen haben die Manifestationen der Seelen typischerweise ihren Platz in Fällen von Ereignissen, die eine große, wichtige Bedeutung für die Personen haben, von denen sich die Seelen herleiten. Beispielsweise ist der häufigste Anlass, bei dem sich Seelen verstorbener Personen manifestieren, wenn jemand sehr Nahestehendes stirbt. In diesem Fall manifestieren sie sich dem Sterbenden, um seinen Transfer in die andere Welt leichter zu machen.Auf ähnliche Weise können sie sich manifestieren, um jemandem, den sie sehr lieben, unnötige Leiden, Unsicherheit oder emotionale Qual zu ersparen. Ein typischer Moment ist beispielsweise, wenn sie sich jemandem sehr Nahestehenden gleich nach einer gelungenen chirurgischen Operation zeigen können, deren Ergebnisse faktisch dem Operierten einige Woche lang nicht bekannt sein werden. Sie erscheinen dann, um ihrem engen Angehörigen zu versichern, dass alles gut verlief und gut enden wird.
Viele offiziellen Religionen – die christliche eingeschlossen, unterscheidet nicht zwischen diesen beiden verschiedenen Manifestationen. Für sie ist alles ein „Geist“. Doch die Unterschiede zwischen Geistern und den Manifestationen der Seelen sind sehr bedeutend. Sie betreffen sowohl das Aussehen als auch den Intellekt sowie die Intention und das Verhalten. Der Grund ist, dass die Seelen immer nach dem Tod eine verjüngende Transformation durchlaufen und das Aussehen annehmen, das sie in ihren besten Jahren besaßen. Wenn sich jemandes Seele manifestiert, so sieht die Person, die diese Seele repräsentiert, immer sehr jung und beinahe perfekt aus und nicht so, wie sich jemand in den letzten Momenten ihres Lebens an sie erinnert.
Geister dagegen durchlaufen diese verjüngende Transformation nicht und sehen daher so aus, wie sie physisch im Augenblick ihres Todes aussahen. Daher werden sie, wenn sie natürlich in hohem Alter starben, werden sie alt aussehen. Wenn dagegen jemand auf tragische Weise starb, werden sie alle Verletzungen und Wunden aufweisen, die zu ihrem Tod führten. So können wir schon leicht nach dem Aussehen einschätzen, ob sich uns ein Geist oder eine Seele zeigte. Wenn wir also jemandem höheren Alters sehen oder jemanden mit sichtbaren Verletzungen, dann haben wir es mit einem Geist zu tun. Wenn jedoch dieser Jemand jung und perfekt aussieht, dann stellt er/ sie jemandes Seele dar.
Natürlich gibt es noch mehr Unterscheidungsmerkmale. Sie ergeben sich direkt aus den in den Unterkapiteln I5.1 und I5.2 dargestellten Informationen. Beispielsweise besitzen die Geister kein Gedächtnis, obwohl sie imstande sind logisch zu denken. Die Seelen haben dagegen ein perfektes Gedächtnis. Die größten Unterschiede betreffen jedoch die Intention: Seelen haben immer „moralische“ (oder „gute“) Intentionen, indem sie uns entweder helfen, uns moralisch unterstützen, warnen oder uns von unglücklichen Vorhaben abhalten wollen usw.. Mit den Geistern ist es dagegen umgekehrt. Denn die „moralischen“ Geister akzeptieren ihr Schicksal und tun, was die Gesetze der Gegen-Welt von ihnen verlangen, d.h. sie reinkarnieren sich in den nächsten Körper und irren nicht durch die Welt umher. Typischerweise widersetzen sich nur „unmoralische“ (bzw. „schlechte“ Geister dem natürlichen Lauf der Dinge und halten sich an einem bestimmten Ort, Objekt oder bei einer Person wie angekettet auf.

#7I7. Besessenheit.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation suggeriert, dass die Besessenheit (englisch „being possessed“) deutlich von Geistern und Seelenmanifestationen unterschieden werden müssen. Die Besessenheit ist die Annahme der Kontrolle über den Gegen-Körper (und somit auch über den physischen Körper) einer lebenden Person durch das Register/ die Seele jemandes anderen. Eine Variation der Besessenheit sind mehrere im Unterkapitel I5.4 und im Punkt #6I5.4 genannte Persönlichkeiten. Während der Besessenheit übernimmt die Kontrolle über den betreffenden Körper das intelligente Register/ die intelligente Seele. Daher werden besessene Wesen in betreffenden Moment, da sie das Register/ die Seele okkupieren, ein Gedächtnis, Wissen, Intelligenz und Persönlichkeit besitzen. Ein zusätzliches durch das Konzept der Dipolaren Gravitation eingeführtes Element ist, dass praktisch jedes Lebewesen ein Objekt der Besessenheit werden kann, nicht nur Menschen – natürlich nur, wenn dem Register, das die Übernahme des betreffenden Körpers ausführt, nicht spezifisch am Erwerb menschlicher Eigenschaften liegt (z.B. die Fähigkeit zu sprechen). Darüber hinaus kann das besetzende Register/ Seele von einem beliebigen Wesen stammen. Daher können Menschen auch mit Registern beispielsweise von Affen, Tigern, Vögeln, Schlangen, Dinosauriern etc. besessen sein.

#8I7. Träume.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation legt nahe, dass unter Beachtung der Existenz des Körpers und des Gegen-Körpers in der Nacht zwei Kategorien von Bildern, die man Träume und nächtliche Visualisierungen nennen kann, durch unseren Geist durchfließen werden. Nächtliche Visualisierungen sind Bilder, die aus unserem physischen Geist kommen. Sie repräsentieren die Echos unserer täglichen Erlebnisse, geöffnet durch den schlafenden Geist. Unter Beachtung der Überlappungen mit der wirklichen Welt müssen sie die Eigenschaften dieser Welt tragen. Sie sind also farbig, physisch, verderblich und Energie verbrauchend. In Anbetracht ihres Echo-Charakters und ihrer Öffnung sind sie jedoch chaotisch und unlogisch.
Die Träume wiederum repräsentieren Bilder, die aus der Gegen-Welt kommen. In Anbetracht des Charakters unseres gegen-materiellen Körpers müssen die Träume „wirkliche, aus der Gegen-Welt kommende Ereignisse“ sein. Aus diesem Grund müssen sie sich durch eine Ansammlung von Eigenschaften charakterisieren, die einerseits bedeutsam für die wirklichen Ereignisse sind (z.B. sind sie logisch, konsistent, miteinander verbunden), andererseits müssen sie Eigenschaften der Gegen-Welt aufweisen (Farben werden durch Information ausgedrückt statt durch Aussehen, Mangel an körperlichen Eigenschaften, solchen wie Blut, Gewicht usw.). Hier soll betont werden, dass in Anbetracht der Unterschiede zwischen den Eigenschaften von Träumen und nächtlichen Visualisierungen, die betreffende Person, die beim Aufwachen früh mit Leichtigkeit imstande sein muss zu bestimmen, womit sie es in der Nacht zu tun hatte.
Die nächtlichen Visualisierungen sind bereits mit unterschiedlichen Theorien der heutigen orthodoxen Medizin erläutert, die besagen, dass sie zum Traumprozess gehören. Das Konzept der Dipolaren Gravitation ändert diese Erläuterungen nicht und behält sie in Kraft. Nur, dass es ihre Anwendbarkeit bei kleinen Teilen der Bilder, die in der Nacht durch unsere Geist fließen, einengt und dieser Teil hier „nächtliche Visualisierung“ genannt wird. Deshalb werden sie hier auch nicht wiederholt besprochen.
Was die Träume jedoch betrifft, so verlieren sie die Gültigkeit der heutigen orthodoxen medizinischen Theorien, aus dem einfachen Grund, weil diese Theorien nicht die Existenz der Gegen-Welt akzeptieren. Erst das Konzept der Dipolaren Konzeption erläutert deutlich, was Träume sind. In dieser Erläuterung sind „Träume Bilder wirklicher Aktionen und Ereignisse, die in der Gegen-Welt von den gegen-materiellen Duplikaten und Registern schlafender Menschen erfahren werden“. Sie haben also nichts gemein mit den Bildern aus unserem Gehirn. Die während unsere nächtlichen Träume durchlebten Erfahrungen werden dank der Verlagerung unserer Duplikate und Register zu einer anderen Zeit und der darauf folgenden Erforschung der Wirklichkeit dieser anderen Zeit möglich.
Aus obiger Definition der Träume ergeben sich auch alle ihrer Eigenschaften. Die wichtigsten von ihnen umfassen:
– „Software-Attribute“ der Träume.
Diese Attribute sind: Ausdruck der Farben als Information und nicht als Aussehen (d.h. in der Gegen-Welt scheint jedes Objekt auszusehen wie auf einer alten Fotografie – d.h. es besitzt dieselbe „Sepia“-Farbe, doch der Betrachter ist sich der wirklichen Farbe bewusst, weil sie sich aus den Registern dieser Objekte „lesen“ lässt), andere Struktur des Körpers (z.B. befreien die gegen-materiellen Duplikate der Körper bei versuchter Körperverletzung kein physisches, rotes Blut), Unzerstörbarkeit der gegen-materiellen Duplikate (z.B. können wir weder im Schlaf erschlagen werden noch sind wir imstande, Körperteile zu verlieren, obwohl wir Ausbrüche von jemandem oder von etwas erfahren können, die uns schaden sollen, was auch immer im Traum passiert, die gegen-materiellen Duplikate unserer Körper bleiben unverletzt) usw.
– Unterschiede in unseren mobile Fähigkeiten.
In der Gegen-Welt unterliegt die Bewegung anderen Gesetzen als der Bewegung in unserer Welt. Beispielsweise können wir dort fliegen oder im Raum schweben, ohne irgendwelche physischen Bewegungen ausführen zu müssen, oder wir können auch mittels Willensbekundung trotz mühseliger Ausführung von schreitenden oder kletternden Bewegungen am selben Ort bleiben (d.h. um sich zu bewegen, muss unser Geist arbeiten, nicht unsere Muskeln).
– Logik und Abstraktion der Träume.
Wenn man die Gegen-Welt analysiert, so muss sie mindestens so logisch sein wir unsere Welt. Deshalb besitzen in den Träumen alle Ereignisse einen logischen Charakter und gestalten sich zu einer Kette gegenseitiger Herleitungen auf eine sogar logischere Weise als die Ereignisse, die aus unserer Welt stammen.
– Prophezeiende Natur der Träume.
Da in der Gegen-Welt die Zeit nur eine zusätzliche Dimension ist, in der man sich genau so leicht verlagern kann wie in unseren drei Dimensionen, besitzen die Ereignisse in dieser Welt kein zeitliches Limit. Das wiederum ermöglicht einigen unsere Reise durch die Gegen-Welt zum Besuch der Zukunft und besitzt daher für uns den Charakter der Vorhersage. Man muss hier auch unterstreichen, dass die Definition der Träume als „Abenteuer in der Gegen-Welt“ eine genaue Verifizierungsmethode der hier gegebenen Erläuterungen liefert.
Das ergibt sich aus der Tatsache, dass die so definierten Träume verlangen, dass alle an ihnen beteiligten Personen durch dieselben Erfahrungen gingen (wenn z.B. ein Verliebter davon träumt, seine geliebte Partnerin zu küssen, muss die Partnerin auch auf einer bestimmten Etappe vom Küssen dieser Person träumen. Leider gibt es zwei Faktoren, die diese Verifizierung erschweren: (1) das Vergessen der Träume und (2) die Zeitunterschiede. Erläutern wir ihre Auswirkungen. Es ist allgemein bekannt, dass wir uns an nur einen kleinen Teil unserer Träume erinnern (manchmal weniger als 1%). Praktisch bedeutet das also, dass obwohl alle beteiligten Personen am betreffenden nächtlichen Abenteuer in der Gegen-Welt faktisch dasselbe auch träumen müssen, wird sich in extremen Beispielen höchstens eine von ihnen danach an das ganze Ereignis /des Traums/ erinnern.
Noch mehr Schwierigkeiten bringen die zeitlichen Unterschiede. Die Interpretation der Zeit im Konzept der Dipolaren Gravitation (siehe Unterkapitel H9.1) zeigt, dass wir in der Gegen-Welt fast immer auch in der Zeit reisen. Auf diese Weise können wir in der betreffenden Nacht Ereignisse erfahren, die im zeitlichen Sinne zu verschiedenen Zeiten auftreten – sowohl in der Zukunft als auch in der Vergangenheit. Deshalb können die einzelnen Teilnehmer des Ereignisses, das in dem betreffenden Traum auftritt, aus vielen verschiedenen realen Zeiten zur Zeit dieses Ereignisses kommen. Praktisch bedeutet das, dass dasselbe Ereignis, von dem wir am betreffenden Tag träumen, von den übrigen seiner Teilnehmer zu verschiedenen anderen Zeiten geträumt werden kann – teilweise in der Vergangenheit, teilweise erst in der Zukunft. Vergleicht man also unsere Träume mit den übrigen ihrer Teilnehmer, wissen wir nicht, ob sie gleichzeitig mit uns in derselben Nacht geträumt haben, oder bereits in einer der vorigen Nächte oder auch erst in der Zukunft träumen werden.
Trotz dieser genannten Schwierigkeiten konnte ich eine Person finden (Suzanne Poutu aus Dunedin, Neuseeland), die behauptet, dass sie und ihre beste Freundin bis ins kleinste Detail beide genau denselben Traum erfuhren, nur beobachtet mit den Augen einer anderen Person. Darüber hinaus sind einige Beispiele dieser synchronisierten Träume im Buch [3H2] (aber auch in [1I7] und [1#3I5.4]) – siehe z.B. Seite 77 enthalten. Die Geschichte eines tatsächlichen Falles solch eines synchronisierten Traums mit vorhersagendem Charakter sah ich auch im Fernsehen. Ich möchte also von allen Personen hören, die irgendwann entdeckten, dass ihre Träume bei anderen in ihnen auftretenden Personen genau wiederholt wurden.
Die hier gegebene Erläuterung für den Mechanismus des Traums als „in der Gegen-Welt auftretende Abenteuer“ wurde keinesfalls das erste Mal erst mit der Entdeckung der dipolaren Gravitation entdeckt. In genau dieselbe Erläuterung der Träume glauben seit Jahrhunderten auch die Chinesen, bekannt wegen ihres tiefen Wissens zum Thema vieler anderer Aspekte der Gegen-Welt (z.B. siehe ihr altes Wissen über Akupunktur, deren Mechanismus und Effektivität viele Europäer und orthodoxe Wissenschaftler bis heute negieren).
Allerdings erfuhr ich von diesem chinesischen Glauben erst 1994, d.h. lange nach der ersten Veröffentlichung meiner hier beschriebenen eigenen Erläuterung der Träume. Hier, was zum Thema der chinesischen Erläuterung des Mechanismus der Träume im ausgezeichneten Buch [1I7] (aber auch [3H2] und [1#3I5.4]) von Frena Bloomfield, “The Book of Chinese Beliefs”, Arrow Books, London 1983, ISBN 0-09-931900-4, Seite 151):
„Wenn wir träumen, glauben die Chinesen, geht unsere Seele durch die Welt spazieren und alles, was sie antrifft und erfährt, ist so real wie im bewussten Leben, doch nach dem Erwachen, wenn die Seele in den Körper zurückkehrt, erinnern wir uns an sie als Traum.“ (Im englischen Original: „When we dream, say the Chinese, the soul goes wandering about the world and all its encounters and adventures are as real as in everyday waking life, though we recall them as dreams when the soul returns and the body awakes from sleep.”)
Meine Freundschaft zu in Malaysia lebenden Chinesen nutzend, fragte ich sie auch zu der oben gegebenen Erläuterung aus, dass „Träume Abenteuer unseres Geistes in der Gegen-Welt sind“. Es zeigt sich, dass dieser Glauben ziemlich verbreitet ist, d.h. anerkannt von den meisten älteren Chinesen. Interessant ist, dass viele Chinesen auch daran glauben, dass man nach dem Austritt des Geistes aus dem Körper nicht das Aussehen der betreffenden Person verändern darf, wenn sie noch schläft, z.B. durch Anmalen ihres Gesichts mit ungewöhnlichem Muster – wie es manchmal Studenten aus Spaß tun, denn der morgens zum Körper zurückkehrende Geist könnte ihn nicht erkennen, verfällt in Panik und irrt durch die Gegen-Welt. In so einem Fall würde der unglücklich Schlafende das Bewusstsein nicht wiedererlangen und würde in den permanenten Zustand der Ohnmacht verfallen, was in der Medizin „Koma“ genannt wird.

#9I7. Tod.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation erläutert, dass der Mechanismus des Todes auf die dauerhafte Verbindung unseres Bewusstsein zur virtuellen Welt beruht und auf der darauf folgenden Trennung des dieses Bewusstsein tragenden Registers von unserem Gegen-Körper. Dieser Mechanismus weist also eine bedeutende Ähnlichkeit zu den Mechanismen der Hypnose und des Traums auf, nur, dass er auf permanente, unumkehrbare und nicht vorübergehende Weise auftritt. Wenn es um die Empfindung geht, ergibt sich aus dem Obigen, dass der Tod relativ ähnlich der tiefen Hypnose oder dem Traum ist. Den Tod können jedoch keinerlei Gefühle begleiten, denn für die Empfindung von Gefühlen ist der Besitz sowohl eines physischen Körpers als auch eines Gegen-Körpers unabdingbar. Da das völlige Fehlen von Gefühlen als das Gefühl einer enormen „Ruhe“ beschrieben wird, wird das uns überwältigende Gefühl des Friedens zur grundlegenden Empfindung, die den Tod begleitet.

#10I7. Tierischer Instinkt.
Er wurde schon mit zahlreichen Beispielen im Unterkapitel I5.4 – siehe Punkte #4I5.4 und #3I5.4.
Er ist das tierische Pendant zum menschlichen ESP. Als solcher ist der Instinkt die erste Quelle jener ungewöhnlichen Fähigkeiten der Tiere zur Lösung von Problemen, die einige von ihnen als „intellektuelle Genies“ ausführen, beschrieben im Unterkapitel I8.1.

#11I7. Unterbewusstsein.
Es ist das Wissen, was unser Gegen-Körper besitzt und das uns der Gegen-Körper versucht zu vermitteln.

#12I7. Dejavu.
Das sind Blitze unbewusster Erinnerung eines vorherigen Verlaufs der Zeit. Sie ergeben sich aus dem systematischen Zurücksetzen der Zeit auf der Erde, das von den UFOnauten-„Simulationen“ zum Ziel der Herbeiführung des Verlaufs der Ereignisse zu Gunsten ihrer Interessen ausgeführt wird. Mehr zu diesem Thema dieses Phänomens ist in den Unterkapiteln V5 und JG1 enthalten.

***
Die Erläuterungen für die geheimnisvollen Phänomene im vorliegenden Unterkapitel besitzen eine gemeinsame Eigenschaft, d.h. sie alle weisen ein Attribut auf, das ihre experimentelle Bestätigung ermöglicht. Auf  diese Weise sind die hier aufgeführten Erläuterungen mehr als nur eine Hypothese: sie ebnen den Weg für die schrittweise Entdeckung der Wahrheit. Es sei darauf hingewiesen, dass eine zusätzliche experimentelle Bestätigung der obigen Erläuterungen den Schatz an Beweismaterial verbreitert, das die Richtigkeit des Konzepts der Dipolaren Gravitation als Ganzes bestätigt.

I8. Allgemein zugänglichste Beweise für die intellektuellen Fähigkeiten der Gegen-Welt

Das vorliegende Unterkapitel hat die Zusammenfassung der Informationen zum Thema von bekanntesten Beweisklassen für den Besitz von intellektuellen Attributen der Gegen-Materie und von der Existenz der klugen Gegen-Welt zum Ziel. Diese Klasse ist die unter dem allgemeinen Namen ESP bekannten Phänomene (abgeleitet vom englischen Begriff „Extra Sensory Perception“ – „Außersinnliche Erfahrung“). Diese Phänomene können in zwei Versionen auftreten, der menschlichen ESP und der tierischen, die auch „Instinkt“ genannt wird. Gemäß dem neuen Konzept der Dipolaren Gravitation, beschrieben in den Kapitel H und I dieser Monographie, „repräsentiert ESP ganz einfach die verschiedensten Methoden der Gewinnung nützlicher Informationen aus der denkenden Gegen-Welt“.
Natürlich muss es, weil es eine ganze Reihe von Varianten von ESP gibt, auch eine ganze Reihe von Möglichkeiten des Gewinns der Informationen aus der Gegen-Welt geben. Welche der zahlreichen Varianten von ESP wir auch immer betrachten, in jedem Falle beweist sie auf veranschaulichende Art die schockierende Tatsache, dass „die Gegen-Welt fähig ist zu denken, sich zu erinnern und mit uns zu kommunizieren und als solche verfährt sie wie ein großer natürlicher Computer“. Auf diese Weise ist ESP eine der zugänglichsten empirischen Beweise, dass die denkende Gegen-Welt existiert und daher die Gravitation tatsächlich einen dipolaren Charakter besitzt – wie dies in Unterkapitel H1.1 bewiesen wurde.


I8.1. „Intellektuelle Genies“ unter den Tieren

Von Zeit zu Zeit erfahren wir aus den Medien oder von Bekannten von Fällen, in denen Tiere irgendein Problem gelöst haben, das manchmal die Fähigkeiten der Menschen zum logischen Denken überschritt. Die Existenz solcher „intellektuellen Genies“ unter den Tieren beweist tatsächlich, dass ihr wundersames Wissen von irgendwoher kommen muss. Da dieses Wissen so ausgereift ist, dass es nicht von ihnen selbst kommen konnte, ist die Erklärung dafür nur die, dass sie aus der intelligenten Gegen-Materie kommt, genauer vom universellen Computer (UC), den die Gegen-Materie bildet. Diese Tiere sind also laufende Beweise für die intellektuellen Möglichkeiten der Gegen-Welt. Um diese Aussage mit konkreten Beispielen zu untermauern, beschreibe ich im Folgenden Fälle solcher „intellektuell genialen Tiere“, die ich in der Presse fand.
#1I8.1. Der Hund, der Auto fuhr.
Im Artikel [1#1I8.1] ” ‘My dog crashed the Maserati’, TV star claims“, in der malaysischen Zeitung New Sunday Times, Ausgabe vom Sonntag, 22. Dezember 2002, Seite 20, ist ein Fall eines „Hunde-Autoführers“. Ein britischer Filmstar holte ihren Hund vom Tierarzt ab, um ihn nach Hause zu bringen. Als sich jedoch der Hund begann merkwürdig zu benehmen, hielt der Filmstar ihr Luxusauto Maserati an, um zu prüfen, was mit dem Hund los ist. Als sie um das Auto herumging, um den Hund von der Beifahrertür aus anzusehen, sprang der Hund unerwartet auf den Fahrersitz, legte den Gang ein und gab Gas. Das Auto bewegte sich und fuhr in einen Lieferwagen. Da Hunde nicht in der Lage sein sollten, ein Auto zu führen, erklärte der Star, dass er „durch Zufall“ den Gang einlegte und „durch Zufall“ mit der Pfote auf das Gas drückte.

#2I8.1. Der Hund, der überlebte, weil er den Wasserhahn aufdrehen konnte.
Im Artikel [1#2I8.1] “Stray dog trapped 23 days taps survival instinct“, veröffentlicht auf Seite 1 der neuseeländischen Zeitung „Dominion“, Ausgabe vom Samstag, 16. November 2002, ist ein ungewöhnlicher Fall mit einem Hund beschrieben, der unbeabsichtigt ohne Nahrung und Wasser in einem leeren Haus über 23 Tage eingeschlossen wurde. Der Hund überlebte nur, weil er imstande war, den Wasserhahn aufzudrehen, um auf diese Weise etwas zu trinken zu haben. Natürlich überschwemmte er bei der Gelegenheit das ganze Haus.

#3I8.1. Der Kater „Oscar“, der genau wusste, wann jemand stirbt.
Die Fähigkeiten dieses ungewöhnlichen Katers zur Vorhersage jemandes bevorstehenden Todes überschritten bedeutend menschliche Möglichkeiten – auch von Ärzten, die sich beruflich mit sterbenden Menschen beschäftigten und die in ihrem beruflichen Leben Hunderte von Sterbenden gesehen haben. Ich habe über diesen Kater im Artikel [1#3I8.1] “Providence, R.I.(AP)“, der auf Seite 4 der zusätzlichen speziellen Beilage “The Learning Times” do gazety “The Korea Times“, Ausgabe vom Montag, 30. Juli 2007 erschienen ist, gelesen. Dieser Artikel war eine Zusammenfassung des medizinischen Berichts, der über diesen Kater im “New England Journal of Medicine” erschienen ist. Im Artikel aus “The Learning Times” wurde auch ein Bild des Katers gezeigt – er sah auf ihm aus wie ein offizieller Arzt in seinem schwarz-weißen gescheckten Fell und seinem ausdruckslosen, geheimnisvollen Mund. Er hieß „Oscar“. Zur Zeit des Artikels [1#3I8.1] war er zwei Jahre alt. Er wurde als kleines Kätzchen von den Krankenschwestern der „Demenz-Abteilung“ im Betreuungszentrum für alte, sterbende Menschen mit Alzheimer, Parkinson oder anderen tödlichen Krankheiten aufgenommen. Dieses Haus hieß “Steere House Nursing and Rehabilitation Center“ und befand sich auf Rhode Island. Seit Oscar 6 Monate alt war, bemerkten die Mitarbeiter des Zentrums, dass er einen täglichen Rundgang bei allen Patienten begann, auf dieselbe Weise, wie Ärzte dies tun.Während des Rundgangs beobachtete der Kater jeden Patienten ganz genau. Wenn der betreffende Patient im Verlauf der nächsten nicht länger als zwei Stunden sterben sollte, sprang der Kater auf ihr Bett und kuschelte sich an die betreffende Person heran und blieb dort bis zu ihrem Tod. Bis zu der Zeit, als der Artikel in der medizinischen Zeitschrift geschrieben wurde, sah der Kater fehlerlos den herannahenden Tod bei 25 Patienten dieses Zentrums voraus. Bereits nach 13 dieser Fälle stützte sich das Personal dieses Zentrums so sehr auf das Wissen des Katers, dass, wenn er sich an den nächsten Patienten herankuschelte, sie das als Zeichen nahmen, die Familie der betreffenden Person zu benachrichtigen, damit sie schnell an das Totenbett ihres Verwandten kommen können. Die Ärzte des Zentrums begannen auch bei den Versuchen der genauen Vorhersage der Todeszeit mit dem Kater zu konkurrieren.
Beispielsweise fand Dr. Joan Teno von der Brown Universität bei einer seiner Patientinnen alle medizinischen Zeichen des herannahenden Todes. Doch dann zeigte sich, dass seine Vorhersage ca. 10 Stunden zu früh war. Zwei Stunden vor dem wirklichen Tod dieser Patientin legte sich Oscar wie gewohnt an ihre Seite. Im Allgemeinen wurden die hellseherische Fähigkeit des Katers gut angenommen. Die Patienten waren ihm dankbar, dass er sie besuchte und sie in den letzten Momenten ihres Lebens begleitete. Die Familien der Sterbenden waren ihm dankbar, dass er ihnen eine Warnung gab und er es ihnen daher ermöglichte, sich von Sterbenden zu verabschieden. Und die Mitarbeiter des Zentrums waren ihm dankbar, dass er sie warnte, wenn jemandes Ende der Zeit gekommen ist. Nur in einem Fall warf eine Familie Oscar aus dem Bett und dem Zimmer des Sterbenden.
Nach dem Rauswurf miaute Oscar verzweifelt vor der Tür des Zimmers und versuchte, die Tür mit seinen Pfoten zu öffnen, um seine geliebte „Pflicht“ auszuüben – so, wie er in seinem kleinen Katzenköpfchen diese Pflicht verstand. Die Fähigkeiten einer Katze wie Oscar kann man nicht auf rein physikalische Weise erklären, und man muss anerkennen, was der vorliegende Band über den universellen Computer (UC), über die intelligente Gegen-Materie und über die Existenz weiterer außerphysischen Welten bzw. der geistigen und virtuellen Welt schreibt.
Drei Jahre später stieß ich auf weitere Artikel über den Kater Oscar. Der erste von ihnen [2#3I8.1] trug den Titel “Nursing home cat Oscar taken on Grim Reaper Role“, erschienen auf der Seite A8 der neuseeländischen Zeitung “The New Zealand Herald” (www.nzherald.co.nz), Ausgabe vom Dienstag, 2. Februar 2010. Er beschreibt den bereits 5-jährigen Oscar, der bis zu dem Zeitpunkt korrekt den Tod von über 50Patienten vorhersagte. Seine Verhaltensweise hat sich nicht geändert. Der Artikel zeigte auch ein Bild dieses ungewöhnlichen Katers. Ein weiterer Artikel [3#3I8.1] trug den Titel “Angel of death just an ordinary cat with a gift”, erschienen auf der Seite B3 der neuseeländiscen Zeitung „The Dominin Post“ (www.dompost.co.nz), Ausgabe vom 3. Februar 2010. Er informiert über das eben veröffentlichte Buch über Oscar von Dr. David Dosa mit dem Titel „Making Rounds with Oscar“.
Diesem Kater „Oscar“ wurde ein Abschnitt im amerikanischen Dokumentarfilm [4#3I8.1] o tytule “Weird or What?“ gewidmet, in Neuseeland auf Kanal 3 am Montag, 27. Dezember 2010 um 19.30 bis 20.30 Uhr ausgestrahlt. Zusammen mit diesem Kater wurde auch ein kleiner Hund namens „Scamp“ gezeigt, der in einem der amerikanischen Altenheime die gleiche Funktion des „fehlerfreien Vorhersagens, wer als nächstes stirbt“ erfüllt wie der Kater „Oscar“.

#4I8.1. Das Kaninchen „Rabbit“, das sein Besitzerpaar vor dem Feuer rettete.
Von diesem Kaninchen erfuhr ich aus dem Artikel [1#4I8.1] “Pet rabit saves couple from fire” (d.h. „Maskottchen Rabbit rettet ein Paar vor Feuer“), der auf Seite 31 der malaysischen Zeitung “New Straits Times” (on line: www.nst.com.my), Ausgabe vom Freitag, 25. Juli 2008, erschien. Dieser Artikel beschreibt das Ereignis, das am 24. Juli 2008 in Melbourne, Südaustralien, stattfand. Und zwar hatte ein Ehepaar ein Kaninchen als Maskottchen, das sie „Rabbit“ nannten. Er war wie ein Familienmitglied. In jener Nacht wurden sie vom ungeduldigen Kratzen des Kaninchens an ihrer Schlafzimmertür geweckt. Als der Mann hinausging, um zu sehen, was los ist, entdeckte er ein sich schnell ausbreitendes Feuer, das bereits in einem anderen Raum wütete, aus dem bereits ein starker Rauch herausschlug. Das Kaninchen rettete sie also vor dem sicheren Tod. Am nächsten Tag zeigten sie das Kaninchen sogar im Fernsehen. Es sah mir aus wie ein gewöhnliches Kaninchen, nur, dass es untypisch kurzes schwarzes, glänzendes Fell hatte.

#5I8.1. Katze „Nora“, die Klavier spielt.
Die erste Information über diese musikalische Katze erhielt ich aus einem Artikel [1#5I8.1] “Nora plays the piano purrfectly” (tj. “Nora spielt perfekt Klavier“) auf der Seite A3 der neuseeländischen Zeitung “The New Zealand Herald” (on line: www.nzherald.co.nz), Ausgabe vom Montag, 24. August 2009. In diesem Artikel wurde auch die Internetseite www.catcerto.com angegeben, die dieser talentierten Katze gewidmet ist. Zu dieser Zeit war die Katze „Nora“ fünf Jahre alt und spielte bereits auf eigenen Konzerten in der Philharmonie Philadelphias. Ich hörte auch ihre Musik am Tag der Veröffentlichung des Artikels um 22.30 im Tagesmagazin des Fernsehens, Kanal 3, wo eine Stichprobe ihrer Musik gezeigt wurde. Die Musik war recht seltsam, aber tatsächlich schön und melodisch. In mir erzeugte sie so etwas wie innere Unruhe. Würde ich sie gehört haben, unwissend, dass sie von einer Katze kommt, dann würde ich denken, dass sie ein Kosmit komponierte.

#6I8.1. Krake „Paul“, die korrekt die Ergebnisse der Spiele vorhersagt.
Im Juli 2010 wurde die „Paul“ genannte Krake aus dem „Sea Life Center“ im deutschen Städtchen Oberhausen weltberühmt. Diese Krake sagte mit 100%iger Genauigkeit die Ergebnisse der Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft (sog. „FIFA“ Word Cup) in Südafrika in der ersten Hälfte Juli 2010 vorher. Beschreibungen, wie sie ihre Vorhersagen für die Spielergebnisse ausführte, sind im Artikel [1#6I8.1] “Spanish transfer offer for Paul the tentacled tipster” auf Seite A22 der neuseeländischen Zeitung “The Dominion Post Weekend” (on line: “http://www.dompost.co.nz“), Ausgabe vom Samstag, 17. Juli 2010, enthalten. Ein Bild dieser hellsichtigen Krake wird im Artikel [2#6I8.1] “Tentacled tipster gets his trophy” von Seite B2 der neuseeländischen Zeitung „The Dominian Post“, Ausgabe vom Mittwoch, 14. Juli 2010, enthalten.
Für ihre richtige Vorhersage wurde die Krake mit Leckerbissen überhäuft, in ihr Aquarium wurde eine genaue Replik des Fußballweltpokals der „FIFA“ (aus reinem Gold) gegeben und das Nationalaquarium in Spanien, für dessen Mannschaft die Krake den Sieg dieses Weltpokals richtig voraussagte, wandte sich offiziell an Deutschland, ihm diese Krake als lebendes VIP auszuleihen. Unglücklicherweise gab die Krake ihren Geist kurz darauf ihren Geist auf. Ihr Tod wurde u.a. im Artikel “Who could have predicted interest in dead octopus?” (tj. ”Wer konnte Interesse an einem toten Octopus vorhersehen?”) auf Seite B4 der neuseeländischen Zeitung „The Dominian Post“, Ausgabe vom Mittwoch, 3. November 2010, bekannt gegeben. (Die Krake „Paul“ ist auch im Teil F der totaliztischen Webseite „Stawczyk“ (Webseite polnisch – pdf polnisch | Webseite englisch – pdf englisch) beschrieben.)

#7I8.1. Das Pferd „Hans“, das zählen konnte.
Die oben beschriebene Krake „Paul“ war nicht das einzige deutsche Tier mit übersinnlichen Fähigkeiten. Ungefähr 1906 war in Deutschland das Pferd namens „Hans“ weithin bekannt, das zählen konnte, komplexe logische Probleme lösen konnte und das auch die Zukunft kannte. Eine kurze Beschreibung dieses Pferdes und anderer Tiergenies – zusammen mit einem Foto der Krake „Paul“ wurde im Artikel [1#7I8.1] “Prescient Paul and his psychic pals” von Seite A7 der neuseeländischen Zeitung „The Dominian Post“, Ausgabe vom Dienstag, 13. Juli 2010, präsentiert.

#8I8.1. Die Katze „Tuppence“, die die Familie fand, die in ein anderes Haus umzog.
In der neuseeländischen Ortschaft Tauranga hatte eine Familie eine Katze namens „Tuppence“. Alle liebten diese Katze sehr. Sie waren sehr traurig, dass diese Katze einen Tag vor dem Umzug in ein anderes, 9 Kilometer entferntes, Haus verschwand. Doch der Umzug musste sein. Vom Stadtteil Greerton zog die Familie in ein Haus im Stadtteil Bethlehem. Für den Fall, dass die Katze zum alten Haus zurückkehren könnte, fuhr ihre Besitzerin täglich dorthin und suchte sie. Als die Familie nach sechs Wochen sie schon aufgegeben und die Hoffnung verloren haben, sie wiederzufinden, erschien Tuppence plötzlich von selbst in ihrem neuen Haus, in dem sie noch NIE war. Wie sie es finden konnte, könnte niemand erklären. Ab dem 8. September 2010 ist die Katze zusammen mit ihrer Familie. Sein Schicksal wurden im Artikel [1#8I8.1] “Sixth sense leads cat to strange new home” (d.h. „Der sechste Sinn führt die Katze zum unbekannten neuen Haus“) auf Seite A5 der Zeitung “The New Zealand Herald” (on line: www.nzherald.co.nz), Ausgabe vom Freitag, 5. November 2010.

#9I8.1. Katzen-Detektiv „Squeak“, der half, einen Einbrecher zu fangen.
Im Artikel [1#9I8.1] mit dem Titel “The mystery disappearance of the cat that solved a crime” auf Seite A1 der neuseeländischen Zeitung „The Dominian Post“ (Ausgabe vom Donnerstag, 16. Dezember 2010) ist ein Kater aus der Stadt Wellington beschrieben, in der die Wohnung seines Besitzers von einem Einbrecher ausgeraubt wurde. Neben teuren elektronischen Geräten stahl der Einbrecher eine Flasche des Getränkes „V“, die im Kühlschrank stand. Die Polizei konnte den Einbrecher jedoch nicht fangen, weil er in der Wohnung keine Fingerabdrücke hinterließ. Da schritt der Kater zur Tat. Er fand die gestohlene Getränkeflasche und zog seinen Besitzer zu dieser Flasche hin. Auf dieser Flasche befanden sich Fingerabdrücke des Einbrechers – was seine Festnahme ermöglichte. Leider verschwand kurz nachdem der Katzen-Detektiv.

***
Einige weitere Beispiele solcher „tierischen intellektuellen Genies“ beschrieb ich im Unterkapitel I5.4 (speziell siehe da Punkt #4I5.4). Die verschiedensten übersinnlichen Eigenschaften einiger Tiere und Pflanzen sind im Teil #F der totaliztischen Seite „Stawczyk“ (Webseite polnisch – pdf polnisch | Webseite englisch – pdf englisch) besprochen.

I8.2. ESP

Die Mehrheit der Leser ist sicherlich bereits mit den verschiedensten ESP-Manifestationen auf das beste vertraut. Daher bringt das vorliegende Unterkapitel nichts Neues für sie. Diese Leser können direkt zum Unterkapitel I9 springen. Aus dem vorliegenden Unterkapitel sollten sie sich nur merken, dass die Gegen-Materie sich erinnert, denkt und mit uns kommuniziert und dass ESP eines der verbreitetsten empirischen Beweise repräsentiert, dass diese intellektuellen Attribute tatsächlich Manifestationen der Gegen-Materie sind. Natürlich können auch die Leser, die bisher nicht mit irgendwelchen konstruktiven Beschreibungen von ESP in Berührung kamen und daher in diesem Unterkapitel auf Details treffen – die sie nicht imstande sind zu verstehen oder zu akzeptieren, das vorliegende Unterkapitel und die Unterkapitel I8.2.1 bis I8.2.2 /momentan nicht vorhanden/ überspringen und direkt das Unterkapitel I9 lesen.
Der Begriff ESP wurde der Sammlung verschiedener Methoden des Gewinns nützlicher Informationen zugeordnet, die ohne Nutzung der physischen Sinne realisiert werden. Beispiele für ESP sind: Pendeln (d.h. die Lösung verschiedener Probleme durch die Nutzung der Fähigkeit der Gegen-Welt zum logischen Denken), Hellsehen (d.h. Zugang zum Wissen über die Zukunft, die in der Gegen-Welt zugänglich ist), Radiästhesie (d.h. empfang und Auslesen von Informationen, die in telepathischen Strahlen enthalten sind, die auf permanente Weise von allen Objekten und Substanzen ausgestrahlt werden – siehe Unterkapitel H7.1), Wünschelrute (d.h. Erkennung und Interpretation von ausgewählten telepathischen Strahlen mit Hilfe von radiästhetischen Wünschelruten, z.B. von unterirdischen Wasseradern oder Bodenschätzen), Heilung (d.h. nicht-physische Diagnose und Heilung von Krankheiten), Telepathie (d.h. Verständigung mit Hilfe telepathischer Trägerwellen) usw.
Da bisher eine wissenschaftlich Erklärung unbekannt war, was die Quelle dieser Informationen und die Arten ihrer Übertragung betrifft, wurde ihre Existenz auf verlegene Art akzeptiert. Trotz der Effektivität der Methoden von ESP, die in vielen Fällen die Möglichkeiten der heutigen Wissenschaft überschritten, qualifizierten sie viele orthodoxe Wissenschaftler als „wissenschaftliche Ketzerei“.
Das Konzept der Dipolaren Gravitation zeigt, dass man deutlich zwei Kategorien von Handlungen unterscheiden muss, von denen beide gegenwärtig als ESP klassifiziert sind, obwohl sie sich gemäß den in den Unterkapiteln H1.2 und H7.2 berührten Überlegungen auf vollkommen verschiedene Phänomene stützen. Die erste der beiden Kategorien, nennen wir sie „analytisches ESP“, läuft darauf hinaus, die intellektuellen Fähigkeiten der Gegen-Materie auszunutzen, insbesondere ihre Fähigkeit zum Denken im natürlichen Zustand. Sie wird zur Lösung verschiedener Probleme verwandt, die gewöhnlich das Wissen und die Möglichkeiten des betreffenden das ESP Ausführenden überschreiten. Ausschließlich diese analytische Kategorie des ESP wird im vorliegenden Unterkapitel besprochen.
In der vorherigen Liste von Beispielen für ESP gehören zu ihm das Pendeln und die Heilung (insbesondere die übersinnliche Diagnostik von Krankheiten). Die zweite dieser beiden Kategorien, nennen wir sie „telepathisches ESP“ (oder „Radiästhesie“), beruht auf der Nutzung physikalischer Verhaltensweisen der Gegen-Materie, insbesondere auf dem Empfang telepathischer Wellen, die sich in der Gegen-Welt verbreiten und auf permanente Weise von allen Objekten und Substanzen emittiert werden. Aus diesen telepathischen Wellen werden daraufhin die physikalischen Informationen ausgelesen und interpretiert, die von diesen Wellen ausgedrückt werden. Diese Kategorie nutzt also nicht die Fähigkeiten der Gegen-Welt zum Denken und als solche wird sie nur kurz in den Unterkapiteln H1.2, H7.2 und NB1 besprochen. In der Liste des vorigen Abschnittes sind ihre Beispiele die Radiästhesie und die Telepathie.
Das im Unterkapitel I5.4 beschriebene Gehirnmodell als Empfangs-Sende-Gerät liefert eine perfekte wissenschaftliche Erklärung für das analytische ESP. Gemäß dieser ist das analytische ESP das Ergebnis der Gewinnung des Zugangs zur in fremden „Registern“ enthaltenen Information der Gegen-Welt. (Der Zugang zur in unseren eigenen Registern in der Gegen-Welt enthaltenen Information wird „Langzeitgedächtnis“ genannt.) Der Wirkungsmechanismus des analytischen ESP ist erklärbar durch die Nutzung der Analogie der Gegen-Welt mit einem riesigen natürlichen Computer (diese Analogie ist im Unterkapitel I3 zu finden). In diesem Computer sind die „Register“ aufbewahrt – bzw. die Software-Sammlungen von Informationen über bestimmte Objekte, die in die gegen-materiellen Duplikate dieser Objekte eingeschrieben sind. (In der vorliegenden Monographie wird eher der generelle Name „Register“ in Bezug zu allen möglichen Objekten verwandt, inklusive auch für die „toten“ Objekte solche wie Steine oder Planeten.
Wohingegen der religiöse Name „Seele“ fast ausschließlich in Bezug auf Menschen benutzt wird.) Ausführlicher wird er im Unterkapitel I5.2 besprochen. Diese Register kann man mit den heutigen Computerdatenbanken vergleichen. Das menschliche Gehirn ist eine Art Lesegerät, das die entsprechenden „Suchprogramme“ (die in der „universellen Gedankensprache – ULT operieren) verwaltet, die den Inhalt der Datenbanken durchsehen. Unser ganzer Körper ist wiederum ein Schreibgerät, das die Antworten dieser Programme abfängt. Da diese abgefangenen Antworten vom Körper abgefangen werden und nicht direkt vom Geist, müssen sie interpretiert werden.
Daher sind die Art, auf welche die Interpretation der in ihnen enthaltenen Informationen und auch die Geräte, die zur Erleichterung dieser Interpretation (solche wie Wünschelruten, Pendel usw.) beitragen, Quellen dieser unzähligen Unterschiede zwischen den einzelnen Fällen von ESP. Zu bemerken ist, dass in Anbetracht des Mechanismus der Informationsannahme in der obigen Analogie von der Gegen-Welt als riesiger natürlicher Computer die erhaltene Information auch die genaue Form des Ergebnisses des Computerprogramms annimmt. Sie kann also nicht direkt das Konzept oder die Erklärung sein, sondern sie ist eine Antwort des Typs JA/ NEIN, eine Zahl (Mengen-Antwort), eine Gestalt, Farbe oder Richtung (woraus dann eine Synthese des Konzepts oder der Erklärung möglich ist).
Die obige Erklärung für das analytische ESP, die sich aus dem Modell unseres Gehirns als Sende-Empfangs-Gerät ableitet, ermöglicht auch ein besseres Verständnis vieler bisher ungeklärter Fakten, die empirisch über diese Art des Informationsgewinns gesammelt wurden. Zum Beispiel erklärt sie, warum sich eine Abfrage per ESP nur an materielle Objekte richten kann und nicht an Abstrakte. (Es ist so, weil nur materielle Objekte ihre gegen-materiellen Duplikate in der Gegen-Welt besitzen.) Allgemein bekannt ist auch, dass beispielsweise, wenn man etwas über eine andere Person wissen möchte, der betreffende ESP-Ausführende ein zur Person gehörendes materielles Objekt besitzen muss.
(Das ist so, weil, gemäß dem Konzept der dipolaren Gravitation, um etwas aus dem Register zu lesen, dessen Adresse uns unbekannt ist, zuerst eine Verbindung (Adresse) zum Register durch Auslesen der Daten des gegen-materiellen Duplikats des anderen Objekts, das eine Verbindung mit dem entsprechenden Objekt besitzt, gefunden werden muss – d.h. aus dem Objekt, dessen Register wir uns zielgerichtet bemühen durchzuschauen.)
Generell befinden sich gegenwärtig zwei Arten von analytischem ESP in Nutzung, die man „bewusst“ und „unbewusst“ nennen kann. Sie unterscheiden sich voneinander, weil die erste von ihnen während des Lesens der Antwort das Gehirn nutzt und die zweite es eliminiert. Beim bewussten ESP werden alle Antworten auf gestellte Fragen direkt vom Gehirn erfasst, das sie umformt und in eine verständliche Form bringt. Damit dies geschehen kann, muss der Geist der fragenden Person in einen speziellen Zustand geführt werden, der ihm die Fähigkeit gibt zur direkten Kommunikation mit der Gegen-Welt mit Hilfe der Sprache ULT (im normalen Zustand versteht unser physisches Gehirn diese Sprache nicht). Dieser Zustand tritt vor allem bei Hypnose, Träumen, Extasen usw. auf.
Allerdings sind einige besonders erwachte Personen, „Medium“ genannt, fähig, diesen Zustand zu erreichen, wann immer sich dies als notwendig erweist. Wahrscheinlich werden in der Zukunft entsprechende Trainingstechniken entwickelt, die jedem die Beherrschung dieser Fähigkeit ermöglicht. Bis dahin wird das bewusste ESP für gewöhnliche Sterbliche verschlossen bleiben. Beispiele für diese Art von ESP können sein: Hellsehen, Zukunftsvorhersage, bewusste Diagnose von Krankheiten, oder einige Formen der biologischen Telepathie, die auf Informationsaustausch beruhen.
Im zweiten, unbewussten ESP, werden die Antworten auf die Fragestellungen von den Muskeln oder inneren Organen (z.B. Zirbeldrüse) der betreffenden Personen erfasst. Daher zeigen sie sich als physikalische Signale nach außen hin, wie z.B. unbewusste Muskelbewegungen dieser Person, Änderungen in den elektro-magnetischen Eigenschaften ihres Körpers (z.B. ihr elektrischer Widerstand), oder die Signale, die von ihren inneren Organen (z.B. von der Zirbeldrüse gesandte telekinetischer Impuls, der die radiästhetische Wünschelrute beugt) gesandt werden. Da diese Signale nicht auf bewusste Art erfasst werden, nennen sie sich hier „unbewusst“.
Beispiele von ESP, die diese Signale nutzen, sind: Wünschelrutengänge, Nutzung radiästetischer Pendel oder Einsatz von Lügendetektoren (sog. Enzephalograph). Die unbewusste ESP kann relativ leicht von praktisch jeder Person entwickelt werden. Ein Beispiel für eine Trainingstechnik in diesem Bereich wurde im Unterkapitel I8.2.2 der etwas älteren Monographie [1/4] (in der vorliegenden Monographie wurde die Beschreibung dieser Technik herausgenommen, um an ihrem Umfang zu sparen). Darüber hinaus liefert dieses ESP in typischen Fällen qualitativ höhere Antworten als die Technik der bewussten ESP und kann praktisch für jede Maßnahme angewandt werden wie bei der Diagnose und Reparatur von Autos, der Projektierung neuer Geräte, der Verifizierung neuer Ideen usw.
ESP muss deutlich von Gebet, Offenbarung oder Flüstern des Gewissens unterschieden werden. Während des ESP kommunizieren wir nämlich mit der intelligenten Substanz bzw. der Gegen-Materie (UC). Diese Gegen-Materie verarbeitet unsere Fragen, findet auf sie eine Antwort in der Registerbank, die in ihr enthalten ist, und am Ende weist sie uns eine richtige Antwort auf unsere Frage zu. Daher haben unsere Kommunikationen mittels des ESP den Charakter der Interaktion mit einem intelligenten Menschen mit einem universellen Computer (UC), oder mit einer „natürlichen Maschine“. während des Gebets hingegen kommunizieren wir direkt mit dem übergeordneten Programm des Universums, in dieser Monographie universeller Intellekt (UI) – und in der Religion generell Gott oder detaillierter „Heiliger Geist“ genannt. Daher haben unsere Gebete und auch die Reaktionen darauf den Charakter der Interaktion zwischen zwei intelligenten Wesen (d.h. uns und dem UI).
Die Möglichkeiten des analytischen ESP scheinen unbegrenzt zu sein. Leider sind sie bisher fast ungenutzt. Seine Beherrschung ist wie die Gabe des kostenlosen und direkten Zugangs zum stärksten Computer des ganzen Universums (oder zum UC) an jeden. Perfekt korrekte Informationen über jede Form der Materie, d.h. über jedes Objekt, Organismus oder Person, die irgendwann im ganzen Universum existierten, existieren oder existieren werden befinden sich in der Reichweite von fast jedem. Könnten wir also effektiv und fehlerlos die ESP-Technik lernen, dann lieferte sie uns sehr nützliche Methode der dynamischen Beschleunigung unserer Entwicklung. Schließlich würde sie beispielsweise die Fertigstellung neuer technischer Erfindungen ermöglichen, solche, wie die Oszillationskammer oder die telekinetische Batterie, ohne physikalische Forschung, Experimente und Entwicklungsverfahren.
Natürlich muss man sich im Universum alles erarbeiten. Daher ist auch die Anwendung der ESP-Technik einerseits imstande, uns Zeit und Kosten durch die Reduzierung oder Eliminierung zukünftiger Entwicklungsforschung zu ersparen, und andererseits erfordert sie einen vorherigen ernsthaften Einsatz an Arbeit und Mühe für die Beherrschung effektiver ESP-Technik. Trotz dieses Einsatzes an Arbeit zu ihrer Beherrschung sind die ESP-Techniken ausarbeitungswert. Denn außer der Lieferung der technischen Information – die ein Pendant zu physikalischen Untersuchungen ist, sind sie imstande, uns auch die moralische Information zu liefern – die die gegenwärtigen physikalischen Forschungen nicht imstande sind zu erkennen.
Beispielsweise kann uns ESP nicht nur aufzeigen, wie man einen neuen Typ eines Energiegenerators bauen kann, sondern sie kann uns auch den Typ des Generators zeigen, der sich als der nützlichste für unsere Gesundheit oder für die natürliche Umwelt erweist. Selbst wenn also die Gesamtarbeitsbelastung der neuen Erfindungen unter Nutzung des ESP dieselbe wird wie bei der Anwendung konventioneller Methoden, wird die moralische Qualität der Erfindungen, die mit Hilfe von ESP abgeschlossen werden, sich als himmelweit nützlicher erweisen als die Erfindungen, die mit den derzeitigen Methoden abgeschlossen werden.
Trotz zahlreicher Vorteile von ESP und trotz der Tatsache, dass die überwiegende Menge von Wasser und anderer natürlicher Rohstoffe auf der Erde eben mit Hilfe von ESP gefunden wird, versagen leider alle formalen Versuche, die Richtigkeit von ESP und seine Nutzung zur Gewinnung von wertvollen Informationen zu erfahren. Der Grund dieser fehlenden Beweise ist dabei nicht das ESP selbst, sondern die störende Tätigkeit der UFOnauten-„Simulationen“, die genauer im Kapitel OD der vorliegenden Monographie beschrieben wurden.
Man kann dies leicht beweisen, dass ESP eine der zahlreichen Richtungen unserer Entwicklung ist, an deren Hemmung und Unterdrückung diese „Simulationen“ lebhaft interessiert sind. Wann immer auf der Erde Versuche des formalen und offiziellen Nachweise der Richtigkeit von ESP unternommen werden, stellen diese „Simulationen“ sicher, dass diese Versuche nicht gelingen und daher die Mitglieder der Öffentlichkeit und die orthodoxen Wissenschaftler weiterhin an der permanenten Überzeugung, dass ESP überhaupt nicht richtig funktioniert, festhalten.
An dieser Stelle sollte unterstrichen werden, dass gemäß dem Konzept der Dipolaren Gravitation jede Person ihr in der Gegen-Welt versunkenes Duplikat besitzt. Theoretisch betrachtet erfüllt daher jeder von uns alle Voraussetzungen, um ESP erfolgreich in sich zu entwickeln und es unbewusst zu nutzen. Das einzige Problem ist, dass bis jetzt aus Mangel an wissenschaftlichem Wissen über dieses Phänomen das ESP zur Domäne vor allem von Mystikern und Menschen erforscht wurde, die den Kuriositäten frönen. Daher auch erwuchsen aus allen Formen seiner Nutzung unnötige Geheimnistuerei, Rituale und widersprüchliche Informationen. Bevor objektive und zuverlässige Techniken seiner Anwendung entwickelt werden, wird die Demystifizierung des ESP bzw. sehr viele wissenschaftliche Stunden an Forschungen und objektiven Kontrollen zur Enträtselung notwendig sein.
Von allen Methoden des unbewussten ESP hat für die Anwendung in Wissenschaft und Technik das größte Potential das sogenannte „instrumentale ESP“, das auf eine Art von Zeigeinstrumenten basiert. Unter dem Namen „instrumentales ESP“ müssen hier also alle Methoden der Informationsgewinnung mit Hilfe von ESP verstanden werden, bei denen der Körper des Nutzers mit einer Art von Anzeige- und Interpretationsgerät der Antwort verbunden ist, die sie aus der Gegen-Welt durch diesen Körper erfasst. Das modernste Beispiel eines instrumentalen ESP, dessen Aktion auf elektromagnetischer Interpretation paranormaler Phänomene basiert und erklärt wird – siehe Unterkapitel H7.3, ist die Nutzung des „Lügendetektor“ genannten Gerätes.
(Leider haben die Nutzer dieses Gerätes keine Ahnung davon, dass dieses Gerät faktisch ein Indiz des ESP-Signals, das mit Hilfe physiologischer Reaktion des Körpers der untersuchten Person übertragen wurde und nicht ein rein physiologisches Zeichen ist.) Das älteste Beispiel desselben instrumentalen ESP ist die Nutzung des Pendlers (d.h. Pendeln als eine Art von ESP). Das Pendeln ist in Anbetracht seiner Einfachheit und allgemeiner Verfügbarkeit sowohl der Trainingstechnik also auch der erforderlichen Ausrüstung die momentan am weitesten verbreitete Methode des instrumentalen ESP.
Diese Methode scheint am einfachsten zu beherrschen zu sein, sie erfordert keine schwer zugänglichen Ausstattung, besitzt eine universelle Anwendung und gibt verhältnismäßig reproduzierbare und zuverlässige Ergebnisse. Ihre Nachteile sind jedoch: (1) Anforderung einer ständigen Praxis zum Ziel, die Gültigkeit der gewonnenen Ergebnisse zu erhalten und (2) die Schwierigkeiten der Nutzung an offenen oder instabilen Stellen, wo Wind oder Wellengang die Bewegung des Pendels stört. (Daher werden in natürlichen Umgebungen die Ergebnisses des Pendels gewöhnlich durch die Nutzung der radiästhetischen Wünschelrute verifiziert.) Um die Grundsätze besser zu verstehen, nach denen das mit dem Pendel unterstützte unbewusste ESP arbeitet, wird jetzt das evidente Material durchgesehen, das die Effektivität des Pendels darstellt.
#1I8.2. Suche von unterirdischen Quellen auf der Karte (am häufigsten von Wasseradern).
Dies ist die populärste Anwendung des mit dem Pendel unterstützten analytischen ESP mit Hilfe des Pendels. Bei dieser Anwendung wird der größte Teil der Suche der betreffende Quelle im Büro des Radiästheten durchgeführt. Der Klient wird um eine Zeichnung oder Vorlage einer Karte des gesuchten Bereiches gebeten. Daraufhin vergleicht der Radiästhet die Karte mit dem tatsächlichen Terrain. Zu diesem Zweck realisiert der Radiästhet das entsprechende geistige Ritual, das er sich im Laufe von vielen Jahren Praxis erarbeitet hat und das eingestellt ist auf die „Identifizierung“, bzw. auf die Verbindung des Registers der Karte mit dem Register des tatsächlichen Terrains, dass die Karte widerspiegelt. Nach Durchführung der effektiven Verbindung beider Register ist die Karte „gleichgesetzt“ mit dem wirklichen Terrain und repräsentiert ihr Substitut. Was auch immer im wirklichen Terrain existiert oder was im wirklichen Terrain passiert, besitzt jetzt sein Pendant im Register dieser Karte und vice versa. (Die Theorie zum Thema der „Gleichsetzung“ /Gleichschaltung/ ist im Unterkapitel I5.7, das die Magie betrifft, präsentiert.) Häufig führt so eine Gleichsetzung dazu, dass die Karte einem entsprechenden Gefühl unterzogen wird, das während des Rituals erzeugt wird unter Nutzung des Pendels zur Orientierung dieser Karte zum geographischen Norden, so dass der Norden auf der Karte mit dem Norden auch im Büro des Radiästheten übereinstimmt.
Der nächste Schritt ist mittels Fragestellung an das ESP das Finden und darauffolgende Beobachten der Antwort des Pendels bezüglich der Lage der gesuchten Quelle auf dieser Karte (z.B. unterirdischer Wasseradern – im Falle des Suchens von Wasser). Für jede dieser Quelle umreißen zusätzliche Fragen an das ESP numerische Werte, solche wie beispielsweise für die Wasseradern der Durchflussertrag, die Qualität (Klarheit) des Wassers und die Tiefe der entsprechenden Adern in der Erde. Nachdem der Klient entschieden hat, welche dieser Quellen in welchem Bereich er fördern will, besucht der Radiästhet das entsprechende Gebiet und zeigt genau an (dieses mal mit der Wünschelrute), an welcher Stelle die Bohrung angesetzt werden muss. Weitere Details dieser Methode kann man aus Büchern über Wünschelrutenlauf entnehmen oder von Radiästheten erfahren, die ihn in der Praxis anwenden.
Beim oben angewandten mit dem Pendel unterstützten ESP wird das Zeichnen einer Karte oft durch die Nutzung einer gedruckten Karte ersetzt. Doch diese gedruckte Karte darf nur eine ihrer Seiten einnehmen, die andere sollte sauber /frei/ sein. Der Grund dafür ist, dass die auf dieser Karte eingeschriebene Information zu einer Abstraktion wird, während die Papierkarte, auf der sie enthalten ist, das materielle Objekt ist. Daher gehört das Register aus der Gegen-Welt zu diesem Papier der Karte und die Karte selbst ist als Information in diesem Register enthalten. Wäre das Papier von beiden Seiten bedruckt, dann würde die Gleichsetzung der Register der Karte zwei Informationen enthalten, die sich auf zwei Gebiete des Terrains beziehen, die leicht durch den Geist des Radiästheten verwechselt werden könnten, der mit Hilfe von ESP versucht, einen Blick ins Register nur eines Gebietes zu gewinnen.
Das Problem mit der radiästhetischen Suche nach Quellen /Lagern/ ist, dass die Radiästheten wissen, wie die Karte mit dem wirklichen Terrain gleichgesetzt /gleichgeschaltet/ wird, aber sie wissen nicht oder vergessen es einfach, die Gleichschaltung wieder „zurückzunehmen“. Das Ergebnis ist die unfreiwillige Herbeiführung von Aktivitäten der sog. „ungewollten Magie“ in Bezug auf dieses Terrain, wie das im Unterkapitel I5.7 beschrieben wurde. Daher sollte in Bezug auf Karten, Pläne, Fotos und alle anderen Objekte, mit denen man radiästhetische Aktivitäten ausführt, eine besondere Vorsicht walten (besonders darauf, was im späteren Zeitraum, nach ihrer radiästhetischen Nutzung mit ihnen geschieht – siehe Unterkapitel I8.2.1 /noch nicht vorhanden/ und I5.7).
Ungewöhnlich anregend ist die Beobachtung und die Analyse der Methoden zur Gewinnung von Qualitätsinformationen (z.B. Wasserdurchfluss, Eisengehalt im Wasser, tiefe der Wasserader) durch einzelne Rutengänger. Jeder von ihnen wendet eine Methode an, die sich von denen anderer Rutengänger unterscheiden, wobei jede von ihnen alle Forderungen des Universellen Computers (d.h. „UC“ vom englischen „Universal Computer“), beschrieben im Unterkapitel I8.2.1 erfüllt. Die Analyse dieser Methode erinnert mich an meine Arbeit mit der Einschätzung von Computerprogrammen der Studenten. Jedes dieser Programme verwendet eine andere Prozedur und ist anders formuliert, gleichzeitig jedoch erfüllt jedes von ihnen dieselben strengen Progammierregeln und jedes realisiert effektiv den Zugang zu derselben Datenbank zum Ziele des Gewinns einer Antwort auf dieselbe Frage. Diese Analyse macht bewusst, dass die Einführung der Idee des Universellen Computers (UC) zum Verständnis des Mechanismus und Erfordernissen Von ESP nutzbringend ist.
#2I8.2. Die Suche nach Erzen und Mineralien (z.B. Gold).
Das instrumentale ESP erlaubt auch auf ähnliche Art wie bei der Suche nach Wasser, die Lagerung anderer Substanzen, Minerale oder verlorener Objekten zu finden. Die Grundvoraussetzung in so einem Fall ist, dass der Radiästhet eine Probe der Substanz oder ein Identifikationsattribut des Objekts, das er im gegebenen Fall sucht, in seiner Hand hält oder auf sie schaut. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, benutzen die Radiästheten oft für so eine Suche Pendel, die aus der Substanz bestehen, die sie suchen. Manchmal verwenden sie auch durchsichtige Pendel in Form einer kleiner Flasche, in die sie eine Probe des gesuchten Minerals hineingeben. Auf diese Weise haben sie sie die ganze Zeit während der Suche vor den Augen und konzentrieren ihren Geist auf das Auslesen des Registers.
Die obigen Erläuterungen erklären auch, weshalb und auf welche Art ein schlecht gewähltes Pendel (z.B. aus entgegengesetztem Material als das gesuchte bestehend) bei fortgeschrittenen Radiästheten in einigen Fällen die Genauigkeit und Effektivität der Suche beeinträchtigen.
#3I8.2. Projektierung neuer technischer Geräte.
1985 lernte ich Mr. Alan Plank, einen professionellen Radiästheten, kennen – siehe Abbildung I1. Mr. Plank verbrachte den Großteil seiner Freizeit mit großem Erfolg mit der Suche nach Gold in den unbewohnten Gebieten Neuseelands. Für die effektive Lokalisierung dieses Edelmetalls nutzte er ESP mit Unterstützung des Pendels. Für die Mechanisierung des Goldabbaus benötigte er eine hoch effektive Pumpe, die fähig wäre, den Wasserstrahl zusammen mit dem Sand, den Steinen und den sich zwischen ihnen verborgenen Gold-Nuggets zu saugen. Alles, was die heutige Industrie in diesem Bereich bietet, erwies sich als  nicht nützlich, unpraktisch oder zu ineffektiv, nicht den Fakt dabei aus den Augen verlierend, dass der Antrieb fast aller heutigen Pumpen mit Hilfe eines Elektromotors vonstatten geht – eine Lösung, die etwas anachronistisch im Falle der Goldsuche in unbewohnten Teilen Neuseelands ist. Aus diesem Grund entschloss sich Mr. Plank, solch eine Pumpe selbst zu bauen. Da er kein Ingenieur ist, bat er sein Pendel (genauer die mittels ESP aus der Gegen-Welt enthaltene Information) um fachliche Hilfe in der Realisierung seines Vorhabens. Zu diesem Zweck legte er ein Stück leeren Papiers auf den Tisch, konzentrierte sich auf die Definition der Merkmales des Gerätes, das er bauen will, und danach fragte er, wo er eine Linie zeichnen soll. Sein Pendel zeigte ihm langsam Linie für Linie die Zeichnung der technischen Pumpe. Auf zusätzliche Anfrage hin zeigte das Pendel auch die entsprechendsten Ausmaße und wichtigsten Materialien. Das endgültige Design der Pumpe war ungewöhnlich einfach. Sie hatte die Form eines einfachen am Eingang verjüngten Rohrs, zu dem in geeignetem Winkel ein zweites Rohr angeschlossen wird, das wie ein von ihm abstehender Zweig aussah. Dieses zweite Rohr stellt den Punkt der Zuführung der Energieversorgung in Form von Druckluft dar. Die Pumpe enthielt keine beweglichen Teile. Ihr Antrieb erfolgte mit Druckluft aus einer Flasche oder aus einem tragbaren Kompressor. Der Hydraulik-Ingenieur, der in der Sache der erlangten Zeichnung konsultiert wurde, behauptete, dass die Pumpe nicht arbeiten kann. Jedoch nach der Fertigstellung des Prototyps durch einen lokalen Handwerker arbeitete er hervorragend mit einer von Plank geschätzten Effizienz von etwa 30 Tausend Gallonen pro Stunde.
Mr. Plank stellt fest, dass seine Konstruktion um ca. 30 % effizienter ist als die Venturi-Pumpe, bei der das Funktionsprinzip ziemlich ähnlich ist. Der erstaunlichste Aspekt an der ganze Sache ist der, dass der erste Prototyp dieser Pumpe sofort nach seinem Bau hervorragend funktionierte. Jeder, der schon einmal die Probleme mit der Ausführung mechanischer Projekte hatte, weiß sehr gut, dass alle neuen Geräte absolut unentbehrlich erfordern die Komplettierung einer ganzen Reihe von Prototypen, von denen jeder nächste nur eine geringe Verbesserung im Verhältnis zum vorigen ist – immer noch mit vielen Fehlern behaftet.
Die Leser, die an weiteren technischen Daten  von Planks Pumpe oder am Thema seiner radiästhetischen Technik interessiert sind, können ihn persönlich unter der Adresse Mr Alan Plank, P.O. Box 7051, Invercargill, New Zealand (Adresse aus dem Jahr 1987) kontaktieren.
#4I8.2. Diagnose bei Maschinen.
Einige Radiästheten benutzen ESP mit Hilfe des Pendels, um die Ursache für Fehlfunkionen bei Maschinen zu lokalisieren. Wenn sie die genaue Konstruktion der Maschine nicht kennen, nutzen sie zum Zweck solch einer Diagnose ihre Zeichnung oder Schema (auf nur einer Seite des Papiers ausgedruckt). Wenn sie den Aufbau der diagnostizierten Maschine kennen, arbeiten sie direkt daran. Um die Quelle des Problems zu finden, konzentrieren sie sich auf ein Teil nach dem anderen, es über seinen Zustand abfragend, bis sie das Problem lokalisieren. Darauf folgend fragen sie nach der Möglichkeit ihrer Beseitigung. Mir bekannte Mechaniker, die auf dieselbe Weise arbeiten, sagen, dass ihre Diagnostizierung mit Nutzung eines Pendels genau so präzise sein kann wie die Nutzung neuester Diagnosegeräte.
Beispiele für Radioästheten, die diese Methode anwenden sind: der oben genannte Alan Plank aus Neuseeland und Wojciech Godziszewski (ul. Szczecińska 32/7a, 72-003 Dobra, Polen – Adresse aus dem Jahr 1990).
#5I8.2. Diagnose von Krankheiten.
Das Pendel wird auch ziemlich oft zur Lokalisierung und Erkennung von Krankheiten und ihrer Heilung genutzt. Die Lokalisierung von Krankheiten wird auf fast identische Art wie die Lokalisierung von Maschinenschäden ausgeführt. Für das Finden von Medikamenten nutzt jeder Radiästhet seine eigenen Methoden. Ein Beispiel für einen Heiler, der manchmal diese Methode anwendet, ist der bereits erwähnte Wojciech Godziszewski.

***
Die obigen Beispiele stellen nur einige der verbreitetsten und ungewöhnlich zahlreichen offenen Anwendungen für das mit Pendeln unterstützte ESP dar. Leider wartet zur vollständigen Nutzung des Potentials von ESP als Gegenstand der Wissenschaft auf eine ganze Reihe von Untersuchungen. Die bisherige Nutzung dieser Methoden fand auf empirischer Grundlage statt, als persönliches Hobby und auf der Grundlage des Enthusiasmus einzelner Radiästheten. Um diese spontanen Experimente in zuverlässige Forschung zu transformieren, müssen neue Geräte entwickelt werden und das subjektive Element muss eliminiert werden. Das erfordert solide Forschungen und kontrollierte, methodische Entwicklung. Um natürlich diesen Stand der Dinge zu erreichen, ist eine Atmosphäre der Anerkennung und Genehmigung der drei Teile unseres Universums (d.h. der unabhängigen Koexistenz seiner materiellen, gegen-materiellen und softwaremäßigen Komponenten). Hoffen wir, dass die Bewusstwerdung der in diesem Unterkapitel diskutierten Fakten ein entscheidender Schritt in diese Richtung ist.

I9. Zum Schluss der Beschreibungen intelligenter Mechanismen der Gegen-Welt

Die vorliegende Monographie macht bewusst, dass für den Planeten Erde unweigerlich die Zeit kommen wird, Entscheidungen und Änderungen vorzunehmen. Jeder Bewohner unserer Erde wird sich früher oder später für eine Seite aussprechen müssen, um dann seiner Seite Unterstützung zukommen zu lassen. Die Wahl besteht dabei nur zwischen zwei Polen bzw. Möglichkeiten, nämlich zwischen dem totaliztischen oder dem parasitären Pol.
(Natürlich können im Alltagsleben diese Pole mit vielen anderen Begriffen ausgedrückt werden, z.B.: fortschrittlich und konservativ, moralisch und unmoralisch, Wahrheit und Lüge, Frieden und Aggression, Aufbau und Zerstörung, Gut und Böse usw.) Buchstäblich alles, was uns umgibt, klärt langsam in sich einen der zwei Pole. Und so kann unsere Philosophie zum Totalizmus oder zum Parasitismus neigen. Unsere Wissenschaft und Wissenschaftler teilen sich bereits jetzt in Bewusstsein gewinnende Wissenschaft und totaliztische Wissenschaftler und in parasitäre Wissenschaft und Wissenschaftler, hier orthodox genannt. Unser Alltagsleben kann zur Wahrheit oder zur Lüge tendieren.
Unser Glauben kann auf Vertrauen zu Gott setzen oder zum Atheismus geneigt sein (sowohl primitiv – der die Existenz Gottes leugnet, als auch raffiniert – der seinen Bruch mit Gottes Gesetzen unter dem Mäntelchen der verlogenen Religion verbirgt). Unsere Einstellungen können die Freiheit der Erde oder die weitere Okkupation der Erde durch die UFOnauten-Simulationen fördern usw. usf. Das Konzept der Dipolaren Gravitation, das in der vorliegenden Monographie präsentiert wurde, ist die Originalquelle, die uns  die Notwendigkeit bewusst machte, eine Wahl zu treffen und zeigt, wo die Trennlinie zwischen beiden Optionen liegt.
Als solches erfordert es, es entweder zu befürworten und hinter ihm zu stehen und es zu verteidigen, oder sein Gegner zu bleiben und passiv weiter die orthodoxe, vom Parasitismus getränkte Wissenschaft zu unterstützen. Wie mit Hilfe des vorliegenden Unterkapitels bereits bewusst wurde, hat die Anerkennung des Konzepts der Dipolaren Gravitation einen großen Einfluss auf fast jeden Aspekt unseres Lebens. Die meisten Disziplinen werden verbessert, verändert und erweitert, inklusive der Gebiete, die gegenwärtig anerkannt sind als nicht mit der Schwerkraft verbunden, solche wie z.B. Medizin (z.B. Berechtigung für die Akupunktur, Heilung, Verständnis für die Arbeit des Langzeitgedächtnisses und seiner Folgen, Einführung der „Medizin der Gegen-Welt“ usw.), Landwirtschaft (z.B. Einführung der telekinetischen Landwirtschaft), Religion (z.B. Ersatz des Glaubens durch Wissen und die Klassifizierung der Religion als Teil der Physik), Parapsychologie (Erläuterung des Mechanismus bis dato ungeklärter Phänomene), Philosophie (z.B. Festlegung eines neuen philosophischen Konzepts, in den Kapiteln JA und JB unter dem Namen „Totalizmus“ beschrieben) usw.
Den größten Einfluss übt dieses Konzept auf die totaliztische Physik und ihre verwandten totaliztischen Gebiete aus, solche wie Mechanik, Maschinenbau usw.. Wie es im Unterkapitel H1.3 erläutert wurde, annulliert das Konzept der Dipolaren Gravitation alle Feststellungen der gegenwärtigen Wissenschaft, die sich auf dem Konzept der Monopolaren Gravitation stützen, und führt damit die Notwendigkeit ihrer Neudefinition.
Nach dem Kennenlernen des Konzepts der Dipolaren Gravitation in diesem Kapitel, überlegen wir für einen Augenblick, wie sich eine hypothetische Zivilisation charakterisieren würde, die dieses Konzept akzeptieren würde und es in ihr tägliches Leben einführen würde. Alle ihre Mitglieder wären sich der Gesamtheit des Universums und eines harmonischen Zusammenlebens aller seiner Komponenten bewusst – siehe die Überlegungen im Kapitel JA. Daher würde sich ihre totaliztische Philosophie durch Moral, Glück, Selbstverwirklichung, Sinn der Existenz, innere Ruhe und alle anderen inneren Attribute auszeichnen, zu deren Erreichen die Bewohner des Planeten Erde nur noch einen Seufzer ausstoßen können.
Das Bewusstsein für die Existenz des Universalen Intellekts und der Wirkung der Moralgesetze würde dazu führen, dass die Vertreter dieser Zivilisation durch ihr tägliches Verhalten von Integrität, Ehrlichkeit, Moral, gegenseitige Toleranz und andere, das alltägliche Leben verschönernde Aspekte geprägt wären und sie sie mit einem großen Band voller Glück erfüllen würden (Lügen, Betrug und Verbrechen würden übrigens sowieso nicht möglich in einer Gesellschaft, die telepathische Maschinen entwickelte, die die Gedanken anderer auslesen oder Geräte, die in die Register der Gegen-Welt schauen und die sofortige Feststellung jeder Handlung ermöglichen).
Fast jeder Bewohner dieser Zivilisation würde ständig im Zustand des totaliztischen Nirwanas leben. Das Kennenlernen und die darauffolgende technische Nutzung der in der Gegen-Welt herrschenden Gesetze würde der Wissenschaft dieser Zivilisation die Verwirklichung von neuen Antrieben, von Geräten, die beliebige Güter materialisieren, von heilende Maschinen und von viele anderen Erfindungen mit einfach für uns unvorstellbaren Möglichkeiten erlauben. Das wiederum würde vollkommen die bestehenden Leiden und Krankheiten eliminieren, das Leben ihrer Bewohner verlängern, die heutigen Probleme unseres Planeten beseitigen, solche wie Umweltverschmutzung, Hunger, unzureichende Lebensverhältnisse und würde den Mitgliedern der Zivilisation Reisen in entlegene Ecken des Universums ermöglichen, um sich mit dort existierenden Lebensformen bekannt zu machen.
Wenn man es genau überlegt, so ist die obige Beschreibung der Zivilisation, die bereits die Festlegungen des Konzepts der Dipolaren Konzeption akzeptierte und verwirklichte, überhaupt nicht so hypothetisch, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Wenn wir es nämlich schaffen, aus dem Schlaf zu erwachen, der zielgerichtet über uns von den UFOnauten-„Simulationen“ gelegt wurde, kann in Kürze diese hypothetische glückliche Zivilisation die unsrige sein.
Wie es in den Unterkapiteln H1.3 und H10 erläutert wurde, liefert unabhängig von der Umdefinierung der bestehenden Wissenschaften das Konzept der Dipolaren Gravitation auch die theoretischen Grundlagen für die Eröffnung völlig neuer Forschungsdisziplinen. Um hier einige ihrer Beispiele zu wiederholen, erschafft es die Notwendigkeit für die Entwicklung solcher totaliztischen grundlegenden Disziplinen wie die Physik der Gegen-Welt oder die Thermodynamik der Gegen-Welt – die die Gesetze und die in dieser zweiten Welt herrschenden Abhängigkeiten und sein Zusammenwirken mit unserer Welt untersuchen würden. Beispielsweise  würde die Thermodynamik der Gegen-Welt u.a. die Folgen des gemeinsamen Wirkens zwischen der Entropie der Gegen-Welt (die sich mit jeder telekinetischen Arbeit verringert – siehe den letzten Teil des Unterkapitels H10) und der Entropie unserer Welt erklären, die sich mit jeder physischen Arbeit vergrößert.
Auf diese Weise können völlig neue Naturgesetze entdeckt werden. Ihr Beispiel könnte ein Gesetz sein, das die Korrelation der thermischen Erscheinungen unserer Welt mit den Erscheinungen der Gegen-Welt und vice versa ausdrückt, sagen wir feststellend, dass „wenn der betreffende Raum die Wärme nicht mit seiner Umgebung austauscht, muss ihre ganze Entropie unverändert bleiben“. (Dieses Gesetz, wenn es irgendwann so sein sollte, dass es in Wirklichkeit arbeitet, meint, dass in einem isolierten Raum, in dem  – unter Beachtung der dort existierenden thermischen physischen Umwandlung, ein Zuwachs an Entropie auftritt, muss auch das Nähren von übernatürlichen Erscheinungen auftreten, die mit ihren telekinetischen Änderungen die Verringerung der Entropie desselben Gebietes herbeiführen.
Beachtenswert ist, dass so ein Zusammenhang tatsächlich in tropischen Ländern wie z.B. Malaysia seinen Platz hat. Man sollte auch zur Kenntnis nehmen, dass das obige Gesetz das genaue Gegenteil zum gegenwärtigen Verständnis des thermischen Austausches ist, das aus dem alten Konzept der Monopolaren Gravitation abgeleitet wird. Dieses alte Konzept stellte fest, dass jeder thermische Austausch die Entropie vergrößert, weshalb er zum Tod der entropischen Welt beitragen müsse.) Das Konzept der Dipolaren Gravitation würde auch die Notwendigkeit der Entwicklung neuer totaliztischer angewandter Disziplinen erschaffen, solche wie den Maschinenbau der Gegen-Welt, die Chemie der Gegen-Welt oder die Medizin der Gegen-Welt – die Maschinen bauen würden, die die gegen-materiellen Duplikate steuern würden oder die Möglichkeiten der Gegen-Welt zu verschiedenen praktischen Zielen nutzen würden  (z.B. der Heilung, der Materialisierung von Gütern, der Transformation von Substanzen und Objekten, des Auslesens von Informationen usw. – siehe Kapitel H, I, M und N.
Die ersten mathematischen Fundamente für diese neuen wissenschaftlichen Disziplinen sind bereits formuliert. Ihr herausragendes Beispiel ist das Kapitel JE, dass den neuen Zweig der Mechanik beschreibt, der „totaliztische Mechanik“ genannt wird.
Trotz der Klarheit, Rationalität und des ganzen Meeres aus empirischen Beweisen, die bestätigen, wird das Konzept der Dipolaren Gravitation bis heute hartnäckig von der orthodoxen Wissenschaft und orthodoxen Wissenschaftlern abgelehnt. Das ist durchaus verständlich, denn die bedeutende Mehrheit der orthodoxen Wissenschaftler hält sich an die parasitäre Philosophie und dieses Konzept zerstört das komfortable Bild der Wirklichkeit, das die Parasiten so selbstgefällig macht. Es kann daher vorhergesagt werden, dass das ganze Beweismaterial und die Argumente, die in diesem Kapitel dargestellt wurden, keine sofortige Anerkennung gewinnen werden und dass die Mehrheit dessen, was ich hier dargestellt habe, einer gut organisierten Opposition und Kritteleien unterliegen wird (schließlich können die orthodoxe Wissenschaft und entsprechend motivierte orthodoxe Wissenschaftler einen Schatten auf die beste Idee und auf das am besten dokumentierte Beweismaterial werfen).
Für die Personen, die bereit sind, der Wahrheit zu folgen, liefert das Konzept der Dipolaren Gravitation anschauliche, robuste und experimentelle Fundamente, die zeigen, wo sie ihre eigenen Forschungen beginnen und wie auf die Welt zu schauen ist, damit die Wahrheit sichtbar wird. Der Schlüssel, der den Zugang zu vollkommen neuen Welten öffnet und sich auf völlig neue Erkenntnisebenen schiebt, wurde gefunden und in Reichweite jedes Interessenten gerückt. Nun wird jeder von uns die Verantwortung dafür tragen, dass dieser Schlüssel verwendet wird.


Kapitel IB: Wie das Konzept der Dipolaren Gravitation unser Leben beeinflusst

Zuvor lernten wir die Ergebnisse des Konzepts der Dipolaren Gravitation kennen. Es ist also Zeit zu erfahren, welche Folgen diese Ergebnisse für unser Leben haben.

IB1. Fassen wir zusammen, was uns das Konzept der Dipolaren Gravitation lehrt

Wenn jemand nicht die vorliegende Monographie systematisch studiert und sich nur mit diesen ihren Fragmenten bekannt macht, die sie aus irgendwelchen Gründen interessieren, erinnere ich daran, dass der vorliegende Band 5 – Kapitel I, den zweiten Teil der umfangreichen wissenschaftlichen Theorie darstellt, deren erster Teil, im Band 4 – Kapitel H präsentiert wurde. Der vorige Band 4 – Kapitel H besprach die Folgen des Faktes, dass die Gegen-Materie eine physikalische Art von einer ewig sich bewegenden Flüssigkeit, bzw. dass ähnlich wie unsere Materie sie komprimiert und dekomprimiert, sich verlagernd, vibrierend, mit Programmen geladen usw. sein kann. Das vorliegende Kapitel I dagegen bespricht die Folgen des Faktes, dass die Gegen-Materie eine intelligente Flüssigkeit ist, weshalb si ein ihrem natürlichen Zustand den Besitzt unterschiedlichster intellektueller Eigenschaften aufweist und unterschiedlichste Prozesse intellektueller Natur realisiert. Aus diesem Grund war die Einleitung des Kapitels H bzw. der Unterkapitel H, H1 und H2 gleichzeitig die Einleitung zum vorliegenden Kapitel I.
Das Kapitel H der vorliegenden Monographie besprach physikalische Attribute und Phänomene der Gegen-Welt, aber auch den Einfluss, den sie auf den Verlauf der Phänomene unserer physischen Welt ausüben. Es wird dort also u.a. erläutert, dass sich die Gegen-Welt von der ungewöhnlichen und ewig beweglichen Flüssigkeit erfüllt ist, der der Name „Gegen-Materie“ zugewiesen wurde. In Anbetracht der unsichtbaren und unüberwindlichen Barriere, die beide Welten voneinander trennt besitzen die Sinne und Instrumente, die sich in unserer physischen Welt keinen Zugang zur Gegen-Materie haben. Sie sind also nicht imstande weder ihre Existenz noch ihre Eigenschaften festzustellen. Zum Glück kann die Gegen-Materie indirekt untersucht werden, mit Hilfe der Analyse des Einflusses und der Auswirkungen, welche sie in die Phänomene unserer physischen Welt hineinträgt.
Bisherige Forschungen zur Gegen-Materie zeigten auf, dass sie zwei Arten von Eigenschaften besitzt. Die erste Art ist die physikalische Eigenschaft (besprochen im Kapitel H). So weist sie die natürliche Fähigkeit zur Induzierung von Vibrationen/Schwingungen/ auf, zur Bildung von Wirbeln, Verlagerung usw.. Da die Gegen-Welt mit unserer Welt durch die Gravitationskräfte verbunden ist, übt alles, was sich in ihr tut, sofort auch einen Einfluss auf unsere physische Welt aus. Auf diese Weise werden die physikalischen Eigenschaften der Gegen-Welt zur Quelle für zahlreiche in unserer Welt beobachtete Phänomene. Um hier Beispiele solcher Phänomene zu nennen, so gehören zu ihnen u.a.: Telepathie, Telekinese, Änderung oder Verlauf der Zeit und viele andere.
Unabhängig von diesen physikalischen Eigenschaften weist die Gegen-Materie auch den Besitz einer Vielzahl von intellektuellen Eigenschaften auf. Diese ihre intellektuelle Eigenschaften sind im vorliegenden Kapitel I besprochen. Zum Beispiel ist sie in der Lage zur Sammlung von Informationen, zur Erinnerung, zur Realisierung von Programmen usw. Jede dieser intellektuellen Eigenschaften der Gegen-Materie ist Quelle zahlreicher Phänomene rationalen Charakters. Nur, dass anstatt in unserer Welt sie in der Gegen-Welt stattfinden.
Zum Beispiel besitzt die Gegen-Materie die natürliche Fähigkeit zur Aufbewahrung von Programmen und Daten, kann diese Programme bewegen und hat Zugang in den in ihnen enthaltenen Daten, kann die Programme an verschiedene Orte werfen usw. In Anbetracht dieser Verbindung der Gegen-Welt und unserer Welt durch gravitative Wechselwirkung übt welches intellektuelle Phänomen auch immer seinen Platz in ihr hat, dieses Phänomen auch sofort seinen Einfluss auf den Verlauf der Phänomene unserer Welt aus. Auf diese Weise werden auch die intellektuellen Eigenschaften der Gegen-Materie zur Quelle unzählig beobachteter intellektueller Phänomene in unserer Welt. Um hier einige Beispiele zu nennen, so gehören zu ihnen u.a. ESP, der sog. „Instinkt“ der Tiere, Gedächtnis, Seele, Gott und viele andere.
Die Besprechung des Konzepts der Dipolaren Gravitation wäre unvollständig, würden wir nicht wenigstens die wichtigsten dieser intellektuelle Phänomene, die aus der Gegen-Materie stammen, analysieren, deren Einfluss sich bis in unsere physische Welt ausbreitet. Wenn sie nicht genau vom Konzept der Dipolaren Gravitation und der sich aus ihm ergebenden totaliztischen Wissenschaft erklärt werden, wird die alte orthodoxe Wissenschaft mit ihrer parasitären Philosophie niemals imstande sein so weit zu kommen, sie zu untersuchen, zu begreifen und zu nutzen.
Durch die weitere Ignoranz seitens der irdischen Wissenschaft beraubt diese die Menschheit unermesslicher Vorteile. Der Inhalt des vorliegenden Kapitels I, das gerade mit dieser Notiz beendet wird, bemühte sich, wenigstens die wichtigsten dieser Phänomene darzustellen und logisch zu vermitteln – ausgelöst von intellektuellen Attributen der Gegen-Materie, aber ihren Einfluss auf Phänomene, Eigenschaften und Wirkungsweise unserer physischen Welt ausübend. Der Autor hat die Hoffnung, dass dieses Kapitel einige neue und wertvolle Erkenntnisse zum Weltbild des Lesers  beitragen konnte.


IB2. Notwendigkeit zur Formulierung einer neuen Philosophie des moralischen Lebens

Die Feststellung, dass Gott existiert und dass unser Leben moralische Gesetze und Moralfelder usw. regeln, können nicht ohne unsere Beziehung zu ihnen bleiben. Es ist notwendig, eine neue Philosophie anzunehmen für ein moralischeres Leben. Diese Philosophie nennt sich „Totalizmus“ (mit „z“ geschrieben). Ihrer Beschreibung wird der ganze nächste Band (der sechste) der vorliegenden Monographie-Serie gewidmet sein. Ich lade ein, sich mit diesem Band 6 der Monographie über den Totalizmus bekannt zu machen.
 
[Bild: alanPlank.jpg]
Bild I1. Mr. Alan Plank (P.O. Box 7051, Invercargill, New Zealand) mit seiner Pumpe, die er mittels mit Pendel unterstütztem ESP erfand und projektierte. Die technischen Details dieser Pumpe las er direkt aus der Gegen-Welt durch Formulieren geistiger Fragen, die die Gestalt, Ausmaße, Material, Energieversorgung usw. betrafen.
Um beispielsweise ihre Konstruktion und Gestalt kennenzulernen, befahl er seinem Pendel, auf seinem leeren Stück Papier mit Linien den Platz zu zeigen. Mit dem Zeichnen der Linien entsprechend den vom Pendel gezeigten adäquaten Linien entstanden allmählich die optimalen Umrisse dieser Pumpe. Weitere Anfragen zeigten ihm die Ausmaße und die Materialien, die zur Umsetzung genutzt werden sollten. Würden auf unserem Planeten die ESP-Techniken noch professionelle als bisher entwickelt, könnten die Prozeduren ähnlich der von Plank genutzten eine breite Anwendung finden für die Wissenschaft und Technik finden.
Das könnte unsere Art und Weise des Gewinns wahrer Informationen revolutionieren. Eine große Hoffnung auf die Erhöhung der Zuverlässigkeit der ESP-Technik trägt die Möglichkeit des Ersatzes des subjektiven Pendels durch objektivere elektronische Geräte mit einer Funktionsweise ähnlich dem heutigen „Lügendetektor“).
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